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Geschrieben von Moneypenny77* am 13.10.2005, 17:18 Uhr

An die Supermütter:

Habt Ihr in allen Zimmern Überwachungskameras? Würde mich mal interessieren, denn mein Sohn stellt auch ständig etwas an, wenn ich zu Hause bin. Ich muß nämlich auch mal pinkeln, duschen, die Wäsche in den Keller bringen o.ä.

Tragen die bei Euch Helme, damit sie sich, für den nicht unwahrscheinlichen Fall, daß sie trotz Watteboden und Styropor-Möbeln, nicht das Genick brechen können?

Ich verfolge mein Kind (17 Mon.) nicht rund um die Uhr durch die Wohnung. Manchmal ist er eine halbe Stunde unbeobachtet in seinem Zimmer und ich werkle in der Küche.

Wenn mein Kinder auf die Welt bringt, benötigt man nunmal ein gehörige Portion Gottvertrauen und begibt sich in Schicksal's Hände. Nur, weil ich nicht hinter jeder Ecke Gefahr lauern sehe, bin ich sicher noch keine verantwortungslose Mutter.

Mein Sohn hat übrigens auch bereits mit 10 Tage nachts allein in seinem Zimmer schlafen müssen, da ich das Risiko, daß dabei etwas passiert für weitaus geringer hielt und halte, als daß er meint, nicht allein schlafen zu können und nachher einen ewigen Schlafkampf habe.

 
14 Antworten:

Re: An die Supermütter:

Antwort von suermel am 13.10.2005, 17:23 Uhr

Hallo
ich könnte meine Tochter nicht
alleine lassen. Weil sie dann sich Erwachsen Fühlt und sich zuviel zu mutet! Meine Freundin lässt Ihre 5. 3. und 1 Jahre KInder schon mal alleine!
geht kurz zu Lidl aber ich finde es zu risannt!
muss sie aber selber wissen!

Ich kann aber den Schlüssel meiner Nachbarin geben und wenn Tochter schläft das Bayfon einschalten, wenn ich am Elternaben bin! habe dann 2 minuten zu Fuss bis heim!
aber sie geht dann auch alles 30 minuten gucken!

@moneypenny

Antwort von nenna1 am 13.10.2005, 17:30 Uhr

also sprich du lässt deinen kleinen in seinem zimmer spielen, alle steckdosen ungesichert, kabel, an denen er ziehen kann, damit dann lampen auf ihn fallen oder wie?ich lasse mein kind auch allein im zimmer spielen und es ist erst 8 monate, habe es aber kindersicher gemacht, das heisst ich habe kalkukierbare risiken verkleinert., deswegen bin ich keine supermami, sondern eine verantwortungsbewusste mami.
grüsse nenna

Re: @moneypenny

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 17:35 Uhr

Hä? Kennst Du sein Kinderzimmer? Bei uns ist keine Steckdose mehr ungesichert, so ein Quatsch. Und wenn die Nachttischlampe auf ihn fallen würde, na und? Beule -> Arnica -> und wieder was gelernt.

Re: An die Supermütter: Nachtrag

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 17:37 Uhr

Ich bin sogar noch schlimmer und verantwortungsloser, als ich dachte. Mein Sohn darf mit fremden, freilaufenden Hunden spielen. Mein Puls verändert sich null, wenn wir draußen sind und ein Hund rennt auf ihn und er freudestrahlend auf den Hund zu.

Re: @moneypenny

Antwort von nenna1 am 13.10.2005, 17:41 Uhr

ich kenne sein kinderzimmer nicht, aber da du ja mütter, die risiken einschränken versuchen als supermamis bezeichnest, dachte ich du würdest bei allem auf gott vertrauen. nein im ernst, es ist mir unbegreiflich, wie es überhaupt diskutiert werden kann, dass diese mutter mit den drei kindern einen riesenfehler gemacht hat , der kaum zu entschuldigen ist und sie ist ein leben lang bestraft und das sollte doch alle darauf aufmerksam machen, dass ein wenig vorsicht nicht schadet.

grüsse nenna

Re: @moneypenny

Antwort von nenna1 am 13.10.2005, 17:44 Uhr

also ich superglucke tue das auch, aber ein kleinkind allein zuhause lassen, nein das tue ich nicht, das ist nämlch fahrlässig.. ok dann bin ich ne supermami.

