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Geschrieben von Tina und Jordi am 11.02.2005, 13:04 Uhr

So ein Schw....

Bin total sauer habe gestern meinen EX mit seiner leiblichen Tochter( aus seiner ersten Ehe gesehen)wäre am liebsten hin und hätte Ihm eine verpasst.
Find ich ja toll das er sich um die Kleine kümmert aber er hat auch noch einen Sohn.
Wollte Ihn heute schon eine SMS senden wann er denn vor hat sich noch mal zu melden habe es aber doch nicht getan.
Was soll ich bloss tun besonders da der kleine nach seinem Daddy fragt?

Tina

 
24 Antworten:

Re: So ein Schw....

Antwort von sweety28 am 11.02.2005, 15:29 Uhr

Papa nr.2 (Vater meines 3. Kindes) kümmert sich auch nicht um seinen Sohn (meinen/unseren-jetz 5 Monate alt) ist aber für seine beiden Töchter aus der Vor-Beziehung ein Bilderbuch-Papa !!!
Da kannst de nix machen ausser zu denken : Leck mich am Arsch...
Erzwingen kann man nix...sowas muss Frau wohl erdulden und damit zu leben lernen :o(

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Re: So ein Schw....

Antwort von Tina und Jordi am 11.02.2005, 15:54 Uhr

Da hast Du wohl recht nur mich macht das maslos Wütend wie kann man nur so sein?
Gott sei dank ist der Kleine noch zu klein um zu verstehen was sein Vater da anrichtet.
Danke für deine Antwort!

Tina ;)

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Re: So ein Schw....

Antwort von sweety28 am 11.02.2005, 17:03 Uhr

Mittlerweile macht es mich nicht mehr wütend...seit 3 Monaten haben wir nun Funkstille...er lebt sein leben und toleriert das hier ein Sohn von Ihm lebt...gut-JETZT kann ich das akzeptieren...weil "er" sagte von Anfang an,das er kein Kind mehr wolle etc pp...ich wusste also woran ich war...leider war ich so dumm,das wir das gemeinsame sorgerecht festlegten als florian einen monat alt war...DAS ist das einzige,was mich noch ärgert...

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@sweety28 - ja, das mit dem Sorgerecht...

Antwort von karin5 am 11.02.2005, 18:20 Uhr

... an DIE Diskussion kann ich mich noch gut erinnern (und wie die Herren der Schöpfung über mich hergefallen sind -"trauriges Männerbild" usw.).
Würde mich interessieren, was Richie, Rainer, und wer dir sonst noch zum gemeinsamen SG zugeraten hat, jetzt dazu sagen.
Nun musst du halt das beste draus machen. Solange er dir nicht reinpfuscht oder deine Entscheidungen unterläuft, wird's ja nicht so wild werden.
Kopf hoch!
Karin

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Re: @sweety28 - ja, das mit dem Sorgerecht...

Antwort von sweety28 am 11.02.2005, 18:56 Uhr

Nö...z.Z. ist DAS lediglich etwas,was auf dem Papier herrscht (das gemeinsame SR)
Er kümmert sich,seit einer heftigen Auseinandersetzung Mitte Nov garnicht m ehr,was aber auch verständlich ist,wenn ich er wäre,würde ich mich hier auch nich mehr her trauen... ;o)
Nun zur Kontoeröffnung brauchte ich seine Unterschrift...da wir aber auch nicht mehr telefonieren o.ä. schrieb ich Ihm eine Mail,in der ich Ihn aufforderte,das er das bitte unterschreiben möge h ier bei der Bank (70 km von Ihm entfernt)- tat er auch Anstandslos.Auch wenn daraufhin nur eine Mail kam in der stand "Papiere sind unterschrieben"
Nun denn...soll er machen was er will.
JETZT (im Nachhinein ist man ja IMMER schlauer) würde ich auch JEDER Mutter davon ABRATEN gem. SR zu machen !!! ;o) Soviel DAZU...

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das mit dem Sorgerecht...

Antwort von Richie am 11.02.2005, 22:14 Uhr

Hallo sweety,

nun ja, keiner von den 'Herren der Schöpfung', wie Du suffisant zu bemerken Dir nicht verkneifen kannst offenbar, ist damals über Dich 'hergefallen', sondern wir haben, mit Verlaub, entsprechend argumentiert.
Weil Dir die Argumente nicht schmeckten sollen wir nun über Dich ''hergefallen'' sein?
Und der Fall hier ist doch kein Argument
gegen gemeinsame elterliche Sorge, denn:

1. Tina hat nichts hergegeben, was sie
jetzt als eingebüßt werten muß, denn
die tatsächliche Sorge des Vaters ist
s e i n Teil der Sorge, sie hat die
ihre.
2. Es ist m.E. ein verbreiteter Irrtum,
daß elterliche Sorge dazu da sei, da-
mit die Eltern sich gegenseitig zu
Sorge verpflichten und die Sorge
wechselseitig einfordern zu können.
3. Interessant ist diese (verständ-
liche) ärgerliche Regung, daß der
Vater zu 'Unrecht' elterliche Sorge
habe: sie ist m.E. der Reflex von
Neid, daß er eine Macht hat, die er
von frau 'verliehen' bekam und die
frau ihm gerne wieder abnehmen
möchte
4. Wir wissen nicht, ob und wann in Zu-
kunft die gemeinsame elterliche
Sorge noch nützlich/hilfreich sein
wird.
5. Hätte er nicht die gemeinsame
elterliche Sorge, würde sich der-
zeit auch nichts ändern, im Gegen-
teil, er hätte dann guten Grund,
sich tatsächlich nicht zu sorgen,
und sie wäre auch noch schuld
daran :-)
Sicher finde ich sein Verhalten un-
möglich und zu tadeln.
Aber stell dir mal vor, sie könnte zum JA z.B. gehen und sagen, der sorgt sich nicht, also nehmt ihm das Sorgerecht wieder ab, und sie nähmen ihm das wieder ab, und er bekäme dann einen Brief von denen, daß er das Sorgerecht wieder los sei.
Was wäre d a n n gewonnen?
MfG Richie

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Re: das mit dem Sorgerecht...

Antwort von karin5 am 12.02.2005, 0:14 Uhr

Hallo Richie,
ihr seid nicht über Sweety28 "hergefallen", sondern über mich, Karin.
Ich habe mich übrigens v. a. in diesem speziellen Fall gegen ein gemeinsames SR ausgesprochen, da sich meiner Meinung nach die Probleme klar abzeichneten. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich euch gefragt, ob ihr wollt, dass sich Sweety absichtlich und vollkommen unnötig Probleme schafft.

Also, ich kann also deine Argumentierung insofern nicht nachvollziehen.
"Und der Fall hier ist doch kein Argument
gegen gemeinsame elterliche Sorge, ..."

Natürlich ist er das nicht im allgemeinen, aber im speziellen ja wohl, oder?

Zu deinem 3. Punkt:

"3. Interessant ist diese (verständ-
liche) ärgerliche Regung, daß der
Vater zu 'Unrecht' elterliche Sorge
habe: sie ist m.E. der Reflex von
Neid, daß er eine Macht hat, die er
von frau 'verliehen' bekam und die
frau ihm gerne wieder abnehmen
möchte"

Das kann man natürlich auch genau andersrum formulieren,
ungefähr so: Interessant ist diese (verständliche) ärgerliche Regung, dass eine Mutter zu Unrecht alleinige Sorge habe - dies ist meines Erachtens ein Reflex von Neid, dass sie eine Macht hat, die er ihr nicht so einfach abnehmen kann.

Meinst du nicht, ein bisschen viel Neidgeschwafel für erwachsene SORGEPFLICHTIGE Eltern? Das ist genau das Problem. Erst mal seine Schäfchen ins Trockene bringen. Natürlich sollten sich erwachsene Menschen vernünftig einigen,a ber das ist wohl eine Illusion, denn bei Trennungen geht es ja leider nicht selten ans Eingemachte und die Leute vergessen sämtlichen Anstand.


Also, und das hat ja nun alles nichts mehr mit Sweety zu tun.
Ich finde es allgemein als Unding, dass nicht beide Elternteile von Geburt an das gemeinsame SR haben, und zwar alle. Nicht nur die, denen die Mutter es "zugesteht" und dabei vielleicht ihre Macht genießt. Im Gegenzug muss der Vater richtig in die Pflicht genommen werden und nicht nur so nach dem Motto - "ich zahle doch schon Unterhalt, was will sie denn noch.
Und wenn sie noch weiter rummotzt, zahle ich überhaupt nicht mehr und Umgangspflicht existiert nur noch auf dem Papier für mich, basta." Beide Regelungen gerichtlich fixieren, nicht nur die, meist nixth wieder rückgängig zu machende, Sorgerechtsregelung.
Gruß
Karin

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Re: das mit dem Sorgerecht...

Antwort von Richie am 12.02.2005, 8:43 Uhr

Hallo karin5,

Du hast leider in Deiner Argumentation
zu Punkt 3. die Argumente zu denen davor und denen danach 'vergessen'.

