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Geschrieben von susip1 am 03.08.2015, 20:47 Uhr

Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Hallo, also wie ihr ja wisst, ist der Schreiblernprozess bei uns eine Katastrophe gewesen. Hörschreiben, schreibe wie Du sprichst, ohne jegliche Form der Korrektur, ohne Lernwort, ohne einfach alles!!!!

Ein Kind mit auditiver schwäche noch dazu! Sozusagen der Supergau!

Jetzt wechselt er die Schule und wir probieren ja schon längers ihm mit Lernwörtern und visuellem Lernen von Schreiben irgendwie zu helfen, was meiner Meinung nach sowieso nur der einzig richtige Weg ist.

Aber es ist hartnäckig, er versucht jedes Wort abzuhören, auch Wörter, die er ja eigentlich schon auswendig könnte - er hört immer ab........hört es natürlich falsch ab (mit AVWS) bzw. kann man viele Wörter gar nicht richtig abhören.

Wie bekommt man das aus dem Kind wieder raus?

Wir haben jetzt trotz der unterlassenen Bildungspflicht dieser Schule schon so viel geschafft und ich denke rechnen und lesen passt jetzt recht gut für die Schulstufe wo er einsteigt. Nur das Schreiben.....das leidige Thema.....

Danke!!!

 
58 Antworten:

gar nicht

Antwort von Saarlandmami am 03.08.2015, 21:02 Uhr

Weil jetzt FERIEN sind

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Re: gar nicht

Antwort von Badefrosch am 03.08.2015, 21:16 Uhr

indem man die Ferien genießt und das Kind Kind sein läßt.

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^ja ja

Antwort von susip1 am 03.08.2015, 21:21 Uhr

schon klar....aber irgendwann sind Ferien auch vorbei und dann soll er einigermaßen 'mitkommen'...........

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warum

Antwort von Saarlandmami am 03.08.2015, 21:33 Uhr

Dokterst du selber rum? Warum wartest du nicht ab? Dann kommt Förderung der Schule und die lässt du zu.

Wenn er keine LRS/LEGASTHENIE hat wird er den Uebergang schon schaffen.

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du weißt doch

Antwort von susip1 am 03.08.2015, 21:40 Uhr

...dass im Prinzip die vorherige Schule fast schon fahrlässig gehandelt hat indem sie eigentlich nichts gemacht hat.......und grad ins offene Messer laufen lassen wollen wir ihn nicht....ich möchte einfach nur wissen, wie man das generell rausbekommt aus einem Kind wieder - weil das ist ja eine Sache, mit der auch viele andere Kinder zu kämpfen haben - Schreiben nach Gehör ist ja voll in der Kritik überall, mein Kind ist ja da nicht das einzige, das mit dieser unnützen Methode gelernt hat.

Und wir genießen die Ferien!! Sehr sogar - ich wünschte, sie würden ewig dauern!

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Re: du weißt doch

Antwort von Mutti69 am 04.08.2015, 5:39 Uhr

Es kommt nicht gut, das Kind entgegen der Empfehlung der Kundigen auf eine Monteschule zu stecken. Sich dann jahrelang anzugucken, dass es nicht klappt, hier zu ziehen, da zu drücken und sich immer dann direkt rauszuziehen, wenn es unangenehm wird!

Nicht die Schule hat ihren Bildubgsauftrag nicht wahrgenommen, DU wolltest es so! DU wolltest nicht wahrhaben, dass dein Kind eine spezielle Förderung an einer speziellen Schule braucht.
Förderschullehrer lernen im Studium genau DAS, was wichtig ist für so ein Kind, damit es so lernen kann, wie es geht und eben dadurch KEINE Einbußen hat! Von wegen Korbflechterschule...Du hohle Nuss!

Ich finde dein Schimpfen über die Schule so dermaßen unangebracht, anmaßend und peinlich und kann nur hoffen, dass jemand mit Kontakten zur Schule hier mitliest und denen das kund tut! Das ist schon üble Nachrede!

Zu deinem Kind: lass es in Ruhe!
Und wenn es in der Klasse “angekommen“ ist, lass dich von der Lehrerin beraten und dann kann man gezielt weiter arbeiten. Man, man, man! Du bist so eine ätzende Mutter! Dein armes Kind!

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na mutti

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 7:19 Uhr

du weißt doch, dass es so nicht stimmt und wir genau deshalb den Weg gegangen sind, WEIL uns gesagt wurde, dass diese Schule genau richtig wäre...richtig für alle Kinder....so der Slogan!!!

Aber genug davon - darüber dsikutier ich nicht mit dir !

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Re: na mutti

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 8:00 Uhr

Sie hat doch recht, du fährst dein Kind vor die Wand. Du.

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DU verdrehst doch alles...ich bin mir sicher, noch nicht mal absichtlich

Antwort von Mutti69 am 04.08.2015, 8:08 Uhr

Aber man kann das hier nachlesen.

