Möbel für die Kleinen - aber welche?

Baby im Babybett

© fotolia, nyul

Für die meisten werdenden Eltern ist die Einrichtung des Kinderzimmers natürlich etwas Besonderes.

Das Angebot an Kindermöbeln ist jedoch sehr groß. Hier ein paar Tipps, worauf Sie beim Möbelkauf achten sollten:

Grundausstattung: Bett und Wickelkommode

Keine Sorge, in den ersten Wochen und Monaten braucht Ihr Baby noch kein perfekt eingerichtetes Kinderzimmer. Ein Bett und eine Wickelkommode sind zunächst ausreichend. Und das kann beides auch bei den Eltern im Schlafzimmer stehen. Kinderärzte empfehlen sogar, Babys in den ersten Monaten mit im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen - aber besser im eigenen Bett.

Bett, Wiege oder Stubenwagen?

Optimal für die ersten Wochen ist eine Babywiege oder ein Stubenwagen, der in der Wohnung leicht von einem Raum in den anderen geschoben werden kann. Leider ist beides recht teuer in der Anschaffung und wird mit 4 bis 6 Monaten zu klein. Eine schöne Tradition ist es deshalb, den Stubenwagen in der Familie oder im Freundeskreis weiterzugeben.

Neu sind sogenannte Beistellbettchen, die zum Elternbett hin offen sind. Wie im Elternbett besteht aber auch hier die Gefahr, dass das Baby unter die Bettdecke der Eltern gerät.

Das Gitterbett

Kostengünstiger ist es, gleich ein richtiges Gitterbett anzuschaffen, denn spätestens mit etwa 6 Monaten braucht Ihr Kind das sowieso. Hier sollten Sie nicht so sehr auf den Preis als vielmehr auf Qualität und Langlebigkeit schauen. Ein Bettchen, das stabil ist und mitwächst, begleitet Ihr Kind nämlich während der ersten 4 bis 6 Jahre. Optimal ist eine Größe von 140x70cm, dann kann es später noch zum Juniorbett umgebaut werden.

Die Wickelkommode

Die meisten Wickelkommoden lassen sich später zu einer normalen Kommode umbauen. Deshalb lohnt es sich auch hier, auf Qualität und Langlebigkeit zu achten. Robust und kippsicher sollte sie sein - und hoch genug, um Ihnen das Wickeln zu erleichtern. Die Utensilien, die Sie zum Wickeln brauchen - Pflegeprodukte, Windeln, Bodies, Strampler - lassen sich gut in den Schubladen verstauen und sind so immer griffbereit.

Eine sinnvolle Investition ist eine Wärmelampe über dem Wickeltisch. Dann können Sie Ihr Baby beim Wickeln auch ruhig mal etwas länger nackig strampeln lassen oder es - wie Experten empfehlen - ab und an zärtlich massieren und Bewegungsübungen machen.

Hochstuhl und Kleiderschrank

Sobald Ihr Kind eigenständig sitzen kann - etwa mit 6 bis 9 Monaten - ist ein Hochstuhl eine sinnvolle Anschaffung. Optimal ist es, wenn er höhenverstellbar ist, so dass er später als Kinderstuhl weiter verwendet werden kann.

Für Höschen, Bodies, Pullover und Socken ist auch ein Kleiderschank bald unerlässlich. Solange er noch nicht vollständig mit Kleidung belegt ist, haben auch Spielsachen hier einen guten Platz.

Zuletzt überarbeitet: Januar 2019

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