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Gute Planung hilft viel

Ist alles gut geplant, läuft der Laden rund.

Okay, wir können Ihnen nicht versprechen, dass Sie von nun an garantiert nie wieder im Strudel aus Kinder, Kochen, Wäsche und Aufräumen versinken werden. Sicher ist jedoch, dass gute Planung dabei hilft, das alltägliche Chaos-Risiko erheblich zu senken. Also los, machen Sie sich die Mühe, Ihre Woche gründlich zu planen.
 

Schritt eins: Nie ohne meinen Zeitplaner! Früher war es vermutlich selbstverständlich für Sie, dass Sie immer Ihren Planer in der Tasche hatten, in dem alle Termine, Adressen etc. notiert wurden. Weiter so. Kaufen Sie sich ein Exemplar, das Ihren jetzigen Bedürfnissen entspricht.

- Tragen Sie unterm jeweiligen Datum alles ein was Sie nicht vergessen dürfen: Kinderarzttermine, den Elternabend im Kindergarten, Geburtstage, Ihren eigenen Vorsorge- oder Frisörtermin, Spieleinladungen, Papas Geschäftsreise ...
 
- In den Adressteil kommen sofort alle neuen Namen, (E-Mail-)Adressen oder Telefonnummern, die nützlich sein könnten. Ob die Sandkastenbekanntschaft Ihres Kindes, die nette Mutter, die sie neulich in der Rückbildungsgymnastik getroffen haben oder der Name des Babysitter-Service‘ - endlich werden Sie diese Namen und Adressen immer zur Hand haben.
 
- Auch Einkaufslisten und eine Liste für (z.B. Geburtstagsgeschenke, Dinge, die erledigt werden müssen, Langzeitprojekte wie "neues Sofa aussuchen") am besten in Ihrem Planer führen. Ganz wichtig: Ihr Planer ist Ihr Büro, Ihre Organisationszentrale. Nehmen Sie ihn immer und überallhin mit. Dann geht ihnen nichts durch die Lappen und Sie können an Ort und Stelle zuverlässig Termine abmachen.

Schritt zwei: Die Job-Liste. Das kommt Ihnen vielleicht auf Anhieb komisch vor. Aber wenn Sie aufschreiben, was Sie wann im Haus erledigen wollen, haben Sie einen viel besseren Überblick.

- Was muss täglich sein? Dazu gehören Dinge wie Geschirr spülen und wegräumen, Essen machen, Küche und Wohnzimmer abends aufräumen, eventuell Frischwaren einkaufen, Kontrolle, ob alle genügend saubere Wäsche haben etc.
 
- Und was fällt mehrmals die Woche, aber nicht täglich an? Etwa Blumen gießen, Abfalleimer rausbringen, Flur durchwischen oder unterm Esstisch saugen, Handtücher im Bad auswechseln.
 
- Wöchentliche Aufgaben sind unter anderem Putzen, Abrechnung machen und Rechnungen bezahlen, Bügeln, Betten frisch beziehen, der Großeinkauf für den Grundbedarf, Altpapier und Altglas wegbringen.
 

Natürlich wird all das je nach Ihren persönlichen Bedürfnissen, Wohnverhältnissen und der Größe Ihrer Familie variieren. Aber wenn Sie alle regelmäßig anfallende Arbeit nach den Kategorien "täglich", "mehrmals wöchentlich" und "wöchentlich" sortieren und ihre Termine im Blick behalten, bekommen Sie Struktur in Ihren Alltag. Sie schlagen mehr Freizeit raus und schaffen es leichter, allen Familienmitgliedern ihren Teil der Hausarbeit zuzuweisen. Hier gibt es mehr zum Thema Arbeitsteilung unter Paaren und wie Sie Kinder zur Mithilfe bewegen.

Probieren Sie aus, wie Sie Ihre Job-Liste am besten gestalten. Sie können z.B. von Hand oder im Computer Ihr eigenes DIN-A4-Formular entwerfen und es mehrfach kopieren/ausdrucken. Dann haben Sie für jede Woche ein eigenes Blatt, das Sie z.B. in der Küche aufhängen. Es ist ein tolles Gefühl, erledigte Jobs ausstreichen zu können!
 

Schritt drei: Der Familienkalender. Er gehört an die Küchentür oder eine andere für alle gut einsehbare Stelle. Günstig ist ein poster-großer Jahresplaner oder ein Kalender, der für jeden Monat eine Extra-Seite hat. Es gibt im Handel auch fertige "Familienkalender", in denen z.B. jedes Familienmitglied eine eigene Spalte hat. Was zu Ihrer Familie passt, ist Geschmacks- und Typsache. In diesen Kalender kommen alle festen und einmaligen Termine (jawohl, das bedeutet, Sie selbst haben zum Teil "doppelte Buchführung" mit Ihrem eigenen Planer). Dann kann jeder gleich sehen, was wann los ist und sich darauf einstellen.

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