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Geschrieben von MartinaB am 30.04.2005, 15:11 Uhr

Wie lange auf Staatskosten leben?

Hallo,

möchte jetzt niemanden persönlich angreifen. Aber ich möchte Euch mal 2 Fälle vorstellen.

Die Ex meines Mannes hatte einen Sohn aus einer anderen Beziehung für den sie Unterhalt zahlen musste. Von meinem Mann wurde sie dann schwanger, konnte nicht mehr arbeiten gehen, trennte sich von meinem Mann und kassierte Sozialhilfe und Unterhalt und brauchte für Sohn Nr. 1 nicht mehr zu zahlen. Als Sohn Nr. 2 in den Kindergartengarten kam, bekam sie Sohn Nr. 3 wieder von einem anderen und trennte sich auch wieder von diesem Vater. Sie sagte sie könne gut mit Sozialhilfe und Unterhalt leben. Was ist wenn sie nie mehr arbeitet? Wird sie ewig von Vater Staat unterstützt? De Unterhalt für die Kinder ist ja auch irgentwann weg. Rente hat sie ja nicht viel einbezahlt.

Kann man sie nicht zwingen Arbeit anzunehmen wenn die Kinder im Kindergarten bzw. Schule sind?

Ein anderer Fall ist: Ich habe eine Brieffreundin die auf dem Land wohnt. Sie ist alleinerziehend (Vater zahlt keinen Unterhalt). Die Tochter ist 10 Jahre alt. Ich fragte warum sie nicht arbeiten gehen würde. Sie sagte auf dem Land würde sie nichts bekommen und in die Stadt möchte sie nicht ziehen. Also lebt sie lieber auf Staatskosten.

Kann man sie nicht zwingen in der Stadt Arbeit anzunehmen?

Ich meine vielen wird es zu leicht gemacht.

Ist jetzt nur meine persönliche Meinung. Wie seht ihr das?

Ich meine jeder kann in eine Situation kommen wo er Hilfe benötigt. Aber muss man das über viele Jahre hin ausschöpfen?

Martina

 
25 Antworten:

Re: Wie lange auf Staatskosten leben?

Antwort von tachpost am 30.04.2005, 17:05 Uhr

Ist vielleicht auch Einstellungssache desjenigen.
Meiner meinung nach könnte auch eine Mutter eines 10jährigen Kindes durchaus einer Arbeit nachgehn.
Diese Fälle kommen aber durchaus öfter vor.
Ich wohne hier auf nem Dorf mit 3000 Einw. und kann Dir jede Menge Beispiele nennen.
Wahrscheinlich wird es vielen wirklich zu leicht gemacht.
Andererseits,such Dir heute mal als Mutter nen Job.Keine Chance,bist ja nicht flexibel genug,und sowieso die meiste Zeit abwesend,durch kranke Kinder oder sonstiges.Das widerum ist die Einstellung der Chefs.
Ich könnte mich nicht erinnern wann unsere Firma mal ne Mutter mit Kindern zuletzt eingestellt hat.Ganz zu schweigen von einer Festanstellung.

Ich selbst hatte Riesenglück,bin alleinerziehend seit mein Sohn ein Jahr alt war,und bin nach einem jahr wieder zurück in meinen Job,den ich hatte,und meine damalige Chefin hat mich sehr gerne wieder genommen.
Für mich selbst war das Sozialamt damals der Horror,aber wie gesagt,ich hatte Glück mit meinem Job.
Ist leider die Ausnahme heutzutage.

LG
Birgit

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Re: Wie lange auf Staatskosten leben?

Antwort von sterntaler am 30.04.2005, 17:56 Uhr

tja,....
ich kann mich da tachpost nur anschließen....alles eine sache der einstellung!
....frei nach meinem motto:

"wer etwas will, der sucht nach lösungen, wer dies nicht möchte, findet gründe!"
also mit einfachen worten....wer will, der schafft es, egal wie!

