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Geschrieben von mama082010 am 17.12.2013, 12:41 Uhr

3 jährige hört nicht mehr

Hallo,
Meine 3 jährige tochter macht mir momentan arg sorgen
Sie ist seit dem sie 11 monate alt ist im Kindergarten
Und seit kurzen klappt es überhaupt nicht mehr wenn ich aus dem kindergarten abholen will. Steh ich an der tuer des zimmers und sie sieht mich sagt sie , sie will nicht. Bockt los. Dann versuch ich ihr ruhig mit ihr zu sprechen was garnicht hilft. Dann fängt sie plötzlich an mich zu hauen oder beist mich sogar. Ich sag ihr das man soetwas nicht tut und dass , das der mama weh tut... sie will sich dann auch nicht anziehen ( jacke , schuh und Mütze) sie rennt weg , bockt oder schreit extrem laut. Ich ignorieren hab ich auch versucht. Oder so tun als wuerd ich gehen . Mehr als schreien oder sich auf boden schmeisen passiert dann nicht.
Zuhause passiert das garnicht.
Gestern war es so da fragte ich sie im bus ob sie mor denn ein kiss gibt blitzschnell von einer sekunde zur nächsten boxkt sie , schmeißt rucksack oder kuscheltier durchn bus und schreit mich voll. Was ja mal garnicht nachvollziehbar ist. Also wirklich ohne grund.

Ich brauch dringend einen rat . Bin langsam echt verzweifelt

Achja ich bin aeit 20 monaten alleinerziehend, der papa holt sie alle zwei wochen freitags aus der kita und bringt sie mir sonntags da klappt es einwandfrei :( ich fuehl mich wie ne schlechte muttet . Aber dabei will ich alles richtig machen.
Mir tun fremde blicke oder lesterrein anderer Mütter total weh...

 
4 Antworten:

Re: 3 jährige hört nicht mehr

Antwort von Lian am 17.12.2013, 14:36 Uhr

Hallo,
zunächst mal: Versuch Dir ein dickes Fell anzulegen bezüglich fremder Blicke oder Lästereien. Wenn Du genau hinschaust, sind es bei anderen Eltern auch eher solidarische Blicke im Sinne von "Das kenne ich gut". Und alle anderen....-können mich mal.

Ich bin kein Kinderpsychologe, aber ich kann mir vorstellen, dass natürlich die Trennung immer ein schwerer Schlag für ein Kind ist, das auch immer altersgemäß schritt für schritt verarbeitet werden will. Und mit 3 Jahren wäre ja jetzt auch eigentlich langsam Zeit für die ödipale Phase und Geschlechtsidentitätsfindung, in der sie den Papa ja wieder mehr braucht.

Für den Alltag:
Meiner fast 3jährigen gefällt es in der Kita so gut, dass sie auch immer schimpft, wenn der Papa sie dort abholt und dann den ganzen Rückweg schonmal schreit. Wenn ich sie abhole (was arbeitsbedingt eher selten passiert), dann strahlt sie und kommt problemlos mit.

Wenn mein kleiner Wutknorpel mal so einen Ausraster hat, dann knie ich mich runter zu ihr, schaue ihr ins Gesicht und versuche zunächst mal ihre Gefühle zu verbalisieren (" Du bist jetzt echt sauer, weil Du noch mehr Karussel fahren willst, oder?" "Das kann ich verstehen, das ist auch echt blöd, wenn man noch mehr fahren möchte und jetzt nicht mehr darf."). Damit gebe ich ihr erst mal den Raum für ihr Gefühl und sie ist durchaus mittlerweile in der Lage mir zu sagen, wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege oder wenn sie etwas anderes drückt. Nur von sich aus kann sie aufgrund ihre Alters noch nicht verbalisieren, aber bei der Älteren hat das mit der Methode über die Jahre sehr gut geklappt.

Als zweiten Schritt sage ich ihr, was ich will. "Ich möchte, dass Du Dich jetzt anziehst und mitkommst". Keine langen Erklärungen, einfach nur das, was ich jetzt gerne möchte.
Dann gebe ich ihr ein bischen Zeit zu verdauen, sie darf auch gerne noch weiter wütend sein.
Dann gebe ich ihr Alternativen, weil es für sie immer wichtiger wird autonom zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen. "Möchtest Du Dir die Schuhe selber anziehen oder soll ich Dir helfen?" "Möchtest Du selber in den Wagen klettern oder soll ich Dich heben?" Immer nur zwei konkrete Alternativen.

Wenn sich gar nichts bewegt und es doch total eskaliert, dann reagiere ich meist so. "Entweder Du kommst jetzt oder ich schnapp Dich und trage Dich, ob Du willst oder nicht. Ich zähle bis 3." Bei 2 bewegt sie sich meistens. Selten ist es so eskaliert, dass ich meine Ankündigung wahrmachen muss. Grundsätzlich versuche ich den Punkt aber nicht zu überstrapazieren sondern wirklich nur selten einzusetzen wenn es gar nicht anders geht.

