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Geschrieben von Sunshine! am 19.10.2003, 14:22 Uhr

Eingewöhnungszeit in der KiTa: Schnell und schmerzlos?????

Hallo!

Ich werde erst nächstes Jahr wieder arbeiten, aber muss mich natürlich jetzt schon erkundigen, in welcher KiTa ich meinen Kleinsten unterbringen kann. Im Grunde genommen kommt nur eine in Betracht. Nun habe ich dort auch schon angerufen und der Leiterin einige Fragen gestellt. Auf die Frage, wie lange ich für die Eingewöhnungszeit einplanen müsste, meinte sie: "Ein oder zwei Wochen. Wir machen das kurz und schmerzlos. Die Kinder weinen so oder so - ob langsamer Abschied oder kurzer Prozess."

Hmmmmmmmm????

Mein Kleiner ist jetzt ein Jahr alt und sehr anhänglich. Er hat schon ziemliche Probleme, mich weggehen zu lassen. Wenn er erst mal bei jemanden ist und es ihm dort auch gut gefällt, hat er es schnell vergessen und ist dort auch zufrieden, aber wenn er sieht, dass ich weggehe, heult er schon ziemlich. Da muss er schon bei sehr vertrauten Personen sein, damit das gut klappt.

Ich denke, dass für ihn ein Abschied immer schwierig sein wird. Ich weiß nur nicht, ob ich dieses Klammern durch diese schnelle Umgewöhnung nicht noch mehr herausfordere.

Ach ja: Er hat noch einen großen Bruder von fast drei. Der ist derzeit noch ständig dabei, wenn mal jemand fremdes auf ihn aufpassen muss. Diese Situation wäre natürlich in der KiTa dann auch nicht mehr gegeben, da wäre er dann ja ohne jemanden, den er kennt.

Wie hört sich das ganze für euch an? Wer hat auch ein sehr anhängliches Kind und wie habt ihr das gelöst?

Danke und liebe Grüße
Sunshine

P.S.: Ich hab mir die KiTa noch nicht angesehen und bis auf die Aussage wegen der Eingewöhnung klang das alles auch ganz sympathisch.

 
6 Antworten:

Re: Eingewöhnungszeit in der KiTa:

Antwort von mogli+tom am 19.10.2003, 16:01 Uhr

hallo,

im ersten moment hat die erzieherin wohl falsche worte genutzt, aber im prinzip würde ich dem zustimmen. zwei wochen sind auch eine lange zeit, ich finde das ok, es ist nicht zu kurz.

mein sohn ist zwar pflegeleicht und gar nicht anhänglich und wir haben 3 tage gebraucht, aber das soll ja kein maßstab sein.

ich habe bei anderen müttern oft beobachtet (morgens). "mama kommt gleich", "weine nicht",...das kind ist nicht doof, es weiß genau, wie die mutter fühlt. hat man schlechtes gewissen, angst, wird es schnell aufgegriffen. und dann wird meist geklammert und geweint. sobald die mama aus der kita raus ist, ist man wie gewechselt.

lass es auf euch zukommen, gehe da locker ran und mache dir nicht so viele gedanken. mein sohn (1,5 jahre) hat es gut vertragen und gerade kleinere kinder gewöhnen sich viel schnelleer ein.

alles gute

mogli+tom (02/02) +mini (ET:23.03.04)

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Re: Eingewöhnungszeit in der KiTa:

Antwort von RenateK am 20.10.2003, 9:05 Uhr

Hallo,
die Aussage der Erzieherin, dass alle weinen, stimmt so sicher nicht, unser Sohn kam mit 13 Monaten in die Kita und hat nie geweint. Was die Länge der Eingewöhnungszeit anbetrifft, finde ich aber zwei Wochen auf jeden Fall lang genug. Länger sollte das meines Erachatens normalerweise nicht hinziehen, zwei Wochen ist doch wirklich lang und wird sicher reichen. Wir hatten auch eine Eingewöhnungszeit von zwei Wochen, mein Mann hat die auch ausgenutzt, aber nötig wäre das sicher nicht gewesen.
Gruß, Renate

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Re: Eingewöhnungszeit in der KiTa:

Antwort von tinai am 20.10.2003, 10:11 Uhr

Aus eigener Erfahrung. Keine zu kurze Eingewöhnungszeit. Das Kind muss doch erst einmal Vertrauen gewinnen.

Mein Neffe wurde 3 Wochen eingewöhnt, meine beiden Kinder jeweils 4 Wochen und weniger hätte ich nicht gemacht. Wenn man das planen kann, sollte man das auch so machen.

Kurz und Schmerzhaft (sie hören schneller auf zu weinen, weil sie resignieren), finde ich ziemlich brutal.

Viel Glück.

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Unsere Eingewöhnung bei der Tagesmutter...

Antwort von Trini am 20.10.2003, 12:33 Uhr

war bei beiden Kindern (jeweils 7 Monate alt) gleich.

