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Es gibt allerdings Kinder, bei denen sehr oft und deutlich mehr Milch hochkommt.
Etwa nach dem Trinken oder auch später bei Lageveränderungen, etwa beim Hochheben.
Am besten sprechen Sie dann erst einmal mit Ihrem Arzt und beschreiben möglichst genau, wann und wie viel Ihr Kind spuckt. Es ist wichtig, zu klären, ob es medizinische Gründe für das Spucken gibt. Ist das nicht der Fall, können Sie gemeinsam überlegen, ob eine so genannte Anti Reflux (AR) Milch für Ihr Kind geeignet ist.
Diese Milch ist durch den Zusatz natürlicher Quellstoffe etwas dickflüssiger als andere Milchen. So kann sie nicht so leicht aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließen (das wird als "Reflux" bezeichnet). AR Milch ist frei verkäuflich, es gibt sie bereits als Säuglingsanfangsnahrung.
Falls die Spuckhäufigkeit einige Tagen nach dem Umstieg auf die neue Milchsorte nicht zurückgeht, sprechen Sie am besten noch einmal mit dem Kinderarzt.
Tipp: Bitte versuchen Sie nie, eine Säuglingsnahrung auf eigene Faust einzudicken. Etwa durch den Zusatz von Mehl oder indem Sie weniger Wasser zugeben. Das kann zu ernsten Beschwerden sowie zu Verstopfung führen.
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