Monatsforum Februar Mamis 2021

Kind Trotzphase & Ablehnung Papa

Februar Mamis
Kind Trotzphase & Ablehnung Papa

SusiEinhorn

Hallo miteinander! Ich muss mich hier mal melden und meine Sorgen von der Seele schreiben. Wenn man mit Mamas oder dergleichen persönlich über dieses Thema spricht, wird es einfach immer nur so hingenommen und dann mit dem Spruch „Dein Job ist eben jetzt Mama“ gerechtfertigt. Man darf doch aber mal äußern, dass einem auch mal alles zu viel wird oder nicht? Mein Sohn ist bald 20 Monate und befindet sich momentan mitten in der Autonomiephase. Anscheinend bekommt er auch noch seine letzten Zähne (Backenzähne hinten) und aktuell ist es für mich als Mama einfach nur anstrengend, da er den ganzen Tag Dinge tut, bei denen ich ständig „Nein“ sagen muss. Ich erkläre ihm dann immer warum er das nicht darf und nächsten Moment oder Tag macht er das wieder. Dazu kommt, dass er seit 2 Wochen eine totale Mamaphase hat und den Papa voll ablehnt. Sein Papa wird nicht gegrüßt wenn er von der Arbeit Nachhause kommt und da spüre ich einfach dass es meinen Mann belastet, auch wenn er immer sagt, dass er das Verhalten unseres Sohnes nicht persönlich nimmt. Wir wohnen alleine, ohne irgendeine Unterstützung, weit weg von den Großeltern oder Freunden. Sonst wuppen wir alles super und die Situation meistern wir so gut wie wir es eben können. Meinem Mann und mir fehlt einfach mal eine kleine Auszeit, in denen wir wieder Paar sein können bzw. auch mal ganz einfach Zeit für sich als Mensch zu haben, um wieder voll Energie zu tanken. Unterstützung von der Oma bekommen wir gar nicht, weil sie der Meinung ist, dass wir das als Eltern ganz allein schaffen müssen . Bald kommt unser Kleiner in die Krippe und viele Leute sagen, dass die Krippe uns dann ungemein entlasten wird. Wir lieben unseren kleinen Schatz so sehr und er kann auch oft so putzig und süß sein, aber das musste jetzt auch mal raus. Wie gehts euch gerade so? Was habt ihr für Tipps allgemein zu unserer Situation? Liebe Grüße, Susi


Juji

Antwort auf Beitrag von SusiEinhorn

Huhu, fühle dich lieb gedrückt Bei uns ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Auch bei uns keine Großeltern in der Nähe oder ein sonstiges "Dorf", welches uns unterstützen könnte. Durch die Schmerzen beim Zahnen (hier auch die letzten 4 Backenzähne) ist unser Kleiner oft unwirsch. Schmeißt Dinge durch die Gegend und kneift und beißt. Das ist sehr anstrengend. Am Besten ist es bei uns wenn wir draußen sind. Darum sieht man uns auch wenn es regnet auf dem Spielplatz. Uns fehlt auch die Paarzeit, wir zoffen uns gerade leider auch öfter, da wir Beide am Limit sind. Unser Kleiner kommt dann mit 2 Jahren in die Kita, ich denke das wird ihm und uns gut tun. Du bist nicht alleine! Liebe Grüße


Leles

Antwort auf Beitrag von SusiEinhorn

Das Problem haben auch wir momentan , die kleine Prinzessin wird ganz plötzlich sehr wütend schreit und wirft sich hin , sieht manchmal ganz witzig aus wenn sie sich so verbiegt . Gestern hat sie sich beim einkaufen auf den Boden gelegt und hat gezickt weil sie was nicht durfte. Da hilft nur ablenken. Das man mit dem Partner keine Zeit für einander hat ist auch bei uns so . Man muss einfach Geduld haben , irgendwann wirds wieder besser , sage das aus Erfahrung hab schon große Kinder von dem ältesten , der ist fast 20 bekommt man schon fast nichts mit . Das du keine Unterstützung von der Schwiegermutter bekommst ist sehr schade , mag sie vielleicht keine Kinder wenn sie so einer Meinung ist? Hab allgemein in allem Geduld, die Kinder werden sehr schnell groß und irgendwann denkst du an die Zeit wo sie klein waren und würdest am liebsten in die Zeit wieder zurück wo sie klein waren. Lg


Gänseblümchen3

Antwort auf Beitrag von SusiEinhorn

Hallo, aber natürlich darf man sagen, dass es anstrengend ist. Und mit Sicherheit geht es allen Eltern mal so. Gerade dieses Alter hat es in sich. Unsere Maus trotzt auch sehr und man kann sie nicht mehr aus den Augen lassen… Wir haben 3 Kinder (19 Monate, 8 &12 Jahre) und mein Mann geht 12h täglich arbeiten. Es bleibt viel an mir hängen. Ich war vor den Sommerferien kurz vor dem Burnout. Ja das geht sogar in Elternzeit. Aber irgendwie hab ich es geschafft daraus zu kommen. Hab Hilfe angenommen, haben eine Haushaltshilfe und habe Freunde, die mich entlasten und Fahrten übernehmen. Man muss sich ein Netzwerk aufbauen und sich trauen diese Leute anzusprechen wenn man Hilfe benötigt. Meist helfen diese sehr gerne. Und ja, es wird besser, aber trotzdem kommen auch bei älteren Kindern immer wieder schwierige Phasen. Mein 12 jähriger ist auch nicht einfach im Moment Aber finde es wichtig darüber zu reden und Lösungen zu finden. Wenn euer Sohn in die Kita geht, wird euch das entlasten und vielleicht findet ihr dann auch als Paar mal 1-2 Stunden für euch. Ganz liebe Grüße Gänseblümchen