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Geschrieben von Amy2011 am 06.04.2010, 21:58 Uhr

Vorteile u. Nachteile KiGa...

Meine Tochter geht ab August in den KiGa, sie ist dann 3,5J..
Viele in meinem Umkreis raten davon ab, weil man ja nur "Mist" da lernt, oft krank wird (also immer jm. das Kind ansteckt), Schimpfworte lernt, frech redet (das ist mir auch oft aufgefallen, dass KiGa Kids so eine "eingebildete" Art haben, so frech reden, auch mit Erwachsenen).
Klar gibt es auch pos. Dinge, die sie da lernen, aber meine Tochter ist jetzt noch braves Mädchen, außer "böse Mama" kann sie nicht schimpfen, auch ist sie nie krank,
aber wenn sie in KiGa geht, dann kann sie best. auch was anderes.

Was gibt es da für Vorteile?

 
31 Antworten:

Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von roti120392 am 06.04.2010, 22:03 Uhr

Sicher gibt es auch Vorteile, um Kinder in den Kiga zu schicken:

- Spielen mit Gleichaltrigen
- Lernen sich unterordnen
- Bastelmöglichkeiten
- Selbständiger werden ......

Aber ehrlich gesagt, wenn man hier die Beiträge liest, was in einigen KIgas abgeht, dann wird einem ja schon Angst und Bange! Unser Großer kommt im Sommer rein. Er wird dann ein paar Wochen später schon 6 Jahre alt und geht nur ein Jahr in den Kiga. Ich denke, das reicht völlig aus um o.g. Dinge noch zu lernen.

Die wirklich wesentlichen Dinge möchte ich ihm selbst beibringen.
Für mich ist es auch sehr wichtig meine Kinder nicht zu früh dem Einfluß anderer auszusetzen.

LG Tina

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Suki am 06.04.2010, 22:15 Uhr

wer rät dir denn ab?
sind das alles erfahrene eltern, die tatsächlich kinder im kindergarten haben/hatten?

das kann ich kaum glauben.
ich habe 3kinder im kiga gehabt. eins ist jetzt in der schule.
viele kinder nehmen in den ersten monaten alles an krankheiten mit, was sie kriegen können. ich denke: besser im kiga als dann später in der schulzeit fehlstunden ohne ende. manche kinder werden nie krank, egal ob kita oder nicht.
das gleiche mit den schimpfwörtern. wenn sie es interessant finden, dann fangen sie das motzen auch noch in der schule. da sind es eben andere wörter.

lg suki

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von dieElle am 06.04.2010, 22:28 Uhr

Ich weiß nicht, was andere Mütter in den KiGas ihrer Kinder erleben, ich kann nur aus meinem persönlichen Umfeld und MEINEN eigenen Erfahrungen sprechen:

Meine Tochter geht seit August 2008 (sie war 2 Jahre, 6 Monate alt) in eine KiTa. Sie hat einen Ganztagsplatz von täglich 7 bis 16 Uhr.
Sie ging vom ersten Tag an super-gerne hin.
Ich bin/war von Anfang an im Elternbeirat tätig und verbringe selbst sehr viel meiner Freizeit (ich arbeite 30 Wochenstunden) in dieser KiTa.
Wir haben SEHR engagierte Erzieherinnen, die ihren Job mit Herzblut ausfüllen und ihn fast leben. Sämtliche Probleme, die den KiTa´s von Seiten der Landesregierung (Stichwort KiBiZ) gemacht werden, werden so gut es geht umschifft und wenn es auch manchmal an vielen materiellen Dingen mangelt, wir doch Herzlichkeit und Liebe großgeschrieben.
Wir fühlen uns als Familie in unserer Einrichtung einfach nur gut aufgehoben.
Zudem kann ich sagen, dass meine Tochter nicht häufiger krankgeworden ist, nicht mehr Schimpfworte lernt und nicht mehr oder weniger frech ist, als sie es schon vorher war!
Ich empfinde ihren KiTa-Besuch durchweg als Bereicherung, weil sie dort soziale Kompetenzen erlernt, die zuhause niemals möglich wären. Die Unterhaltung, den Spaß und diese Non-Stop-Betreuung könnte ich zuhause als "einzelne Mutter" gar nicht bieten!
Und letztlich lernen Kinder auch, sich ohne Mama und Papa als Bezugsperson zu behaupten.
Ich kann also wirklich nur sagen: ich würde unseren Kindergarten immer wieder wählen!!

LG, E. (die jetzt schlafen geht, weil Morgen Früh um 5 Uhr der Wecker klingelt ;-) )

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von JonasMa am 06.04.2010, 22:39 Uhr

Dann schicke am besten Dein Kind auch nicht in die Schule - was da abgeht - das schlackern mir echt ab und zu die Ohren -mein Großer hat Sachen mit gebracht - da war der Kindergarten echt Kindergarten gegen.
Und davon ab - sie hören diese Wörter (eben 'Scheiße' auch draußen auf der Straße und quatschen sie auch dann nach.)
Ich kann nur positiv vom KiGa reden - die Kinder brauchen irgendwann eben auch ein eigenes Umfeld, in dem sie sich austetsten können - ohne Mama, die mit Argusaugen über sie wacht. Und ganz ehrlich - irgendwann reichen Mama und Papa i.d.R. nicht mehr zu spielen - da sind dann die anderen Kinder gefragt und das ist in meinen Augen eine gute und nützliche Entwicklung.

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Das hängt von ganz vielen Faktoren ab!

