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von Bine-87  am 24.03.2020, 13:50 Uhr

Die lieben Nachbarn

Hallo,

Ich weiß nicht, ob ich hier an der richtigen Stelle bin, aber es gibt bestimmt den ein oder anderen, der dazu Erfahrungen oder eine Meinung hat.

Ich habe eine 3 1/2 jährige Tochter und einen 4 Monate alten Sohn. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit ca. 25 Parteien in einer 4-Zimmer-Wohnung. Dummerweise gibt es hier fast nur ältere Leute, wir sind die einzigen mit so kleinen Kindern.

Meine Tochter geht seit sie 1 Jahr ist in die Kita, wir sind von 7:30Uhr bis 14:00 Uhr nicht zuhause. Danach macht sie min. 1 Stunde Mittagsruhe bevor es ans spielen geht. Um 18:00 Uhr gibt es bei uns Abendessen und danach geht es ins Bett. Das sind also effektiv 3 Stunden am Tag, an denen sie hier Krach machen könnte. Allerdings sind wir bei gutem Wetter wirklich immer draußen zum Toben. Dazu haben wir 1x die Woche Turnen und 1x Schwimmen. Nun zum Problem:

Schon länger klopft es hier von unten an die Decke, sobald meine Tochter mal etwas schneller von einem Raum in den anderen geht. Und ich rede hier nicht von andauernden hin-und-her-Gerenne, sondern sie geht rüber um was zu holen o.ä

Vor ca. 6 Monaten habe ich mal ein Paket für die Nachbarn angenommen und als dieses abgeholt wurde, wurde ich schon aufs Übelste beschimpft wie unaushaltbar es hier ist, seit wir hier wohnen. Dass den ganzen Tag so ein unglaublicher Krach ist und dass sie ja Nachmittags nicht mal ihren Fernseher versteht. Auf meine Erklärung, dass das gar nicht sein kann, weil Kita usw. beschimpft sie mich, dass ich ihr nicht zuhöre und läuft weg.

Nun ist ja momentan der Extremfall, dass der Kindergarten geschlossen ist, Spielplätze gesperrt sind und die Kleine ihre Freunde nicht sehen darf. Natürlich muss sie jetzt auch mal zuhause toben, aber es gibt regeln: Kein Rutschauto-fahren, keine Ballspiele in der Wohnung, es wird nirgendwo runtergesprungen! Morgens muss sie sich bis mind. 8:00 Uhr ruhig beschäftigen, Mittags ist von 12-15 Ruhezeit und Abends sind auch die gleichen Zeiten wie immer. Wir basteln und malen viel, haben sehr viele Bügelperlen, aber natürlich wird auch zwischendurch getobt. Sie hüpft in ihrem Bett o.ä. Und selbst wenn wir hier fangen spielen würden, wäre das ja gesetzlich auch noch erlaubt.

Gestern spielen mein Mann und die Kleine im Kinderzimmer „Schule“, da klingelt es hier und die Nachbarin schreit mir ins Gesicht: „IHR KIND IST IMMER ZU LAUT!“ und rennt weg.

Ich bin dann runter und habe sie gebeten mit mir darüber zu reden, wie wir eine gemeinsame Lösung finden können und sie schreit mir immer nur ins Wort: „Sie sehen nur sich selbst! Sie sehen nie die anderen!“

Ich hab mehrfach versucht sie zu fragen, was sie denn nun genau stört, welche Zeiten denn besonders doof sind u.ä. bin aber die ganze Zeit nur angeschrien worden. Dann meinte sie, ich solle mit meinem Kind doch einfach mal auf den Spielplatz gehen und macht die Tür zu. Also Nachrichten schaut sie auch nicht.

Meine Tochter war danach total verängstigt und hat gefragt, ob die Polizei jetzt kommt und unser Zuhause weg nimmt :(

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Ich kann mein Kind doch nicht an die Leine legen. Kinder müssen doch auch toben, lachen und weinen dürfen? Sie darf doch auch mal wütend sein und mit den Füßen stampfen oder vor Freude hüpfen dürfen? Sie ist doch keine kleine Maschine, die still in der Ecke sitzt!