Re: @moneypenny

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 17:56 Uhr

Dann ist es aber auch egal, ob Du ein Klein- oder ein "Groß"-Kind allein zu Hause läßt. Die Gefahren mit einem älteren Kinder sind weitaus höher.

Ich lasse mir jedenfalls nicht einreden, verantwortungslos zu sein, wenn ich die Wohnung verlasse und mein Schwägerin eine Etage tiefer das Babyphon hat, durch das sie sogar die vor seinem Fenster zwitschernder Vögel hört.

Und mit Supermütter meinte ich die, die hier suggerieren, Mütter, die aus ihrem Kind kein Fulltime-Überwachtes-Objekt machen, seien verantwortunglos, denn das geht definitiv zu weit.

Die Gefahren nehmen mit dem Alter des Kindes zu und nicht ab. In dem Moment, in dem ein Kind auf der Welt ist schwebt es ständig in Lebensgefahr. Ich werde ihn auf Rutschen und Bäume klettern lassen müssen, ich werde ihn allein mit dem Fahrrad auf Hauptstraßen lassen müssen. Und ich werde lernen müssen, ihm, meinem Gefühl und seinem Schutzengel zu vertrauen.

gebe dir in deinem 2. Teil vollkommen recht

Antwort von nenna1 am 13.10.2005, 18:11 Uhr

aber es gibt einen unterschied zwischen einem kind freiheiten lassen und fahrlässigkeit. klar kann ein grösseres kind mehr anstellen, aber ich vertraue darauf, dass ich als mutter ihm beigebracht habe, wo gewisse grenzen sind. ein dreijähriges kann nicht verstehen, dass es grenzen gibt, ein älteres kind schon und ein älteres kind, von dem du merkst, dass es nicht verantwortung hat, lässt du auch nicht allein. ausserdem würdest du auch bei einem älteren kind darauf achten, keine streichhölzer liegen zu lassen oder so, wenn du es allein lässt.
ich finde es auch gut, dass du differenzierst, zwischen müttern, die ihrem kind gar keine freiheiten lassen und denen, die das tun, aber die auch grenzen haben bei den freiheiten, aber manche hier tun das nicht.

Kirche im Dorf und so

Antwort von fusel am 13.10.2005, 18:19 Uhr

Also ehrlich gebe ich Moneypenny recht. Es geht jetzt weniger darum das Verhalten der Mutter zu rechtfertigen und/oder vorzuverurteilen, sondern im Stillen zu grollen und erst dann vom Leder zu reißen wenn man genaueres weiß.
Ich habe manchmal den Eindruck und -nicht nur bei dieser Diskussion oder diesem Forum - das oftmals die Headline einer Nachricht und Schlüsselwörter eines Postings genommen werden und dann geht die Post ab.
Oder wie ich gestern schon in anderen Zusammenhang bemerkte: Selbstprofilierung, sein silbernes Eimerchen (Selbstlob) dazu zu stellen, sich das Haar zurückstreichen (gut mach ich das).
Ich glaube das ist so ein Art Forentrott, irgendwann hat man so seine Textbausteine im Kopf und wenn es passt werden die fix rausgekramt - mach ich sicherlich genauso bei bestimmten Themen.
Als ich schwanger war (2002) ging auch die Nachricht um, eine Mutter hätte ihre Tochter im Auto gelassen um den Vater bei der Arbeit zu besuchen - im Sommer. Alles weitere kann man sich denken und das! ist z.B. etwas was ich auch nicht im geringsten nachvollziehen konnte. Ich meine, selbst der Dümmste müsste inzwischen mitbekommen haben das dies brandgefährlich ist, trotzdem passiert es alle Jahre wieder.

Aber diesen Optimismus 24h täglich auf meinen Sohn aufpassen zu können - den teile ich beim besten Willen nicht. Die größte Gefahr ist letztendlich die Gewohnheit. Hat man sich z.B. selbst daran gewöhnt, das die eigene Wohnung kindersicher ist, heißt das noch lange nicht das es z.B. bei Oma genau so ist. Und ob man da jedesmal den ganzen Aufenthalt drüber nachdenkt, das die Steckdosen bei den Großeltern/Freunden offen sind?! Na, ich weiß nicht.

