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Geschrieben von cats_mone am 02.12.2005, 20:26 Uhr

Kampfhunde

schon wieder ist ein kleiner Junge von 3!!! Kampfhunden totgebissen worden.
Werden die Halter denn nie Vernunft annehmen und Ihre Hunde endlich anleinen?
Die armen Eltern ,das Kind war wohl auf dem Weg zur Kita und die Hunde sind ausgebüchst. Sowas darf einfach nicht passieren.

Monique

 
23 Antworten:

Re: Kampfhunde

Antwort von kalj am 02.12.2005, 20:34 Uhr

Ja ist echt der Hammer, dass diese Köter noch nicht eingesperrt sind alle.

Wieviel kinder und erwachsene müssen denn dabei noch getötet werden?

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Re: Kampfhunde

Antwort von trixi1310 am 02.12.2005, 20:56 Uhr

Na ja ich gebe dir Recht aber leider ist es so das die Hunde eigentlich nicht agressiv sind. Es sind die Halter die aus den Tieren das machen.
Bin schon seid Jahren dafuer das man da mal scharfere Gesetze macht.
Bei meinen Grosseltern in S-H hatte mal einer im Dorf 3 Stueck. Die haben die Huehner gerissen und auch Kinder angeknurrt. Die Polizei hatte dann die Auflage gemacht das die Hunde in den Zwinger muesse. Da sind sie andauernd abgehauen. Tja das ende von Lied dem Mann wurden die Hunde abgenommen. Der ist dann nach Belgien los genauer nach Liege zum Tiermarkt und hat genau 2 Wochen spater 2 neue gehabt.
Ich finde genau da sollte man ansetzten das diese Leute keine Tiere mehr sehen duerfen

Lg trixi

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Re: Kampfhunde heute fast ein unglück passiert!

Antwort von gelie am 02.12.2005, 21:15 Uhr

hallo uns ist heute auch was passiert! ich war mit meine 2 kindern im 55cent laden ,der ist nicht gerade groß,da kam eine frau mit einem rotweiler rein! mein sohn 7 jahre sagte noch zu ihr das solch große hunde da nicht rein dürfen,sie meinte doch genau wie kleine kinder. wir zwängten uns also durch die minigaänge und der große hund vertopfte die gänge ,mein sohn war gerade dabei an dem hund vorbei zu gehen da knurrt der wie wild kommt vorgeschossen und will auf mein sohn rauf.die besitzerin hielt ihn an der leine zum glück zurück und schrie aus aus ,das war vielleicht ein schrecken. können die ihre hunde nicht draußen lassen! dann passiert sowas gar nicht erst,da ist ja mehr platz zum ausweichen da!.eine bekannte von mir wurde von einem rotweiler auf dem damaschwiesen beim joggen angefallen und übel zugerichtet weil er ohne leine war.stand in den zeitungen und kam sogar in fernsehen.die steht auch heute noch unter schok,die haßt alle großen hunde nun!

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Re: Kampfhunde

Antwort von nenyaluna am 02.12.2005, 22:04 Uhr

viel sagen ja das die tiere nichts dafür können. sonder das sie von den haltern agressiv gemacht werden. das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. ich denke das ist in einem tier drin. mich hat mal in pudel gebissen. von dem man sowas ja eigenlih nicht denkt. und damals konnte sich die besitzerin das auch nicht erklären warum er das gemacht hat. ich habe ihm keinen grund gegeben. also ich denke einfach das es im hund drin ist. auch wenn manche halter es natürlich noch extra provozieren.

lg
nenyaluna

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Re: Kampfhunde

Antwort von maleja am 02.12.2005, 22:32 Uhr

Ich bin mir da auch nicht so ganz sicher. Eine kleine Freundin von Jakob (sie war damals 2 jahre) wiurde vom Hund ihrer GRoßmutter ganz übel ins GEsicht gebissen. Der Hund ist ein Spitz. Also, auch nicht gerade der klassische Kampfhund. Und die beiden kannten sich. Und es war auch definitiv nicht im Spaß. Sondern im vollen Ernst hat der Hund zugebissen. Und sie hatte noch Glück im Unglück, denn die Zähne sind nur ganz knapp an den ugen vorbeigeschrammt. Die Lippe allerdings war durch. Die musste in stundenlanger Kleinstarbeit wieder genäht und zusammengeflickt werden.