Mit vielen der anderen Nachbarn im Haus kommen wir gut klar, aber die wohnen auch nicht unter uns ;)

Und noch zur Erklärung, das sind alles Eigentumswohnungen, wobei wir hier zur Miete wohnen. Unsere Vermieterin wohnt nicht hier. Die Nachbarn sind anscheinend Eigentümer.

Vielen Dank fürs lesen und immer her mit den Kommentaren, egal ob nett oder böse :)

Viele Grüße!

 
31 Antworten:

Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Monroe am 24.03.2020, 18:58 Uhr

Wo wohnt ihr denn, dass noch alles "offen" hat? Also Kita, Schwimmbäder etc aber Spielplätze gesperrt sind

Rechtlich sieht es so aus, dass man Kinderlärm hinnehmen muß, soweit ich weiß.
Für besseres Nachbarschaftsverhältnis würde ich dennoch versuchen etwas "leiser zu treten".
Vielleicht schafft ein dicker Teppich im Kinderzimmer schon Abhilfe und man hört euch unten etwas gedämpfter

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Sorry, hab's überlesen

Antwort von Monroe am 24.03.2020, 19:01 Uhr

Kita hat also auch bei euch zu.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Mami7115 am 24.03.2020, 19:02 Uhr

Wenn es so ist, wie du sagst, dann darf dir die Nachbarin den Buckel runter rutschen. Kinderlärm ist erlaubt und ihr achtet ja schon extrem darauf, dass ihr nicht laut seid.
Du bist ihr sogar entgegen gekommen und gefragt, wie ihr eine Lösung findet.
Ich denke (böse gesagt), dass die Dame einfach nichts anderes zu tun hat.
Als ich klein war, hatten wir auch so eine Nachbarin. Egal worüber sie sich täglich beschwerte, sogar ich als Kind habe gemerkt, dass das alles gelogen war. Sie war einfach streitsuchend.
Ansonsten vielleicht mal mit dem Vermieter sprechen? Vielleicht kann der helfen.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Bine-87 am 24.03.2020, 19:25 Uhr

Ja, hier hat natürlich auch momentan alles zu. Habe ich vielleicht etwas verwirrend geschrieben.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Jasmin82 am 24.03.2020, 19:48 Uhr

Hallo Bine,

Ganz ehrlich: mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass bei solchen Leuten ab einem gewissen Punkt nur hilft, sehr klare Grenzen zu ziehen und deren Problem nicht zu deinem/ euren zu machen!
Rücksicht auf andere: selbstverständlich! Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ihr seid eine Familie mit zwei Kleinkindern und diese sitzen nachmittags eben nicht regungslos vorm Fernseher wie diese Dame..
Ich habe mal eine ähnliche Erfahrung mit einem Nachbarn gehabt und ärgere mich im. Nachhinein bis heute über meine devote Art und Weise, mit der Situation umzugehen. Irgendwann waren wir nämlich soweit, dass wir bis zu unserem ohnehin geplanten Umzug quasi nur noch zum Schlafen zuhause waren und das kann nicht die Lösung sein.
Ich finde, du hast bereits viel getan, indem du das Gespräch mit der Nachbarin gesucht hast und ohnehin Rücksicht nimmst. Aber ich rate dir - aus eigener Erfahrung- dringend: lass dir nicht auf der Nase herumtanzen ;-)

LG Jasmin

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Bonnie am 24.03.2020, 20:02 Uhr

Huhu,

Du hast alles richtig gemacht, Du bist auf diese Frau eingegangen, sogar mehrfach, aber es war zwecklos. Was genau willst Du da jetzt hören oder noch groß machen? Es fällt Dir vielleicht etwas schwer einzusehen, dass man nicht mit allen Menschen reden kann. Aber es gibt eben Menschen, die nicht erreichbar sind, sogar viele. Sie sind völlig unbewusst, sie können weder ihr eigenes Verhalten reflektieren, noch auf andere eingehen.

