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von Anja Flo  am 13.11.2016, 7:33 Uhr

Kind hört nicht

Hallo normalerweise schreibe ich ja nicht hier, aber ich brauche einen Rat. Mein Sohn Alexander 3 Jahre geht jetzt seit September in den kindi (vorher Krippe). Die Kinder die mit ihm in der Krippe waren sind jetzt auch direkt nebenan mit ihm im kindi. Nun mein Problem seitdem er im kindi hört er nicht mehr. Weder daheim noch im kindi. Er bringt die Erzieherinnen an ihre Grenzen und mich auch. Konsequenzen werden in wutanfällen( auch mit Sachen herumlaufen,kneifen, hauen und bösen Worten) zwar irgendwann hingenommen, aber wenn es dann so ist ist es halt so für ihn. Er klaut zum Beispiel immer daheim Süßigkeiten. Das macht er am Wochenende wenn wir noch schlafen, dann schleicht er sich aus seinem Zimmer und macht das heimlich auch am Kühlschrank. Wenn ich ihn erwische bekommt er dann eben nichts mehr den ganzen Tag. Ich sag ihm das dann auch das er wegen des heimlichen klauens nichts mehr bekommt. Am Freitag hatten wir martinsfest im kindi und er hatte solch ein Süßigkeiten Verbot. Dann ist er beim Spielen zum Stand mit den Süßigkeiten ( musste man kaufen) mit einer Beharrlichkeit stehengeblieben bis die ihm etwas gegeben haben. Dann geht er einfach ins Zimmer seiner Schwester (9) auch wenn sie schläft und verwüstet ihr Zimmer und klaut ihre Kaugummis aus dem verschlossenen Schulranzen. Auch vor unserm Zimmer macht er kein halt. Mittlerweile schließen wir nachts ab und verstecken den Schlüssel der Haustür da er da auch schon nach unten abgedampft ist. Wenn der Schlüssel steckt schließt er auf. Jetzt ist es schon soweit das ich ihn in seinem Zimmer einsperren muss ( was definitiv keine Lösung ist) damit er dort bleibt. Denn selbst unter der Woche wenn ich arbeiten muss( stehe 4:00 auf) macht er das nachts mitunter. Auch beim Spielen läuft er weg und lässt das Chaos wenn ich dann sage wir räumen gemeinsam auf will er das nicht. Ich hab ihm auch schonmal alles in einen mullsack gepackt und gedroht alles wegzudenken wenn er nicht aufräumt, da hat er gesagt ich soll wegwerfen. Dann war es weg aber es interessiert einfach nicht. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Was mache ich falsch?

 
20 Antworten:

Re: Kind hört nicht

Antwort von mama-nika am 13.11.2016, 10:09 Uhr

Hallo,

Erstmal möchte ich meinen, dass Nicht-Hören mit dem Eintritt in den Kiga ganz normal ist.
Er muss sich dort behaupten in der Gruppe und auch zuhause möchte und braucht er jetzt natürlich mehr Stärkung für dieses Unterfangen.

Ich finde, du bist etwas zu hart zu ihm.
Keine Süßigkeiten mehr bekommen, weil er welche heimlich genommen hat, schlägt ja oft ins Gegenteil um, wie bei dir gerade.
Besser wäre eine feste Zeit, an denen er sich etwas nehmen darf z.B. am Nachmittag. Als Nachtisch nach dem Mittagessen führt bei uns dazu, dass nur ein bisschen gegessen wird und dann gleich auf das Süße gestürzt wird.

Es wird wahrscheinlich helfen, wenn ihr weniger schimpft, gemeinsam aufräumt und es dann auch eine kleine Belohnung danach gibt. Das ist natürlich keine Dauerlösung, aber um ihn erstmal dahin zu bringen, dass er überhaupt aufräumt, kann das schon helfen.

Einsperren im Zimmer finde ich gar nicht gut, das kann extrem nach hinten losgehen und er krabbelt dann aus dem Fenster.
Besser wäre ihr erklärt, warum ihr das nicht möchtet (Gefahren aufzeigen usw)
Als Gegenleistung kann er ja, wenn ihr geneinsam das Haus verlasst, die Tür aufschließen. Kinder in dem Alter wollen ja oft groß sein und genau das Tun, was ihr Erwachsenen tut.

