Patchwork - Familien

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Geschrieben von TuttiFrutti am 03.05.2022, 22:57 Uhr

Vorstellung bei Ex-Partnerin

hallo an alle Mamas,
ich brauche eure Hilfe zum Verstehen.
mein Partner und ich sind gut 9 Mo zusammen, es fühlt sich an wie endlich ankommen & harmoniert wahnsinnig gut.
vor gut einem Monat kam sein Kind mit seiner Ex auf die Welt. Er liebt es abgöttisch, was ich sehr gut finde. Jedoch weiß die Mama noch nicht lange von mir. Sie will auch nicht, dass wir uns kennenlernen - kann ich irgendwie verstehen...
Nun geht es um die Taufe. Ich bin seine Partnerin und gehöre somit zu ihm. Genauso will ich zukünftig, dass das Kind mit unseren Kindern aufwächst, ich es wie mein eigenes behandle und dass die Erwachsenen eine normale Kommunikation aufbauen können. dh ich bin nicht außen vor, wenn Feiern sind und die Ex mich nicht dabei haben will, machen wir eine separate. Wenn sie mir den Kontakt zu dem Kind verbietet, würde ich gerne haben wollen ,dass mein Partner hinter mir steht. Wenn ich mit Ausnahmen anfange, bleiben wir dabei - so meine Befürchtung
Wie seht ihr das? wie kann ich meinen Partner unterstützen?
vielen lieben Dank!

 
32 Antworten:

Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von 3wildehühner am 04.05.2022, 5:05 Uhr

Ich verstehe die Frage „wie kann ich meinen Partner unterstützen“ nicht.

WOBEI möchtest du ihn unterstützen?

Dass er ein inniges Verhältnis zum Kind aufbaut?

Oder wünschst DU dir, dass er „hinter dir steht“ und möchtest Ratschläge, wie du IHN dazu bringen kannst, dies auch zu tun?

Wenn du letzteres meinst, vergiss es.

Wenn eure Beziehung wirklich so harmonisch ist und er sich auch „endlich angekommen“ fühlt, wird er von sich aus zu dir stehen und sich gegenüber seiner Exfreundin abgrenzen.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von ZoeSophia am 04.05.2022, 6:57 Uhr

Was willst Du? Dass dein Partner bei seiner Ex klar Position für Dich bezieht und sagt, euch gibt es nur noch im Doppelpack? Oder, er soll seiner Ex sagen, sie müsse akzeptieren, dass wenn das Kind mal bei ihm ist, du dort die „MutterRolle“ übernimmst? Oder das du das Kind wie dein eigenes behandelst? Du willst auch nicht, dass sie dir, also die Mutter, den Kontakt zum Kind verbitte?!….

Ich finde, du willst ein bisschen viel bestimmen!!!
Auch wenn es dir nicht passt, es ist das Kind de8nes Freundes und seiner EX! Wie die was bestimmen und organisieren hat für dich gar keine Bedeutung!
Ja, sie kann deinem Freund nicht vorschreiben, wen er wann wo mit hin nimmt, oder mit wem er zusammen ist, oder wer dann auch mal mit ihm ist, wenn er das Kind betreut, aber dir kann sie quasi sagen was sie will…

Und wenn dir die Kommunikation der Erwachsenen so wichtig ist, halte Dich zurück und lasse die Eltern alles regeln!! Du bist „nur“ die neue Freundin!! Nicht die Mama!! Du hast dort nix zu melden….

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 04.05.2022, 8:31 Uhr

Nein das ist ein Missverständnis.
Sie sind die Eltern, da habe ich in der Erziehung nichts mitzumischen bzw will ich das auch gar nicht.

Es geht darum, wie ich ihr das Vertrauen geben kann, dass sie mir das Kind auch anvertrauen würde. Schließlich ist es eine Bereicherung eine 3.te Person als Unterstützung zu haben. Sie wird immer die Mutter bleiben, diese Rolle ist für mich bei diesem Kind nicht bestimmt, das weiß ich und will ich auch nie ändern.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 04.05.2022, 8:33 Uhr

Ich habe einfach nur Angst, dass sie ihn zwingen wird sich zu entscheiden, was ihm das Herz brechen wird (und mir auch, egal wie es endet).
Ich möchte auch, dass das Kind bei Mutter und Vater aufwächst. Und es ein harmonisches Miteinander erlebt. Ich halte mich sowieso schon zurück. Möchte aber auch als die aktuelle Partnerin meines Freundes akzeptiert werden.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 04.05.2022, 8:33 Uhr

