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Mein Kind nässt nachts ein

Mein Kind nässt nachts ein

Nachts trocken zu werden ist ein Entwicklungsprozess, der Jahre dauern kann. Warum das so ist und wie man sein Kind dabei unterstützen kann.

Das nächtliche Trockenwerden dauert länger

Tag und Nacht machen beim Trockenwerden einen großen Unterschied. Die nächtliche Blasenkontrolle entwickelt sich etwas langsamer - und Jungs brauchen dafür im Durchschnitt auch etwas länger als Mädchen. Etwa die Hälfte der Kleinkinder wird bis zum fünften Geburtstag nachts trocken. Am sechsten Geburtstag nässt aber immerhin jedes zehnte Mädchen und jeder vierte Junge noch gelegentlich ein. Wie bei vielen Entwicklungsschritten können Krankheiten, belastende Situationen oder die Geburt eines Geschwisterkindes auch beim nächtlichen Trockenwerden zu vorübergehenden Rückschlägen führen.

Was können Eltern tun, um das nächtliche Trockensein zu unterstützen?

Eltern sollten sich bewusst sein, dass das Trockenwerden nicht beschleunigt werden kann. Vor allem müssen sich im Körper des Kindes bestimmte Voraussetzungen ergeben. Es muss zum Beispiel ausreichend ADH vorhanden sein. ADH ist ein Hormon (Antidiuretisches Hormon), das die Produktion von Urin steuert. Nachts sorgt es dafür, dass sich die Blase weniger füllt. Die Ausschüttung dieses Hormons steigert sich mit dem Älterwerden des Kindes. Eltern, die sich Sorgen um die Entwicklung beim Thema Trockenwerden machen, sollten sich immer wieder vor Augen führen: Es ist ein hochkomplexer Vorgang, der da vom Körper in Gang gesetzt werden muss. Und: Bis zur Vollendung des 4. Lebensjahres stufen Experten das Einnässen als altersgemäß ein.

Worauf Eltern achten können: Das Kind sollte über den Tag verteilt regelmäßig Flüssigkeit aufnehmen und nicht erst am Abend viel trinken. Auch sollte der Toilettengang vor dem Einschlafen zum Ritual werden. Manche Eltern holen auch spät abends nochmals das Kind aus dem Bett und setzen es auf die Toilette. Dabei unterbricht man jedoch künstlich den kindlichen Schlaf - was nicht unbedingt ideal ist.

Manche Kinder haben auch einfach Angst, nachts im Dunkeln sich alleine auf den Weg zur Toilette zu machen. Ein Nachtlicht oder ein installierter Bewegungsmelder, der automatisch das Licht angehen lässt kann hier ganz einfach Abhilfe schaffen.

Kampf um die volle Windel

Zu viel "Gerede" über das große Geschäft kann auch dazu führen, dass Ihr Kind sich die volle Windel nicht mehr wechseln lassen will. Es erledigt sein große Geschäft zurückgezogen und streitet dann ab, Stuhlgang in der Windel zu haben. Oder es wehrt sich mit Händen und Füßen gegen das Wickeln. Zugegeben, eine nicht ganz einfach Phase für die Eltern. Aber auch hier gilt: möglichst entspannt bleiben, Druck rausnehmen. Früher oder später geht diese Phase vorbei und Ihr Kind wird auch das große Geschäft in die Toilette machen.

von Eva Becker

Zuletzt überarbeitet: März 2017

   

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