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Geschrieben von Mary1806 am 11.03.2020, 10:24 Uhr

Unfall im Kiga

Hallo ihr lieben,
Meine Maus, 3 jahre jung, geht sehr gerne in die Kiga. Dort gibt es ein Mädel, so um die 6 Jahre jung, die ständig alle anderen Kinder schikaniert. Sie schlägt und schubst auch ständig andere Kinder. Nun war es so, dass dieses Kind meiner Tochter Klebstoff in die Augen geschmiert hat. Leider hat das kein Erzieher mitbekommen. Als ich sie von der Kiga abgeholt habe, hat mich niemand über diesen Vorfall informiert (die besagte Erzeiherin hatte bereits frei und hat wohl auch niemanden darüber informiert). Auch meine Tochter erzählte dsbzgl erstmal nichts. Am nächsten Morgen beim wecken ist mir das hoch rot geschwollene und entzündete Auge aufgefallen. Meine Tochter erzählte mir dann beim saubermachen des Auges, was tags zuvor im kiga vorgefallen war. Auch erzählte sie mir, dass sie nach dem Vorfall ganz arg geweint habe und ihrer Erzieherin erzählt hätte, was passiert ist. Ich bin dann mit ihr in den kiga um dort nachzufragen. Niemand konnte mir dort eine Auskunft über den Vorfall geben. Ich bin dann mit meiner Tochter zum Augenarzt gefahren, wo festgestellt wurde, dass bei dem betroffenen Auge die Hornhaut verätzt ist. Es wurde eine Augensprülung vorgenommen, Antibiotika verabreicht (damit keine Bakterien durch die geschädigte Hornhaut vordringen) sowie ein Rezept für Kortisonhaltige augentropfen ausgestellt, welche ich nun 4 mal täglich Tropfen muss. Nach 1 Woche soll ich dann nochmal zur Kontrolle. Meine Tochter scheint keine seheinschränkungen zu haben, wohl aber Schmerzen im Auge. Auch werden wir nochmal Glück im Unglück haben, dass keine schwerliegenden Folgeschäden bleiben. Nun zu meiner Frage. Wärt ihr in der Situation der Mutter, dessen Kind absichtlich meinem Kind so geschadet hat, würdet ihr bei mir anrufen und euch nach dem Wohl meiner Tochter erkundigen? Ich warte nämlich irgendwie vergebens, dass sich da konkret mal drüber geäußert wird. Mir geht es keinesfalls um eine Entschuldigung, aber mit einem Anruf ihrerseits würde ich doch eher annehmen, dass da noch Menschlichkeit vorhanden ist und Interesse auch am eigenen Kind besteht; Bisher bin ich nie eingeschritten wenn mein Kind mit blauen Flecken nach Hause kam, weil ich der Meinung bin, schubsereien oder so, kommen halt überall mal vor u die Kinder müssen lernen selber miteinander darüber zu kommunizieren und das untereinander zu klären. Aber nun, gerade im Bezug auf diesen Vorfall, wo hätte das Augenlicht drunter leiden können, ist eine Grenze weit überschritten. Auch fühle ich mich vom Kindergarten nicht wirklich ernst genommen. Man hat es halt nicht mitbekommen, ja, man wisse das beide an dem Basteltisch saßen, aber mehr auch nicht. Mein Kind hat nachweislich eine Verletzung mit der nicht zu spaßen ist, und die einzige Rückmeldung die ich erhalte, ist das man darüber nachdenken müsse, den verwendeten Klebstoff evtl durch einen anderen zu wechseln. Wie denkt ihr darüber bzw was würdet ihr nun unternehmen?
LG Riccarda

 
18 Antworten:

Re: Unfall im Kiga

Antwort von Baerchie90 am 11.03.2020, 11:02 Uhr

Weiß die Mutter des Kindes denn überhaupt bescheid und ist überhaupt klar, dass das 6 jährige Mädchen es war?

