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Geschrieben von Zwillingsmama04 am 20.12.2005, 20:26 Uhr

Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Hallo,
war jemand von Euch im Frauenhaus?
Wie habt ihr das mit der Trennung gemacht?
Ich merke das mich das Thema "Trennung" fast überfordert.
Man will und weiss nicht wie.
Vielen Dank für Hilfe.
Zwillingsmama04
P.S. Ich hbae keine Familie mehr, wo ich hin gehen könnte, als Übergang nja und zu Weihnachten zu Freunden...............???!!!

 
14 Antworten:

Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Anjaunddavid am 20.12.2005, 20:48 Uhr

Frauenhaus muss dich eigentlich aufnehmen, wenn du seelische oder körperliche Qualen leidest. Anrufen und nachfragen, würde ich sagen!!!

Woher kommst du denn?
LG! anja

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Kirs am 20.12.2005, 20:49 Uhr

Hallo,

bin relativ neu hier und weiß nicht, ob Du hier schon geschrieben hast.

Warum mußt/willst Du eventuell ins Frauenhaus? Kann er nicht ausziehen?

LG Kirs

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Zwillingsmama04 am 20.12.2005, 21:04 Uhr

Komme aus Düsseldorf.
Ich war einmal kurz hier sonst hab ich nie hier geschrieben.
Er wird nicht ausziehen das weiss ich.
Er weiss auch nichts von seinem Glück, aber er hat gesagt das er niemals geht. Ich bin mir auch sicher das er da mal sein Wort hält.
Ich wollt nur mal wissen damit ich dann weiss was auf mich bzw meine Kinder zukommen würde. Je nach dem würde man sich dann doch den Zeitpunkt überlegen und vielleicht bis nach Weihnachten warten (für die Kinder).

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Kirs am 20.12.2005, 21:32 Uhr

Ich war vor ein paar Tagen auch so verzweifelt das ich überlegt habe, ob ich ins Frauenhaus mit meinen zwei Kindern gehen soll, nur damit ich endlich meine Ruhe habe.

Ich war noch nie dort und kann daher nichts dazu sagen, aber ich habe beschlossen das wenn es hart auf hart kommt er gehen wird.

Könntest Du vielleicht etwas mehr über Euch schreiben? Meine damit: habt ihr Haus, Wohnung, in Miete, ist er aggressiv und und und.

He, laß Dich nicht unterkriegen...

LG Kirs

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Schnulleralarm am 21.12.2005, 1:11 Uhr

Wenn du dir unsicher bist, dann geh da mal vorbei und lass dich nur beraten.

Ich habe gehört, dass die Frauen, die dort arbeiten, sehr gute Ratschläge geben und einem sehr helfen.

Vielleicht mußt du gar nicht ins Frauenhaus. Geh mal nur so hin und rede erst mal.

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Zwillingsmama04 am 21.12.2005, 7:07 Uhr

Hallo,

nein zum Glück haben wir kein Haus. Wir wohnen ganz normal zur Miete.
Unsre Problem ist " er trinkt ".
Naja es ist wohl ehr mein Problem weil ihn stört es nicht.
Ich bin mir fast auch sicher das er Alkoholkrank ist. Muss man ja aufpassen bevor man sowas sagt.
Er trinkt zwar nicht jeden Tag ( muss man ja auch nicht es gibt ja auch Alkoholkranke mit der Fähigkeit zur Abstinenz) aber für meinen Geschmack zu oft (ich bin allerdings auch extrem seit dem die Kinder da sind).
Er sieht dann Dinge bzw Menschen die nicht da sind z.B. Er sitzt nachts im Wohnzimmer, ich steh auf und frag ihn was er da macht. Naja er sagt er warte. Worauf? Den kleinen wäre kalt gewesen und die müssen sich jetzt aufwärmen und dann nehme er sie mit ( wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast drüber lachen). Ich hab ihm dann gesagt er soll mir zeigen wo die kleinen sind. Da hohlt er eine Wasserflasche aus dem Regal und sagt : pst dahinter sitzen sie, ich solle nicht so laut sein.
Naja und solche Geschichten gibt es viele.
Ich will einfach nicht das unsere Kinder so einen Papa mitbekommen.
Ich denke ich wäre schon längst weg,aber ich hab auch etwas Angst. Eigentlich Quatsch, aber irgendwie bleibt das was er sagt schon einem im Gedächtnis.
Er hat immer gesagt er würde mir die Kinder wegnehmen, er bricht mir die Beine damit ich bei ihm bleibe (das 2 ist ja ehr unwahrscheinlich).
Tja das ist meine Vorweihnachtlichesituation. Na da muss ich jetzt nicht jammern das weiss ich auch, bin ich ja selbst schuld.
Das schlimme ich hab ihn wirklich mal sehr sehr geliebt!!!!!!!!!!!! Davon ist leider nichts mehr übrig und das hat er geschafft innerhalb von fast 2 Jahren(im März).
Ich habe schon oft gedacht zu gehen und ich habe leider nie die Kurve gekriegt, ich hoffe nur das ich das irgendwann schaffe.
Euch vielen Dank und noch ein paar schöne Vorweihnachtstage.