Antwort von stjerne am 06.04.2010, 22:40 Uhr

Es sind nicht alle Kindergärten gleich!
Es hängt von ganz vielen Dingen ab:
Welches Konzept? Welche ErzieherInnen? Was für Familien schicken ihren Nachwuchs? Wie lange wird das Kind dort bleiben? Welche Einstellung haben die Eltern selbst? Und ganz wichtig: Was hat das Kind selbst für Bedürfnisse?

Wir haben in unserem Kindergarten niemals schlechte Erfahrungen gemacht! Die Einrichtung ist toll, die Erzieherin absolut spitze, fast alle Familien sind angenehm und bringen sympathische Kinder. Und unsere Kinder sind beide sehr aufgeschlossen, lieben das Spielen in der Gruppe und usw.
Für uns war es das beste, was wir machen konnten. Aber das kann natürlich auch anders laufen.

Trotzdem kenne ich kaum Familien, die es bereut haben, ihre Kinder in den Kindergarten zu schicken.
Die Erfahrung, dass Kindergartenkinder besonders "frech" sind, habe ich eigentlich nicht gemacht. Das ist auch wieder etwas, was von der Qualität der Erzieher sehr beeinflusst wird: Unsere achtet sehr auf respektvolles Miteinander; meine Große lernt jetzt erst jetzt in der Schule die ganze Bandbreite der Fäkalsprache... Wo allerdings Kinder ohne jede Manieren in den KiGa geschickt werden, kann man von den Erziehern natürlich auch nicht erwarten, dass sie alle Versäumnisse der Eltern ausbügeln.

Für meine Kinder war auch der Kontakt in der Gruppe sehr wichtig. Beide haben dort tiefe Freundschfaften geknüpft. Auch ist es spannend, wie sich ihre Position in der Gruppe verändert. Erst sind sie die Kleinen und werden von den Großen bemuttert, später sind sie selbst "groß" und zeigen anderen "Kleinen", wo die Schaufeln liegen...
Insofern würde ich sagen, die Kinder lernen, sich in eine Gruppe EINzuordnen, nicht sich UNTERzuordnen.

Wenn man Kindr jeden Tag in der Gruppe sieht, lernt man sie anders kennen als auf dem Spielplatz oder im Sportverein. Und die Kinder suchen ihre Freunde selbst aus, das finde ich wichtig. Ich hätte vielleicht für meine Töchter nach gleichaltrigen Mädchen gesucht, im KiGa habe ich begriffen, dass sie nun mal lieber mit älteren Jungs spielt.

Meinen Kindern gefällt es auch, einen Lebensteil zu haben, den sie selbst bestreiten, von dem sie mir erzählen, in dem sie sich besser auskennen als ich. Das gibt ihnen sehr viel Selbstbewusstsein.
So viele Lieder haben sie von mir gelernt, aber das Lied vom Maulwurf Walther haben SIE MIR beigebracht, was für ein tolles Gefühl! :-)

Manchmal entdecken die Kinder auch ganz neue Eindrücke:
Meine große Tochter hat zu Hause Bauklötze oder Lego kaum angerührt, also habe ich auch nichts zum bauen mehr angeschafft. Im KiGa hatten sie dann Kapla-Steine und das war's! Was hatte sie für einen Spaß damit. Sowas hätten wir alleine nicht rausgefunden.

Mein Fazit:
Guck Dir die Einrichtungen in Deiner Nähe an, sprich mit den Erzieherinnen und beobachte Dein Kind genau. Passt alles zusammen? Hast Du ein gutes Gefühl? Das ist wichtig! Wenn Du dem KiGa misstrauisch gegenüber stehst und sowieso denkst, dass es eigentlich nichts Gutes ist, wird es nicht klappen. Habe eine Freundin, bei der das genau so gelaufen ist.

Aber es kann wirklich großartig sein! Wenn eben alles passt.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...roti

Antwort von Amy2011 am 06.04.2010, 22:42 Uhr

ja, da gebe ich dir recht
...
"Aber ehrlich gesagt, wenn man hier die Beiträge liest, was in einigen KIgas abgeht, dann wird einem ja schon Angst und Bange."

mein mann sagt, ich soll sie selber fördern,
mit ihr basteln, lernen sich zu unterordnen,
soll mich mit müttern, die kinder zuhause haben treffen, ... .

klar, wird sie da spaß haben, einiges dazu lernen,
aber ich habe auch kein bock ihr die schimpfworte auszureden, zum kia zu rennen, ...
wieso bringen mütter ihre kranken kinder in den kiga,
damit alle angesteckt werden???

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...@Amy2011

Antwort von stella_die_erste am 07.04.2010, 0:08 Uhr

Ui..MEIN Thema :-)

Ich würde sagen, daß kommt darauf an, was genau man sich vom Kindergarten erhofft und welche Ansprüche man als Mensch hat.

Vorteile habe ich persönlich keine gefunden, darum war mein Kind auch nicht im Kiga.
U.a. auch wegen der von Dir angesprochenen, unschönen "Nebenwirkungen". Den schlechten Einfluss im Kiga-Alter haben wir jedenfalls nicht vermisst..im Schulalter war mein Kind dann bereits so gefestigt, daß es sich nicht mehr dem "Pipikacka"-Gruppenzwang (wobei das noch harmlos ist, wenn ich manche 5jährigen so höre, da fallen ganz andere Wörter!) unterworfen hat und es bis heute keine bösen Schimpfworte bei uns gibt.
Ich finde es befremdlich, wenn Kleinkinder "Scheisse" oder "Wichser" sagen, aber nun ja-irgendwo kommt`s ja her. Diesen Umgang muß ich nicht haben.

Auch Angeberei, Mobbing, vorlautes Reden, Respektlosigkeit anderen gegenüber usw. sind schon im Kiga weit verbreitet. Unschön, wenn Kinder, die noch eine reine Seele haben und einfach sie selbst sind, so früh damit konfrontiert werden.

