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Geschrieben von Frank NRW am 19.08.2005, 14:49 Uhr

Seid doch mal ehrlich,

es geht den meisten doch einfach nur darum, seine EIGENE Abneigung auch den Kindern aufzudrücken.

Wir leben in einer Gesellschaft mit Gesetzen und Richtlinien. Aber wir haben auch eine (wie einige unten ja schon festgestellt haben) Kultur!

Wenn ich meine Kinder so erziehen möchte, dass die selbst entscheiden was sie wollen oder nicht, MUSS ich ihnen einfach die Möglichkeiten des Kennenlernes bieten. Anderenfalls halte ich ihnen doch was vor.

Zudem, welche negativen Auswirkungen hat die unsere Religion auf unsere Kinder?

Euch ist es doch auch wichtig, dass eure Kleinen Klamotten tragen, mit denen sie nicht gehänselt werden. Also kauft ihr keine Lumpen. Oder aber lasst sie doch selber entscheiden.

Den meisten kotzt doch einfach nur die Kirchensteuer an. Oder habt ihr wirklich eine solche Abneigung gegen den Glauben?

Für uns (meiner Frau und mich) ist es vor allem wichtig, dass unsere Kinder in der Lage sind, sich in die Gesellschaft einzuordnen und dann selbst zu entscheiden was gut oder schlecht für sie ist. Immer natürlich mit unserer Unterstützung!

Wenn Punks gegen die gesellschaft demonstrieren und ihr Leben danach ausrichten, findet ihr das ok?

Wenn ja, hab ich nichts gesagt, wenn jedoch nicht, dann solltet ihr euch überlegen was ihr eigentlich wollt. Mal so, mal so? Ob das dann ein gutes Verständnis ist, na ja?

Wir sind sicher keine Kirchengänger, aber sind froh, dass wir in einer kulturellen Gesellschaft leben.

Und eins haben wir schon oft erfahren: Dann, wenn einem der Popo auf Grundeis geht, dann fangen auch die größten Kritiker an zu glauben. Und bedankt, selbst das unterentwickelste eingeborenen Volk hat einen Glauben und lebt diesen zumeist auch aus!

Sorry wegen den vielen Rechtschreibfehlern, aber ich gehe jetzt direkt ins Wochenende! Und das kann ja nie schnell genug gehen. Man bin ich froh, dass wir zusätzlich einmal in der Woche einen (kirchlichen???) Sonntag haben!!! Einen Tag lägner Frei :-))))

Euch allen ein schönes Wochenende und Tschüß

 
27 Antworten:

ach und noch was:

Antwort von Frank NRW am 19.08.2005, 14:58 Uhr

Wenn ich so manchesmal höre und sehe wie traditionell im südlichen Deutschland mit der Religion und dem Glauben umgegangen wird, werde ich schon fast neidisch (aber nur hierauf ;-). Denn diese "Anlaufpunkt" verbunden mit einer "Gemeinschaft" vermisse ich machmal hier in NRW ohne selbst ein Kirchengänger zu sein!

Jetzt aber Schluss.

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 15:05 Uhr

----es geht den meisten doch einfach nur darum, seine EIGENE Abneigung auch den Kindern aufzudrücken.----

Ich verstehe den Unterschied nicht.
Warum ist es gut, den Kindern den Glauben aufs Auge zu drücken, aber schlecht ihnen ihren nichtglauben weiterzuvermitteln.
Wo legst du da deinen Bewertungsmaßstab an?

---Wir leben in einer Gesellschaft mit Gesetzen und Richtlinien. Aber wir haben auch eine (wie einige unten ja schon festgestellt haben) Kultur!---
Warum wird Religion immer mit Kultur gleichgestellt.
Siehe meinen Bericht aus unserem Nationalmuseum, diese "Kultur" ist ganz schön brutal.

----Wenn ich meine Kinder so erziehen möchte, dass die selbst entscheiden was sie wollen oder nicht, MUSS ich ihnen einfach die Möglichkeiten des Kennenlernes bieten. Anderenfalls halte ich ihnen doch was vor.----
Es ist ein Unterschied, die Kinder Religionen kennenlernen zu lassen, oder sie danach zu erziehen.
Ich lasse mein Kind alle Religionen kennenlernen die es wissen möchte.