LG
sterntaler,
der auch nie aufgegeben hat und stolz darauf ist!:o)

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Re: Wie lange auf Staatskosten leben?

Antwort von kathi79 am 30.04.2005, 22:12 Uhr

Hallo Martina,

also ich möchte nicht mein Leben lang vom Staat abhängig sein.
Ich habe einen Sohn, 15 Monate, und lebe mit seinem Papa zusammen. Heiraten werden wir im August.
Ich bin durch die Schwangerschaft, weil ich einen befristeten Arbeitsvertrag hatte, arbeitslos geworden.
Habe dann für ein Jahr das Erziehungsgeld genommen um einigermaßen über die Runden kommen zu können. Nun suche ich wie blöd seit Juli 2004 einen neuen Job, wäre auch erstmal mit Teilzeit zufrieden, damit ich wenigstens erstmal Arbeit habe. Immer bekomme ich nur Absagen oder gar keine Antwort. Das ist echt frustrierend.
Ich bin auf keinen Fall jemand der Leute, die keine Lust haben und 1000 Gründe haben, warum sie nicht arbeiten "können". Mein Sohn geht halbtags zur Kita und sollte ich voll arbeiten können, kriegt er auch einen Vollzeitplatz, so dass seine Betreuung schon jetzt geregelt ist.

Ich kenne da auch so einen "Fall" in der weitläufigen Bekanntschaft: Die Mutter geschieden, seit der Wende arbeitslos und arbeitsfaul und ja sooo krank. Ihre Kinder haben keinen Schulabschluss und haben jetzt selbst Kinder in die Welt gesetzt, denn dann können sie für 3 Jahre nicht arbeiten geschickt werden. Für solche Fälle finde ich es schade, dass es so einfach ist, an staatliche Unterstützung zu kommen.
Ehrlich gesagt geht es denen in den 2 Jahren mit Erziehungsgeld und allen möglichen Leistungen besser, als wenn mein Freund und ich arbeiten gehen und gerade soviel verdienen können, das es für alle Ausgaben reicht.
Das ist doch echt krank.

Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich doch echt blöd: Wenn mein Freund und ich uns nach der Geburt unseres Kleinen "getrennt" hätten so für 2 Jahre, hätten wir ein super Leben gehabt und müssten jetzt nicht tagtäglich Stellenangebote durchforsten. Mein Freund ist leider auch arbeitslos geworden, von einem Tag auf den anderen. Aber wenn man schon ehrlich sein will, ist man auch der dumme.

Liebe Grüße
Kathrin (die nachwievor hofft, das sie noch einen Job findet und wieder unabhängig vom Staat leben kann)

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@all

Antwort von MartinaB am 01.05.2005, 12:38 Uhr

Danke für Eure Postings.

Bei mir selbst sieht es so aus das ich im Erziehungsurlaub bin und da ich Zwillinge habe insgesamt 5 Jahre nehmen konnte. Auch ich möchte wieder arbeiten, obwohl ich bis dahin noch nicht weiss wie es aussieht und ich auch weiss wie schwierig es ist eine Arbeit zu bekommen wenn man Kinder hat. Habe aber vorher schon 18 Jahre lang gearbeitet.

Aber ich bin der Meinung man sollte nichts unversucht lassen, so das man aber sagen kann, ich habe es versucht und evtl. vorweisen kann dan man sich bewirbt. Aber von vornherein sagen, nein so geht es mir ja besser das finde ich nicht in Ordnung. Besagte Frau vom ersten Fall fährt sogar in den Urlaub. Eine Bekannte von mir hat eine Ausbildung gemacht und seit dem nicht mehr gearbeitet, bemüht sich auch gar nicht sich zu bewerben. Sie hat die Hoffnung das ihr Freund sie heiratet. Vielen wird es eben doch zu leicht gemacht.

Schönen Sonntag, muss das Wetter ausnutzen.