Viele Menschen sehen die Vorteile in den "sozialen Kontakten" (die man aber auch anderswo findet, gibt tausende Möglichkeiten) und darin, daß Kinder angeblich lernen, sich in Gruppen einzufügen.

Nun, mein Kind hat das auch ohne Kiga gelernt. Und zwar dann, als es reif dazu war.
Das ist mit 3 Jahren ja nur selten der Fall und was ich aus dem Bekanntenkreis kenne, sind ehem. (Kiga-)Kinder, die heute noch ziemlich unsozial sind und eher eine rücksichtslose Ellenbogenmentalität an den Tag legen. Das führe ich u.a. auf die Aufbewahrung in großen Gruppen im frühen Kindesalter, ein gewisses Desinteresse der Eltern am Kind ("regelt ja alles der Kiga") bzw. eine Art von liebloser Erziehung zurück.

Gerne wird auch das Argument genommen "was mein Kind im Kiga lernt, könnte ich ihm zuhause gar nicht bieten".
Das mag für viele tatsächlich zutreffen, aber lange nicht für alle Eltern/Mütter.
Traurig ist es allemal (wenn man seinem Kind malen, basteln, singen und entdecken etc. nicht zuhause bieten kann bzw. WILL) und sich selbst so abqualifiziert, daß man sich nicht einmal DAS zutraut.

Das ist jetzt meine persönliche Meinung, man muß selbst abwägen, was man sich zeitlich erlauben kann und will. Ob man einen Kindergarten braucht, oder nicht.

Ich sag`s jetzt mal ganz drastisch (mich mag hier sowieso keiner, insofern ist es eh egal ;-): wenn Du Dein Kind nicht "versaut" haben willst, laß es daheim und erziehe es so, wie Du es für richtig hältst.
Ohne den Einfluss irgendwelcher Erzieher/innen (da hat auch jede so ihre Eigenheiten und Ansichten von Erziehung, die fast nie zu 100% mit denen aller Eltern kompatibel sind) und Kindern, die mit Fäkalsprache um sich werfen.

Krankheiten hatten wir übrigens auch dann nach Schuleintritt nicht auffallend häufig, das hat man uns auch immer wieder prophezeit ("das Kind kann ja gar kein Immunsystem aufbauen!Das kommt dann alles in der Schule!").
Und ich gebe zu, es war ein angenehmer Nebeneffekt, ein nicht ständig rotzendes und schleimig hustendes Kleinkind zu haben. Unser KiA kannte uns nur von den U`s.

Sag den Leuten aus Deinem "Umkreis" und Deinem Mann einen schönen Gruß von mir, von der Sorte gibt es leider viel zu wenige Menschen :-)

Was sie im Kiga "lernt", kannst Du ihr auch beibringen, glaube mir.
Soviel Herausragendes kann das gar nicht sein, wenn ich mich an manche Mitschüler meines Kindes im ersten Schuljahr (mit Grausen) erinnere.
Da wurde ein Mords-Tamtam von wegen Vorschule gemacht und letztendlich konnten die Kiga-Kids weit weniger, als die Kinder, die gar nicht im Kiga waren (waren in der Klasse mehrere).

Hört sich alles für viele sicher wieder ungeheuer provokant und arrogant an, ist aber alles Tatsache.
Menschen sind verschieden, letztendlich mußt Du selbst wissen, was Du für Dein Kind möchtest.

Wenn Du Fragen hast, schreib mir einfach eine PN.

LG,
Stella

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...@Amy2011

Antwort von stjerne am 07.04.2010, 0:42 Uhr

Wie ich in meinem Beitrag oben ja schon geschrieben habe, finde ich es wichtig, dass Eltern vom KiGa-Besuch ihrer Kinder überzeugt sein sollten. Insofern finde ich es nur konsequent, wenn Du Dein Kind nicht dorthin schickst, da es Dir ja ganz offensichtlich völlig gegen den Strich geht.

Einhaken möchte ich nur in zwei Punkten:
Sein Kind in den KiGa zu schicken zeugt nicht prinzipiell davon, dass man am Leben seiner Kinder nicht interessiert sei. Ich nehme an ALLEM regen Anteil, auch an diesen täglichen vier Stunden im KiGa, bin im Elternbeirat usw. Und da es nur vier Stunden sind, kann sicher keine Rede davon sein, dass ich meinen Kindern zu Hause kein singen, basteln etc. bieten würde. Was sollten wir sonst tun? Ich stecke sie doch nicht nach dem Mittagessen ins Bett.

Und es GIBT Gruppen, in denen Mobbing usw. nicht stattfindet, WEIL die Erzieherinnen auf die reinen Seelen (wie Du sehr treffend sagtest) der Kinder achten. Manchmal frage ich mich bei unserem KiGa sogar, ob dort nicht alles zu kuschelig und Heile-Welt-mäßig ist. Aber die "wahre" Welt kommt ja noch früh genug...

Das ist mir wichtig festzuhalten, denn ich mag keine Pauschalverurteilungen.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Pebbie am 07.04.2010, 9:26 Uhr

Hallo !

Na, dann stell´Deinem Mann mal einen Belustigungs- und Lehrplan für Eurer Kind auf, den er dann durchziehen kann.