Dass du die Regeleinschulung umgangen hast, damit dein Kind "keinen Stempel" aufgedrückt bekommt. Weil DU Angst vor dem Reaktionen und dem Stigma hattest, wenn dein Kind auf eine Förderschule (Sonderschule) gehen muss / soll.
Dass eine private Schule damit wirbt, alle Kinder "mitzunehmen", sollte einen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eben doch Kinder gibt, die brauchen etwas anderes (aus intellektuellen, psychischen oder auch organischen Gründen). Diese Schule ist frei wählbar und da muss man sich als Mutter eines Kindes, das bei der Eingangsuntersuchung auffällig war schon dreimal Gedanken machen, ob das so geht. Das ist sicher NICHT in der Verantwortung der Schule zu sehen.

DU warst es, die immer und immer wieder darüber diskutiert hat, dass du nicht möchtest, dass dein Kind in eine Schule (Sonderschule) geht, die nur Kobflechter hervorbringt. DU WUßTEST von Anfang an, dein Kind HAT Probleme in der Monte, das hast du in Kauf genommen, aus oben genannten Gründen.

DU warst es, die versucht hat das Kind mit außerschulischen Maßnahmen auf Spur zu bringen.
DU warst es, die dann schrieb, ihr habt gute Fortschritte erzielt, er könne nun sehr gut lesen, schreiben, rechnen (alles wieder verlernt?)
DU warst es, die dann jeweils erbost die Therapien, Maßnahmen abgebrochen hat, wenn es "unangenehm wurde"...und folgend wurde jeweils immer über die jeweiligen Fachleute gezetert und diese als komplette, unfähige Idioten dargestellt.
Man beachte die Parallele zur Monte, denn auch diese wird nun durch den Dreck gezogen.
Übrigens erst, als die Monte dir erklärte, dein Kind habe eine Lernschwäche und DU würdest ihn in seiner Entwicklung ausbremsen (Stichwort Skifreizeit).

Arbeite an DIR, nicht am Kind!

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von 2auseinemholz am 04.08.2015, 9:00 Uhr

Hallo!

- Abschreiben lassen, selber korrigieren lassen zuerst das falsche Wort anzeigen, dann nur die Zeile in dem das falsche Wort steht, dann nur den Satz, ...
- Dosendiktate, Laufdiktate
- fehlerhafte Texte korrigieren lassen (Groß-/Kleinschreibung, fehlende Buchstaben, Silben, etc. ergänzen.)
- das selbst Geschriebene vorlesen lassen.

- Sätze umstellen lassen.
Fragesatz,
Subjekt am Anfang,
Objekt am Anfang, .... je nachdem wie viele Satzglieder der Satz hat, ohne ihm die Satzglieder zu erklären.

So würde ich das machen - bin aber nicht ausgebildet dafür!

Während der Ferien würde ich das nicht machen, schließlich sollte das Kind noch die nächsten mindestens 8 Jahre, eher lebenslang irgendwie noch Spaß und Motivation am Lernen aufbringen können und das Lernen nicht als steten Quell der Unzulänglichkeiten, Defizite, Kritik wahrnehmen.

LG, 2.

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Re: DU verdrehst doch alles...ich bin mir sicher, noch nicht mal absichtlich

Antwort von Anja+Calvin am 04.08.2015, 11:07 Uhr

Ich schließe mich komplett Mutti69 an, besser hätte ich es nicht schreiben können.

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und Du MUTTI

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 14:32 Uhr

bist diejenige, die mir alles im Mund umdreht, die alles besser weiß, die irgendwas behauptet ohne die Gegebenheiten genau zu wissen, die unsere Situation auf EURE Schulstruktur umlegt (wie Du weißt komme ich woanders her als Du) und die vor allem sehr sehr arrogant wirkt und diejenige, die hier im Forum mich ständig beleidigt (hohle Nuss)......die irgendwas behauptet, nur aufgrund einiger Postings, die Du Dir irgendwie rausgepickt hast und meinst, das wäre die größte Weisheit dann.

UND ich habe hier gefragt, wie man das Hör-Schreiben aus einem Kind rausbringt - ein Problem das VIELE Kinder haben, nicht nur meins und wenn du genau gelesen hättest, hättest Du gesehen, dass ich geschrieben hab, dass er recht gut rechnet und liest mittlerweile................aber DAS willst Du ja nicht lesen, das übersiehst Du dann mal einfach so, damit Du schön raufhauen kannst dann wieder.

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Re: und Du MUTTI

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 14:38 Uhr

Nein, so wie Mutti geht es allen, die dich regelmäßig lesen, so geht es offensichtlich auch allen LehrerInnen und TherapeutInnen, denn du erfährst ja immer und überall das gleiche Muster. Fass dich doch endlich mal an die eigene Nase!

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Fredda

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 14:47 Uhr

auch du verstehst es nicht - du liest ja hier nur einen Teil meiner Geschichte.........und ich glaube kaum, dass du ALLE kennst - du kennst nur einen Teil......nur das was ich hier reinschreibe....und das ist ja nur das negative von unserer ganzen Situation.

Es gibt durchaus auch viele positive Erlebnisse, Seiten, Therapeuten oder gar Lehrerinnen die wir im Laufe der Zeit kennen gelernt haben..........