Ich habe einfach nur Angst, dass sie ihn zwingen wird sich zu entscheiden, was ihm das Herz brechen wird (und mir auch, egal wie es endet).
Ich möchte auch, dass das Kind bei Mutter und Vater aufwächst. Und es ein harmonisches Miteinander erlebt. Ich halte mich sowieso schon zurück. Möchte aber auch als die aktuelle Partnerin meines Freundes akzeptiert werden.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 04.05.2022, 9:09 Uhr

Ich habe einfach nur Angst, dass sie ihn zwingen wird sich zu entscheiden, was ihm das Herz brechen wird (und mir auch, egal wie es endet).
Ich möchte auch, dass das Kind bei Mutter und Vater aufwächst. Und es ein harmonisches Miteinander erlebt. Ich halte mich sowieso schon zurück. Möchte aber auch als die aktuelle Partnerin meines Freundes akzeptiert werden.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von Pamo am 04.05.2022, 9:12 Uhr

Du könntest eine Audienz bei der Ex vereinbaren. Du gehst dahin, bittest sie um Anerkennung deiner neuen Rolle als Bettschatz ihres Kindsvaters und um ihren Segen. Vergiss nicht für das Neugeborene ein Geschenkchen mitzubringen, bspw. Gold, Weihrauch und Myrrhe.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 04.05.2022, 10:21 Uhr

sarkastische Antwort... Ich weiß nicht, welche Enttäuschung bei dir dahinter steckt...

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von Pamo am 04.05.2022, 10:35 Uhr

Du hast mich durchschaut: Es belastet mich schwer, dass nicht jede einzelne Exfreundin jedes einzelnen meiner Exfreunde offiziell anerkennende Worte für mich gefunden haben.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von LiLeJa am 04.05.2022, 12:38 Uhr

Das Baby ist ein Monat alt und die arme Mama muss sich jetzt schon mit dein Wünschen auseinandersetzen. Du hast keine Kinder kann das sein? Was du willst oder dir für die Zukunft wünscht ist ihr aktuell vermutlich absolut egal und ich finde es eine unverschämtheit, dass du indirekt versuchst diese schöne und in den meisten Fällen physisch und psychisch anstrengende Anfangszeit zu belasten, indem du dein Willen über dein Freund auf die Neu-Mama ablädst.

Du bist für die Ex eine fremde Person und Sie hat wie es aussieht kein Interesse daran dich jetzt kennenzulernen, zumal es einfach gerade viel wichtigere Dinge gibt um die sie sich kümmern will als um die Gefühle der Neuen von ihrem Ex. So machst du dich in meinen Augen absolut unbeliebt.

Lass die Eltern bitte erstmal ALLEINE ihr Baby kennenlernen, denn 1 Monat reicht nicht aus, um über so wichtige Dinge direkt sprechen zu wollen.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von pauline-maus am 04.05.2022, 12:39 Uhr

er hat seine frisch schwangere frau wegen dir verlassen ?
blöd gelaufen -passiert.
aber wenn du jetzt noch ihren segen einforderst sage ich dir ,sei froh sie nicht zu treffen

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von kunstflair am 04.05.2022, 12:50 Uhr

Du meine güte, das liest sich alles sehr schräg.

Du suchst tipps. Hier kommen sie:

. Lass die ex deines freundes in ruhe
. Misch dich nicht ein

Alles gute!

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von desireekk am 04.05.2022, 13:17 Uhr

Die Frau hat gerade frisch entbunden, habe ich das richtig verstanden?

Dann wirst du einfach viel Geduld haben müssen, lass erst mal Mutter und Vater ihren Weg finden, wie sie das lösen wollen.
Danach kommst irgendwann du ins Spiel, irgendwann…

Grundsätzlich hat die Mutter nicht zu bestimmen mit wem sich der Vater umgibt wenn das Kind bei ihm ist. Aber das muss der Vater mit der Mutter klären, nicht du.
Ich versteh schon wie schwierig es ist, wenn man die zweite Frau ist, aber so ist das nun mal.

Vertrauen geht nicht auf Knopfdruck, Vertrauen erwirbt man sich über die nächsten Jahre hinweg, das ist ein Marathon, kein Sprint.