Andererseits haben Freunde von uns einen Labrador. Da hab ich nicht eine Sekunde lang Angst, wenn die Jungs mit dem Spielen. Und da geht´s manchmal ganz schön rauh zur Sache. Ich ermahne sie höchstens, dem Hund nicht weh zu tun. Aber ansonsten lasse ich die miteinander rumtoben.

Also, in welchen Hunden steckt die Aggression und in welchen nicht? In allen? Oder doch nur in bestimmten? Oder wird es antrainiert?

Grüßle
Silvia, die ziemlich Angst vor Kampfhunden hat (nicht um mich, wenn ich alleine bin hab ich nie Angst, aber wenn die Jungs dabei sind)

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Re: Kampfhunde

Antwort von Taloo am 02.12.2005, 23:56 Uhr

Bei uns in der Nachbarschaft wohnen Leute mit Riesengrundstück und Rottweiler, normalerweise hört man das Viech nur gauzen zur anderen Seite hin, aber einmal war er leibhaftig vorne am Zaun, zähnefletschend und sabbertriefend, die Schnauze kopflänge überm Zaun - mein Kleiner fing an zu weinen - ich, nichtwissend, wie hoch so ein Viech springen kann, hab vorsichtshalber kehrtgemacht und einen anderen Weg genommen.

Zum Bewachen eines Grundstücks seh ich's noch ein. Aber oft wird ein Rottweiler oder Dobermann wie ein Schoßhund gehalten mit kleinen Kindern im Haushalt...
Die Rasse spielt ganz sicher eine Rolle! Aus einem Yorkshire-Terrier oder Rauhhaardackel wird niemals eine Kampfmaschine, da kann Herrchen noch so sehr versuchen den Hundecharakter zu verkorksen.
Bekannte von uns leben mit Baby und Schäferhund, schlafen alle in einem Bett ... naja ...
Tier bleibt Tier. Ich lass meinen dort nicht eine Sekunde mit dem Hund alleine in einem Raum. Meiner Meinung nach könnte (muss nicht, aber könnte) dieser Hund jederzeit rudeltechnisch durchdrehen mit seinen Alpha-Tier-Hierarchieproblemen und ein kleines Kind anfallen. Liest man oft genug.

Wieso Kampfhundhaltung überhaupt erlaubt sein soll versteh ich nicht. Alle Einschränkungen mit Maulkorb/Leine/Wesenstest (was für ein Schmog!) sind viel zu lasch, es kontrolliert eh keiner.
Und Verantwortungsgefühl? Wer sich einen scharfen Kampfhund zulegt, der will auch einen.

Freue mich bei jedem Spaziergang über die Hundehaufen ....


LG
Tabitha

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Ich muß mich mal einmischen

Antwort von young am 03.12.2005, 6:18 Uhr

ich muß auch nochmal klarstellen,
daß KEIN Hund bösartig geboren wird!

Es sind die Menschen, die den armen Tieren was antun, was sie böse macht,
das nehmen sie als Schutzreaktion.
Soviel dazu, weil ich gelesen hab,
es wurde jemand auch von einem Pudel oder Spitz gebissen.

Von den typischen "Kampfhundrassen"
kann ich sagen, die bieten sich an
von ein paar Irren böse gemacht zu werden, wegen der Stärke vom Körperbau usw.
Also, es muß gegen diese "Menschen"
was unternommen werden, nicht gegen die Tiere.

Klar, leider gibt es auf Grund dessen
auch "böse" Hunde, die müssen halt
dann im Zwinger gehalten werden.
Und wenn sie abhauen??
Klar, dann sind wieder die Halter schuld!

Ich finde es nur traurig, daß manche Leute so urteilen und jeden Hund
als bösartigen Köter sehen.

Mir sind Tiere manchmal lieber als Menschen, die sind nicht so falsch.
So. soviel zu dem leidigen Thema
"Kampfhund"

wünsche noch ein schönes WE


young

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Re: Kampfhunde

Antwort von Maximum am 03.12.2005, 7:21 Uhr

Es hat schon seinen Grund warum bestimmte Hunderassen als Kampfhunde eingestuft wurden.Die sind eben im Wesen anders und schneller reizbar und so...
Aber ehrlich,liegt es nur daran,ich habe auf meiner linken Hand eine Narbe...mich hat vor Jahren da ein Schäferhund gebissen weil ich ihn abwehren wollte als er mir ans Bein ging.
Seit dem kann ich diese Drecksköter nicht mehr leiden.Ihr seh´t,für mich das ein Kampfhund.
Ich denke das grundsätzlich alle Hunde angeleint werden sollen.
Aber zu allerletzt können ja die Hundehalter nur was dafür.Sie haben eben die Pflicht dafür zu sorgen das nichts passiert.