Hat sie denn mit der gemeinsamen Sorgeerklärung etwas eingebüßt, etwas hergegeben, was ihr jetzt fehlt? Diese
Frage ist doch die entscheidende.
Die Zustände vor und nach dieser Sorgeerklärung sind überhaupt nicht vergleichbar.
Gefühl und Zustand eines sorg-losen Vaters zur Zeit der Geburt 'seines' Kindes sind Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit. Im Zusammenhang mit
einem natürlichen Zuwendungs- und Sorgeimpuls ergibt das einen Mix von
Ohnmacht und Erniedrigung.
Das Paradoxe ist m.E., daß ein ohnehin
wurschtiger 'Vater', dem sein 'neues' Kind sonstwo vorbeigeht, diese Ohnmacht und Erniedrigung gar nicht empfindet. D.h. der Zustand der geburtlichen Sorg-Losigkeit trifft die Falschen, kränkt diejenigen, die eignetlich sorgen wollen und rechtfertigt diejenigen, denen ihr Kind sowieso egal ist.
Wo soll da ein ''Schäfchen im Trockenen sein''?
Übrigens, Du schriebst :****''...ein bisschen viel Neidgeschwafel für erwachsene SORGEPFLICHTIGE Eltern?''****
Mit solchen Wörtern wie ''Neidgeschwafel'' unterhältst Du keine sachliche Diskussion, sondern Du beleidigst Deinen Diskussionspartner.
Zu was soll das gut sein?
MfG Richie

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Re: das mit dem Sorgerecht...

Antwort von karin5 am 12.02.2005, 13:36 Uhr

jetzt hat gerade mein Computer schlapp gemacht... da muss ich halt noch mal schreiben, hoffe ich krieg's noch sinngemäß zusammen.

Hallo Richie,
du schreibst
"Hat sie denn mit der gemeinsamen Sorgeerklärung etwas eingebüßt, etwas hergegeben, was ihr jetzt fehlt? Diese
Frage ist doch die entscheidende"
Ja, und zwar die Entscheidungsfreiheit. Wie man sieht UND ABSEHEN KONNTE, kümmert er sich nicht und es herrscht Funkstille. So, im Moment braucht sie vielleicht nicht viel Unterschriften, Entscheidungen oder sonstiges von ihm. Aber das wird kommen, was ist wenn er nicht "mitspielt"?

Zu Punkt 3.

Ich finde, dass man diesen Punkt durchaus isoliert diskutieren kann, denn ich finde v. a. deine Ausdrucksweise bemerkenswert.
Weißt du, mein persönlicher Eindruck ist, dass da eine tief verletzte Person schreibt, die eine gewisse Genugtuung empfindet, dass "andere bei diesem Thema SR auch mal so richtig in die Sch... gegriffen" haben.
Weiter schreibst du:
"Mit solchen Wörtern wie ''Neidgeschwafel'' unterhältst Du keine sachliche Diskussion, sondern Du beleidigst Deinen Diskussionspartner.
Zu was soll das gut sein?"
Wie du bei genauerem Lesen feststellen kannst, habe ich hier nicht dich persönlich angegriffen - du hast ja nicht geschrieben "sie hat MIR das SR "verliehen"", sondern "Frau hat Mann das SR "verliehen"" (oder so ähnlich)
Also, wenn du es unbedingt persönlich nehmen willst, dann kannst du mich ja mit einbeziehen, denn ich habe mich ja auch mit einem (Gegen-)punkt 3 geäußert.

Mich würde jetzt aber mal interessieren, was du speziell im Fall Sweety28 sagen würdest? Ich habe schon genug Cassandra gespielt (und wohl leider recht behalten).
Was hast du denn für Vorschläge?

Schönes Wochenende
Gruß
Karin

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Sorge

Antwort von Richie am 12.02.2005, 16:07 Uhr

Hallo karin5,

mir scheint sie eher weniger die eingebüßte 'Entscheidungsfreiheit' zu
stören als ein gewisses enttäuschtes Vertrauen.
Aber ich räume ein, daß sie diese Entscheidungsfreiheit im Moment für sich nicht hat, weil sie ihn wegen gewisser Unterschriften kontaktieren muß. In Wirklichkeit hat sie diese Freiheit dennoch, weil sie ihn inhaltlich nicht fragen muß, sondern lediglich formal seine Unterschrift braucht. Aber dieses Nachfragen wegen der Unterschrift ist, wie ich schon andeutete in Punkt 4, auch eine Chance, daß er sich wieder besinnt indem er immer wieder mal an sein Kind erinnert wird.
Ich schrieb ja schon, daß gemeinsame elterliche Sorge nicht dazu da ist, daß die Eltern sich gegenseitig Sorge auferlegen. Das ginge auch gar nicht, weil Zuwendung zum Kind sich nicht verordnen läßt. Man/frau kann diese Zuwendung nur ermöglichen und ihr Raum und Freiheit g e b e n.
Das ist ja das Perverse an der elt. Alleinsorge ue Mütter: sie müssen in der Abgabe dieser Sorgeerklärung etwas
scheinbar 'hergeben', das sie gar nicht besitzen können, nämlich die Sorge des anderen Elternteils. Ich denke auch, daß solche Entscheidungsfreiheit eine Lappalie gegen die wirkliche Sorgekompetenz und -Freiheit des anderen Elternteils ist.