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von vallie am 21.12.2005, 8:15 Uhr

erst mal dicke knuddels an dich...

das, was du über deinen mann geschrieben hat, hört sich schwer nach einer psychose an und nicht nach alkoholismus...
ein alkoholiker trinkt JEDEN tag, es sei denn, er ist quartalssäufer, der trinkt aber in der "saufphase" auch jeden tag.
in meinen augen wäre da professionelle hilfe eines arztes angebracht.
vielleicht kannst du ihn dazu bewegen ???

und noch was, warum solltest du schuld sein ???
egal, was er hat, er ist KRANK und das kann niemals deine schuld sein !!!

meld dich doch wieder !!

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Hier mal einen Adresse

Antwort von karinundlukas am 21.12.2005, 8:34 Uhr

Hallo Zwillingsmama,

hier mal zuerst einen Adresse
(hab ich rüberkopiert):

Anschrift:
Postfach 180138
40568 Düsseldorf

Telefon: 0211.71 03 488
Fax: 0211.71 86 494

Öffnungszeiten:
Der Notruf ist rund um die Uhr erreichbar!


Arbeitsschwerpunkte:
* Unterbringung, Schutz und Beratung für misshandelte Frauen und ihre Kinder

Jetzt noch allgemeine Info:
Ruf trotzdem untertags an, denn in der Nacht ist meist weniger und auch zum Teil unqualifiziertes Personal vor Ort.

Lass Dir einfach einen Termin geben und gehe zur Beratung vorbei. Ruf also an -aber keinen Rückrufnummer von zu Hause geben, nicht dass dein Mann was mitbekommt!- und vereinbare einen
Termin, dort kannst Du dann alles erfahren über:

- wie schaut die Platzsituation aus
- zahlt die Stadt/Staat die Unterbringung dort oder musst Du selbst was zuschiessen (nimm Unterlagen über Einkünfte mit: Lohnzettel, Kindergeld etc.). Falls Ersparrnisse vorhanden sind : Frag ob Du die zuerst aufbrauchen musst bevor die Unterbringung für Dich bezuschusst wird.
- Meist helfe die auch bei der anschliessenden Wohnungssuche (Sozialwohnung) und dass geht dann schneller, da man die höchste Dringlichkeitsstuffe hat (Kleinkinder und man macht einen Platz frei in einer öffentlichen Einrichtung -zumindest in München war das so-)

-Welche sonstigen Einrichtungen/Hilfen gibt es noch für deinen Fall

Ansonten:
Was spricht dagegen erst mal für ein paar Wochen bei Freunden unterzukommen? Ich finde es muss nicht unbedingt die Familie sein. Man braucht jemand zum reden und auch Unterstützung bei der Kinderbetreuung und eventuell auch finanzielle, das können durchaus auch Freunde (vorrausgesetzt sie haben genug Platz in der Wohung um Euch aufzunehmen).


Hoffe ich konnte helfen!
Karin
(die in München in einem Obdachlosenheim für Frauen wärend ihres Studiums Nachtschichten gemacht hat.)

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von Zwillingsmama04 am 21.12.2005, 12:25 Uhr

Hallo Valli,
ich denke ich habe etwas Ahnung (aber auch nur etwas durch meinen Beruf "Arzthelferin") was den Alkoholismus angeht. U.a. war auch der Papa meiner besten Freundin Alkoholkrank.
Es ist möglich Alkohohlabhängig zu sein mit der Fähigkeit zur Abstinenz. Ich hab es auch nicht für möglich gehalten aber ich hab es auch nach gelesen.
Psychosen sind u.a. halt eine Begleiterscheinung so einer Krankheit.
Er wird sich nicht behandeln lassen, weil er glaubt er wäre nicht krank.
Sein Bruder ist übrings auch "Trinker". Der säuft allerdings jeden Tag.
Er war früher nicht so. Ich kann mich nicht genau erinnern wann es angefangen hat, aber ich meine seit dem seine Mama gestorben ist vor 2 Jahren. Er hat sich sehr verändert, ich allerdings auch während dieser Zeit, wo er so ist und das auch nicht zum positiven ihm gegenüber.
Nur es ist doch besser irgendwie die Kurve zu kratzen als so sein leben weiter zu machen.
Ich hab gestern vielleicht sehr extrem reagiert und wäre am liebsten sofort gegangen. Heute denke ich es ist besser, die ganze Sache überlegt und in Ruhe zu machen.
Ich habe mir vorgenommen mir im neuen Jahr einen Termin geben zu lassen und dann die ganze Sache in Frieden zu machen ohne einen Krieg zu beginnen.
Vielleicht schafft er es ja dann auch irgendwas für seine "Krankheit" , ich nenn es einfach so obwohl ich jakein Arzt bin, zu tun. Es wäre sonst schade für ihn, wenn er vor die Hunde gehen würde.
Jedenfalls vielen lieben Dank Euch allen. Ich wede bestimmt öftres mal reinschauen und was von mir hören lassen. Ist ja hier im Moment mein einziger Anlaufspunkt. Danke!