Achja, Boxen, Beißen, Schlagen sind absolute no-gos. Ich halte dann den Arm kurz fest, gucke sie fest an und sage "Ich schlage Dich nicht und Du schlägst mich nicht." Dass "man" das nicht tut, wäre mir als Kind zu abstrakt.

Ignorieren oder weggehen würde ich aus dem Bauch heraus nicht. Ignorieren des Kindes ist Liebesentzug und grausam.

Vielleicht wäre es mal einen Versuch wert sie früher abzuholen, wenn sie noch nicht so übermüdet ist? Wenn meine Lütte übermüdet ist, dann sind die Wutanfälle auch häufiger und wenn sie um 14 Uhr aus der Kita abgeholt wird, ist sie da schon so müde, dass sie zuhause fast sofort in den Schlaf fällt. Vielleicht entspannt es ja die Situation etwas, wenn sie etwas früher abgeholt wird?

Liebe Grüße
Lian

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Liest sich normal

Antwort von Sternenschnuppe am 17.12.2013, 17:55 Uhr

3, Trotzalter, eigener Wille.
Da geht es heiss her.
Daher mein Rat : Genau überlegen was Du möchtest und das auch durchziehen.
Linderung schafft es dem Kind die Chance zu geben zu entscheiden.

Käse aufs Brot , natürlich falsch.
Hätte ich Wurst drauf gemacht wäre es auch selbstvertändlich falsch.
Also darf Zwerg alleine aussuchen.
Ist es dann falsch muss er da durch.
Schlafanzug und Zähne putzen. Alarm.
Ihn entscheiden lassen ob erst Schlafanzug oder Zähneputzen entspannt alles.

So zumindest hier der Weg.

Kindergartensituation hatte ich heute erst wieder.
Wenn ich Zeit habe lasse ich mir noch 5 Minuten zeigen was er gemacht hat von ihm, oder schaukel da noch eine Runde mit ihm.
Macht den Übergang weicher.
Hab ich keine Zeit wird er brüllend unter den Arm geklemmt nach Vorwarnung.

Geht auch wieder vorbei.
Und die Leute die komisch gucken oder motzen haben entweder kein Gedächnis oder keine Kinder.

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Re: Erzieherinnen können zehn Minuten vorher schonmal ankündigen...

Antwort von Hexhex am 18.12.2013, 11:20 Uhr

Ein Grund zur Sorge ist das nicht. Deine Tochter zeigt einfach ein alterstypisches Verhalten: Wenn sie etwas nicht will (z. B. mitten aus dem Spiel gerissen werden beim Abholen), dann verweigert sie sich. Meine Kinder haben es auch immer gehasst, aus dem Kiga abgeholt zu werden, wenn sie gerade so schön ins Spiel vertieft waren. Sie wollten dann am liebsten gar nicht mitkommen, wir hatten da auch oft Konflikte. Das ist aber nichts Schlimmes oder Ungewöhnliches.

Du kannst mit den Erzieherinnen besprechen, dass sie Deiner Tochter ab jetzt immer zehn Minuten vor der Abholzeit sagen, dass gleich die Mama kommt und sie allmählich zum Ende kommen muss. So kann Deine Tochter sich innerlich darauf einstellen und wird nicht so überrascht. Sie muss sich dann nicht so plötzlich aus der Kiga-Situation losreißen, sondern kann das langsam tun. Eigentlich hätten die Erzieherinnen da längst von selbst drauf kommen können, es ist üblich, es so zu machen, wenn Kinder Probleme beim Abholen machen. Rege das jetzt unbedingt an und frage beim Abholen auch, ob sie Deine Kleine vorgewarnt haben, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

LG

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Re: 3 jährige hört nicht mehr

Antwort von jaromir1976 am 18.12.2013, 23:13 Uhr

Also zunächst mal: Den anderen Müttern geht es genauso wie Dir oder haben jüngere Kinder und erfahren es in naher Zukunft.
Ich habe mir angewöhnt 10min. früher zu kommen, dann kann sie ihr Spiel zu Ende spielen oder wir spielen gemeinsam, aufräumen muß sie ja auch noch und wenn mein Sohn von seiner Tagesmutter gebracht wird, gehen wir. Sofort und ohne Diskussion, sonst muß ich ihn auch noch von den Spielsachen loseisen.
Ihren Papa sieht sie nur alle zwei Wochen, Dich jeden Tag. Du bist ihre Hauptbezugsperson. Also trotzt sie bei Dir und nur bei Dir.
Schlagen kenne ich von meinen beiden relativ selten. Meine Tochter halte ich dann fest und sage ihr, daß das so nicht geht, sie ist aber auch schon fast 5. Meinen Sohn fordere ich dann auf zu pusten. Macht er auch meistens.

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