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Geschrieben von Kiki04 am 30.10.2016, 17:00 Uhr

Eingewöhnung

Hallo, hab mal noch eine Frage bezüglich der Eingewöhnung in den Kindergarten...Dienstag Kind 3. Geburtstag ,Mittwoch mit Mutter von neun bis zwölf erster Tag im Kindi, Donnerstag bleibt Mutter 2 Stunden und Freitag soll Mutter dann gleich wieder gehen...Kind schreit dann...das wäre aber normal. Montag wird dann das nächste Kind eingewöhnt. Das nennen sie sanfte Eingewöhnung. Da frage ich mich aber ob es nicht besser ist gleich wieder zu gehen... Soviel Unterschied machen dann die 1,5 Tage mit Mutter ja dann auch nicht aus...oder sehe ich das falsch? ..Reden lassen die eh nicht mit sich...So machen sies...basta. Wenn man es anders möchte hat man Pech...Wie war das bei euch so? Lg und danke.

 
14 Antworten:

Wie grausam!

Antwort von Johanna3 am 30.10.2016, 17:55 Uhr

Bei uns dauert eine Eingewöhnung so lange sie eben dauert.

"Kind schreit dann, wäre aber normal." Für wen? Für die abgestumpften Erzieherinnen?

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Steffi528 am 30.10.2016, 18:40 Uhr

Eine Eingewöhnung sollte meiner Meinung nach immer individuell erfolgen.
Meine Kinder haben gar keine Eingewöhnung gebraucht, andere Kinder brauchen deutlich länger Zeit. Von daher immer individuell

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Birgit 2 am 30.10.2016, 18:42 Uhr

Ich halte nichts von festen Eingewöhnungsritualen, denn jedes Kind ist unterschiedlich. Wir hatten vorher drei Kennenlernnachmittage und als dann regulär der Kindergarten anfing, blieben von den 10 neuen Kindern einige sofort alleine, andere wiederum blieben nur mit der Mutter und dann dauerte es eben so lange, wie es dauerte...

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Kiki04 am 30.10.2016, 19:39 Uhr

Danke euch. Ok..verstehe das ja auch dass die Erzieher wenig Zeit haben...aber trotzdem... gerade der Start ist doch wichtig und ich hab extra meinen alten Job gekündigt damit ich Zeit habe für die Eingewöhnung...Und nicht mal schnuppern darf man ... Na ja...werde mir das ganze jetzt nochmal durch den Kopf gehen lassen und dann überlegen was ich mache..

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Dezemberbaby2012 am 30.10.2016, 21:59 Uhr

Hallo!
Ist das dein Kind, von dem du erzählst? Das ist keine sanfte Eingewöhnung! Sanfte Eingewöhnung bedeutet ja eben, dass die Mutter so lange da bleibt, wie das Kind sie benötigt.

Also meistens bedeutet das, bis das Kind eine Beziehung zu einer der Erzieherinnen aufgebaut hat. Diese Beziehung ist wichtig, sonst kann sich das Kind später nicht von ihr trösten lassen, wenn es doch mal im Laufe des Tages weint. Meistens trennt sich die Mutter anfangs nur für ein paar Minuten ("muss mal kurz Pipi machen") dann etwas länger ("hab was im Auto vergessen"), danach z.B. eine halbe Stunde ("will nur mal kurz zum Bäcker, Kuchen für nachher kaufen"), dann eine Stunde und so weiter. Den nächsten Schritt immer nur, wenn der erste Schritt geklappt hat, sonst wieder etwas zurückrudern und langsamer angehen lassen.
Wichtig: Immer kurz (aber undramatisch) dem Kind ankündigen, wenn man geht, nie heimlich wegschleichen. So geht moderne Eingewöhnung. Die Dauer der Eingewöhnung ist dann eben je nach Kind individuell unterschiedlich. Bei manchen, wenigen Kindern dauert sie nur zwei Tage, bei anderen zwei Wochen, bei manchen drei Monate. So 2-4 Wochen würde ich einplanen.

