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Geschrieben von Liam2008 am 16.01.2012, 23:22 Uhr

Wie sieht ihr dass?

Hallo.
Ich bin neu in diesem Forum und hoffe dass ihr mir trotzdem eure Meinung dazu sagt. Mein Sohn ( fast vier Jahre) geht seit 9 Monaten in einem Naturkindergarten. Wir haben uns diese Art von Kindergarten ausgesucht, da er ein kleiner Draufgänger ist und super viel Energie in sich hat.
Er ist wohl eher ein Kind,was gerne alleine spielt, jedoch keinerlei Probleme hat Kontakte zu finden. Er ist sehr wild, und man kann ihn zeitweise kaum bändigen,was auch im Kindergarten auffällt. Das finde ich und die Erzieher aber nicht so schlimm und es wird sich evt noch legen. Nun zu dem eigentlichen Problem:
Mein Sohn hat nur einen sehr guten Freund im Kindergarten auf dem er auch richtig fixiert war. Sie trafen sich auch mal zum Spielen Nachmittags. Sein Freund, sehr schüchtern und ruhig ,und genau das Gegenteil von meinem Sohn, taute dann auf und wurde auch mutiger.
Kurz vor den Weihnachtsferien kam dann seine Mutter zu mir und sagte mir, dass sie es momentan nicht wünscht,dass ihr Sohn mit meinem Sohn spielt. Ich solle es aber nicht persönlich nehmen, und es ist ja auch eigentlich nichts gegen meinen Sohn".Als Antwort gab sie mir dann" wenn mein Sohn mit deinen spielt ist er tagelang aufgedreht, hört nicht und ist aggressiv gegenüber seinen größeren Brüdern oder den Katzen"Sie hätte auch schon den Erzieherinen Bescheid gegeben.
Ich war wie vor dem Kopf gestoßen, denn wenn sie zu Besuch bei uns waren, haben die Jungs halt wie Jungs gespielt. Alles ein bisschen rauer mit Kappeln usw. aber niemals aggressiv.( habe mich vorher mit der Mutter gut verstanden)Als ich die Erzieherin darauf ansprach, sagte sie mir auch nur, ich solle mir keinen Kopf machen, und dass die Unruhe von dem Jungen nicht durch meinen Sohn kommt, und die Mutter immer die Schuld bei anderen sucht.Es war für meinen Sohn der beste Freund und er tut mir nun so leid,dass ich ihm jeden morgen sagen muss, das er bitte nicht mit dem Jungen spielen soll,weil es die Mutti nicht möchte.
Heute kam dann die besagte Mutter auf mich zu,und sagte, dass sie es schade findet,dass ich ihren Standpunkt nicht verstehe.
Ich antwortete, dass es für mich persönlich ist und wie toll ich es doch finde, einen 4jahrigen, das Spielen mit seinem besten Freund zu verbieten. Zum Schluss habe ich dann noch gesagt" du hast dass was du wolltest, die zwei spielen nicht mehr miteinander und eigentlich suchen sich die Kinder die Freunde selbst und nicht die Eltern"
Es ist jetzt wirklich viel geschrieben und ich hoffe ihr versteht was ich damit meine. Es nagt so sehr an mir,dass ich fix und fertig bin :.-(
Mein Sohn wird meines Empfindens wie ein Raufbold und aggressives Kind dargestellt,was er aber nicht ist. Er ist halt sehr aktiv und kann ab und an nicht die Grenzen einhalten aber er kann recht von Unrecht unterscheiden und es gibt mir Stiche ins Herz ihn von seinem besten Freund fern zuhalten.
Sehe ich dass alles vielleicht doch zu persönlich und wie soll ich weiter mit dieser Situation umgehen?
Vielen lieben Dank und nochmals Sorry für den ewig langen Text

 
3 Antworten:

Re: Wie seht ihr dass?

Antwort von Mondreise am 16.01.2012, 23:47 Uhr

Hi,
ich verstehe, daß dich das verletzt, aber das ist doch sehr gut von der Mutter, daß sie dir da Bescheid sagt.
Stichwort offene Karten.

Daß sie im Kindergarten miteinander spielen, wirst du (oder sie) deinem Kind ja wohl nicht verbieten? Daß wäre pervers.

Knüpf Kontakte mit vielen anderen Müttern und Kindern, und wenn dein Kind auf diesen einen Kindergartenfreund fixiert ist, ermutige ich dich, die Kontakte mit anderen Eltern und Kindern zu fördern. Deine eigenen und die deines Kindes. Es ist nie so gut, wenn man sich auf einen Menschen fixiert, selbst für Erwachsene nicht.

Und die betreffende Mutter kannst du zur Aussprache bitten, heisst momentan momentan oder überhaupt, oder was? Und warum im Detail? Lad sie mal zum Essen / Kaffee ein (veraltet, bevor Facebook, Internetforen etc.)

Ciao Biggi

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Re: Wie sieht ihr dass?

Antwort von Mutti69 am 17.01.2012, 5:21 Uhr

Also, erstmal brauchst du dich nicht persönlich angegriffen fühlen. Kein Mensch hat behauptet das dein Sohn ein Rüpel ist oder gar agressiv. Die andere Mutter hat ihren eigenen Sohn in DESSEN Verhalten kritisiert...wohl zu Zeiten nachdem er mit deinem Sohn gespielt hat.

Nimm also Abstand von der Vorstellung DU wirst angegriffen.

Für die Kinder ist es sehr schade, aber die sehen sich noch im Kindergarten und da hat die andere Mutter keinen Einfluß.
Vielleicht ändert die Mutter auch noch ihre Meinung?

Eine Spielkameradin meines Sohnes hat ihren Eltern erzählt, mein Sohn würde sie immer hauen. Tatsächlich haben sie sich jeweils über etwas gestritten, das Mädchen hat geschrien und geschubst, mein Sohn konnte damit nicht umgehen und hat zurück geschubst oder gehauen. Patt halt!

Nach 3 Wochen Besuchsverbot (die Eltern des Kindes meinten meiner sei ein notorischer Schläger) hat das Mädchen ihre Eltern so genervt, gebettelt und bekniet, das sie doch wieder kommen durfte!

LG

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Re: Wie sieht ihr dass?

Antwort von Nase am 17.01.2012, 14:51 Uhr

Also im Kindergarten als Erzieherin hätte ich da aber anders gehandelt. Was die Mutter privat möchte, ist ihre Sache klar, er muß nachmittags nicht mit Deinem Sohn spielen, wenn sie das nicht unterstützt, aber während der Kigazeit, kann man den Kindern in der gleichen Gruppe doch nicht verbieten zu spielen.
Wir erklären den Eltern immer, dass wir das in der Gruppe lösen, wenn wir merken, dass zwei Kinder sich absolut nicht gut tun, was im Übrigen selten vorkommt, dann regeln wir das, indem wir andere Spielideen anbieten, oder andere Kinder dazuspielen sozusagen, aber ich verbiete keinem Kind, dass es mit einem anderen spielen darf. das geht doch im Alltag gar nicht.
Und genauso erkläre ich dass den Eltern auch, wir sind eine Gruppe, und morgens einem Kind zu sagen, gell DU spielst aber nicht mit dem anderen, weil die Mama will das nicht, das geht gar nicht. Überhaupt nicht. Was die zwei im Kindergarten machen, ist doch Kindergarten und Kinder Sache.Sie kann ja den privaten Kontakt gerne reduzieren, das steht ihr frei. Aber nicht Freundschaften verbieten.

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