Ich meine, wenn die Erzieherin nicht mal dich informiert hat, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass besagte Mutter informiert wurde.
Zumal man den Vorfall ja auch nicht gesehen hat und gar nicht weiß, was eigentlich vorfiel, vielleicht hatte dein Kind auch einfach Kleber an den Händen und hat sich das ausversehen (beim Augenreiben) ins Auge geschmiert, während das 6 jährige Mädchen zufällig daneben saß, oder die beiden haben rumgeblödelt und dabei ist es passiert, oder oder oder...

Den Vorschlag anderen Kleber zu verwenden finde ich gut.
Letztlich weiß man nicht, was passiert ist und wird es wohl auch nicht mehr rausfinden.

Ich wurde bisher noch nie von anderen Eltern angerufen, damit diese.. ja was? Sich dafür entschuldigen, dass ihre Kinder, während ihrer Abwesenheit im Kindergarten "Mist gebaut" haben?
Auch habe ich noch nie andere Eltern angerufen, um eben dies zu tun.
In der Regel wurde mir sowas aber auch gar nicht mitgeteilt, wenn was war hieß es eher: "Es gab heute einen Vorfall zwischen deinem Kind und einem anderen (ohne Namen zu nennen), dabei ist XY passiert. Wir haben das geklärt / haben die Sache in Zukunft im Blick" und damit war "die Sache" erledigt.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von wolfsfrau am 11.03.2020, 11:05 Uhr

So kenne ich das auch.
Da werden keine Namen genannt und es gibt es Zusatz "wurde hier geklärt".

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Mary1806 am 11.03.2020, 11:56 Uhr

Das Verletzungsbild lässt nach Arzt doch danach schließen, dass es genauso vorgefallen ist, wie meine Tochter das von sich gegeben hat. Eine mit den Händen oder Fingern verursachte Verletzung sähe lt Arzt anders aus (Arzt Bericht liegt vor und ja, ich habe mich eingehend mit den Arzt unterhalten). Es ist definitiv ein Pinsel mit im Spiel gewesen, weil eine grüne Flüssigkeit ins Auge vom Arzt geträufelt wurde, womit er die Hornhaut mit einem Spezialgerät begutachten konnte und diese definitiv darauf schließen lässt, dass ein Pinsel da mit im spiel war, der wohl in kleber getunkt war. Meine Tochter erzählt immer dieselbe Geschichte wenn sie gefragt wird was mit dem Auge passiert ist. Ich habe 3 Kinder, 2 davon in der Pubertät, denke ich habe schon ein gutes Gespür dafür wenn eins meiner Kinder Unwahrheiten oder halbwahrheiten von sich gibt.

Wenn eins meiner Kinder ein anderes verletzt hat, würde ich mich natürlich nach dem Wohlergehen des Kindes erkundigen. Ich finde schon, dass sich sowas einfach gehört. Wir reden nicht von kleinen rangeleien oder ähnlichen, sondern von einer ernstzunehmenden Verletzung.

Ich denke einfach, dass dieses Konzept "freies Spielen und anti autoritäre Erziehung, sowie das in vielen Kigas mittlerweile versucht wird umzusetzen, mit dem Betreuungsschlüssel nicht konform ist. So haben die Erzieher nicht immer den Überblick und so können leider auch solche Vorfälle leicht übersehen werden.

Und nein, ich bin keine Übermutti die sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt und sich überall einmischt. Ich habe ja schon im anfangspost geschildert, dass ich es begrüße, wenn sich die Kids selber untereinander verständigen u einigen.

Es geht hier aber nicht um einen blauen Fleck oder einer platzwunde. Es geht um eine Verätzung des Auges (Hornhaut), welche im schlimmsten Fall einen Sehverlust, einen grauen Star usw hätte als Folge sein können.

Es tut mir auch leid für die Erzieher, die können ja genauso wenig wie wir Eltern, ihre Augen immer überall haben. Unfälle passieren nun leider schneller als gedacht. Mir hätte auch schon gereicht, wenn gesagt wird, man spreche im allgemeinen mit allen Kindern nochmal über den Umgang mit solch Materialeien u habe ein Auge drauf.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von WonderWoman am 11.03.2020, 13:29 Uhr

Eine Reaktion vom Kiga gab es doch schon, indem man erwägt, einen anderen Kleber zu kaufen. Wenn dir also reicht, dass der Kiga reagiert, dann verstehe ich das Problem nicht.