Darf er fernsehen? Meinen knallen auch die Sicherungen durch, wenn sie länger als 20min fernsehen dürfen. Sie hören dann kein Stück mehr und machen nur Unfug. Auch solche Dinge, die du beschreibst.
Vielleicht könnt ihr dort auch ansetzen und stattdessen aktiv mit ihm spielen, malen, rausgehen usw.

Es wird sicher kein einfacher Weg, ich glaube aber, wenn ihr mehr auf ihn zugeht und mehr erlaubt, wird das schon. Klar, klingt erstmal seltsam, aber es klappt wirklich. Er möchte mit seinem Unfug ja wahrgenommen werden und kennt keinen anderen Weg als Unruhe zu stiften.

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Re: Hilferuf Deines Sohnes!

Antwort von Astrid am 13.11.2016, 11:23 Uhr

Hallo,

Du reagierst auf die Probleme mit Deinem Sohn momentan sehr hilflos. Strafen und Konsequenzen sind absolut wirkungslos bei Kindern, das haben Studien längst bewiesen. Einem kleinen Kind das Martinsfest im Kindergarten zu verderben, indem man ihm da als Strafe Süßigkeitenverbot erteilt - so etwas muss Deinen Sohn unendlich frustrieren, und da ist es kein Wunder, wenn er noch schwieriger wird. Schöne Dinge, auf die ein Kind sich freut, darf man ihm nicht kaputt machen - auch nicht, wenn es etwas ausgefressen hat.

Bei Euch gibt es einen Teufelskreis: Dein Sohn verhält sich schwierig, und Ihr reagiert emotional, wütend und ungeduldig und verhängt drastische Maßnahmen (Einschließen, Strafen). Das macht ihn traurig, hilflos und frustriert - die Folge: Er wird noch schwieriger, und Ihr werdet noch schärfer in Euren Maßnahmen. Das ist totaler Murks, oder nicht?

Dein Sohn zeigt Dir und Deinem Partner durch sein Verhalten, dass er unglücklich ist und Hilfe braucht - und nicht Strafen. Es stimmt etwas nicht. Entweder zwischen Eltern und Kind, oder aber zwischen den Eltern untereinander (Partnerschafts-Probleme). Wenn ein Kind sich so verhält, heißt das, dass es in Not ist. Es kann dies noch nicht mit Worten ausdrücken, sondern muss es durch Handlungen zeigen. Es erzwingt so die Aufmerksamkeit der Eltern in der Hoffnung, dass ihm geholfen wird.

Es könnte sein, dass Du und Dein Partner selbst momentan nicht genug inneren Abstand habt, um jetzt das Richtige zu tun. Ihr reagiert sehr emotional, extrem hilflos und auch wütend. Das alles ist kein guter Weg in der Erziehung, sondern verschärft das Problem sehr. Dein Sohn wünscht sich souveräne, gelassene und innerlich starke Eltern, die ihm Sicherheit geben können.

Ich rate Euch, jetzt einfach eine kostenlose Erziehungsberatung in Anspruch zu nehmen. Da reichen meist nur wenige Termine, es ist wirklich nichts dabei! Man bekommt einfach neue Anregungen und Tipps von erfahrenen Fachleuten, auf die man selbst so nicht gekommen wäre. Der Blick von außen hilft, wenn man selbst sehr im Problem gefangen ist. Das entlastet die ganze Familie oft schon in kurzer Zeit!
Kostenlose Beratung gibt es bei der Caritas, der Diakonie und beim Kinderschutzbund. Einfach mal anrufen, es kann doch nur besser werden, oder?

LG

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Re: Hilferuf Deines Sohnes!

Antwort von lubasha am 13.11.2016, 12:02 Uhr

3 jährige leben in hier und jetzt. Er weckt euch nicht in der Nacht, sondern holt sich selbst Süßigkeiten. Ihr macht ein Kampf daraus, er weiß sich nicht anders zu helfen, und beklaut die Schwester.