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Re: Kampfhunde

Antwort von flo03 am 03.12.2005, 7:24 Uhr

Manche Hundebesitzer wissen nicht wie man mit so einen Hund umgehen soll und dann passieren solche tragische Unglücke. Man sollte echt Lehrgänge für Kampfhundbesitzer geben damit sie wissen wie und was man beachten muss.
Desweiteren sag ich offen das manche Leute schon wissen wie die Hunde drauf sind weil sie die abrichten. Und es ihnen halt scheiss egal ist was passiert. Die Tiere kann man net die Schuld geben sonder den Menschen die einfach keenen Plan haben wie sie sich mit den Hunde abgeben sollen.

LG die auch Kampfhunde mag

Claudia

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Re: Kampfhunde

Antwort von wassermann63 am 03.12.2005, 9:12 Uhr

Ich bin kein Hundehalter und kann also nur als Beobachter mitreden bzw. aus einem persönlichen Gefühl heraus.

Mir machen Hunde zwar keine Angst, aber ich habe einen Heidenrespekt vor ihnen (bin als Kind mal angefallen worden) und versuche, ihnen aus dem Weg zu gehen, wo es geht. Deshalb wäre es für mich persönlich wünschenswert, wenn die Tiere prinzipiell angeleint werden müssten...
Aber das ist natürlich unrealistisch. GEnauso wie die prinzipiell durchgeführte "Wesensprüfung". Nicht machbar und auch nicht sinnvoll. Ebenso wie ein "Hundedressierführerschein". Sowas geht bei nem BMW 5er, bei dem man einen Sonder-Fahrkurs machen muss, um mit der Kraft umzugehen... Aber nicht bei nem Hund, zumal ja so manch Kampfhundhalter eben dieses Potenzial beim Hund ausschöpfen will. So einer könnte und wollte vor allem mit einer regulären Dressur gar nichts anfangen.

Ne, für mich gilt: Leine um für alle Hundis. ABer das ist ebenso unwirklich wie die Hoffnung, dass alle Hundehalter ihren Hundekot entsorgen, bevor er an den Kiwa-Rädern anderer hängt... :-((

So bleibt mir nur: selbst nen Hund anschaffen, um diese Ängste zu überwinden?

Oder was kann ich sonst tun? Vielleicht sagt mir das mal ein Kampfhundhalter. Würde mich echt mal interessieren..

LG
JAcky

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An alle!

Antwort von Frosch am 03.12.2005, 9:24 Uhr

Hallo!

Es gibt Rassen, die so ineinander gezüchtet wurden, daß Hunde mit hohem Aggressionspotential dabei "herauskamen": Kampfhunde wie Mastiff oder Wachhunde wie zB. Schäferhunde.
Deswegen liegt es in der Hand des Besitzers, daß das Aggressionspotential so weit wie möglich unterdrückt wird. Und auch dann hat man als Besitzer nicht die Garantie, daß der Hund "normal" bleibt. Diese Hunde sind potentiell gefährlich und KEINE Schoßhunde, die im Bett schlafen sollten (vom hygienischen Aspekt mal abgesehen - *würg*)

Trotz allem können auch Dackel oder andere Handtaschenköter, die zu Neurosen neigen, so zubeißen, daß es wirklich wehtut.

Selber bin ich mit einem großen Hund aufgewachsen und liebe Hunde. Aber nur die großen, die Handtaschenköter finde ich grauslig. Unser Hund hatte ein richtiges Kuhgemüt. Trotz allem war er beim Spazierengehen angeleint: Aus RÜCKSICHT auf die anderen Spaziergänger. Frei laufen konnte er auf den Feldern, weiter draußen.

Es geht nicht darum, daß der eigene Hund NIE anderen etwas tun würde. Es geht um Rücksicht auf andere Leute!!! Denn die wissen das nicht!!!!