Ich war es z.B letztes Jahr auch nicht gewöhnt das mein Sohn im letzten Frühjahr/Sommer so fix auf den Beinen geworden ist, das er mitunter mehr Tempo erreicht in dem er quer von mir wegläuft als der Kiwa der den Berg runterrollt. Ich habe immer zuerst nach dem Kiwa geschnappt, die Bremsen festgestellt -könnte ja in den Verkehr fahren, einen Unfall verursachen- und erst dann nach dem Kind gefingert.
Diese Trugschluß ist mir rein zufällig mal aufgefallen.
Und diesbezüglich noch ein kleiner Schwank: Ich mit Nachwuchs unterwegs, damals eineinhalb. Er schiebt den Buggy, ich die Einkaufstüten und er -munter wie er ist- schubst den Buggy gackernd die langgezogene Laderampe des Geschäfts hinunter. Ich, mit erhobenen Zeigefinger, fange an Vorträge zu halten, das er das doch bitte zu unterlassen hat in dem Moment macht er eine Viertelwende und hechtet über den Bürgersteig, in Richtung Parkplatz und Strasse (wo zwar 30 ist, aber daran hält sich eh keine Sau).

Und soll ich euch mal was sagen?
Es ist nichts passiert.
Ich habe ihn noch schnell wie ein Actionheld packen können, die Strasse war weit, weit weg. Noch nicht mal ein Auto in Sicht.

Aber mir war so schlecht - ich hätte beinahe kotzen können - ich sage es kann offen- da ich bei der Verfolgung das Bild vor Augen hatte: sein kleiner Körper, wie er meterhoch über eine Motorhaube fliegt, die Beine wie bei einer Stoffpuppe schlenkernd, die Aufprallgeräusche. Das ganze Szenario in Technicolor und mit Dolbysurround.

Ich bin nach Hause und habe wirklich bedauert(!) das ich so gut wie nie trinke, weil in dem Moment hätte ich mir die Schnapsflasche in den Hals gesteckt und ausgetrunken.
So fertig war ich noch nie und ich habe noch Stunden später gezittert und jedem der es wissen wollte (oder auch nicht) erzählt was passiert ist.
PS: Mein Patenonkel kam in dem Moment übrigens vorbei und hat den Buggy festgehalten. Falls sich jetzt jemand Sorgen um den Buggy macht.

Seitdem weiß ich das auch Muttis Adlerauge nicht alles berücksichtigen kann. Und wenn er jetzt auch gelernt hat nicht mehr auszubüxen, wird er irgendwann eine neue gefährliche Spezialität an den Tag legen. Ich habe z.b. mit 5-6 Jahren eine Gabel in die Steckdose gestopft und bin platt von der Waschmaschine gefallen - Kinder sind erfinderisch und ich war angeblich eins von der ruhigen Sorte. Und meine Mutter hat mich übrigens auch nie allein zuhause gelassen.

LG

fusel

Unfehlbarkeit ist subjektiv...

Antwort von Moneypenny77* am 13.10.2005, 18:26 Uhr

Wie ich bereits unten schrieb ersetzen wir von Zeit zu Zeit die Anwesenheit unserer Person durch das Babyphon und mein Sohn verweilt kurzfristig unbeaufsichtigt festgezurrt im Auto. Das sehe ich als sehr geringe Gefahr.

Ich persönlich sehe weitaus höhere Gefahren in Gehfreis, Nicht-Impfen, falscher Ernährung (insbesondere Zuckerarten im 1. Lebensjahr)etc. (bitte jetzt nicht alles davon einzeln ausdiskutieren *g*), aber: habe ich die Weisheit mit Löffeln gefressen? 100 % aller anderen Mütter machen mindestens eine Sache anders als ich, wer Recht hatte, werden wir wohl erst in vielen, vielen Jahren erfahren... oder nie.

Also der Unterschied zwischen

Antwort von trixi1310 am 13.10.2005, 18:59 Uhr

Kinderzimmer mal eine halbe Stunde alleine oder mal kurz komplett aus der Wohnung gehen und 3 Kinder unter 3 Jahre alleine mit Teelichter an zu Hause lassen ist jeden doch klar oder????