Ich würde
1) Süßes wegsperren und extra Zeiten einfügen, wo die Kinder an Süßes dürfen. Und Erwachsene auch. Auch leckeres Obst zum Nachtisch, geteilt für alle
2) Zuckerwürfel relativ niedrig lassen, und dem Kind erklären, dass wenn er Heißhunger hat, darf er sich daraus was nehmen.
das wäre kein Klauen

Er ist ein Kind, und Kinder brauchen Kekse / Schokolade / Zucker. Bei den Kindern verschlingt der Gehirn 50% der Kalorien, die aus Zucker sind am schnellsten verfügbar.

Viel Liebe zeigen. Die meisten Kindern hauen nicht, weil sie Grundböse sind, sondern aus reiner Emotion / Frust raus oder weil sie keine andere Strategien haben. Es gilt, dem Kind solche zu geben. Mit Liebe, schönen Berührungen (Streicheln, auf den Schoß nehmen) und Konsenquenzen.

Haustür abschließen ist das eine, in dem Zimmer zu schließen was ganz anderes.
Draußen Plätze besuchen, wo Kind ungehindert toben kann (Spielplatz, Bolzplatz, Wiese, Wald). Und da, wo es nicht geht, an die Hand nehmen.

Er ist 3 und kann mitten im Trotzalter sein. Da hören sie nicht. Sie sind sofort bei *lass mich los* und bei *halt mich fest*.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von pauline-maus am 13.11.2016, 14:21 Uhr

bei uns werden lebensmittel ( auch süßes) nicht versteckt, ist für alle haushaltsmitglieder frei zugänglich, rationiert wird auch nicht. es gibt tage da ist meine maus sehr viel süßes und dann wieder tagelang nichts.
wenn er normalgewichtig ist, die zähne in ordung und gepflegt werden, ist süßes doch ok
alles was verboten ist, ist besonders begehrenswert. als ich schwanger war hatte ich unbändige lust auf leber, gerade weil ich nicht durfte,dabei esse ich selten leber.

süßigkeitenverbot , auf einem fest wo viele kinder sind, finde ich traurig für den kleinen, ich hätte ihm auch was gegen. bestrafen oden belohnen mit essen, kann auch mal nach hinten losgehen.
bocken und trotzen ist normal in dem alter, das muss so...
als meine 3 war , war ich am wochenende immer mit ihr aufgestanden, das war teilweise 6.00uhr...aber das ist ja nicht für immer so;),

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Oktaevlein am 13.11.2016, 14:28 Uhr

Hallo,

kann es sein, dass dein Sohn zu wenig positive Aufmerksamkeit von dir bekommt? Wann kommt er nachmittags aus dem Kindergarten nach Hause? Wer bringt ihn morgens hin, wenn du so früh arbeiten musst? Gehst du jeden Morgen so früh aus dem Haus? Dann sieht er dich ja morgens gar nicht.

Thema Süßigkeiten: warum sind diese so interessant für ihn? Darf er auch manchmal Süßigkeiten essen? Stell ihm doch eine Dose hin, aus der er sich bedienen darf, wann er möchte. Wenn sie leer ist, ist das so, dann gibt es erst z. B. am nächsten Tag wieder eine neue. Ansonsten erst gar keine Süßigkeiten kaufen bzw. wegschließen - die Süßigkeiten - nicht dein Kind!!!

Im Zimmer einsperren geht meiner Meinung nach gar nicht. Denk z. b. mal daran, dass ihr selber nachts einen Fluchtweg braucht, weil es brennt..... Dann sucht ihr also zuerst den Wohnungsschlüssel, schließt dann euren Sohn aus seinem Zimmer....Da müsst ihr unbedingt eine andere Lösung finden. Notfalls müsst ihr bei ihm bleiben, bis er schläft. Das machen in dem Alter noch viele und viele Kinder brauchen das auch eigentlich noch. Oder lasst ihn bei euch schlafen. Vielleicht braucht er eigentlich noch ganz viel Nähe und er sucht sie sich durch sein negatives Verhalten.

Aber ernsthaft, wie kann es sein, dass er das Zimmer seiner Schwester "verwüstet", ohne dass diese aufwacht. Dann soll sich doch lieber die 9-jährige von innen einschließen, mit steckendem Schlüssel (Stichwort Sicherheit), damit dein Sohn nicht rein kann.

Wieso steht er denn überhaupt nachts immer wieder auf? Geht es da auch um Süßigkeiten?