Ich bin absolut für Leinenpflicht. Denn es gibt nunmal Hunde, die wollen 99 Mal spielen, und beim 100. Mal schnappen sie zu - kann ja auch durchaus spielerisch sein. Aber ein kleines Kind sieht das nicht so.

LG Antje

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NAchtrag: BMW 5er in M-Version - nur des besseren Verständnisses

Antwort von wassermann63 am 03.12.2005, 10:37 Uhr

wegen - sonst heißt's wieder, was schreibt denn die für nen Stuss ..;-)

LG
Jacky

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Ich habe mal eine Statistik gelesen,

Antwort von Dorilys am 03.12.2005, 10:51 Uhr

welche Hunderassen am meisten zubeißen (d.h. welche Hundebisse auch vom Arzt befhandelt wurden)
1. Schäferhunde
2. Mischlinge
2. Dackel!

Die sogenannten Kampfhundrassen kamen erst bei Platz 10 oder so.

Übrigens ist meine beste Freundin als Kind von einem Pudel angefallen worden (der Rücken ist voller Narben) und meine Tochter wurde auch schon von einem Pudel in die Hand gebissen, nur weil sie an dem Hund vorbei gelaufen ist. Alle Leute, die ich kenne und die irgendwann mal von einem Hund gebissen wurden, wurden von kleineren Rassen gebissen. Viele kleinere Hunde haben ebenfalls ein höheres Agressionpotential, auch wenn es bei denen meist daher kommt, daß sie nicht ausgelastet sind. Mit Jack Russel Terriern habe ich z.B. fast ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht, da die Besitzer der Meinung waren JRT haben so einen Dickkopf und können nicht erzogen werden. Die meisten Besitzer von großen Hunden sind sich der Verantwortung bewust, erziehen ihre Hunde, besuchen eine Hundeschule und führen ihre Hunde an der Leine (da wo Menschen sind). Der Schwachpunkt liegt fast immer am anderen Ende der Leine.
Falls noch einer von Euch "Die kleinen Strolche" kennt (die alte Serie aus den 20er Jahren): Der Hund der Kinder gehört heute zu den sogenannten Kampfhundrassen und wurde damals als besonder kindergeeignet eingestuft, da er eine hohe Schmerzgrenze hat.
LG Dorilys

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Re: An alle!

Antwort von Tajomi1971 am 03.12.2005, 11:20 Uhr

Hallo !

Ich besitze auch zwei grosse Hunde und
bei uns besteht Leinenpflicht für alle Hunde. Egal ob Rottweiler oder Dackel.
Noch nicht einmal auf den Feldern darf ich die Hunde frei laufen lassen.

Den Leinenzwang innerhalb der Städte finde ich gut. Ausserhalb wo mir kein Mensch begegnet finde ich das total schwachsinnig.

Ich gehöre nicht zu der fraktion meine Hunde tun nichts " die wollen nur spielen " . Wenn mir jemand entgegenkommt nehme ich meine Hunde grundsätzlich kurz oder gehe auf schmalen Wegen zur seite und lasse sie absitzen.Viele leute haben nun einmal angst und das muss man als Hundehalter akzeptieren .Ich weiss das meine beiden freundlich sind. Derjenige der mir entgegenkommt weiss das nicht.

Man kann aber nicht pauschal sagen jeder grosse Hund oder jeder Staff ist bösartig. Der Hund ist immer das was der Mensch aus ihm macht. Da kann auch in der sozialisierungsphase wenn der Welpe noch ganz klein ist was passieren.Der Welpe wird zum Beispiel von einem Kind drangsaliert.Das sind dann Dinge von denen der spätere Besitzer überhaupt nichts weiss.Plötzlich reagiert der Hund agressiv auf Kinder und keiner weiss warum.

Ich habe durch meine Tierschutztätigkeit schon viele Hunde kennengelernt. Einen bösartigen sog. Kampfhund habe ich noch nicht dabei gehabt. Allerdings schon einige Kleinhunde wie Jack Russel Terrier, Dackel oder Pinscher. Die waren so dermassen frech das man kaum an sie rankam ohne gebissen zu werden.
Das Problem ist einfach das viele kleinhundebesitzer meinen so einen zwerg muss man nicht erziehen. Ist ja nicht schlimm wenn der beisst.Der beisst ja nicht , der zwickt ja nur.