Ich denke mal, wenn die EInrichtung dementsprechend ist, und das sollte man daran festmachen um zu schauen wie das Konzept ist und auch Erfahrungen anderer Eltern, sollte man sein Kind ruhigen Gewissens einem Kindergarten anvertrauen. Man hat dennoch genug Möglichkeiten Zeit mit dem Kind zu verbringen und sich auch in die Kindergartenarbeit zu integrieren.
Das viele Kinder oft krank sind wenn sie in den Kindergarten gehen stimmt leider, nur stärkt auch jeder Infekt das Immunsystem. Dann sind die Kinder wenn sie in die Schule kommen weniger anfällig.

Und Schimpfworte und frech sein lernen die Kinder auch, wenn Du sie wohlbehütet zu Hause lässt , oder hat das arme Kind lebenslang Hausarrest ?
Dein braves Mädchen wird hoffentlich ein selbständiges Kind werden, was nicht immer Deinen Vorstellungen entspricht. Denn das macht die Induvidualität aus. Deswegen ist sie nicht weniger liebenswert.
Wenn ich ehrlich sein darf, finde ich Deine Einstellung recht naiv und unsicher. Du scheinst leicht beeinflussbar zu sein. Man sollte seinem Kind aber Selbstbewusstein vermitteln und die Fähigkeit selbst Entscheidungen treffen zu können muss sich entwicklen können. Dazu sind Kindergärten bestens geeignet. Zumindestens unserer

LG Ute

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von celmin am 07.04.2010, 9:28 Uhr

Warum sollten ausgerechnet die KiGa-Kinder alle rotzfrech sein? Wenn man zu Hause keine Schimpfworte gebraucht, dann werden die Kinder das auch nicht tun. Natürlich kommen die Wörter alle mal zu Hause an, aber das muss nicht zwingend aus dem KiGa kommen, sondern kann auch bei diversen Nachmittagsaktivitäten der Fall sein. Und dann muss man sich so oder so damit auseinander setzen. Was ist so schlimm daran? Bei uns gibt es solche Ausdrücke wie Wichser usw nicht, weil ich das nicht zulasse. Aber natürlich gibt es das böse böse SCH...-Wort, weil es mir eben auch mal über die Lippen kommt.
Bei Stella habe ich immer den Eindruck, sie hält sich für etwas besseres. Wenn es für sie Erfüllung war, sich bis zum Schuleintritt ums Kind zu kümmern, dann mag das für sie richtig gewesen sein. Für ihr Kind war es bestimmt auch nicht verkehrt, weil es eine engagierte Mutter hat, die sich - für mich wirkt es so - bis zur Selbstaufgabe um die Erziehung kümmert. Und für mich ist das so, wenn man das Kind wirklich ausschließlich selbst erziehen will.
Meine beiden waren ab einem Jahr halbtags in der Krippe. Sie waren sehr gerne dort und haben eher geweint, wenn ich sie geholt habe, weil sie noch mitten im Spiel waren. Ich selbst bin eben auch nach einem Jahr wieder in meinen Beruf zurück, zuerst 4 Stunden, mittlerweile 5 Stunden die Woche. Ich sage ganz ehrlich, dass ich mich nicht täglich von morgens bis abends mit meinen Kindern beschäftigen kann. Natürlich genießen wir die Ferien und unternehmen viel, aber eben nicht täglich das ganze Jahr. Ich brauche auch Zeit für mich, sonst bin ich unglücklich. Und die Kids sind aufgeschlossene, selbstbewusste und glückliche Menschen.
Ich denke, hier kommt es nicht nur auf das Kind an, sondern auch darauf, ob das auch für die Mutter richtig ist. Ich brauche auch die Anerkennung im Beruf und mein eigenes Geld. Ich möchte von niemanden abhängig sein. Aber wenn es für eine andere Frau passt, dann ist es gut so. Einfach mal in sich selbst hören, was einem gut tut.

Was macht Stella eigentlich beruflich?

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von RR am 07.04.2010, 9:46 Uhr

Hallo
aus diesem Grund ist mein Sohn nur 2 Jahre zum Kiga gegangen, im Nachhinein hätte sogar 1 Jahr völlig gereicht.

Wichtig war mir dass er mal mit "fremden" Erwachsenen alleine klar kommen muss, dass er lernt dass dort z. T. andere Regeln als daheim herrschen. In einer Gruppe zurecht kommen. Mit anderen zusammen was spielen/basteln/singen/turnen. Dafür reichen 2 Jahre Kiga MEHR als ÜBRIG!

Nachteile sind wirklich die tausende Krankheiten die sie anschleppen, der Tag ist schon mal zur Hälfte "verplant", morgens muss aufgestanden werden auch wenn die Nacht mal nicht so gut geschlafen wurde, bei Wind u. Wetter muss zum Kiga gelaufen werden, evtl. Verletzungen die durch "Rowdies" dort entstanden sind, anfangs war mein Sohn oft nach dem Kiga std.lang völlig aufmüpfig u. vermotzt (kam mir so vor wie im Kiga reisst er sich zusammen, daheim kann man den Frust rauslassen).

Bei manchen Kindern gibts Neid weil die anderen z. B. Schokoriegel zum Frühstück mitbekommen (mein Sohn sagt eher "der xy hat immer Schoko dabei das ist doch kein richtiges Essen) o. Capri-Sonne trinken u. keinen Tee/Wasser (da hat unser Kiga mittlerweile aber gegengesteuert, es darf kein Getränk mehr mitgebracht werden).