Alles Gute

D

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von jannas am 04.05.2022, 13:25 Uhr

Hallo,
ich verstehe deinen Wunsch nach Harmonie. Ich finde, es liegt sehr am Verhalten und der Einstellung des Kindsvaters.
Wenn du für ihn selbstverständlich dazu gehörst, wird das auch die Mutter irgendwann akzeptieren.
Hatte er die Schwangerschaft regelmäßig Kontakt zu ihr?
Warum hat er nicht eher von dir erzählt?
Warum haben sich die beiden getrennt?
Und wie stellt er sich die Zukunft vor?
Alles Gute,
Jannas

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von kriku am 04.05.2022, 17:31 Uhr

Hallo,
du bist mit deinem Freund zusammengekommen und kurz vorher hat er seine Ex geschwängert. Ich kann die Ex verstehen. Das Kind ist 4 Wochen alt! Ich würde dich auch nicht dabei haben wollen bei der Taufe. Warum und wieso sollte sie? Dein Partner hat sie sitzen lassen als sie Schwanger war, um mit dir zusammen zu sein.
Lass Gras drüber wachsen! Da muss sich alles erst einmal für die neuen Eltern regeln, bevor auch nur ansatzweise darauf geguckt werden kann, welche Rolle dir zusteht.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von kunigunde am 04.05.2022, 23:15 Uhr

Hatten dein Freund und seine Ex eine richtige Beziehung oder war das nur ein ONS? Wie kommt es denn, dass er so früh in der Schwangerschaft schon eine neue Freundin sucht und findet? Seit wann weiß sie denn von dir?

Ich würde mich jedenfalls vorerst von den Familienfeiern fern halten, vor allem von der Taufe, die ja meist ein Familienfest incl Oma, Opa, Tanten, Onkel und sonstiger Verwandtschaft ist. Dass die Eltern bereits bei der Taufe kein Paar mehr sind ist ja schon irgendwie schräg, man muss da nicht wirklich noch eins draufsetzen, indem der frischgebackene Vater gleich die nächste Frau präsentiert. Das fände ich geschmacklos.

Ansonsten würde ich raten, den Vater machen zu lassen und mich draus zu halten. Am Anfang wird er sein Kind ohnehin nur kurz besuchen, wenn es dann mal soweit ist, dass er es zu euch mit heim nimmt kannst du es und die Mutter auch kennenlernen, vorher würd ich mir gar keine Gedanken machen.

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Alles viel zu schnell

Antwort von Bela66 am 05.05.2022, 8:49 Uhr

Hallo,

Du willst zu schnell zu viel. Diese Frau wurde verlassen, als sie gerade schwanger war, was natürlich übelst ist. Und sie hat jetzt gerade einen Säugling geboren. Natürlich (!) will sie Dir das Baby noch lange nicht anvertrauen, das würdest Du bei einer anderen Frau auch nicht tun. Zumal das Baby ja vermutlich gestillt wird, was z. T. stündlich geschieht oder noch häufiger, so dass man es nicht dem Vater mitgeben kann.

Dass sie Dich bei der Taufe ihres Kindes nicht dabeihaben will, ist nicht schön für Dich, aber völlig nachvollziehbar. Das würde ich auch nicht wollen, und Du selbst garantiert auch nicht. Stelle Dir einfach mal ehrlich die Szene vor: Dein Freund verlässt Dich bald wegen einer anderen, und Du bekommst danach Euer gemeinsames Kind. Du würdest seine Neue garantiert nicht bei der Taufe Eures gemeinsamen Kindes sehen wollen.

Ich weißt, Du hast gute Absichten. Du möchtest früh Normalität einführen. Aber Du pflegst da leider ein Ideal, das mit der jetzigen Wirklichkeit so gar nichts zu tun hat. Du kannst das Kind einer anderen Frau nicht „wie Dein eigenes“ großziehen, denn es hat bereits eine Mutter, und das bist nicht Du. Du wirst also eine Gastgeberin/Freundin sein und bleiben. Bestimmt eine liebe, aber mehr auch nicht.

Und Du wirst Geduld haben und warten müssen. Die Mutter wird Dich weder als Ersatzmama noch als Freundin sehen oder irgendwann mit auf Familienfeiern haben wollen. Klar gehörst Du zu Deinem Freund, aber Ihr werdet hier immer wieder individuelle (doppelte) Lösungen für die Feiern finden müssen. Ruckizucki-Harmonie und prima Lösungen gibt es in so einer hässlichen Situation wie der, die Dein Freund verursacht hat, nicht. Es bleibt alles Flickwerk, noch für lange Zeit.

