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Geschrieben von mandulina83 am 01.12.2020, 19:54 Uhr

Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Hallo,

mein Sohn 18Monate hatte heute seinen zweiten Tag in der Krippe. Wir waren je eine Stunde und ich saß im Raum. Mein Sohn ist auf und ab gelaufen und hat alles inspiziert. Hat ab und an nach mir geschaut aber kam gut klar :)

Die Gruppe besteht altuell aus 10Kindern. Es wird aber noch auf 12 aufgestockt. Alle sind zwischen 14Monate und 3Jahr alt, eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin (beide etwa Mitte/Ende 20).

Zu meinem eigentlichen Problem: ich hatte das Gefühl das es den Erzieherinnen zu viel war. Eine war nur mit dem kleinsten Kind beschäftigt, welches nur geweint hat und nicht von ihrer Seite wich und die Andere musste den Rest bespaßen. Es gibt einen großen Raum der durch einen Durchgang geteilt ist. Mein Sohn ist dann eben mal in den anderen Raum gelaufen und hielt sich dort alleine auf. Ich bin erstmal nicht aufgestanden um nach ihm zu sehen, bin dann aber doch rüber und im selben Moment seine eigentlich zukünftige Bezugsperson, da wollte er sich gerade eine Kastanie in den Mund stecken!

Irgendwann fiel dann auch der Satz: ich glaube wir sind jetzt alle oder?! Äm ja, das sollte man schon wissen, wenn man die Aufsicht für soviel kleine Kinder übernimmt.

Bitte denkt nicht ich sei eine HeliMama - mein erster Sohn war in der selben Krippe, damals 2,5Jahre alt und mit elf weiteren Kindern und drei Aufsichtspersonen aber da hatte ich von Tag eins an ein gutes Gefühl gehabt und diesmal irgendwie nicht.

Ich kenne die Leitung und mag sie echt gerne! Sie hat sich für den Krippenplatz eingesetzt, da ich im Mai wieder arbeiten gehen muss.

Was würdet ihr machen an meiner Stelle? Übertreibe ich?

 
8 Antworten:

Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von weekend am 01.12.2020, 20:20 Uhr

2 Erzieherinnen für 12 Kinder? Uff, wie haben hier 3 Erzieher auf 10 Kinder. Ist der Betreuungsschlüssel bei Euch so üblich?

Schlechtes Gefühl ist nie gut, aber vielleicht hast Du auch nur einen schlechten Tag erwischt? Ich würde das Gespräch suchen, vielleicht fehlt gerade nur ein(e) Erzieher(in), die bald wieder kommt? Vielleicht können sie Deine Angst anderweitig zerstreuen?

Bei einem wirklich nachhaltig unguten Gefühl würde ich über einen Wechsel nachdenken, ich weiß, wie schwierig das ist, aber bis Mai ist ja noch etwas Zeit.

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von 2Seesterne am 01.12.2020, 20:38 Uhr

Hallo,
Eingewöhnung ist ja immer so eine Sache.
Sind 2 Aufsichtspersonen Standard oder krankheitsbedingt so? Das finde ich zu wenig.
Du bist doch bestimmt noch länger dort und kannst dir ein genaueres Bild machen.
In der Tat hatten bei uns auch die 3 Aufsichtspersonen die 12 Kleinkinder nicht immer im Blick. Und ich sehe jeden Tag, wenn wir um das Gebäude herum gehen müssen an den ganzen Fenster der Krippe vorbei, dass auch oftmals einige Kinder unbeaufsichtigt im Nebenraum sind und auch viel weinen (gerade die ganz Kleinen). Es ist bestimmt weder für Aufsichtspersonen noch für die Kinder einfach.
Vielleicht lassen sich ja deine Bedenken zerstreuen oder ihr findet eine andere Lösung.
(Ich bin allerdings auch Bekennerin der - erst-ab-3-Jahre-in-den-Kiga-Kommen. Für meine 2 Kinder war 2 Jahre definitiv zu früh und es wurde erst im Kiga wesentlich besser)
Alles Gute
2seesterne

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von Monroe am 02.12.2020, 6:36 Uhr

Dass dort Kastanien für so kleine Kinder zugänglich sind finde ich erschreckend. Da würde ich das Gespräch suchen. Wahrscheinlich ist das weinende Kind aber auch gerade in der Eingewöhnung und deshalb so "zeitintensiv". Das ändert sich ja bald.

