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Geschrieben von Pemmaus am 02.06.2010, 12:09 Uhr

Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Hallo,

ich höre auf dem Schulhof von den Eltern, die auf ihre Kinder warten, immer wieder:

Probleme hier, Probleme da... usw.
Eine Mutti sagte neulich mal, dass sie stolz auf ihr Kind sei, weil ....

Da kamen gleich massive Angriffe nach dem Motto: Was für eine Angeberin. Auch ich traue mich kaum die positiven Seiten meiner Tochter mal hervorzuheben, weil man immer gleich der Pralerei abgestempelt wird. Dabei darf man doch stolz auf sein Kind sein bzw. auch auf die Leistungen - oder etwa nicht?

 
36 Antworten:

Re: Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Antwort von happymom am 02.06.2010, 12:16 Uhr

Klar darf man!
Und sollte man wohl öfter .. bzw. viele!

Ich finde auch, dass sich viel am Negativen festgehalten wird .. im ständigen Vergleich mit anderen - puh! Ganz schön anstrengend!

Ich bin total stolz auf meine Kinder - und auch auf ihre "Leistungen"! Warum auch nicht?
Es gibt viele Gründe, warum ich stolz auf sie bin - und das ist keine Angeberei, sondern es ist absolut berechtigt.

Man kann immer was mäkeln -- aber all den Kindern würde es viel besser tun, wenn ihre Eltern sie mal nicht im Vergleich mit anderen sehen, sondern sich auf ihre positiven Seiten konzentrierten!!!!!

Also: Ich bin gern stolz auf meine Kinder!

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Re: Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Antwort von liha am 02.06.2010, 12:18 Uhr

Natürlich darf man auf sein Kind stolz sein!!!
Was stört mich da das Geschwätz von anderen.

Ich kenne das aber eher umgekehrt, dass eben nicht über Probleme gesprochen wird und alle Kinder immer nur in den höchsten Tönen gelobt werden. Das fängt schon bei den ganz Kleinen an:
Mein Kind kann schon laufen, mein Kind hat schon Nudeln mit Gulasch gegessen, mein Kind hat den dicksten Haufen gemacht,...
Und in der Schule geht es dann weiter...
Wenn es mal Probleme gibt, dann sind immer andere Schuld (der Tischnachbar, der Lehrer,...).

Sicher darf man auf sein Kind stolz sein, das bin ich auch!
Aber man sollte auch Schwächen zugeben können um daran zu arbeiten.

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Unterschied: Stolz auf das KInd oder auf seine Leistung......

Antwort von SkyWalker81 am 02.06.2010, 12:22 Uhr

Warum war denn besagte Mutter stolz auf ihr Kind ? Wegen einer guten Note oder sonstigen "Leistung", oder einfach so ?
Das Problem an der ganzen Sache ist doch, dass die meisten Eltern dann stolz sind, wenn die Kinder "funktionieren", also die Noten gut sind.
Daher auch das "jammern" der anderen, wenn es eben nicht so läuft.
Und auch der Neid, wenn andere keine Probleme haben.

Vielleicht sollte mal ein umdenken bei den Eltern stattfinden.
Ich bin auch stolz auf mein Kind, obwohl es nicht zu den Überfliegern gehört, obwohl man es zu den Hausaufgaben "antreiben" muss. Macht einen Menschen heutezutage nur sein Leistungsverhalten aus ? Nicht sein Wesen, sein Verhalten anderen gegenüber ?

Ich finde mein Kind toll, weil es ist wie es ist.

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@skywalker

Antwort von Idamama am 02.06.2010, 12:29 Uhr

Das hast du ganz toll auf den Punkt gebracht. Ich bin auch stolz auf meine zwei, weil sie sind wie sie sind, nicht weil sie tolle Noten bringen. Ich bin stolz auf ihren Ehrgeiz und wie sie auch mal mit einer Niederlage fertig werden und andere trösten, denen es schlechter ging. Das ist mir viel mehr wert als ein Superschüler. Und ich glaube, dass jedes Kind etwas hat, dass es besonders toll und liebenswert macht.
Gruß Idamama

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Re: Unterschied: Stolz auf das KInd oder auf seine Leistung......

Antwort von taram am 02.06.2010, 12:30 Uhr

Ich bin stolz auf meine Tochter, weil sie auf Kassenfahrt bis gestern war. Diesmal kein Heimweh hatte. Gestern hatte sie auf der Rückfahrt wohl schon ein wenig Halsweh. Sie ist heute morgen trotzdem erstmal zur Schule. Von 20 Kindern waren 7 krank. Meine Tochter hat sich dann doch auch nach Hause schicken lassen. Da ich sie nicht abholen konnte, ist sie alleine nach Hause und liegt jetzt im Bett, hat sich vorher alleine Suppe gekocht und wartet jetzt bis 16 Uhr bis ich auch wieder zu Hause bin. Darum bin ich stolz auf meine 12-jährige Tochter. In der Schule ist sie mittelmäßig und bin immer ultra stolz, wenn die Note keine 4 ist.

Gruß Taram

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umgekehrt

Antwort von Suki am 02.06.2010, 12:32 Uhr

ich kenne es nur anders herum. hier wird fast jedes kind in den himmel gehoben. in der klasse meines kindes sind auch schüler, die wirklich schlechte noten bekommen. die werden leider von einigen anderen schüler ausgelacht und rund gemacht.
ich kenne es gar nicht, dass mal jemand zugibt, das xy schwierigkeiten beim lesen oder beim rechnen hat.

lg suki

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ohooo, du traust dich was!!!!

Antwort von Reni+Lena am 02.06.2010, 12:40 Uhr

Hier ist es so, dass man total blöd angeschaut wird und jeder distanziert und neidisch reagiert wenn man erzählt, dass das Kind gut in der Schule ist und keine Schwierigkeiten hat..sowas geht ja mal gar nicht.
Lena hat sich bisher absolut durch die grundschulzeit gespielt und wenn mich andere Mütter angejammert haben, weil ihre Kinder nicht ordentlich lesen oder schon wieder eine schlechte note heimgebracht haben dann habe ich tunlichst vermieden etwas darüber zu sagen, dass wir diese Probleme nicht haben. Das will keiner hören..sie erwarten, dass du die selben Probleme hast und wenn das nicht so ist, dann schlägt dir nur Neid entgegen..gerade dass sie dich nicht der Lüge bezichtigen.
Ich habe Anfangs völlig unbedarft und stolz erzählt, dass es lena total gut geht usw..Das Ergebnis waren Ausgrenzung und scheele Blicke.
Also...nein, man darf nicht stolz sein auf sein Kind..zumindest will das keiner höre:))))))))))...Auch hier im Forum nicht!
Klar bin ich es trotzdem..aber nur für mich...


Lg reni

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oh ja, Reni......auch ihc halte mich hier sehr (!) zurück

Antwort von ElliMcBeer am 02.06.2010, 12:47 Uhr

nachdem ich vor ca. einem Jahr unbedarf die Frage stellte, was ich mit meinem "sich-langweilenden-Schulkind" anstellen solle.....
Es fragt auch nie jmd. wie die Sache weitergegangen ist, obwohl es MIR alles sehr zu schaffen machte, Entscheidungen quasi alleine zu treffen. Aber hier wurde ich nur als eine "dieser Überfliegermütter" zur Seite geschoben.
Ich bin unglaublich stolz auf die Auffassungsgabe meiner Großen und auch auf ihr Sozialverhalten. Aber das interessiert hier niemanden.....

Ich darf mich mit meinem Kind freuen, aber seltens öffentlich!
LG Elli

Aber da fällt mir noch ein: in Deutschland jammert man doch eh viel lieber, als das man sich stinknormal freut :-)

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Re: oh ja, Reni......auch ihc halte mich hier sehr (!) zurück

Antwort von huevelfrau am 02.06.2010, 13:06 Uhr

Also, ich habe auch erst lernen müssen stolz auf meine Grosse sein zu müsssen. Sie hat ADHS und ist in der Schule natürlich nicht immer gut. Viel dazu beigetragen hat, das ich irgendwie nicht stolz sein konnte eine ehemalige "Freundin" von mir, die mich immer zugesülzt hat, meine hat ne 1, was hat eure denn?

Diese Freundin habe ich erstmal aussortiert und seitdem bin ich stolz auf mein Kind. Sie ist jetzt eine im guten Durchschnitt liegende Realschülerin. Sie wird garantiert nie eine Schreibtischtäterin im Berufsleben, aber dafür kann sie jetzt schon super mit kleinen Kindern und Tieren umgehen.

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Re: oh ja, Reni......auch ihc halte mich hier sehr (!) zurück

Antwort von mulle11 am 02.06.2010, 13:17 Uhr

Mein Sohn war auch schon von ganz klein wirklich ein pfiffiges Kerlchen.
Er hat sich total viel merken können und war sehr weit.

Es wurde auch immer so getan, als ob dies von mir forciert werden würde oder als ob dies antrainiert sei. Im Gegenteil ich habe versucht zu bremsen und
war gar nicht so glücklich damit.
Nun ist es so, daß er bis jetzt wirklich so durch die Schule (2 Klasse) gegangen ist. Jetzt stellen sich zum ersten mal Probleme ein. Ich merke richtig, wie dies von "Anderen" die es mitbekommen, sehr freudig aufgenommen wird.
Richtig gehässig. Ich habe nie damit angegeben oder von mir aus davon geredet. Wirklich nur nach Nachfragen, was macht ..... in der Schule,
wie kommt er mit usw.
Aber nun habe ich mir geschworen, dies auch nicht mehr zu beantworten.
Nachdem es richtig auffällig ist, wie die anderen sich daran erfreuen können, daß auch er mal etwas verhaut und darunter leidet.
Schlimm ist es, wenn immer jeder mit jedem verglichen wird.
Ich mache da nicht mehr mit. Jetzt fragte mich eine Mutter, was hat die Lehrerin beim Elternsprechtag zu euch gesagt. Meine Antwort, daß geht nur uns etwas an.

in

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Re: oh ja, Reni......auch ihc halte mich hier sehr (!) zurück

Antwort von JonasMa am 02.06.2010, 13:33 Uhr

Natürlich darf man stolz sein. Auch auf die Leistungen des Kindes, wenn es denn so ist.

Aber man darf auch jammern. Denn ab und zu tut es gut zu hören, daß andere auch dieselben Probleme haben. Ob nun in der Schule oder wo auch immer. Bedenklich wird es in meinen Augen nur, wenn das negative überwiegt oder das Kind auf der anderen Seite zu einem perfekten Kind emporgehoben wird.
Und auch ich beneide logischerweise die Eltern, die ihre Kinder bei den Hausaufgaben nicht immer antreiben müssen. Andererseits weiß ich, daß es Eltern gibt, die zB uns beneiden, weil unsere irgendetwas einfach lernen oder besser können oder ihnen einfach etwas leichter fällt. Aber wir Mütter haben eh (fast) alle ein und den selben Knall - wir identifizieren und viel zu sehr über die Kinder.

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und das meine ich mit dem Wesen des Kindes an sich....

Antwort von SkyWalker81 am 02.06.2010, 14:26 Uhr

wie schrecklich, wenn schon die Kinder einander ausgrenzen, weil die Noten nicht stimmen.
Woher sie das haben ?
Weil sie nur dann gelobt werden, wenn sie "dazu gehören" zu denen, mit den guten Noten. Also vorsicht mit "falschem" Stolz.
Wir sollten den Kindern auch dann Lob zollen, wenn sie sich von solchen "Oberflächlichkeiten" freimachen.
Warum soll ich auf mein Kind stolz sein, nur weil es selber ein Einserschüler ist und gleichzeitig abfällig auf "alle anderen" herabschaut.

Also sollte man schon versuchen auch solche "Tugenden" wie Loyallität, Toleranz und Offenheit vermitteln. Und füreinander dazusein, vielleicht solch einem "schlechteren" Mitschüler mal was zu erklären und ihn zu unterstützen. So was nennt man auch soziales Miteinander.
Wenn man das als Eltern vorlebt, dann färbt das auch auf die Kinder ab.
Und dann kann man sowohl auf sich als auch auf das Kind stolz sein.

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Stimme Reni zu!

Antwort von Antje&Tim am 02.06.2010, 15:39 Uhr

Hi!

DIE Erfahrung habe ich auch schon gemacht.

Wenn alle Eltern darüber reden, wie schwer doch wieder die HSU-Probe war, halte ich die Klappe "Mama, die war SO leicht." Mund halten, teilnahmslos schauen und alles ist in Ordnung.

Ich darf erzählen, dass mein Sohn mich Ach und Krach eine Siegerurkunde in den Bundesjugensspielen Leichtathletik schafft - DAS ist o.k.
Dass er aber in den Schwimmkreismeisterschaften ganz oben auf dem Treppchen mit absoluter Bestzeit stand, darf ich nicht erzählen, sonst gebe ich an - also halte ich den Mund!

Ich habe gelernt, hier im Forum sowieso und im Privatleben auch. GsD habe ich eine total liebe Arbeitskollegin sowie eine genau so liebe Freundin, deren älteste Kids ähnlich gepolt sind in der Schule. Mit denen rede ich über so was und es kommt auch von Ihnen oft der Kommentar "Schön, dass ich DIR wenigstens erzählen kann, dass sie die zweitbeste Mathearbeit geschrieben hat! DU verstehst mich" Freue mich immer über solche Kommentare...
Wir freuen uns gemeinsam über die einsen und zweien und keiner ist neidisch.

Antwort auf deine Frage: NEIN, man darf offensichtlich nicht stolz sein auf die schulischen Leistungen seines Kindes, vor allem, wenn es (noch) nicht viel dafür tun muss...
Im Privatleben selten und hier im Forum schon gar nicht!

Lieben Gruß
Antje

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"ähnlich gepolte Kids..."

Antwort von SkyWalker81 am 02.06.2010, 16:52 Uhr

....das heisst ähnlich gut in ihren Leistungen. Klar kannst Du deren Eltern das dann erzählen. Klar verstehst DU das dann, deinem Kind fällt das Lernen nämlich auch leicht.

Und vor allem: Wenn es deinem Kind so leicht fällt, ist es denn dann überhaupt so eine "Leistung" ? Oder eher eine Art Talent (Franz-Josef Neffe zum Grusse...) für das es "gar nix kann"....
und deswegen sind die, deren Kinder sich eben alles hart erkämpfen müssen um wenigstens eine 3 zu schreiben einfach nur genervt, weil es bei euch so locker flockig läuft.
Das ist wie bei den Babys die schon mit 3 Tagen durchschlafen und deren Mütter dies den total übernächtigten Müttern von 2 jährigen berichten, die die Nacht noch immernoch zum Tage machen....nimms ihnen einfach nicht übel.

Steh drüber, zeige "Mitleid" und sei stolz auf dich und deine Reaktion.

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Re: Stimme Reni zu!

Antwort von +emfut+ am 02.06.2010, 17:10 Uhr

Ist das denn überhaupt ein Grund, stolz zu sein? Daß dem Kind lernen leicht fällt und es nichts für die Schule tun muß? Worauf ist man denn da stolz? Daß man so gute Gene weitergegeben hat? Daß man sich keinen Deppen als Co-Procreator ausgesucht hat? Daß das Spermium mit den guten Genen das Ei mit den ebenfalls guten Genen getroffen hat?

Für mich impliziert Stolz eine vorhergehende Leistung. Deswegen bin ich stolz darauf, daß Fumi es geschafft hat, mit ihrer Legasthenie umzugehen. Ich bin stolz darauf, daß Temi lernt, seine Grenzen aufzuzeigen.

Etwas anderes ist Freude: Ich freue mich, wenn Temi trotz Nicht-Lernens eine 1 in HSU hat. Ich bin erleichtert, daß mein "Hätte ich doch mit ihm üben sollen"-Gewissen mich nicht plagen muß und ich freue mich, daß wir das Thema erfolgreich abhaken können. Mit Stolz erfüllt mich das aber nicht.

Ich freue mich, daß meine Kinder viele Freunde haben, daß sie beliebt sind, daß sie im Großen und Ganzen relativ problemlos sind, daß ich mit ihnen gut kommunizieren kann - und ich kann mich nicht erinnern, daß irgendjemand mir diese Freude jemals madig gemacht hat. Und auch meinen Stolz hat mir noch nie jemand abgesprochen - vielleicht deswegen, weil ich nicht auf Selbstverständlichkeiten stolz bin, sondern auch meine Kinder dafür auch etwas leisten müssen.

SkyWalker:
Was Du meinst, ist Liebe. Ich liebe meine Kinder grenzenlos - und ich würde sie auch dann lieben, wenn sie immer alles falsch machen würden. Aber stolz wäre ich dann nicht. Denn auch auf mich selber bin ich erst dann stolz, wenn ich etwas geleistet habe. Das muß aber kein Weltrekord sein - es muß lediglich etwas sein, was MIR schwer gefallen ist - auch wenn die gleiche Leistung anderen leicht fällt.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Stimme Reni zu!

Antwort von AndreaL am 02.06.2010, 17:31 Uhr

Oh wei...

das wird wieder gejammert, dass man die guten Noten nicht 'sagen darf'...

Meine Frage wäre zuallererst die, WARUM soll ich anderen Müttern erzählen, welche Noten mein Kind hat? WARUM? Ist mein Leben so arm, dass ich DAS nun unbedingt erzählen muss...

Ich finde dieses Gejammere 'ich habe so ein tolles Kind, was nur 1'en schreibt und keiner gönnt es mir' un_er_träg_lich. Und dann wird sogar noch gemutmaßt, dass andere sich einen Kopf darum machen, wenn es mal nicht so gut läuft... MEIN GOTT... Kommt mal bitte runter von dort wo Ihr seid...

Sorry.

Mich interessiert es wirklich NICHT DIE BOHNE, was Kinder - deren Mütter ich kaum kenne - für Noten schreiben.

Schlimmer sind diese Kinder übrigens... Mein Kind hat so einen Freund, der angestachelt von zu Hause, ALLE ausfragt, welche Noten sie haben. Neulich saß ich dort bei den Eltern kurz und wurde verwundert gefragt, ob denn mein Kind gar nicht erzählen würde, wer welche Noten hätte...

NEIN. Will ich auch nicht wissen.

Wollen die meisten nicht wissen. Will NUR dieser eine Junge in der Klasse wissen.

...

Worauf ich stolz bin... Dass mein Kind so fröhlich ist. Dass ich mit ihm über all die tollen Bücher reden kann, die er jetzt liest und die ich auch dann lese. Und ich freue mich mit anzusehen, wie er Stück für Stück sich seine angehende Teenie-Welt erobert... Als er neulich mit einem Freund in unserer kleinen Stadt 'bummeln' war inklusive Döner-Essen... DA bin ich fast geplatzt vor Stolz ...




Gruß

Andrea

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nönönö

Antwort von Reni+Lena am 02.06.2010, 18:25 Uhr

Oje, es geht doch gar nicht darum, dass man rumrennt und erzählt, dass das Kind eine 1 geschrieben hat.
Es sind die alltäglichen begebenheiten..wenn man am Elternstammtisch zusammensitzt, alle jammern wie schwer doch die letzte Probe war und dich jeder beifallheischend anschaut. Tja, dann musst du eben sagen, dass deine Tochter eine 1 hat und sie als gar nicht schwer empfunden hat.
Oder, wenn du gefargt wirst, ob du schon angefangen hast mit dem HSU lernen und du zugeben musst, dass du mit deinem Kind noch niemals HSU gelernt hast geschweige denn weißt, was im Augenblick Thema ist....
Dann glotzen sie dich dämlich an..in ihren Augen blinkt der Neid, weil ja bekannt ist, dass lena überwiegend gute Noten schreibt.
Aber natürlich ist das auch stolz und nicht nur Freude.
Natürlich ist es eine tolle Leistung durchgehen gute Noten zu schreiben, wie viele Kinder gibt es, die zwar das Köpfchen haben, aber einfach keinen Bock ihre Hausaufgaben zu erledigen und denen damit auch die Übung fehlt.
Wie viele Kinder gibt es, die sich in der Schule aufführen wie die Axt im Walde und sozial absolut unkompetetnt sind.
ich bin stolz drauf, dass meine Tochter gewissenhaft arbeitet, ohne mutten ihre sachen erledigt und das , obwohl sie manchmal schon stöhnt weil ihr nach der 3ten Woche cm-m Umrechnung der Scheiß zum Hals rauskommt weil sie es nach 10 min schon kapiert hat.
Auf der einen Seite bin ich stolz auf mich, weil ich durch konsequente Erziehung und Mund fusselig reden ein Kind habe, das in unserer gesellschaft gut zurecht kommt und auf der anderen Seite bin ich natütlich stolz auf meine Tochter, die so manches Hinderniss überwinden musste um ihr Köpfchen überhaupt erst zeigen zu können. z.B ihre anfängliche Schüchternheit überwinden..z.B. obwohl sie die lehrerin nicht mag trotzdem positiv dem lernstoff gegenüber zu stehen...z.B. gerne in die Schule zu gehen obwohl sie völlig fremd in eine neue Klasse kam und ganz alleine dastand.
Und da gibt es noch tausende beispiele die auf andere Kinder mit guten Noten zutreffen...kaum ein Kind wird nicht hin und wieder mit Problemen zu kämpfen haben, die seine Noten beeinflussen könnten...es aber nicht tun weil sie es nicht zulassen...das ist es was den Stolz ausmacht!!

Lg reni

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SkyWalker81

Antwort von Suki am 02.06.2010, 18:38 Uhr

da sagste was.
leider ist das sozialverhalten in der klasse meines sohnes miserabel. die klassenlehrerin ist ein gestandene frau. sie sagt, dass sie noch nie so eine klasse gehabt hat.
es betrifft nicht alle kinder. meins ist zum glück nicht so.

lg suki

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Stolz vs. Freude

Antwort von Wattwurm am 02.06.2010, 18:48 Uhr

Hallo,

mein Kind erzielt auch sehr gute Ergebnisse in der Schule. Es war vom ersten Tag an kein Problem. Nun kommt sie in die 4. Klasse.

Ich denke, die anderen Eltern wissen, wie gut sie ist. Ich wurde auch schon auf dem Elternabend angesprochen. Ich selbst freue mich für mich und mit meinem Kind, lobe sie immer wieder, aber erzähle nicht permanent, dass mein Kind mal wieder (wie in fast jeder Arbeit) eine 1 hat.

Ärgerlich finde ich es jedoch, wenn man hintenherum erzählt bekommt, dass andere behaupten, die vielen Einsen würde sie bekommen, weil sie der Liebling der Lehrerin ist (was sollte sie denn sonst bekommen, wenn sie 0 Fehler hat???).

Oder wenn über ein anderes Kind, dass auch sehr gut ist erzählt wird, die Mutter würde ja auch mit dem Rohrstock dahinter sitzen und man weiß, dass das def. nicht so ist.

Aus solchem Gewäsch spricht dann wirklich der pure Neid. Schade ist auch, dass manche Eltern vor lauter Schulkram die guten Eigenschaften und Talente ihrer Kinder gar nicht mehr sehen.

Bis dann,

Wattwurm

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Re: @Wattwurm

Antwort von montpelle am 02.06.2010, 19:21 Uhr

"Ärgerlich finde ich es jedoch, wenn man hintenherum erzählt bekommt, dass andere behaupten, die vielen Einsen würde sie bekommen, weil sie der Liebling der Lehrerin ist"

Komisch, dass einen das ärgert und dass man sich so darüber aufregt .... wenn es nicht stimmt.

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Re: @Wattwurm

Antwort von Wattwurm am 02.06.2010, 19:39 Uhr

Hallo,

es ärgert mich, dass damit zum Ausdruck kommt, dass man die Leistung der anderen nicht anerkennt. Das ist doch damit gemeint.

Es drückt aus, dass jemand der 0 Fehler im Diktat oder in der Mathearbeit hat, diese nicht bekommt, weil er Leistung erbringt, sondern weil er der Liebling der Lehrerin ist. Oder umgekehrt, dass Kind mit 10 Fehlern im Diktat ist nicht schlecht in Deutsch und bekommt deswegen eine 4 sondern es bekommt die nur, weil der Lehrer es nicht mag. Ich finde das ausgemachten Schwachsinn, aber so denken Leute wirklich.

Auf der anderen Seite ist ärgern wohl tatsächlich der falsche Weg, man sollte sich eher wundern oder amüsieren.

Bis dann,

Wattwurm

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@ Reni,

Antwort von AndreaL am 02.06.2010, 20:00 Uhr

putzig nur, dass mir so was nie jemand erzählt (diese oder jene Arbeit war schweeeer) und dass ich sowieso eher wenig mit den Eltern der Mitschüler meines Kindes rumhänge...

... geschweige denn, dass man sich da zwingend immer umgehend über Arbeiten austauscht, wenn man sich z.B. beim DLRG oder Handball trifft (wo ich mal auf Eltern treffe).

Auch beim Elternstammtisch sind ganz andere Themen neulich besprochen wurden.

Und so wundert es mich schon, dass immer die vorgeschoben beleidigten Eltern auf andere Eltern treffen, die dies ständig thematisieren...

Is' schon putzig irgendwie...

Andrea

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Re: @ Reni,

Antwort von Reni+Lena am 02.06.2010, 20:23 Uhr

na ich sehe schon, dass du es vermutlich kapieren willst:) dein kind ist wohl nicht so prickelnd in der Schule dass du das nachvollziehen kannst.
Natürlich wird auf Elternstammtischen viel über Schule, Noten, Übertritt und lehrer geredet und diskutiert.
Ich weiß ja nicht in welcher Klasse dein kind ist, aber spätestens in der 4. Klasse geht es um nichts anderes.

Lg reni

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Bei uns ist das nicht so....

Antwort von BarbaraBlocksberg am 02.06.2010, 20:32 Uhr

... da haben wir wohl Glück mit der Schule. Dass meine Tochter den anderen Kindern in der Klasse voraus ist (obwohl sie 2 Klassen weiter ist als Gleichaltrige) ist allgemein bekannt, wird aber nicht thematisiert. Im Gegenteil, andere Eltern finden das toll aber mir ist es eher unangenehm wenn sie ständig in den Himmel gelobt wird. Ich muss sie ab und zu auch auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Vor kurzem hatten sie Sporttag und sie meinte, sie wäre wohl nicht gut im Sport weil sie keine Medaille bekommen hat. So ist diese Kind, wenn es nicht an erster Stelle steht, denkt es schon, es ist nicht gut. :-)

Ich frage mich gerade ob ich darauf "stolz" bin, denke aber eher nicht. Sie war schon immer anders als andere Kinder. Ich kenne es nicht anders. Meine jüngste schlägt genau nach ihrer grossen Schwester. Da weiss ich wenigstens jetzt schon was mir einmal blüht. *lach*

P.s. Ich kenne diese Verhalten aber aus meiner Kindheit. Da gab es einen Wettbewerb zwischen meiner Mutter und ihren Schwestern wessen Kind das beste ist. Die waren immer stinkesauer weil ich ohne zu lernen quasi im Schlaf bis zum Abi bekommen sind wobei meine Cousins und Cousinen mit Ach und Krach bis zum Abi, wenn überhaupt, gekommen sind. Ich fand das als Kind fürchterlich. Deswegen würde ich auch sofort intervenieren wenn so ein Gerede in den Klassen meiner Kinder starten würde.

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Du musst mich nicht ärgern ;-)...

Antwort von AndreaL am 02.06.2010, 20:41 Uhr

Nee Reni,

echt und wirklich nicht.

In der 4. Klasse (mein Kind ist jetzt in der 5.) war das schon deshalb kein Thema, weil eben hier in Nds. freier Elternwille herrscht. Von daher mag es schon sein, dass in diesen Übertrittsländern der hype darum schon entstehen kann...

Andererseits habe ich Freunde in Bayern, dort lief es auch recht unspektakulär ab.

Jetzt in der 5. Klasse waren bereits 2 Elternstammtische und es ging tatsächlich NICHT um Noten und/ oder Lehrer und ihr Verhalten. Obwohl hier in Nds. in der 5. und 6. Klasse Gymnasium (G8) ein durchaus harter Wind weht und wer das nicht schafft, dann eben nach Klasse 6 zwangsweise aussortiert wird.

Beim ersten Stammtisch wurde nur besprochen, dass es tatsächlich eine große Umstellung von der Grundschule zum Gym ist. Dass die Lernmengen anfangs enorm sind und dass manches Elternteil mit mancher Hausaufgaben- und'/oder Vokabelmenge etwas *nunja* unzufrieden war...

Jetzt hat sich aber beim 2. Elternstammtisch alles relativiert, da wurde über Schulpolitik geredet und ein Klassenfest geplant.

LG

Andrea

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Re: Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Antwort von 6777Sandra am 02.06.2010, 20:46 Uhr

Hallo,
hier ist es unterschiedlich. Aber es stimmt; bei manchen Leuten darf man nur für sich stolz sein. Ich bin z. B. eingebildet weil ich mich "öffentlich" darüber gefreut habe, dass mein Sohn in der Schule beliebt ist. Ganz viele Kinder haben sich in der Schule auf ihn gefreut, er wurde mit offenen Armen empfangen und sogar die großen Kinder aus der Patenklasse wollte sich alle um ihn kümmern. Sogar die Lehrer sagten mir, dass selten ein Kind so heiß erwartet wurde. Das hat mich sehr gefreut, vor allem, weil er in den ersten Wochen große Ängste hatte und viel geweint hat.
Ich glaube ich sehe mein Kind sehr gut. Mit allen Macken, Ecken und Kanten UND aber auch seinen Talenten. Ich erzähle genauso "öffentlich", wenn etwas nicht klappt oder etwas nicht so toll war. Er wird in der Schule sicher nie ein Überflieger sein, aber er macht seine Sache so gut wie er kann und das ist doch toll.
Anfangs habe ich mich darüber geärgert von wegen eingebildet, aber jetzt... echt . Überall Mißgunst und Neid und wasweißich. Warum kann man sich nicht einfach mal mit anderen freuen? Einfach so! Und diese Maßstäbe der Gesellschaft... oh nee, endloses Thema...

Ach Mensch, die Kids machen doch so viele so toll worauf man stolz sein kann. Und wenn es "nur" das lächelnde Gesicht am Morgen ist.

LG
Sandra

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Re: Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Antwort von Emmi67 am 02.06.2010, 21:17 Uhr

Man darf schon stolz sein auf gute Leistungen- aber natürlich weckt man Neid bei Eltern, deren Kinder sich nicht so leicht tun. Ich halte mich gegenüber anderen Eltern zurück und erwähne gute Leistungen nur in der Familie oder bei guten Freundinnen, deren Kinder nicht in dieselbe Klasse gehen.

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@+emfut+

Antwort von Pemmaus am 03.06.2010, 8:48 Uhr

Hallo Elisabeth,

natürlich habe ich einen Grund stolz auf die Leistung meines Kindes zu sein! Ich spreche nicht davon, dass es nie lernen muss. Auch mein Kind hat sich auf die Probe vorbereitet und es ist beispielsweise eine 1 oder auch 2 herausgekommen. Es ist nicht so, dass es nicht lernen muss. Es hat eben gut gelernt. Das freut mich und macht mich auch stolz, weil mein Kind etwas geleistet hat.

Weder mein Kind noch ich können etwas dafür, dass xy mal wieder ne schlechte Note bekommen hat, noch das Frau Meier meint, die Probe war ja sooo schwer, die Lehrerin hat sooo schlecht erklärt und überhaupt gibt es ja viel zu viele HA auf, da kann man ja gar nicht alles lernen... dann zollen alle Zustimmung.

Ich dagegen schweige dann inzwischen lieber, weil meine Tochter mich eines Besseren belehrt hat. Wenn ich jetzt sage, dass sie eine 1 hat, werde ich in der Luft zerrissen! Aber das die Leistung nichts mit Überfliegerei zu tun hat, sondern einfach mit Lernen mit einem - wie ich finde normalen - Aufwand, den die Schule nun mal fordert.

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Re: Heikles Thema

Antwort von alphafrau1 am 03.06.2010, 9:11 Uhr

Hallo, ich hab die anderen Beiträge jetzt noch nicht gelesen, aber selber bin ich im RuB schon mal bös auf die Nase gefallen, weil ich mich über das sehr gute Zeugnis meiner Großen gefreut habe. Da wurde von allen Seiten auf mich eingehackt, nach dem Motto, ich würde MICH über die Leistungen meiner Tochter definieren und ähnlicher Quatsch. Hat mir ja leidgetan, aber ich war selber eine sehr gute Schülerin und bin selbstverständlich stolz und vor allem dankbar, dass meinen Töchtern das Lernen genauso leicht fällt. Im "normalen" Leben nehme ich mich auch meist zurück, da finde ich es von manchen Müttern schon auch etwas überheblich, wenn sie die Leistungen ihrer Kinder über Gebühr herausstreichen. Wie in allen Bereichen, macht auch hier der Ton die Musik. Und eine Mutter, deren Kind das Lernen schwerfällt, darf auf ein mühsam erkämpfte 3 genaus stolz sein, wie eine andere auf die 1. Wie schon gesagt, muss man eben genau drauf achten, dass der "Stolz" nicht falsch rüberkommt. VG pali

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Re: Heikles Thema

Antwort von Luna2009 am 03.06.2010, 10:44 Uhr

Hallo!

Habe einige Beiträge gelesen, einige aber auch nicht. Dennoch wollte ich hier meinen Senf dazu geben....

Also, ich bin STOLZ auf meinen Sohn. Er ist in der 4. Klasse und es ist ihm durchaus bewußt, was sein kommendes Zeugnis bedeutet. Vieles begreift er einfach dadurch, dass er im Unterricht aufpasst. Besser ist er, wenn er zusätzlich auch noch lernt. Er kam die letzten Tage immer schonmal nach Hause und wußte Zeugnisnoten. Die Lehrer geben sie so nach und nach bekannt, das Zeugnis gibt es nächste Woche.Er wird ein gutes Zeugnis bekommen und ist schon jetzt der glücklichste kleine Mann der Welt;-)

Und ich bin STOLZ auf mich, weil ich ihn immer wieder dazu gebracht habe, auch wirklich zu lernen. Dass ich ihm immer wieder gesagt habe, dass es doch sein Wunsch ist, aufs Gym zu gehen.

Wie es den Eindruck macht, haben wir es als Zweiergespann gut hinbekommen. Darauf bin ich stolz, egal ob es einige hochnäsig ansehen oder neidisch bin. Wir als Familie sind uns einig.

Also, alle anderen Mamas - seid auch stolz auf eure Kids und genießt dieses Gefühl!!!!

LG
Luna2009

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Re: Warum darf man nicht stolz auf sein Kind, bzw. die Leistungen seines Kindes sein

Antwort von Birgit 2 am 03.06.2010, 11:34 Uhr

Hallo,
natürlich darf man stolz auf seine Kinder sein, das ist normal und sollte auch so sein. Aber stolz hat meiner Meinung nichts damit zu tun, vor anderen damit zu prahlen. Manchmal ist es auch nicht angebracht, wie schon jemand geschrieben hat. Wenn sich andere über Probleme unterhalten und dann jemand "taktlos" erzählt, das alles so easy ist. Damit kann man dann in dem Augenblick so gar nichts anfangen und das kann man dann nun so wirklich gar nicht gebrauchen.

Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, das eher die Leute erzählen, wie toll alles ist und alles andere erst mal gar nicht erwähnen.

Wenn es um die tollen Zensuren meines Kindes geht, so sage ich es ihm, wie toll ich das finde, würde aber nicht auf die Idee kommen, das in einem Forum wildfremden Leuten kundzutun. Das würde mir dann so gar nichts geben ;-)

Gruß
Birgit

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Re: @birgit2

Antwort von alphafrau1 am 03.06.2010, 11:59 Uhr

Nee,nee, das hast Du falsch verstanden, ich hab nicht ihre Noten aufgeschrieben, sondern mich einfach über ihr tolles Zeugnis gefreut, hab mir da eigentlich gar nichts bei gedacht, würde es aber in Zukunft nie wieder machen. Ich freu mich auch über die Zeugnisse anderer Kinder, vor allem wenn ich weiß, dass für die Note (egal ob nun für eine 1 oder 3) was getan wurde. VG pali

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Doch ,natürlich darf man;-)

Antwort von Tathogo am 03.06.2010, 12:49 Uhr

...und wenn man sich dann ärgert dass dies von Manchen mit Argwohn betrachtet wird bzw sich drüber ärgert dass es als Prahlerei hingestellt wird dann hat man ein Problem mit dem eigenen Selbstbewusstsein;-))

Ich bin immer stolz auf meine Kinder(und die wissen das und strahlen das auch aus)-das ist unabhängig von Leistungen schon gleich gar von SCHULISCHEN Leistungen;-)

Das brauche ich nicht zu verstecken-wäre ja noch schöner.

Ich finde es ehrlich gesagt immer schlimm wenn man ständig hört welche Probleme das Kind in welchen Bereichen und wie ausgeprägt hat-da kann man davon ausgehen dass diese Mütter das ihrem Kinde auch zu Hause immer schön vorbeten...

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Ich will dich auch nicht ärgern:)

Antwort von Reni+Lena am 03.06.2010, 13:34 Uhr

was hätte ich davon..ich schreibe nur was ich denke.
Ist ja schön, wenn das bei euch nicht so ist, bei uns ist es eben komplett anders, da gibt es seit der dritten kein anderes Thema mehr.
Woran das liegt weiß ich auch nicht, aber meinen bekannten in umliegenden Schulen geht es nicht anders.
Und was will man denn groß machen wenn man strändig damit konfrontiert wird. Wir wohnen hier auf einem kleinen Dorf und ich begegne ständig den Müttern, sei es beim einkaufen, am Spielplatz, bei Festen in Schule/kiga oder eben bei Eltersprechtagen, Stammtischen, oder wenn ich meine Kinder zu ihren Schulfreunen fahre.usw. Wir sind alle sehr gut bekannt und deshalb sinkt da auch die Hemmschwelle nach Noten und persönlichen Schwierigkeiten zu fragen.
Dass das an einer großen Grundschule in einem Stadtbezirk anders ist, ist durchaus nachvollziehbar.
ich habe auch keine Lust die Leistungen meiner Tochter runterzuspielen und zu lügen (ohhhjaaaa, sie hat szundenlang gelernt) wenn es eben nicht so ist.
Dass es amn Gym dann anders wird habe ich auch schon gehört, da ist die anonymität größer.

Lg reni

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Sie brauchen Deine Hilfe, wenn sie Dich unter ihr Niveau zu drücken suchen

Antwort von Franz Josef Neffe am 03.06.2010, 23:10 Uhr

Wenn es jemand schlecht geht und er nicht weiß, was er tuin, kann, dass es ihm besser geht, dann drückt er alle anderen unter sein eigenes erbärmliches Niveau.
Wenn Du neben "Deutsch" auch noch "Psychologisch lernst, dann erzählen Dir alle Leute alles über ihre Schwachstellen, indem sie Dich angreifen. Sie liefern sich Dir praktisch aus - wenn Du es verstehst.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer fühle ich mich immer sehr geehrt, wenn jemand versucht, mich runterzumachen. Damit zeigen mir seine schönsten und feinsten Talente, dass er selber ganz unten ist und mit seinen Talenten überhaupt nicht umgehen kann.
Was meinst Du, was passiert, wenn ich etwas GUTES über seine Talente sage? Was meinst Du, wie lange er was gegen mich sagen kann, wenn ich mich nur für die GÜTE seiner Fähigkeiten interessiere? Und was meinst Du, was mit seinen Talenten, die ich hochachte, alles möglich wird - für mich und, wenn er mag, auch für ihn?
Wenn Du über Dein Kind was GUTES sagst und die andern fallen über Dich her, dann geht es ihrer GÜTE sehr, sehr schlecht. Und Du bekommst den größten Einfluss, wenn Du nicht auf die deutschen Worte hörst sondern auf die psychologischen Notsignale. Es ist Deine Chance, die Freundschaft von mindestens 5000 Talenten in jedem Menschen zu gewinnen: durch ASchtsamkeit, Freundlichkeit, Stärkung ihrer Güte. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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@alphafrau1

Antwort von Pemmaus am 04.06.2010, 8:50 Uhr

Ja... ich glaube, Du hast es auf den Punkt getroffen. Sprichst mir das aus der Seele, was ich sagen will.

"Und eine Mutter, deren Kind das Lernen schwerfällt, darf auf ein mühsam erkämpfte 3 genaus stolz sein, wie eine andere auf die 1."

Ich glaube, wir sollten und können alle auch mal stolz sein, statt immer nur zu jammern. Ich habe manchmal das Gefühl es wird auf sehr hohem Niveau gejammert.

Gerade gestern hatte ich wieder solch ein Erlebnis! Es gab eine Su Arbeit zurück. Mein Kind hatte eine 2 und ein paar Fehler dringehabt, die hätten nicht sein müssen. (Einen habe ich oben unter Kindermund geschrieben, weil er eben so lustig war). Trotzdem freue ich mich über die 2! Die Mutter eines Mitschülers, sonst eher ein 1-er Kandidat, hatte nun auch eine 2! Die Mutter war total am Wettern über die schwere Arbeit, darüber, dass das Kind ja auch woanders sitzen musste, etc. Der Junge schaute deshalb ziemlich bedreppelt drein! Sie hätte auch die Möglichkeit gehabt, sich über die 2 zu freuen. Nein - es wurde nur geschimpft! Das ist es, was ich meine.

LG
Pem

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