Wahrlich, ich empfinde keinerlei Genugtuung bei solchen 'Fehlschlägen' des gemeinsamen Sorgerechts, ich empfinde eher Haß auf diesen Typen, der
das gemeinsame Sorgerecht so mit Füßen tritt und den sorgewilligen Vätern damit einen Bärendienst leistet.
Und ich empfinde natürlich auch eine hochkommende Kränkung wegen meines 3. Kindes. Aber ändert das etwas an meinen
sachlichen Ausführungen?
Zum ''Sorgerechtsgeschwafel'':
wenn Du niemanden anderen dort im Posting ausdrücklich zitierst, wen anderen als mich solltest Du denn dann meinen, hast Du doch hier keinen anderen Gesprächspartner vor Dir, den ich als mitangesprochen vermuten könnte.
Und natürlich ist väterliche Sorg-Losigkeit bei Geburt eines Kindes eine Verletzung und tiefe Kränkung, und wer das nicht nachvollziehen kan, weiß nicht, wie es ist, eigene Kinder zu haben.
MfG Richie

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Re: Sorge

Antwort von karin5 am 12.02.2005, 18:07 Uhr

Hallo Richie,
ich glaube, unsere Meinungen zu dem Thema SR gehen gar nicht so weit auseinander. Du hast ja in einem meiner Postings gelesen, wie ICH das handhaben würde, wenn ich was entscheiden könnte.

Wenn ich dich mit dem Wort "Neidgeschwafel" beleidigt haben sollte, dann tut es mir leid. Per Computer kommt halt manches auch anders rüber, als wenn man miteinander spricht. Ich wollte eben auch zum Ausdruck bringen, dass persönliche Verletzungen, Neidgefühle usw., alles was auch bei unserer Diskussion um diesen Punkt 3 rübergekommen ist, oft den vielleicht anfangs guten Willen der sich trennenden Partner zunichte machen. Deshalb vielleicht die Polemik - "Neidgeschwafel und sorgepflichtige Eltern" - einfach um auch mal deutlich zu machen, wie schnell man selbst an Objektivität einbüßen kann (mich eingeschlossen - weiß nicht, wie ich so eine Situation meistern würde).

Es tut mir auf jeden Fall leid, dass dir da wohl übel mitgespielt, was dein 3. Kind betrifft.

Ich wünsche dir nochmals ein schönes Wochenende.

Karin

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Re: Sorge

Antwort von Richie am 12.02.2005, 21:43 Uhr

Hallo karin5,

ich weiß, daß Du friedfertig bist und auch Deine Erfahrungen mit dem leidigen Sorgerecht gemacht hast, genau wie ich meine.
Du wirst in meinen Postings hier inzwischen auch bemerkt haben, daß ich nie meine entsprechenden Adressatinnen
polemisch oder persönlich angehe, sondern immer nur bestimmte Denk- und Handlungsphänomene angreife. Natürlich verwende ich dabei bisweilen eine pathetische Sprache, die ich bewußt und unbewußt (gerne) dem psychischen Gehalt
der Angelegenheiten widme.
Männer haben natürlicherweise zunächst nur eine mittelbare Beziehung zu ihren (kommenden) Kindern. Sie tragen sie nicht, und sie gebären sie nicht. Sie erleben ihre Kinder als Folge eines kurzzeitigen triebhaften Tuns, die ganz
den Beziehungsqualitäten der Mütter zu ihnen unterworfen sind.
Mütter allein entscheiden heutzutage, ob
ein Mann Vater wird oder nicht. Ihre Macht über das Leben ist unendlich.
Väter wie Mütter waren im Moment der Zeugung gleichermaßen Dienstbare ihrer
Triebe. Beide kennen ihre eigenen Umstände ihrer Fertilität.
Auch Mütter wissen, ob sie empfangen
konnten im Moment ihrer Lust, ebenso wie Väter wissen müssen, daß ihr Ejakulat eine Empfängnis ermöglicht.
Unter diesen Umständen wundere ich mich immer wieder, daß Mütter Vätern vorwerfen, sie seien (zunächst) gegen ein kommendes Kind gewesen. Diese Mütter haben nie mit den Männern vor ihrem Geschlechtsakt über die Folgen gesprochen und ihre Entscheidungen abgestimmt. Sie haben auch nie alle Eventualitäten und Folgen ihrer (momentanen) Lust durchgesprochen und wechselseitig überprüft. Meistens wird nur drauflosagiert und hinterher sortiert.
Eng mit dieser Allmacht der Mütter, über die unermeßlichen Folgen eines kuzzeitigen Tuns allein entscheiden zu können, ist m.E. auch die Verpflichtung
verbunden, die Umstände für ein vorhandenes neues Leben abzuklären und zu besprechen. Das geschieht meines Wissens sehr selten im unehelichen Bereich. Hier werden meistens lediglich
irgendwelche unbedachten Beziehungs- und Sexgelüste ausgelebt ohne die gedankliche Facon einer möglichen Elternschaft.
Eine mögliche Abtreibung infiziert auch
Männer. Sie glauben, das kommende Leben stünde auch zu ihrer Disposition, sei auch in der Lustvereinigung i h r
Mitentscheidungspartikel.