Ich denke man sollte einen Hundeführerschein für alle Hundebesitzer einführen. Ohne den sollte es niemandem erlaubt sein einen Hund zu besitzen.
Das sollte für Pudel genauso gelten wie für Schäferhunde ( die meiner meinung nach viel gefährlicher sind als Rottweiler und co. )

Gruss Tanja !

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An Tajomi1971

Antwort von Dorilys am 03.12.2005, 11:30 Uhr

Das sehe ich genauso! Wir haben einen belg. Schäferhund (Groenendael-Rüden,. fast 14 Jahre) und ärgere mich häufig über Kleinhundebesitzer, bei denen die Hunde alles dürfen. Wenn aber dann ein großer mal zurückschnappt oder knurrt, sind es wieder die bösen Großhunde...
Und für Leinenzwang in Staädten wäre ich auch. Wir wohnen hier sehr ländlich und auf den Feldern lassen die meisten Besitzer ihre Hunde laufen, finde ich auch o.k. Bei unserem geht es leider nicht mehr, da er mittlerweile sehr schwerhörig ist. Er reagiert zwar auf Handzeichen, aber wenn er halt in eine andere Richtung guckt, bekommt er das Zeichen nicht mehr mit.
Bei Kleinhunden sehe ich aber das Problem nicht nutr iun der Erziehung, sondern auch darin, daß diese Hunde oft als Schoßhunde gehalten werden. Viele kleinerer Hunde sind z.B. als Jagdhund gezüchtet worden, aber ohne Aufgabe und nur zweimal am Tag 30 Minuten spazieren gehen, wissen sie oft mit ihrer Energie nichts anzufangen.
LG Dorilys

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Re: Kampfhunde

Antwort von fiammetta am 03.12.2005, 11:38 Uhr

Hi,

ja, ich bin so böse und freue mich immer, wenn ein Kampfhundhalter selbst Probleme mit seiner Töle hat. Manche begreifen`s erst, wenn sie selbst Schaden aus ihren eigenen Handlungen erfahren. Ärgerlich nur, daß deren Operationen, Reha-Aufenthalte, etc. dann die Allgemeinheit über die Krankenkassen finanzieren muß.
Den meisten geht einfach nicht ins Hirn, daß sie potentiell gefährliche Tiere halten, die anderen Menschen unglaubliches physisches und psychisches Leid zufügen können. Das Geschwätz von wegen "Der tut nix, der will nur spielen" oder "Nicht alle Kampfhunde sind gefährlich" zeigt eigentlich nur, mit welch blühender Phantasie (oder Realitätsverlust) solche Leute aufstattet sind. Muß es denn wirklich immer erst zu bedrohlichen Situationen kommen (wie von Gelie geschildert) oder zu irreperablen Verstümmelungen oder gar bis zu einem bestialischen Tod? Hoffentlich hat sich das liebe Tierchen beim ach so unerwarteten Ausrasten - "Der ist sonst immer so brav" als Standardgequatsche - gut amüsiert.*wutkrieg* Wahrscheinlich wollte er nur spielen und das böse, böse Kind war selber schuld? Ein Tier ist ebenso unberechenbar wie ein Mensch. Folglich sind Wesensprüfungen zwar gut gemeint, nicht unbedingt sinnlos, aber realistisch betrachtet keine lebenslange Garantie. Es gibt nun einmal potentiell aggressive Wesen, egal wie lange das manche leugnen wollen und diese Viecher sind nun einmal zum Kampf(!)hund gezüchtet worden. Mir erzählt keiner, daß er sich ein solches Tier zulegt, weil es eigentlich (!) ja ein so anhängliches, braves Tierchen ist. Dann kann er sich auch einen laut Statistik wirklich relativ gutmütigen Hund oder einen Wellensittich kaufen. Tatsächlich geht es solchen Leuten geht nur um eines: um Macht, um das eigene Gefühl der Unterlegenheit kompensieren zu können. Und solche Menschen sind mir grundsätzlich suspekt. Wer sich ein solches Tier zulegt, WEISS, wozu es grundsätzlich fähig ist - außer er leidet an maximalem Realitätsverlust. Sollte etwas passieren, sollten solche Leute ob ihres Vorsatzes und ihres Wissens um die potentielle Gefährdung ebenso streng bestraft werden, wie Menschen, die andere mit anderen Mitteln physisch und psychisch geschadet haben. Meinetwegen auch bis zur Sicherheitsverwahrung, denn ich fürchte, sie werden sich nach dem mutwillig in Kauf genommenen Tod eines Menschen nicht auf den Erwerb eines Goldfischs beschränken.
Abgesehen davon: Hunde draußen selbst konsequent anzuleinen und mit einem Maulkorb auszustatten erfordert Einsicht in die Tatsache, daß nicht die harmlose Allgemeinheit Rücksicht zu nehmen hat, sondern derjenige, der über etwas (was auch immer) verfügt, womit er anderen Schaden zufügen kann. Leider reicht das Hirn aber nicht bei allen dazu. Folglich stellt sich die Frage, warum der Gesetzgeber nicht, wenn man auch Waffen weitgehend verbieten kann, nicht ebenso bestimmte Tiere verbietet, die noch weniger selbst kontrollierbar sind als tote Knarren. Aber stimmt, das würde ja das Ausleben der eigenen Individualität mancher mit Grenzen belegen.*ironietrief*

