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Geschrieben von Jenamu am 25.08.2020, 22:21 Uhr

Erstes 'Mobbing'

Hallo, vor einigen Tagen habe ich schon von der Freundin (6) meiner Tochter (5) geschrieben, die das zweite Mal über Nacht bei uns war. Dabei war mir aufgefallen, dass meine Tochter sich ihr gerne präsentiert und dafür die ein oder andere Regel bei uns über Bord wirft (wahrscheinlich um ihr zu gefallen). Ich muss erwähnen, dass sich die beiden aus dem Kindergarten kennen und beide nah beieinander wohnen. Die Freundin geht seit diesem Sommer zur Schule.

Gestern dann die Situation bei uns auf dem Trampolin im Garten: Ein weiteres Nachbarkind, die Freundin und meine Tochter hüpfen und haben Spaß. Der kleine Bruder der Freundin (3) kommt ebenfalls in unseren Garten und möchte mit auf das Trampolin. Meine Tochter und die anderen Kinder sagen Nein, worauf der kleine Mann mit einer gewissen Empörung und Geschrei die Leiter entfernt. Er rennt wieder zurück in sein Haus, gefolgt von seiner Schwester, die versucht, ihren Bruder zu beruhigen.

Einige Minuten später versammeln sich auch andere Nachbarskinder am Gartenzaun und beschimpfen (in meinem Beisein) meine Tochter 20 Minuten mit unschönen Worten (inhaltlich sinnfrei, nur aus Spaß zum Ärgern), auch ihre Freundin und die größere Schwester der Feeundin (8), selbst der 3jährige, machen mit. 'Anführer' ist aber ein 10jähriger, der zwar nichts mit meiner Tochter, dem Trampolin oder der Freundin meiner Tochter zu tun hat, aber leider alle beeinflusst und daher zum 'Mobbing' aufruft. Meine Tochter ist das einzige Einzelkind in unmittelbarer Umgebung. Sie hat diese Beschimpfungen nur zurückgegeben und war nicht sonderlich traurig, vielleicht nur etwas verärgert. Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie ich damit umzugehen habe. Mein Mann, der es (auch) mitbekommen hat, ist irgendwann raus in den Garten und hat alle Kinder kurz und laut zurechtgewiesen. Danach war erst mal Ruhe. Aber ich möchte gerne das nächste Mal kontrollierter bzw. angemessen reagieren. Hat jemand eine Idee?

 
13 Antworten:

Re: Erstes 'Mobbing'

Antwort von pauline-maus am 25.08.2020, 23:02 Uhr

Ich glaube die grössere Baustelle mit menschlichen Konflikten umzugehen hast du selber..
Das ist nicht Boese gemeint , denn sicher hat dass seine Günde, die dir selber vielleicht nicht klar sind.
Deine Tochter hat eine unschöne Situation erlebt( wird ihr noch oft wiederfanden) und das ganze cool hingenommen....darüber würde ich mich freuen , denn sie scheint sich behaupten zu können.
Ich selber bitte bei solchen Tumulten laut und bestimmt um Ruhe und spreche damit alle an. Mehr ist meine Aufgabe in diesem Moment nicht.
Wird es körperlich oder geht über normale streiten ( das war es und kein mobbing)hinaus ist das wieder etwas anderes .

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Re: Erstes 'Mobbing'

Antwort von Kampfgnom27 am 26.08.2020, 5:54 Uhr

Ich finde auch dass es ein gutes Zeichen ist dass deine Tochter damit gut umgehen konnte. Das zeigt dass sie ein hohes Selbstbewusstsein hat. Ich denke dass die Reaktion deines Mannes schon gut war. Ansonsten könnte man die Kinder darin mal sensibilisieren was es bedeutet andere aus Witz als Gruppe zu piesacken.

Die Meinung von Paulinenmaus teile ich nur zum Teil, bzw. hier würde mich ihr Verständnis von mobben interessieren. Als einen reinen Streit verstehe ich das von dir geschilderte nicht

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Re: Erstes 'Mobbing'

Antwort von luvi am 26.08.2020, 8:54 Uhr

Hallo,
Ich sehe hier auch kein Mobbing. Mobbing ist geht ja weit über einmaliges Ärgern hinaus.
Kampdgnom, sieh dir mal eine Definition von Mobbing an, dann wird verständlich, warum paulinemaus nicht von Mobbing spricht.

Wenn das Beschimpfen eurer Tochter so lange gedauert hat, wundere ich mich, dass du bzw. dein Mann das so lange zugelassen habt.

Wenn diese Freundin deiner Tochter so mit ihr umgeht und es auch schon häufiger Probleme gab, würde ich versuchen, dass sich deine Tochter auch mit anderen Kindern trifft und nicht überwiegend mit diesem Mädchen.
LG luvi

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Genau so!

