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Geschrieben von KarinF am 25.12.2003, 14:01 Uhr

Berufstätigkeit und Schulkind möglich - Erfahrung?

Hallo,

meine Kinder sind zwar erst 3J bzw. 5 M. aber dennoch mache ich mir so meine Gedanken, wie ich noch Berufstätigkeit und Kinderbetreuung schaffen soll wenn eine in der Schule ist. Es gibt doch so wahnsinnig viele Schulferien.

Wir haben keine Verwandtschaft in der Nähe, ein Platz im Hort ist unwahrscheinlich. Und einem Au Pair traue ich das irgendwie nicht zu.

Wie macht ihr das?

Danke
Karin

 
6 Antworten:

Re: Berufstätigkeit und Schulkind möglich - Erfahrung?

Antwort von max am 26.12.2003, 21:46 Uhr

Gerade für Schulkinder gibt es doch (im Gegensatz zu KigaKindern) Ferienbetreuung. Zumindest bei uns! Frag mal nach! Das größere Problem habe ich mit Kiga Ferien (im Sommer 6Wochen und sonstige Schulferien). Gott sei Dank nimmt die Tamu sie noch. Und wenn man auf der Gemeinde fragt, bekommt man nur blöde Antworten von einem Mann.

lg max

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Welches Bundesland?

Antwort von KarinF am 27.12.2003, 20:37 Uhr

In welchem Bundesland wohnst Du?
Ich wohne in Bayern, Landkreis München.
Was ist das für eine Ferienbetreuung?

KiGa und Krippe ist in meiner Gemeinde kein Problem. Haben beide im Winter 3 Wochen und im Sommer 3 Wochen zu und sonst nur vereinzelte Tage. Im Sommer könnte man das Kind auch in einen anderen KiGa geben, da diese absichtlich nicht gleichzeitig geschlossen haben.

Danke
Karin

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Sehr viele Gemeinden bieten ein Ferienprogramm an, das kann tageweise sein, andernorts wochenweise.

Antwort von KH am 28.12.2003, 18:18 Uhr

Erkundige dich doch bei eurer Gemeinde oder beim Kreisjugendring. Freizeiten für Kinder ohne Eltern o.ä.
Oder auch Nachbarschaftshilfe, da würde ich mir jetzt noch keinen Kopf machen. Wenn du arbeiten magst und kannst, dann tu es

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In Stuttgart gibt es sogenannte Waldheime, die werden von der Kirche organisiert, sind aber offen und sehr beliebt - bei den Kindern

Antwort von Tinai am 29.12.2003, 14:38 Uhr

... die Kinder werden mit Bussen an "Sammelplätzen" abgeholt und sind dann viel in der NAtur. Plätze muss man aber oft schon Monate im Voraus buchen, da es zu wenige gibt. An sich aber eine tolle Sache und die meisten Kinder wollen da immer wieder hin. Geht ab 6 Jahre. Viele Grundschulen bieten außerdem auch ein Ferienprogramm an - primär die, die auch verlässliche Öffnungszeiten haben - also die Kinder nicht nach hause schicken, wenn Unterricht ausfällt, sondern anderes anbieten.

Einfach mal bei den nächstgelegenen Schulen und der Kirche erkundigen.

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@KarinF

Antwort von max am 30.12.2003, 21:12 Uhr

Hi!

Ich bin aus Ö! Bei uns hat der Kiga im Sommer 6 Wochen zu und es gibt keine Alternative. Wir haben 3 Kigas im Ort und alle haben zur selben zeit zu!

Aber Ferienbetreuung für Schulkinder ist in Ö kein Problem. Nur bei Kigakindern ist noch niemand auf die Idee gekommen bzw. ist irrsinnig teuer und ich gehe ja nicht für Betreuung arbeiten (300,--/Woche).

lg max

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Re: Berufstätigkeit und Schulkind möglich - muss möglich sein!

Antwort von Sylvia1 am 31.12.2003, 12:57 Uhr

Hallo Karin,

meine fast 6jährige Tochter wird im Sommer 2004 eingeschult. Somit habe ich mich in den vergangen Monaten auch wieder zwangsweise mit diesem leidigen Thema "zuverlässige Kinderbetreuung für Berufstätige" intensiver beschäftigen müssen ... :-(

In den vergangenen 5 Jahren hatte meine Tochter (und hat sie noch bis zum Sommer) eine gute und zuverlässige Betreuung in der Kita in einer kleinen altersgemischte Gruppe (15 Kinder von 0,4 bis 6 Jahren, 5 der Kinder unter 3 Jahre alt, 3 Betreuerinnen in der Gruppe). Dort gab es sogar fast immer (Ausnahme eigentlich nur jetzt in den Weihnachtsferien, da gab es das nicht) eine Notgruppe für die Kinder berufstätiger Eltern in Koordination mit einer anderen Kita des gleichen Trägers hier am Ort. Diese beiden Kitas sprechen sich mit den Schließungszeiten immer ab, so dass sie nicht gleichzeitig zu haben. Die Betreuungszeiten in unserer Kita sind maximal von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr.

Aber du hast Recht:
Mit dem Eintritt in die Schulzeit wird die Betreuungsituation wieder schlechter!
Hier bei uns in NRW werden jetzt die sogenannten "offenen Ganztagsgrundschulen" so langsam eingeführt. Offene Ganztagsgrundschule heißt, die Schule bietet eine Ganztagsbetreuung mit Über-Mittag-Betreuung an (natürlich gegen Entgelt), und die Schüler können, müssen aber nicht für diese Betreuung angemeldet werden. Wenn sie angemeldet sind, müssen sie aber natürlich daran teilnehmen.