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ich habe auch ein kind10 jahre und verfolge das hier seid gut 7 jahren

Antwort von Smudo am 04.08.2015, 14:50 Uhr

ich hatte ihr auch schon geschrieben das ihr kind
lernschwach ist
im übrigen meins auch
mit dem Unterschied dass ich dazu stehe..

unser Sohn geht auf eine Förderschule lernen
u wir stehen voll dahinter
ja nicht einfach mich kennt hier jeder und so mancher denkt evtl das Kind wurde nicht gefördert oder was weis ich

ich weis aber dass wir alles ausgeschöpft haben
ergo logo
therapie reiten
osteopatie
pädaudiologie
optimitrist
Sehbehinderten schule
Sprachheilschule
usw
haben vieles selber bezahlt
--
ich war mit den nerven fertig!!
..
Bis mein mann auf den Tisch ( simbolisch) gehauen hat
und gemeint hat es kann nicht sein dass sich alles darum dreht
und er hatte recht



susip ich wünsche deinem Sohn alles erdenklich gute in seiner Schule
dass er mitkommt und alle erdenkliche schulische unterstützung bekommt
usw
lg claudia

nach wie vor würde mich intressieren was dein mann dazu sagt..
ich weis es ist persönlich
aber meiner hat meine nerven gerettet;-))

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Re: Fredda

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 15:10 Uhr

Warum erwähnst du die dann nie? Wenn du immer nur auf den Mist fokussiert bist, fällt dir der natürlich auch viel mehr auf. Lass doch deinen Sohn jetzt einfach mal Ferien machen.

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Fredda

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 15:17 Uhr

ihr schießt Euch ja auch immer nur auf diesen Mist ein.......alles positive wird überlesen falls ich mal was poste......

Und ja - er macht Ferien........kommen grad vom Berg, sind auf dem Weg ins Schwimmbad jetzt.....

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Smudo

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 15:20 Uhr

wir haben schon öfter gepostet ja - aber deshalb kennst Du mein Kind trotzdem nicht und mich auch nicht und du kannst auch keine Diagnose abgeben, das mal vorweg.

Und was ihr gemacht habt kann ich nicht einschätzen, wir haben viel getan und vieles nicht getan, nur überlegt zu tun - was mir hier oft angekreidet wird, dass wir übertrieben hätten..........aber so ist das halt mit einem Forum mal........man liest nur das was steht und die Personen dahinter kennt man trotzdem NICHT..........

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von Carmar am 04.08.2015, 16:31 Uhr

Wie steht es um seine Merkfähigkeit?

Wenn er statt Pferd Färt hört und schreibt, dann müsste es reichen, ihm zu sagen, dass das Wort Pferd geschrieben wird. Das hat dann mit Hören nichts mehr zu tun, sondern mit Merken.

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Re: Smudo

Antwort von Anja+Calvin am 04.08.2015, 16:47 Uhr

Immer wieder die alte Laier, alle anderen sind unfähig, wissen nichts über euch, blablablub.

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste "Begegnung" hier mit dir erinnern. Damals war dein Kind in deinen Augen motorisch nicht fit. Immer wieder fragtest du hier wie man ihn auf dem Spielplatz GEZIELT fördern kann, welche Übungen du machen könntest mit ihm etc. Damals rieten dir die meisten schon in SPIELEN zu lassen anstatt ihn selbst zu therapieren auf einem SPIELPLATZ.
Konntest du nicht. Und so zieht es sich seit damals durch die ganze Zeit.
DU therapierst seit Jahren an ihm rum, drückst ihn mit Gewalt in dein Muster weil er nicht so sein darf wie er ist.
NIE war er mal einfach so ok wie er ist, immer hast DU andere Sachen diagnostiziert.

DU fährst seine komplette Schullaufbahn an die Wand und irgendwann wird er sich wünschen er wäre ein glücklicher "Korbflechter" geworden als das was du aus ihm gemacht hast.

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also

Antwort von Saarlandmami am 04.08.2015, 18:10 Uhr

Ich bin ja auch eine Mama mit einem *übertherapiertem Kind* und ich denk das das "abgewöhnem" von diesem Muster sehr schwer ist und Geduld braucht. Ja ich weiss die Schule wird darauf keine Rücksicht nehmen können. Leider.



Und ja finde sowas gehört in professionelle Hände.

Du weist ja auch unseren Weg und meine Tochter ist noch im Strudel drin zwischen Verweigerung/Verzweiflung und auch Stolz etwas allein geschrieben zu haben.

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Und du meinst Carmar

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 18:31 Uhr

dass es mit einmal sagen ein Kind können muss?

Ich erinnere mich wie mein Großer gelernt hat mit Lernwörtern, die wurden x-mal geschrieben, geübt, abgefragt......nicht nur 1x gesagt......

Wie gesagt - er muss sich erst umstellen, dass er es aus seinem visuellen Speicher rausholen kann (wo es zuerst auch mal erst rein muss!!!) und nicht ständig und ständig jedes Wort immer wieder neu (falsch) abhört........

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hallo susip

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 18:32 Uhr

Ich habe deine Berichte im letzten Jahr mit verfolgt und mich bis zurück gehalten weil ich kein lernte schwaches Kind habe bis jetzt.
Was mir aber heute echt die Galle hochkommen lässt ist deine Aussage : ES IST DEINE GESCHICHTE!!! Das ist es nicht! Es ist die Geschichte deines Sohnes!