--Zudem, welche negativen Auswirkungen hat die unsere Religion auf unsere Kinder?--
Ich glaube das wäre jetzt der falsche Zeitpunkt sich darüber zu unterhalten, daher enthalte ich mich einer Antwort.

----Euch ist es doch auch wichtig, dass eure Kleinen Klamotten tragen, mit denen sie nicht gehänselt werden. Also kauft ihr keine Lumpen. Oder aber lasst sie doch selber entscheiden.---

Alle lachen über den kleinen Neger, also du auch. Sorry aber der Vergleich hinkt genauso.

---Den meisten kotzt doch einfach nur die Kirchensteuer an. Oder habt ihr wirklich eine solche Abneigung gegen den Glauben?---
Demnach glaube ich hast du einige Beiträge nicht gelesen.
Warum muss es gleich Abneigung sein, wenn jemand nicht glaubt?
ich stehe nicht draußen,sondern wir stehen uns gegenüber.

---Für uns (meiner Frau und mich) ist es vor allem wichtig, dass unsere Kinder in der Lage sind, sich in die Gesellschaft einzuordnen und dann selbst zu entscheiden was gut oder schlecht für sie ist. Immer natürlich mit unserer Unterstützung!----
Aber du erziehst doch deine Kinder christlich, sind sie dann wirklich so frei zu entscheiden?

----Wenn Punks gegen die gesellschaft demonstrieren und ihr Leben danach ausrichten, findet ihr das ok?----
Also diesen Vergleich musst du mir näher erklären.

--Wir sind sicher keine Kirchengänger, aber sind froh, dass wir in einer kulturellen Gesellschaft leben.---
Gesellschaft ohne Kirche hat keine Kultur? oder Gesellschaft die Glaube hat hat somit auch gleich Kultur?

---Und eins haben wir schon oft erfahren: Dann, wenn einem der Popo auf Grundeis geht, dann fangen auch die größten Kritiker an zu glauben. Und bedankt, selbst das unterentwickelste eingeborenen Volk hat einen Glauben und lebt diesen zumeist auch aus!---
Sorry, aber das mir zu polemisch.

Ich habe irgendwie das Gefühl dass du schon im Wochenende bist.

---Man bin ich froh, dass wir zusätzlich einmal in der Woche einen (kirchlichen???) Sonntag haben!!! Einen Tag lägner Frei :-))))---

Hast du nun als braver Christ mehr berechtigung am freien Sonntag nicht in die Kirche zu gehen, als ein Atheist?

Sonntage gibt es nicht nur in christlichen Ländern.

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von Frank NRW am 19.08.2005, 15:22 Uhr

Da Du so schnell geantwortet hast kann ich Dir noch schnell - kurz - antworten. Du erschreckst mich!

"Warum ist es gut, den Kindern den Glauben aufs Auge zu drücken, aber schlecht ihnen ihren nichtglauben weiterzuvermitteln. "

Es wird ihnen gar nichts aufs Auge gedrückt, sondern lediglich Möglichkeiten eröffnet, welche Du ihnen verwehrst.


"Warum wird Religion immer mit Kultur gleichgestellt.
Siehe meinen Bericht aus unserem Nationalmuseum, diese "Kultur" ist ganz schön brutal."

Religion ist ein Teil der Kultur! Jede Kultur hat zwar auch ihre dunklen Seiten, jedoch auch guten!


"Es ist ein Unterschied, die Kinder Religionen kennenlernen zu lassen, oder sie danach zu erziehen. "

Ich erziehe sie nicht religiös, vermittel ihnen nur Werte. Das glaube ich ist auch meine Pflicht! Du wirst deinen Kindern doch auch sicherlich etwas sagen, wenn sie meinen nicht zur Schule gehen zu wollen, obwohl es ihre freie Entscheidung ist (überspritzt ;-)


"Ich lasse mein Kind alle Religionen kennenlernen die es wissen möchte."

Genau das tust Du nicht. Das verwehrst Du ihnen! Zudem, Kleinkinder schauen in diesen Bereichen sicherlich nicht auf ihr Inneres, sondern auf das Verhalten ihrer Eltern.