In unserer Stadt im nördl. Ruhrgebiet (90 000 Einwohner, ca. 25 Grundschulen, von denen 4 dieses Betreuungsangebot jetzt haben) gibt es auch nur 80 Hortplätze, von denen 40 soweit von uns entfernt liegen, dass sie überhaupt nicht infrage kommen und die 40 in der anderen nähergelegenen Einrichtung kommen für mich persönlich wegen dem Weg dorthin über eine 4spurige Hauptverkehrsstraße nicht infrage, den meine Tochter mittags alleine gehen müßte.

Nach langem und zeitaufwendigem Suchen habe ich nun in unserer Stadt eine "Offene Ganztagsgrundschule" gefunden, die ein qualitativ und auch quantitativ für mich akzeptables Schulbetreuungsangebot hat. Es gibt dort zwei Betreuungsgruppen, eine bis 13:30 Uhr und eine bis 16:00 Uhr (meine Tochter wird in die Gruppe bis 16 Uhr gehen). Die Betreuung findet in einem Gebäude direkt am Schulhof statt, die Kinder müssen keine Straße überqueren, um dorthin zu gelangen. Die Gruppe bis 16:00 Uhr bekommt dort ein warmes Mittagessen, welches frisch zubereitet wird. Nach dem Mittagessen ist Zeit zum Freispiel, Lesen oder Ausruhen ... oder was die Kinder gerade gerne tun möchten zum entspannen.

Danach werden die Hausaufgaben unter Aufsicht bis 14:30 Uhr gemacht (bzw. das, was bis dahin fertig ist).

Ab 14:30 Uhr gibt es dann für die Kinder feste Freizeitangebote wie Kurse und Arbeitsgemeinschaften unter fachkundiger Anleitung, z. B. diverse Bastelangebote, Musik-, Kunst- und Gestaltungsangebote, Sportangebote, Computerkurse ... und vieles mehr.

Die Kinder werden in dieser Schule von Erziehern betreuut (und nicht von "irgendwem"), was ich schon sehr wichtig finde, da es doch einen gewissen Qualitätsstandard verspricht. Außerdem - was längst nicht überall so ist - gibt an dieser Schuule das Betreuungsangebot auch teilweise in den Schulferien (in den Oster- und Herbstferien und in 3 Wochen der Sommerferien) und an den Brückentagen vor oder nach Feiertagen.

Die Betreuung ist also in den Sommerferien nur 3 Wochen zu und dann halt über Weihnachten. Aber damit kann man leben, denke ich.

Ich habe mich unter anderem auch für gerade diese Grundschule für meine Tochter entschieden, weil dort die Betreuung in der genannten Form schon seit 1997 durchgeführt wird. Sie verfügen also schon über einen gewissen Erfahrungsschatz in Sachen Schulbetreuung - für die anderen Schulen, die jetzt erst damit anfangen, ist das ja komplettes Neuland (Anlaufschwierigkeiten kann es ja immer geben, und aus manchen anderen Schulbetreuungen habe ich auch nicht so positive Dinge gehört ...).

Ach ja, ich arbeite übrigens bislang 37,5 Std. pro Woche (auch direkt nach Mutterschutz wieder angefangen) und bin alleinerziehend. Wahrscheinlich werde ich aber meine Arbeitszeit in ein paar Monaten auf 30 Wochenstunden reduzieren. Nicht zuletzt auch deswegen, weil meine Tochter dann von 8 - 16 Uhr, also 8 Stunden in der Schule sein wird, und ich sie mit dem Auto selber hinbringen und abholen möchte, da ich sehr großen Wert auf einen guten Kontakt zu der Schule und der Betreuung und den Leuten dort lege. Das habe ich auch in der Kita in den vergangen 5 Jahren immer so gemacht, und das werde ich auch weiterhin tun.
Da mit wegen der Wegezeit von der Schule zur Arbeit und zurück immer je Tag ca. 1 Stunde (arbeite in Gleitzeit) dann fehlen wird, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, meine Arbeitszeit nun - für eine begrenzte Zeit allerings nur, schaun wir mal, wie es nach der Grundschule weitergeht - auf 30 Wochenstunden zu verkürzen.

Du hast ja noch ein paar Jahre Zeit, bis dein erstes Kind zur Schule kommt. Ich kann dir nur raten, nutze die Zeit und informier dich über alle Möglichkeiten in akzeptabler Wohnortnähe, denn die Zeit vergeht so schnell, bis es soweit ist ... :-)
Frag mal beim Schulamt nach einer Liste aller Grundschulen in eurem Wohnort oder/und Umgebung und frag dich dann selber bei den Schulen durch. Und natürlich auch bei anderen Eltern, die schon schulpflichtige Kinder haben (ich hab den Tipp mit dieser Schule auch von meiner Arbeitskollegin bekommen, die in der Nähe dieser Schule wohnt). Ein weiterer Anlaufpunkt wäre vielleicht auch noch das Jugendamt, ob es nicht doch Hortplätze gibt, oder Tagesmutter wäre vielleicht auch noch eine Lösung (wenngleich die Tagesmutterlösung für mich persönlich immer nur eine Notlösung zur Überbrückung wäre ...).

Viel Glück,
Sylvia

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