Kristina Wrede

Kristina Wrede

Stillberaterin

Kristina Wrede absolvierte ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Kristina Wrede viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. 2008 übernahm sie neben Biggi Welter zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de. Von August 2018 bis April 2019 besuchte sie Fortbildungen in Bindungsbasierter Beratung und Therapie (BBT) bei Prof. Dr. Karl-Heinz Brisch zur Anwendung von bindungsbasierter Beratung in der peri- und postnatalen Zeit, bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.

Kristina Wrede

Tee in Stillzeit

Antwort von Kristina Wrede, Stillberaterin

Frage:

Hallo Kristina,

welche Tees kann man eigentlich in der Stillzeit trinken?
Alles außer Salbei und Pfefferminze?
Ich habe noch Schwangerschaftstee aus der Apotheke mit allerlei Kräutern.

Wie sieht's aus mit Früchtetee und Hagebutte? Können die wegen Säure wunden Po verursachen?

Und Roibostee?

Danke für Antwort - wie immer! ;-)

Doris H.

von Doris H. am 05.02.2008, 15:09 Uhr

 

Antwort auf:

Tee in Stillzeit

Liebe Doris,

prinzipiell darf eine stillende Frau so gut wie alles trinken. Alkohol sollte jedoch möglichst in geringem Maße getrunken werden, Salbeitee und Pfefferminztee wirken der Milchbildung entgegen und Matetee ist nicht unbedingt empfehlenswert. Kräutertees und sonstige Tees sollten ebenfalls nicht in großen Mengen, sondern nur in Maßen getrunken werden. "Maßvoll" ist wahrscheinlich der Ausdruck, der in jeder Hinsicht den Sachverhalt trifft.

Tee sollte eigentlich wie ein Medikament betrachtet werden und Medikamente nehmen wir ja auch nicht wie Bonbons Gerade die bei uns in Deutschland so weit verbreiteten Kräutertees (wie Fenchel, Kamille, Pfefferminz usw.) haben alle eine Heilwirkung. Das heißt aber auch, dass sie neben dieser Heilwirkung auch Nebenwirkungen haben und die sind nicht unbedingt erwünscht. Fencheltee kann zum Beispiel bei Babys Blähungen verursachen, vor allem, wenn es zuviel davon bekommt oder die stillende Mutter zuviel davon trinkt. Oder wusstest Du, dass Pfefferminztee in großen Mengen genossen das Herz schädigen kann? Wasser ist wirklich die beste Alternative.

Herzlichen Gruß,
Kristina

von Kristina Wrede, Stillberaterin am 05.02.2008

Antwort auf:

Tee in Stillzeit

Danke für die schnelle Antwort. In der Tat habe ich schon festgestellt, dass mein Söhnchen auf den Stilltee (Fenchel-Anis-Kümmel) mit Blähungen reagiert. Den musst ich schon absetzen. Nun gut. Dann alles in Maßen.

Super Beratung auf dieser Seite - Kompliment!!!

Doris

von Doris H. am 05.02.2008

Mobile Ansicht

Impressum Team Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2021 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.