Ich denke, Du solltest Dich besser von dieser Frau abgrenzen, innerlich und äußerlich. Wenn sie klingelt, mach‘ nicht auf. Suche nicht ihre Nähe, nimm keine Pakete für sie an. Ignoriere sie komplett, was sonst?

Es könnte sein, dass Du bei anderen Menschen etwas zu nett, zu lieb, zu schwach rüberkommst. Üble Menschen wittern das sofort und nutzen es aus. Tritt gelassen, aber selbstbewusst auf, wenn Du sie doch mal sehen solltest. Wenn sie unfreundlich wird, drehe Dich um und lass sie stehen. Zuviel unangebrachte (!) Nettigkeit und Schwäche provozieren Grenzüberschreitungen anderer.

Wie gesagt, grenze Dich auch innerlich ab: Du musst nicht von allen Menschen gemocht und liebgehabt werden, Deine Kinder übrigens auch nicht. Gerade in Mehrfamilienhäusern ist es ganz normal, dass es ein paar Querulanten gibt, das ist fast in jedem größeren Haus so.

LG

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Meinem Bruder ging es auch so, ständig Beschwerden,

Antwort von Tini_79 am 24.03.2020, 23:44 Uhr

obwohl sie schon alles versucht hatten. Er ist im Endeffekt umgezogen.

Ich denke, wenn es wirklich so ist, wie du schreibst, dann musst du dir nichts vorwerfen und auch rechtlich wird die Nachbarin keine Chance haben.

Aber manche Wohnungen sind wirklich extrem hellhörig und darunter ist es lauter als in der Wohnung selbst. Du könntest noch anbieten, mal in ihrer Wohnung zu hören, wie laut es wirklich ist. Allerdings hast du dann ja auch keine Lösung, nur ggf. etwas Verständnis für sie.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 25.03.2020, 7:52 Uhr

Was würde ich tun.
Ich würde klingeln. Wenn sie anfängt loszuschreien laut sagen dass man sich wie Erwachsene unterhalten kann.
Dann würde ich mir verbitten, dass sie mich jemals nohc einmal anschreit.
Des weiteren würde ich auf das Recht der Kinder auf "lebendig und fröhlich sein dürfen" hinweisen.
den Spieß umdrehen. würdeihr sagen, dass sie meinem Kind Angst macht. Und ich mein Kind schützen muss:Wenn sie mich weiterhin belästigt, dass ich den Anwalt einschalte.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 25.03.2020, 7:54 Uhr

Und schon wieder fehlt Text. Grrrrrr.
Es gibt hellhörige Wohnungen. Vielleicht könnt Ihr Teppich auslegen. Aber da sie sich auch über Zeiten beschwert in denen Ihr gar nicht da seid. Würde ich nicht davon ausgehen dass sich das Verhalten der Dame mit Lärmschutzmapßnahmen bessert.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von pauline-maus am 25.03.2020, 12:28 Uhr

wenn du wirklich sicher bist, das ihr niemanden belästigt , ist das nicht mehr euer problem, sndern das der nachbarn.
ich finde es zwar schön wenn man harmonisch miteinander wohnt aber wenn die andere partei das nicht möchte_bitte schön.
versuch dich abzugrenzen und solchen ärger nicht an dich ranzulassen

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Maca am 26.03.2020, 0:50 Uhr

Wie alt ist die Nachbarin denn?
Vielleicht erübrigt sich das Problem ja bald.

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Also das ist wirklich nicht nötig gewesen!

Antwort von Ivdazo am 26.03.2020, 2:38 Uhr

Vor allem in der aktuellen Lage.

Ich wünsche dir nicht, und auch keinem anderen, dass jemand mal so über dich redet!

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Bine-87 am 26.03.2020, 7:05 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten!

Ich habe echt schon an meiner Selbsteinschätzung gezweifelt!

Ich bin jetzt auch gedanklich soweit, dass sie halt ihre Ruhezeit kriegt, so wie es in der Hausordnung festgelegt ist und ansonsten können meine Kinder spielen. Na ja, und wenn das Baby halt um 5 Uhr morgen wach ist und seine Stimme ausprobiert kann ich da auch recht wenig dran ändern...

