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Geschrieben von Nuraiana am 19.02.2020, 13:14 Uhr

Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Meine Tochter (2. Klasse) kommt einfach nicht richtig ins Lesen rein. Meine Meinung nach müsste ihre Lehrerin da viel mehr mit ihr in der Schule machen. Die Lehrerin wiederum spielt mir den Ball zurück und meint, dass wir zu Hause mehr üben müssten. Wie läuft das bei euren Kindern? Wei viel lesen sie in der Schule? Und wie? Jeder für sich, jeder eine Zeile eines Textes an der Tafel, alle zusammen laut? Und wie macht ihr das mit dem Lesen zu Hause?

 
21 Antworten:

Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von schneeziege08 am 19.02.2020, 13:35 Uhr

Hmmm... in der Klasse sind sicher mindestens 25 Kinder. Wie soll da ein einzelnes "ins Lesen hineinkommen"? Da liest dann wirklich jeder meist nur 2-3 Sätze.
Und wenn es noch nicht so gut klappt, ist das Vorlesen vor dem großen Publikum für Kinder sicher keine Freude....
Für längeres stilles Lesen ist Unterrichtszeit eigentlich zu wertvoll und gerade die, die am meisten üben müssten, machen in der Zeit einfach nichts.

Ich stimme also zu, dass das hauptsächlich zu Hause stattfinden muss.
Kauft oder leiht euch Leselerner-Bücher, die sie inhaltlich spannend findet. Dann könnt ihr euch anfangs abwechselnd vorlesen und sie hätte beim passenden Thema vielleicht irgendwann auch Lust, mal alleine zu lesen.
Sie könnte dir danach z.B. erzählen wie es weiter gegangen ist.

Es gibt 1000 Möglichkeiten. Das Ziel sollte sein, dass sie Freude am Lesen entwickeln kann - mit den Themen die ihr Spaß machen. Danach geht es meist schnell und quasi von alleine.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von zweizwerge am 19.02.2020, 13:46 Uhr

Die Kinder sollen jeden Tag mindetens 10 min zuhause lesen, möglichst laut. Das ist hier ständige Hausaufgabe. Leselern-Bücher, z.B "Erst ich ein Stück, dann Du" gibt es eine große Auswahl in der Bücherei.

Falls nicht so gern gelesen wird, probiere es mal abends vor dem Schlafengehen aus. Evtl. ist Lesen zwar doof, aber schlafen gehen ist noch doofer.... und spontan war Lesen auch bei meinem einen eher Lesefaulen der Hit :-).

Vorlesen sollte deswegen übrigens nicht ausfallen, sondern zusätzlich stattfinden.

Alles Gute!

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von Sonnenkäferchen am 19.02.2020, 14:55 Uhr

Lesen ist bei uns immer Teil der Hausaufgaben gewesen. Wir haben das abends im Bett gemacht, anschließend noch vorgelesen.

Was es aber auch gab waren Lesemütter. Die sind jede Woche in die Schule gegangen und haben mit Kleingruppen gelesen.

Grundlagen werden in der Schule gelegt, geübt werden muss zuhause. Anders geht es meines Erachtens nach nicht.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von cube am 19.02.2020, 15:30 Uhr

Natürlich spielt sie dir den Ball zurück :-)
In der Schule wird das Lesen beigebracht. Vermittelt, wie man aus einzelnen Buchstaben/Silben ein Wort bildet.
Manchen Kindern reicht das, um gut lesen zu können.
Vielen eben nicht.
D.h. es muss das, was in der Schule an Technik vermittelt wurde, in Form von vorlesen und lesen geübt werden.
Ist in anderen Fächern doch genau so.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von erbsi1 am 19.02.2020, 20:35 Uhr

