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Geschrieben von mini99 am 25.10.2006, 9:41 Uhr

Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Hallo!
Ich frage deshalb, weil unsere Lehrerin sich am Elternabend an uns Eltern wandte und fragte, welche Konsequenzen ihrerseits gesetzt werden sollten bei einem massiven Fehlverhalten der Kinder. Es gibt ein paar Jungs, die sehr laut sind, nicht hören und auch Raufereien finden manchmal statt.
Zur Zeit ist es so, dass wenn ein Kind sehr schlimm ist, die Gartenpausen gestrichen werden, ein paar Minuten nachgesessen wird, oder Zusatzaufgaben für zu Hause mitgegeben werden. Darüber haben sich die Eltern dieser Kinder beschwert, nur bessere Mittel fallen ihnen auch keinen ein.
Habt ihr Vorschläge, wie wird es bei euch gehandhabt?
Liebe Grüße
Traude

 
21 Antworten:

Re: Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Antwort von Birgit67 am 25.10.2006, 10:11 Uhr

Pausen kürzen finde ich nicht gut, denn grade viel Bewegung hilft den Rabauken danach etwas ruhiger zu sein. Bei uns ist es so, dass z.B. bei einer Lehrerin wenn Kinder mit dem Stuhl hampeln und der Stuhl umfällt muss das Kind im Unterricht stehen bleiben und darf sich nicht mehr setzen, ansonsten gibt es eigenlich nur Strafarbeiten und die Lehrerin macht ein Elterngespärch wenn gar nichts fruchtet was sie macht.

gruss Birgit

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Re: Pausenkürzung finde ich auch nicht gut

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 10:21 Uhr

aber unsere Lehrerin düfte manchmal echt ratlos sein. Eine Freundin von mir war mal auf einen Ausflug mit und bestätigte, dass es sehr heftig zugeht manchmal. Ich werde auch mal mitgehen, dann kann ich mir ein eigenes Bild machen. Ich glaube, dass es gerade diesen Kindern gut tun würde, wenn sie mehr "Auslauf" hätten, aber wie man das im Unterricht vereinbaren kann weiß ich auch nicht.
Liebe Grüße
Traude

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Re: Pausenkürzung finde ich auch nicht gut

Antwort von max am 25.10.2006, 10:26 Uhr

viell. hilft es wenn der Unterricht generell regelmäßig unterbrochen wird für Turnübungen. Bei all den Haltungsschäden schon bei Schulkindern fände ich das für alle Kinder eine tolle Sache.

Ansonsten geht es in unserer Klasse sehr ruhig zu gott sei dank. Die Lehrerin spricht aber auch viel mit den Kindern über richtiges Verhalten, wie man miteinander umgeht, dass man niemanden auslacht oder beleidigt. Das dürfte gut klappen.

Pausen kürzen finde ich auch kontraproduktiv.

lg max

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Re: Turnübungen wären sicher gut

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 10:40 Uhr

Hallo!
Ja, Turnübungen würde ich gut finden, weiß aber nicht, ob die Lehrerin etwas davon halten würde.
Es ist schön, dass eure Lehrerin so viel mit den Kindern spricht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich die Lehrerin in solchen Situationen verhält, aber ein freundschaftlichen Klima in einer Klasse trägt sicher viel zur Harmonie bei.
Liebe Grüße
Traude

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@mini99

Antwort von max am 25.10.2006, 10:59 Uhr

wir wurden am Elternabend extra darüber informiert. Sie meinte dass die Kinder schon beginnen zu sticheln oder gegenseitig auszulachen und dem steuert sie damit entgegen dass sie das Verhalten untereinander zum großen Thema macht das ganze Jahr über. Und lt. ihr funktioniert es so ganz gut.

Was in eurem Fall das beste ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Hilfreich wäre es ev. wenn man solche Störenfriede mal ein paar Runden im Schulhof laufen lassen würde damit sie sich abreagieren. Aber wer würde sie beaufsichtigen? Von daher wären kleine Turnübungen mit ein bissl hüpfen oder strecken lassen sicher gut. Wird bei uns leider auch vernachlässigt.
lg max

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Re: @max - das kann man auch nicht...