Gruß

Martina

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und?Ich fahre auch in urlaub??Habe noch keine fussfesseln ;o)

Antwort von titu am 01.05.2005, 13:36 Uhr

Meine kleine ist 5J. ich blieb 18Monate zuhause ging dann arbeiten.
Bin arbeitslos geworden und 240 km zurück nachhause gezogen sitzte nun seit fast 2!!Jahren zuhause!!
Ich bewerbe mich wo es nur geht bin aber hier an total unflexiblen Kigazeiten gebunden(gewesen)
Seit einem Monat hab ich andere zeiten.
ICH WILL arbeiten
1) der finanzen wegen
2) ist mir stincket LANGWEILIG!!!!
3) ich brauche das tägliche minimum an leistung...und das nicht nur in kindersprache
Ich denke ich kenn auch manch einen der nicht mehr arbeiten will.
Mir reichen aber die 2,50 vom amt nicht will ja diesen standard nicht auf ewig.
Andererseits....
wer die wahl hat zwischen ner 26J single frau und ner 26J mami nimmt die singelin...
Ich werd zum beispiel auf vorstellungsgesprächen sehr sehr oft gefragt ob ich noch ein zweites in planung habe...frech oder??

Und glaube mir ich bewerbe mich zigmal täglich !!
Wieso soll ich nicht in urlaub?!?
Das hab ich nun nicht so ganz verstanden
Gruss Tina

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Re: und?Ich fahre auch in urlaub??Habe noch keine fussfesseln ;o)

Antwort von tachpost am 01.05.2005, 15:12 Uhr

Das meinte ich ja auch,als Mutter bist Du der Arsch der Nation !

Hab auch ne Bekannt mit einem 8 jährigem Sohn,der nach der Schule betreut wird.
Sie kann machen was sie will,sie bekommt keinen Job,und ich denke der Hauptgrund ist das Kind....leider.

LG
Birgit

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Re: Wie lange auf Staatskosten leben?

Antwort von delphine0077 am 01.05.2005, 15:41 Uhr

Hallo
Also ich lebe zurZeit auch auf Staatskosten wir bekommen ergänzend ALG2. Der jüngste ist 15 monate alt,würde gerne arbeiten habe auch schon beim AA geschaut da haben die zwar Stellenangebote die perfekt wären von der Arbeitszeit her,aber leider sthen da nie adressen bei.Und jedesmal wenn ich zum Aa gehe um die Adresse zu bekommen bekomm ich zu hören,sie könnten die mir nicht geben,es wäre eine Stellenausschreibung für langzeitarbeitslose u ich wäre ja noch in der Erziehungszeit.Selbst als ich meinte das da Stellenangebote bei sind,die schon Wochenlang drin stehen u ich denke das sich da eh keiner von den Langzeitarbeitslosen meldet,bekam ich keine adresse vom AA.Sie meinten zu mir ich solle wiederkommen wenn der kleine 3 ist,da können die mir was in teilzeit anbieten bzw mir Adressen rausgeben.Bis dahin sollte ich doch froh sein das ich ALG2 bekomme es gäbe mütter die bekommen kein ALG2 da sie mit nen partner zusamenleben.
Aber machen kann ich da auch nix außer eben von Arbeitgeber zum Arbeitgeber zu rennen u fragen ob er eventuell einengebrauchen könnte,nur da liegt das problem das zwar mal wer gebraucht wird aber nicht zu den zeiten wo ich die kleinen unterbekomme.
gruß delphine

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bis der staat seine prinzipien ändert!!

Antwort von Lea-Ayleen am 01.05.2005, 21:10 Uhr

willst du arbeiten, wirst du in den arsch getreten.
willst du nicht arbeiten, wirst du auch in den arsch getreten..

ich liebe Deutschland....

Deutschland sagt, wir sollen Kinder machen, damit Deutschland eine Zukunft hat.
Doch machen wir Kinder haben WIR keine Zukunft mehr.

Paradox oder...

Ich wander aus. hab noch platz in meinem Bötchen.
Wer kommt mit?

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@Lea-Ayleen: Ich bin dabei. o.T.

