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Bestätigt Ihr Kinderarzt, dass nichts Ernstes dahinter steckt, ist eine Ernährungs- umstellung meistens zwar nicht zwingend. Sie können aber ruhig besprechen, ob Sie eventuell eine Sensitiv-Milchnahrung für besonders empfindliche Kinder wählen sollen.
Diese Milch ist, u.a., was die enthaltenen Fette und Eiweiße angeht, etwas anders zusammengesetzt, um sie leichter verdaulich zumachen. Sie enthält auch weniger Lactose („Milchzucker“), da manche Kinder dieses Kohlenhydrat schlecht vertragen. So genannte pre- oder präbiotische Zusätze sollen außerdem die Entwicklung der Darmflora unterstützen (Präbiotika sind bestimmte, nicht verdaubare Lebensmittel- bestandteile; sie sind wichtig für manche der natürlicherweise im Darm lebenden Bakterien). Insgesamt wirken diese Milchsorten stuhlauflockernd, auch das lindert Verdauungsbeschwerden.
Bemerken Sie allerdings einige Tage nach der Umstellung auf die neue Milch keine Besserung, sprechen Sie lieber noch einmal mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
Für Babys mit Durchfall gibt es spezielle Heilnahrung. Diese besondere Milchnahrung soll helfen, den Stuhl schnell wieder zu normalisieren. Sie enthält u.a. weniger Lactose, da deren Verdauung bei bzw. nach Durchfall kurzzeitig gestört ist. Allerdings ist es sinnvoll, erst mit dem Arzt zu klären, ob eine Umstellung auf die Heilnahrung nötig ist.
Tipp: Solche Heilnahrungen sind in den ersten Lebensmonaten nicht für allergie- gefährdete Kinder geeignet. Denn sie enthalten kein allergenarmes Eiweiß.
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