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Anja

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 18:46 Uhr

Wenn du alles genau mitverfolgt hättest, dann wüßtest Du, dass es anders ist und dass wir/er viel geschafft haben, wenn auch mit viel Hartnäckigkeit (was Du eben nicht gerne hören magst!).

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sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 18:47 Uhr

und ich muss ihn allein lassen damit oder was?

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Re: sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 18:52 Uhr

Nein, musst du nicht aber es ist seine Geschichte, du bist eine Randfigur!!!

Ich hab vielleicht nicht so ein Kind wie du, aber mein großer Sohn hatte auch lange starke Probleme, aber ich habe mein Kind begleitet und es nicht zu meiner Geschichte gemacht! Denk mal drüber nach!

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Re: sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 18:56 Uhr

Wenn dein Sohn lernbehindert ist ( kann ich nicht beurteilen) dann muss er damit leben, du nicht du kannst jederzeit gehen ( ich weiß das eine Mama nie geht) das ist der unterschied ob es deine oder seine Geschichte ist.

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sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 18:59 Uhr

poah - ja harte Worte...........ich lass mein Kind sicher nicht im Stich und wenn es ihm nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut........sorry

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Re: Anja

Antwort von Anja+Calvin am 04.08.2015, 19:01 Uhr

Die Frage ist nur um welchen Preis, aber nun gut, dir ist kein Preis zu hoch, musst du ja leider selber wissen.

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Re: Und du meinst Carmar

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 19:08 Uhr

Du hast ihn doch die ganze Zeit Übungen machen lassen, hat das alles nichts gebracht?

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Anja - den Preis

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:09 Uhr

den jemand dafür aufbringen will/kann, das ist wohl jedem selber überlassen.

Mit all dem was ich getan hab für unseren Sohn wären viele andere Mütter schon längst k.o. gegangen und hätten aufgegeben. ABER es gibt viele andere Mütter - von Kindern die wirklich eine Beeinträchtigung haben - die über all das, was ich getan hab nur lächeln würden in Anbetracht dessen, was die stemmen müssen.

Du kannst keinem vorschreiben, wie viel er für sein Kind 'geben' will!

Und du kannst auch nicht beurteilen, wie viel mein Kind verträgt von dieser Hartnäckigkeit meinerseits!!! Weil er ist trotz allem ein sehr glückliches Kind - weil wir abgesehen von all dem sehr viel Wert auf Ausgleich, Spaß und Freizeitaktivitäten legen, die die ganze Mühe des Alltags meist wettmachen!

Aber das verstehst Du nicht, du kennst mich ja nicht!

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Re: sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 19:10 Uhr

Das mein ich so nicht, qdu drehst wirklich alles so wie du willst! Keine Mutter würde ihr Kind im Stich lassen, aber du kannst nur deinen Sohn begleiten nicht sein leben leben.
Komm echt mal runter !

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Fredda

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:11 Uhr

na Fredda jetzt mal ehrlich!

Du meinst ich kann einen Wortschatz von 300 Wörtern, der in der Schule mit Lernwörtern tag-täglich gelernt und geübt wird, daheim auffangen - dazu müßte ich daheim genau gleich viel üben mit dem Kind......

Wir haben geübt und das was er an Wörtern geübt hat kann er auch - aber ich kriege daheim nie und nimmer den Stoff der Schule durch, den die Schüler in 25 Wochenstunden lernen und wir daheim vielleicht täglich 20-30 min mal was machen (inkl. lesen und rechnen und alles!!!!!)

ODER???

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Re: sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:12 Uhr

Mach ich ja!

Ja, es ist sein Leben - aber es ist auch genauso meine Geschichte wie seine, weil ich lebe ja mit IHM!!! Wir sind eine Familie!

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Re: Anja - den Preis

Antwort von Anja+Calvin am 04.08.2015, 19:12 Uhr

Was IHR findet weis ich nicht weil du noch nie gesagt hast was dein Mann von alledem hält.

Und es ging mir hier nicht um den Preis den DU bezahlst sondern den dein Kind unfreiwillig bezahlen muss.

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hmm

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:20 Uhr

tja glaubst Du nicht ich hätte mir gewünscht, es geht alles von alleine wie es sein sollte.

und den preis den das Kind bezahlen muss, wenn es keinen Schulabschluss bekommt - ist der geringer?

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Re: sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 19:27 Uhr

Ach und ich lebe nicht mit meinen Kindern? Mein Mann, ich und unsere vier Kinder sind keine Familie?
Ich habe einen Sohn um die mich viele Eltern beneiden, hochbegabt, ist so durch die Grundschule marschiert mit einem einser Schnitt ! Jetzt auf dem Gymnasium hat er einen zweier schnitt weil er faul war, dagegen muss ich nix tun das nervt ihn so sehr das er in den Ferien freiwillig lernt und extra Arbeiten macht.
Ja das ist die eine Seite meines Kindes, die andere ist das er aus dem Kindergarten gemobbt wurde ( von der Erzieherin) weil er anders war. Er saß mit fünf Jahren weinend im Schrank und galt als depressiv. Er war zwei Jahre bei einer Psychiaterin es nagt immer noch in ihn.
Er geht ins Asberger rein, hat viele Verhaltensweisen wie sie.
Und ja er leidet Tag immer noch weil er einfach anders ist als die anderen.
Ich hatte auch Gespräche mit einer Therapeutin ( Gruppe und ja da waren auch Eltern mit Kindern die lernbehindert waren) und eines hab ich da gelernt und das galt für alle Eltern, es ist die Lebensgeschichte deines Kindes nicht deine. Weil dein Kind wird erwachsen, wird seine eigene Wege gehen und muss immer noch mit dem Problem zurecht kommen jeden Tag, du nicht. Ganz einfach.

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sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:39 Uhr

Da liegt der Unterschied in unserem Denken - ich hab die Hoffnung und den Gedanken, dass dieses Problem irgendwann sich verflüchtigt, weil es ja keine Verhaltensstörung ist, kein Syndrom oder irgendwas in diese Richtung - also möchte ich alles dafür tun, dass wir das Problem soweit lösen können, dass er später NICHT einfach damit leben muss und tagtäglich damit zurechtkommen versuchen muss.

Und von daher ist es schon auch meine Geschichte, weil ich bin die Mutter und ich kann ihm helfen es zu lösen, damit er später dann ein ganz normales Leben führen kann, wie jeder andere sonst üblicherweise auch.

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Re: sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 19:45 Uhr

Selbst wenn ihr dieses Problem löst, ist es seine Vergangenheit ein teil von ihm der ihn immer begleiten wird. Du kannst es dann beiseite legen, dein Kind nicht.
Ich bleibe dabei er ist die Hauptfigur alle anderen, auch du, eine Nebenfigur.

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ach sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 19:53 Uhr

Also für mich fühlt es sich nicht so an, als wäre ich nur eine Nebenfigur. Ich stehe mitten in dieser Geschichte mit allen Höhen und Tiefen und mit allen Mühen und Erfolgen...und auch ich werde das mein Leben lang mit mir tragen, diese Zeit.

Ich weiß nicht, mein Kind ist ein Teil von mir und das Leben meines Kindes ist bis es erwachsen ist auch ein Teil von mir. Ich bzw. wir Eltern tragen die Verantwortung so lange, bis es das Kind selber tun kann und das dauert selbst bei Kindern ohne Problemen lange....

Aber ich sehe schon, unsere Einstellung geht verschiedene Wege.

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Re: ach sterntaler

Antwort von sterntaler82 am 04.08.2015, 20:01 Uhr

Ich hatte 2012 einen Nervenzusammenbruch weil ich ( damals noch alleinerziehende ) alles für meine Kinder gemacht habe. Ich habe zwei Kinder auf dem Gymnasium, meine beiden großen hatten vor der Schule schon das Bronze bzw silber Schwimmabzeichen. Ich bin mit meinem Sohn wöchentlich zur Psychiaterin gefahren, mit den bis weil ich kein auto hatte. Meine Tochter spielt zwei Instrumente, mein Sohn eins. Erzähle du mir nicht wie stark man sich um seine Kinder Kümmern sollte. Ich kann meine Liste noch endlos fortführen auch mit den beiden kleinen Kindern.
Der Punkt ist das ich mich in der Sache nicht so wichtig nehme wie du.

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....sterntaler

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 20:03 Uhr

...der Punkt ist - ich hatte bisher noch keinen Nervenzusammenbruch!!


Also erzähl mir nicht, wie wichtig ICH mich selber in dieser Geschichte nehmen darf oder auch nicht!

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Re: Fredda

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 20:05 Uhr

Keins meiner Kinder hat IN der Schule Lernwörter geschrieben oder Rechtschreibung geübt, das kam halt mal als Hausaufgabe.

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nie ?

Antwort von susip1 am 04.08.2015, 20:13 Uhr

Ich kenn das nur so !

Wöchentlich 6 Lernwörter und die werden tagtäglich geübt in verschiedenen Formen, am Freitag dann Ansage oder sonst was damit......dann sitzen sie und großer Sohn hat fast perfekte Rechtschreibung dadurch.

Und mein Kleiner tut sich ja wie 100x erwähnt im sprachlichen Bereich schwerer - und wie sollte er es dann lernen, wenn ihm keiner sagt, wie man es richtig schreibt, wenn es ihm dann jemand sagt, dies nur 1x übt.........also echt, das muss doch jedem einleuchten......

Ich lerne skifahren auch nur, indem ich oft skifahren gehe......wenn ich 1x/Jahr fahre, dann kann ich es auch nicht.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab..das ist quatsch..

Antwort von muddelkuddel am 04.08.2015, 20:14 Uhr

hörschreiben abgewöhnen ist blödsinn, weil das EINE von mehreren (recht-)schreibstrategien ist...kinder fangen damit an, frei zu schreiben, lernwörter kommen dazu, irgendwann wissen über orthografie (so ab ende 1. klasse)

unbekannte wörter können (und sollen) aber nach wie vor über die phonem-graphem-korrespondenz ("hörschreiben") erarbeitet werden...es geht darum, dass die kinder MEHRERE methoden lernen, sich wörter zu erarbeiten..

ein kind, was nicht über die verschiedenen methoden verfügt, sollte diese aufarbeiten und irgendwann flexibel einsetzen (können)

auch mein hochbegabter fast-3. klässler schreibt in einem aufsatz über "Ricaycling" und mischt so das, was er hört, mit dem, was er über englisch weiß (da sind oft ypsilons und "c"s) mit seiner vorstellung von
rechtschreibregeln (namenwörter schreibt man groß) :-)

ich schlage vor: LASS den JUNGEN in RUHE und erst mal in der NEUEN schule ankommen..und ihn die dortigen strukturen und anforderungen raffen

LG

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Re: nie ?

Antwort von Fredda am 04.08.2015, 21:22 Uhr

Nein, sowas gab es in der Grundschule (D, NRW) meiner Kinder nicht, dafür viel zu viel Schreiben nach Gehör (beim Großen ist die Rechtschreibung nun mit 15 ganz ok, bei den beiden "Kleinen" ab der 2. bzw. 4. Klasse) und in der Schule wurde der neue Stoff gemacht aber nichts geübt.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von Turbinchen21 am 04.08.2015, 21:26 Uhr

Ich würde jetzt auch mal alles etwas ruhen lassen und einfach abends viel vorlesen! Ich habe nicht alles gelesen aber wir haben in Silben gelernt. Und haben ein paar Spiele gemacht Silbenklatschen z.B. wer kennt ein Tier mit 3 Silben E-le-fant oder einfach mal so fragen wieviel Silben hat .....

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von franzi31 am 04.08.2015, 21:47 Uhr

Hallo,
ich glaube, ich hatte dir schon mal das "IntraActPlus-Konzept" empfohlen. Ich habe selbst noch nicht damit gearbeitet, aber eine Bekannte war recht erfolgreich damit. Es hilft anscheinend Kindern, die sich mit den herkömmlichen Methoden des Lesens und Schreibens schwer tun, vor allem Kindern, die in Richtung LRS/Legasthenie tendieren oder eben Kindern mit AVWS.
Hab dir hier mal eine Stelle aus dem Konzept reinkopiert, die eure Problematik anspricht:
"Beim selbstentdeckenden Lernen mit der Anlauttabelle wird
das vorausgesetzt, was viele Kinder erst noch lernen müssen:
sicher die einzelnen Laute eines Wortes durch Hören zu erkennen.
Ein besonders drastisches Beispiel hierfür sind Kinder mit
einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
(AVWS), dem sogenannten „phonologischen Defizit.“ Diese Kinder
tun sich besonders schwer, weil sie einzelne Laute nicht getrennt
wahrnehmen und benennen können. Oftmals können
sie schon die Anlaute nicht eindeutig identifizieren. Häufig hören
sie die Vokale besser als die Konsonanten. Die ihnen abverlangte
Fähigkeit, kurze Vokale von langen zu unterscheiden,
gelingt ihnen nicht. Somit haben sie bedingt durch ihr Störungsbild
große Probleme, über die auditiv dominanten Herangehensweisen
das Lesen und Rechtschreiben zu erlernen."
Das "IntraActPlus-Konzept" ist aber eigentlich für 1. + 2. Klasse, möglicherweise ist dein Sohn schon zu weit dafür. Eventuell könntest du die ersten Teile auch überspringen und erst beim Rechtschreibteil einsteigen. (google mal, z.B. bei ama... - gibts auch gebraucht - ist kein Buch, sondern eine Loseblattsammlung)
Laut meiner Bekannten läuft es so, dass täglich 5-10 min geübt werden soll. (Muss man ja jetzt in den Ferien nicht täglich machen oder ihr fangt erst ca. 2 Wochen, bevor die Schule wieder anfängt, damit an.)
LG
franzi

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Re: Hier auch ein Kind mit audioditven Wahrnehmungsstörung

Antwort von Erdbeere81 am 05.08.2015, 9:16 Uhr

Über die Logopädie versuchen wir nun ihm die Wörter als Töne nahe zu bringen, damit er ein Gefühl für die Silben bekommt. Über eine Art Morsezeichen für kurze und lange Silben.

Aber der Pädaudiologe hat uns nicht viel Hoffnung in der Hinsicht gemacht, wir sollen über den visuelle Weg gehen. Und unser Sohn hat zum Glück eine hohe Merkfähigkeit.

In der Schule (NRW) gibt es bei uns Wortkarten, die habe ich von der Lehrerin bereits bekommen.

Damit lernen wir bildlich auswendig, Anschauen- umdrehen- aufsagen
Geht auch beim Autofahren (Auf dem Land sind wir viel mit dem Auto unterwegs)

Wir spielen mit ihm Wortketten, damit er die Endungen auswendig lernen kann.

Wenn dieser Weg der einzige sein wird, über den das Kind Rechtschreibung lernen kann, dann müssen wir ihn nehmen.
Es wird dauern und er wird seine gesamte Schullaufbahn damit zu kämpfen haben und nie perfekt können,
Aber Kinder lernen noch leichter und wenn er erst die ersten Erfolge sehen wird in der Schule, dann wird es ihn motivieren.

Vokabeln muss er später auch lernen, dann hat er bereits ein vortrainiertes Gehirn auf Abspeichern an Wörtern.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von IngeA am 05.08.2015, 10:46 Uhr

Das kannst du gar nicht abgewöhnen. Nachdem unsere Schrift halt lautbasiert ist, ist es klar, dass man versucht raus zu hören, wie es geschrieben wird, wenn man sich nicht sicher ist. Das machst du bei fremden Wörtern auch, wenn du nichts zum nachschlagen hast.

Das Hörschreiben wird weniger, wenn dein Sohn in der Rechtschreibung sicherer wird. Also mit Zettelkiste jeden Tag ein paar Minuten üben, bis die Wörter richtig sitzen. Wenn dein Sohn sich die Wörter schwer merken kann und oft Zettel aus den hinteren Kisten wieder vor wandern, mach halt nicht nur 5 Fächer sondern mehr. Oder markiere richtig gewusste Wörter und lasse sie erst weiter wandern, wenn sie zwei oder drei mal hintereinander richtig waren.

LG Inge

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von Geisterfinger am 06.08.2015, 9:03 Uhr

Mein Sohn hat in Klasse 1 auch geschrieben, wie er hörte (das sollte so sein) und ab Klasse 2 wurde zunehmend auf Rechtschreibung geachtet. Das lief so, dass im Unterricht und in Rechtschreibheften undterschiedliche "Rechtschreibphänomene" durchgenommen wurden und dann haben die Kinder massenweise Worte mit Doppelvokal/ie/ss/ß usw geschrieben in der Hoffnung, dass das irgendwie hängen bleibt. Das entsprechende Heft hatten sie dann auch in Klasse 3. Ob das Verfahren bei deinem Kind funktioniert, weiß ich nicht und das Heft hab ich auch nicht als Amazon-Link parat, aber bei uns funktionierte es.
Vielleicht kann dir die neue Klassenlehrerin deines Kindes ein Heft empfehlebn, mit dem die Kinder im vergangenen Jahr gearbeitet haben?

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von alba75 am 06.08.2015, 11:06 Uhr

Auch wenn es wahrscheinlich kein Trost ist:
Dein Kind wird nicht das einzige mit dem Problem sein und es kommt auch sehr darauf an, wie die neue Schule das Thema handhabt. Ich hab schon von Schulen gehört,wo die Kinder bis Ultimo schreiben dürfen wie sie wollen, auf der meiner Söhne war es so, dass ab der zweiten Klasse zumindest auf einige Regeln wie Groß und Kleinschreibung geachtet wurde. Ab der dritten Klasse wurde dann vermehrt auf Rechtsschreibung geachtet, mein Großer hat noch in der fünften Klasse einige Fehler gemacht, aber die kannten das Problem auch schon und vor allem die älteren Lehrer waren alles andere als glücklich darüber.
Nächste Woche kommt er in die Siebte und mittlerweile schreibt er weitgehend fehlerfrei. Hin und wieder ein Rechtsschreibfehlerchen, wie es wahrscheinlich alle mal machen.
Beim Jüngeren war ich dann schon ein wenig alarmierter und ich hab ihm auch in der ersten Klasse schon mal "verraten", wie ein Wort richtig geschrieben wird. Z.B. Dass Marmelade nicht "Mamalade" geschrieben wird, sondern eben anders, und dass man das beim genauen aufsagen des Wortes auch hört.Bei ihm ist die Rechtsschreibung ein bisschen besser als beim Großen seinerzeit.

Aber geübt hab ich mit den Jungs eigentlich nie. Was geholfen hat und was auch die Lehrer an der Gesamtschule dann empfohlen haben: Kinder viel lesen lassen.
Kauf ihm doch ein paar spannende Bücher, die ihn interessieren lassen. Sogar Comics bieten sich an. Lustige Taschenbücher, Asterix oder etwas in der Art. Vielleicht macht ihm das Lesen ja Spaß, weil er die Geschichten lesen möchte und auf die Weise prägt sich auch einiges ein.

Ansonsten: Sprech doch nach den Ferien die neuen Deutschlehrer mal drauf an, schildere ihnen dein Problem, falls du das noch nicht gemacht hast. Die kennen das "Problem" wie gesagt schon und dein Sohn wird nicht der einzige sein.
Aber um Himmels willen nicht in den Ferien üben. Das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Jeden zweiten Tag musste ich mit meiner Mutter eine halbe Stunde Diktat üben. Wurgs. Draußen wollte mich meine Freundin zum Spielen abholen und die saß vor der Tür, während ich üben musste. Das hab ich gehasst wie die Pest und es ist eigentlich ein Wunder, dass ich hinterher überhaupt noch mal freiwillig einen einzigen Satz geschrieben habe.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von krissie am 06.08.2015, 12:10 Uhr