"--Zudem, welche negativen Auswirkungen hat die unsere Religion auf unsere Kinder?--
Ich glaube das wäre jetzt der falsche Zeitpunkt sich darüber zu unterhalten, daher enthalte ich mich einer Antwort."

Warum, keine Antwort?

"----Euch ist es doch auch wichtig, dass eure Kleinen Klamotten tragen, mit denen sie nicht gehänselt werden. Also kauft ihr keine Lumpen. Oder aber lasst sie doch selber entscheiden.---"

Der Vergleich ist analog zu betrachten und hinkt keineswegs!

"Demnach glaube ich hast du einige Beiträge nicht gelesen.
Warum muss es gleich Abneigung sein, wenn jemand nicht glaubt?
ich stehe nicht draußen,sondern wir stehen uns gegenüber."

Es kommt immer darauf an, wie man seinen Nichtglaube zum Ausdruck bringt ;-)

"Aber du erziehst doch deine Kinder christlich, sind sie dann wirklich so frei zu entscheiden?"

Sicherdoch. Aber ich sage ihnen auch was mE richtig und was falsch ist; ohne sie jedoch in eine Ecke zu drücken!


"Gesellschaft ohne Kirche hat keine Kultur? "

Nicht ohne Kirche, ohne Glauben! Glauben ist nicht Kirche. Gehören aber irgendwie zusammen!

"---Und eins haben wir schon oft erfahren: Dann, wenn einem der Popo auf Grundeis geht, dann fangen auch die größten Kritiker an zu glauben. Und bedankt, selbst das unterentwickelste eingeborenen Volk hat einen Glauben und lebt diesen zumeist auch aus!---
Sorry, aber das mir zu polemisch. "

Nein, unsere Erfahrung!

"Ich habe irgendwie das Gefühl dass du schon im Wochenende bist. "

Ab jetzt ja :-))))

"Hast du nun als braver Christ mehr berechtigung am freien Sonntag nicht in die Kirche zu gehen, als ein Atheist?"

Ich gehe ab und zu, dieser jedoch gar nicht??????

"Sonntage gibt es nicht nur in christlichen Ländern."

Genauso auch andere Feiertage - nur sind diese anderen Länder zumeist noch viel reeligiöser als wir !!!

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 15:42 Uhr

ich finde schon, dass du deinem Kind deine Glauben vermittelst.
Wenn meine Tochter fragt was ist nach dem Tod, dann kann ich ihr das nicht in einem Satz sagen.
Ich erzähle ihr von den diversen Glauben, und dass sie selber aussuchen muss, was ihr gefällt.

übrigens meine Tochter ist kein Kleinkind und sehr philosophisch angehaucht.

Ich will einfach nicht begreifen, warum nicht Gläubigen grundsätzlich unteerstellt wird sie vermitteln keine Werte. Ich fange an das als persönliche Beleidigung zu nehmen.

Wenn dein Kind dir Fragen stellt erzählst du aus dem christlichen Glauben, daher finde ich es nicht gerade frei.
Möglichkeiten eröffnet doch eigentlich eher der der verschiedene Möglichkeiten bietet.

Du meinst, du erziehst dein Kind nicht religiös? Du schickst es in die Kirche und in den Religionsunterricht, da lernt sie da Vaterunser. "... Dein Reich komme, dein Wille geschehe..""..Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes....."
Was sagen diese Gebete aus?

Übrigens, klammern sich viele Todkranke an einen Stohhalm. Der eine an den Glauben, der Andere an Esotherik der dritte an irgenwelche Heilkräfte etc. DAS ist meine Erfahrung. Insofern finde ich deine Aussage zu einseitig.

----"Sonntage gibt es nicht nur in christlichen Ländern."

Genauso auch andere Feiertage - nur sind diese anderen Länder zumeist noch viel reeligiöser als wir !!!---

Das macht für mich keinen Unterschied. Sonntag ist ein arbeitsfreier Tag, und kein christliches Allgemeingut. Gut du musst ihn dem Herrn weihen, und ich darf ausruhen.
Natürlich haben andere Länder religiösere Feiertage aber das steht hier nicht zur Debatte.

Aber sieh mal, du machst mir einen religiösen Eindruck, daher legst du Wert auf eine christliche ERziehung und behältst die die Toleranz vor dein Kind auch aus der Kirche austreten zu dürfen, das ist absolut in Ordung.
Nicht in Ordnung ist, Leute die nicht glauben zu unterstellen sie machen alles falsch und vermitteln ihren Kindern keine Werte. Das ist ausgesprochen intolerant und DAS erschreckt mich.