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 10:13 Uhr

Von Mobbing ist keine Rede, die Tochter hat sich gewehrt, der Vater hat ein Ende gemacht. Gut ist.
Solche Streitigkeiten kommen oft vor und sind natürlich häßlich, vor allem wenn alle gegen einen (da muß dann schon ein Auge drauf haben, wie es sich entwickelt), aber ansonsten sind das Übungsplätze!
Wenn alles nur heile-heile Welt ist und die Eltern sofort regeln, lernt Deine Tochter nicht, sich zu behaupten.


Gruß Ursel, DK

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 10:13 Uhr

ist mir leider zu tief gerutscht.

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von pauline-maus am 26.08.2020, 12:07 Uhr

ich glazbe das passt schon...wobei ich auch manchmal das ganze schief betrachte grins

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 15:32 Uhr

Naja, Du kennst mich ja schon und darfst die Augen rollen ,aber ich bin ein großer Freund von präziser Ausdrucksweise und denke, genau, weile s mir in meiner Muttersprache besser als auf Dänisch gelingt, und weil es auf Dänisch auch schwerer ist, sich so differenziert auszudrücken, lese ich auch lieber deutsche als dänische Bücher.
Wenn das gesagt ist, ist Mobbing per Definition deutlich abgegrenzt von Streit.
Daß Kampfgnom (auch ein lustiger Name: Kampf ist ja recht bombastisch und deutlich mehr als jeglicher Streit un Mobben) und Gnom dann wieder mehr ein Synonym für Zwerg), daß also Kampfgnom sogar widerspricht, wohin gegen die AP "Mobben" immerhin in "" gesetzt hat, ist vielleicht dem gängigen Trend geschuldet, der mich nun wieder oft die Augenrollen läßt:
Wer seinen Ehepartner verliert und trauert, ist nicht zwangsläufig sofort in einer Depression (als Anverwandte von jemandem, der sich mit dieser Krankheit herumschlägt, ärgert mich diese Inflation des Begriff sehr!);
Bei einem Kratzer im Auto muß man noch keine "Krise" bekommen - es reicht doch,daß man sich ärgert.
Ein Unfall ist nicht tragisch, sondern erstmal einfach traurig und ein Streit, Zickenalarm, Auseinandersetzungen, andere ärgern, aufziehen, necken, ... es gibt noch viele Wörter mit ähnlicher und selten gleicher Bedeutung, ist noch kein Mobbing. (Allein das Wort, so englisch es auch klingen mag, ist natürlich eh schon falsch angewendet ,aber seis drum, DAS schaffen zumindest Deutsche wie Dänen gleichermaßen.)´

Das hier war ein Streit,der sich auch noch ein bißchen ausgeartet ist,aber mehr auch nicht. Und das kommt bei Kindern (und wohl auch Erwachsenen) mehr oder weniger häufig vor - und in diesem Alter übt es eben, wie man mit Abweisung, aber auch anderen Meinung umgehen kann, aber eben auch muß - oder eben nicht.


Egal wie dick die beiden Mädchen befreundet sind - ich habe immer drauf geachtet und gefördert, daß meine Kinder auch andere Kinder zu sich einluden oder andere besuchten.
es gilt, soviel Neues und Anderes zu lernen,damit man damit klarkommen kann und nicht so ein engstirniger Mensch wird, der nur Menschen gleicher Ansicht um sich erträgt und alles Fremde, Andersdenkende per se ablehnt.
jetzt ist die beste Zeit dafür, das zu lernen bzw,so offen zu bleiben,wie Kinder ja eigentlich erstmal sind!
Aber das schrieb ich auch schon im ersten Thread zu dieserFreundin - nur durch Vergleiche, wie es anders sein kann, kann die Tochter verstehen, daß Freundschaft sich auch anders anfühlen kann.

Gruß Ursel, DK

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von Jenamu am 26.08.2020, 16:04 Uhr

Hallo
Danke schön für Deine Sichtweise. Mal unabhängig davon, ob es Streit (offenes Austragen einer Meinungsverschiedenheit, aus meiner Sicht hier nicht der Fall) oder um Mobbing (regelmäßig wiederkehrendes seelisches Quälen - hier auch nicht der Fall, dazu gehört wohl wesentlich mehr) - es standen 5 Kinder am Gartenzaun, die sich mehr als eine Viertelstunde auf meine Tochter eingeschossen hatten und denen auch meine Anwesenheit gleichgültig war. Verzeiht meine Unerfahrenheit, meine Frage war, wie ich damit umgehen soll, denn ich fühlte mich leider etwas überfordert. Vielleicht auch - und da gebe ich der Verfasserin des ersten Kommentars Recht - weil ich selbst Konflikte nicht gut aushalten kann und früher selbst einige Probleme (aber in der Schule) hatte. Das würde ich gerne meinem Kind ersparen. Kind in Schutz nehmen? Ne, sie kann/soll sich selbst wehren. Nicht in Schutz nehmen, machen lassen, im richtigen Moment unterbinden? Das müsste ich üben. Möchte ich aber eigentlich nicht üben, weil ich diese Situation nach diesen beiden Malen am liebsten nicht mehr hätte. Ich denke, mir ist aber klar geworden, wie es das nächste Mal (wenn es denn eins gibt) besser ablaufen könnte und wie ich persönlich damit umgehen kann. Und dafür danke ich Dir bzw. Euch schon mal.