Aber: Kinder sind in ihrer ganzen Beschaffenheit Ergebnis b e i d e r Eltern!
Kinder sind und fühlen sich als Existierende als Bestandteile ihrer beider Eltern. Kinder wissen untrüglich, daß sie Mama und Papa haben, auch die Adoptivkinder.
Die Unwissenheit über ihre wahren Eltern schwächt die Persönlichkeit der Adoptivkinder.
Kinder sind nicht das beliebige Erziehungsprodukt aller beliebiger Menschen, sondern sie sind das Ergebnis der Liebe zweier Menschen.
MfG Richie

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Re: Sorge

Antwort von karin5 am 12.02.2005, 22:16 Uhr

Hallo Richie,
da eine Frau ja immer das letzte Wort haben muss ;0) ...
dein Posting ist sehr schön formuliert und zeugt von viel Reflektion zu dem Thema, wozu sich halt viele Betroffene wohl doch nicht durchringen können.
Wahrscheinlich hast du meine Lobhudelei nicht nötig, ich wollte es aber trotzdem schreiben.
Falls DU doch das letzte Wort haben willst ;0) musst du halt noch mal hinterherposten.
Gruß
Karin

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Allmacht der Mütter heutzutage...

Antwort von Leena am 13.02.2005, 12:38 Uhr

Irgendwie glaube ich nicht wirklich, dass sich das alles so "pauschal" abhandeln lässt, und Ausdrücke wie "Allmacht der Mütter" oder die "geschwächte Persönlichkeit von Adoptivkindern" empfinde ich doch als sehr polemisch bis polarisierend... (Wobei ich zugebe, dass ich mich da irgendwo "persönlich getroffen" fühle, weil ich auch ein "uneheleliches Kind" habe, dass von meinem jetzigen Ehemann mittlerweile adoptiert wurde...und ich weigere mich, von meiner "Allmacht" zu sprechen oder davon, dass mein Kind eine "geschwächte Persönlichkeit" ist.)

"Unter diesen Umständen wundere ich mich immer wieder, daß Mütter Vätern vorwerfen, sie seien (zunächst) gegen ein kommendes Kind gewesen. Diese Mütter haben nie mit den Männern vor ihrem Geschlechtsakt über die Folgen gesprochen und ihre Entscheidungen abgestimmt. Sie haben auch nie alle Eventualitäten und Folgen ihrer (momentanen) Lust durchgesprochen und wechselseitig überprüft. Meistens wird nur drauflosagiert und hinterher sortiert. Eng mit dieser Allmacht der Mütter, über die unermeßlichen Folgen eines kuzzeitigen Tuns allein entscheiden zu können, ist m.E. auch die Verpflichtung verbunden, die Umstände für ein vorhandenes neues Leben abzuklären und zu besprechen. Das geschieht meines Wissens sehr selten im unehelichen Bereich. Hier werden meistens lediglich irgendwelche unbedachten Beziehungs- und Sexgelüste ausgelebt ohne die gedankliche Facon einer möglichen Elternschaft."

Ich habe zwei Mal ein Kind im "unehelichen Bereich" empfangen, und beide Male war das Thema "mögliche Elternschaft" vorher angesprochen worden. Beim ersten Mal war es (zumindest meinerseits) ein echtes Wunschkind, und mein damaliger Partner war damit einverstanden, ohne Verhütung zu verkehren - eben in dem Bewusstsein, dass so sehr wohl ein Kind entstehen könnte. (Erst nachdem ich schwanger war, kam er zu der Erkenntnis, dass er doch kein Kind wolle, weil er mich mit niemandem teilen wolle - seinem Wunsch nach Abtreibung bin ich in meiner "mütterlichen Allmacht" aber nicht nachgekommen - eben weil wir vorher beide (eigentlich) wussten, was wir taten.) Beim zweiten Kind haben mein jetziger Mann und ich zwar verhütet, aber wir hatten schon darüber gesprochen, dass - wenn ein "Unfall" passieren sollte, ich gegen eine Abtreibung wäre, und damit hatte er auch kein Problem. Zugegeben, wir haben in beiden Fällen "nie alle Eventualitäten und Folgen unserer (momentanen) Lust durchgesprochen und wechselseitig überprüft", aber ich denke, dass kann man auch in der Ehe nicht, dafür entwickelt sich das Leben immer viel zu sehr, als dass man dermaßen starr planen könnte. Wenn man sich eine Situation vorstellt, kann das eben doch etwas sehr anderes sein, als wenn man in der Situation ist... :-/

"Eine mögliche Abtreibung infiziert auch Männer. Sie glauben, das kommende Leben stünde auch zu ihrer Disposition, sei auch in der Lustvereinigung i h r Mitentscheidungspartikel."

