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Geschrieben von Scouty am 24.11.2003, 0:23 Uhr

darf man sowas sagen?

nabend,

ich hab mal ne frage. und zwar hatte ich mich bei einer firma beworben, wurde auch später zu einem vorstellungsgespräch eingeladen, 2 wochen später habe ich bei der firma angerufen, weil ich dann nun endlich wissen wollte, was sache ist, ich hätte am 1.12. dort anfangen können.
da sagte mir dann der typ von der personlaabteilung, daß sie sich für jemand anderem entschieden haben. der grund. ich hab ne tochter und sie kann auch mal karnk werdeen. ich hab das bis heute nicht verstanden, wie man sowas sagen kann. außerdem wußte er doch schon von meiner bewerbung, daß ich eine tochter habe. da hätte er sich auch sparen können, mich zum gespräch einzuladen, wo ich noch 5 stunden fahren mußte. meine tochter ist im september 2 jahre geworden. ich hätte zwar erstmal schwierigkeiten mit nem kindergartenplatz gehabt, hab dann aber auch schon ne telefonnummer gehabt, die für tagesmütter verantwörtlich gewesen wär. zu aller not, wäre meine tochter noch bei meinen eltern geblieben.
kann man sich über solche sätze von arbeitgebern nur ärgern? oder kann man da irgendwas machen? naja, scharf auf den job bin ich jetzt auch nicht mehr. hab auch kein bock, wenn die firma unter druck gestellt wird, und mich dann doch einstellt. da stimmt dann einfach das arbeitsklima nicht mehr.

 
6 Antworten:

Re: darf man sowas sagen?

Antwort von tinai am 24.11.2003, 9:40 Uhr

Am besten hakst Du das unter Kategorie "Ignorant oder Blödmann" ab. Wirklich was machen kannst du nicht, zumal er das ja auch nur telefonisch gesagt hat.
Am besten ärgerst Du Dich nicht merh

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Natürlich........

Antwort von Sunshine! am 24.11.2003, 9:48 Uhr

Hallo!

Das ist wirklich dumm gelaufen für dich. Tut mir leid.
Aber es ist nun mal so, dass es Sache ist vom Arbeitgeber, wen er einstellt. Ich glaube nicht, dass er dich eingeladen hätte, wenn er von vorneherein gewusst hätte, dass er dich nicht nimmt. Was soll ihm das bringen?
Evtl. hatte er aufgrund des Gesprächs Bedenken, ob das mit der Kinderbetreuung so klappt oder hat sich erst später darüber Gedanken gemacht.
Oder es war ein vorgeschobener Grund, weil er mit etwas anderem nicht zufrieden war.

Tipp fürs nächste Mal: Gleich eine lückenlose Kinderbetreuung präsentieren. Also: Von ... bis ... geht sie in den KiGa, dann holt sie xy ab und im Notfall springt abc ein. Außerdem können auch mal xxx das Kind versorgen.
Natürlich soll man das nicht in die Bewerbung schreiben, aber auf jeden Fall im Gespräch sagen. Und ruhig auch den zukünftigen Chef darauf ansprechen, wenn er von sich aus nicht fragt: "Vielleicht haben Sie Bedenken, dass ich wegen meiner Tochter öfter ausfallen könnte. Ich habe das aber so geregelt: .....". Damit zeigst du ganz nebenbei, dass du zuverlässig bist, organisieren kannst, etc. Hast also gleich ein paar Pluspunkte gesammelt.

Viele Grüße und viel Glück bei den weiteren Bewerbungen
Sunshine

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Re: darf man sowas sagen?

Antwort von u_hoernchen am 24.11.2003, 13:03 Uhr

Hm, also mich bringen solche BEgründungen auch auf die Palme... aber ich denke mir, wenn mri mal einer so blöd kommt, dann werde ich ihm sagen, dass das Kind schließlich auch einen Vater hat, der im Krankheitsfall darauf aufpassen könnte... würde mich mal interessieren, ob dieser Typ auch Männern eine so begründete Absage erteilt...

Ulrike

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Re: darf man sowas sagen?

Antwort von Ulli am 24.11.2003, 13:22 Uhr

Schließe mich Ulrike an, ich habe zwei Kinder (eins noch immer unter 3) und habe dem potentiellen Arbeitgeber schon gleihc am Telefon ungefragt gesagt: "Ich habe zwei Kinder und will keine mehr. Ich möchte wieder arbeiten. DAs AuPair, was die Kleine betreuen wird, ist bereits da." (Es war allerdings auch kein klassisches Bewerbungsverfahren.
Ok bevor ich den Job antreten konnte, ist das AuPair abgefahren *soifz*, aber indem ich das schnell geregelt hatte, mit einer zuverlässigen Kinderfrau, hat auch das den AG nicht mehr interessiert.
Aber so am Rande: 5 Stunden Fahrt, hast Du ihm schon die Kosten (Deutsche Bahn, 2. Klasse oder KM-Geld) in Rechnung gestellt?

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Re: darf man sowas sagen?

Antwort von Scouty am 24.11.2003, 13:45 Uhr

also, die kosten für die fahrt hat das Arbeitsamt übernommen.
nen vater hat mein kind leider nicht. nur einen erzeuger, wenn ich das so sagen darf, undd er kümmert sich nicht. meldet sich nicht mal zu weihnachten oder zum geburtstag bei ihr. schon traurig. aber kämpft ums umgangsrecht. pfff....
dann versuch ich das beim nächsten gespräch mal besser. vielleicht klappts ja dann wirklich.

also, viele grüße und euch allen auch weiterhin viel erfolg.

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Re: darf man sowas sagen?

Antwort von berita am 24.11.2003, 20:32 Uhr

Hallo,

ich denke, die Sache war dem AG einfach zu unsicher. Es waere besser, wenn du konkret sagen koenntest "Mein Kind wird dort und dort betreut". Was du beschreibst, eine Telefonnummer, _notfalls_ Eltern, Schwierigkeiten mit dem Kitaplatz, das ist eben alles sehr wage. Ich will den AG nicht in Schutz nehmen, aber es schaut eben jeder auf seine Interessen und er will natuerlich moeglichst wenig Arbeitsausfall.

LG
Berit

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