Also wir hatten lesemütter in der Schule. Das war freiwillig, die Mamis kamen jeden Tag in die schule und haben jeweils einzeln mit den Kindern 10 min gelesen. Also meine Tochter fand die stadtbibliothek ganz toll, da haben wir die bücher ausgeliehen die sie besonders interessiert haben und so kam sie recht schnell ins Lesen. Sie liest aber auch sehr gerne und viel. Und wir hatten in der Grundschule leseförderung für alle Kinder, es war extra Unterricht einmal die Woche. Also die klasse wurde in kleine Gruppen aufgeteilt max. 5 Kinder und einmal die Woche hatten die Kinder dann in der letzten Stunde lese förderung in der ersten Klasse. In der zweiten wurde individuell geschaut, ob diese Stunde für Mathe, Deutsch, lesen genutzt wurde. Ich fand solche Maßnahmen in der Schule gut und hilfreich, denn eine Lehrerin mit 25 Kindern kann nicht lesen üben. Das muss man natürlich auch zu Hause machen! Wie die Einmaleins Tabelle, die müssten wir auch zu Hause auswendig lernen.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von lejaki am 19.02.2020, 21:30 Uhr

Lesen üben für 10 Minuten war hier tägliche Hausaufgabe in der 1. und 2. Klasse.
Das ist Sache der Eltern das in der Schule gelernte zu vertiefen beim Lesen lernen.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von Äffchen2011 am 19.02.2020, 21:30 Uhr

Hallo

Wie meinst du jetzt genau?
Liest nicht gerne? Kommt vor.

Oder tut sie sich schwer mit Lesen lernen? Flüssig lesen?

Unser Junior tat sich sich mit dem Lesen schwer als die Sätze/Texte länger und komplizierter wurden.

Und hat ein Tipp seiner Ärztin vom (HTZ) SPZ geholfen.

Erst habe ich ihm eine Seite vorgelesen.
Dann diese Seite gemeinsam (nicht im Wechsel) und dann er noch mal. So kannte er die Worte schon und es ging leichter und mit mehr Spaß.

Und wir hatten ein paar Bücher mit der Mildenberger Silbenmethode die wir auch mehrmals gelesen haben. Weil durch das Wiederholen hat er sich auch immer leichter getan.

Das Lesen üben gehört für mich auch überwiegen nach Hause. Wie soll eine Lehrkraft es in (im Normalfall) 4 Schulstunden schaffen mit sagen wir mal +/- 20 Kindern intensiv zu üben?

Und Schreiben,rechnen usw. will ja auch noch geübt werden.

Bei uns gibt es Lesemuttis, in den ersten 2 Klassen, um in kleinen Gruppen zu üben. Aber zu Hause sollten mind. 10-15 min gelesen werden.

Lg

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von Badefrosch am 20.02.2020, 7:39 Uhr

Wir sollten täglich zuhause üben, es gab Lesepässe die wir abgezeichnet haben, wer einen voll hatte, bekam eine Kleinigkeit aus der Schatztruhe der Lehrerin.

1. Klasse täglich 10 Minuten lesen ab Ostern
2. Klasse täglich 15 Minuten lesen
3. Klasse täglich 20 Minuten lesen

Wenn die Kinder nicht sinnerfassend lesen können, bleibt ihnen eine Welt verschlossen und Text-/Sachaufgaben in Mathe bekommen sie dann auch nicht hin.

Wenn dann noch LRS, wie bei meinem dazu kommt, haben sie den Anschluss verloren.
Meiner muss sich z. B. so aufs Lesen konzentrieren, daß er den Inhalt erst beim 3. Mal versteht, und somit schafft er nur 50 bis 70% der Proben, wenn dann noch was falsch ist, hat er gleich ne 4 oder 5.

Da stehst du eindeutig in der Pflicht, jeden Tag mit deinem Kind zu lesen, am besten als Abendritual zwischen Abendessen und schlafen gehen.

Lesen muss am Ende der 3. Klasse so routiniert sein wie die Gänge schalten beim Auto fahren für dich. Und wie hast du das gelernt? Indem du 20 bis 30 Fahrstunden hattest und jahrelang nach der Prüfung gefahren bist.

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von ara-sunshine am 20.02.2020, 8:09 Uhr

Tägliches Lesen als Hausaufgabe:
1. Klasse: 10 Min.
2. Klasse: 15- 20 Min.

Welche Interessen hat deine Tochter?

Mag sie Pferde, Feen, Meerjungfrauen . . . ?

Besuche mit deiner Tochter eine Bücherei,
dort gibt es viele interessante Bücher
für Lesestufe 1 und 2.


Schau mal im Buchhandel:
tiptoi® Lese-Lausch-Abenteuer
Leserabe - Hör rein, lies los!

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Tipp - Lesemotivation fördern

Antwort von ara-sunshine am 20.02.2020, 10:18 Uhr

https://www.mit-kindern-lernen.ch/lernen-kinder/motivieren/107-lesemotivation-foerdern

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Re: Tipp - Lesemotivation fördern

Antwort von ara-sunshine am 20.02.2020, 10:39 Uhr

Lese-Situation / Lese-Anregung

Frühstück
Ihr Kind sitzt gerne gemütlich am Frühstückstisch und nimmt sich viel Zeit fürs Essen? Dann kann es vielleicht zu seinem Kakao auch etwas aus der Tageszeitung vorlesen.

Mittagessen
Nach dem Mittagessen setzt ihre Familie gerne noch etwas zusammen und unterhält sich? Eine schöne Gelegenheit, um reihum etwas vorzulesen.

Hausaufgaben
Ihr Kind macht seine Hausaufgaben zügig und hat Spaß am Lernen?
Dann ist es der richtige Zeitpunkt, um jeden Tag noch 10 Minuten Lesen anzuhängen.

Fernsehen oder den Computer
Ihr Kind freut sich jeden Tag darauf, seine Freizeit mit einem Film zu krönen?
Dann machen Sie die Bildschirmzeit davon abhängig,
dass Ihr Kind ihnen den 10 Minuten vorliest.

Abendessen
Das gemeinsame Abendessen rundet Ihren Alltag ab?
Vielleicht ist zurzeit noch etwas gemeinsam zu spielen?
Dann wählen Sie Spiele, bei denen die Teilnehmer etwas vorlesen müssen,
wie bei einem Quiz.

Schlafenszeit
Ihr Kind geht gerne zu Bett und beschäftigt sich dann noch eine Weile?
Dann ist der gemeinsame Abend eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig etwas vorzulesen.

Wochenende und Ferien
In der Woche ist ihr Kind total eingespannt und findet keine Zeit, sich in Ruhe mit dem Lesen zu befassen?
Dann sollten Sie jedes Wochenende und in den Ferien unbedingt Zeit dafür reservieren, gemeinsam ein schönes Buch zu lesen und darüber zu sprechen.

Mein Spieltipp:
Die Reihe Anno Domini für Kinder und Erwachsene ab ca. zehn Jahren bietet eine Vielzahl von unterhaltsamen Themenbereichen an.
Bei diesem Quiz werden jeweils Ereignisse vorgelesen und müssen in der richtigen zeitlichen Reihenfolge abgelegt werden.

Die Lesefähigkeit Ihres Kindes verbessert sich nur durch konsequentes Üben!

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, ohne Konsequenz geht es nicht.

Das kann am Anfang schon mal schwierig werden, denn nicht immer können Sie Ihr Kind für das regelmäßige Lesen begeistern.

In diesem Fall ist Ihr Durchhaltevermögen gefragt.

Weigert sich Ihr Kind anfangs, selber zu lesen, nutzen Sie die Zeit zum Vorlesen.

Fordern Sie Ihr Kind aber immer wieder auf, selber etwas zu lesen.
Bleiben Sie dabei geduldig und lassen Sie sich nicht abbringen.
Mit Sicherheit wird der Zeitpunkt kommen, an dem Ihr Kind seine Abneigung überwindet und selber Fortschritte feststellt.

Zum Lesen motivieren:
So kann es mit einem neuen Lernkonzept klappen
Besonders bei Sachtexten ist es wichtig, den Inhalt richtig zu verstehen.
Aber auch Erlebniserzählungen und Romane machen keinen Spaß,
wenn Ihr Kind wichtige Details überliest oder Schlüsselszenen nicht versteht.
Hinzu kommen Misserfolgserlebnisse in der Schule und Stress zu Hause.

Wenn ein Kind in der Folge das Lesen verweigert, nützen auch die besten Lerntipps nichts.

Zu aller erst muss die Lesemotivation wieder aufgebaut werden.

Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit wird Ihr Kind mit den unterschiedlichsten Textformen konfrontiert.
Je größere Probleme es hat, die Inhalte und Aussagen der Texte zu verstehen,
desto mehr wird es künftig das Lesen vermeiden.

Mit der Motivation zum Lesen fängt es an


Quelle: http://www.lernfoerderung.de/

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Lesemotivation fördern

Antwort von ara-sunshine am 20.02.2020, 11:10 Uhr

LESE-LOGICALS FÜR GRUNDSCHÜLER

Spielerisches Lesetraining und Rätselspaß

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von Schniesenase am 20.02.2020, 11:30 Uhr

Hallo Nuralana,

lesen lernt man durch lesen, vor allem aber auch durch Vorbilder. Wenn die Eltern viel und gern lesen, tun das früher oder später auch die Kinder.

Vorlesen ist dabei ein wesentlicher Eckpfeiler zum Lesenlernen: Lest Eurem Kind viel vor, auch wenn es schon lesen kann.

Lesen ist eine sehr komplexe Fertigkeit, deren Anfang sehr mühsam ist. Darum ist am Anfang die Motivation so wichtig. Wenn Du Dich für das, was Dein Kind liest, interessierst, dann ist das schon viel Motivation. Das Kind kann auch (sauber im Druckbuchstaben geschriebene) Einkaufszettel lesen oder Listen im täglichen Alltag. Toll sind auch kleine Briefchen, die man sich gegenseitig schickt oder versteckt: "Hallo Lieschen, ich hab' Dich lieb!" Oder: "Liebe Lucy, morgen Nachmittag kommt Omi." Das macht lesen sinnvoll.

Mein Kind bekam den Durchbruch Ende Klasse 1, als sie von ihrem Papa Comics geschenkt bekam. Wir lasen die umfangreichen, sie die kürzeren Sprechblasen. Am Ende wollte sie wissen, wie es weiterging und las halt selbst. Mittlerweile liest sie ganze Bücher, ein halbes Jahr später.

Also ja: Ihr als Eltern müsst Verantwortung für den Leseerfolg Eures Kindes übernehmen. Ansonsten ist das Kind in der Schule irgendwann abgehängt.

VG Sileick

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von ara-sunshine am 20.02.2020, 12:27 Uhr

Lesen mit Detektiv Pfiffig 2:
Zweitklässler nehmen Fehlerbilder und Sätze unter die Lupe

Arbeitsblätter verknüpfen sinnerfassendes Lesen mit spannender Detektivarbeit

Als besondere Motivation locken ein Detektivausweis und eine Urkunde.

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Lass diesen naiven Gedanken „Lehrerin muss“los und werde selbst tätig!

Antwort von Marianna81 am 20.02.2020, 12:56 Uhr

Der Lehrerin ist es schnurzegal, ob dein Kind das Lesen ordentlich beherrscht oder nicht. Bei meinem Sohn in der Schule hatte Kinder sehr wenig in der Schule gelesen. Meistens jeder sollte eine Zeile lesen.

Da müsste man schon zuhause was machen. Genau das würde ich dir auch empfehlen. Lesen muss geübt werden, und zwar täglich. Baue kleine Zeitspannen ein, so 10-15 minuten, motiviere sie zum lesen.

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Re: Lass diesen naiven Gedanken „Lehrerin muss“los und werde selbst tätig!

Antwort von Schniesenase am 20.02.2020, 20:06 Uhr

Hallo Marianna,

ich stimme Dir ja grundsätzlich zu, aber wie kommst Du auf die Idee, dass einer Lehrerin egal ist, ob ihre Schüleren lesen können?

Sie wird nicht mehr tun können als sie Zeit und Raum dafür hat. Ich habe mir immer das Hirn zermartert, wie ich den Kindern, die hinterherhinkten und sich schwertaten, noch besser helfen könnte.

Das musste ich sagen, es klang so abfällig, wie Du das formuliert hast. Es gibt so viele Lehreren mit Herzblut.

Nichts für ungut!

VG Sileick

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IdR vertieft die Schule das nicht.

Antwort von emilie.d. am 20.02.2020, 22:35 Uhr

Es wird als Aufgabe der Eltern gesehen. Ich empfinde das als Problem in unserem Bildungssystem, weil es Kinder aus bildungsfernen Haushalten bemachteiligt. Aber es ist nunmal so.

Insofern, insbesondere wenn Deine Tochter schlecht liest, solltet Ihr täglixh Minimum 10 min lesen üben. Und Du zusätzlich vorlesen. Wieviel übt ihr denn aktuell täglich?

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von dhana am 21.02.2020, 9:00 Uhr

Hallo,

es ist normal, das gerade Lesen zuhause geübt werden muss. Nur durch ständiges Üben und umgehen mit Buchstaben kommt es zu einer Selbstverständlichkeit, mit der Worte und Buchstaben erkannt werden. Das kann man in der Schule bei mehreren Kindern gar nicht leisten.

Wichtig ist das DU lesen zuhause als selbstverständlich nimmst. Das Du Bücher hast, in die Hand nimmst und selber liest, vorliest. Zeitung liest. Kochbuch liest. Sogar am Handy liest.
Und genau da spann dein Kind mit ein - Rezept vom Kochbuch vorlesen lassen, Überschriften aus der Zeitung - oder auch mal einen Artikel. Vielleicht gibt es eine Zeitschrift mit den Intressen des Kindes? Kinderlexikons oder Kindersachbücher sind auch klasse, wenn man sich kleine intressante Teile rausgreifen und lesen kann.

Was uns auch auch viel Spass gemacht hat, ist das Spiel "Lachen,Lachen" - da muss einer eine Frage vorlesen, der andere die Antwort - beides passt dann nicht wirklich zusammen - meine Jungs konnten sich da ausschütteln vor Lachen und die Übung beim Lesen gab es gratis dazu.
Genauso wie Spiele wie "Spiel des Lebens" oder so - wo man immer wieder lesen muss - man übt mit Spass.

Gruß Dhana

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von LilliB am 21.02.2020, 18:09 Uhr

Mein Sohn ist in der 1. Klasse und soll seit Weihnachten jeden Tag 10 Min. lesen. Wir machen es immer abends vor dem ins Bett gehen. Er liest 10 Min vor, dann lese ich oder mein Mann noch vor.
Beliebt ist bei ihm:
- Erst ich ein Stück, dann du,
- Bücher von Leserabe,
- Erstlesebücher
- ab und zu auch mal eine Leseapp

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Re: Tochter kommt nicht richtig ins Lesen

Antwort von Bineglücklich am 26.02.2020, 10:57 Uhr

Wir haben auch zuerst immer 10 Minuten Lesehausaufgabe bekommen und irgendwann dann nicht mehr. Dann habe ich immer meine Tochter dazu ermutigt, jeden Tag 10 Minuten selbst zu lesen bzw. immer ich bis zum Punkt und dann sie bis zum Punkt. Das hat gut geklappt. Mittlerweile sind wir in der 3. Klasse und sie liest normal flüssig mit Betonung. In der 3. Klasse interessiert es nämlich fast keinen mehr, wie dein Kind liest. Es liest dann wie es liest. Du solltest also jeden Tag zum Lesen animieren, dann wirst du jeden Tag Fortschritte merken. Viel Erfolg!

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Re: IdR vertieft die Schule das nicht.

Antwort von Meeresschildkröte am 26.02.2020, 20:48 Uhr

Kinder aus bildungsfernen Schichten sind sicher benachteiligt, aber es ist schön zu einfach, alles auf "das System" zu schieben. Wenn ein Kind mit 2 Jahren 50 Bücher hat und ein anderes 2 und sich das bis zur Schule so hinzieht - wie muss ein Bildungssystem dann aussehen, um das zweite Kind auf denselben Stand zu bringen wie das erste (und müsste das erste nicht eine Weile stehenbleiben, denn wenn es zu weit vorzieht, ist das ja wieder nicht fair?)?
Wenn in einer Familie täglich (gemeinsam) mit Freude gelesen wird, weil es Spaß macht, und in einer anderen maximal zehn Minuten am Tag, weil es sein muss - wie soll das Bildungssystem die fehlende Vorbildfunktion der Eltern völlig kompensieren?
Ich sage nicht, dass das System nicht besser sein könnte - aber es könnten (und müssten) auch viele Eltern besser sein, damit Kindern WIRKLICH geholfen wird.

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