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Geschrieben von nini+ am 09.02.2006, 8:41 Uhr

Streik in B-W

oder besser: in Stuttgart.

Warum? Warum müssen die streiken, oder anders: meinetwegen kann ja streiken wer will, wenn die Arbeit gemacht wird.

Bei uns sieht es jetzt so aus, dass die Mülltonnen übervoll auf der Straße stehen (Hausmeister hat gepennt und die Tonnen am Montag=Tag der Abholung raus gestellt).
Und sie werden nicht abgeholt, nicht gestern, nicht heute und nächste Woche wahrscheinlich auch nicht.

Mal abgesehen davon, dass weiter Hausmüll anfällt, wird jetzt jeder eingeladen, seinen Müll mit auf die Straße zu stellen.

Ich sehe die Straße schon komplett vermüllen... es ist eklig. Es ist halt mitten in der Stadt...

Ich finde, es ist dem »normalen« AN, der darauf angewiesen ist, seine Kinder in der KiTa abzugeben um arbeiten zu gehen, schwer zu vermitteln, warum diese KiTa jetzt geschlossen ist oder nur eingeschränkt geöffnet hat.

Ich weiß auch nicht so recht, wie ich die Forderungen der Gewerkschaft finden soll: auf der einen Seite verstehe ich ja, dass mit einer Arbeitszeiterhöhung mittelfristig Arbeitsplätze eingespart werden, aber andererseits ist definitv kein Geld da und ich weiß, dass zumindest an der Uni (=Land) mittlerweile Verträge über 41,5 Stunden ausgestellt werden. Da fragt auch keiner nach... von der »freien« Wirtschaft mal ganz zu schweigen.

Wie seht ihr das?

LG
nine

 
3 Antworten:

da sieht man wie wichtig die Müllabfuhr ist :-)

Antwort von Schwoba-Papa am 09.02.2006, 8:51 Uhr

und die anderen "kleinen" Geister die uns das Leben erleichtern !

Grüßle

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Re: da sieht man wie wichtig die Müllabfuhr ist :-)

Antwort von salsa am 09.02.2006, 12:52 Uhr

... wir wurden auch gestern aufgefordert unserem müll auf dem balkon "zwischenzulagern" bis der streik vorbei ist (karlsruhe).
salsa

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Tja, da heißt es sparsam mit der Resource "Mülltonnenplatz" umgehen... ;-)

Antwort von Ralph am 09.02.2006, 13:26 Uhr

Hallo,

da ich damit rechne, daß auch in HAmburg demnächst die Stadtreinigung (so heißt das bei uns neudeutsch) streiken wird, werde ich es wie beim letzten Streik Anfang der 90er JAhre machen und die Mülltüten ausleeren, dann hat man garantiert ein paar Tage mehr "Durchhaltevermögen". Leider kapieren das manche Nachbarn nicht, dann hat man Pech.

Im Prinzip ist der Streik richtig, und mit dem Argument "Es ist kein Geld da!" kann man für immer jedewede Gehaltserhöhung des öffentlichen Dienstes ablehnen. Einen Staat mit genug Geld gibt es definitiv nicht.
Und Arbeitszeitverlängerung bedeutet nun einmal Arbeitsplatzabbau im großen Stil, bedeutet nunmal 4% Gehaltskürzung, weniger Zeit für meine Kinder etc.pp

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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