IN der Lustvereinigung - ja, sicherlich. NACH der Lustvereinigung - sehe ich das doch anders. Schließlich geht es um das, was in meinem Bauch ist, ich merke, wenn mir morgens schlecht ist und ich mich übergeben muss, meine Hormone verrückt spielen etc. Ich spüre von Anfang an die Folgen des gemeinsamen Tuns meist sehr viel unmittelbarer als der angehende Vater - und da gibt für mein subjektives Empfinden einfach einen praktischen biologischen Unterschied. Außerdem haben Männer in dieser Phase auch die praktische Möglichkeit, einfach zu gehen, quasi Kopf in den Sand und Thema ignorieren - das können schwangere Frauen nicht ganz so einfach...

"Kinder sind in ihrer ganzen Beschaffenheit Ergebnis b e i d e r Eltern! Kinder sind und fühlen sich als Existierende als Bestandteile ihrer beider Eltern. Kinder wissen untrüglich, daß sie Mama und Papa haben, auch die Adoptivkinder. Die Unwissenheit über ihre wahren Eltern schwächt die Persönlichkeit der Adoptivkinder. Kinder sind nicht das beliebige Erziehungsprodukt aller beliebiger Menschen, sondern sie sind das Ergebnis der Liebe zweier Menschen."

Kinder sind nicht zwangsweise das Ergebnis der LIEBE zweiter Menschen, sondern höchstens des Aktes zweier Menschen, bzw. teilweise schlicht das Ergebnis einer künstlichen Befruchtung, was dann weder mit Akt noch mit Liebe etwas zu tun hat (erst recht bei Spendersamen). Aber ich schätze, das ist dann wieder ein anderes Thema...

Trotzdem denke ich, dass Kinder durch ihre Umgebung und die Menschen, die im Alltag für sie nun einmal wichtig sind, sicherlich auch geprägt werden, nicht nur durch ihre Erbanlagen (auch wenn das Thema, vor allem was die Gewichtung der einzelnen Faktoren betrifft, medizinisch etc. noch sehr erforschungsbedürftig ist). Und ich denke, Adoptivkinder kennen - wenn es einigermaßen "gut" verlaufen ist, ihre Mama und ihren Papa - denn für sie sind das ihre Adoptiveltern, die für sie ihre sozialen Eltern sind. Das andere sind die leibliche Mutter und der leibliche Vater... Natürlich haben vermutlich die allermeisten Adoptivkinder irgendwo ein Interesse an ihren leiblichen Eltern, aber an der sozialen Elternschaft muss das - meiner Erfahrung mit Menschen, die mit nicht-leiblichen Elternteilen aufgewachsen sind - nicht unbedingt etwas ändern. Ich denke, wenn alle vorhandenen Beteiligten versuchen, das Thema "Adoption/leibliche Elternschaft" offen anzugehen, darüber zu sprechen, Informationen zu geben etc. - dann kann auch das Kind durchaus mit seiner Situation, auch wenn sie nicht "normal" ist, gut umgehen - aber natürlich besteht dann auch weniger Unwissenheit über die leiblichen Eltern... Trotzdem - ich weigere mich, leibliche Eltern pauschal als "wahre Eltern" zu bezeichnen.

Um mein eigenes Kind zu zitieren: 'Ich hatte früher mal einen anderen Vater, der dabei war, als ich geboren (korrekt eigentlich: gezeugt) wurde, aber eigentlich nicht, weil ich nie einen gesehen habe. Und mein Papa, der ist eigentlich schon mein richtiger Papa, weil er mir CDs schenkt und mich zum Kindergarten bringt und mit mir Blumen pflanzt etc.' Natürlich stellt mein Kind auch Fragen nach dem "ersten Vater", oder thematisiert, dass es zwei Väter hat und andere nur einen, aber den Papa als Papa akzeptiert es (mittlerweile) trotzdem wirklich uneingeschränkt.

Sorry, teilweise bin ich wohl wirklich weit vom Thema abgekommen, und mit gemeinsamen oder alleinigem Sorgerecht hat das auch nichts mehr zu tun - aber manches in Deinem Text ging mir doch ziemlich quer... :-/

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Re: Sorge

Antwort von Tina und Jordi am 14.02.2005, 13:08 Uhr

Hallo Zusammen,

hier ist ja eine richtige Diskussion aus meinem Posting entstanden aber ich muss auch mal etwas klar stellen denn
1. Er hat überhaupt kein Sorgerecht sondern ich habe das Alleineige Sorgerecht für unseren Sohn.

2. Er hat sich die ersten paar Monate um sein Kind gekümmert aber nun wo der Kleine Fragen stellt und auch ansprüche, ist dem herren der ausserdem arbeitslos ist, wo ich eine 40 std. Woche habe alles zu viel.

Also wo sind die ganzen Väter die sich doch ach soooo Toll um Ihre Kinder kümmern denn???!!

So wie ich das hier im Forum sehe sind die meisten doch froh wenn sie wieder Frau und Kind/er los sind???
Oder sind die Männer zu feig und zu scheinheilig um Ihre wahren Gefühle preis zu geben??

Gruss
Tina

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Re: Allmacht der Mütter heutzutage...

