Matilda99
Hey ihr Lieben Wie ihr schon der Überschrift entnehmen könnt: mein Partner hat sich 3,5 Monate nach der Geburt unserer Tochter am Samstag von mir getrennt. Man kann im Großen und Ganzen sagen, dass wir uns einfach in sehr verschiedene Richtungen entwickelt haben. Er ist unglücklich gewesen mit seinem Leben so wie es jetzt war. Naja auf jeden Fall gab es sehr viele Baustellen und er war oft sehr egoistisch. Er hat uns sehr oft alleine gelassen, ihm waren seine Freunde oft wichtiger als wir , er hat sich nicht an Verabredungen gehalten( hat dann flugmodus gemacht, damit ich ihn nicht erreichen kann) , hat einen ganz schlechten Umgang mit Geld und leider hat er auch das Suchtpotential seiner Mutter übernommen. Er hat wöchentlich Gras geraucht, manchmal auch noch öfter. Er hat mich auch öfter deswegen belogen. An diesen Tagen hab ich ihm natürlich untersagt, dass er Emilia halten darf, aber ein Mal log er und hielt sie dann. Er ließ sie ohne Sicherung an der Kante des Sofas liegen. Ich habe es sofort gesehen und habe sie gesichert. Dann habe ich gemerkt, dass er gekifft hat. In der Schwangerschaft kam er mehrfach sturz betrunken nach Hause und hat mir die ganze Wohnung voll gekotzt.Auch in der Rolle als Vater ist er nicht so richtig angekommen. Mit seiner Familie gab es ja auch immer wieder Stress. Natürlich ist man traurig, aber ich denke , dass es so besser ist. Ich hätte den Schritt nie gemacht, obwohl es warscheinlich das Richtige ist, da er sich nicht verändern wird. Ich werde das alleinige Sorgerecht beantragen und er hat auch zugestimmt , mir dieses zu geben. Er wird trotzdem weiter Kontakt zu seiner Tochter haben , aber nur unter meiner Aufsicht. Man muss sehen , wie sich alles entwickelt. Und ich muss meine Tochter schützen. Ich habe keine Angst es nicht zu schaffen, ich habe auch die Unterstützung meiner Familie und Freunde. Und während ich hier alles aufgeführt habe , bin ich letztendlich auch froh, dass es so gekommen ist. Ich werde auf jeden Fall ein Vorbild für meine Tochter sein und für sie immer da sein.
Oh man... Auf der einen Seite tut es mir sehr leid für dich, dass es so gekommen ist, auf der anderen Seite ist es aber echt gut, dass er schlussendlich den Schritt gemacht hat, der notwendig war. Ich verstehe dich, das du dich nicht getrennt hast. Man will die Familie nicht aufgeben, dem Kind den Vater nicht nehmen. Aber Ich denke auch, mit so einem Vater wärt ihr nicht glücklich.
Ich hoffe sehr, das er sich nicht doch querstellt was Sorgerecht anbelangt und auch sonst für euch alles glatt läuft.
Du klingst auf jeden Fall sehr optimistisch und erleichtert. Behalt dieses Gefühl bei und Trauer ihm nicht nach. Ihr zwei, du und deine Emilia, ihr werdet ein wunderbares duo und alles gemeinsam schaffen
Guten Abend Matilda,
in erster Linie tut es mir leid wie es für euch gelaufen ist und das du diese Erfahrung nun machen musst, du hast versucht alles zusammenzuhalten wie ich es von all deinen Post‘s mitbekommen habe.
Du hast versucht dich mit seiner Familie zu verstehen, wolltest ihnen gerecht werden, trotz des Alkohol Problems hast du versucht das deine Tochter den Kontakt beibehält und hast sein Verhalten toleriert um eine Familie zu sein.
Natürlich ist es erst einmal schwierig aber ich denke das du das auch super alleine schaffen wirst, wir alle stellen uns eine perfekte Familie vor aber eine Familie kann auch dann perfekt sein, wenn eben nur Mama und Tochter beisammen sind.
Ich hoffe das du nun das diese stressige Zeit für dich aufhören wird und du dich vollkommen auf deine Tochter konzentrieren kannst und ihre weiteren Fortschritte in Ruhe genießen wirst, denn so wie sich das für mich anhört war es doch schon eine große Last für dich.
Es ist schön zu hören das deine Familie und deine Freunde dich unterstützen werden und du nicht ganz alleine dastehen wirst, ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft für die nächste Zeit und lass den Kopf nicht hängen, du hast dein bestes getan und manchmal sind Menschen schwer von Begriff wenn es darum geht ein erwachsenes und fürsorgliches Leben zu führen, einige sind leider nicht in der Lage dazu nach vorne zu blicken und den richtigen Weg zu gehen.
Liebe Grüße und fühl dich ganz fest gedrückt
Das liest sich alles sehr stark! Du wirst deiner Tochter auf jeden Fall ein sehr gutes Vorbild sein.
Klar ist es anfangs schmerzlich, man stellt sich bestimmt auch ab und zu die Frage "Was wäre gewesen wenn....?" und "Hätte...?" aber auch das Zweifeln gehört dazu!
Aber vor allem für eure Tochter, besser jetzt, als wenn sie es schon versteht.
Und wie du schon geschrieben hast, es ist das Beste für euch. Wer dich ein wenig verfolgt hat hier, weiß, dass eure Beziehung und die zu seinen Eltern eher toxisch war.
Ich wünsche dir, dass du es einfach als Befreiung empfinden kannst und glaub an dich!
Ach Mensch, du Arme. Fühl dich erstmal lieb gedrückt. Ich schließe mich auch den anderen an und bin derselben Meinung. Vielleicht ist es gut so und es ist ja bekanntlich alles für irgendwas gut. Und du bist so eine starke Frau und Mama. Ihr zwei Mädels packt das schon. Deine kleine Maus wird später bestimmt stolz auf dich sein. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr euch schnell in eurer neuen Situation einlebt und ein tolles Leben haben werdet.
Hallo Löwenmama,
es ist besser so, wie es jetzt ist.
Du wirst das schaffen, wahrscheinlich sogar noch besser als eh schon, da jetzt dieser Stressfaktor wegfällt, auch die Besuche bei den Eltern deines Exfreundes.
Weh tut eine Trennung immer, aber bleib stark, auch wenn er zurück kommen möchte. Für deine Tochter und für dich!
Ich weiß, dass du es schaffen kannst!
Toll, dass dich deine Familie und Freunde unterstützen!
Fühle dich gedrückt
Danke für die Nachrichten, bin wirklich gerührt von dem ganzen Zuspruch