Wir waren mal gemeinsam dort, zum schwätzen und ihr auch das jeweilige Kind auf den Arm geben. Dann habe ich jeweils einmal das Kind allein bei ihr gelassen, so für eine Stunde, was überhaupt nicht problematisch war. Und dann bin ich halt arbeiten gegangen und habe die babys allein dagelassen. Und da sie immer von Papa gebracht wurden, gab es NIE Tränen beim Abschied. Allerdings sind 7 Monate sicher "praktischer" als ein Jahr, weil es eben VOR der Fremdelphase ist.

Im Kiga (mit drei Jahren) ging es dann auch bei beiden Jungs sofort voll los. Morgens recht früh abgegeben (Erfahrung der Erzieherinnen, dann kommen die Kinder nicht als Neulinge in eine Gruppe sondern sind schon da) und nach dem Mittagessen abgeholt. Der Große hatte noch am Abend vor dem Kiga lautstark verkündet, daß er da niemals hinwolle, aber einmal dort angekommen, hat er sich kaum von uns verabschiedet.

Der Kleine war grade drei Wochen, als sein großer Bruder in den Kiga kam und so war er sein ganzes Leben lang täglich dort, zum bringen und abholen und er ist sogar in die Gruppe vom Großen gekommen (als der Große in die schule kam), kannte also alles. Da war Eingewöhnung nun gar kein Thema.

Aber bei uns wird ganz ohne Eltern "eingewöhnt". Kurzer bestimmter Abschied, winken, weg!! Und es funktioniert!

Trini

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Re: Eingewöhnungszeit in der KiTa: - Erfahrung

Antwort von Heike-B. am 23.10.2003, 10:09 Uhr

Hallo,
unsere Kleine (vor zwei Wochen 2 Jahre alt geworden) geht seit sie 11 Monate alt ist in die Kita - eine altersgemischte Gruppe.
Dort wird für die Eintgewöhnungszeit mind. 4 Wochen eingeplant, bei Bedarf auch länger. Sie machen das vom Kind abhängig. Es geht auch in sehr kleinen Schritten voran:
- zunächst zusammen mit Mama (15 min steigernd auf 60 min)
- Mama weg: beginnend mit 15 min., steigernd auf 2 Stunden
- Schlafen in der Kita
- Mitessen beim Mittagessen
Und danach erst den ganzen Vormittag bis zum Mittagessen.

Bei unserer Maus gab es keine Probleme, es ging sogar schneller als gedacht. Sie ist allerdings ein Kind, das gerne unter Menschen ist.
Klar, ab und an gab es beim Abschied einige Tränchen, die Erzieherinnen haben sie aber immer ganz schnell angelenkt. Ich musste sie bislang noch nie abholen, weil sie Sehnsucht hatte. Ich kann also nur Gutes berichten.

Für Deine Entscheidung, ob Du Deinen Kleinen dort anmeldest, würde ich aber dem Gesamteindruck der Kita (Konzept, Erzieherinnen, Räumlichkeiten (Schlafraum, Freigelände etc), Grösse der Gruppe etc.) einen höheren Stellenwert geben als die Länge der Eingewöhnungszeit. Denn die ist nur ein paar Wochen lang, der Rest der Kita-Zeit ein paar Jahre...
Gruss
Heike

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Re: Eingewöhnungszeit in der KiTa:

Antwort von nispi am 23.10.2003, 10:11 Uhr

Meine Tochter ist mit 7 Monaten in die Kita gekommen, eigentlich problemlos, schon nach zwei Tagen war ich nciht mehr im Raum. Ich musste dennoch im Kindegarten bleiben weil meine Tochter zu dem Zeitpunkt noch keinen Brei gegessen hat und die Flasche hat sie schon immer verweigert.
So blieb ich zwei Wochen lang zum Stillen da, während dieser Zeit wurde sie an eine Breimahlzeit gewöhnt und ich konnte sie zumindest vormittags alleine dalassen.

Ich hab den Erziehrinnen klargemacht, dass ich meine Tochter auf keinen Fall schreien lasse und wenn die Eingewöhnung 4 wochen oder länger gedauert hätte. Da waren mir die Kiga-Regeln egal.
Vielleicht kannst du für dich durchsetzen dass du zur Eingewöhnung so lange bleiben kannst wie du das für richtig hälst, schliesslich ist es dein kind und du kennst es am besten.

ich gebe mein kind in die kita und mache somit kompromisse was die erziehung angeht, aber bei bestimmten punkten eben auch nicht. Wir hatten schon mehrere Gespräche weil ich dies und jenes nicht so wollte, im endeffekt hat es sich als nichtig herausgestellt, denn meine Tochter ist pflegeleicht.
Jetzt sind wir als schwierige Eltern im Kiga bekannt, aber was solls.

Alles Gute für die Eingewäöhnung!

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