Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von DK-Ursel am 10.01.2007, 10:35 Uhr

Ich verstehe dich auch sehr gut

Herj allesammen!

ich habe zuerst auch immer mit Erstaunen und Entsetzen reagiert, wenn mir ein mensch sagte,e r könne mit sienem Kind kaum noch in seiner Muttersprache sprechen.
dank des Internets (weil ichso eben in Kontakt mit noch mehr mehrsprachgen Eltern kam) habe ich gelernt zu akzeptieren,daß manche nicht dieselbe Innigkeit iht (ihrer) Sprache wie ich.
Wie Menschen sind nun mal unterschiedlich und Verurteilungen nur deshalb, weil andere Menschen unter anderen Lebensbedingungen anders reagieren, passieren mir leider auch zu leicht, versuche ich aber zu vermeiden und durch Verständnis zu ersetzen!

Und weil ich ein sehr sprachbewußter Mensch bin, fällt es mir seit Schulzeiten leicht (da war es für strenge Lehrer oft nötig, lächel), mich selbst zu beobachten und gewisse sprachliche Angewohnheiten zu verändern - und ich denke, dorthin mußt Du auch kommen.
Versuch es bitte immer wieder, denn der Tip mit den französischen Medien ist ja wirklich gut - auch ich habe Bücher, CDs, Filme eingesetzt zur Unterstützung, denn auch ich bin, wie ja wohl die meisten von uns, der einzige Mensch, der die Nichtumgebungssprache mit den Kindern spricht, sofern wir nicht auf "Heimaturlaub" sind - ja, derTip ist also gut,aber andererseits schriebschon jemand: Ohne Beispiel der mutter hilft das nicht richtig, und zum andern: ICH persönlich möchte mein Kind nicht dauernd bedudeln und mit Hintergrundmusik und Hintergrund-TV aufwachsen lassen. Das kollidiert dann wieder mit meinen anderen Erziehungsprinzipien (lächel), und der Zweck heiligt da eben nicht die Mittel.

WennKindersichweigern, die Nichtumgebungssprache zu sprechen, sollte man dies ignorieren, selber aber konsequent mit dereigenen Spracheweitermachen.
Nimm den Satz des Kindes auf und wiederhole ihn in deiner Sprache; ggf. in Frageform, die auf den nächsten Satz zuführt.
("Was,Niklas war heute nicht inder Schule? = Satz des Kindes.
Weißt du denn,was ihm fehlt? -- = Fortführung )

Und nein,Paula, ich denke auch nicht, daß man derart konsequent sein MUSS wiem anche es hier fordern, aber konsequentmuß man schon sein.
D.h. Mischen i msatz sollte man nicht; allerdings schadet es keinem Kind, wenn es merkt, daß Mutter draußen die andere Sprache kann oder zuhause, wenn andersprachige Gäste dabei sind.
Das ist wirklich ,wie Du schreibst, auch für meine Kinder eben Beweis dafür, daß wir alle mit unseren Sprachen jonglieren (und eben nicht nur sie) - aber zu mir, mit mir wird bitte sehr nur deutsch gesprochen, außer s.o.

Also, Cahrline, versuch es weiterhin - sowas kann man sich angewöhnen!!!!

Viel Glück, es lohnt sich - Ursel, DK

 
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