Die Situation ist nach den Sommerferien etwas anders als sonst. Früher hatten wir viele Kinder zu Besuch, die sind aber seit diesem Sommer in der Schule. Es gibt eine Freundin, die auch noch mit ihr in den Kindergarten geht. Die beiden besuchen sich auch regelmäßig.

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 20:17 Uhr

Hej!

genau, Mobben ist ziemlich ausspekuliertes, gezieltes und wiederkehrendes Niedrigmachen einer Person durch eine oder viele andere.
Käme dieselbe Truppe dauernd wieder und beschimpfte Deine Tochter, grenzte sie aus, dann wäre das in der Tat Mobbing, den nes zöge vermutlich auch immer die anderen Kinder auf die "gegnerische" Seite.
Im normalen Streit aber wechseln die "Fronten" - und naja, ein Streit ist eine Auseindersetzung mit anderen Mitteln, im KIGA-Alter diskutiert noch wenig logikgebunden , da heißt es eben kontant:
"Wenn du das nicht machst, kommst du eben nicht zu meinem Geburtstag."
Oder es wird eben beschimpft:
Was,du läßtden nicht mitspielen? Dann bist du eben eben wirklich blöd."

das Ist Streit, das sind Streitigkeiten.
Aber egal, Dir geht es darum, wie DU Dich in Konflitkstuationen, in sie Dein Kind sicher öfter gerät als Dir (uns allen immer) lieb ist, verhalten sollst.
Meine Erfahrung ist:
Als Mutter müssen wir lernen, uns zurückzuhalten. Loslassen ist das schwerste Wort udn bedeutet unendlich viel in der Erziehung.
Trotzdem soll dein Kind natürlich merken,daß Du es unterstützt und ihm hilfst, den nes lernt ja noch ,Konfilkte auszutragen, Konflikte sogar konstruktiv auszutragen.
und da solltest Du in der Tat üben,denn dein Kind lernt sowas auch von Dir.,

Man muß aushalten lernen,daß anderer einen auch mal blöd finden - so ist das, wenn man seine eigene Meinung hat und ein anderer seine eigene und erstmal auch nicht sachlich reagiert,.
Man muß auch aushalten, daß einen die beste Freundin mal fallen läßt - meistens ist am nächsten Tag alles vergeben und vergessen.
Und ganz, ganz oft, und auch noch in der Schule, klären die Kinder das dort, wo der Streit stattfindet - im KIGA, in der Schule etc. - da sind dann letztendlich auch erstmal die Erwachsenen dort zuständig.

Nun fand diese Situation bei Euch statt, und eigentlich hast Du doch gut reagiert:
Deine Tochter kam prima klar, hat zurück ausgeteilt - und dieses Gefühl "ich schaffe das" hast Du ihr gegeben, vielleicht ja auch einfach, wei lDu dabei gesessen hast - ohne Dich einzumischen, aber eben sichtbar für Dein Kind: Mir passiert nichts ernsthaft,denn meine mutter ist ja da und beschützt mich im schlimmsten Notfall.
Natürlich sollte man dann auch irgendwann für Ruhe sorgen, sonst schaukelt sich sowas auch zu sehr hoch, also hat auch Deni Mann richtig gehandelt, indem er die Reißleine zog.
Man muß nachfühlen, wann es paßt - wird es jetzt eine Schlammschlacht, beschimpfen sie sich nur noch, weil sie gerade so gut "drin" sind?
Werden die Angriffe gröber, womöglich auch physisch?
Steigern sich die in der Gruppe gegenseitig zu hoch?
Dann muß man sie als Erwachsener runterholen - und das geht ja mit einem ordentlichen Machtwort.

Also -- Dein Kind darf sich ruhig streiten, dabei auch mal die Verliererin sein, aber sie muß Euren Rückhalt spüren -- und wissen, daß Ihr helft, wenn sie (und die anderen) aus der Situation nicht mehr allein rauskommen,
Und: Es istsehr unterschiedlich, was Kinder und Erwachsene so ärgert udn aufregt, daß sie sich streiten.
Daher kann es gut sein, daß Du manches wichtiger nimmst als Dein Kind.
Was ich jedoch in keinem Alter geduldet habe,waren Schimpfwörter, die wir selbst auch nicht in den Mund nehmen,sexistische, rassistische etc. - da hört dann der Spaß auf, egal wer Recht hat: So setzt er/sie es bei uns nicht durch.