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Nicht auf sich beruhen lassen!

Antwort von Jorinde17 am 11.03.2020, 15:08 Uhr

Vermutlich hat die andere Mutter gar keine Ahnung, was passiert ist. Oder hast Du ihr den Arztbesuch geschildert bzw. wurde sie vom Kiga angesprochen und in aller Ausführlichkeit aufgeklärt? Ich denke, wohl eher nicht.

Wenn sie es weiß (vielleicht habe ich da ja etwas überlesen), fände ich es auch selbstverständlich, dass sie einmal anruft und sich erkundigt, wie es Deiner Tochter geht. Das würde ich persönlich erwarten und auch selbst so handhaben. Du könntest hier auch offensiv rangehen: Einfach selbst anrufen und freundlich fragen, ob sie von dem Vorfall und seiner Tragweite (eine Hornhautverletzung ist etwas Ernstes) weiß. Und dass sie bitte mit ihrer Tochter darüber sprechen soll. Ich würde das machen.

Auch die Erzieherin, in deren Aufsichtszeit das Ganze gefallen ist, würde ich unbedingt nochmal ansprechen, wenn sie wieder da ist. Ich denke, der Kiga hat nicht kapiert, wie schwerwiegend die Sache war. Eine Hornhautverätzung ist genau das, was Augenärzte möglichst immer vermeiden wollen. Weshalb z. B. in allen Betrieben, die Klebstoffe, Lösungsmittel und Putzmittel etc. herstellen, Mitarbeiter für Augenspülungen geschult werden. Wenn Du da etwas ins Auge bekommst, wird das möglichst in einer Zeit unterhalb von 30 Sekunden gespült, schneller als Du Piep sagen kannst.

Die Erzieherin hätte das Auge sofort zumindest laienhaft mit Wasser spülen und Dich anrufen müssen. Ich würde das Ganze nicht auf sich beruhen lassen, sondern ruhig nochmal ein Gespräch mit der Kiga-Leitung und der entsprechenden Mitarbeiterin führen. Sonst gibt es hier keinen Lerneffekt, weil Laien nicht wissen, was eine Hornhaut-Verätzung ist.

Also: Bitte nicht nur hintenherum jammern. Sondern an der richtigen Adresse. Stillhalten ist immer falsch und hängt einem oft lange nach.

LG

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von wolfsfrau am 11.03.2020, 15:11 Uhr

Verstehe ich, aber kannst du dir sicher sein, dass die anderen Eltern Bescheid wissen?

Mein jüngerer Sohn hat mal ein anderes Kind gebissen.
Wurde mir erzählt, aber nicht wer.
Auf meine Nachfrage wurde gesagt, dass es geklärt sei und damit gut ist.

Ein paar Tage saß ich beim Abholen der Kinder mit der anderen Mutter auf dem Flur, mussten noch warten, wir kannten uns, und sie erzählte mir, das es ihr Sohn gewesen sei. Und auch ganz schön heftig.

Ich war geplättet. Nach der Schilderung der Erzieherin bin ich wirklich davon ausgegangen, dass es geklärt sei und eben nicht "so schlimm", weil kein besonderer Hinweis kam.
Natürlich habe ich mich dann bei ihr entschuldigt und wir haben uns dann sogar mit den Jungs verabredet.
Aber hätte da nicht der Zufal geholfen, hätte ich nicht rausbekommen, wer es ist.

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Re: Nicht auf sich beruhen lassen!

Antwort von Mary1806 am 11.03.2020, 15:31 Uhr

Danke für deine offenen Worte.

Ja du hast recht, ich werde das auf jeden Fall im Kiga ansprechen.

Ich hatte bisher noch nie eine Situation, wo ich Klärungsbedarf in der Kiga hatte u war total verunsichert wie ich was nun ansprechen soll, ohne dass sich da jemand angegriffen u schuldig fühlt.

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Re: Woher weißt du, das es Absicht war?