LG,

Fiammetta
*die gerade stinksauer ist und die selbsternannte Tierschützer, denen menschliches Leid egal ist, grundsätzlich nicht als Gesprächspartner akzeptiert*

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Re: Kampfhunde

Antwort von young am 03.12.2005, 12:26 Uhr

nochmal was zu diesem Thema:

Ein Bekannter von uns hat auch
einen "Kampfhund" (kotz wenn ich diese Bezeichnung höre)

Dieser z.B. hat noch niemanden was getan, nicht annähernd.

MENSCHEN sind KAMPFHUNDE,
die zerstören ja alles und
nicht die Tiere.

diese sog. "Menschen" müßten einen
Test machen, ob sie überhaupt fähig sind, einen Hund zu erziehen.

LG young

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Zum Thema Rottweiler...

Antwort von krueml am 03.12.2005, 13:28 Uhr

... Meine Freunde (übrigens KEINE Assis, sondern Leute mit eigenem Geschäft und studiert) haben einen Rottweiler. Als die Tochter (jetzt 10 Jahre alt) noch ganz klein war, hat sie sich immer zu Rocco ins Körbchen gelegt. Er hat sie von Geburt an beschützt und selbst jetzt, wo er schon älter ist, sind alle ein Herz und eine Seele. Und das obwohl er nicht mit ihm Haus wohnt, sondern draussen in seiner eigenen Hütte.

Klar, hat man vor so einem Hund automatisch Respekt, ich ja auch, aber man darf vom Äusseren nicht auf die Bissfreudigkeit eines Hundes schliessen.

Ein ähnliches Beispiel sind die Haie, verteufelt und fast ausgerottet, obwohl z.B. in Südafrika die meisten Menschen durch Nilpferde (ja, die "süssen" Tiere) umkommen und nur ganz wenige durch irgendwelche Raubtiere wie Grosskatzen, Haie etc.

Es ist schade, dass wir Menschen immer von Äusserlichkeiten auf Charaktereigenschaften und Verhalten schliessen.....

Zuletzt noch ein Wort zu den Schäferhunden. Das Problem sind nicht die Hunde, sonder die Halter! Schäferhunde wurden, wie der Name schon sagt, zum Arbeiten gezüchtet und sind sehr intelligent. Werden sie den ganzen Tag zu Hause gehalten und nicht richtig gefordert, ist es ganz klar, dass sie launisch und böse werden. Das liegt dann aber nicht am Hund, sondern am Mensch, der den Hund nicht richtig hält.

Gruss,
Chrissie

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@ fiammetta

Antwort von Tajomi1971 am 03.12.2005, 13:48 Uhr

Hallo !

Erst einmal ist mir, als wie Du es so nett ausdrückst " selbsternanntem Tierschützer " menschliches Leid nicht egal.Ich arbeite in der Alten und Krankenpflege und kann nicht behaupten das mich dieses elend völlig kalt lässt.
Für mich ist jedes Lebewesen wichtig . Egal ob Mensch oder Tier.