Antwort von Schneck78 am 01.05.2005, 22:07 Uhr

.

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sorry,..aber!!!*kopfschüttel*

Antwort von sterntaler am 01.05.2005, 23:06 Uhr

glaubst du ernsthaft irgendwo anders geht es euch besser??????? sozial? finanziell?
wir sind doch im grunde viel zu sozial zu allen,...darum geht es doch rapide abwärts mit unserem staat!
bitte nicht falsch verstehen,.....ich hatte auch meinen behördenkampf. hab mich nie unterkriegen lassen und hab alles nur erdenkliche durchgestanden,.....das kann hier aus den reihen eine ganz spezielle person bestätigen!(:o(
aber ich habe nie aufgegeben und heute bin ich stolz darauf, es geschafft zu haben,...dieses stigma "sozialschmarotzer" als mutter(!!) loszusein!

ich wünsche euch auch allen, dass sich eure ganz sperönliche soziale lage bald stabilisiert und auf alle fälle zum positiven wendet!

gute nacht und einen gute neue maiwoche!
sterntaler

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Re: sorry,..aber!!! vorsicht lang!!!

Antwort von Jule210 am 02.05.2005, 8:48 Uhr

Ich kann teilweise die mütter verstehen, die absolut keine lust mehr haben sich nach arbeit umzuschauen.
Ich habe alles versucht, was nur möglich war, aber als alleinerziehende mutter wird man vom staat und von den ganzen arbeitgebern nur in den arsch getreten.

Ich habe über 1 Jahr gekämpft um arbeit zu bekommen, habe auch welche gefunden, habe mich dafür in unkosten gestürzt und teilweise mein kind dadurch vernachlässigt.
ok ich will euch mal meine geschichte erzählen.
Ich habe kurz bevor mein erziehunsurlaub beendet war meinen führerschein gemacht, weil hier muss man führerschein und auto besitzen um überhaupt etwas zu bekommen, dafür hatte meine mutter nen kredit von 5000€ aufgenommen. davon führerschein und auto angeschafft.
nach dem erziehungsurlaub habe ich mich erstmals bei mc donalds beworben für nen teilzeitjob...hab den bekommen, wurde aber nach 1 monat gekündigt, da meine tochter krank wurde und ich zu hause bleiben musste mit ihr, weil kiga sie nicht nahm. Am selben tag der kündigung bin ich gleich in eine Zeitarbeiterfirma gegangen und habe dort auch sofort wieder was bekommen, leider nur 3 schicht system...habe dann mit meiner mutter im tausch gearbeitet, wenn sie frühschicht hatte, hab ich spät gemacht, damit immer jemand meine tochter betreuen konnte und andersrum. Wieder 1 monat alles super gelaufen, dann kündigung, weil ich "mal" krank geworden bin. 2 wochen später wieder arbeit gehabt durch eine andere zeitarbeitsfirma, wieder schichtsystem und plötzlich bekommt meine tochter die windpocken....was machen?? Zuerst hat sich meine Mutter krankschreiben lassen, damit sie auf die kleine aufpassen konnte, damit ich nicht wieder gekündigt werde, leider hatte meine Tochter dann noch einen schädelbasisbruch, da sie unglücklich vom hochbett gefallen war und ich musste und wollte auch dann bei ihr im krankenhaus sein und wurde dadurch auch wieder gekündigt.
Das ist jetzt alles 2 Jahre her, vor 1 jahr dann habe ich beschlossen nach München zu gehen um dort evtl arbeit zu finden, meine tochter bleib in der zeit bei meiner mutter, die da nur noch normalschicht gemacht hat um mir zu helfen. Aber selbst in münchen habe ich absolut nichts gefunden, weil es immer nur geheißen hat, sie sind zu unflexibel und wir brauchen leute die immer können.

Mittlerweile habe ich wieder einen mann gefunden, mit dem ich jetzt noch einen sohn bekommen habe, sprich jetzt 2 kinder und nach dem erziehungsurlaub, werde ich mich wieder so bemühen, aber ich habe wenig hoffnung, dass es was werden wird...ausser es ändert sich was am staat.