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von 3 mal mami am 19.08.2005, 15:57 Uhr

Ich rechtfertige mich dazu nicht mehr.

Ich sage nur noch diese dinge:

Nein es geht mir nicht um die Kirchensteuer.

Nein meinen Kindern drücke ich keine Abneigung auf sie dürfen wenn sie wollen.Egal für was sie sich entscheiden.

Nein ich schicke mein Kind nicht in christliche Unterrichtsstunden und auch nicht in die Kirche , denn DORT werden sie beeinflusst und nicht bei mir zu Hause.

Ja sie dürften aber hin wenn sie es WOLLEN.

Ich kann meinen Kindern den Glauben nicht vermitteln , wenn ich selbst nicht Glaube und nichts davon weiß (b.z.w.wissen möchte)

Ich habe schon als Kind BEWUSST nicht zugehört im Religionsunterricht.

Ich fand es nicht schlimm ungetauft zu sein

Christen sind nicht gleich bessere Menschen , denn die die am Sonntag in der Kirche saßßen stehen oft danach VOR der Kirche um mal richtig über die Leut herzuziehen.

Christen sind nicht bessere menschen da sie andere verurteilen.

ich habe es selbst erlebt:
Deine Tochter ist nicht getauft? Dann aht sie ja gar keinen Namen!!

He? Wer entscheidet ob mein Kind den Namen tragen darf die Kirhe??
Oder nicht doch der Staat , die Stadt , das Standesamt (?)

Dann bekommt sie ja kein richtiges begräbnis!
He? Ungetaufte werden also nur irgendwo verscharrt? Ist mir bei der Beerdigung ein Pfarrer wichtig? wenn ich sowieso nicht glaube?
Bei einem Kind gleich an das Begräbnis zu denken ist genauso ein Blödsinn.

Und nun soll mir einer erkläten das man in der Kirche heutzutage andere Werte lernt.
Auf solche "Werte" leg ich keinen WERT.

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Zum Thema Feiertage (rein hypothetisch!)...

Antwort von Moneypenny77* am 19.08.2005, 16:13 Uhr

Volkswirtschaftlich wäre es natürlich eine große Errungenschaft, wenn christliche Feiertage auch nur noch für Christen freie Tage wären (übrigens wäre ich in diesem Falle AUCH dafür, daß Angehörige anderer Religionen an ihren jeweiligen Feiertagen frei haben). Ausgewiesene Atheisten hätten demnach nur noch am 03.10. frei (Sonntage sehe ich jetzt mal nicht als kirchliche Feiertage). Wäre ja, rein theoretisch, ein ganz gerechte Nummer.

Gut, bliebe das Problem der Beweispflicht. Denn natürlich würden selbst die größten Atheisten sich irgendeiner Religion anschließen, um nicht mehr arbeiten zu müssen, als andere. Aber wie erkennt man, ob man es mit einem "echten Christen" oder einem "Fake" zu tun hat.

Und: welcher "echte Christ" weiß eigentlich selbst, wozu alle Feiertage da sind?

Also wohl nicht wirklich um- und durchsetzbar.

Kommen wir aber nochmal zu den Kindern der "Nichtgläubigen". Die haben "Oster"-ferien, "Pfingst-"ferien, "Weihnachts-"ferien und an den gesetzl. Feiertagen frei. Mich interessiert, wie Ihr Euren Kindern diese Feiertage erklärt und wie Ihr mit ihnen Ostern und Weihnachten feiert bzw. verbringt.

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von Pampersmami am 19.08.2005, 16:15 Uhr

Und genau da gehts los warum Glauben so gefährlich ist! Die einen halten sich immer für besser als die anderen.
Mal überspitzt gesagt, zurück gekommen ist noch keiner- als wissen wir nicht was nach dem Tod auf uns zu kommt und ob es der richtige Glaube war. Ich habe 6Jahre in einem Katholischen Krankenhaus gearbeitet. Selbst die Gläubigsten der Gläubigen können hinter den Fassaden ja soooo schlecht sein. ;-) Ich möchte nicht das mein Kind unbedingt ein gläubiger Mensch wird aber ein Guter. Denn das eine schließt das andere nicht mit ein!!!