In der Statistik stehen nun mal seit jahren der Deutsche Schäferhund und die Mischlinge an erster Stelle der Hunde die am häufigsten zubeissen.
Warum ist noch kein Politiker auf die Idee gekommen den Schäferhund zu verbieten ? Vielleicht weil dieser Hund eine Lobby hat ? Als z.B. Polizei und Blindenhund .
Wenn jedesmal wenn ein Schäferhund zubeissen würde am nächsten tag ein artikel darüber in der Presse wäre , wären die Zeitungen voll damit. Das ist aber nicht so spannend wie ein bericht von einem ach so bösen Kampfhund der gebissen hat. Solche Artikel kann man nicht so reisserisch schreiben.

Warum sind es immer die bösen Staffs ? Auch andere Hunde beissen zu. Ich habe mal ein Kind im Krankenhaus gesehen,dem wurde von einem ach so gutmütigen Bernhardiner der Kopf zerfleischt. Das interessiert aber keinen. Es war ja kein böser Kampfhund der gebissen hat.

Vielleicht sollten Hunde und nicht Hundebesitzer alle mal versuchen ein bisschen verständniss für einander zu zeigen. Damit meine ich das Hundebsitzer selbstverständlich in Wohngebieten ihre Hunde anleinen und Haufen wegmachen sollten.Im gegenzug aber auch nicht Hundebesitzer ein bisschen toleranz zeigen sollten. Ich finde es auch nicht lustig mir wenn ich rausgehe anhören zu müssen "nehmen sie ihre Drecksköter mal da weg " nur weil meine Hunde mal irgendwo an einem Baum stehen bleiben.Da werde ich dann auch leicht sauer und vergesse meine gute erziehung.Auf solche Leute nehme ich dann auch keine rücksicht mehr.

Gruss Tanja

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Leine schützt vorm beißen nicht...

Antwort von babymax am 03.12.2005, 18:01 Uhr

Mein Sohn selber wurde von einem angeleinten Hund gebissen. Leinenzwang ja, wo es angebracht ist, aber Hunde brauchen Freilaufflächen.
Die Größe des Hundes spielt dabei keine Rolle. Auch kleine Hunde können sehr schmerzhaft zubeissen, richten dabei allerdings nicht allzu große Schäden an wie ein großer Hund.
Ich selber bin auch der Meinung: auf den Hundehalter kommt es an ! In seiner Erziehung ! Die kleinen Hunde bekommen da leider öfters zu wenig. Viele Hundebesitzer gehen leider selber immer davon aus: der tut schon nichts. Leider eben manchmal ein Irrtum. Ich selber habe einen Hund,die Rasse welche als "familienfreundlich " und "kindergfreundlich" gilt. Aber darauf verlasse ich mich nicht. Unbeobachtet darf an ihn kein Kind ran. Mein Sohn hat gesagt bekommen, wie er sich dem Hund gegenüber zu verhalten hat. Also kein Ziehen und Zerren z.B. denn: wie der Hund da reagiert, das kann ich einfach nicht wissen.
Aber hier pauschal zu sagen: Leinenzwang für alle Hunde - eher sollte man hier was gegen Hundezüchter unternehmen, welche ihre Tiere an den Mann bringen ohne zu fragen, wie der Hund wo gehalten wird.

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Re: @ Tajomi1971

Antwort von fiammetta am 03.12.2005, 19:38 Uhr

Hi,

richtig, auch Schäferhunde sind keine Lämmer und es ist auch richtig, daß zuerst der Halter die Gefahr darstellt. Und genau das ist der Punkt. Du gehörst zur vernünftigen Sorte der Hundebesitzer und nimmst Rücksicht auf die Ängste und die Unversehrtheit der Allgemeinheit. Die Erfahrung zeigt aber, daß das für die meisten nicht gilt. Und solange diese nicht fähig sind, mit einem potentiell gefährlichen Tier umzugehen, muß man die Allgemeinheit eben dadurch schützen, daß die Gesetze entsprechend verschärft werden. Es kann doch nicht sein, daß das potentielle Opfer sich auch noch dafür rechtfertigen muß, daß es eben keine Lust darauf hat zerfleischt und auf Lebenszeit grausam entstellt zu werden!

Mit Maulkorb- und Leinenzwang meine ich übrigens auch die in der Presse seltener genannten Hunderassen. Mir ist klar, daß ein Langhaardackel nicht zwingend posierlich ist, sondern genauso austicken kann.