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Re: sorry,..aber!!! vorsicht lang!!!

Antwort von marit am 02.05.2005, 12:15 Uhr

ein wenig ist es wohl auch eine Frage der Ausbildung, oder?

Ich meine damit, wenn man ohnehin nur ungelernten Tätigkeiten nachgehen kann, haben die Arbeitnehmer ja nun wirklich die freie Auswahl- weshalb sollten sie dann ausgerechnet eine Mutter mit einem Kind im krankheitsanfälligen Kindergartenalter nehmen. Das würde erst klappen, wenn sowas wie eine gesetzliche "Elternquote" gäbe. außerdem liegt bei solchen Jobs der Verdienst nicht unbedingt deutlich über der Sozailhilfe. Zumindest dann nicht, wenn man die Kinderbetreuung in der Zeit bezahlen muß. Da kann ich schon verstehen, daß man da lieber aufs Sozailsystem zrückgreift. Das liegt aber dann weniger am Kind, als an der eigenen Perspektivlosigkeit. Fast immer hat man dann ein Kind bekommen, bevor man für die eigene Zukunft ausreichend vorgesorgt hat (Ausbildung abgeschlossen etc.)... Ich würde mich gar nicht trauen, ohne daß wenigstens einer der Eltern eine feste Stelle hat, ein Kind zu bekommen. Natürlich führt das zwangsläufig dazu, daß z.B. Hochschulabgänger, die mit einem Praktikum nach dem anderen abgespeist werden, immer später Kinder Eltern werden. Irgendwie steht und fällt doch fast alles mit der bezahlbaren Ganztagsbetreuung, die es in anderen Ländern selbstverständlich gibt.

Wäre es hier in Deutschland die REGEL und nicht die Ausnahme, daß alle Kita ab einem Jahr einen Kitaplatz bekämen, dann müßten die Artbeitnehmer auch keine so große (derzeit leider berechtigte)Paranoia schieben, oder?

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Meine Lieben

Antwort von SüßeMaus am 02.05.2005, 13:29 Uhr

auch ich habe eine 5-jährige Tochter. Bin seit 2 jahren arbeitssuchend. bei allen VORSTELLUNGSGESPRÄCHEN WAR DIE erste frage. was wird aus dem kind wenn es einmal krank wird.....oma hilft wurde nicht akzeptiert. mittlerweile bemühe ich mich nicht mehr an arbeit zu kommen, warum auch?? ich bekomme meine zeit auch so rum und der doppeltbelastung gehe ich so aus dem weg. mit alg2 komme ich gut hin. auf mancherlei sachen muß man eben verzichten,klar, aber das tut man doch gerne seines kindes wegen oder nicht. also pinzt nicht rum. deutschland ist eben so und da wird sich so schnell nix ändern.

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Mal 'ne Frage

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 02.05.2005, 13:37 Uhr

Du bekommst die Zeit auch so rum, sehe ich ein. Ich bekäme meine Zeit auch ohne Job rum ;-).

Was mich interessieren würde: Siehst Du für Dich irgendeine Perspektive, oder siehst Du für Dich Sozialhilfe bis zum Tod?

Würde mich (ehrlich!!!) interessieren.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Mal 'ne Frage

Antwort von tachpost am 02.05.2005, 14:52 Uhr

Was heisst da rumprinzen ???
Ich gehe nun seit fast 20 Jahren arbeiten arbeiten (mit Ausnahme von 2 Jahren Erziehungsurlaub),und bin es gewohnt mein eigenes selbstverdientes Geld,was auch erheblich mehr ist als Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe (kenn mich da nimmer aus),auszugeben.Noch dazu,leb ich da sehr gut von.
Und für mich käme es halt nicht in Frage die nächste Jahre vom Staat zu leben,zumal ich dann,irgendwann nur noch als Putzfrau oder billige Hilfskraft irgendwo unterkäme.
Hinzu kommt,das ich meinem Sohn solch eine Lebensweise nicht vorleben möchte,womöglich ist der sonst der nächste der auf dem Amt landet.