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Re: Zum Thema Feiertage (rein hypothetisch!)...

Antwort von Pampersmami am 19.08.2005, 16:19 Uhr

Ostern kommt der Osterhase, Weihnachten der Weihnachtsmann- ganz einfach!

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Re: Zum Thema Feiertage (rein hypothetisch!)...

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 16:29 Uhr

ich mag ehrlich gesagt wenn-dann Unterstellungen nicht.
Wieso würden sich Atheisten einer Religion anschließen???

mal ganz ehrlich. man hat so und so viele Tage frei, und wenn die Christen diese an ihren Feiertagen nehmen Atheisten dann wann sie wollen, wäre das doch mehr als fair. Warum sollen Christen weniger arbeiten als Atheisten, verstehe ich nicht.
Da würden AN die bekenntnislosen bei der Einstellung bevorzugen.

Zu den Ferien: Ostern, Weihnachten und Pfingsten dauern keine 2 Wochen.
Diese freie Zeit steht den Kindern zu, wenn es dir ein Anliegen wäre könnte man diese Erholungszeit auch anders als um diese Feiertage legen und auch meinetwegen umbenennen.
Das allerding fände ich albern.

Es gibt diese Ferien nicht, WEIL WEihnachten/Ostern und Pfingsten ist, sondern weil sie darum platziert worden sind.

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Zu 3 mal mami

Antwort von Moneypenny77* am 19.08.2005, 16:30 Uhr

Solche Sprüche, wie Du sie gehört hast, finde ich allerdings auch unter alle Kanone!!! Letztlich sind das solche Sprüche, unter denen ich als ungetauftes Kind immer gelitten habe. Denn im Grundschulalter, wußten die anderen Kinder mir auch nur so Sprüche zu sagen wie "Wenn Du stirbst, verbrennst Du in der Hölle, weil Du nicht getauft bist", "Der liebe Gott paßt so nicht auf Dich auf"... DARUNTER habe ich am meisten gelitten (habe aber mit niemandem darüber geredet, dann wäre es mir sicher besser gegangen), daß ich immer das Gefühl hatte, daß mir schlimmes widerfahren wird und meine Eltern Schuld sind, weil sie mich nicht haben taufen lassen.

Und Kinder kommen ja nicht von allein auf solche Sprüche, die bekommen sie ja von ihren Eltern mit.

Ich würde meinem Sohn NIE erzählen, daß ungetaufte Kinder in Sünde leben, nicht in den Himmel kommen oder ähnliche Schauergeschichten, schon allein deshalb, weil ich es selbst nicht glaube. Für mich ist Gott ein guter und freundlicher Gott, der ALLE Menschen und erst Recht alle Kinder liebt.

Ich maße mir auch nicht an, mich für einen besseren Menschen und "Nicht-Gläubige" für schlechtere Menschen zu halten. Da die Grundlage hierfür letztlich im Nichtbeweisbaren läge.

Und ich hoffe sehr wohl, daß mein Sohn bzw. unsere Kinder sich früher oder später EIGENE Fragen zu ihrem Glauben stellen und unseren Weg eben nicht als von uns gegeben hinnehmen, sondern ihn für sich hinterfragen.

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ich habe keine Lust ...

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 16:30 Uhr

unter all deine Postings meinen Otto zu setzen, daher bekommst du jetzt mal einfach einen Universalnicker :-)

finde, dass du das auch sehr gut ausdrückst. :-)

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Re: Zum Thema Feiertage (rein hypothetisch!)...

Antwort von Moneypenny77* am 19.08.2005, 16:38 Uhr

Das hast Du falsch verstanden! Es ging mir nicht darum, die Ferien abzuschaffen, oder umzubenennen!!! Ich wollte einfach nur wissen, wie Ihr den Kindern diese Feiertage erklärt! Schließlich werden sie ja fragen, was an Ostern passiert ist, oder Weihnachten und die Sache mit dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann glauben sie ja nun auch nicht ewig!