Antwort von cube am 11.03.2020, 16:45 Uhr

Denn das ist ja offenbar - neben der Verletzung - der Haupt"aufreger".
Nur weil ein Pinsel im Spiel war, muss es dennoch keine Absicht gewesen sein.
1 Kind pinselt mit Kleber etwas ein, ein anders kommt dazu/sitz daneben- das kann völlig unabsichtlich gewesen sein.
Nur, weil das andere Kind schon mal aufgefallen ist oder angeblich dafür bekannt, darf man ihm nicht unterstellen, alles mit Absicht zu tun. Ganz schnell hat ein Kind diesen Ruf weg, obwohl es sich gar nicht mehr so verhält.
Insofern: wenn es eh keiner genau gesehen hat, kann der KiGa gar nicht mehr tun als zB den Kleber wechseln.
deswegen wird die andere Mutter auch gar nichts wissen. Was hätte man ihr sagen sollen? "Ihr Kind hat evt, aber genau wissen wir es nicht, aber weil ihr Kind ja eh immer so schräg drauf ist ..."
Was ich aber machen würde: den KiGa darauf ansprechen, dass es nicht so prall ist, gar nicht informiert zu werden über eine evt. Augenverletzung bzw. das solche Dinge nicht an die nächste Erzieherin weitergegeben werden.
Bei uns wäre es so gewesen: man hätte mich auf jeden Fall informiert mit dem Hinweis, da noch mal drauf zu achten und ggf einen Arzt aufzusuchen. Und ja, das hätte dann auch die Erzieherin gewusst, die den Nachmittagsdienst hat.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von SophiasPapa am 11.03.2020, 18:02 Uhr

Habt ihr dem Augenarzt mitgeteilt, dass es sich um einen Unfall im Kindergarten gehandelt hat. Da wird nur über die gesetzliche Unfallversicherung abgerechnet. Dies muss auch im Kindergarten gemeldet werden und dort speziell vermerkt werden.

Aus Datenschutzgründen darf der Kindergarten den Eltern nicht mitteilen, wer Geschädigte bzw. Schädiger ist. Auch darf die Art und Schwere der Verletzung den Eltern des "Täters" nicht mitgeteilt werden.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Monroe am 11.03.2020, 20:59 Uhr

Warum rufst du nicht bei der Mutter an? Wenn dir der Vorfall als Mutter des betroffenen Kindes noch nicht mal geschildert wurde, weiß die andere Mütter womöglich auch nichts davon.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Mary1806 am 11.03.2020, 21:04 Uhr

Ja beim Arzt wurde es als Unfall im Kiga vermerkt und der Kiga hat mich angerufen um genaue Daten bzgl der Unfall Meldung an die BG zu erfragen.

OK das wusste ich jetzt nicht dass die Vorschriften so klar geregelt sind. Danke für die Info.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Tini_79 am 11.03.2020, 22:48 Uhr

Woher soll die Mutter des anderen Mädchens von dem Vorfall wissen?

Und nein, eine Entschuldigung wäre mir persönlich völlig egal.

Ich würde eher das Gespräch mit dem KiGa suchen zum Thema, welche Maßnahmen ergriffen werden, das künftig zu verhindern.

Ausserdem hast du das Ganze hoffentlich als Unfall aufnehmen lassen und es wurde dem D Arzt gemeldet?

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Mimi987 am 12.03.2020, 18:51 Uhr

Ich hab letztens gelernt beim Auge ist der D-Arzt nicht nötig. Da gehts gleich zum Augenarzt.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von pauline-maus am 12.03.2020, 21:31 Uhr

Ist es möglich,das es gar nicht im kiga passiert ist, sondern daheim und dein Kind nur Angst hat ,das zuzugeben?
Kinder erfinden dann meist Geschichten,um dem ärger zu entkommen.
Denn ich glaube diesen Vorfall hätte man mitbekommen und selbst als du sie geholt hast, hättest du etwas gemerkt.
Daher wäre ich vorsichtig, von anderen etwas zu erwarten, was man man gar nicht erwarten kann

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von aeonflux am 12.03.2020, 22:13 Uhr

