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Wenn Gäste kommen

Ein traumhaft gedeckter Tisch, eine tolle Menüfolge - wunderbar. Aber ein eher ungeeignetes Projekt für Familien mit kleinen Kindern. Normalerweise fehlt einfach die Zeit, um Gäste so richtig aufwändig zu bewirten. Was soll's, schöne Feste können Sie trotzdem feiern. So geht's:

Nehmen Sie's locker.

Ein Fest kann auch dann für alle ein Genuss sein, wenn eine gewisse Menge Chaos und Improvisation herrschen. Sind Kinder im Spiel, lässt sich das normalerweise sowieso nicht ganz vermeiden. Also Schluss mit dem Streben nach Perfektion. Ihre Gäste werden es überleben, wenn sie gebeten werden, den Sekt einzuschenken oder das Brot zu schneiden. Die meisten bieten sowieso von sich aus Hilfe an. Jeder weiß ja, wie viel bei einer Einladung zu tun ist.

Ein Vorschlag: Laden Sie statt zum festlichen Abendessen zum entspannten Brunch am Wochenende ein. So ein spätes, üppiges Frühstück mit Büfett hat viele Vorteile.

Sie können am Vorabend viel herrichten, wenn die Kleinen im Bett sind oder Papa mit ihnen kuschelt. Morgens sind die meisten Kinder sowieso früh munter. Da wird es Ihnen locker gelingen, rechtzeitig aufzustehen und den Großteil der Vorbereitungen zu erledigen, bevor Ihre Gäste kommen.
 
Eltern haben meistens auch Freunde mit Kindern. Diese Gäste sind dankbar, wenn sie nicht extra einen Babysitter organisieren müssen. Plus: Ihre eigenen Kinder haben Spielkameraden, während das Fest läuft. Apropos Babysitter: Vielleicht findet sich ja unter den eingeladenen Kindern oder in der Nachbarschaft ein etwas älteres Kind, das gegen eine kleine Anerkennung bereit ist, die Kleinen während des Festes ein wenig zu beschäftigen.
 
Kinder haben so Ihre Eigenheiten, wenn's ums Essen geht. Bei einem Brunch ist für jeden Geschmack etwas dabei - und vieles kann einfach aus der Hand gegessen werden.
 

Tipp: Wenn viele Kinder kommen, sollten Sie empfindliche Spielsachen oder Lieblingsstücke Ihrer eigenen Kinder wegräumen. Sonst gibt es Krach und Tränen, falls im Getümmel etwas zu Bruch geht.

Ein weiterer Vorschlag zur Arbeitserleichterung:

Organisieren Sie auf Festen ein Überraschungs-Büfett, statt als Super-Köchin glänzen zu wollen. Sie stellen die Getränke und Grundlagen wie Brot und Butter sowie etwas Wurst und Käse oder die Würstchen zum Grillen.

Bitten Sie Ihre Gäste, jeweils ein einfaches Gericht mitzubringen. Das klappt erfahrungsgemäß sehr gut, wenn Sie regeln, wer Herzhaftes und wer Nachtisch beisteuert.

Ebenfalls bewährt, vor allem für diejenigen, die sowieso nicht gerne kochen: fertige Gerichte. Ob Speckkuchen, Fleischkäse, Chinagemüse oder Obsttorte, fast alles gibt es heute vergleichsweise günstig und in guter Qualität fertig aus der Tiefkühltruhe, beim Bäcker oder Metzger.

Eine gute Möglichkeit, den Stress zu reduzieren:

Bitten Sie jemanden aus Ihrem Freundeskreis, als Co-Gastgeber/in aufzutreten. Es ist einfach wunderbar, wenn nicht alles an Ihnen hängt, sondern von vornherein noch ein Paar Hände im Einsatz ist. Sie können sich ja zu gegebener Zeit revanchieren.

Übrigens: Wenn Sie keine Lust auf Geschirr- und Wäscheberge haben, können Sie ausnahmsweise auch mal auf Pappteller, Papierservietten und -tischtücher ausweichen.

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