Zu der anderen Sache: es war, wie erwähnt, eine Hypothese. Ich habe selbst gesagt, daß es eben nicht "gerecht" enden würde. Ein "lautes Denken", daß Atheisten von gesetzlichen Feiertagen profitieren, deren Anlass ihnen nichts bedeutet (allerdings einem Großteil der Christen auch nicht!). Aber an diesen kirchlichen Einrichtungen wird gern teilgenommen.

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Re: Zum Thema Feiertage (rein hypothetisch!)...

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 16:44 Uhr

so wie sie sind, wieso?
weil ich mal was nicht wusste (glaube das war Pfingsten) habe ich auch mal die Religionslehrerin der Schule gefragt.

Wir feiern Weihnachten, und auch Ostern. Warum habe ich schon vorher mal erklärt.

In der ersten Klasse war meine Tochter die einzige die wirklich genau erklären konnte was an Weihnachten gefeiert wird.

Wir sind keine Zeugen Jehovas die all das ihren Kindern jede Feier verbieten. Nur manchmal würden einige christen uns diese gerne verwehren, DAS allerdings habe ich in anderen Kulturen noch nicht erlebt.

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@moneypenny Du hast den 1. Mai vergessen

Antwort von tinai am 19.08.2005, 16:45 Uhr

;-)

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von Eva Lotta am 19.08.2005, 16:48 Uhr

Solchen Quatsch von wegen, dass ungetaufte Kinder in der Hölle schmoren würden oder der liebe Gott nicht auf sie aufpasste, habe ich ja noch nie gehört. Kinder können schon ganz schön gemein sein, was?
Ich glaube zwar nicht an den einen oder den anderen Gott, aber meine große Tochter besucht trotzdem auf eigenen Wunsch den evangelischen Religionsunterricht an ihrer Schule. Sie findet das ganz toll und ich habe ihr eine Kinderbibel gekauft, in der wir auch gemeinsam lesen.
Ich kann ihr - auch wenn ich selbst nicht dran glaube - trotzdem erzählen, was Ostern bedeutet oder Weihnachten (Pfingsten wird schon schwierig), und ich bin sehr froh, dass sie an etwas glauben KANN. Einen Glauben zu haben, ist in bestimmten Lebenslagen auch und gerade für Kinder etwas sehr Tröstliches, denke ich. Ich kann es nicht, aber deswegen muss ich doch meine Tochter hierin nicht bremsen!?

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Re: ich habe keine Lust ...

Antwort von 3 mal mami am 19.08.2005, 17:44 Uhr

@ninas wen genau meinst du jetzt?

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Re: ich habe keine Lust ...

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 17:59 Uhr

dich natürlich :-)

Irgendwie scheinen wir bei diesem Thema so ziemlich einer Meinung zu sein :-)

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Re: ich habe keine Lust ...

Antwort von 3 mal mami am 19.08.2005, 18:10 Uhr

ja :-)man kann garnicht alles in einen text verfassen was man so denkt.

und dann kann man es auch schwer so schildern wie man es meint.

aber ich denke ich hab mich gut ausgedrückt

bin ganz froh nicht schon wieder allein mit dieser meinung da zu stehen das thema war vor einiger schon mal dran da gings um taufen ja oder nein

lol als wenn man das nicht für sich selber entscheiden kann

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von kirsy71 am 19.08.2005, 18:17 Uhr

Ich bin erschrocken welch schlechtes Bild die Kirchen in Deutschland (immer noch oder schon wieder) haben. Fuer viele ist es also ein Verein, der einem Steuern abnimmt, absolut obsolete Moralvorstellungen verkuendet, deren Mitglieder intolerant, falsch und hinterhaeltig sind.
Positiv ist gerade noch, dass es Feiertage gibt, die ja dann frei sind.