Ich habe halt eine starke Hausstaubmilbenallergie, deswegen haben wir bisher nur dünne Teppiche liegen, aber die werde ich nun mal austauschen (sobald man wieder Teppiche kaufen kann). Vor Allem im Flur, werde ich mal dicke Läufer auslegen. Ich will mir ja auch nicht nachsagen lassen, dass ich es nicht zumindest versucht habe.

Die nächsten Gespräche wird mein Mann mit ihr führen, falls sie nochmal meint ausfallend werden zu müssen.

Und der Hauskauf ist über kurz oder lang eh in Planung, jetzt erstmal abwarten, was in der nächsten Zeit so passiert.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von pauline-maus am 26.03.2020, 12:01 Uhr

hast du denn bisher keine ruhezeiten eingehalten?
wie gesagt , kinder sind kinder und dürfen auch spielen.
wir leben im haus mit meinen eltern , sie unter uns aber auch meine tochter hat gelernt ,sich rücksichtsvoll zu verhalten...rennen kann man draussen aber nicht in der wohnung.
springen und toben ist erlaubt aber nur kurzzeitig und nicht über mittag oder abends.
schreien muss man auch nicht, da wird eben zu der person gegenagen ,von der man etwas möchte und in zimmerlautstärke gesprochen.
lego wurde nur auf teppich gespielt und bobby car nur draußen gefahren( kenne einige deren kids das im flur veranstalten)
babys weinen nun mal nicht nach geeigneten uhrzeiten , das ist klar und legitim, wenn dies lauter ist.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 27.03.2020, 6:09 Uhr

Diese Aussage kann man nicht mit Stress oder schlechter Laune entschuldigen. Du wünschst Leuten die du nicht kennst den Tod.
Ich kanns nicht fassen. Wie bösartig manche Leute sind.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Maca am 27.03.2020, 15:26 Uhr

Streng genommen, habe ich eine Möglichkeit völlig wertungsfrei beschrieben.
Eure Reaktionen lassen vermuten, dass ihr die natürliche Endlichkeit des Daseins NICHT
wertungsfrei wahrnehmt.
Unsere Gesellschaften haben ein immanent fest verankertes und kulturell tradiertes Problem mit dem Tod.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Unvermeidlichen findet nicht statt, es wird tabuisiert , verdrängt und letztlich moralisch besetzt.
Als wäre das, was uns alle wirklich, wahrhaftig und absolut gewiss vereint, böse.
Der Tod kennt keine Moral, er ist weder gut noch schlecht, wird aber 100%ig eintreten.
Damit kann die Menschheit, wie wir ja aktuell erleben dürfen, nicht umgehen.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 27.03.2020, 20:48 Uhr

Blablabla.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Maca am 27.03.2020, 21:32 Uhr

Wie entlarvend.
Aber vermutlich gehörst du zur Alterskohorte derer, die sich sich wahrhaft für unsterblich halten.
Ich entschuldige mich dafür, dass ich dein intellektuelles Vermögen überschätz habe.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Ivdazo am 28.03.2020, 6:12 Uhr

Schick deine Ausführungen doch dem Anwalt von irgendeinem Mörderer, der wird das sicherlich verwenden können.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 28.03.2020, 8:57 Uhr

Entlarvend ist höchstens, was Du Dir aus meiner kurzen Bemerkung zusammenstrickst.
Peinlich. Aber lustig.
War eine Lehrminute zum Thema: IQ ist nix wert ohne EQ.

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Ach.

Antwort von Butterplätzchen am 28.03.2020, 17:10 Uhr

"ich bin jetzt auch gedanklich soweit, dass sie halt ihre Ruhezeit kriegt,"
DAS sollte selbstverständlich sein.