Hallo,
ich habe mich in der Kita mal bei Eltern entschuldigt, weil meine Tochter ihrer Tochter einen Stein ins Gesicht gehauen hat. Es tat mir einfach leid, meine Tochter war 2,5 Jahre alt und eigentlich verstanden die Kinder sich gut. Keine Ahnung warum das passiert ist.
Das Mädchen blutete am Mund und musste abgeholt werden. Ich wollte nicht das es irgendwie dazwischen steht, also bin ich bei nächster Gelegenheit auf die Eltern zugegangen.
Anrufen wäre nicht gegangen, hätte die Nummer nicht und die Kita hätte die Nummer nicht rausgegeben.

Alles Gute

Gruß Aeonflux

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Mary1806 am 12.03.2020, 22:26 Uhr

Danke, das ist lieb von dir! Endlich mal jemand der mir keinen Vorwurf macht was ich erwarten würde..

Ich hätte ja keine Entschuldigung erwartet, immerhin passieren leider Unfälle immer mal wieder. Aber ich hätte es für gut befunden, wenn man sich wenigstens mal nach dem Wohl erkundigt hätte.

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von pauline-maus am 12.03.2020, 22:35 Uhr

Dann erwartet du aber doch etwas und das ist falsch.
Entweder kommt so etwas von Herzen oder es soll eben nicht sein...dann ist das eben so, ihr seid euch zu nix verpflichtet

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Re: Unfall im Kiga

Antwort von Mary1806 am 12.03.2020, 23:06 Uhr

Nein! Es wurde mit beiden Mädels unabhängig voneinander auf spielerischer Art u Weise gesprochen und beide haben den Vorfall ungefair gleich erzählt. Auch habe ich bereits nun mit der zu dem Zeitpunkt diensthabenen Erzieherin gesprochen, die mir sagte, dass meine Tochter arg weinend zu ihr kam, sie auf dem Schoss genommen wurde, ihr die Tränen mit einem Taschentuch weggewischt wurden u meine Tochter letztendlich dann erzählt hat, dass das Mädel sie am Auge verletzt hat. So wie das Kinder im ersten Augenblick halt machen: x hat mir am Auge weh getan. Die Erzieherin schaute sich das Auge an u sah aber nichts, klar es war wohl gerötet, hätte aber auch vom weinen kommen können.

Und ja, es wurde mit der Mama von x über den Vorfall gesprochen (ja, ohne das der Name meiner Tochter genannt wurde). Allerdings ist die Mama von x die Schwägerin meiner Nachbarin und diese hat ihr gesagt, dass es sich um mein Kind handelt. Wäre ich an der Stelle von x ihrer Mama, hätte ich anders reagiert u wenigstens mal nachgefragt wie es dem Kind geht!

Ich weiss nicht, warum mir da ein Vorwurf gemacht wird: "Du hättest das sehen müssen; was erwartest du von anderen usw usw..." ich habe nicht um eine "Fall Analyse" oder sonstiges gebeten, weil es bereits geklärt ist, wie es passiert ist, ich habe lediglich gefragt, wie ihr reagieren würdet, und was man nun allgemein macht, weil ich, obwohl ich bereits 2 Teens habe, nie mit Verletzungen, die sich Kinder manchmal in einer Kiga oder auch in der Schule zuziehen, Kontakt hatte. Und natürlich war ich verletzt und auch wütend, dass sowas ausgerechnet meinem Kind passiert. Natürlich habe ich auch angemerkt das x sowieso recht schwierig im Verhalten ist, aber, und das scheinen hier nur wenige zu verstehen: es geht um das eigene Kind welches solch eine Verletzung davon getragen hat - frage mich, welche Mutter sich, bei so einer doch sehr ernstzunehmenden Verletzung, nicht gedanken macht, wütend, enttäuscht und auch verzweifelt ist.

Von daher, ich hatte hier einige nette Ratschläge erhalten, wie ich das in der Kiga ansprechen kann, ohne dass sich da ein Erzieher angegriffen fühlt. Das hab ich umgesetzt und damit ist das nun auch erledigt.

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