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Geschrieben von kiaranina am 18.04.2005, 10:27 Uhr

Ich lese und staune ...

Ihr könnte echt 1 - 2jährige Kinder dazu bewegen nicht in der Kirche rumzulaufen - obwohl ihnen langweilig wird ??? Genial - wie macht man das ? Man könnte sie auf den Arm nehmen aber das hieraus entstehende Geschrei ist wohl noch störender als rumgelaufe und rumgeklettere.

Ist mir auch noch nie passiert im Restaurant doof angemacht zu werden. Eigentlich sind meine beiden Kids friedliche Vertreter, die sich benehmen - sind ja auch schon 5 + 6. Wenns zu lange dauert, setzen sie sich in eine Ecke und spielen mit mitgebrachten Sachen. Ganz im Gegenteil erleben wir immer wieder nette Tischnachbarn, die sich über die Kinder amüsieren.

Liebe Grüße Maria

 
7 Antworten:

Mit 1...2 Jahren...

Antwort von Trini am 18.04.2005, 10:32 Uhr

saß im Konzert mein Lütter angeschnallt im Buggy und hat zugehört.

Eventuell "unterstützt" von einer Reiswaffel oder einem Brötchen - obwohl ich die Esserei in der Kirche auch nicht sooo doll finde.

Die Schwester meines Patensohnes hat Bilderbücher angeschaut.

Trini

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Re: Ich lese und staune ...

Antwort von Heldin04 am 18.04.2005, 10:33 Uhr

Ich gehe auch oft mit meinem Patenkind, fast 2, oft zum Essen. Aber es kommt doch sehr auf das Restaurant an. Wenn wir in orientalische Restaurants gehen oder auch zum Italiener (nicht edel Italiener) habe dort nie einer Probleme mit spielenden Kindern bzw. etwas lauteren Kindern. Liegt vielleicht auch an der anderen Mentalität.

Gruß Heldin04

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Re: Ich lese und staune ...

Antwort von cata am 18.04.2005, 11:29 Uhr

Mit Kirche hab ich wenig Erfahrung. Ich dachte aber, daß die Kleinsten dort mit Wohlwollen bedacht werden sollten.
Essen gehen wir mit den Kindern nur zu Jahreszeiten, in denen man draußen sitzen kann. Es gibt nämlich Mitmenschen, die auch in Gegenwart von Kindern im Restaurant rauchen.
Draußen gibts meist Spielgelegenheiten und die Luft ist besser.
Cata

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Mit 1 - 2 jährigen ist das einfacher als mit größeren ...

Antwort von Nina3Jungs am 18.04.2005, 11:51 Uhr

In dem Alter ging das meistens problemlos. Schwierig wurde es erst mit 2 1/2 etwa. Momentan mit 3 1/2 ist es ne Nervenfrage. Wobei zwei so kleine Monster auf einmal automatisch lauter udn lebhafter sind als einer ;-)

Lokale, in denen die Kinder nicht auch rumlaufen dürfen sehen mich nicht wieder, würde mir sowas in einer Kirche passieren würde ich ein deutliches Wort sprechen. Wie sollen Kindern Kirche nahegebracht werden, wenn sie nur dort sein dürfen, wenn sie mucksmäuschen still sind? DAS ist nur hier so. In anderen Ländern ist das völlig normal, dass der Gottesdienst etwas lebendiges ist.
Selbst Johannes Paul II. konnte herzlich über ein kleines Krabbelkind lachen, dass während einer Rede von hinten auf ihn zukrabbelte und ihn dann mit großen Augen ankuckte ;-)

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Re: Ich lese und staune ...