Du kannst keine Rücksichtnahme erwarten wenn Du selber rücksichtslos bist. Und das bist Du wenn Du Ruhezeiten ignorierst. Da erscheint jetzt Dein AP in nem anderen Licht.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Atombiene am 28.03.2020, 18:28 Uhr

Dann lest doch bitte mal richtig... Sie schreibt doch im Ausgangspost GANZ DEUTLICH: Wenn die Tochter in den Kiga geht, kommen sie erst gegen 14 Uhr heim und dann ruht sich die Tochter noch eine Stunde aus, sprich bis 15 Uhr. Jetzt sind die Kindergärten geschlossen, vor 8 Uhr hält sie ihre Tochter dazu an, leise zu sein und von 12 bis 15 Uhr ist Ruhezeit. Sie HÄLT also schon sehr weitläufige Ruhezeiten ein. Halleluja. Wieso kann man nicht mal ordentlich lesen...

Liebe AP,
ich finde, du machst bereits sehr viel. Viel mehr, als du eigentlich müsstest. Ich denke auch, dass das eine unverbesserliche Person ist. Du wirst es ihr nie recht machen können. Daher würde ich da tatsächlich sehr deutliche und klare Worte finden. Vielleicht bringt das ja dein Mann besser rüber. Ich drücke dir die Daumen.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von pauline-maus am 28.03.2020, 21:31 Uhr

Ich bin jetzt auch gedanklich soweit, dass sie halt ihre Ruhezeit kriegt, so wie es in der Hausordnung festgelegt ist und ansonsten können meine Kinder spielen. ....

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Sille74 am 29.03.2020, 0:11 Uhr

Ich glaube, der Satz ist so gemeint, dass die AP sich jetzt, anders als bisher, nocht ,ehr über die vorgeschriebenen Ruhezeiten hinaus bemüht, Rücksicht zu nehmen, da die Naxhbarin ja so oder so rummotzt.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Butterplätzchen am 29.03.2020, 8:32 Uhr

ich bin jetzt auch gedanklich soweit, dass sie halt ihre Ruhezeit kriegt,

Obs um die gesetzliche Ruhezeit geht. Oder mehr Ruhezeit für die Dame. SollteDie AP erklären.

Das ist MMn auf gesetzliche Ruhezeit bezogen. Die lgische Folge istdoch die Kinder sonst normal laut sein zu lassen. Wenn die Dame so oder so motzt.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Sille74 am 29.03.2020, 9:54 Uhr

Ja, genau! Und so, denke ich, meinte es die AP, also dass sie sich nicht mehr über die allgemein üblichen Ruhezeiten hinaus bemüht ihre Kinder ruhig zu halten. Ich glaube aber nicht, dass ihre Aussage bedeutet hat, dass sie bisher nicht diese Ruhezeiten eingehalten hat.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von pauline-maus am 29.03.2020, 12:21 Uhr

sollte es so gemeint sein , gebe ich euch natürlich recht.
in realen unterhaltungen ist so etwas leichter zu erkennen , hier kmmt es dadurch oftz zu mißverständnissen und mißstimmungen

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von stella_die_erste am 30.03.2020, 5:03 Uhr

Ich bin sehr zwiegespalten, wenn ich so etwas lese.
Dazu müsste man jetzt auch die Nachbarn hören, finde ich.

Lärm von Nachbarn kann einem unsäglich auf den Keks gehen, selbst schon erlebt.
Meine Nachbarn fanden sich selbst und ihre Kinder auch nicht zu laut, bei mir war es Dauergerummse, Türenschlagen, Treppentrampeln und wildes Gerenne nonstop, sobald sie zuhause waren und keinerlei vernünftiges, konzentriertes Arbeiten mehr möglich.
Jetzt kann man ja als erwachsener Mensch schon differenzieren, ob Kinderlärm "normal" ist oder evtl doch der "Wurschtigkeit" der jeweiligen Eltern geschuldet.
Hier war es so. Das kann ich sogar jetzt noch sagen, nachdem ich selbst ein Kind großgezogen habe.
Selbst hört man den Krach halt auch oft nicht. Andere aber schon. Und dann sind selbst 3 Stunden zu lang!

Meine Nachbarn hatten ähnliche Zeiten, dafür war umso mehr Höllenlärm, wenn sie daheim waren oder die Kinder nach ihrem Mittagsschlaf wieder wach. Es war unerträglich!