Vielleicht siehst du das mit den Süßigkeiten auch etwas zu eng? Lass ihn doch zur Not mal so viele Süßigkeiten essen, wie er möchte. Im schlimmsten Fall würde ihm schlecht. Natürlich sind verbotene Sachen am interessantesten. Und du schreibst ja "wenn ich ihn erwische". So wird er höchstens dafür sorgen, dass du ihn nicht mehr "erwischst". Hey, er ist 3 Jahre jung! Wie soll das denn weitergehen, wenn du dir schon jetzt nicht mehr anders zu helfen weißt als ihn einzusperren? Was sagen die Erzieherinnen denn genau? Was macht er denn im Kindergarten so schlimmes? Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten ist ja nun auch noch nicht soooo lange her.

Stichwort Aufräumen: das überfordert viele Kinder in dem Alter. Was wäre so schlimm, wenn sein Zimmer unordentlich bleibt? Ist es diesen Machtkampf denn wert, den ihr euch liefert? Vielleicht hat er auch wirklich Zuviel Spielzeug? So dass es ihm wirklich egal ist, wenn was weg ist?

Du merkst schon, dass mir tausend Gedanken durch den Kopf gehen. Es ist ja auch immer schwierig, etwas zu raten, wenn man die Situation nicht genau kennt.

Mach doch mal ein Experiment: betrachte dein Kind so liebevoll wie es geht, egal was er "anstellt", begleite ihn abends in den Schlaf, kuschel mit ihm, lies ihm vor, lass die Unordnung einfach liegen, sag dir immer wieder wie klein er doch noch ist (denn das IST er), droh ihm nicht, etc. und schau mal was passiert. Vielleicht ändert sich dein Kind von ganz alleine, wenn du anders mit ihm umgehst. Mit Liebe erreichst du viel mehr als mit Strafen und "Konsequenzen". Er ist erst 3 Jahre, du bist erwachsen.

Lass ihn notfalls in eurem Zimmer schlafen, dann wirst du hoffentlich schon mitbekommen, wenn er nachts oder früh morgens aufsteht und irgendwas "anstellt".

Und im Zweifel hol dir bitte Hilfe vor Ort.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Anja Flo am 13.11.2016, 20:40 Uhr

Erst mal danke für eure Ratschläge. Es ist nicht so das Alexander nichts süßes darf. Er durfte jeden nachmittag was essen. Nur seitdem er " klauen" geht und im kindi nicht auf seine Erzieherinnen hört gibt es das Verbot. Und auch nur dann wenn die Erzieherinnen sagen das er die Süßigkeiten ja eigentlich nicht verdient hat. Denn die Erzieherinnen wissen von der Sache mit den Süßigkeiten. Er wird auch jeden Abend von mir mit ner Geschichte und einem Lied ins Bett gebracht. Und sein Zimmer ist nur so lange zu bis er eingeschlafen ist. Danach wird aufgeschlossen. ( die Fenster haben Schlösser an den griffen). Wenn er nachts wach wird kommt er auch immer zu uns ins Bett, nur leider wird er später in der Nacht wieder wach und dann macht er das mit dem klauen oder verwüsten. In den kindi bringen ihn Oma und Opa. Und nein ich sehe ihn morgens nicht. Mein Mann zieht ihn an und geht zur Arbeit. Meine Tochter passt ca. Noch 45 min. Auf ihn auf dann geht er zu Oma und Opa nach unten ( die wohnen im selben Haus). Was allerdings stimmt ist dass ich oft sehr gestresst bin da ich 30 Stunden die Woche arbeite. Dann oft bis spät abends mit den Kindern daheim bin bis mein Mann kommt. Und zwischendurch die große noch zum Training bringe und hole. Ich versuche oft mit Alexander rauszugehen aber er ist bis 14:00 im kindi und dann ist er so platt das er bis ca
15:30 schläft. Oder länger. Dann will er essen und dann ist es schnell mal 17:00. Und das ist dann schon spät zum rausgehen zumindest jetzt. Ich habe heute mal versucht ruhiger und gelassener zu reagieren und er ist auch darauf eingegangen. Ich denke der Tipp von euch geduldiger zu sein und mehr auf ihn einzugehen war sehr gut, nur ist die Frage wie das im berufsalltag umzusetzen ist. Oft habe ich einfach die Zeit nicht wenn er zum Beispiel noch spielt und ich ihn anziehen will auf ihn einzugehen bzw. Zu warten bis er soweit ist. Auf jedenfall will ich das Thema mit dem einschließen bis er eingeschlafen ist jetzt beenden. Hab ihn Grad zum gefühlten 20 igsten mal ins Bett gebracht. Danke nochmal an euch ich hoffe es geht bald bergauf.

