Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Sabri am 28.04.2003, 21:59 Uhr

Ohne Vater aufwachsen

Hallo!
So wie es aussieht, wird meine Tochter wohl ohne Kontakt zu ihrem Vater aufwachsen. Das Jugendamt und die Beratungsstelle hängen sich da nicht weiter rein, die sehen keine Aussicht auf Erfolg, der KV flippt abwechselnd aus oder versucht sich umzubringen (hat wenig mit dem Umgang sondern mehr mit seinen sonstigen Problemen zu tun) und ich bin auch nicht mehr bereit, Zeit und Energie darin zu investieren.
Also keinen Vater - Zahlvater eh nicht - Umgangsvater klappt auch nicht.
Nun meine Frage: Gibt es hier im Forum Eltern, denen Kinder komplett ohne den anderen Elternteil aufwachsen? Auch ohne neuen Lebensgefährten (ich hab nämlich von Männern gestrichen die Nase voll und werde auch meiner letzten Bekannschaft so lange aus dem Weg gehen, bis eventuelle Anzeichen von Verliebtsein wieder verschwunden sind;-)? Wie hat sich das auf die Kinder ausgewirkt?
Gruß, Sabri

 
5 Antworten:

Re: Ohne Vater aufwachsen

Antwort von Prinz am 29.04.2003, 6:49 Uhr

Hallo Sabri,

mein Sohn wächst auch ganz ohne seinen Vater auf. Aber nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es - je nach Umständen - besser, wenn ein Elternteil nicht da ist. Nicht falsch verstehen, ich meine damit, daß wenn ein Elternteil nur negativ gegenüber dem Kind ist!

Und da mein Minimonster seinen Vater nicht kennt, ist es bisher auch nicht weiter tragisch gewesen.

LG, Prinz

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Re: Ohne Vater aufwachsen

Antwort von aprilscherz2000 am 29.04.2003, 7:47 Uhr

Philipp ist ja nur 18 Monate ohne Vater aufgewachsen, aber ich muß sagen das ich jetzt positive Veränderungen sehe.Auf der einene Seite ist es wohl gut gewesen, das ich mich gar nicht abgestress habe um ihn seinen Vater geben.Eigentlich habe ich auch gedacht, er hat meinen Vater und meinen Bruder als männliche Bezugsperson.ABer seit Markus ständig bei uns ist, ist es anders.Phil geht mit Stolzer Brust durchs Leben nach dem Motto" schaut mal hinter mir stehen 2 ERwachsene"Auch läßt er langsam los bzw. entfernt sich mit 3 Jahren endlich mehr als 5 m auf dem Spielplatz von mir.ER weiß ja das jetzt 4 Augen aufpassen.Und seit er noch nen kleinen Bruder hat, ist er noch erwachsener geworden.

Für meinen Teil, bin ich zu dem Entschluß gekommen, das ein Kind von 4 Händen erzogen werden muß um den optimalen Start zu haben.

LG Chrissie

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Re: Ohne Vater aufwachsen

Antwort von Wartender Mond am 29.04.2003, 8:45 Uhr

Meine Tochter kennt ihren Vater zwar, kann sich aber wohl an die ersten 5 Lebenswochen kaum erinnern und von daher ist die Erinnerung, wenn, dann überhaupt erst mal nur unterbewusst. Sie sagt allerdings jetzt Papa zu allen Männern...

Ich hatte einen partner, der ab und zu da war, weil wir sehr weit auseinander wohnen. Ich denke, ein Vaterersatz im eigentlichen Sinn war er nicht, dafür waren die Kleine und ich einfach die meiste Zeit alleine auf uns gestellt.

Ich merke auch nicht wirklich dass ihr etwas fehlt, möchte aber auch nicht blocken, wenn jetzt der Vater allmählich für ein besseres Verhältnis kämpft, denn vielleicht wird es ihr gut tun, und mir helfen, die Vergangenheit endlich bewusst verarbeiten zu können. Denn bisher hab ich eigentlich mehr so getan, als wäre er gestorben. Damit kommt man gut klar, bis einen die Vergangenheit einholt.

Grundsätzlich würde ich es meinem Kind wünschen, sich von Vater und Mutter geliebt zu fühlen. Ich glaube schon, dass das wichtig ist.

Jaja..... ich weiss..... ich war mal radikaler.... aber ich hab halt auch über vieles versucht, nachzudenken....

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Re: Ohne Vater aufwachsen

Antwort von Conny72 am 29.04.2003, 22:37 Uhr

Hallo Sabri,

ich habe mich vom Vater meines Sohnes getrennt, als er 16 Monate war. Als Besuchszeiten war Sonntag aller 14 Tage ausgemacht (Vorschlag vom KV). Das hat ca. 2 Monate geklappt, dann kam er mehrere Wochen gar nicht. Irgendwann hatte er sich mal wieder sehen lassen und seit Weihnachten ist komplette Funkstille. Ich habe aufgehört, ihm hinterher zu telefonieren, wann er denn sein Kind mal wieder sehen möchte. Wer nicht will, der hat...

Aber dadurch konnte sich mein Kleiner ganz langsam von seinem Papa 'entwöhnen' (ist ein blödes Wort - ich weiß - trifft aber den Kern der Sache).

Ich bin der Meinung, daß es so für ihn besser ist, als wenn er laufend hin und her gerissen wird: mal kommt der Papa, mal kommt er nicht. Er ist wieder ausgeglichen und fröhlich! Er kann von seinem Vater reden oder sich Bilder ansehen ohne sofort anzufangen zu weinen! Er weiß, daß Mama ihn ganz doll lieb hat, und ich denke, daß er mit dieser Situation so viel besser umgehen kann.

Liebe Grüße
Conny

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Re: Ohne Vater aufwachsen

Antwort von Conny72 am 29.04.2003, 22:37 Uhr

Hallo Sabri,

ich habe mich vom Vater meines Sohnes getrennt, als er 16 Monate war. Als Besuchszeiten war Sonntag aller 14 Tage ausgemacht (Vorschlag vom KV). Das hat ca. 2 Monate geklappt, dann kam er mehrere Wochen gar nicht. Irgendwann hatte er sich mal wieder sehen lassen und seit Weihnachten ist komplette Funkstille. Ich habe aufgehört, ihm hinterher zu telefonieren, wann er denn sein Kind mal wieder sehen möchte. Wer nicht will, der hat...

Aber dadurch konnte sich mein Kleiner ganz langsam von seinem Papa 'entwöhnen' (ist ein blödes Wort - ich weiß - trifft aber den Kern der Sache).

Ich bin der Meinung, daß es so für ihn besser ist, als wenn er laufend hin und her gerissen wird: mal kommt der Papa, mal kommt er nicht. Er ist wieder ausgeglichen und fröhlich! Er kann von seinem Vater reden oder sich Bilder ansehen ohne sofort anzufangen zu weinen! Er weiß, daß Mama ihn ganz doll lieb hat, und ich denke, daß er mit dieser Situation so viel besser umgehen kann.

Liebe Grüße
Conny

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