Du siehst es gibt schon Vor- u. Nachteile. Kiga finde ich schon wichtig, aber wenn du es nicht wegen der Betreuung brauchst (arbeiten gehen z. B.) dann reichen 1-2 Jahre.

viele Grüße

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von biggi71 am 07.04.2010, 10:01 Uhr

hallo,
ich frage mich ganz oft, ob einige kinder nie auf einem spielplatz sind, auf einer straße (spielstraße) spielen, bei nachbarskinder... ... ...
jede krankheit die es im kindergarten geben könnte, gibt es auch wo anders wo kinder zusammentreffen auch. jedes kleine oder große schimpfwort auch.
unsere tochter geht in einen kindergarten. mir war wichtig, dass das pädagogische konzept für "uns" stimmt, dafür fahre ich auch etwas weiter.
unsere tochter kennt nicht mehr oder weniger schimpfwörter als unser nachbarsjunge (dieser geht nicht in den kindergarten).
unsere tochter kann aber auch alles andere als brav sein!!! und das ist gut so!

lg
biggi

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Osterhase246 am 07.04.2010, 10:13 Uhr

ein kind gehört in den kindergarten.... frage ist nur WANN IST DER RICHTIGE ZEITPUNKT

krank werden sie im ersten jahr oft, sammeln abwehrkräfte, ist fast bei allen gleich. ausnahmen bestätigen die regel

im kiga lernen sie teamgeist, gemeinschaftsgeist, sich unterzuordnen, sich aber auch zu wehren, lernen verschiedenste menschen kennen, die ihnen auch im leben immer begegnen werden....

das ist wichtig

sie lernen viele schimpfwörter, was mich auch ärgert, allerdings glaub ich, sind da die muttis gefragt wie sie damit umgehen und es erklären...

letzendlich sind eltern vorbild...

dein kind lernt dort freunde kennen, die es dann eventuell mit in die schule begleiten, so wird der schulstart einfacher

lg

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von bubumama am 07.04.2010, 10:20 Uhr

Nach 3 Jahren Kindergarten kann ich sagen, ich bin grundsätzlich zufrieden, denn ICH erziehe hauptsächlich meine Tochter und nicht der Kindergarten. Solange ich sie so erziehe und stärke, dass sie nicht dem Gruppenzwang verfällt, in dem dann diverses Vokabular fällt, dann passt mir das, dann ist das okay.

Sie war auch so gut wie nie krank im Kindergarten, sie ist von Anfang an von mir "abgehärtet" worden. Viel frische Luft, oft draußen spielen, auch mal im Schnee, Regen oder Matsch. Keine übertriebene Hygiene, wie desinfizieren aller Gegenstände etc.

Meine Tochter ist grundsätzlich ein liebes, freundliches Mädchen. Sie ist schon 6 Jahre alt, sie kommt im September zur Schule.
Sie ist immer noch ein neugieriges Mädchen, das alles genau erklärt haben will. Jegliches Verbot oder Schimpfen muss ich immer ausgiebig erklären, so dass sie versteht und einsieht, warum und weshalb das so ist.
Auch alle anderen Dinge will sie konkret und verständig erklärt haben.

Im Kindergarten hört sie zwar solche Worte, aber gesagt hat sie es noch nie. Jedenfalls nicht zu mir. Außer mal "blöde Mama", "böse Mama" oder sowas, aber schlimmere Worte fielen nie.

Ich habe sie in den Kindergarten gegeben, weil erstens meine tolle Betreuung , die ich vorher hatte, weggezogen ist und zweitens ich der Meinung war, sie braucht Kontakt zu anderen Kindern. Sie war bis vor 1 Jahr noch Einzelkind.

Kindergarten ist nicht grundsätzlich schlecht, aber man sollte sich schon Gedanken darüber machen, ob es für das Kind das richtige ist. Ob der Kindergarten der geeignete ist und ob das Kind auch bereit dafür ist.
Ich weiß nicht genau, was Du vom Kindergarten erwartest, das sollte man sich vorher auch überlegen.

Ich konnte z.B. meinem Kind nicht die Möglichkeit geben, etwas Schönes zu basteln, denn ich kann es nicht. Es sieht ganz fürchterlich aus, meine Tochter lacht mittlerweile über meine Werke :-(
Daher habe ich mich immer sehr gefreut, wenn sie mit tollen Bastelarbeiten aus dem Kindergarten heim kam.

Natürlich kann ich daheim noch besser auf sie eingehen und sie auch individuell fördern. Aber ich glaube, in der Gruppe ist es einfach besser. Es wird dort ja auch der Umgang mit anderen, gleichaltrigen Kinder gelernt, das Streiten und Versöhnen, das miteinander Reden und Spielen.

melli

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von kachiya am 07.04.2010, 10:27 Uhr

Der Besuch eines Kindergartens hat für ein Kind im Vorschulalter viele Vorteile:

- Lernen, Teil einer Gruppe zu sein und nicht der Mittelpunkt des Universums
- Sich ohne Eltern in dieser Gruppe zurecht finden
- Mit anderen Kindern ohne Elternaufsicht spielen
- Training für das Immunsystem: auf den ersten Blick scheint es vorteilhaft zu sein, dass dein Kind nie krank ist, aber die Krankheiten kommen dann in der Schule oder der Körper reagiert mit Allergien
- Erste Selbständigkeit, im Kindergarten müssen die Kinder viele Sachen selber machen, die zuhause doch eher mal schnell die Eltern übernehmen
- Zeit für dich! Egal ob Arbeit, Haushalt oder auch mal Ausspannen, ein paar Stunden ohne Kind sind einfach gut.

Nachteile:

-?