Da ich selbst ein Jahr lang das Vergnügen hatte auf Staatskosten zu leben,kann ich sagen....Nein danke,nichts für mich,ich kann nicht von der Hand im Mund leben,und will mir auch mal was gönnen.
Nun hab ich mir was gegönnt.
Hab es als Alleinerziehende geschafft,mir eine Wohnung zu kaufen,die ich in ca. 20 jahren abbezahlt habe,und wenn ich dann irgendwann einmal in den Ruhestand gehe, gehts mir gut,ich kann weiter meinen Ostseeurlaub machen,und meinem Kind kann ich auch noch was hinterlassen.
So,und nun hab ich mal rumgeprinzt !

LG
Birgit
Birgit

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@Elisabeth.....

Antwort von SüßeMaus am 02.05.2005, 15:37 Uhr

Ich habe bis zur geburt meines kindes 12 jahre gearbeitet. nach mienem erziehungsurlaubes bin ich davon ausgegangen, dass mich mein alter bäckereibetrieb wieder einstellt, pustekuchen. nachdem ich dann nachgefragt hatte, wie es aussieht, sagte man mir, so wie ich arbeiten möchte-nur morgens damals, gehe das eben nicht. ich habe mich seither bemüht einen job zu finden...aber einer alleinerziehenden mutter macht man es eben nicht leicht.ich habe nun mal keinen treusorgenden ehegatten..ein glück!!
was zeige ich meinem kind vor?? wie viele familien lebten vor alg2 von sozi, und aus deren kinder ist auch etwas geworden....es ist ja nicht so, dass ich nix zun will, aber seitens der ämter passiert rein gar nix. wenns reich, warum nicht. muß doch jedem sein eigenes recht sein, wie er zu leben hat, oder?? übrigens haben wir alles was wir brauchen zum leben....uns fehlt es an nix, und auf eine eigentumswohnung verzichte ich gerne, denn irgendwann erbt man ja mal in seinem leben oder etwa nicht??

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Das war nicht die Frage.

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 02.05.2005, 16:00 Uhr

Hallo,

Du hast meine Frage leider nicht beantwortet, nur die Aussage von tachpost kommentiert.

Ich fragte nach Deiner ganz eigenen persönlichen Perspektive.

Das wäre für mich nämlich das größte Problem: Ich weiß genau, daß meine Chancen auf einen Job gegen Null tendieren, wenn ich erstmal ein paar Jahre raus bin. Im Moment könnte ich eine Auszeit gut gebrauchen, und ich könnte sie mir sogar leisten, weil mein AG mir einen Auflösungsvertrag mit einer nicht ganz unerheblichen Abfindung angeboten hat. Aber trotzdem werde ich weiter arbeiten, weil ich sonst Gefahr laufe, bis zur Rente ALG II zu beziehen. Im Moment könnte ich das vor mir, den Kindern und der Umwelt rechtfertigen. Spätestens in 5 Jahren jedoch nicht mehr, aber einen Job kann ich dann vergessen, wer nimmt mich denn dann noch?

Ist das Deine Perspektive? Und wie lebst Du damit? DAS ist meine Frage, und es würde mich ehrlich interessieren.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: @mausi

Antwort von sterntaler am 02.05.2005, 16:14 Uhr

sorry aber mit einer solchen einstellung kann man oder man kann nicht leben! (:o(
da hast du vollkommen recht!

ich(!) ganz persönlich(!!) KANN damit nicht leben, sowie einige andere hier verantwortungsbewußte frauen und männer es auch nicht können!!....für mich ist es in erster linie auch wichtig, für diese gesellschaft von nutzen zu sein und meinen teil für diese, in der wir ALLE leben(!!) dazu beigetragen zu haben! zudem lebe und vermittele ich diese einstellung z.b. die tagtägliche ausübung eines berufes, in allererster linie in form der vorbildfunktion an meine kinder! dazu zählt die disziplin und verantwortung, die man kindern mit auf den weg geben sollte!!!

