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Geschrieben von Ginger04 am 09.01.2004, 21:44 Uhr

An alle LehrerInnen - sorry...!

Hallo,
ich bin Grundschullehrerin in NRW und leider "nur" (befristet)angestellt. Leider sind hier die Chancen auf eine feste Stelle alles andere als gut. Weiß zufällig jemand, welche Bundesländer noch Lehrer suchen und auch verbeamten? Außerdem würde mich interessieren, wo in anderen Bundeländern die Altergrenze fürs Verbeamten liegt! In NRW übrigens bei 35 Jahren. Würde mich sehr über Antworten freuen!! Gruß und noch einen schönen Abend, Ginger

 
9 Antworten:

Re: An alle LehrerInnen - sorry...!

Antwort von rubi am 09.01.2004, 22:05 Uhr

Hallo,

hab ich da nicht gestern in den Nachrichten gehört, dass in NRW ein Gesetzesentwurf existiert, wonach die Verbeamtungsgrenze auf 45 angehoben werden soll, weil Euch da oben die ganzen Leute weg laufen?? Mach Dich doch mal schlau diesbezüglich, das ist ja gerade als Gegenmaßnahme num "Nicht-Davon-Laufen" gedacht.

Grüße
rubi

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Re: An alle LehrerInnen - sorry...!@rubi

Antwort von Ginger04 am 09.01.2004, 22:12 Uhr

Hallo rubi,
danke für deine schnelle Antwort, werde mich mal erkundigen.
Leider findet bei uns gerade zum 01.02. eine Erhöhung der Pflichtstundenzahl statt, so dass z.B. in meiner Umgebung und weitläufigem Umkreis überhaupt nicht mehr eingestellt wird. Ich muss wohl abwarten, bis die "Alten" "weg" sind und dann steigen wieder die Chancen! Aber ob ich dann noch unter 45 bin...? Echt frustrierend, Gruß Ginger

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@ Ginger

Antwort von rubi am 09.01.2004, 22:22 Uhr

Hallo,

kann ich nachvollziehen, war damals nach meinem Referendariat ähnlich, war auch reichlich demotiviert, weil ich nicht gewusst habe, wie es nach einem Jahr mit befristetem Vertrag weiter geht. Bei meinem Mann war es noch schlimmer, der hatte einen Zweijahresvertrag und kurz vor Ende sagen Sie ihm, dass die Schülerzahlen wegbrechen und er sich leider einen neuen Job suchen kann. Unser Sohn war damals gerade mal 5 Monate alt. Super, gell? Also habe ich wieder die Stunden erhöht, weil wir nicht wussten, ob mein Mann wieder einen Job findet.

Meine jungen Ref-Kollegen sind momentan ähnlich demotiviert wie Du. Bei uns sind Sondermaßnahmen gelaufen, die haben ins Ref eingestellt wie blöd und jetzt haben alle Angst, keinen Job zu bekommen, weil bei uns auch ne Unterrichtspflichtzeit-Erhöhung im Gespräch ist. Ist aber noch nicht definitiv (bin aus Bayern). Wenn dem so ist, brechen einige Planstellen weg und die jungen Kollegen können nur auf Ältere oder Kranke oder Schwangere hoffen, um zumindestens mal den Fuß in die Tür zu bekommen. :-(((

Aber Kopf hoch, wenn die Bildungsoffensive jetzt voll los geht, dann geht´s vielleicht auch wieder aufwärts.

LG
rubi

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Ich will auch noch!

Antwort von sumse am 09.01.2004, 23:33 Uhr

Ich komme aus RLP und hier sieht es (mal wieder) gerade auch nicht so gut aus für junge Kollegen.

Nachdem jahrelang nur im Angestelltenstatus mit aufgezwungener 3/4-Stelle eingestellt würde (grrr, könnt' mich jetzt noch aufregen), ist der Landesregierung wohl langsam ein Lichtlein aufgegangen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit dieser Regelung.

Da bildete man für teures Geld Referendare aus, die dann in Scharen in benachbarte Bundesländer ((z.B. Hessen, Tipp :-)) abwandern, weil da die volle Stelle mit sofortiger Verbeamtung wartet,
...da hat man junge, fitte und wirklich gute Lehrer in den Schulen sitzen, die langsam an der Krankheit "Demotivation" dahinsiechen, weil (achtung!!!) statt deren Stundenzahl zu erhöhen, Hilfskräfte mit bestenfalls Erster Staatsprüfung für was auch immer Zeitverträge bekommen, um die immensen Ausfälle hervorgerufen durch Lehrermangel (*grins*) irgendwie wieder aufzufangen.... *greifmirandenkopp*

Nun, letztes Schuljahr brach dann plötzlich Panik durch und ruck-zuck wurden wir (ich zählte zu der Garde der Zwangsteilzeitler) alle "vorzeitig" (nach 4 Jahren Schuldienst!) verbeamtet und dürfen jetzt alle 25 Stunden halten :-)