Ich habe jetzt den kognitiven und motorischen Teil der Vorschulförderung mal völlig rausgenommen, den kannst du sicherlich zuhause vollbringen, aber den ganzen sozialen Teil kannst du nicht übernehmen. Irgendwann MUSS dein Kind in die Schule und dann ist es völlig überfordert in der Klasse, weil es so etwas nicht kennt. Die anderen Kinder haben das schon gelernt (so ca. 99%), in dem sie ein paar Jahre in der KITA waren. Und in der KITA werden die Kinder eingewöhnt und müssen nicht gleich von 8-13 Uhr mit fremden Kindern und einer Lehrkraft zusammen sein.
Mein Sohn hat in der KITA keine Schimpfwörter gelernt, er ist trotz Einzelkinddasein ein sehr soziales, fröhliches und beliebtes Kind, dass alle Lebewesen mit Respekt behandelt und unbefangen mit Kindern und Erwachsenen spricht, er hilft gerne den Jüngeren und löst Konflikte verbal. Vieles davon konnte er nur in der KITA lernen, Eltern können das nicht ersetzen.

Die Dauer des KITA-Besuchs ist relativ. 2 Jahre sollten es sicherlich sein, damit das Kind seinen Platz in der Gruppe findet.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Marado am 07.04.2010, 10:47 Uhr

Nur noch zu den ständigen Erkrankungen: Das ist vielleicht im ersten Moment nervig, unangenehm,... ABER jede Krankheit schult das Immunsystem, ist also im Nachhinein positiv zu sehen. Wenn sie bis zur Schule immer so schön gesund ist, dann kommt das dort und das wäre dann wohl schlimmer..
Ein Kleinkind würde ich auch nicht in die Kita geben, wenn es nicht sein muß, aber mit 3 auf jeden Fall! Ich kann das gar nicht alles bieten, was die alles mit den Kindern machen! Alleine schon die vielen Kinder.. Ausdrücke werden irgendwann immer getestet (ich war nie in der Kita, aber kannte sie trotzdem, durfte sie aber nicht benutzen und habe es dann irgendwann wieder gelassen. Das klappt auch bei meinem Kitakind, 5J). Kein Kind bleibt ewig immer lieb und nett, das Frechsein gehört zum natürlichen Abnabelungsprozess, der wichtig ist und auch ohne Kita kommen wird. Wenn Du da negativ rangehst, wirst Du auch nichts positives finden! Ich gehe positiv ran und finde dadurch wenig negatives...
LG

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Kann Deinem Beitrag voll und ganz zustimmen, biggi !

Antwort von Malefiz am 07.04.2010, 11:08 Uhr

Schön, dass jeder seine (festgefahrene) Meinung zu dem Thema hat.
Nicht schön, dass schon wieder Schwarz - Weißmalerei betrieben wird.
Aber so ist es hier eben. Für mich kann ich sagen: Schön, dass es denn Kiga gibt. Meine Kinder sind auch nicht öfters krank als früher, und für sie ist es eine tolle Ergänzung zur häuslichen Erziehung.

Gruß, Malefiz

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von reblaus am 07.04.2010, 11:51 Uhr

Also hier bei uns gibt es keine Vorteile, daher sind sie nach 1,5 Jahren nicht mehr im Kiga!

Weder durch einen großen Bruder , der alle Grippeerkrankungen aus dem Kiga schon vorher mit Heimgebracht hat noch der Kigabesuch selbt hat die Kinder stabiler werden lassen. seit sie auf der Welt sind sind sie ab Herbst bis Ostern fast druchgehend krank, Fazit : die Kinder hatten Ende letzten Jahres kein Immunsystem mehr und wir Eltern auch nicht! Also ein Vorteil ist das gewiss nicht.
Schimpfworte lernen sie auch auf dem Spielplatz oder beim Einkaufen... das ist meines Erachtens einfach eine Frage der Zeit. Da muß Mutter eben gegensteuern.

Vorteile wären, daß auch mal andere Erwachsene mit den Kindern mal etwas basteln, lernen oder unternehmen (hier im Kiga leider nicht gegeben!)
Sozialverhalten müssen meine drei (nur zwei Jahre auseinander)(ehemals vier) schon zu Hause lernen, also fällt das auch weg (bei uns)

Letztendlich steht und fällt es mit dem Kiga, vorrausgesetzt Mutter hat Zeit und Lust sich jeden Tag intensiv mit den Kindern zu beschäftigen und auf deren Interessen einzugehen.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von jori am 07.04.2010, 11:51 Uhr

Hm, mein Sohn ist nun fast ein Jahr im KiGa und hat sich da noch nicht eine Krankheit geholt............. Die "bösen" Wörter sagen übrigens auch die Kinder auf dem Spielplatz und die gibt es genauso in der Schule.

Ich glaube, die Ausgangsfrage geht von einer Frau aus, die ausreichend Geld hat und nicht arbeiten muss, sehe ich das richtig? Denn sonst stellt sich die Frage doch nicht wirklich....
Die Betreuung bei der Tagesmutter finde ich ab 4 Jahren z.B. nicht mehr ausreichend (und bei uns löste sich "kurz vor 3" die Tagespflege eh grad auf), weil die Gruppe ja doch sehr klein ist und oft Babys dabei sind (also bei uns in der Gegend ist das so, dass bei den Tagesmüttern nur die Kleinen sind, außerdem geht das oft nur halbtags - schwierig mit den Arbeitszeiten.... Betreuungszeiten klarer Vorteil im KiGa), und selbst wenn man Omas vor Ort hat, brauchen doch Kinder irgendwann andere Kinder, einen eigenen Tagesablauf, was zum Erzählen! Absolutes PLUS!

Also selbst wenn ich die Wahl hätte, würde ich meine Kinder ab 3, 3einhalb in den KiGa geben. Und wenn man selbst dahinter steht, ist es ab 1 genauso gut und mit 4 plus auch!