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 11:17 Uhr

weil, dann würden diejenigen das draußen toben lustig finden und erst recht schlimm sein, weil sie ja dann wieder raus dürfen.
Die Diskussion hatten wir nämlich als es hieße als ev. Konsequenz das Kind abzuholen, das würde auch daneben gehen, weil das Kind würde ja gerne früher abgeholt werden, und das ist ja nicht Sinn und Zweck.
Ist eine schwierige Situation finde ich.
Liebe Grüße
Traude

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@mini99

Antwort von max am 25.10.2006, 11:28 Uhr

stimmt. Früher abholen ist Blödsinn!
Na ja, ich meinte ja nicht toben lassen sondern richtig laufen und sie müssten schnell laufen. Meine Freundin macht das mit ihrem Sohn (9) wenn er aggressiv ist oder sonstwie schlimm. Und wenn er nach 4 Runden um den Spielplatz immer noch mies drauf ist muss er nochmal rennen. Funktioniert irgendwie ganz gut und ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wenn ich schlecht drauf bin und ich laufe ne Runde gehts mir meistens besser. Aber wie gesagt, ist in der Schule eh nicht durchführbar.

Viell. Unternehmungen die das Gemeinschaftsgefühl stärken. Gruppenarbeiten, gem. Ausflüge, was auch immer.

lg max

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Re: Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Antwort von Mariakat am 25.10.2006, 11:35 Uhr

Hallo,
ich kenne die Situation, sowohl als Mutter als auch als Lehrerin. Es gibt Kinder, oft Jungs, die wirklich sowas von unerzogen sind, da hilft garnichts mehr. Als Lehrerin bist du immer der BUhmann, weil egal, was du tust, entweder die Mütter dieser Kinder regen sich auf, weil ihre Kindern nun "einfach mal so sind" oder die Mütter der anderen Kinder regen sich auf, weil ihre Kinder belästigt werden oder sonst was. Egal, was man tut alles ist falsch. Ich denke, dass eure LEhrerin wahrscheinlich schon vieles ausprobiert hat und nichts gefruchtet hat. Deshalb hat sie euch mit einbezogen.
Tja, was kann sie tun. Als erstes sollte sie im ständigen Kontakt mit den ELtern dieser Jungs stehen. Vielleicht haben die aber kein Bock drauf ständig auf ihre Kinder angesprochen zu werden,aber anders geht es nicht.
Pause kürzen ist ein SChuss in den OFen, da die Kinder Bewegung brauchen, aber manchmal, wenn sie einen zum Wahnsinn getrieben haben, dann muss das auch mal drin sein.
Kurzfristiges NAchsitzen nach dem Unterricht finde ich sehr schlecht, da die ELtern auf die Kinder zuhause warten. NAchsitzen muss abgesprochen sein und die ELtern müssen unterschreiben. Alles sehr kompliziert...
Strafarbeiten,wie z.B. warum darf ich meinem Mitschüler nicht schlagen oder warum darf ich die BRille meines Mitschülers nicht wegwerfen - bringen so gut wie garnichts. Sind aber auch eine Option, falls es sich nicht gerade und einen "Serientäter" handelt.
Am besten wäre ein Gespräch mit Mutter/Vater und Kind, sowohl des schlagenden Kindes aLS auch des "Opfers". ICh verwette mein letztes Hemd, dass das Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder hätte.
Ansonsten gibt es wenig Möglichkeiten in der Schule solche Kinder zur Vernunft zu bringen. Natürlich, gibt es auch logische Konsequenzen z.B. wer die Tafelkreide aus dem FEnster schmeisst oder nass macht oder sonst was, muss neue Kreide besorgen, aber meistens ergeben sich nicht so ich eindeutige Konsequenzen.
Ansonsten gibt es Streitschlichter Programme und eventuell die Möglichkeit im Unterricht öfter Gespräche mit den Kindern zu diesen Themen zu führen.
Aber wichtigstes Zeil wäre eigentlich, dass die Eltern dieser Kinder, mit ihren Kindern mal ein Wörtchen reden und da auch ganz klar STellung beziehen und sich nicht einfach da rausreden von wegen so seinen die Jungs oder swowas.
Alles Gute, Mariakat