Auf alles andere würde ich mich nie einlassen. Ein weinendes Kind würde ich nicht zurücklassen!

Liebe Grüße!

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Re: Eingewöhnung

Antwort von mama-nika am 31.10.2016, 7:08 Uhr

Da kommt es drauf an, wie lange das Kind schreit.
Unserer hat anfangs geweint, wenn ich gegangen bin.nach echt kurzer Zeit war es aber vorbei und er hat gespielt. Solange stand ich draussen vor der Tür.

Wenn es wirklich nicht gehen würde, würden die Erzieher das sicher auch anders handhaben, schätze ich.

Nur bei einem habe ich widersprochen. Ich sollte mich einmal einfach rausschleichen, als meine Kinder beschäftigt und somit abgelenkt waren. Das wollte ich nicht und habe mich verabschiedet mit den Worten, dass ich in einer Std wieder da bin. Das war für mich und natürlich auch meine Kinder besser als sich einfach rausschleichen. Da hätten sie sicher irgendwann nach mir gefragt und wären mit Sicherheit maßlos enttäuscht, wenn ich einfach weg gewesen wäre.

Ein bisschen Vertrauen muss man den Erziehern schon entgegen bringen.
Wenn es aber so ist, dass das Kind stundenlang weint, würde ich das nicht so hinnehmen und das Gespräch mit den Erziehern suchen.

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Re: Eingewöhnung

Antwort von clarence am 31.10.2016, 9:55 Uhr

Bei uns kommen die Eltern nur am Schnuppertag mit (bevor das Kind noch im Kiga anfängt).
Am 1. Kiga-Tag ist das Kind ALLEINE 2 h im Kiga. Am nächsten kann man es schon den ganzen Tag lassen.

Ich denke da spalten sich die Meinungen. Aber ich finde es schon gut, dass an irgendeinen Tag das Kind mal mit der Mama gemeinsam den Kiga erkunden darf.

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Re: Eingewöhnung

Antwort von kriku am 31.10.2016, 11:22 Uhr

Hallo,

ja bei der Eingewöhnung gehen die Meinungen doch sehr stark auseinander.

Ich denke, dass ein 3 Jähriges Kind eine kürzere Eingewöhnung benötigt als ein 1 Jähriges oder sogar noch jüngeres Kind. Mit 3 Jahren können die Kinder durchaus verstehen, dass die Mama oder der Papa gleich wieder kommt. Das ist bei einem kleineren Kind von 1 Jahr oder Jünger nicht der Fall.

Guck es dir doch erst einmal an und traue deinem Kind auch etwas zu.

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Oktaevlein am 31.10.2016, 11:41 Uhr

"traue deinem Kind auch etwas zu"

Was genau soll sie denn ihrem Kind "zutrauen"? Dass es irgendwann resigniert aufgibt und nicht mehr schreit? Welch ein Erfolg!

@AP: ich finde es nicht richtig, wie euer Kindergarten das handhabt. Bei uns wurde nach dem Berliner Modell eingewöhnt, das am 3. Tag einen kurzen TrennungsVERSUCH von 5-10 Minuten vorsieht. Wenn dies nicht klappt, wird noch mal zurück gegangen.

Meine Tochter war 2 Jahre und 8 Monate bei der Eingewöhnung. Ich habe gleich gesagt, dass ich nicht gehe, wenn sie weint oder schreit. Zum Glück war dies auch nicht nötig, da sie mich bereits am ersten Tag kurz aus dem Raum gehen lies, um etwas an der Garderobe zu holen. Am 2. Tag hatte ich meine Hausschuhe zuhause vergessen. Auch da hat sie mich gehen lassen, um sie zu holen. Ich war jedes Mal sehr schnell wieder da (wir wohnen in der Nähe des Kindergartens). Ich glaube am 3. oder 4. Tage bin ich dann in einen Nebenraum des Gruppenraums gegangen. Auch das ging problemlos.

In der 2. Woche saß ich anfangs noch in einem "Elternraum" im Kindergarten, so dass ich zur Not schnell bei meiner Tochter gewesen wäre. Am Ende der 2. Woche war die Eingewöhnung im Prinzip abgeschlossen. Meine Tochter (jetzt Vorschulkind) geht bis heute gerne in den Kindergarten.