Antwort von Richie am 14.02.2005, 16:36 Uhr

Hallo Leena,

sicher, ich habe das alles eher einem hypothetischen 'Normalfall' zugeordnet.
Adoptivkindern fehlen halt bestimmte Feedback-Bausteine in ihrem Selbstbild.
Kinder wollen auch von ihren wahren Eltern angenommen und auch in 'Liebe'
gemacht worden sein. Es gibt sicher Einzelfälle, in denen das eben nicht hinhaut.
Natürlich wird man/frau solche Defizite nicht an die große Glocke hängen, und der Glaube an sie
bleibt jedem/r selbst überlassen.
Erlentes prägt Kinder natürlich auch, überwiegend ist es aber Angeborenes. Und ganz wichtig ist
auch für Kinder die Tatsache, daß sie ihren Eltern ihr Leben verdanken. Eltern sind die Basis
aller menschlicher Existenz.

**** Trotzdem - ich weigere mich, leibliche Eltern pauschal als "wahre Eltern" zu bezeichnen.****

Wahre meine ich hier eben die, die eben auch die Eltern sind, Adoptiveltern sind natürlich keine Eltern 2. Klasse.
Wie sollte man/frau denn den Unterschied sonst begrifflich machen?

(All)Macht ist auch immer mit gewissen Lasten verbunden. Die Lasten ändern aber nichts an der Macht selber und ihrer interaktiven Durchschlagskraft.

MfG Richie

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welche Sorge?

Antwort von Richie am 14.02.2005, 16:46 Uhr

Hallo Tina,

tja, wenn ihr nicht eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben habt, so ist er ja laut § 1626(a) weder verpflichte noch berechtigt, für sein Kind zu sorgen. Was erwartest Du also von ihm?

Hier war keine Rede von den Vätern,'' die sich doch ach soooo Toll um Ihre Kinder kümmern ....???!!'

Die Väter ohne Sorgerecht sind ohnehin schlechte Väter. Warum sollen sie anders sein als das Gesetz ihnen vorgibt? MfG Richie

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Re: welche Sorge?

Antwort von Tina und Jordi am 15.02.2005, 12:56 Uhr

ach so ich muss mich also erst um mein eigene Kind kümmern wenn mir der Vaterstaat dazu Rät?!
Oder wie sehe ich das?
Wenn ich ein Kind habe und ob mit oder ohne Getiltes Sorgerecht kümmere ich mich doch darum oder nicht??

Ich meine wo leben wir denn nur weil er nicht das Sorgerecht hat?!!
Ich kümmere mich um mein Kind gehe arbeiten und er macht sich einen lauen auch auf Vaterstaat kosten, steht das auch im Gesetzbuch?
Wenn jeder so eine Einstellung hat na dann gute Nacht.

Gruß
Tina

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Re: welche Sorge?

Antwort von Richie am 15.02.2005, 14:10 Uhr

Hallo Tina,

1. wenn Du gewollt hättest, daß er sich
sorgt, hättest Du ja schon längst
eine gemeinsame Sorgeerklärung mit
ihm abgeben können (vor der Geburt
sogar)
2. der Gesetzgeber ist was anderes als
''Vater Staat''
3. warum gibt es denn dann diesen § 1626
(a), der a l l e i n uneheliche
Mütterr zu Sorge für ihr Kind ver-
pflichtet und berechtigt? und warum
sollen die Väter dieses Recht und
diese Pflicht nicht haben?
warum also wird dann dieser Unter-
schied gemacht? und warum agitieren
gerade die Alleinerziehendenverbände
gegen eine entsprechende Änderung
dieses § ?
4. auf welcher Grundlage willst du denn
Sorge von dem KV verlangen?
5. und wenn es ein natürliches Recht und
eine natürliche Pflicht des KV sein
soll, für sein Kind zu sorgen, warum
steht es genau andersherum im Gesetz?
MfG Richie

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Re: welche Sorge?

Antwort von Tina und Jordi am 15.02.2005, 15:15 Uhr

er hat sich bis ca 8 Monate nach der Geburt noch nicht einmal darum geschert das er Vater wird!!!
Wieso soll ich dan hingehen und das gemeinsame Sorgerecht beantragen?
Auserdem verstehe ich nicht wie man ein Gesetz vorschieben kann damit man sein Kind nicht sehen muss/kann?

Er kann doch sein Kind sehen wenn er möchte Gesetz hin oder her das interessiert doch dann gar nicht ist mir doch lieber wenn er sich kümmert.
Und das obwohl ich das alleinige sorgerecht habe, ich würde Ihm wenn er wollte keine Steine in den weg legen.

Ich denke auch das nicht alle Väter so sind wie mein Spezie und für die sollte dieses Gesetz schon geändert werden aber nicht generell für alle.



Gruß
Tina

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Re: welche Sorge?