Ich glaube, dass die Kirchen hier (damit meine ich in Deutschland)eine grosse Moeglichkeit verspielen. Zum Teil ist es sicherlich so, dass die Kirchen durch die Kirchensteuer finanziell relativ gut abgesichert sind und so wenig Druck spueren, attraktiv fuer die alle Bevoelkerungsgruppen zu sein. Auf der anderen Seite gibt es ja zumindest in der Evangelisch Lutherischen Kirche einen Dialog und Austausch mit Glaeubigen anderer Religionen, und die Zeit des zwaghaften missionierens ist in dieser Kirche wirklich vorbei. Vielleicht ist es ganz einfach schlechtes "marketing" ? Vielleicht verlaesst sich die Kirche in Deutschland zu sehr darauf, dass eine grosse Partei mit dem C im Namen diese (ihre) Werte vertritt und vermittelt?
Wie einige von euch vielleicht aus anderen Foren hier wissen, lebe ich im weiten und wundersamen Land des George W. tja, und ich bin mit einer ganz aehnlichen Problematik konfrontiert. "right wing conservatist christians" sind genau so, wie Glaeubige weiter oben in den Postings beschrieben werden. Sie sind laut, verschaffen sich unsensibel Gehoer, dominieren in den Medien, missionieren mit Angst und Schrecken und haben ja zweifelsohne auch an politischer Macht gewonnen. Ich fuehle mich schon manchmal auf verlassenem Posten hier mit der amerikanischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, und ich habe das Gefuehl, das Werte der sogenannten "mainline churches" (Naechstenliebe, Toleranz, Pazifismus, Austausch, Dialog, soziale Gerechtigkeit etc.) von der Bildflaeche verschwinden.

Ich habe einen Aufkleber am Auto, der sagt "I am a proud member of the Christian left".
So was gibt es naemlich auch!
Und ich freue mich wirklich ueber einen weiteren Dialog.

liebe Gruesse
kirsy in Fl

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Re: ich habe keine Lust ...

Antwort von ninas59 am 19.08.2005, 18:28 Uhr

Ich habe in meinem Freundeskreis bemerkt, dass die Feindseligkeit eher daher kommt, dass sich mancher nicht eingestehen will doch mehr mit dem Glauben verhaftet zu sein als sie sich selber eingestehen wollen.
Also werden Argumente gegen dan Atheismus benutzt um sich somit ein "Alibi" zu verschaffen.

Ehrlicher fände ich die Aussage: "Ich möchte meinem Kind den Glauben weitergeben.

Probleme habe ich mit der Argumentation, erst wenn Kinder getauft sind hätten die sie eine Entscheidungsfreiheit. Das glaube ich allerdings nicht. Und ich wage frech die These, das wir (getauften) doch mit dem Glauben verwurzelt wurden. Auch ich. (ich bin aush Überzeugung ausgetreten)

Schwierig ist zu erklären, dass ich zwar keinen Glauben habe, aber andere Glaubensrichtungen wesentlich respektabler finde als den christlichen.

Warum wäre es so schlimm, wenn wir diese Werte an die WIR glauben (denn auch das "nichtglauben" ist ein Glauben) an unser Kinder weitergeben, wie der Moslem den Islam der Christ den christlichen Glauben oder der Hindu den Hinduismus.

Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl meinem Kind etwas forzuenthalten. (vielleicht die Kommunionsgeschenke, aber ich fand meine eigene Kommunion schrecklich)

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Glauben?!

Antwort von Frosch am 19.08.2005, 19:23 Uhr

Hallo,

man kann auch glauben, OHNE evangelisch oder katholisch oder sonstiges zu sein.
"Glauben" ist vielfältig auslegbar, und vielfältig "lebbar". Deswegen muß ich keiner Kirche angehören.

Wenn man "die Kirche" ablehnt, heißt es nicht, daß man keinen Glauben hat.

Es gibt "kulturelle" Gesellschaften, und Völker, die durchaus ohne Kirche auskommen. Von der Lebensweise der Aborigines (die aufgrund ihrer Andersartigkeit auch mit dem Segen der Kirchen unterdrückt wurden), deren "Kultur" und Liebe zum Leben könnten wir uns eine Scheibe abschneiden.
Australische Missionare haben "damals" beschlossen, daß Aborigines keine Menschen sind, und den Müttern die neugeborenen Kinder abgenommen. Und diese in Heime gesteckt, wo sie entweder zugrunde gehen oder von Weißen "adoptiert" werden konnten. Das unendliche Leid der Mütter braucht nicht erwähnt zu werden. Und das ist nur EIN Beispiel der "Toleranz" anderer Glaubensrichtungen der Kirchen. (s. auch Indianer und Regenwaldstämme uswusf.)

"Glaube" ist nicht so einfach wie Du denkst. Dabei sollte er für jeden einfach, für jeden erfüllend, ohne Vorbehalte, zu leben sein.