Antwort von marit am 18.04.2005, 12:14 Uhr

Also ich sehe das so: natürlich muß man Kinder zu Öffentlichen Veranstaltungen mitnehmen (sei es nun ein Restaurant oder ein Konzert, eine Bahnfahrt oder was auch immer), aber man hat auch die Pflicht, so halbwegs einzuschätzen, ob das Kind dieser Situation schon gewachsen ist (also nicht unbedingt mit einem einjährigen Kind ins Kino). Aber ein Kind vom privaten Raum in die Gesellschaft einführen, heißt eben auch, daß das Kind in diesem Raum die Regeln dieser Veranstaltung kennenlernen wird. Und das geschieht eben entweder so, daß die Eltern es allmählich darauf vorbereiten und in gewissen Grenzen auch für ein wenig Ablenkung sorgen (das ist sicher besser fürs Kind), Oder es geschieht eben so, daß die Menschen in der Umgebung des Kindes dann auch mal das recht haben, etwas zu dem Kind zu sagen, oder es auch mal zurechtzuweisen. Denn ein Kind so einer Öffentlichkeit auszusetzen, muß immer auch heißen, daß man es für starkt genug hält, das auszuhalten, daß sich auch mal wer über unangebrachtes Verhalten aufregt. Bei einem klassischen Konzert, das ist in unserer Kultur eben so, will man sich ganz in die Musik versenken- da wird schon jemand, der sich erkältet da hineinwagt und ab und an hüstelt als Störfaktor betrachtet. Und Eine Person die stört, stört eben ALLE, die in Ruhe hören wollen- deshalb sollte man z.b.in so eine Situation ein Kind wirklich nur dann mitnehmen, wenn es wirklich stillsitzen kann. Bei einer Bahnfahrt ist die Situation eine andere. Natürlich ist es da ok, wenn das Kind andere Fahrgäste anspricht, ein wenig herumläuft und seine Matchboxautos auf dem Nebensitz sortiert. es ist aber NICHT in Ordnung, wenn es ununterbrochen den Aschenbecher auf- und zuklappt oder mit den Beinen ständig auf dem Vordersitz herumtrommelt. Da müssen es die ELtern, wenn sie selbst nichts dagegegn unternehmen eben aushalten, daß auch mal einer der betroffenen Fahrgäste etwas dazu sagt. Es ist einfach ein Interessenkonflikt, und bei solchen entscheidet die Interessenmehrheit. Das eben müssen Kinder nach und nach lernen. Es kann nicht sein, daß alle Menschen in einem Zugabteil sich ruhig verhalten müssen, weil einer schlafen möchte. Es kann aber auch nicht sein, daß einer Rabatz macht, wenn alle anderen ihre Ruhe wollen.

Es geht gar nicht darum, solche Situationen mit Kindern zu meiden, bei denen klart ist, daß sie das erst allmählich lernen, ganz im gegenteil. Es geht nur darum anzuerkennen, daß wenn ich mein Kind in die Öffentlichkeit bringe, ich damit in dem Moment dieser Öffentlichkeit das Recht einräume, mein Kind mitzuerziehen.

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Re: Ich lese und staune ...

Antwort von FrauFrosch am 18.04.2005, 12:21 Uhr

Bisher hatten wir in der Kirche keine Probleme. Meine Tochter schläft da regelmässig ein *gggg* Und meine Jungs sind schon grosser und bleiben sitzten.

Wenn wir in Restaurants gehen packen wir auch immer was zum Spielen mit ein. Bisher gab es da auch keine Probleme. Ausserdem winkt dann meistens auch ein leckeres Eis als Nachtisch ;)

grüsse
Tanja

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Re: Ich lese und staune ...

Antwort von schnecke71 am 18.04.2005, 12:39 Uhr

Wir waren mit unseren immer von Anfang an Sonn- und Feiertags in der Kirche. Probleme mit dem ruhig sein waren unterschiedlich. Die erste Tochter war und ist ein ruhiges Kind - sie ist auf dem Schoß gesessen und war von Anfang bis Schluß ohne Mucks....das ist ihr Naturell. Nr 2 hat es uns da schon anders gezeigt. Herumkrabbeln ist gut und schön, aber nur vor uns (wir sitzen immer 1. Reihe), nach vorne zum Pfarrer ist nicht erlaubt. Apäter selbiges mit dem Gehen - zwischen uns hin und her kein Problem. Herumlaufen gibt es nicht. Nun ist Nr 3 fast ein Jahr...und auch da sind wir konsequent. Sie weiß genau, wohin sie darf. Sie allerdings ist eine Quietschpuppe und das kann ich nicht abstellen. Wenn sie störend wird, geh ich nach hinten bzw. kurz hinaus.
Ich denke, wichtig ist, dass dieser Raum (egal ob Kirche oder Konzertsaal) den Kindern vertraut ist, denn dann fühlen sie sich sicher und lassen sich besser leiten. Kinder, die selten zur Kirche kommen, haben es da viel schwerer und auch deren Eltern sind vielfach viel unsicherer.

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