Hebamme Martina Höfel

Hebamme

Martina Höfel

   

 

Postpartale Angststörung

liebe frau höfel,

ich habe seit der achten lebenswoche meines kleinen eine postpartale angststörung. der auslöser war meiner meinung nach ein abstillmedikament das ich zur behandlung einer brustentzündung bekommen habe. kurz darauf bekam ich meine erste periode und die depression. obwohl ich vorher nie psychische probleme hatte und eigentlich ein sehr positiv denkender mensch bin hatte ich furchtbare zwangsgedanken gegen mein baby und angstzustände. ich habe bei dr. bluni schon gefragt ob die depression durch das bromocriptin ausgelöst worden sein kann, er verneint dies. ich habe aber nun schon von sehr vielen frauen gehört dass sie nach der einnahme dieses mittels schwere depressionen bekommen haben. ich bin zwar in gesprächstherapeutischer behandlung und habe die schwerste zeit schon überwunden(hoffentlich), ich mache mir aber so meine gedanken ob ich auch wirklich alles mache um wieder ganz gesund zu werden und keinen weg unversucht lasse. reicht es in gesprächstherapie zu sein? denn wenn die depression durch medikamente ausgelöst wurde müsste ja auch der hormonspiegel durcheinander sein und was kann man tun dass sich der wieder normalisiert?

lg petra

von petra76 am 16.08.2005, 10:55 Uhr

 

Antwort:

Postpartale Angststörung

Liebe Petra,

Bromocriptin ist nicht dafür bekannt, dass es Depressionen auslöst.
Es ist wahrscheinlich Zufall, dass Depression und Abstillen(?) zusammentrafen.

Eine Wochenbettdepression tritt selten kurz nach der Geburt deutlich zutage. Es braucht meist eine Zeit, bis die Überforderungssituation eintritt.

Wenn jemand in einer tiefen Depression steckt, dauert es lange, bis man wieder da raus ist. Es ist eine Erkrankung und diese wird behandelt.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Depressionen - und genauso viele Medikamente. Da muß Ihr Therapeut entscheiden, ob und was nötig ist.

Meist reicht aber die Gesprächstherapie, denn oft werden dabei Situationen klarer und das Verhalten kann darauf abgestimmt werden.

Meine Schwester war auch betroffen - und es hat fast ein Jahr gedauert, bis sie da wieder raus war!

Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 18.08.2005

Antwort:

Nachtrag!

ich stille meinen sohn noch voll, kann man da medikamentös überhaupt etwas machen?

von petra76 am 16.08.2005

Antwort:

Postpartale Angststörung

Hallo Petra!

Meinst Du nicht,daß es auch von der Geburt her sein könnte? Sowas habe ich nämlich schon öfter gehört das man davon sowas bekommen kann oder die Angst davon weggeht. Ich selbst habe seit 6 Jahren Angst- und Panikattacken. Aber weg ist die Angst nicht - wurde mir nämlich gesagt das es passieren kann, aber ich hatte wie schon erwähnt eine Traumgeburt :-) Ich wünsche Dir alles Gute und Kopf hoch ;-) Geniess die letzten Sonnenstrahlen dieses Sommers mit Deinem Baby! ;-) Sowas tut der Psyche immer sehr sehr gut. Und so hart es klingt, aber versuche Dich abzulenken und Dich ja nicht reinzusteigern - ich weiss wovon ich rede ;-)

Ganz liebe Grüße von Katz

von Katz1 am 16.08.2005

Antwort:

Postpartale Angststörung

hallo!

ja, es könnte auch die geburt der auslöser sein. es hat halt angefangen nachdem ich die tabletten genommen habe! aber wahrscheinlich ist die angst schon in mir gesteckt!

lg petra

von petra76 am 16.08.2005

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