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Die Verdauung im ersten Lebensjahr

Die Verdauung im ersten Lebensjahr

Die Natur hat vorgesorgt: Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist sein Organismus grundsätzlich dazu in der Lage, Muttermilch oder altersgemäße Säuglingsnahrung zu verdauen.

Allerdings ist das kindliche Verdauungssystem noch nicht ausgereift und reagiert empfindlich auf Störungen. Da reicht es manchmal, dass ein Baby zu hastig trinkt und dabei Luft schluckt: Schon drückt und rumort es im kleinen Bäuchlein. Auch die körpereigenen Abwehrkräfte sind noch nicht voll ausgebildet. Deshalb ist gerade im ersten Lebenshalbjahr sorgfältige Hygiene so wichtig, vor allem rund ums Fläschchen.

Die ersten drei Lebensmonate sind für Babys eine Zeit der Anpassung an das Leben außerhalb von Mamas Bauch. In dieser Phase sind auch Verdauungsprobleme am häufigsten. Sie treten jedoch keineswegs bei allen Babys auf. Es kann also gut sein, dass Ihr Kind von Blähungen, Verstopfung oder gar Durchfall verschont bleibt.

In den ersten Tagen ihres Lebens scheiden Babys das grünschwarze, recht zähe Kindspech (Mekonium) aus. Es wurde gebildet, da Ihr Kind im Mutterleib schon etwas Fruchtwasser getrunken hat. Nach zwei, drei Tagen füllt sich der Darm dann mit dem Stuhlgang aus der Muttermilch bzw. Milchnahrung. Jetzt wird der Windelinhalt lockerer und immer heller.

Bei Stillbabys ist die Verdauung sehr lebhaft

"Mein Kind hat dauernd die Windel voll!" Das trifft vor allem auf voll gestillte Babys zu. Sie haben, speziell in den ersten vier bis sechs Wochen, oft zwei-, dreimal am Tag Stuhlgang - oder noch häufiger. Dazu kommen bis zu acht nasse Windeln am Tag. Später beruhigt sich das, und die Abstände zwischen den vollen Windeln können sogar mal mehrere Tage betragen.

Bei gestillten Kindern ist der Windelinhalt nicht sehr fest, er kann sogar eher wässerig wirken. Üblicherweise ist er gelblich, vielleicht auch mal grünlich oder er wirkt schaumig. Auch das ist normal. Vom Geruch her ist der Stuhl bei Stillbabys nicht unangenehm.

Milch aus dem Fläschchen macht den Stuhl fester

Bei Babys, die das Fläschchen bekommen, ist der Windelinhalt eher breiig oder sogar geformt. Verglichen mit gestillten Kindern, kann die Menge pro Stuhlgang größer sein. Dafür ist vielleicht seltener etwas in der Windel. Obwohl der Stuhl etwas dunkler ist als bei Stillkindern, hat er normalerweise ebenfalls eine gelbliche Farbe. Aber auch eine dunkelgrüne Färbung kann vorkommen und ist kein Grund zur Sorge.

Mit dem Umstieg auf feste Nahrung verändert sich die Verdauung

Sobald Ihr Kind Brei bekommt, ändert sich auch seine Verdauung. Je größer der Anteil der Breinahrung, desto fester wird allmählich auch der Stuhl. Er nimmt zudem eine andere Farbe an und wird ziemlich geruchsintensiv. Jetzt ist es wichtig, dass Ihr Kind neben der Breinahrung genug trinkt, damit es keine Verstopfung bekommt.

Auch in Sachen Verdauung gilt: Lieber nicht vergleichen!

Jedes Kind ist einzigartig, das gilt auch, wenn es um die Verdauung geht. Manche Babys haben ständig die Windel voll, bei anderen tut sich nur alle paar Tage etwas. Solange Ihr Kind gedeiht, regelmäßig die Windel nass macht und keine Beschwerden hat, besteht normalerweise kein Grund zur Beunruhigung. Es ist hingegen sinnvoll,
den Kinderarzt oder die Kinderärztin zu kontaktieren, wenn:

  • der Stuhlgang plötzlich eine auffallende Farbe annimmt, etwa weiß oder rot ist,
  • die Verdauungsbeschwerden länger anhalten oder immer wiederkehren.
  • eine Entzündung im Windelbereich nicht schnell wieder abheilt oder trotz Pflege stärker wird (es könnte sich um die Folgen einer Pilzinfektion handeln).

 

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: März 2017

   

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