Lg trixi

Re: An die Supermütter:

Antwort von maleja am 13.10.2005, 19:31 Uhr

In meiner Ausbildung zur Erzieherin haben wir mal einen Film über Naturvölker gesehen. Da saß ein ca 3 jähriger Junge mit einem großen Messer neben sich. Weil mein Sohn damals im ähnlichen Alter war, hatte mich das schon sehr nachdenklich gemacht. Auf die Frage an meinen Lehrer, ob das denn nicht fahrlässig sei, bekam ich zur Antwort, dass ein frühzeitiger Umgang mit GEfahren eher vor selbigen schützt.

Meine Wohnung ist bestimmt nicht sehr kindersicher. Also, wenn fremde Kinder kommen, weise ich auch die Eltern darauf hin. Außer der Schranktüre mit den "giftigen" Sachen ist z.B. keine Tür verschlossen. Manche Steckdoesen haben Sicherung, aus vielen ist sie schon längst wieder rausgefallen und nicht wieder ersetzt worden. Wir haben ein sehr hohes Hochbett, auf das der Kleine hochklettert, seit er 16 Monate alt ist (und auch schon runtergefallen ist). Die fenster sind nicht besonders geschützt. Ich achte aber sehr darauf, dass sie bei wachen Kindern zu sind.
Im Garten hat es bestimmt die eine oder andere giftige Pflanze.

Ich denke, wenn man die Kinder beizeiten auf die Gefahren hinweist, wachsen sie damit auf und gehen aufmerksamer durch die Welt, als, wenn sie in einer sorgenfreien Wattewelt aufwachsen.

Damit meine ich aber nicht, dass man sie unnötig irgendwelchen Gefahren aussetzen muss. Ich bin eh manchmal ein wenig zu sehr Glucke (so sagen meine Freundinnen), aber wenn ich hier so manche Berichte lesen, bin ich echt noch harmlos dagegen.

Ich lasse z:b. meine Jungs immer im Auto, wenn ich mal kurz zum Bäcker gehe (hab aber immer Blickkontakt zum Auto). Hab auch schon mal den kleinen zu Hause schlafen lassen, um den Größeren abzuholen (zugegebenermaßen in äußersten Notfällen und nur ganz selten). Vielleicht bin ich jetzt für manche eine Rabenmutter, dann bin ichs halt.

Noch was, mein Großer geht nun in die 2. KLasse. Vom ersten Tag an wollte er alleine nach Hause laufen. OK, warum denn nicht? Ich hab dann eben eine Zeitlang noch kurz vor zu Hause an dem Punkt gewartet, wo er über die Straße muss. Aber das klappt immer sehr gut. Auch das morgens zur Schule laufen. Aber es gibt immernoch einige Kinder bei ihm in der KLasse, die nicht alleine laufen dürfen, bzw sogar immer mit dem Auto gebracht werden.

Ach ja, und was mir schon aufgefallen ist: die Väter sind in diesen Punkten nochmal ne Stufe relaxter. Mein Mann lässt die beiden (3+8) auch mal in wachen Zustand ne kurze Weile alleine. So etwas würde ich nie machen. Beim Großen natürlich schon, aber den wachen Kleinen nie.
Ich hatte ja am Dienstag das Problem, dass ich dringend weg musste und mein Mann im Stau stand. Der Kleine schlief schon, der GRoße schaute fern und mein Mann war ne viertel Stunde später zu Hause. Es geht. Und der Große wächst dabei auch noch ein Stückchen. (Aber so richtig wohl war mir natürlich nicht und ich hab zwischendurch auch mal zu Hause angerufen).

Was machen eigentlich Eure Kinder, solange Ihr hier sitzt und schreibt? Verwüsten sie die Wohnung, klettern sie auf Schränke oder schlafen sie alle schon friedlich?

Sodele, jetzt hoff ichmal, dass nicht wieder ne Socke vom Dreck hergekrochen kommt um mich zu beschimpfen (wie am Dienstag im RuB Forum geschehen). Denn durch solch miese, fiese Gestalten macht das Diskutieren im Forum überhaupt keinen Spaß mehr.

GRüßle
Silvia

Re: maleja

Antwort von dederl am 13.10.2005, 21:06 Uhr

dann laß es doch wenn es keinen spaß macht *g*

@dederl

Antwort von maleja am 13.10.2005, 21:46 Uhr

Ich weiß ja bis heute nicht, was ich Dir gemacht hab, dass Du mir solch ungeteilte Aufmerksamkeit widmest.
Aber - kriech in Deinen Dreck zurück!

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