Bei uns ist es übrigens wirklich normal, dass alle mit 3 Jahren gehen? Auch die, deren Mütter nicht arbeiten! Wie ihr vielleicht merkt, staune ich über diese geballte GEGENmeinung gegen Kindergärten hier ....
Ich wünsche euch und vor allem euren Kindern viele POSITIVE Erfahrungen! :-)

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von annabella78 am 07.04.2010, 13:33 Uhr

Also mein Sohnemann geht seit er 15 Monate ist, erst in einen kleinen privaten Kiga mit 10 Kindern und seit er zwei Jahre ist in einen Ganztageskindergarten in eine Gruppe mit 15 Kindern von 1-6 Jahren. Jetzt ist er drei und ich muss sagen, er hat sich super entwickelt.
Vorher war er ein totales Mamasöhnchen, hing an mir wie eine Klette, hat kaum gesprochen, war schüchtern ohne Ende etc. etc.
Jetzt wird er immer selbstbewusster, bisher hat er ein Schimpfwort mitgebracht (was allerdings nur mein Mann als Schimpfwort empfindet... ;)), freut sich mit anderen Kindern zu spielen, hat einen Freund fürs Leben gefunden, spricht wie ein Wasserfall und kann auch mal ohne die Mama.

Der größte Vorteil allerdings ist, dass ich endlich wieder arbeiten gehen kann und nicht nur Mutter bin. (Wer das kann und sein will, bitteschön, aber ich bin froh, wenn mal jemand anders mein Kind bespielt.;-)

Viel Spaß bei deiner Entscheidung!

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von montpelle am 07.04.2010, 13:49 Uhr

An Stellas Stelle hätte ich mein Kind womöglich auch nicht in den Kindergarten gegeben, damit nicht alle sehen, wie verzogen das angebliche Vorzeigepüppchen ist.

Im Grunde ist den Erzieherinnen eine Menge erspart geblieben: Neben dem verzogenen Kind eine arrogante und besserwisserische Mutter. Man kann ihre "Meinung" also auch positiv sehen.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...@Amy2011

Antwort von Nele3 am 07.04.2010, 15:40 Uhr

Was du hier als Wahrheit propagierst, ist lediglich deine individuelle Erfahrung und persönliche Einstellung.
Sonst gar nichts.

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von saarbaby am 07.04.2010, 16:25 Uhr

also ich kann bei sowas nur den kopf schütteln......

wie kann man solche Argumente gegen den kindergarten bringen?
Ich finde diesen enwicklungsschritt so wichtig für die kinder, die stehen doch sonst wie´n Ochs vorm Berg( sorry aber was anderes fällt mir grade nicht ein) wenn sie dann in der schule mit sovielen neuen kindern konfrontiert werden....und das ist nur ein Grund....

und zu den schimpfworten kann ich nur sagen, wenn ein kind dafür anfällig ist, lernt es die überall, auch ohne Kiga, meine Tochter ist jetzt im 4. Kiga-Jahr und müsste bis heute noch ein Schimpfwort sagen !Im Gegenteil, rutscht uns mal Sch... oder so raus kommt direkt ein " das darf man nciht sagen" von ihr.

Ich sehe persönlich nur Vorteile des Kindergarten, und ich finde es gelinde gesagt doof wenn Eltern mit dem Argument kommen, sie könnten ihrem Kind dasselbe bieten zuhause wie im Kindergarten, selbst wenn noch 5 geschwister zuhause wären, es ist einfach nicht das selbe!

lg katja

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@stella

Antwort von biggi71 am 07.04.2010, 17:43 Uhr

genau DEIN thema...
von dem du leider null ahnung hast...
und mit mögen oder nicht mögen hat das gar nichts zu tun
grüße

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von supermampfi am 07.04.2010, 19:16 Uhr

Hi!
Ob ein Kind "Mist" lernt, ist KiGa-abhängig :-))
Mein Sohn hat kein einziges Schimpfwort aus dem KiGa mitgebracht. Der Kontakt zu den Kindern hat seinem Selbstbewußtstsein einen enormen Schub gegeben. Die Erzieherinnen waren toll und engagiert.
Kurz: Die KiGa-Zeit war eine wunderschöne Zeit für meinen Sohn (und mich *soifz*)
Freche KiGa-Kinder haben ebensolche Eltern. Und in Sohnemanns KiGa konnte man solche Kinder an einer Hand abzählen.
Klar ändern sich Kinder durch den Kiga, sie werden selbstbewußter oder mucken mal auf. Aber DAS ist auch ohne KiGa ein Entwicklungsschub, den Deine Tochter garantiert noch mitmacht. Warts nur ab. Und dann wirst Du froh sein, wenn die Kleine täglich ein paar Stunden NICHT zuhause ist *lach*

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Badefrosch am 07.04.2010, 20:36 Uhr

Also ich denke für das Sozialverhalten ist der Kindergarten schon wichtig. Sachen, wie Freundschaften schließen, Regeln lernen, sich durchzusetzten, genause auch mal unterordnen zu können.

Stillsitzen beim Basteln, oder was sie auch immer da alle machen ist eine gute Vorbereitung für die Schule.

Nur das Vorschuljahr finde ich zu wenig, besser fände ich 2 Jahre Kindergarten wenn ich die Wahl hätte und zuhause bleiben könnte, die hab ich aber nicht, geschweige denn es ist jetzt schon nach 2 Jahren Abstinenenz schwer einen Job zu bekommen, dann möchte ich nicht wissen wie das nach 6 oder 10 Jahren ist.

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Re: @stella

Antwort von Osterhase246 am 07.04.2010, 21:01 Uhr

warum bist du im KiGa-kids FORUM wenn dein kind kein kiga-kind ist oder war???