Ich würde vorschlagen, ihr kümmert euch um dicke Teppiche, die schlucken einiges an Schall und vielleicht kann man auch das Springen auf dem Bett unterlassen. Betten sind ja zum Schlafen da und kein Trampolin.
Und rausgehen kann man mit Kindern trotzdem, es muss ja nicht der Spielplatz sein.
Ein Wald tut es auch zum Toben oder die nächste Wiese, das ist selbst in Coronazeiten erlaubt.

Jedenfalls neige ich nicht dazu, immer gleich die bösen Kinderfeinde anzuprangern und auch, dass jemand irgendwann keine Lust mehr auf ein freundliches Gespräch hat, kann ich ein wenig verstehen.
Vermutlich weiß die keifende Nachbarin, dass es ohnehin nichts bringt, denn: entweder stellt man den Lärm ab nach der ersten Beschwerdeab oder nicht.
25x darüber zu diskutieren ändert nichts an der Lage, zumal man sich ja auch so DENKEN kann, dass andere Bewohner den Lärm hören.
Du äußerst dich hier auch etwas unverschämt über die Nachbarin und ich kann mir gut vorstellen, dass es schon unschöne Wortgefechte gab-auch von deiner Seite.

Es spielt gar keine Rolle, was gesetzlich erlaubt ist, wenn man sich sozialverträglich verhalten möchte, kann man eben nicht alles ausreizen.

Ich würde noch einmal zu der Nachbarin gehen, mich entschuldigen (evtl mit Blümchen) und fragen, ob ich mich mal ein paar Minuten zu ihr gesellen darf, um die Lage selbst zu bewerten und im Anschluss zu überlegen, wie man den Lärm abstellen könnte.
Ehrlich, höflich, freundlich. Denn IHR macht den Krach, nicht sie.

Ich glaube einfach nicht, dass Leute von Haus aus böse sind und herumschreien, weil ihnen das Freude macht oder sie Kinder nicht mögen. Sowas hat immer eine Geschichte. Und oft ist es nicht MAL springen oder rennen, sondern Eltern neigen schon auch dazu, das selbst nicht mehr wahrzunehmen.

Auch die umgekehrte Situation habe ich selbst schon erlebt, unter meiner Freundin in Kindertagen wohnte eine solch geifernde Frau, wir hatten ziemlich Angst vor ihr. Sie riss die Türe auf und schrie uns an, wenn wir durchs Treppenhaus liefen. Und selbstredend waren wir immer zu laut..tja, vermutlich stimmte das sogar, denn viele Häuser (auch Reihenhäuser übrigens) sind unglaublich schlecht gedämmt!
Da muss man dann eben wirklich Rücksicht nehmen, Gesetzeslage hin oder her.

Es schadet Kindern garantiert nicht, wenn sie zeitig lernen, dass sie nicht allein auf der Welt sind und Mittelpunkt des Universums, selbst wenn der Gesetzgeber Eltern einen Freibrief dafür ausstellt!

Wie gesagt: Teppiche sind oft hilfreich gegen Trittschall.

Auch ihr werdet mal älter und findet Getrampel dann vermutlich auch nicht mehr prickelnd, auch wenn ihr das jetzt doof und kleinlich findet.
Und evtl seht ihr tatsächlich nur euch selbst.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Bine-87 am 30.03.2020, 6:09 Uhr

Huch, ich hab gar keine Nachricht mehr bekommen, dass noch was geschrieben wurde...

Also, ja, wir haben schon immer die Ruhezeiten eingehalten! Aber aus „Angst“ vor den Nachbarn habe ich ständig gesagt „Nicht laufen! Geh leise!“ usw. Das führt natürlich auch zu ständigen Spannungen in der Familie.

Und ich meinte es so:
Wenn sie ja nicht mal bereit ist ein normales Gespräch mit mir zu führen, dann möchte ich wegen ihr auch nicht den Familienfrieden aufs Spiel setzen.

Wir halten penibel die Hausordnung ein und danach darf die Kleine auch mal schneller von einem Zimmer ins Andere um zB was zu holen.