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Re: Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Antwort von bigwusch am 25.10.2006, 12:04 Uhr

Hallo :o)

Bei uns mußte die ganze Klasse in der Pause in der Klasse bleiben. Fand ich eigentlich auch nicht gut, aber es hat gefruchtet als die "lieben" Kinder mit den anderen gemeckert haben und als die "Jungs" (waren 5 in der Klasse) auch mal wegen anderen in der klasse bleiben mußten. Das hat denen garnicht gepasst und hat zu nachdenken angeregt :o)

Aber ich denke es gibt keinen wirklichen Tipp, weil den Lehreren nicht viele Möglichkeiten bleiben die "richtig und erfolgreich" sind.

Ich denke es geht nur wenn Eltern und Lehrer zusammen mit dem Kind daran arbeiten.

Lg
Mel

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Re: @Mariakat

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 12:39 Uhr

Hallo!
Danke für deine Antwort. Ja du hast recht, es werden immer wieder Eltern dageben sprechen egal was man macht, in der Schule wie auch im Kiga und Hort.
Bei unserer Klasse geht es eher um wilde Jungs, die einfach laut sind und unaufmerksam. Sie stören somit den Unterricht und es gibt auch öfter Streitereien. Es sind aber alles Kinder von ganz lieben Eltern die ich auch kenne. Es gibt halt schon mal bei dem Kind Probleme, weil sich die Eltern getrennt haben, bei anderen Kindern wieder weil sie einfach wild sind usw. Nur die Kombination ist für die Lehrerin sicher nervenaufreibend.
Ich würde sagen, sie sollte es mal auf freundschaftlicher Basis probieren, also mit Gruppengespräche etc., aber ich möchte nicht rechthaberisch klingen wenn ich es ihr vorschlage, darauf sollte sie selbst kommen.
Liebe Grüße
Traude

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Re: @bigwusch - also das finde ich nicht gut

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 12:41 Uhr

Hallo!
Für alle Kinder dann die Pause zu streichen finde ich einfach nur unfair und ganz schlecht. Wie kommen die anderen Kinder dazu auf ihre Pause zu verzichten, nur weil es ein paar Kinder gibt die schlimm sind. Und für die Klassengemeinschaft trägt es schon garnicht bei, denn dann werden die Kinder nur sauer aufeinander und das kann ja auch nicht das Ziel einer Lehrkraft sein.
Liebe Grüße
Traude

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Re: Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Antwort von salsa am 25.10.2006, 12:42 Uhr

*enge zusammenarbeit leherin + eltern
* bei uns gibt es das "faustlos-projekt" das hat auch viel mit gegenseitiger achtung zu tun (gibt es die ganze grundschulzeit über)
* bei einem verstoß gegen die regeln gibt es die "gelbe karte", beim zweiten die "rote karte". das heisst beim sportunterricht: auf der bank bleiben und beim sonstigen unterricht: extra sitzen und ggf. strafarbeit und eintrag ins mitteilungsheft (heft zur kommunikation zwischen eltern + lehrerin + erzieherinnen/hort)
* jeden montag wird ein zettel mit einer nummer von jedem kind gezogen. diese nr. besagt den sitzplatz für 1 woche. so werden die kinder jede woche "durcheinandergewürfelt"
* lehrerin lobt problemkinder bei der kleinsten kleinigkeit, damit diese positiv bestärkt werden
damit fahren wir ganz gut
salsa

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Re: @salsa

Antwort von mini99 am 25.10.2006, 12:47 Uhr

Hallo!
Das klingt einfach, ist es aber glaube ich nicht. Beim Sportunterricht auf der Bank zu sitzen, führt doch wieder dazu, dass diese eh schon unausgelasteten Kinder noch aufgewühlter und unruhiger werden. Welche Erfahrungen hat eure Lehrerin damit gemacht? Gab es einen Ausgleich zur Bewergung dann?
Naja, da teilen sich wie überall die Meinungen.
Und das Nummer ziehen ist sicher nett, aber bei uns nicht machbar, weil es Kinder geibt, die sehr groß sind (oft 1 Jahr älter und 1 Kopf größer als andere) und über die die kleineren Kinder garnicht drüber sehen würden wenn diese vorne sitzen würden. Deshalb wird immer geachtet, dass es der Größe nach halbwegs geordnet ist, auch auf Brillenträger wird Rücksicht genommen.
Liebe Grüße
Traude

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Re: @salsa

Antwort von salsa am 25.10.2006, 14:36 Uhr

hi,
bei einer lehrkraft und 28 kindern geht es im sportunterricht einfach nicht anders. wenn kinder z.b. an ungesicherten sportgeräten turnen gibt es berechtigterweise die rote karte, sie muss sich dann ja noch um die anderen 27 kinder kümmern.

die kinder haben 3 x pro woche sport, nach jeder 2. stunde ist grosse pause und es gibt einen sehr grossen pausenhof, der wie ein grosser spielplatz mit allen möglichen turngeräten ausgestattet ist ... dort können die kids dann rennen, toben ..die erst- und zweitklässler haben einen extra pausenhof ...sind zusammen 10 klassen.

disziplin muss einfach sein ... und ich denke mit roten karten und loben kann man viel erreichen.

mit den nr. ziehen wird es immer so gemacht und wenn die bänke grundsätzlich in u-form angeordnet sind geht es sehr gut.

sie haben auch 1 oder 2 stunden freiarbeit am tag, musik wird sowieso mit bewegung gemacht, partnerübungen ... von daher ist es eher wenig frontalunterricht

salsa

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Das mit dem Laufen liese sich schon organisieren...

Antwort von like am 25.10.2006, 19:01 Uhr

Wenn man immer die Kinder, die was verbockt haben in den ersten drei Stunden (oder auch den letzten drei des Vortages) unter Aufsicht eines strengen Lehrers (bei uns würde mir der Rektor persönlich einfallen, der auch Sportlehrer ist) statt in die große Pause in die Turnhalle zum Runden-Drehen schicken würde. Ist monoton genug, um als Strafe zu wirken, powert aus und die "Bösen" sind dann unter sich, werden also auch nicht ausgelacht.

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Kindererziehung sollte Sache der Eltern sein ...

Antwort von Ulli am 25.10.2006, 19:05 Uhr

leider ist das nicht mehr so. Meist erwarten die Eltern sogar, dass der Lehrer sich darum kümmert, weil sie mit ihren Kindern "nicht mehr fertig werden". (O-Ton jammernder Eltern in der Hauptschule)
Sorry, ich würde als Lehrerin hart durchgreifen. Sprich, Kinder die sich wiederholt massiv widersetzen, müssen eben von den Eltern abgeholt werden. Die Schule ist weder eine Aufbewahrungs- noch eine Erziehungsanstalt. Wenn sie das sein soll, muss das System umgestellt werden und es muss Lehrer und Betreuer/Erzieher geben (mit unterschiedlicher Ausbildung).

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Wohl war, aber die Realität ist leider heutzutage anders...

Antwort von like am 25.10.2006, 19:40 Uhr

siehe folgender Artikel: http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=14765&CategoryID=82

Was tun?
Ganztagsschule mit wesentlich mehr Kompetenzen und Rechte der Lehrer?
Daraus wird bei uns in Deutschland wohl noch lange nichts.....

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@mini99 Bei uns ...

Antwort von mamaj am 26.10.2006, 10:11 Uhr

können die Kinder durch vernünftiges Verhalten Edelsteine sammeln....

Unsere Lehrerin möchte gutes Verhalten belohnen, die Edelsteine sind bei unseren Kindern der Hit.

Ich versuche es mal zu erklären, ist etwas länger geworden...also nur weiterlesen, wen es interessiert!


Das System geht so:

Ein großes Plakat hängt an der Wand, auf einer Pinnwand, mit den Namen aller Schüler.

Man bekommt Pins(gelb, rot, grün, blau)fürs Benehmen, bei gutem Benehmen, aber auch bei schlechtem.....