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Nase am 08.04.2010, 15:32 Uhr

Naja das ist wohl eine sehr einseitige Meinung.. Kinder lernen da auch sehr viele Dinge... Mein Sohn hat im Kindergarten nie schimpfen gelernt.. Die Erzieherinnen "erziehen" die Kinder nämlich auch in dieser Hinsicht und erklären und leben ein schönen Umgang miteinander vor.. Schimpfworte sind dort kein großes Thema..
Und vor allem, das lernen Kinder nicht nur im Kindergarten, das sind einfach auch Phasen, in denen ausprobiert wird, muß ja gar nicht mal mit Schimpfworten sein..
Aber im Kindergarten lernen Kinder auch den Umgang mit gleichaltrigen Kindern, mit jüngeren, älteren, lernen Kommunikation ohne Hilfe von Erwachsenen, erlernen eine andere Art von Sozialverhalten, lernen eine Gruppendynamik, lernen Regeln von Gruppen und neuen BEzugspersonen kennen, lernen andere Familien, KUlturen, Sitten und Gebräuche kennen, können spielen in der Gruppe, haben oft andere Spielmaterialien als zuhause... Kinder lernen sich auch loszulösen von zuhause, eigenständige Persönlichkeiten werden, sich zurechtfinden ohne die Eltern, lernen noch selbstständiger zu werden. Und abgesehen vom ganzen Lernen, haben sie einfach auch einen riesen Spaß mit anderen Kindern, in der Gruppe, mit den Erzieherinnen, und so weiter..

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Nase am 08.04.2010, 15:44 Uhr

Außerdem lernen die Kinder, und das finde ich für mich sehr wichtig, einfach auch unterschiedliche Charaktere kennen, ruhige Kinder, ruhige Erzieherinnen, wilde Kinder, temperamentvolle Erzieherinnen, explosive Menschen, lustige Menschen, traurige Menschen......manchmal kann man sich seine Mitmenschen überhaupt nicht aussuchen, und um damit umgehen zu können muß man unterschiedlichste Menschen kennenlernen. Und wenn ich sehe mit was für einem Strahlen im Gesicht mein Sohnemann morgens in den Kindergarten wandert, was er für tolle Dinge erzählt, wie frech er manchmal mit seinen Freunden sein kann, und wie toll und kreativ eben diese frechen Jungs auch miteinander spielen können, wie sehr er seine Erzieherinnen mag, Projekte mit ihnen genießt, spürt wenns ihnen nicht gut geht...
Dann weiß ich, das es ihm rundum gut tut.. Ich liebe meinen Sohn, beschäftige mich sehr viel und wahnsinnig gern mit ihm.. Aber es ergänzt unser Familienleben ungemein..

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Birgit 2 am 08.04.2010, 16:03 Uhr

Hallo,
mich würde auch mal interessieren, wer dir vom Kindergartenbesuch abrät. Wirklich Eltern mit Kindern? Oder vielleicht eher die, die keine Ahnung davon haben?

Ich glaube, die wenigsten schicken ihre Kinder heutzutage nicht in den Kindergarten, was vor allem natürlich darin begründet liegt, das die Mütter genauso arbeiten, wie die Väter auch.

Ich finde es eher befremdlich, sein Kind nicht in einen Kindergarten zu schicken. Vorteile sind ganz klar, das ein Kind lernt, sich in einem sozialen Gefüge zurechtzufinden. Das kann man als Mutter zu Hause nie leisten. Auch glaube ich kaum, das eine Mutter zu Hause all die Dinge machen kann, die man im Kindergarten mit den Kindern macht. Voraussetzung natürlich, es ist ein guter, engagierter Kindergarten. Angefangen vom breitem Spektrum an Büchern zu allen möglichen Themen, Spielzeugen, Spielmöglichkeiten, Spielräumen, Turnraum, Turnmaterialien, Experimentierkästen, Werkstätten, etc. pp. bis hin zur 4jährigen Ausbildung.

Ich bin Erzieherin und Schimpfwörter gibt es bei uns im Kindergarten nicht. Sollten wir welche hören, so wissen wir schon einzuschreiten. Wir vesuchen, die Kinder zu einem netten Miteinander zu erziehen, sich sozial anderen gegenüber zu verhalten. Genauso ist es im Kindergarten meiner Tochter. Schimpfworte habe ich von ihr nicht aus dem Kindergarten gehört, sondern mal von dem Sohn meiner Freundin, mit dem meine Tochter spielt, wenn ich mich mit ihr treffe. Soviel dazu, das sie diese Dinge privat nicht lernen werden ;-)

Vieles gehört auch zur normalen Entwicklung dazu und es ist an uns Erwachsenen, die Kinder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Kinder können krank werden, im Kindergarten vielleicht häufiger, weil eben viele Kinder zusammen sind. Viele stecken sich aber auch schon an, bevor überhaupt Krankheitsanzeichen da sind. Auch wenn die Mütter ihre Kinder zu Hause lassen, wenn sie offensichtlich krank sind, kann es schon zu spät sein. Davor ist man nun mal nicht gefeit, aber grundsätzlich kann man sich natürlich überall anstecken.

Wenn es dich beruhigt, meine beiden Kinder sind bzw. waren total selten krank - toi toi toi.

Nachteile sehe ich keine.

Gruß
Birgit

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Re: Vorteile u. Nachteile KiGa...

Antwort von Ines28 am 16.04.2010, 17:23 Uhr

Hm...wusste gar nicht, dass es heutzutage noch Eltern gibt, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken?
Meine Beiden gehen ab ihrem 3. Lebensjahr. Sie sind weder öfter krank als vorher noch benutzen sie den ganzen lieben Tag irgendwelche Schimpfwörter...

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