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Geschrieben von malink am 07.10.2009, 10:46 Uhr

so kann man sich täuschen...

hallo,

mein sohn wurde im 2. schuljahr für einen mathe-förder-unterricht vorgeschlagen, der von einem hochbegabten-zentrum aus für grundschüler unserer stadt aus dem 3.und 4. schuljahr durchgeführt wird. dafür mußte er vor 2 wochen einen test machen.
nach diesem test war er total niedergeschlagen und meinte, daß er das wohl nicht geschafft habe, da er nur eine aufgabe (alle mit unteraufgaben) komplett fertig bekommen habe. sein klassenfreund, der mit seinem vater so einiges an aufgaben löst, die noch gar nicht stoff in der schule sind, ist auch nicht fertig geworden. der test ist allerdings auch so ausgelegt, daß ihn eigentlich nur superschlaue schaffen können.
so, nun kommt gestern das ergebnis, das mein sohn einen platz bekommen hat. der freund nicht. wir sind natürlich sehr stolz, aber auch überrascht. und die eltern des freundes jetzt etwas arg erstaunt, daß ihr sohn nicht dabei ist, wo er doch eigentlich besser rechnen kann als meiner.
irgendwie blöde situation. allerdings wissen wir auch nicht, ob es noch weitere kritierien gab als nur die testergebnisse.

wir sind jetzt mal gespannt was kommt. einziger nachteil, der förderunterricht findet während des regulären unterrischts an einer anderen schule statt. da muß er dann zu hause immer noch einiges nachholen. und er ist sicher kein "hochbegabter" sondern einfach nur ein guter schüler, dem bis jetzt noch alles zufliegt, außer rechtschreibung ;)

 
3 Antworten:

Re: so kann man sich täuschen...

Antwort von IngeA am 07.10.2009, 11:11 Uhr

Hallo,

ich denke, um in den Förder-Kurs zu kommen muß man halt nicht nur gut rechnen können sondern v. a. selbständig Probleme lösen können. Das eine hat mit dem anderen ja nicht unbedingt was zu tun.
Ich kann jetzt nicht gerade sagen, meine Tochter könne gut rechnen. Sie kommt fast immer auf das richtige Ergebnis, aber sie ist sehr langsam. Bei Aufgaben, die analytisches Denken erfordern ist sie jedoch blitzschnell in der Problemlösung (und das rettet ihr jede Mathearbeit, weil sie halt so noch die Zeit hat die "banalen" Aufgaben fertig zu rechnen).

LG Inge

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Re: so kann man sich täuschen...

Antwort von RenateK am 07.10.2009, 11:39 Uhr

Mathematische Begabung ist nicht das gleiche wie Rechenfertigkeiten. Wie eben schon geschrieben, geht es da um Problemlösungsfähigkeiten, auch unfertige AUfgaben geben da wertvolle Hinweise. Ich finde das toll für Euren Sohn, weil ich von meinem weiß, wie frustierend der Schulunterricht in Mathe für mathematisch begabte Schüler ist. Auf dem Gymnasium wird es auch nicht besser. In der Grundschule wurde bei uns leider nichts angeboeten (außer während des Unterrichts allein den Stoff der 5. und 6. Klasse zu machen, was mein Sohn getan hat, aber das war auch nicht unbedingt toll so allein), jetzt ist er in der Matheförderung an der Uni und die ist ihm sehr wichtig, auch wenn seine ganzen Samstagsnachmittage dafür draufgehen. Er ist jetzt übrigens in der 6. Klasse.
Gruß, Renate

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kein Wunder ...

Antwort von oeli_bene am 07.10.2009, 12:28 Uhr

... wenn der Matheuntericht mitunter darin besteht, in der 3. Klasse in 10 Minuten 100 Rechnungen zu lösen. Was soll das denn bringen?

(Eine Mathematikerin sagte mir neulich, dass Kopfrechnen und Mathematikverständnis sich ausschlössen ...).

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