Das half dir nicht so richtig weiter, musste aber mal raus. Das Gezottel mit den Zeitverträgen samt unbezahlter Ferien kenne ich zur Genüge, bin aber etwas getröstet, wenn ich höre, dass Lehrern in den USA das lebenslänglich so ergeht :-(

Tipp: Bewirb dich, wo's geht, je flexibler, desto besser. Welche Schulart, welche Fächer? In RLP könntest du es jedenfalls versuchen. Begehrt ist Grundschule/Musik, GS/Sport, GS/Religion mit möglichst noch einer Fremdsprache im Anhang. Null Chancen hast du hingegen mit GS/Kunst und GS/Deutsch (die Kombination habe ich eh nie verstanden, doppelmoppel!). Wir haben auch "schulscharfe Ausschreibungen", die im Amtsblatt veröffentlicht werden, erkundige dich mal bei Interesse: Bildungsserver RLP.

Der derzeitige Stand ist Verbeamtung nach einem Jahr.
Viel Glück.

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Komm zu uns!!!

Antwort von Henni am 10.01.2004, 14:34 Uhr

Hallöchen



na dann koomm hier in den tiefsten scwharzwald...hier wird zZ so weit ich weiß auch sofrt verbeamtet, mit dem Höchstalter weiß ich nicht, und stellen sind wohl auch genug frei..allerdings auch naklar nur in bestimmten fächern an der Hauptschule und so (physik!!! Chemie!!! HTW!!! Sport mädchen..)


Alles Gute!! Henni

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Re: Komm zu uns!!!

Antwort von Mariakat am 10.01.2004, 18:51 Uhr

In Bayern wird , soweit ich weiß bis 45 verbeamtet. Hier in München werden dringend Lehrer gesucht, aber ich denke, man sollte nur hierherziehen,wenn man entweder von hier gebürtig ist und Familie oder Eigentum hat oder wenn man verheiratet ist und zu zweit verdient, denn München ist sehr teuer.
Gruss MAriakat

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achtung: Verbeamtung-Pferdefuss bei hohem lebensalter

Antwort von Benedikte am 11.01.2004, 14:21 Uhr

Kleiner Hinweis : Man sollte die verbeamtung- bei vielen Vorteilen- nicht unkritisch sehen, insbesondere nicht im höheren Lebensalter. Abgesehen von der Hürde, sich- und die Kinder- dann privat krankenversichern zu müssen- was recht teuer werden kann , wenn man über 40 und nicht kerngesund ist, musst Du an Deine Versorgungsbezüge denken.Derzeit kriegst Du pro JAhr 1,75 %- was natürlich eine schöne Pension von 70 % Deines letzten Einkommens ergibt- vorausgesetzt Du arbeitest 40 Jahre als Beamter. Und mit 40 oder 45 Einstiegsalter schaffst Du das nicht. Wirst Du mit 45 verbeamtet, schaffst Du bestenfalls noch 20 JAhre- also eine Pension von 35 % Deines letzten Einkommens. HAst Du weitere Ausfallzeiten- wegen Kinderbetruung oder Omabetruung oder weiss der geier- wärest Du als Angestellte besser ran. Genau kann ich das per Ferndiagnose natürlich nciht sagen, aber Du solltest Dir vor einer Verbeamtung Deine Versorgungsbezüge ausrechnen lassen und ein Angebot der Krankenversicherung einholen.

Gruß, Benedikte

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Re: achtung: Verbeamtung-Pferdefuss bei hohem lebensalter..aber...

Antwort von Henni am 11.01.2004, 15:50 Uhr

Hallöchen

das ist ja intereassant!! Aber man bekommt dann doch aus den zeiten in denen man noch nicht verbamtet war auch seine renteneizahlungen als rente zurück..oder???? Da hat man dann ja vorher entsprechende lange als angestellte eingezahlt...oder???? Interessiert mich mal...

Danke Henni

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Re: achtung: Verbeamtung-Pferdefuss bei hohem lebensalter..aber...

Antwort von rubi am 11.01.2004, 20:36 Uhr

Hallo,

normal bekommst Du, wenn Du ausreichend lange in die Rentenkasse eingezahlt hast, später auch mal eine Rente. Man kann sich bei den Rentenversicherungsträgern ausrechnen lassen, wie viel das ist.

Allerdings wird diese Rente dann später auch auf die Pension "angerechnet", wie genau das funktioniert, weiß ich nicht, könnte es aber rausbekommen. Ob das Sinn macht, wage ich zu bezweifeln, da, bis wir mal Rente bzw. Pension bekommen, bestimmt schon zig Gesetzesänderungen durch sind.

Hat man keine 60 Monate (5 Jahre) in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, hat man auch keine Ansprüche später. Man kann sich dann die selbst eingezahlten Beiträge (nicht die vom AG) wieder auf Antrag auszahlen lassen. Anträge gibt es im Internet, dauert allerdings ca. 4 bis 5 Monate ab Antragsstellung bis zur Auszahlung.

LG rubi

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