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Re: Hilferuf Deines Sohnes!

Antwort von Sommersturm86 am 13.11.2016, 21:21 Uhr

Die Studie dazu würde mich mal interessieren.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von niccolleen am 13.11.2016, 21:42 Uhr

Also ueber die Sache mit dem regelmaessigen allein einsperren, bis er eingeschlafen ist - bin ich sowas von entsetzt! Ich moecht gar nicht wissen, ob das ueberhaupt rechtlich einwandfrei ist. In der Frueh sieht er dich nicht, und am Abend wird er weggesperrt? Ich glaube ich wuerde noch ganz andere Sachen in der Nacht machen, wenn das so waere. Gerade am Abend braucht doch ein kleines Kind ganz viel Naehe!
Und die Erzieherinnen gehen petzen, wann er sich Suessigkeiten verdient hat?

Ich weiss nicht. Mein Eindruck ist, dass das ein kleiner Soldat herangezogen werden soll. Was genau erwartest du dir denn von deinem Kind, oder ist es einfach fuer dich zu anstrengend mit Kind? Wie sieht denn der Vater das, dass es am Abend weggesperrt wird, damit es dich entlastet, und in der Frueh seine Sache ist? Laeuft denn diese Regelung zwischen euch wirklich so reibungslos ab? Ich bin grad ziemlich sprachlos.

lg
niki

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Danyshope am 13.11.2016, 21:51 Uhr

Ehrlich gesagt, mir tut Dein Sohn gerade verdammt leid. Und ja, ich weiß wie es ist wenn man neben Arbeit noch verdammt viel anderes am Hut hat. Auch das Gefühl das man mitunter hat wenn das alle viel zu viel wird.

Mein Rat wäre, hol Dir Hilfe. Dein Sohn SCHREIT förmlich um Hilfe - und aktuell hört ihm leider keiner zu. Wenn ihr da jetzt nicht schaut das ihr Hilfe bekommt, dann werdet ihr bald ein echtes Problem haben.

Und, wenn er im KiGa nicht hört, dann ist das das Problem der Erzieherinnen. Die Strafe dafür MUSS im KiGa bleiben. Das er dann auch noch daheim - einem Ort an dem er Liebe, Geborgenheit, Sicherheit erfahren sollte weiter bestraft wird, das geht gar nicht. Und dann auch noch dort eingeschlossen zu werden - das muss echt Höchststrafe sein. Stell Dir mal vor wie Du dich fühlen würdest wenn dein Mann dich jeden Abend einsperren würde - alleine.

Deine Große hat zB ihr Reiten. Was hat Dein Sohn? Welche "Besonderheit" hat er die er nur mit Mama macht? Wie wäre ein "Alexander-Nachmittag" an dem er alleine bestimmen kann?

Und, warum schläft er nicht im KiGa, isst dort auch? Dann könntest Du ihn nach dem schlafen abholen, unterwegs noch eine Kleinigkeit essen und dann dich 1-2 Std voll mit ihm beschäftigen. Er kann zB auch beim essen zubereiten mithelfen oder im Haushalt. Du könntest das Essen am Vortag so weit vorbereiten das ihr nachmittags etwas mehr Zeit habt usw.

Und wegen den Süßigkeiten, ich denke er merkt damit vor allen eines - er ist (endlich) im Mittelpunkt, man beachtet ihn. Wenn ihr das nicht mehr zum Thema macht und schon mal gar nicht als Belohnung/Bestrafung, dann dürfte sich das ganze bald erledigen. Vor allen wenn er das Gefühl hat das man ihn eben auch mal wieder so "sieht".

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Danyshope am 13.11.2016, 21:55 Uhr

Meiner Meinung nach solltet ihr euch auch mal jetzt frühzeitig in Richtung Frühförderung umschauen. Wie gesagt, ich sehe das ganze als "Hilfeschrei" an, euer Sohn benötigt dringend eine fachliche Unterstützung. Und du ebenso im Bereich Erziehung/Entlastung. Und, noch ein Tipp, frag mal bei Deinem Hausarzt nach einer Mutter-Kind-Kur an - damit ihr mal raus kommt und du evtl auch mal etwas entspannen kannst. Ist nicht das gelbe, aber evtl etwas.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von HSVMarie am 13.11.2016, 22:12 Uhr

Wieso bleibst du nicht bei ihm, bis er eingeschlafen ist?

Kann es vielleicht sein, dass er daran zu knabbern hat, dass er in der Krippe zu den Großen gehört hat und jetzt in der neuen Gruppe wieder zu den Kleinen gehört?

Ist er Nachts wirklich wach, oder schlafwandelt er eventuell?

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Oktaevlein am 14.11.2016, 9:15 Uhr

Hallo,

ich finds schon mal super, dass du das mit dem Einschließen ab sofort nicht mehr machen willst. Vielleicht wäre es ja wirklich eine Möglichkeit, bei ihm zu bleiben, bis er eingeschlafen ist?

Nochmal zu den Süßigkeiten: ich weiß ja nicht, wie genau die Erzieherinnen das gesagt haben, aber wenn sie das Ernst meinen, dass du ihm keine Süßigkeiten geben sollst, weil er im Kindergarten nicht auf sie hört, finde ich das sehr unprofessionell.

Unsere Erzieherinnen sagten mal, die "Strafe" muss in unmittelbarem Zusammenhang zur "Tat" stehen und auch sofort erfolgen bzw. sehr zeitnah, sonst kann das Kind überhaupt nicht verstehen was los ist und es ist absolut wirkungslos -wie du ja auch erfahren hast.

Es geht die Erzieherinnen überhaupt nichts an, ob und wie viele Süßigkeiten dein Sohn zuhause isst. Ich würde das nicht mehr als Strafe oder Belohnung einsetzen. Vermutlich verliert das Thema dann auch mit der Zeit an Bedeutung.

Und vielleicht könntet ihr versuchen, den Mittagsschlaf langsam abzuschaffen, so dass er abends früher müde ist, denn wenn er bis 15.30 Uhr oder länger schläft, ist es klar, dass er abends schwer ins Bett findet. Und er muss ja doch sehr früh aufstehen. Ich weiß aber, dass es nicht so einfach ist, den Rhythmus zu verschieben, aber langfristig wird er ja doch mittags irgendwann nicht mehr schlafen. Dann wird es einfacher, denke ich.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Birgit67 am 14.11.2016, 10:43 Uhr

es sind viele Dinge hier ungeklärt. 30 Stunden arbeiten viele Mütter und haben trotzdem noch Zeit für die Kinder du stehst früh auf hast dafür aber früher Feierabend wie alle anderen - Dein Sohn ist versorgt durch den Mann morgens und Deine Eltern die im gleichen Haus Wohnen - warum bist du so unter Streß????

Wann geht Dein Sohn ins Bett???

Wenn er bis 15.30 Uhr schläft und danach keine richtige Bewegung mehr hat - wie soll er dann müde werden??? Es gibt durchaus Kinder die wenig schlaf brauchen ich habe 2 Exemplare davon.

Ist es besser den Mittagsschlaf wegzulassen und die müde Zeit mit der Bewegung drausen zu überbrücken??? Dann um 17 Uhr nach Hause - gemeinsames Abendessen noch kuscheln kleine Sendung im Fernsehen ab ins Bad und dann ins Bett????

Ich weis nicht es hört sich einfach so an als ob Dein Sohn die zu viel wäre weil er selber Zeit einfordert. Wenn Du Deine Tochter ins Training bringst nimm Deinen Sohn mit - vielleicht bekommt er durch zusehen Lust darauf das gleiche zu machen ansonsten geh mit ihm in der Zeit dort in der Gegend spielen und dann geht's wieder gemeinsam nach Hause.

Mach Dich mal frei von Anforderungen die du an Dich hast und Du wirst sehen wenn Du dich mehr auf deine Kinder einlässt wird vieles einfacher werden - aber ich glaube Dein Sohn meint gerade dass er nicht gesehen wird und daher damit auffällt. Er hat ja auch wenig von Dir wenn Du so früh aus dem Haus gehst und er dann so lange schläft.

Gruß Birgit

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Anja Flo am 14.11.2016, 14:24 Uhr

Also 1. Nehme ich ihn überall mit hin. Ich lasse ihn ganz bestimmt nicht allein Zuhause. 2. Bekommt er aufmerksam (1 mal die Woche turnen mit mir, 1Stunde in der Woche musikalische früherziehung auch mit mir, und wir gehen alle 2 Wochen zur Vorlesestunde in die Bibliothek). Ins Bett geht er 20:00. Das ( abschließen) waren nie mehr wie 20 Minuten weil er zig mal ratsam und sich die Sache mit den einschlafen um bis zu 3 Stunden hingezogen hatte. Und zu ihm gelegt habe ich mich auch oft genug nur meistens bin ich irgendwann eingeschlafen und er hat immernoch gespielt. So und früh daheim ist gut ich arbeite fast immer bis13:30, dann sause ich los ihn zu holen da um 14:00 der kindi schließt. Den mittagschlaf wegfallen lassen hatten wir schon das Ende vom Lied war das er um 16:30 so müde war das bei ihm garnichts mehr ging egal was wir gemacht haben. Ich wollte hier einen Rat haben zum Thema wie wir leichter über diese Phase hinwegkommen. Stattdessen wird man an den Pranger gestellt. Ok mein Fehler vielleicht hätte ich die ganze Situation etwas detaillierter darstellen sollen. Manche Tipps waren ja auch nicht schlecht und einige Sachen werde ich mit Sicherheit umsetzen. Dennoch war es mir eine Lehre mir in Zukunft woanders Rat zu holen. Denn eine Meinung zu haben ist eine Sache aber zu urteilen eine ganz andere.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 14.11.2016, 14:42 Uhr

Du regst dich sehr auf und dein Kind merkt deine Verzweiflung. Bitte versuche mehr die eigentlichen Probleme hintet dem Verhalten deines Kindes zu sehen und weniger das negative Verhalten an sich. Zudem sage ganz klar, wo deine Belastungsgrenze ist. Nicht als Drohung, sondern als Information. Auch kleine Kinder wollen nicht, dass ihre Eltern leiden. Außer sie haben Rachegefühle. Nach dem Einsperren ein sehr gesundes Gefühl. Bitte rede mit deinem Kind. Gib zu, was du falsch gemacht hast und sage, dass du es besser machen willst, aber dir nicht immer eine gute Lösung einfällt. Übernimm die Verantwortung für deine Fehler.

Das Kind im Zimmer einsperren geht unter keinen Umständen! Ich höre, dass das aus Verzweiflung passiert, aber es wirklich schlimm für das Kind. Haustür nachts abschließen, finde ich zum Schutz des Kindes ok.

Zum Aufräumen: Wir hatten das Problem auch sehr. Inzwischen wird das Spielzeugangebot sehr reduziert. Nicht als Strafe, sondern so, dass es für das Kind überschaubar bleibt. Das Lieblingsspielzeug und was ich als sinnvoll erachte, bleibt zugänglich. Man kann auch immer wieder Spielzeug austauschen und vor allem mit dem Kind das Ganze besprechen.

Zu den Süßigkeiten: Einmal am Tag essen lassen, in Maßen essen lassen, dürfte reichen. Ansonsten ist Süßes zu Hause heimlich essen nicht so schlimm. Machen wir Eltern das nicht auch mal?

Wenn die große Schwester genervt ist, kann sie selbst ihr Zimmer abschließen.

Ich verurteile dich nicht. Ich habe auch schon einiges falsch gemacht. Mache es jetzt besser.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 14.11.2016, 15:57 Uhr

Mir hat eine Erzieherin im Kiga viel geholfen. Allerdings scheinen die Erzieherinnen bei euch ja auch überfordert. Ich habe auch einen Kurs für Eltern von auffälligen Kindern besucht und gehe weiter zu einem fachlich begleitetenden Elterntreff. Bei uns sind dann ganz andere Themen zum Vorschau gekommen und ich habe viel verändert. Bei jedem Kind macht natürlich was anderes Sinn. Hier kann keiner pauschal sagen, welche Probleme dein Kind hat. Ich erzähle dir trotzdem von uns.

Nur so ein paar Beispiele:
Ich habe früh die Betreuungszeit im Kiga reduziert und ja, das ist ungünstig für die Arbeit. Mein Kind ist aber ausgeglichener.

Meine Tochter hat jeden Tag eine Zeit mit mir allein, während ihr Bruder schläft. Da darf ich nicht schimpfen und wir machen in einer begrenzten Zeit etwas Schönes zusammen, was sie sich wünscht. Das hat das Verhalten sehr verbessert. Nicht durch Argumente oder Konsequenzen, sondern durch eine bessere emotionale Beziehung.

Meine Tochter bekommt Ergotherapie und ich verstehe inzwischen, dass sie nicht die gleiche Wahrnehmung hat, wie ich als Kind. Sie ist überdurchschnittlich intelligent, aber schnell reizüberflutet. Von selbst merkt sie oft nicht, wenn sie bei anderen Menschen zu weit geht. Emotionale und soziale Zusammenhänge erschließen sich ihr meist erst, wenn sie in klare Worte gefasst werden. Ich dachte da lange, sie würde sich absichtlich boshaft verhalten. Sie hat aber einfach kein natürliches Gespür dafür. Seit ich das weiß, reagiere ich ganz anders.

Ich mische mich nicht mehr ein, wenn mein Mann und meine Tochter ein Problem haben

Ich habe regelmäßige Auszeiten für mich. Ein bisschen Sport, Pizza essen mit Freunden... Danach ist die Geduld wieder besser.

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Sille74 am 14.11.2016, 16:17 Uhr

Ich finde, Du solltest beim Einschlafen dabei bleiben. Dein Sohn muss aber dann schon richtig müde sein. Wenn Du selber schon einschläfst beim Dabeiliegen (Du also nichts Spektakuläres machst) und er spielt immer noch, dann ist er vielleicht doch noch nicht müde genug abends. Wahrscheinlich ist er jetzt so in der Übergangsphase Mittagsschlaf - kein Mittagsschlaf; ohne geht's noch nicht richtig und mit ist auch irgendwie blöd (kenne ich ...). Lasst ihn doch abends noch ein bisschen bei Euch spielen und wenn Ihr merkt, er wird müde, geht dann erst ins Kinderzimmer, und macht etwas Ruhiges zum Runterkommen (Buch lesen, Singen, also wie normal). Ich weiß, dass es manchmal einfach so ist, dass man seine Kinder gerne im Bett haben möchte und einfach in Ruhe noch ein bisschen TV schauen oder ein Buch lesen ... Aber einen Tod muss man da m.E. sterben, bis das Kind eindeutig keinen Mittagsschlaf mehr braucht (so meine Erfahrung ...). Entweder man lässt den Mittagsschlaf weg und guckt, dass man das Kind doch bis zu einer "normalen" Bettgehzeit durchziehen kann oder das Kind turnt halt abends noch lange rum ...

LG,

Sille

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Re: Kind hört nicht

Antwort von faenny am 14.11.2016, 20:01 Uhr

Von mir noch einen buchtipp: jesper juul - Aggressionen.
Hab ich selbst grad gelesen, bringt einen dazu, die Sache aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Alles gute euch!

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Re: Kind hört nicht

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 14.11.2016, 20:39 Uhr

Mir ist noch was aufgefallen, was sich vielleicht anders lösen lässt, da Oma und Opa im Haus wohnen. Die 9 - jährige Schwester muss eine dreiviertel Stunde auf ihren 3-jährigen Bruder aufpassen, mit dem ihr nicht zurecht kommt. Und das vor Schulbeginn. Da steht sie aber sehr unter Druck und ist sicher überfordert. Das ist ungünstig für die Beziehung zwischen den Geschwistern. Es wäre verständlich, wenn die Schwester in der Zeit verbal und körperlich Gewalt gegen ihren Bruder ausüben würde. Das ist eine Grundlage für gegenseitige Wut. Aber die Kinder können das nicht lösen. Ihr als Erwachsene könnt die Bedingungen ändern.

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Wie machst du das?

Antwort von LiLiMa am 15.11.2016, 12:31 Uhr

Dass du dich nicht mehr einmischt, wenn dein Mann und deine Tochter ein Problem haben?
Ich meine ganz praktisch.

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