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Gebe Vallie recht...

Antwort von Port am 21.12.2005, 12:57 Uhr

Hallo,

für mich hört sich das auch eher nach einer Psychose an. Möglicherweise wird sie durch Alkohol verstärkt, aber das Problem liegt irgendwo anders.

Liebe Grüße
Port

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Re:

Antwort von Schnulleralarm am 21.12.2005, 12:58 Uhr

Mein Vater ist auch alkoholkrank. Aber er streitet das ab, denn er denkt, er müsste Entzugserscheinungen kriegen, wie zittern - was nicht der Fall ist.

Ich befasse mich schon mein ganzes Leben lang mit diesem Thema und habe herausgefunden, dass es unterschiedliche Arten von Alkoholismus gibt. Mein Vater ist z.B. psychisch abhängig (nicht körperlich). Er trinkt auch nicht jeden Tag.

Naja, auf jeden Fall, was ich sagen will, es gibt Stellen, die nicht nur die Alkoholkranken selber beraten, sondern auch die Familienmitglieder, wie sie sich verhalten müssen damit das Zusammenleben besser klappt. Bei uns heißt diese Organisation "Diakonie".

Durch Diakonie kann meine Mutter wieder besser mit meinem Vater umgehen und ist somit stressfreier und ruhiger.

Bis heute hat sie es aber nicht geschafft, meinen Vater dazu zu bringen, sich zu therapieren. Aber das geht auch nicht von heute auf morgen.

Im Frauenhaus werden die Frauen bestimmt darüber mehr wissen.

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Re:

Antwort von Zwillingsmama04 am 21.12.2005, 13:24 Uhr

Hallo,
ich denke bei meinem Mann ist es auch so. Man muss ja keine Entzugserscheinungen haben und man muss auch nicht jeden Tag trinken.
War Dein Papa schon immer alkoholkrank? Wenn ja wie war das für Dich als Kind hast Du das mitbekommen?
Ich bin da sehr extrem, warum soll der Rest der Familie gucken wie sie mit ihm zurecht kommen, soll er doch gucken das er seinen Pletz in der Familie findet.
Da finde ich es schon ziemlich klasse von Deiner Mama.
Vielleicht ist es falsch das ich da keinen Kompromiss finde. Ich will nicht das die Kleinen das mitbekommen.
Ich finde es so ekelich.
Er muss selber seinen Weg finden.
Ich finde es nur so unendlich traurig und ich finde einfach das haben meine Kinder nicht verdient.
L.G.

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Re: Hat jemand Erfahrung mit dem Frauenhaus bzw wie...

Antwort von vallie am 21.12.2005, 13:57 Uhr

ich spreche leider auch aus erfahrung, mein vater war alkoholkrank und auch im bekanntenkreis gibt es jemanden, da habe ich es über jahre hinweg fast "live" mitbekommen.

wie schon gesagt wurde, es gibt schon trockene phasen, aber ich denke eine linie ist schon zu erkennen, auch wenn nicht unbedingt jeden tag getrunken wird.

meine seinerzeit beste freundin litt an diversen psychosen ( ohne einfluss von alkohol !) sie hat mir ähnliche dinge geschildert, wie du sie geschrieben hast. das ist sehr ernst zu nehmen, meine freundin hat sich mit 19 jahren vor die s-bahn geworfen, weil sie nicht mehr rauskam aus ihrer krnakheit und das obwohl sie permanent in behnadlung war.
ich will dir keine angst machen, aber wenn dir noch etwas an ihm liegt, dann versuche ihm zu helfen. hört sich klug an, habe auch keine lösung, aber irgendwie muß man ihn doch zu einem arzt bringen können ???

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Re:

Antwort von Schnulleralarm am 21.12.2005, 19:16 Uhr

Mein Vater trinkt, seit ich mich erinnern kann. Aber als Kind war das für mich normal. Er hat ja auch nicht jeden Tag getrunken.
So richtig bewußt wurde es mir so mit 13 oder 14. Dann aber...

Ich habe mit der Zeit immer mehr Respekt vor ihm verloren. Mit 18 bin ich ausgezogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Seit dem ist der Kontakt besser.

Heute tut mir mein Vater leid. Denn er ist eigentlich so ein guter Mensch. Doch alleine schafft er es nicht da rauszukommen. Andererseits kann man ihn dazu nicht zwingen, da er ja "Erwachsen" ist.
Es ist ein endloser Teufelskreis.

Für die Familienmitglieder ist es noch schwieriger, denn wenn sie helfen möchten, müssen sie ihr Leben komplett umstellen, als wären sie selbst alkoholkrank.
Deshalb sehen es die wenigsten ein und der alkoholkranke wird fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.

Mein Vater tut mir so unendlich leid. Er macht es doch nicht mit Absicht. Deshalb beschloß ich damals meine Mutter zu unterstützen.
Es ist sehr schwer. Aber es geht irgendwie.

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