Du hast jetzt genau 3 Möglichkeiten:

1. entweder ziehst du die Sache so durch, wie der Kindergarten das möchte. Dann riskierst du allerdings auch evtl. wochen- oder monatelanges Geschrei jeden Morgen (habe ich selber bei Kindern aus der Gruppe meiner Tochter erlebt, bei denen der 1. Trennungsversuch trotz weinen des Kindes auf Wunsch der Eltern nicht abgebrochen wurde).

Oder 2: du setzt deine Auffassung von Eingewöhnung durch, indem du eben NICHT gehst oder dein Kinder notfalls wieder mitnimmst. Das hat meine Mutter in den 1970er Jahren bei meiner Schwester auch gemacht.

Oder 3: du meldest sie ab und suchst (evtl. für nächstes Jahr) einen neuen Kita-Platz, falls das beruflich für euch möglich ist.

Möglichkeit 2. wäre wohl für dein Kind am besten, würde ich sagen. Viel Glück!

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Kiki04 am 31.10.2016, 11:58 Uhr

Danke euch! Werde jetzt nochmal das Gespräch suchen mit der Leitung . Wichtig ist einfach dass ich ihnen vertraue. Sonst lieber ein anderer . ..lg

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Re: Wie grausam!

Antwort von kaempferin am 31.10.2016, 16:21 Uhr

Sehe ich ganz genauso und ich finde das auch grausam.

"Bei uns dauert eine Eingewöhnung so lange sie eben dauert."
Genau. Sowas kann man doch nicht übers Knie brechen und mit aller Gewalt erzwingen. Und (GUTE bzw. GUT AUSGEBILDETE!) Erzieherinnen sollten das auch eigentlich wissen. Und sowas ERWARTE ich einfach auch, wenn ich mein Kind in solch eine Einrichtung gebe und fremd betreuen lasse.

"Kind schreit dann, wäre aber normal." Für wen?
DAS frage ich mich allerdings auch - für wen.

"Für die abgestumpften Erzieherinnen?"
SOLCHE Erzieherinnen haben für mich eindeutig den Beruf verfehlt; tut mir leid. Die sollten lieber ihren Erzieherinnen-Beruf schleunigst an den Nagel hängen und was ganz anderes machen. Denn so jemanden kann man doch nicht auf (JÜNGERE/NOCH SEHR JUNGE!) Kinder los lassen! Nichts für ungut, aber meine Meinung.

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Re: Eingewöhnung

Antwort von Sommersturm86 am 31.10.2016, 17:24 Uhr

Wenig zeit? Eingewöhnung und ein gutes Verhältnis zum Kind ist deren hauptaufgabe.
Bei uns gibts gar keine ei Gewöhnung. Gleich volle 4 Std ohne mama.

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Re: Wie grausam!

Antwort von dee1972 am 31.10.2016, 21:32 Uhr

Hier wird nach Berliner Modell eingewöhnt. Im Normalfall dauert eine Eingewöhnung 3-4 Wochen und es wird auch immer nur EIN Kind eingewöhnt. Da hier monatlich aufgenommen wird.

Und wenn es mal länger dauert, auch kein Beinbruch.

Gerade bei Nachbarn erlebt. Da wurde der (eigentlich sehr mutige und pflegeleichte) kleine Bruder, der die Einrichtung und die Erzieher bereits vom tagtäglichen Bringen und Abholen der großen Schwester kannte, eingewöhnt. Klappte nicht so gut wie erwartet. Tja, dann wird halt extra Zeit eingeplant, ggfs auch die Tageszeit der Eingewöhnung geändert. Und hat nun fast 2 Monate gedauert. Auch kein Beinbruch, die Erzieher haben sich prima darauf eingestellt und nun geht er gern hin.

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Re: Eingewöhnung

Antwort von EarlyBird am 31.10.2016, 23:17 Uhr

Jupp da bin ich ganz bei Birgit.

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