LG Antje

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Re: Seid doch mal ehrlich,

Antwort von alfalfa am 19.08.2005, 20:05 Uhr

Glauben und Kirche sind in der heutigen Zeit nicht wichtig. Wichtig ist Respekt vor seinen Mitmenschen, der Natur und einfach sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht auf jemanden zu verlassen, von dem man glaubt, er würde einen leiten...

Die Welt entwickelt sich weiter, aber in Sachen Kirche und Glauben ist die Zeit vor Jahrtausenden stehengeblieben.

Hier geht´s doch - wie überall - nur um Macht...

Gruß alfalfa

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Re: Glauben?!

Antwort von Reina am 19.08.2005, 21:31 Uhr

Für mich ist Religion (egal welche) Volksverdummung
Reni

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Re: Glauben?!

Antwort von kirsy71 am 20.08.2005, 6:27 Uhr

Die Tage des missionarischen Kolonialismuses sind hoffentlich vorbei.

Ich habe doch mit keinem Wort gesagt, dass die Kirche in der Vergangenheit nicht schreckliche Fehler begannen hat, aber ich bin fuer diese Fehler nicht verantwortlich (im Sinne einer Erbschuld), ich kann nur versuchen diese Dinge besser zu machen (und oft sind es kleine Schritte, so verkaufen wir z.B. unter anderem organischen "fair trade" Kaffee aus Costa Rica um den kleinen Kaffeanbauern den Weg aus der Armut und Abhaengigkeit zu ermoeglichen, das nur mal so nebenbei erwaehnt).

Um aus den Fehlern lernen zu koennen, gehoert wirklich eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, ihr habt Recht, viel zu lang wurde verschwiegen, was im Namen der Kirche getan wurde.

Ich bin auch der Meinung, dass es viele Formen des Glaubens gibt, und das ist doch ok so. Jeder ist doch individuell und einzigartig, warum sollte dann eine Religion/Glaubensrichtung/Lebensanschauung allen passen?
Fuer mich stellt die ev.lutherische Kirche einfach eine Form dar, in der ich meine Spiritualitaet leben kann, ich bin einfach froh um die Gemeinschaft, die ich damit gefunden habe. Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich mich eher komisch in einer charismatischen Kirche fuehlen wuerde, das waere einfach nicht mein Ding. Ich denke nicht, dass sie den "falschen" Glauben haben, ich habe dazu einfach keinen Zugang.
Auf der anderen Seite habe ich buddhistische Freunde, heute Nacht uebernachtet mein Sohn bei einer orthodox-juedischen Familie (inclusive Sabbath), sie sind ebenfalls sehr gute Freunde.


Wenn jeder nur ein wenig von seinen Vorurteilen abkommen wuerde und einen Schritt auf sein Gegenueber zukommen koennte, waere die Welt garantiert besser :-))

lg und Gute Nacht
kirsy

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@Reina:

Antwort von Moneypenny77* am 20.08.2005, 12:59 Uhr

Also sind religiöse Menschen dumm und Du schlau?

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Zu einfach, Reina!

Antwort von Frosch am 20.08.2005, 13:47 Uhr

Hallo!

Das ist zu einfach - es ist die Sache des "Volkes", die Religion zu interpretieren. Wir sind ja schließlich nicht im Mittelalter.

Und es ist wirklich platt zu sagen: "Religion ist Volksverdummung". Und wenn Du sagst: "Egal welche", dann kennst Du Dich nicht wirklich aus.

Und willst Du erwachsenen Menschen, WEIL sie einer Religion angehören absprechen, daß sie kritisch damit umgehen sondern sich verdummen lassen? Das ist ganz schön arrogant, meine Liebe ;-)

Ich gehöre übrigens KEINER Religion an, "glaube" aber trotzdem. Ja, so etwas gibt es ;-)

LG Antje

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Re: Zu einfach, Reina!

Antwort von Moneypenny77* am 20.08.2005, 14:08 Uhr

Religion ist ja schließlich auch ein weites Feld...

Schließlich hat doch letztlich JEDER seine eigene Religion. Die "Klassiker" wie Christentum, Buddhismus, Islam, Judentum, usw. aber für andere sind Orchideen oder der FC Bayern München eine Religion...

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