Du hast doch schon häufiger hier zu diesem Problem geschriebne und auch schon Tips erhalten?
Es ist so, dass diese Methode eigentlich am Beginn des Schreibens steht und dann im Laufe der Zeit (je nach Lehrkraft und Leistungsfähigkeit der Schüler ab Ende der ersten Klasse , Beginn zweite Klasse) langsam die Rechtschreibregeln eingeführt werden. Nur "visuelles" Lernen über Lernwörter ist das auch nciht, es gibt ja verschiedene Regeln, die sich ableiten lassen und die dann halt irgendwann verinnerlicht werden. Der Prozess ist sicher am Ende der 2. Klasse noch nicht abgeschlossen, insofern würde ich davon ausgehen, dass da auch in der 3. Klasse noch viel passiert.
Da du schon mehrfach geschrieben hast und m.W. auch Tips für Lehrwerke etc. bekommen hast, gehe ich davon aus, dass Du selbst dich nicht so ausführlich mit der Rechtschreibdidaktik auseinandersetzen willst und kannst, obwohl oder gerade weil Du hier immer wieder damit anfängst. Daher würde ich es dann eher lassen und abwarten und dann ggf. ein LRS-Lerninstitut hinzu ziehen, wenn es in der dritten Klasse nun nicht dauerhaft klappt.
Ansonsten: wir haben gute ERfahrungen mit den "Übungen und Strategien für LRS-Kinder" aus dem AOL-Verlag gemacht. ES gibt aber viele, viele andere Lehrwerke, die sich mit Rechtschreibung befassen. Gut finde ich auch die aus dem jandorf-Verlag.

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vorallem

Antwort von Saarlandmami am 06.08.2015, 12:34 Uhr

Ist es für das Kind extrem verwirrend ständig andere Arbeitsblaetter zu bekommen.

Habs bei meiner Tochter gesehen. .. normaler Unterricht so ein Buch. Foerderunterricht ein anderer Ansatz. Prompt kam sie wieder überall ins grübeln.

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Nachtrag

Antwort von Saarlandmami am 06.08.2015, 12:58 Uhr

Wir hatten Anfang des Schuljahres einen Hinweis-Zettel das wir Eltern das unterstützen sollen das Kind beim schreiben leise mitspricht und silbenweise aufschreibt. Nennt sich FRESCH-Methode. Für die nicht lauttreuen Wörter lernen sie nach und nach Strategien wie weiterschwingen etc.... das wurd auch immer markiert wenn was falsch war....

Lernwörter etc wurd aber nur per Hausaufgaben-Plan geübt. Evtl wurd es mal als Schleich-Diktat in der Förderstunde geübt.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von Antarktika am 06.08.2015, 18:06 Uhr

Als ich zuerst von diesem "Hörschreiben" gehört habe, dachte ich auch, das geht schief und die Kinder werden noch viel schlechter das Schreiben lernen als die Kinder vor ihnen. So kam es auch.

Ich bin mir sicher, dass es schwer werden wird, das Gelernte wieder zu verlernen und etwas Anderes zu lernen. Wenn er zum Beispiel zuerst gelernt hat, das Wort Vase schreibt man Wase, wie man es hört und jetzt heißt es, nein, das schreibt man Vase, ist das schwer und verwirrend.

Viel lesen könnte helfen, denn da sieht er ja, wie die Wörter geschrieben werden.
Auch Texte abschreiben ist gut für die Rechtschreibung, aber fast kein Kind mag das. ;) Probieren würde ich es trotzdem.


Ich habe mir jetzt auch nicht alle Antworten durchgelesen, möchte aber noch etwas schreiben:
Ich kenne dich nicht, habe aber den Eindruck, dass du deinen Sohn sehr liebst und nur das Beste für ihn willst. Lass dich nicht von unintelligenten Antworten aus dem Forum heruntermachen. :)

Ich bin der Meinung, dass eine Hörschwäche kein Grund dafür ist, dass ein Kind unbedingt auf eine Sonderschule/Förderschule muss. Er braucht etwas mehr Unterstützung als Kinder die gut hören, aber wenn du zuversichtlich bist, dass er es schafft, wird auch er zuversichtlich sein.


Liebe Grüße

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Danke an

Antwort von susip1 am 06.08.2015, 20:11 Uhr

alle die mir hilfreich geantwortet haben.

Wir wollen wirklich nur das bestmögliche für ihn, wollten wir immer und werden wir in Zukunft natürlich auch wollen.

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Re: Wie gewöhnt man einem Kind das 'Hörschreiben' ab

Antwort von Emmi67 am 06.08.2015, 22:18 Uhr

Vorweg-ich bin kein Lehrer. Aber soweit ich weiß, fängt man, wenn die Kinder zuverlässig nach Hören schreiben können, mit bestimmten Regeln an, die dann auch geübt werden, wie z.B. Doppelbuchstaben, Vorsilben ver- und vor-, ie. Bestimmte Lernworte würde ich mit Karteikarten üben. Mit auditiver Wahrnehmungsstörung kenne ich mich allerdings nicht aus, da müssen doch bestimmt Spezialisten ran? Bei meinen Kindern habe ich nur, wenn sie Worte falsch geschrieben haben, das Wort verbessert (auch wenn die Lehrer das nicht wollten) und es sie ein oder zweimal schreiben lassen.
Ansonsten ist es sehr hilfreich, wenn die Kinder viel lesen; dann fällt ihnen irgendwann von selber auf, dass "Or" irgendwie komisch aussieht und "Ohr" richtig aussieht.

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