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von Philo am 02.12.2020, 19:37 Uhr

"ich glaube, wir sind jetzt alle", der Satz fällt bei uns im KiGa auch schon mal, weil immer wieder Kinder fehlen. Wenn von den 10 Kindern nur 8 da sind, 1 Kind entschuldigt ist, und die Bringzeit 15 Minuten verstrichen ist, sind jetzt "alle" da. Es kann aber immer noch ein Kind kurzfristig entschuldigt werden oder unentschuldigt fehlen. Das hat nichts mit verletzter Aufsichtspflicht zu tun.
Es ist doch auch gut, dass sich ein Erzieher mit dem Kind beschäftigt, das momentan viel Zuwendung braucht (weil noch sehr klein, noch in der Eingewöhnungsphase, weil morgens verkuschelt) und dieses Kind nicht einfach sitzen gelassen wird.
Dein Kind hat die Mama noch um sich, der Beziehungsaufbau in der Krippe geht ganz langsam. Und spätestens wenn Du aus der Gruppe gehst, wird Dein Kind die ganze Zeit bei der Erzieherin auf dem Schoß sitzen. Bei uns ist es auch so geregelt, dass, wenn Eltern in der Eingewöhnung mit dem Kind da sind, diese auch die Aufsicht übernehmen.
Und ja, Krippe ist nicht 1:1 - Betreuung mit Mama. Wenn man sich dafür entscheidet, sollte einem das klar sein.

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von marmeladesky am 03.12.2020, 16:52 Uhr

Hallo, ich bin selbst Erzieherin.
12 Kinder auf 2 Fachkräfte ist ein sehr schlechter Schlüssel, da kommt schnell Stress auf, daher kann ich deine Sorge und Wahrnehmung da total verstehen. Ist das krankheitsbedingt so? Oder ist das der Normalzustand? Wenn das in dieser Gruppe immer so ist... puh. Zum Vergleich: ich arbeite mit 3-4 Pädagogen für 11 Kinder.
So ein-zwei Tage sind natürlich nicht repräsentativ- jeder Tag mit so kleinen Kindern ist anders, das Stresslevel ändert sich oft. Fakt ist aber, dass dein Kind, wenn es eins von 12 ist, und es nur 2 Erzieherinnen gibt, definitiv nicht so viel Aufmerksamkeit und Pflege bekommen wird, wie du dir wahrscheinlich wünschst, selbst wenn die Erzieherinnen ihr bestes tun.

Ich würde dir empfehlen, dir das ganze noch ein paar Tage anzuschauen, dein Kind gut zu beobachten, und dann ggf. mit den Erzieherinnen zu sprechen. Danach heißt es, hör auf dein Herz. Das Wohl deines Kindes sollte über allem stehen.

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Entscheiden.

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von Kampfgnom27 am 03.12.2020, 20:47 Uhr

Ich habe in einer u 3 Gruppe gearbeitet mit 11 Kindern und 1,5 Kräften. Ja das gibt es aufgrund von Personalmangel oder Krankheiten. Natürlich sollte es das nicht geben. Als Betreuungsperson kann man nicht mehr machen als das beste zu geben .

Wenn dir etwas auffällt sprech die Erzieher an oder wende dich an die Leitung. Sollte die Personalsituation nicht zu ändern sein und du dich weiterhin unwohl fühlst Wechsel die Einrichtung. Und 4 Leute in einer Gruppe im u3 Bereich sind mir noch nie begegnet. Das höchste waren 2,5-3.

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von Okypete am 27.12.2020, 12:04 Uhr

muss es sein mit 3 langt es immr noch

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Re: Eingewöhnung Krippe. Ungutes Gefühl!

Antwort von LeHaMo am 12.01.2021, 10:44 Uhr

Hallo,
bei uns hat eine Tagesmutter max. 5 Kinder.

Wir haben selber aktuell Probleme bei der Tagesmutter. Würde daher meine Kids niemals in eine so große Gruppe mit so wenig Betreuerinnen geben! Gerade wenn sie noch so klein sind. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden und abwägen, ob dies das Richtige für sein Kind ist.

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