Was die Statistiken angeht habe ich den Eindruck, daß hier mitunter Äpfel mit Birnen verglichen werden, abhängig davon, zu welcher Lobby man halt gerade gehört. Soll heißen, daß natürlich weniger Kampfhunde zubeißen, was insofern erklärlich ist, daß es insgesamt weniger davon gibt. Wenn ich jetzt die Zahlen manipuliert auswerten, dann komme ich schnell auf wenige und damit in der Masse gute Pitbulls (z.B.), aber zu vielen und damit in der Masse bösen Yorkshire-Terriern. Verstehst Du, was ich meine? Nur daß mir der Miniterrier bestenfalls bis zur Wade hochspringen kann, das Kraftpaket Kampfhund sich damit jedoch nicht zufrieden geben wird.

Außerdem frage ich mich, wo überprüft wird, ob auch der vernünftigste Hundehalter körperlich dazu in der Lage ist, sein Tier im Extremfall zurückzureißen und zu bändigen. Ich habe da meine gewaltigen Zweifeln, denn wenn mein Sohnemann mit knapp drei Jahren seine 5-Minuten hat, dann habe ich ernsthafte Schwierigkeiten, ihn z.B. auf dem Arm zu behalten, damit er sich nicht verletzt. Was ist dann bei einem durchtrainierten Tier, das gerade durchdreht?

Bleiben wir bei den Vergleichen: Wenn ich mir keinen Revolver anschaffe, dann kann ich niemanden erschießen. Dies gilt auch für Tiere. Ich bleibe also dabei, für wesentlich härtere Strafen für Tierhalter - meinetwegen auch aller Art - im Schadensfalle zu plädieren, die genau wissen, daß ihre Tierliebe anderen zum grauenvollen Verhängnis werden können. Der Witz ist ja obendrein noch der, daß eventuelle Schmerzensgeldzahlungen entweder unverhältnis niedrig in Deutschland sind und damit bezahlbar oder man entledigt sich der Zahlungen durch einen Offenbarungseid. Zahlung erledigt, Fall abgeschlossen, Gewissen wieder rein. Das Opfer muß aber mit seinen Ängsten, zerstörten Träumen, reduzierten Berufschancen, sozialen Möglichkeiten und Kosten für immer neue Operationen leben.

Ich bin übrigens mit fünf Jahren vom Boxer ("Ein ganz liebes Tier!"...) meiner Großmutter angefallen worden und trug jahrelang eine Narbe zwischen Oberlippe und Nase. Nicht allzu groß und auch inzwischen verwachsen, aber ohne Hund eben keine Narbe.

LG,

Fiammetta

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mein Vater hat auch 3 Schäferhunde

Antwort von flo03 am 04.12.2005, 21:04 Uhr

....und geht mit allen drei nur mit Leine und kurz raus. Auch wenn sie nix tuen kann man in einen Hund nicht reinsehen. Jeder Hund hat seine agressivtäten einer mehr einer weniger. Bei Kampfhunde macht man es nur weil sie so gefährlich aussehen. Ich persönlich finde das nicht. Sind liebeswerte Tiere man muss halt wissen wie man mit sie umgehen kann. Und wenn man selber net geheuer ist mit dem Tier ist nicht nur Leinepflicht auch Maulkorbpflicht das beste. Aber das sieht man nur wenn jemand mit Hunde auskennt.
Und persönlich finde ich die Schosshunde am schlimmsten. Da weiss man echt net ob sie bissig launisch oder lieb sind.
Desweiteren muss ich ehrlich sagen das ich Hundebesitzer net verstehen kann die ihre Hunde frei laufen und dann schreien wenn ein anderer Hund dann anfängt zu stänkern. Sorry da muss man doch den Hund anleinen oder? Aber die Besitzer von kleene Hunde sind eher schnippisch und meinen sie sind Götter. Ne ne ne da frag ich mich echt ob sie die Tiere echt mögen.

LG

Claudia

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Re: mein Vater hat auch 3 Schäferhunde

Antwort von Stafford am 29.12.2005, 14:27 Uhr

Ich habe einen sogenannten Kampfhund und er trägt kein Mauelkorb und auch nicht immer eine Leine nur weil manche Menschen keine Ahnung haben muss ich meinen Hund nicht einsperren. Die Menchen die die Strassenseite wechseln sind mir die besten, sie schreien von weiten Pitbulls sollte man einsperren. Kurz gesagt die meißten leute haben einfach keine Ahnung und wollen es auch nicht hören das diese hunde keine Monster sind.

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