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Geschrieben von larissa am 13.11.2011, 16:11 Uhr

Regelschulen-Wahnsinn

Mein Sohn ist in der zweiten Klasse einer Regelschule (in Bayern) und ich finde es heftig was er an Hausaufgaben zu bewältigen hat. Er ist bis vier oder halb fünf Uhr im Hort und hat dort eine Stunde für die Hausaufgaben und schafft das aber meistens nicht. Die muss er dann abends noch fertig machen.
Neben den Hausaufgaben muss er jede Woche per Computer nachweisen, wie viel er aus Büchern gelesen hat, indem er 25 Fragen dazu beantwortet um nach zu prüfen, ob er die Bücher wirklich kennt.
Er geht eigentlich zwei Mal die Woche zum Fußballspielen, aber das wird langsam zeitlich echt schwierig das unter einen Hut zu kriegen.
Noten gibt es noch keine, aber es gibt so ein farbiges Aufklebersystem an dem die Eltern erkennen können, wo ihr Kind steht. Und derzeit steht er er so mittel bis nicht so gut da.
Ich halte unseren Sohn schon für recht aufgeweckt und an vielem interessiert, aber er hat jetzt schon überhaupt keine Lust mehr auf Schule. Vor allem an den Tagen, an denen er sechs Stunden Unterricht hat, ist er abends völlig alle.
Jetzt hat die Lehrerin mir empfohlen doch weniger zu arbeiten und ihm aus dem Hort zu nehmen, damit ich am Nachmittag mehr mit ihm lernen kann.
Unsere Nachbarn lernen mit ihren Kindern auch viel am Nachmittag und immer auch in den Ferien.
Als mein Sohn neulich zwei Tage krank war, hat die Lehrerin schon am ersten Abend meinen Mann angerufen und ihn gebeten die Arbeitsblätter für unseren Sohn abzuholen.
Ist das überall so? Wir sind langsam mittelmäßig verzweifelt.
Ist das eine bayerische Spezialität (ich war in NRW auf der Schule) oder ist das überall so? Und dann sagen sie hier alle noch, dass in der dritten Klasse richtig angezogen wird leistungsmäßig. Keine Ahnung wie das weitergehen soll.
Larissa

 
75 Antworten:

Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Balsta am 13.11.2011, 16:22 Uhr

hallo

naja das er im hort bedingt durch die große ablenkungsmöglichkeit nicht alles schafft ist ja nicht unbedingt neu aber das antolin pflicht ist das ist mir neu - normalerweise ist dies programm dafür da damit die kinder ans lesen rangeführt werden und um zu schauen ob sie das gelesene auch verstanden haben - hast du das mit antolin evtl. mißverstanden ???

evtl. braucht er einfach eine ruhigere umgebung für seine haushaufgaben - den allgemein gilt die regelung/ empfehlung mit ca. 30 min - gerade in der 2. klasse - was wollt ihr sonst in der 3./4. klasse machen ??

tja und im bezug auf die arbeitsblätter sei doch froh das sich darum gekümmert wird das er die möglichkeit hat den stoff nachzuholen - ich denke nicht das sie ihn gleich nach seiner krankheit dann in die mangel nimmt

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von liha am 13.11.2011, 16:25 Uhr

Muß er in den Hort?

Wenn er eine Stunde für Hausaufgaben hat, sollte das eigetlich reichen. Allerdings nur, wenn er auch konzentriert arbeitet.
Kann es sein, dass er sich dort ablenken lässt und deshalb nicht zügig fertig wird?
6 Stunden Unterricht, dann noch Hort und anschließend noch Fußballtraining und den Rest der hausaufgaben zu Hause, ist doch klar, dass er dann fertig ist. Wäre ich auch, wenn ich so lange arbeiten müßte.

Vielleicht hast du die Möglichkeit, ihn einfach mal 2-3 Wochen probeweise aus dem Hort zu lassen sodaß er die Hausaufgaben zu Hause machen kann (nach dem Mittagessen und eine Pause).
Ich würde dann einfahc mal schauen, wie es dann klappt.

Meiner Meinung nach liegt das weniger an der Schule, sondern eher an dem drum herum, was er noch so leisten muß.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von lastsnowflake am 13.11.2011, 16:53 Uhr

Hallo larissa,
ich hab die 2. Kl. jetzt mittlerweile beim dritten Kind, ebenfalls Regelschule in Bayern.
Einmal davon hatten wir eine Lehrerin, die hat in der 1. und 2. Kl. so gut wie gar keine Hausaufgaben aufgegeben. Teilweise mal tagelang am Stück überhaupt nichts (zur grössten Freude der Kinder natürlich).
Frag aber lieber nicht, wie blöd diese Klasse in der 3. aus der Wäsche geschaut hat! Dann hiess es, die Kinder hätten Lücken hier und da und dort. Die mussten geschlossen werden, zuhause, und zusätzlich zum neuen Stoff der Klasse 3. War ein Spaß!!!
Die anderen beiden Kinder haben/hatten Lehrerinnen, die echt Gas gegeben haben. Viel Hausaufgaben. Unter eineinhalb Stunden täglich ging da meist nichts. Und eines meiner Kinder spielt ebenfalls Fussball. Zweimal die Woche Training und dann noch an einem Tag ein Spiel. Ich weiss also schon, dass es da oft eng werden kann.
Aber aus der Erfahrung mit Kind 1 zum Anfang der 3. Klasse heraus beissen wir die Zähne zusammen und ziehen das geforderte Programm ohne zu murren durch.
Antolin ist und war bei uns immer freiwillig. Es gab in allen Klassen Kinder, die es gar nicht gemacht haben. Und es gab für die die es machten nie eine Mindestzahl von zu bearbeitenden Büchern pro Woche/Monat.
Ich arbeite nur vormittags. Wenn die Kinder nach Hause kommen, bin ich da. Ausser an einem Wochentag, da gehen die beiden kleineren in eine Betreuung bis 14.00 Uhr. Mehr kann ich mir in dem Alter nicht vorstellen, und ich will, dass sie die Hausaufgaben zuhause erledigen. Wobei ich auch ettliche Hortkinder kenne, da klappt das alles wunderbar. Nur für mich und meine Kinder wäre es jetzt nichts.
Wenn bei uns ein Kind krank ist, bekommt man über einen Klassenkameraden auch die Hausaufgabe und die in der Schule gemachten Sachen mit nach Hause damit man sie nacharbeiten kann. Find ich aber auch nicht tragisch. So hat man keine fehlenden Hefteinträge, was ich vor eine Probe schon ungünstig fände.
Die Lehrerin deines Sohnes sieht evtl., dass er zusätzliche Förderung von zuhause aus bräuchte.
In der Klasse meiner Tochter hat jetzt auch eine Mutter die Arbeitszeit reduziert. Seither geht es ihrem Kind schulisch wesentlich besser.

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Betreuungs-Wahnsinn

Antwort von stella_die_erste am 13.11.2011, 17:09 Uhr

Es ist doch nicht Schuld der Regelschule, daß Dein Kind bis vier im Hort bleiben muß?!
Dort herrschen sicher keine optimalen Verhältnisse, um Hausaufgaben in Ruhe, konzentriert und somit auch zügig zu erledigen.

25 Fragen pro WOCHE finde ich auch nicht viel.

Und daß in der 3.Klasse "angezogen" wird, ist eine Mär (auch in Bayern).
Der Stoff geht allenfalls mehr ins Detail, was aber auch logisch ist. Man kann ja nicht 12 Jahre nur spielen und Liedchen singen..irgendwann müssen die Kinder ja Lernen lernen.

Ich sehe das Problem eher darin, daß Dein Kind einfach deshalb zu wenig Freizeit hat, weil es so lange in der Betreuung bleiben muß.
Euer persönliches Problem, an dem ihr arbeiten solltet.
Vielleicht gibt es eine bessere Lösung.
Vier/halb fünf ist ganz schön lange für ein 8/9jähriges Kind.
Kein Wunder, daß da alles drunter leidet..!

Daß Du die Schuld bei der bösen Schule suchst, ist mir völlig unverständlich.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von golfer am 13.11.2011, 17:10 Uhr

du kannst dich entscheiden ...Schulerfolg des Kindes oder deine Arbeit....meiner hätte es nie ins Gym geschafft (und sicher auch nciht in die Real) wäre er im Hort verwahrt worden....wer kann dort mit ihm lesen...Hausi üben ...nochmals erklären...Gedicht lernen etc etc.....ich kann dir nur raten....fahr die Arbeit zurück zugunsten Deines Kindes....nach der 4. wird es leichter.....kann sein der Hort passt nciht zu seinem pers. Rhytmus....und lass das blöde Antolin.....oder mache es du für dein Kind...glaubst du alle lesen so viel...seltn so gelacht...und ab der 3. wird es noch ernster.....es ist einfach zu wenig Ruhe im Hort....und wie ist der Betreuerschlüssel....hier wäre es 40 Kindr auf 2 gewesen....hüstel...alles klar......nun in dwer 5. gebe ich langsam die Verantwortung in den Nebenfächern ab.....Musik Bio Kusnt Geographie....frage ich nach wunsch und Bedarf ab.....nur noch in Englisch wird extrem gesscahut...Mathe und Deutsch geht so.....aber!!!....eine 4 isdt nun ok....aber in der bayerischen GS ist eine 2 nötig.....mal ein Ausrutscher kann der die ganze Laufbahn in der 4. versaun.....hier ahben einige Mütter ihre Arbeitszeiten geändert.....vor allem für die Buben ist es echt schwer.....und lass ihn ja weiter Fußball spielen....

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von dhana am 13.11.2011, 17:22 Uhr

Hallo,

das mit den 1 h Hausaufgaben steht leider in der Bayrischen Grundschulordnung - und das ist so auf die ganze Grundschulzeit bezogen - die Lehrer dürfen also auch schon in der 1. Klasse Hausaufgaben für 1 Stunde aufgeben.
Wie meinte unserer Lehrerin immer - sie gibt die Hausaufgaben so auf, das ein gutes Kind sie in einer Stunde schaffen kann - mein Sohn ist zwar inzwischen in der 7 . Klasse Gym aber er war kein "gutes" Kind, er hat die Hausaufgaben nie in 1 Stunde geschafft. Da war mit der Lehrerin auch nicht zu reden, die ist vom Sinn der Hausaufgaben sehr überzeugt.

Bei meinem 2. Sohn der wirklich Probleme in der Schule hatte, der saß oft 2-3 h an den Hausaufgaben und bekam dann sogar noch ins Zeugniss geschrieben, er solle mehr lernen und üben.

Ich weiß nicht wie es an anderen bayrischen Grundschulen läuft - aber ja, bei uns ist das so wie bei euch auch, es wird sehr viel an Nacharbeit und üben zuhause verlangt - mit Hort würde das definitv nicht gehen.

Antolin ist hier zwar nicht Pflicht - aber bei meinem Großen hat die Lehrerin doch sehr viel wert darauf gelegt und viele Punkte im Antolin haben sich auch positiv auf die Deutschnote ausgewirkt. Mein Sohn hat zwar immer schon sehr gern und auch viel gelesen, aber Antolin und diesen ständigen Wettkampf wer wieviele Punkte hatte, wollte er nicht mitmachen und hat dann keine Bücher mehr beantwortet - da kam dann in der Sprechstunde schon mal die Bemerkung er müsse mehr lesen - ich war recht überrascht davon, zu der Zeit hatte mein Sohn immer und überall ein Buch dabei und hat jede freie Minute in der Pause oder im Schulbus zum lesen benutzt - aber das zählte nicht, nur die Punkte im Antolin.
Ich fragte damals die Lehrerin nur, ob sie schon mal bemerkt hat, was mein Sohn in der Schule/Pause denn so mache...

Dafür war dann aber das anziehen in der 3. Klasse nicht so schlimm... der Leistungsdruck war ja vorher schon da - ich empfand bei meinem Kindern das 2. HJ der 2. Klasse viel schlimmer, als dann die ersten Noten kamen.
Stoffmässig ist zwar die 3. Klasse die umfangreichste, aber vom Wissen und Können her schaffen das die Kinder durchaus.

Bei mir ist jetzt das 3. Kind in der Schule und seitdem arbeite ich wieder Vollzeit - Kinder machen die Haushaufgaben bei der Oma, und das recht selbständig... ich warte schon, wann eine Bemerkung der Schule kommt.

Wenn ein Kind krank ist, werden die Hausaufgaben noch am selben Nachmittag von einem Klassenkameraden vorbeigebraucht. Wenn es den Kindern gut genug geht, dann lass ich die schon machen, aber wenn sie schlafend mit Fieber im Bett liegen oder nicht von der Spuckschüssel wegkommen, dann nicht. Aber dann müssen sie am Wochenende oder so nachgeholt werden...


Lg Dhana

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die Umstände sind ungünstig

Antwort von Miolilo am 13.11.2011, 17:27 Uhr

"Er ist bis vier oder halb fünf Uhr im Hort und hat dort eine Stunde für die Hausaufgaben und schafft das aber meistens nicht. "

Diese eine Stunde verläuft garantiert nicht so, dass man sie als konzentriertes Arbeiten bezeichnen kann. Darum ist es nicht verwunderlich, dass er anschließend zu Hause noch was arbeiten muss.
Wenn er dann um halb fünf nach Hause kommt, ist natürlich auch nicht mehr viel Konzentration da...
Das wäre bei einem 7 oder 8jährigen auch zu viel verlangt.


"Jetzt hat die Lehrerin mir empfohlen doch weniger zu arbeiten und ihm aus dem Hort zu nehmen, damit ich am Nachmittag mehr mit ihm lernen kann. "

Es ist halt ein Gedanke, der durchaus angebracht ist. Warum möchtest du das nicht mal überlegen?


"Als mein Sohn neulich zwei Tage krank war, hat die Lehrerin schon am ersten Abend meinen Mann angerufen und ihn gebeten die Arbeitsblätter für unseren Sohn abzuholen."

Wenn ein Kind krank ist, erwarten eigentlich alle Eltern, dass man ihnen die Arbeitsblätter aus der Schule bekommt.
Also ist es doch eine nette Sache, dass die Lehrerin für euch das Material bereithält.


"Ist das eine bayerische Spezialität (ich war in NRW auf der Schule) oder ist das überall so? "

Welche "Spezialität" meinst du?
Dass die AB´s gesammelt werden?
Dass Kinder, die im Hort sind, nicht alle HA dort schaffen?

Nein!
Gewiss ist das nichts typisch bayerisches!


"Und dann sagen sie hier alle noch, dass in der dritten Klasse richtig angezogen wird "

In allen Bundesländern geht es in jedem Schuljahr im Stoff weiter.
In der 3. Klasse geht es da in allen Fächern etwas mehr ins Detail als in Klasse 1 und 2.
In Deutsch sind die Schriften eingeführt, die Wortarten bekannt und nun geht es daran, die Rechtschreibung einzuüben und zu festigen.

In Mathe und Sachunterricht ist es ählich zu sehen...

Mio

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Mamamia72 am 13.11.2011, 17:37 Uhr

Bei folgende Aussage der Lehrerin wäre ich persönlich vermutlich aus der Haut gefahren:

"Jetzt hat die Lehrerin mir empfohlen doch weniger zu arbeiten und ihm aus dem Hort zu nehmen, damit ich am Nachmittag mehr mit ihm lernen kann."

Gut, ich bin alleinerziehend, doch kenne ich ebenso genügend Paare die beide arbeiten müssen, um monatlich über die Runden zu kommen.
Wer gleicht mir den Verlust aus, den ich erleide, wenn ich weniger arbeite? Gibt es dafür auch bald eine staatliche "Herdprämie"?
Wie kann ich meinem Vermieter verklickern, daß ich die Miete leider kürzen muss, weil ich nicht mehr soviel arbeiten kann, weil ich ja mit meinem Nachwuchs am Nachmittag lernen muss?
Und wie erkläre ich das ganze meinem Chef, der auf meine vertraglich verreinbarte Verfügbarkeit baut?

Wenn Mütter am Nachmittag mit ihren 2. (!)-Klässlern lernen müssen, dann läuft gewaltig etwas schief, und zwar seitens der Lehrerin.
Es ist leicht, dann die Probleme auf den Hort zu schieben anstatt die eigenen Unterrichtsmethoden zu überdenken.

Mein Sohn besucht ebenso eine GS in München, Bayern und so wie du die 2. Klasse beschreibst möchte ich glauben, ihr befindet euch in einem anderen Land. Die 2. Klasse lief hier durch und durch entspannt, Hausaufgaben waren nach dem Hort erledigt (und kontrolliert), ab spätestens 16 Uhr war dann definitiv Freizeit angesagt.
Das ist doch in keinster Weise kindgerecht für einen 2-Klässler bis in die Abendstunden schulisch eingespannt zu sein und auch noch auf Fussball zu verzichten.

Wie wäre es, wenn Du dich mal mit den anderen Eltern austauschst und ggf. zusammenschließt? Und das gemeinsame Gespräch mit der Lehrerin sucht? Das Progamm, das die auffährt, ist doch wirklich mehr als bedenklich...

Gruß,

Isa

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von IngeA am 13.11.2011, 17:48 Uhr

Hallo,

das ist schon von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich. Meine Tochter hatte immer sehr viele HA auf. Sie saß meist über eine Stunde dran und sie war ne gute Schülerin.
Mein Sohn ist jetzt in der 2. Klasse und hat relativ wenig auf. Wenn er sich ran hält schafft er sie meist in einer halben Stunde. Antolin ist freiwillig.
Bei ihm sind es höchsten Nacharbeiten, die zusätzlich noch Zeit brauchen. Die Lehrerin ist bisweilen äußerst pingelig und lässt dann auch recht viel noch mal machen oder ausgiebig verbessern.

LG Inge

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Ich frage mich immer wie die Finnen das schaffen, soweit vorne in der Pisa Studie

Antwort von Charlie+Lola am 13.11.2011, 17:53 Uhr

und alle arbeiten.
Unser Schulsystem hinkt, aber gewaltig.

Momentan würde ich auch sagen schwierig mit dem Hort, aber das liegt am Hort.
Arbeiten müssen leider die meisten und es ist schade das es dann auf die Schultern der Eltern gelegt wird.

Ich habe das Glück das ich nicht arbeiten muß, das ich zwischendurch mal was machen kann wenn es knapp wird.
Aber wer kann das schon, ich kenne Familien die mit 3 Stellen über die Runden kommen müssen für 2 Personen.

Wie soll da noch nach 16 Uhr geübt werden? Da wird eingekauft, geputzt und ein Verein fürs Kind noch ausgeübt.

Leider hilft das der Ausgangsposterin nicht weiter, denn sie wird am System nichts mal eben so ändern können.
Dafür sind andere verantwortlich !

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@Stella: Du bist die beste ;-)

Antwort von Charlie+Lola am 13.11.2011, 17:54 Uhr

"Es ist doch nicht Schuld der Regelschule, daß Dein Kind bis vier im Hort bleiben muß?!"

Die böse Schule und die weise Stella, sorry. Aber du machst es dir doch etwas einfach.

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ich denke auch das es wohl an dem ganzen drum herum liegt.......käme evtl.

Antwort von Charlie+Lola am 13.11.2011, 17:56 Uhr

eine Tagesmutter in Frage? Oder rentiert sich das finanziell gar nicht?
Ich habe keine Ahnung von den Betreuungspreisen von Tagesmüttern, aber in einer familiären Betreuungssituation wäre es vielleicht einfacher.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von vallie am 13.11.2011, 17:57 Uhr

ist bei uns genau so, bis auf den bescheuerten antolin, das hat die lehrerin wohl verstanden, daß das nicht für alle schüler taugt.
mein kind macht auch im hort die hausaufgaben und sie sind immer vollständig aber naturgemäß nicht immer richtig. das will aber die lehrerin und riet mir schon vor einem jahr das gleiche. hort abmelden und mit kind lernen.

ich habe das stundenreduzierproblem nicht, ich könnte mein kind auch schon um 14.00 ( aber nicht früher ) vom hort abholen und dann stundenlang pauken.
ich WILL aber nicht. und ich KANN es auch nicht. denn ich bin weder geduldig noch pädagogisch wertvoll.
wenn das kind krank ist, bringt die nachbarin die hausaufgaben.

ich weiß nicht wie es weitergeht. die dritte ZIEHT an und dann werde ich evtl umplanen müssen. keine ahnung wie.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von franken2011 am 13.11.2011, 18:23 Uhr

Hallo,

wir sind auch 2. Klasse Bayern. