Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von saulute am 16.05.2006, 23:34 Uhr

Silvia3

"Ich kann gar nicht mehr anders, als mit meinen Kindern Englisch zu sprechen. Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Manchmal spreche ich sogar andere Kinder auf Englisch an, weil es einfach Gewohnheit ist, mit Kindern Englisch zu sprechen"

Bist du Engländerin oder englischsprachig aufgewachsen oder warum ist dir diese sprache so ins Blut gegangen?
Ich nehme an, dass dein Englisch perfekt ist, aber wenn du eine Deutsche bist, ist dir nicht komisch, sich mit deinen Kindern immer auf einer Framdsprache zu unterhalten? Willst das immer so beibehalten, bis sie erwachsen sind? also ich könnte das nicht.

 
15 Antworten:

Re: Silvia3

Antwort von Silvia3 am 17.05.2006, 22:49 Uhr

Das Englischsprechen ist mir natürlich erst nach einiger Zeit in Fleisch und Blut übergegangen. Das erste halbe Jahr war sicher schwierig, danach wurde es immer einfacher. Heute ist es einfach so, daß die "normale" Sprache mit meinen Töchtern Englisch ist. Ich weiß nicht wie lange ich es beibehalten werde, ich denke, so lange, wie wir uns damit wohlfühlen.
Mein Englisch ist sicher für eine Deutsche vergleichsweise sehr gut, aber sicher nicht perfekt. Ich mache manchmal Fehler und bin mir dessen bewußt. Aber wie ich schon gesagt habe, ich lehre meinen Kindern eine Fremdsprache, nicht eine zweite Muttersprache. Als Deutsche haben wir durchaus das Recht, mal einen Fehler zu machen und auch einen Akzent zu haben. Fehler und Akzent bekommen die Kinder noch viel schlimmer, wenn sie Englisch ab der 5. Klasse in der Schule lernen. Mein Mann und ich legen allerdings sehr großen Wert darauf, daß unsere beiden Mädchen sehr gutes Deutsch sprechen, das hat absolute Priorität. Da aber das Deutsche nicht leidet, sehe ich auch keinen Grund, die englische Sprache aufzugeben.

Silvia

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Re: Silvia3

Antwort von saulute am 17.05.2006, 22:54 Uhr

"Mein Englisch ist sicher für eine Deutsche vergleichsweise sehr gut, aber sicher nicht perfekt. Ich mache manchmal Fehler und bin mir dessen bewußt. Aber wie ich schon gesagt habe, ich lehre meinen Kindern eine Fremdsprache, nicht eine zweite Muttersprache."
aber, wenn du mit deinen Töchtern nur Englisch redest, lehrst di sie eine zweite Muttersprache und das noch nicht mal fehlerfrei. Unter fremdsprachelehren verstehe ich, dass du dich mit deinen Töchtern nur paar Stunden am tag auf Englisch unterhälst und dann wieder Deutsch. Oder habe ich es falsch verstanden? Du redest doch die ganze zeit Englisch, oder?

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Re: Silvia3

Antwort von Silvia3 am 18.05.2006, 0:05 Uhr

Nein, Du hast es richtig verstanden, den ganzen Tag, seit ihrer Geburt.

Ich habe wirklich ein Problem mit diesem Hang zum Perfektionismus. Warum hacken alle auf der Qualität der Fremdsprache herum? Ist die Vater-, Familien- und Umgebungssprache Deutsch denn überhaupt nichts wert? Meine Töchter lernen eine Sprache, nämlich Deutsch, mehr oder weniger perfekt. ZUSÄTZLICH lernen sie von mir ein relativ gutes Englisch. Ich spreche von der grammatikalischen Seite her mindestens so gut Englisch wie eine Engländerin der unteren Mittelklasse, mein Wortschatz erreicht sicher das Niveau der Mittelklasse. Das sollte doch ausreichen, es muß doch nicht unbedingt Oxford-Englisch sein. Oder sprechen alle Mütter hier in RuB-Forum ein lupenreines, fehlerfreies Deutsch? Was ich hier in diesem Forum lese (und ich spreche nicht von Tippfehlern, die jeder mal macht), ist ÄUSSERST schockierend. Mein Englisch ist allemal so gut, wie der Durchschnitt des Deutschen in diesem Forum.

Silvia

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Mich mal einmisch

Antwort von platschi am 18.05.2006, 18:04 Uhr

Also ich machs wie Silvia - obwohl ich auch deutsche Muttersprachlerin bin. Ich finde es auch überhaupt nicht komisch, mit meinem Sohn (anderthalb Jahre) Englisch zu sprechen.
Wo bitte ist denn das Problem, dass wir die Fremdsprache nicht immer fehlerfrei sprechen - zumal wir uns ja dessen bewusst sind. Hast Du mal überlegt, wie viele Deutsche ihren Kindern ein fehlerhaftes Deutsch beibringen? Was man da manchmal in der Grundschule zu hören bekommt, da ziehts einem glatt die Schuhe aus. Genauso siehts bei anderen aus. Meine Freundin in GB hat schon oft gesagt mein Englisch sei besser als ihres und als ich noch in England gelebt und gearbeitet habe, kam es öfter mal vor dass eine Kollegin (Muttersprachlerin Englisch) fragte, wie man ein bestimmtes Wort schreibt. Die Antwort kam grundsätzlich von uns "Export-Girls", unseres Zeichens ein Spanierin, eine Französin und ich. Ich glaube, als Nicht-Muttersprachler ist man sich der Fehler einfach viel bewusster und weiß eben das man sie macht. Ein Muttersprachler vermittelt stattdessen manchmal unbewusst Fehler, ist das nun besser? Daher verstehe ich auch nicht, warum man sich immer wieder mit Anfeindungen und Kritiken auseinandersetzen muss, nur weil man eine Fremdsprache (die ich garnicht als fremd empfinde) mit seinem Kind spricht.

Achso, meine Englischkenntnisse sind zum Teil in GB erworben, außerdem habe ich lange Zeit als Erzieherin an einer bilingualen Schule gearbeitet und im letzten Jahr die CELTA-Qualifikation gemacht. Ich darf also Erwachsene in Englisch unterrichten, warum sollte ich also nicht auch mit meinem Kind Englisch sprechen.

Liebe Grüße
platschi

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Re: Mich mal einmisch

Antwort von Silvia3 am 18.05.2006, 21:31 Uhr

Hallo Platschi, danke für Deine Unterstützung, ich habe mich schon gefragt, wo Du bei dieser Diskussion steckst (ich weiß nicht, ob Du den Thread weiter unten gelesen hast).

Wie läuft es denn bei Euch? Wenn ich mich recht erinnere, hatte Dir ja ein Psychologe o.ä. empfohlen mit der zweisprachigen Erziehung aufzuhören.

Zu Deinem Beitrag: Auch ich erlebe es oft in meinem englischen Gesprächskreis mit Muttersprachlern, daß ich diejenige bin, die die gerade gesuchte Vokabel oder Formulierung kennt. Ich glaube, ich gehe bewußter mit der englischen Sprache um als viele Muttersprachler. Und wenn ich immer wieder höre, daß Muttersprachler "to lent" und "to borrow" verwechseln, dann denke ich mir, daß mein Englisch für meine Kinder allemal ausreicht.

Ist echt traurig, auf wieviel Unverständnis man stößt. Was mich immer wieder wundert ist, daß der Vater bei der ganzen Thematik gar nicht zählt. Der spricht zwar Deutsch mit den Kindern, aber das interessiert niemanden. Ist die MUTTERsprache wirklich alles was zählt?

Es lebe die Emanzipation!

Silvia

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Re: @ Silvia3

Antwort von galia am 19.05.2006, 10:21 Uhr

ahem, 'tschuldigung, aber es heißt 'to lend' mit 'd'.

lg
galia

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Re: @ Silvia3

Antwort von Silvia3 am 19.05.2006, 11:41 Uhr

Danke für den Hinweis. Übrigens, in meinem Beitrag vom 14.05. an tini80 habe ich GenEtiv statt Genitiv geschrieben. Nur für den Fall, daß Du es übersehen hast!

Silvia

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Re: Mich mal einmisch

Antwort von platschi am 19.05.2006, 12:42 Uhr

Hallo Silvia,

ich war ein paar Tage nicht hier im Forum unterwegs, da Chris krank war. Habe jetzt erst Zeit zum nachlesen gefunden und mich nun nicht mehr an der Diskussion weiter unten beteiligt ;-)

Ich habe beschlossen, die Empfehlung unserer Physiotherapeutin zu ignorieren und spreche auch weiterhin mit Chris englisch. Zum einen, da ich es nicht schlimm finde dass wir eine sehr enge Bindung haben (was ja ihr Kritikpunkt und der angeblich Grund für seine Schlafprobleme ist) und zum anderen weil Chris sowieso spätestens ab Oktober einen bilingualen Kindergarten besuchen wird. Also warum sollen wir jetzt für ein paar Monate die bilinguale Erziehung ruhen lassen? Das wäre in meinen Augen Schwachsinn. Zumal der Witz an der Sache ja war, dass sie uns nahegelegt hat, dann doch von OPOL zu Familiensprache - Umgebungssprache zu wechseln. Ähm, mein Mann spricht zwar auch ganz gutes Englisch, traut es sich aber selbst nicht zu, mit Chris ausschließlich Englisch zu sprechen. Also würden wir ihn ja damit erst richtig verwirren.

Tja und was das Unverständnis der Leute betrifft kann ich da nur sagen, bei solchen die keine Ahnung von mehrsprachiger Erziehung haben mag das ja noch angehen. Denen kann man es notfalls erklären. Aber gerade hier im Forum würde ich auf mehr Verständnis hoffen. Wie oft wird auf Elke Montanari verwiesen, aber dass sie die Mehrsprachigen in acht Gruppen einteilt, bei denen eine die Menschen umfasst, die mit ihren Kindern eine Sprache sprechen, die sie selbst einmal als Fremdsprache gelernt haben wird dabei leider gern vergessen.

Und wenn wir selbst hier als Exoten gelten, möchte ich nochmal auf Frau Montanari zurückgreifen, die sehr eindeutig sagt: "Typische Mehrsprachige gibt es nicht."

LG platschi

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@galia

Antwort von platschi am 19.05.2006, 12:47 Uhr

Also ich weiß ja nicht, aber ich finde das klingt ein bisschen nach Pfennigfuchserei. "lent" oder "lend" so ein Tippfehler passiert schneller als man denkt. Da hab ich schon anderes gesehen - von Briten! Ich mag hier keine Ausschnitte aus privaten mails von Freunden posten, aber was ich da manchmal bekomme, da frag ich mich dann wirklich wer die Sprache besser kann. Ich oder zwei meiner englischen Freunde.

LG Platschi

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@saulute

Antwort von maleja am 20.05.2006, 9:46 Uhr

Ich hab das vor kurzem auch bei einem Bekannten mitgekriegt. Er ist deutscher, mit schwäbischem Akzent, die Mutter ebenso. Aber der Vater spricht mit seinem Kind englisch. Hab ihn aber nicht gefragt, warum er das macht. (wir haben uns so beim Spazierengehen getroffen)

Ehrlich gesagt, finde ich das mehr als albern. Und außerdem fühlt man ja als deutschsprachigaúfgewachsener eine andere Sprache nicht. Man kann nur seine eigene Sprache "fühlen". Und somit macht man bestimmt auch einige Fehler beim reden. Und ich weiß auch ehrlich gesagt überhaupt nicht, was das soll. Ist englisch dann die Vatersprache? In Deutschland mit deutschen Eltern aufgewachsen und englisch als Vatersprache?

Ne, echt zu krass.

GRüßle Silvia

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Re: Mich mal einmisch

Antwort von Silvia3 am 22.05.2006, 12:05 Uhr

Hallo Platschi, danke für Deine Antwort. Es ist nett, wenigstens eine "Verbündete" zu haben. Ja, ich finde es auch schade, wie dogmatisch die Leute hier an dieses Thema rangehen. Als ob es nur eine Wahrheit gäbe!

Schön, daß Du Chris in einen bilingualen Kindergarten stecken kannst. Leider gibt es hier weit und breit kein solches Angebot. Als meine Große geboren wurde, wohnten wir nur 15 Minuten von einem bilingualen Kindergarten entfernt und ich hatte gehofft, sie dort einmal unterbringen zu können. Aber dann sind wir umgezogen und leben hier wirklich in der Diaspora. Weit und breit keine mehrsprachigen Angebote für Kinder. Und ich kann und will nicht jeden Tag zweimal in die 40 km entfernte Großstadt fahren. Also schlage ich mich hier alleine durch.

Ich glaube auch, daß Psychotherapeuten im allgemeinen recht wenig von mehrsprachiger Erziehung verstehen und hätte diesen Rat daher auch nicht befolgt. Es gibt wahrscheinlich einige Tausend einsprachiger Kinder, die auch Schlafprobleme haben. Was sollen denn die Mütter da machen? Schade, daß viele Probleme bei mehrsprachigen Kindern auf exakt diesen einen Punkt reduziert werden. Aber das ist wahrscheinlich für Ärzte und Therapeuten der einfachste Weg. Entspricht nicht der Norm, muß daher Verursacher der Probleme sein. Punkt, fertig, aus. Mein Kinderarzt ist auch so ein Kandidat.

Davon abgesehen, haben sich die Schlafprobleme bei Chris denn inzwischen ein bißchen gebessert? Manches "verwächst" sich ja einfach mit zunehmenden Alter.

Liebe Grüße
Silvia

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Re: @maleja

Antwort von saulute am 22.05.2006, 14:07 Uhr

Genau, so sehe ich das auch. Und was die Damen oben nicht verstehen, es geht nicht mal um die fehler, sondern um das Gefühl. Eine ungebildete deutsche Mutter, die schlechtes Deutsch spricht, wird in meinen Augen viel emotionalere und wärmere Sprache vermitteln, ale eine feinstes britisch sprechende deutsche Mutter, weil man sich anders in einer Fremdsprache ausdrückt und fühlt.
Ich spreche fließend 4 Sprachen und bei jeder Sprache ändert sich sogar meine Stimme,nicht nur meine Ausdrucksweise. Ja, ich fühle mich fast bei jeder anderen Sprache wie ein anderer mensch.

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Moment mal

Antwort von platschi am 22.05.2006, 20:44 Uhr

Liebe Saulute,

ich habe durchaus verstanden, dass es Dir nicht um die Fehler geht. Zumindest nicht in erster Linie, denn andererseits wirfst Du Silvia ja quasi vor, dass sie ihre Kinder eine Fremsprache lehrt und diese noch nicht mal fehlerfrei ;-)
Hier im Forum kommt des öfteren die Anfrage, ob sich deutsche Muttersprachler daran wagen können, ihr Kind zweisprachig aufzuziehen. Meist von Mamas, die der Meinung sind, dass einer der Partner sehr gutes Englisch spricht, weil es studiert wurde oder andere Qualifikationen vorliegen. Da Du ja doch recht regelmäßig hier mitliest und -schreibst, ist Dir vielleicht auch aufgefallen, dass ich eher zu denen gehören, die davon abraten! Eben weil ich weiß, dass eine perfekte Beherrschung der Fremdsprache nicht alles ist. Und ehrlich gesagt, wenn ich nie in GB gelebt hätte, sondern eben nur meine Qualifikationen hätte, wäre mir nie der Gedanke gekommen, Chris zweisprachig aufwachsen zu lassen. Eben weil fließend sprechen nicht ausreicht. Aber ich habe in GB gelebt, gearbeitet, gelacht, geweint, geliebt - von daher bin ich mir sehr sicher, meinem Kind eine emotinale und warme Sprache zu vermitteln.
Und noch eins zum Thema warme und emotionale Sprache: sogar bei der Muttersprache hängt es davon ab wie sehr man sein Kind liebt. Egal ob die Eltern Akademiker oder ungebildet sind, wenn ein Kind ungewollt ist oder den Eltern aus irgendeinem anderen Grunde ein Dorn im Auge ist, wird die Sprache die man im Umgang mit ihm benutzt jede Wärme vermissen lassen. Und leider gibt es genug solcher Fälle.

In diesem Sinne denke ich, jeder sollte nach seiner Fasson glücklich werden. Ich bin mir sicher das richtige zu tun. Wenn Du es für falsch hälst, bitteschön.

LG platschi

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Re: Mich mal einmisch

Antwort von platschi am 22.05.2006, 20:56 Uhr

Hallo Silvia,

mir war von Anfang an klar, dass ich mich mit meiner Entscheidung für die Zweisprachigkeit ganz sicher Anfeindungen aussetzen werde. Nur wie ich schon schrieb ist es schade, dass es auch hier im Forum nicht ohne Kritik zu gehen scheint. Aber was solls, ich steh zu meiner Entscheidung.

Mit dem zweisprachigen Kiga, das ist ein echter Glücksfall. Dieser hat erst letztes Jahr eröffnet und macht in diesem Jahr eine jüngere Gruppe auf. Dazu kommt, dass er quasi fast um die Ecke ist. Hier in Berlin haben wir ja doch so einige zweisprachige Kitas, aber die meisten sind sehr überlaufen - so dass es als Nichtenglischer Muttersprachler kaum möglich ist, dort einen Platz zu bekommen - und außerdem sind die meisten auch recht weit von uns entfernt.

Was Chris Schlafprobleme betrifft, es war besser aber jetzt im Moment wird scheinbbar gerade wieder schlechter. Ich gehe mit ihm noch brav zu unserer Physio-Tante, aber 'nen wirklich brauchbaren Rat habe ich auch noch nicht bekommen. Letztens meinte sie wenn es denn garnicht anders geht, soll ich ihn eben vielleicht doch mal schreien lassen. Genau das wollte ich aber nie tun.
Ich denke auch, dass es für Ärzte etc. ein Leichtes ist, vieles auf die Zweisprachigkeit zu schieben. Es heißt ja auch immer wieder so leicht, das bilinguale Kinder später sprechen lernen. Ja, Chris sagt noch nicht sehr viel, aber sein zwei Tage älterer, einsprachig aufwachsender Krabbelkumpel sagt auch nicht mehr :-) Zum Glück ist unsere KiÄ da recht aufgeschlossen.

LG Ines

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Re: Mich mal einmisch

Antwort von Silvia3 am 23.05.2006, 23:13 Uhr

Um den zweisprachigen KiGa beneid' ich Dich wirklich!

Jedes Kind ist halt anders. Ich habe ja zwei Töchter. Die Große hat früh und gut gesprochen. Die Kleine spät und schlecht. Meine Große hat immer sehr viel geschlafen und auch sehr früh durchgeschlafen, bei der Kleinen habe ich erst seit dem vierten Geburtstag nachts meine Ruhe, und sie hat insgesamt immer sehr wenig geschlafen. Die Große ist still und introvertiert, die Kleine wild und stürmisch, so nach dem Motto "hoppla hier komm ich". Ich bin immer wieder erstaunt, wie zwei Mädchen, die die gleichen Eltern haben und unter mehr oder weniger gleichen Bedingungen aufwachsen, dermaßen verschieden sein können. Deshalb kann ich Dir nur raten, bleib ganz ruhig, Dein Chris wird auch irgendwann durchschlafen und wenn es das nicht tut, dann wenigstens reden wie ein Wasserfall.

Viele Grüße
Silvia

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