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Kindergarten

Die Eingewöhnung

Eingewöhnung Es ist beschlossene Sache: Das Kind wird bald in den Kindergarten gehen. Doch wie geht man nun am besten vor, um den Plan in die Tat umzusetzen? Wie bereitet man das Kind darauf vor, bald ein Kindergartenkind zu sein? Und vor allen Dingen - wie bereiten sich Mama oder Papa darauf vor, das Kind bald mehrere Stunden am Tag in einer Einrichtung zu wissen.

Zum Schnuppernachmittag

Wenn die Eltern wissen, in welche Einrichtung ihr Kind bald gehen wird, sollten sie schon frühestmöglich beginnen, immer wieder davon zu sprechen. Man kann an dem Objekt vorbei laufen und sagen: "Schau, hier darfst du bald jeden Morgen hingehen. Manche Kindergärten bieten auch Schnuppernachmittage an, bei denen das Kind schon mal zum Spielen kommen darf.

Viele Kinder haben ja schon Erfahrung in Spielgruppen oder waren vielleicht schon stundenweise bei den Großeltern bzw. mit einem Babysitter allein. Falls nicht, sollten Eltern dies vor dem ersten Kindergartentag unbedingt schon einmal üben. Eine Stunde bei anderen Menschen - und die Mama kommt doch wieder, dass ist wichtig, damit das Kind weiß und Vertrauen hat, dass Mama pünktlich immer wieder kommt.

Informieren Sie sich bei den Gesprächen zur Anmeldung über die Gepflogenheiten der Einrichtung. Und was das Kind alles mitbringen muss: Hausschuhe, Vesper, Schlafanzug, einen Talisman... Der erste Tag bzw. die ersten Stunden im Kindergarten sollte dann vielleicht mit einem kleinen Ritual beginnen: Manche Einrichtungen nehmen die Hand- oder Fußabdrücke der neuen Kinder in Gips. Die Kleinen bekommen ein Symbol, das den Garderobenplatz markiert.

Der schnelle Abschied oder besser kurz und knapp?

Mama nähert sich dem Kindergarten, Max sieht das Haus und blockiert, er schreit und heult - will einfach nicht in die Einrichtung. Eltern sollten kein Kind zwingen, im Kindergarten zu bleiben. Doch nur bei den wenigsten Kindern wird es keine Tränen geben. Ob nun ein kurzer oder ein langer Abschied besser funktioniert, muss wohl jedes Elternteil selbst heraus finden. Manche Kinder können mit einem knappen, eindeutigen Wechsel besser zurecht kommen, andere brauchen ein längeres Abschied nehmen - manchmal ist der Schreck schnell überwunden, andere trauen sich nicht zu weinen und unterdrücken ihre Gefühle eher.

Sollten Sie bemerken, dass Ihr Kind auch nach längerer Zeit nicht gern in den Kindergarten geht, sich bei Gesprächen mit den Erziehern herausstellt, dass es auch tagsüber keine Freude zeigt, ist es eventuell doch noch zu früh. Überlegen Sie dann gemeinsam, wie man den Kindergartenbesuch für das Kind erträglicher gestalten kann oder ob es generell eventuell zu früh dafür ist.

Die Eingewöhnung

Wie lange brauchen die Kinder nun üblicherweise, um sich an den Kindergarten zu gewöhnen? Dies ist großenteils eine Charakterfrage: Einige treten neuen Dingen und Veränderungen sehr aufgeschlossen und neugierig gegenüber. Andere sind eher von schüchternem Naturell und sind deshalb eher zurückhaltend und ängstlich. Bei diesen Kindern dauert es natürlich etwas länger, ehe sie sich akklimatisiert haben.

Einrichtungen mit vielen Erziehern, also einem guten Betreuerschlüssel, können auf neue Kinder gut eingehen. Hier wird eine Erzieherin als besondere Bezugsperson das Kind in Empfang nehmen und sich verstärkt kümmern.

Die ersten Tage sind anstrengend - für alle

Für Ihr Kind werden die ersten Tage im Kindergarten einfach ungeheuer anstrengend. Alles ist gewöhnungsbedürftig! Alles ist neu, so viele Eindrücke und Erlebnisse - das kostet natürlich Unmengen an Energie. Deshalb wird Ihr Kind in der Anfangszeit auch häufig müde und abgespannt sein, die Laune hängt durch und Tränchen kullern beim geringsten Anlass. Den ganzen Vormittag vor den anderen Kindern hat es sich "zusammengerissen" - und nun kann Ihr Kind einfach nicht mehr. Lassen Sie ihm alle Zeit, die es braucht, um die Anspannung abfallen zu lassen. Keine Angst, das gibt sich mit der Zeit!

Aber auch für die Eltern ist es zu Beginn dieses neuen Entwicklungsschritts schwierig: Sie müssen lernen, ihr geliebtes Kind einer zunächst fremden Person anzuvertrauen. Nach und nach entwickelt sich natürlich ein Vertrauensverhältnis, von dem die Eltern doppelt profitieren können: Einmal durch die Entlastung und die gewonnene Zeit und dann durch die andere Perspektive, mit der ein Erzieher oder eine Erzieherin ihr Kind sieht. Außerdem bringt das Kind viele Anregungen mit nach Hause, die das Familienleben bereichern können.

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