Ballspielen, Rutschautofahren, Fangen Spielen u.ä. sind nach wie vor verboten! (Auch wenn sowas rechtlich sogar erlaubt ist!) In der Tat kann man das draußen machen, auch ohne Spielplatz!

Teppiche sind bestellt.

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von Bine-87 am 30.03.2020, 7:01 Uhr

Guten Morgen und danke auch mal für eine andere Sicht auf die Dinge!

Also ich habe die Nachbarin tatsächlich bisher nur die Beiden Male gesehen, bei denen sie schreiend vor meiner Tür stand. Ansonsten nicht mal im Vorbeilaufen im Treppenhaus. Also bisher hat noch kein vernünftiges (oder unvernünftiges) Gespräch stattgefunden.

Ihren Mann allerdings treffe ich häufiger mal. Er grüßt und hilft mir auch den Kinderwagen raus zu tragen. Mit ihm habe ich mal versucht zu reden, aber er spricht leider kaum deutsch :(

Und ich bin wirklich nicht ausfallend und auch nicht laut geworden zu ihr! Wenn andere laut werden, versuche ich immer extra leise zu sein um den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ich stimme dir zu, dass Kinder Rücksicht lernen müssen. Dazu kann ich zB sagen, dass meine Tochter, anders als viele andere Kinder, weiß, dass sie zB an der Rutsche oder auch beim Turnen anstehen und warten muss. Sie weiß auch, dass man in Bus und Bahn für ältere Leute Platz macht usw.

Und genauso weiß sie auch, dass die Nachbarn länger schlafen wollen als sie und sie deswegen morgen noch leise sein muss und auch, dass die Nachbarn vielleicht Mittags schlafen wollen und sie deshalb leise sein soll.

Ja, viele Eltern kriegen es bestimmt nicht immer mit, wenn ihre Kinder (zu) laut sind. Vielleicht gehöre ich in Teilen auch dazu, das kann ich selber nicht einschätzen. Aber ich kann dir versichern, dass hier nicht den ganzen Tag RemmiDemmi ist. Die Kleine malt und bastelt auch stundenlang oder spielt in ihrer Spielküche.

Da bin ich mir halt nie sicher, ob die Nachbarin sich schon gestört fühlt, wenn Spielzeug auf den Boden fällt, aber das kann ich nun wirklich nicht ändern!

Und ich stimme dir auch zu, dass im Wesentlichen draußen getobt wird und ich bleibe auch trotz Corona dabei, dass Rutschautofahren, Ballspielen, Fangenspielen usw. nur draußen gemacht wird. Dafür findet man immer ein Fleckchen.

Dicke Teppiche habe ich gestern online bestellt und hoffe dass diese bald ankommen und die Lage verbessern!

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Re: Die lieben Nachbarn

Antwort von stella_die_erste am 30.03.2020, 21:23 Uhr

Berichte doch bitte nochmal, wie sich die Sache weiter entwickelt hat!

Solche Differenzen sind für beide Seiten unschön und natürlich belastend, das ist ganz klar.

Wenn mit der Nachbarin tatsächlich keinerlei normales, sachliches Gespräch möglich ist, kann man eigentlich nur hoffen, dass ihr irgendwann ausziehen könnt und die Wohnsituation dann auch für die Kinder besser wird.
Sicherlich ist es auch kein Vergnügen, Kinder ständig ermahnen zu müssen.
Der Kleine liegt ja nun nicht ewig nur herum und irgendwann laufen sie dann zu zweit, spielen, streiten..

Mehrfamilienhäuser sind einfach richtig doof, wenn so viele unterschiedliche Lebensentwürfe unter einem Dach leben.
Schichtarbeiter, Musikanten, Familien, Senioren, Partyvolk- es ist fast unmöglich, da dauerhaft konfliktfrei leben zu können, meine ich.
Jedenfalls kenne ich leider niemanden, dem das bisher gelungen ist, zumindest in älteren Häusern. Das ist einfach oft ein unlösbares Problem.
Die ganz neuen Häuser mit gehobenem Standard sind wesentlich besser isoliert und es findet kaum noch Schallübertragung statt.

Ich verstehe -wie schon gesagt- beide Seiten. Schwierige Sache.

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