Das Benehmen wird täglich bewertet, aber es gibt max. einmal im Monat die Möglichkeit einen Edelstein zu bekommen.

täglich läuft es so:

Stören die Kinder, dann kommt der Name an die Tafel, aber man hat nochmal die Chance sich zu benehmen.

Bei jedem weiteren stören kommt ein Strich hinter den Namen.
Bei 1-2 Strichen bekommt man keinen Pin.

-gelb..für gutes Benehmen(entweder nicht an der Tafel, oder max. der Name)

-rot für 3 (und mehr) Striche an der Tafel.....ab 4 Strichen Zusatzhausaufgabe

Zusatzhausaufgaben zeigen auch uns Eltern wie es in der Schule gerade im Benehmen läuft, die werden im HA-Heft extra gekennzeichnet

am Ende der Woche:

es werden eingetauscht

-4 gelbe in einer Woche kann man umtauschen in ein grünes

-4 rote (oder auch 5)in einer Woche, dann bekommt man Hausaufgaben am Freitag (ist eigentlich HA frei) und es wird ein blaues draus




-hat man irgendwann 4 grüne Pins zusammen, dann kann man sie umtauschen in einen Edelstein

-hat man 4 blaue Pins, dann muß man 1 Stunde Nachsitzen, dadurch sind dann auch die Eltern informiet und es gibt ein Gespräch mit der Lehrerin.

Dadurch, das die Kinder immer sehen wieviele Pins sie haben ist ihnen bewußt, was auf sie zukommt. Sie sind selbständig dafür verantwortlich, ob sie Zusatzhausaufgaben bekommen, Nachsitzenmüssen, oder einen Edelstein erhalten etc.


Das System hat sie mit uns Eltern am Elternabend besprochen, damit wir wissen, was die Zusazhausaufgaben und sie Edelsteine bedeuten.
Wir finden es gut, und es funktioniert.
Ob es allerdings auf andere klassen übertragbar ist, weiß ich nicht.

Ich denke es liegt auch an unserer Lehrerin, die durch ihre strenge, korrekte aber dennoch auch verständnisvolle Art mit den kindern super klar kommt. Und wir haben nicht nur liebe, nette Musterschüler ;-)

LG
mamaj

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Re: Tipp - Konsequenzen einer Lehrkraft

Antwort von Eileen am 27.10.2006, 15:38 Uhr

Ich habe nicht alle Beiträge gelesen aber möchte folgendes dazu sagen. Der Sohn meiner Freundin war/ist auch nicht immer einfach und stört auch mal den Unterricht, obwohl sie ihn daheim echt gut (streng) im Griff hat. Als er sich mal wieder daneben benommen hatte in der Schule musste der Erstklässer zum Direktor. Dieser Mann ist ein sehr gediegener Herr im dunklen Anzug, und er hat dem "Kleinen" mal gründlich die LEviten gelesen. Das Kind heulte nach dem Gespräch, aber hat sich danach sichtlich sehr viel Mühe gegeben nicht mehr zur Standpauke zum Direktor zu müssen. Die Mutter hat die Aktion unterstützt und war froh, daß die Maßnahme wirksam war.
Gruß - Eileen

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Re: @mamaj

Antwort von Eileen am 27.10.2006, 15:43 Uhr

Klingt ähnlich wie vor 20 Jahren bei uns auf der Grundschule (Ausland). Wir bekamen nach 1 Woche gutem Benehmen und Arbeiten eine Blume zum anstecken (eine Art Broche) - diese durfte man dann die ganze kommenden Woche tragen und war mächtig mächtig stolz und vor allem : man wurde beneidet !
Gruß - Eileen

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Re:@Eileen

Antwort von mamaj am 30.10.2006, 8:45 Uhr

Hallo!
Das kann gut möglich sein, dass es das vor 20 Jahren schon gab, aber es funktioniert. Und unsere Lehrerin ist erst Mitte 30.....

Es kommt darauf an wie man das System benutzt....ich weiß das sich, bis auf einen Jungen, schon jedes Kind in der Klasse einem Edelstein erarbeitet hat....und das macht nicht neidisch, sondern stolz.
Stolz darauf selbstständig etwas erreicht zu haben...

LG
mamaj

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