Wir lernen viel mit unseren Kindern - und das ist doch das Spannende - oder?

Gruß Ursel, DK

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von Jenamu am 26.08.2020, 20:36 Uhr

Danke, das macht für mich alles Sinn. Besonders gefällt mir langsam der Gedanke, dass es als 'Übungsplatz' zu sehen ist. Und meine Tochter scheint sich bereits irgendwie zu wappnen. Jedenfalls nimmt sie sich vor, was sie als nächstes sagt, wenn es nochmal so kommt und fühlt sich irgendwie herausgefordert. Verrückt, so war ich früher nie. Aber es wäre schon schön, wenn sie sich mit ihrer Nachbarfreundin wieder verstünde. Ja, es ist spannend mit Kindern! Und man lernt jeden Tag dazu.

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von Kampfgnom27 am 26.08.2020, 21:37 Uhr

Es war kein Streit und auch kein mobben und widersprochen habe ich nicht. Nur hinterfragt. Denn vom piesacken in der Gruppe von einzelnen zu mobben ist es nicht weit und deshalb finde ich es wichtig Kinder aus zu sensibilisieren. Für das Verhalten deiner Tochter bzw wie du dich verhalten solltest hast du schon viele gute Ratschläge erhalten.

( mein Nickname bezieht sich auf meine rebellische Art in der Jugend und meine Größe- wurde mir damals verpasst)

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 22:39 Uhr

Das machen wir oft:
Völlig logisch irgendwie erwarten wir, daß alles wieder so läuft wie für uns früher. Und davor wollen wir unser Kind beschützen - oder ihm dieselben Freunden schenke, wobei wir glücklich waren.
problem ist nur:
Unser Kind ist schon mal gar nicht so wie wir.
und die Welt mitsamt den übrigen Menschen hat sich auch verändert.
Also:
Offensein, ein ganz anderes wichtiges Wort in der Erziehung.
Denn Du wirst sicher auch noch spüren,daß dieses Kind,das ganz anders ist als Du erwartest - bewußt oder unbewußt, das tun wir alle oft - Dir viel abverlangen wird: Nämlich daß Du es seinen eigenen Weg, seine eigenen Methoden entdecken läßt, mit denen es gut leben kann.
was für Dich gut war, muß gar nicht für Dein Kind passen.
Und worunter Du gelitten hast, kommt wahrscheinlich ganz anders heute bei Deinem Kind an.
Offensein dafür,daß es anders läuft. Daß es sein Glück, aber auch sene Niederlagen woanders als Du findest.
Und ihm Mut machen, Niederlagen u riskieren - und dann da sein, wennes hingefallen ist, auch im übertragenen Sinn.
Denn natürlich kann ein kleines Kind noch nicht alles alleine klären. Wir müssen ihm vorleben, aber auch es anleiten, wie man auch anders als durch Schimpfen und Streiten aus einer Situation herauskommt.
Wie man Abweisungen einsteckt -aber manchmal auch erteilt.

Ihr kriegt das ganz bestimmt hin!

Alles Gute - Ursel, DK

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Re: Genau so! - sollte an Pauline

Antwort von DK-Ursel am 26.08.2020, 22:45 Uhr

Ja, ich finde den Nicknamen auch interessant, manchmal ist ja Nomen Omen. Jedenfalls gfel er mir auf und ich dachte nach, was er wohl aussagen wolle.
Kein Grund, Dich zu verteidigen, wir haben Dich doch nicht persönlich angegriffen,s ondern nur klargestellt.

Ja, Streit kann Mobben werden,soe ine Situation wie die geschilderte auch.
In meiner Kindheit gab es einen Jungen, der eine kleine Bande um sich hatte - wenn der nur in der Ferne mit seinen Jungs gesichtet wurde, rannten wir.
Der hat uns nicht gemobbt, der hat Streit gesucht, der hat sich als Boss aufgespielt, ihm machte es Spaß, jeden,der ihm vor die Nase kam, zu terrorisieren. das ist auch kein Mobben, auch wenn es eben oft dieselben traf - es waren aber nicht ausgesucht dieselben,sondern eben dieselben,weil wir da wohnten ,weil wir manchmal auf der Straße waren und spielten; - und wenn nicht, zog er weiter und suchte andere Opfer.

Letztendlich ist es aber auch wurscht.
Nur muß man eben auch gegen Mobben anders vorgen als gegen einen Streit, der sich an einer zufälligen Situation entspinnt.
Und wie gesagt, bei Streit können die Fronten schnell wechseln - vielleocht macht morgen die Tochter mit einigen anderen Front gegen den 10-Jährigen (und ein paar andere)?
Alles ist möglich.


Gruß Ursel, DK

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