Sei realistisch, pragmatisch, gelassen und geduldig. Nur dann kann so etwas wie Normalität mit der Zeit wachsen.

LG

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Re: Alles viel zu schnell

Antwort von heli89 am 05.05.2022, 10:38 Uhr

Ich schließe mich Bella66 voll und ganz an. Die Situation ist so vertrackt, da müssen die beiden Ex-Partner sich selbst erst einmal einfinden. Die Trennung ist noch kein Jahr her, das Baby gerade mal auf der Welt, und dann muss sich jeder überhaupt erstmal in eine Elternrolle einfinden und diese für sich definieren. Dann noch einen neuen Partner mit einzubinden, das ist in dem ganzen organisations und Gefühlschaos natürlich eine Mammutaufgabe. Wenn die Frage lautet, wie du deinen Freund unterstützen kannst, dann denke ich ist es das Beste, wenn du ihm erst einmal Zeit gibst, sich in der neuen Situation einzufinden, letztendlich ist er derjenige, der irgendwo zwischen euch beiden Frauen sowie dem Baby steht. Mach deine guten Absichten gerne immer wieder deutlich, aber pass auf, nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Du möchtest ein harmonisches Verhältnis, das ist natürlich sehr wünschenswert für alle. Aber sich sofort wie eine weitere Mutter einzubringen, da kann der Schuss schnell nach hinten losgehen und es könnte so aussehen, als ob du dich irgendwo zwischen drängeln willst. In dieser Situation sind viel Geduld, klare Worte und vor allem realistische Perspektiven gefragt.

Bei mir war die Situation ähnlich, nur dass ich in der Mitte stehe. als mein Sohn anderthalb war habe ich mich von seinem Vater getrennt und bin nach zwei Monaten Singleleben sehr spontan mit meinem neuen Freund zusammen gekommen. Was glaubst du, wie hart das noch immer für meinen Ex ist. Natürlich ist mein Freund immer mit dabei, er kümmert sich super um meinen Sohn und ist wie ein zweiter Vater. Aber er spielt eben nur die zweite Geige, der leibliche Vater ist und bleibt nun einmal der leibliche Vater, getrennt oder nicht. Ich lasse meinen Sohn selbst entscheiden, wie sehr er seine Rolle als Bonus Sohn meines Freundes auslebt, aber ich verdeutliche ihm immer wieder, das sein Vater eben sein Vater ist. Mein ex ist natürlich voller Hass auf meinen Freund und an eine Taufe oder ähnliche Feierlichkeit denke ich nicht einmal. Ich bin schon froh, dass er inzwischen wieder Hallo und Tschüss sagt beim holen und bringen.

Also selbst wenn man sich ein harmonisches Familien zusammen sein wünscht, dann gib euch allen viel, viel Zeit und lass die Emotionen erstmal runterfahren. Sei dir bewusst, dass dies viele Jahre dauern kann und so traurig es klingt, aber verabschiede dich von der Vorstellung, dass es schnell klappen wird mit der Harmonie.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 05.05.2022, 10:41 Uhr

Nein, er hat sie nicht wegen mir verlassen und er wusste damals auch nichts von einer Schwangerschaft.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 05.05.2022, 10:43 Uhr

Danke für deine ehrliche klare einfühlsame Antwort. Das Zauberwort ist wohl wirklich Geduld und Vertrauen und Zeit.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von pauline-maus am 05.05.2022, 12:10 Uhr

nichtsdestotrotz ist er doch von einer zur anderen geflogen. nun versetz dich doch mal empathisch in ihre lage von damals und frage dich wie du reagieren würdest

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 05.05.2022, 12:30 Uhr

Er hätte sich schon seit Jahren nicht mehr wohl in deren Beziehung gefühlt, hat sie aber nicht eher beendet, weil er noch Hoffnung auf Besserung hatte. Als er sich dazu entschlossen hatte, hatte sie ihm einige Tage danach von der Schwangerschaft berichtet.
Monate danach sind wir zusammen gekommen. Es hat einfach gefunkt, ohne dass wir es beabsichtigt hatten.
Während der Schwangerschaft hatte er sehr viel Angst um das Kind, dass sie sich etwas antun oder ihm den Umgang verbieten könnte. Er hat sie soviel unterstützt, wie sie es zugelassen hat.
Lt. seiner Aussage wünscht er sich eine Zukunft mit mir, mit seinem Kind und unseren Kindern.

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Re: Alles viel zu schnell

Antwort von TuttiFrutti am 05.05.2022, 12:39 Uhr

Ich will nicht und werde auch nie die Ersatzmama sein, einfach nur ein harmonisches Miteinander. Wir alle drei haben uns das Leben mit Sicherheit anders ausgemalt, aber so ist es nun mal.
Ich hasse sie auch nicht, für mich ist sie neutral und ich werde ganz sicher nicht rumzicken, wenn er fast jeden Tag bei ihnen ist um zu unterstützen. Nur wenn sie wieder und wieder auf ihn rumhackt, werde ich mich zusammenreißen müssen.

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Das passt doch nicht zeitlich!

Antwort von 3wildehühner am 05.05.2022, 18:49 Uhr

"mein Partner und ich sind gut 9 Mo zusammen, es fühlt sich an wie endlich ankommen & harmoniert wahnsinnig gut.
vor gut einem Monat kam sein Kind mit seiner Ex auf die Welt."

Das passt zeitlich gar nicht zu deiner heutigen Antwort:

"Als er sich dazu entschlossen hatte, hatte sie ihm einige Tage danach von der Schwangerschaft berichtet.
Monate danach sind wir zusammen gekommen."

Ihr seid also seit Anfang August 2021 zusammen.

Das Kind deines Freundes kam Anfang April 2021, d.h. die Frau muss Mitte Juli 2021 schwanger geworden sein und hat es frühstens Anfang August 2021, also als ihr bereits zusammen ward, wissen und ihm somit mitteilen können.

Demnach ist er nicht "Monate danach" mit dir zusammengekommen, sondern er hat einen "fliegenden Wechsel" hingelegt und nach einer langjährigen Beziehung, die er sicher noch gar nicht verarbeitet hat, ist er ziemlich direkt mit dir in die Kiste gehüpft.
Er hat vor eurem Zusammenkommen also noch zwei Wochen vorher mit seiner Exfreundin ungeschützten Sex gehabt.
Selbst, wenn er direkt nach diesem Verkehr direkt Schluss gemacht hat, war er erst zwei Wochen Single.

Dass die Ex angefressen ist, kann ich gut verstehen.
Dass sie erstmal ohne "die Neue" feiern möchte, ist absolut nachvollziehbar!
Selbst, wenn es nicht so war, hat sie sicher das Gefühl, dass di bereits der Grund der Trennung warst.


Die Geschichte ist wieder mal äußerst merkwürdig und in keiner Weise stimmig!

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von jannas am 05.05.2022, 20:09 Uhr

Ganz ehrlich?
Umso länger ich drüber nachdenken.... ich würde keinen Partner haben wollen, der gerade erst Vater geworden ist.
Wenn er ein guter Vater ist, steht immer das Kind an erster Stelle.
Realistisch spielt mindestens die nächsten 18 Jahre auch dessen Mutter eine (große) Rolle im Leben des Mannes.
Und du.... wirst , trotz aller Liebe und Vorsätze seinerseits, viel Zeit mit warten verbringen, alleine sein, Verständnis haben (müssen), dein Leben nach den Gegebenheiten richten...
Es ist schön, für das Kind, einen Vater zu haben, der sich kümmert.
Ob es zwischen euch Erwachsenen jemals harmonisch sein wird? Kann.... muss aber nicht.
Ich glaube, für mich wäre das nichts.
Der Sohn meines Mannes war schon teenager, als ich ihn kennengelernt habe.
Andere Voraussetzungen.
Da spielte die Mutter kaum noch eine Rolle, immerhin.
Aber wenn ich ehrlich bin, wäre es mir lieber, mein Mann hätte kein Kind gehabt.
Mag auch dran liegen, dass das Verhältnis zwischen mir und Stiefsohn sich schwierig gestaltet hat.
Aber ich bin einfach nur genervt, wenn ich sehe, wieviel Zeit, Geld und betüddeln mein Mann für seinen Sohn aufwändet.... während ich außen vor bin.
Dabei habe ich auch alles getan, damit es harmonisch wird.
Wie alt bist du?
Wohnt ihr zusammen? Wie ist eure Beziehung sonst?
Wie häufig ist er jetzt beim Baby bzw gibt's da einen Plan, wie es laufen soll?
Wäre ja zumindest schön, es gäbe verlässliche Zeiten, mit denen alle planen können.
Ich drücke dir die Daumen, dass euch alles so gelingt, wie du es dir wünschst.
Gruß, Jannas

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Re: Das passt doch nicht zeitlich!