Antwort von Richie am 15.02.2005, 15:42 Uhr

Hallo Tina,

Du magst ja für dich recht haben.
Welcher ue Vater weiß denn im Vorhienein, daß er sich da auf ein Kind
'einläßt', zu dem ihm keine Steine in den Weg gelegt werden? Welcher Vater weiß schon, daß er da ein Kind lieben lernt, daß ihm dann nicht nach Belieben von der Kindsmutter wieder 'entrissen' wird? Welcher ue Vater kann sich sicher sein, daß es in allen Rechten und Pflichten auch s e i n Kind ist?
Welcher ue Vater agiert sorgevoll dem Kind zugewandt wenn er weiß, daß er ein Elternteil 2. Klasse ohne irgendwelche
Rechte ist?
Und wenn eine Mutter wirklich Wert auf die gleichberechtigte und -verpflichtete Sorge des Vaters Wert legt, und zwar auch im Vorhinein, warum bleibt sie dann erst mal eine Weile
fein brav auf ihrer alleinigen elterlichen Sorge sitzen.
Wenn denn die elterliche Sorge (angeblich) so belanglos ist, wieso ist es dann so schwer, sie freiweg für gemeinsam zu erklären?
Es ist leicht, einfach zu behaupten, frau wolle keine 'Steine in den Weg legen'. Warum tut sie dann keine Butter bei die Fische und verzichtet ganz auf den Besitz von Steinen ?:-)
MfG Richie

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Re: welche Sorge?

Antwort von Tina und Jordi am 15.02.2005, 15:51 Uhr

Da magst Du wohl auch mit recht haben aber ich glaube eher das sind keine "steine" sondern mehr Angst, denn mit dem Wort alleiniges fühlt man sich alls Frau einem Mann gegenüber doch etwas sicherer.
Und ich glaube selbst wenn er das Sorgerecht mit hätte würde er sich nicht kümmern, denn alleine ein zuspruch tut es da auch nicht!?
Ich denke da hat jeder so seine Auffassung und es gibt Gott sei dank solche und solche Väter und auch Mütter.

Ich denke es ist nur immer wieder einer der auf der strecke bleibt und das sind die Kinder!!!
Denn die Fragt keiner was sie davon halten wenn Ihre Eltern sich um das Sorgerecht streiten und ich denke denen ist das im Grunde genommen auch egal.

LG
Tina

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Re: welche Sorge?

Antwort von Richie am 15.02.2005, 22:23 Uhr

Hallo Tina,

natürlich ist diese Angst verständlich. Sie ist doch das Echo der Aufgabe des Alleinmachtzustandes. Alle Menschen fürchten Macht(Einfluß)einbuße.
Bei einem eigenen Kind ruft diese Angst sogar Verlustvisionen und Entreißungsfantasien hervor, klar.

Aber wie soll ein mitsorgeberechtigter Vater entreißungswütiger sein als eine alleinsorgeberechtigte Mutter?
Ist nicht diese Angst einer alleinsorgeberechtigten Mutter auch ein Fingerzeig für die erbärmliche Niedergeschlagenheit eines alleinsorglosen Vaters? Was muß das denn für ein unbeschreiblicher Zustand sein, der doppelt so schlimm ist wie der Zustand, vor dem die Mutter schon Angst hat?
Welcher Mensch fühlt sich nicht sicherer wenn er/sie alle Macht hat!?
Aber, wer alle Macht hat, ist immer auch allein, denn er/sie hat kein Vertrauen zu verschenken und er/sie bekommt auch keins.
Und was für Monster umgeben uns denn, daß wir glauben müssen, alle Macht zu brauchen, um uns sicher zu fühlen?
Sind aber die Kinder, die Du/ich/wir zusammen hervorbringen, Abkömmlinge von einem (zumindest) Monster?
Wie können wir auf die Idee gekommen sein, Kinder mit einem Monster, gegen das wir uns mit aller Macht absichern müssen, hervorgebracht zu haben?
Und auch Kinder spüren (auf Dauer), daß einer ihrer Eltern ein Mensch ist, der/die sich gegen den/die andere/n Elternteil mit aller Macht absichern muß. Auch Kinder spüren dieses Gefälle, und sie müssen ahnen, daß dieses Gefälle auch in ihnen selber sei.

MfG Richie

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Re: welche Sorge?

Antwort von Tina Und Jordi am 16.02.2005, 14:24 Uhr

hallo Richi,

habe gestern den KV getrofen und Ihn nochmal darauf angesprochen wann er noch mal seinen Sohn sehen möchte?

Weisst Du was er mir geantwortet hat?
Er will ihn nicht mehr sehen weil er so mehr zeit für seine Tochter hat, und sich nicht um zweie kümmern muss.
Es wäre ihm zu viel stress!!

Ich glaube wir können uns darüber noch eine Ewigkeit unterhalten es ist wie es ist oder wie wir Rheinländer sagen "Et kütt wie et kütt"

Ich wünsche dir noch alles gute und es hat sehr gut getan sich mal mit jemanden auszutauschen der eine anderen Standpunkt vertritt.

Mach et Jod!!!

Tina

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