außerdem ist es einfach ein gutes gefühl, geachtet und wertgeschätzt zu werden, oder bist du da anderer meinung?? :o)
es fängt bereits bei der bank an und hört bei der späteren rente auf! ;o))

was den job betrifft, den man evtl vor geburt der kinder erlernt hatte und nun nicht mehr ausüben kann aus welchen gründen auch immer, stimme ich dir teilweise zu. nicht jede erlernte tätigkeit kann man mit kindern alleine ausüben...aber man hat ja genügend zeit während der arbeitslosigkeit um sich anders privat umzuorientieren, oder???

wo ein wille ist, ist auch ein weg....oder wie bereits mein og motto....
wer nicht will, sucht gründe,...wer will findet lösungen! ;o))

in diesem sinne wünsche ich hier allen einen super sonnigen feierabend,...

ich bin heute tooooooooooooootmüde & geschafft nach soviel integration *seufz*
aber es war toll!!!! :o))
sterntaler

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@elisabeth

Antwort von SüßeMaus am 02.05.2005, 22:36 Uhr

ich bin gelernte hauswirtschafterin, war auch auf diesem beruf tätig. danach war ich 10 jahre im bäckereiverkauf bis zur geburt meiner tochter. ich schaue auf dem arbeitsmarkt nach veräuferstellen, nach hauswirtschaftlichen stellen und nach putzstellen. aber was soll ich denn machen, wenn bei uns hier nix läuft. einen 400e job nehme ich nicht an, warum auch- hat man nur rennerei mit dem amt.
meine perspektiven, ist arbeiten zu gehen......mehr wie bewerbungen schreiben und telefonate zu führen...was soll ich denn noch tun???
vor der geburt meines kindes war meine perspektive, arbeiten gehen, fachabi nacholen und zu studieren. eine ungewollte schwangerschaft kam dazwischen. nun hoffe ich auf eine gewinnperspektive...vielleicht bei günther jauch. das ist mein nächstes vorhaben um schneller an etwas geld zu kommen.......alles perspetiven schwinden dahin oder nicht.

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Re: @sternthaler

Antwort von SüßeMaus am 02.05.2005, 22:41 Uhr

in welche richtung soll ich mich weiterorintieren?? ich habe eine abgeschlossene lehre, war 10 jahre im verkauf tätig und war auch als putzhilfe angestellt......wie, wo ein wille ist-ist auch ein weg......bei uns ist es nun mal schlecht mit jobs- die meisten nehmen nur 400€-kräfte. kannst mir ja mal nen tipp geben, wie ich am schnellsten an einen lukrativen job komme...was machst du, wenn ich fragen darf?? und nochwas, bei unseren 1€urojobim kindergarten wurde eine asylantin aus jugoslawien bevorzugt.da vegeht einem doch der appetit oder nicht

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Re: @sternthaler ohne h bitte! ;o))

Antwort von sterntaler am 02.05.2005, 23:07 Uhr

guten abend süße maus,...

ganz kurz, da ich ziemlich geschafft bin heute abend,...aber ich wollte deine frage nicht unbeantwortet stehen lassen und ins bett verschwinden! :o)

du schreibst, dass du hauswirtschafterin gelernt hast??? na dann schau mal fix in die zeitungen oder nebenbei hier ins internet unter www.opusforum.de, wieviele stellen als kinderfrau und haushaltshilfe ausgeschrieben werden....manchmal hat man glück und gerät sogar in eine gut situierte familie! ;o)

eine andere variante wäre,...mobilität beweißen und dem job nachziehen! ;o)
was glaubst du,...wieoft ich bereits deswegen umgezogen bin???? und ich kann dir versichern,....es waren immer mehrere hunderte kilometer!
einfach war es für uns beide mit sicherheit auch nicht...im gegenteil! es war hart und ziemlich nervenaufreibend!(:o( aber interessant und sehr gespickt mit erfahrungen! man wird weltoffnener und bleibt nicht nur bei den pfälzer kartoffeln hängen! *sfg*
sorry mußte sein! ;o)))

bei meinem letzten umzug habe ich sogar eine woche im auto geschlafen und gewohnt wegen des jobs, da ich auf die schnelle keine adäquate wohnung fand! weißt du,...wer nimmt in deutschland schon gerne mutter mit kind!? ;o)

freitags bin ich dann 600 km nach getaner arbeit zurückgependelt und habe meine alte wohnung aufgelößt. sonntags wieder 600 km zurück um montags früh in neuer frische(?) im job zu erscheinen!

achja, ich sollte nebenbei erwähnen, dass ich dieses ganze hin und her fast drei wochen durchgezogen habe. nach feierabend hab ich dann die neue wohnung komplett alleine renoviert und sogar meine küche selbst geplant und eingebaut!*stolzbin*

weißt du,...ich war oftmals zu müde um etwas zu essen! (:o(
aber soll ich dir was verraten?????
ich bin auf diese zeit mächtig stolz und auch gewachsen - und zwar an meinen eigenen fähigkeiten! :o))

so,....und nun liebe süße maus, entschuldige mich bitte,...morgen klingelt um 5.30h der wecker...denn ab 7.30h arbeite ich wieder als "animateurin" für kinder wie z.b. deines! ;o))

gute nacht und gib nicht auf!
liebe grüße
sterntaler

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@Sterntaler

Antwort von SüßeMaus am 03.05.2005, 0:03 Uhr

wieso in Gottes Namen soll ich meine Heimat denn verlassen? bin ich denn verrückt. ich bin nicht mehr in dem Alter, dass man ständig umzieht. warum sollte ich mir neue freunde suchen, meine tochter aus ihrer umgebung reißen. deine idee ist nicht umsetzbar. tut mir leid. ich bewundere die nervenkostüme deiner arbeit, hut ab. aber ich ziehe nicht um...übrigens kostet das auch wieder geld, und wer soll das bezahlen??

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@süße maus,.....

Antwort von sterntaler am 03.05.2005, 6:40 Uhr

......herrje, nach deinen schilderungen zu urteilen, mußt du ja schon ne ziemlich alte "ratte" sein, oder??! ;o))

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Re: @elisabeth

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 03.05.2005, 8:55 Uhr

Hmm, das erinnert mich an meinen Ex. Der hat sage und schreibe 200,- Euro dafür verbraten, Postkarten an RTL zu schreiben, um als Kandidat zu WWM zu kommen. Vielleicht schreibt er immer noch fleißig, wer weiß ;-). (Wäre zumindest eine Erklärung, warum er regelmäßig am 10. des Monats kein Geld mehr hat.) Bissi utopisch. Außerdem ist eine Arbeit ja nicht nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme. Ich würde wahrscheinlich sogar dann noch arbeiten, wenn ich mehrfache Millionärin wäre. Mit 2 kleinen Kindern zu Hause ist man ausgelastet - aber irgendwann gehen die Kinder ihre eigenen Wege und ich sitze zu Hause und wienere die Fußleisten? No way!

Warum machst Du jetzt nicht Dein Fachabi nach? Schließlich hättest Du jetzt Zeit? Gibt Bafög und Sozi für das Kind, ich denke nicht, daß das viel weniger ist als jetzt ALG II. Und selbst wenn - für eine Perspektive würde ich mich einschränken, wenn es sein müßte. Sieh es als Investition für die Zukunft.

Ich würde von der Brücke springen, wenn ich außer Lotto und Rente keine Perspektive mehr hätte - und ich bin immerhin fast 40. Du bist doch erheblich jünger als ich.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Re: @sterntaler

Antwort von SüßeMaus am 03.05.2005, 12:47 Uhr

ist alles relativ ;-)) oder nicht? auf jden fall zu alt für allzuviel neues

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