Antwort von TuttiFrutti am 05.05.2022, 22:15 Uhr

Nein, deine Annahmen sind nicht korrekt. Ich möchte sie zum Schutz aller nicht korrigieren.

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Re: Das passt doch nicht zeitlich!

Antwort von 3wildehühner am 05.05.2022, 23:22 Uhr

Was möchte du damit sagen?:

„Ich möchte sie zum Schutz aller nicht korrigieren.“


Was möchtest du nicht korrigieren?

Ich habe lediglich die Fakten aufgezählt, die du hier benannt hast.
DU hast diese Informationen hier geschrieben.

Und da stimmt halt etwas nicht.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von TuttiFrutti am 07.05.2022, 9:25 Uhr

Das ist tatsächlich alles noch nicht so ausgegoren. Und vieles was du schreibst, ist auch so im Moment. Wodurch ich mich schon oft gefragt habe, ob ich selbst das persönlich schaffe oder mich komplett aufarbeite... 34j, und wir wohnen seit gut 2,5Mo zusammen. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, wo es nicht auf Teufel komm raus, harmonisch sein muss. Hauptsache jeder wird akzeptiert. Aber alle Bedürfnisse zufrieden zustellen hängt eben auch an der Bereitschaft von allen gemeinsam.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von pauline-maus am 07.05.2022, 10:58 Uhr

erzwungene harmonie funktioniert nie.
und nur weil das leben durch irrwege euch beide irgendwie verbindet müsst ihr nicht miteinander
lass doch die zeit arbeiten und versuche nicht in einer hauruck aktion am gras zu ziehen dass es schneller wächst .
entweder es wird irgendwann oder eben nicht , was aber am ende mit der beziehung zu deinem mann nix zu tun haben sollte.
und manchmal ist abstand und distanz die bessere wahl

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von tonib am 09.05.2022, 19:49 Uhr

Also, als ich meinen Mann kennengelernt hatte, hätte ich es auch besser gefunden, wenn er keine Kinder gehabt hätte. Aber heute, 25 Jahre später, bin ich immer noch total glücklich mit den Kindern und habe ein richtig gutes Verhältnis. Es kann also auch ein Gewinn sein, auch wenn es nicht immer einfach war.

Und: seine Ex-Frau hat dann auch mal auf meine Kinder aufgepasst, als Gegenleistung, weil ich mich immer so nett um ihre gekümmert hätte; das fand ich total süß.

Nächsten Monat ist Hochzeit, und natürlich gehen wir alle zusammen.

Aber Garantien gibt es für so einen guten Verlauf nicht.

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Re: Vorstellung bei Ex-Partnerin

Antwort von Astrid am 12.05.2022, 10:44 Uhr

Eine Wöchnerin, die erst vor kurzem ihr Baby bekommen hat, hat natürlich null Interesse an all Deinen Überlegungen. Sie ist viel zu sehr mit sich, dem Baby und ihrer unschönen Situation beschäftigt. Du darfst Deine eigene Wichtigkeit da nicht überschätzen, nimm Dich etwas zurück und warte ab, wie sich alles entwickelt. Ich finde, bei der Taufe hast Du nichts zu suchen, wer genau sollte sich dort über Dein Erscheinen freuen ...?

Sorry für die offenen Worte, sind nicht bös gemeint, nur realistisch.

LG

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Re: Das passt doch nicht zeitlich!

Antwort von zwergchen1984 am 18.05.2022, 11:08 Uhr

Und ich dachte schon, ich wäre zu blöd zum rechnen. Ich komme da nämlich auf den gleichen Punkt wie 3wildeHühner. Da ist was nicht stimmig. Entweder die "Geschichte" oder die Daten.

So bleibt der Fakt bestehen, dass er seine frisch schwangere Ex Freundin für jemand anderes "sitzen ließ" bzw. ausgetauscht hat. Als Ex hätte ich somit auch absolut keine Lust, die Neue bei der Taufe des gemeinsamen Kindes dabei zu haben.

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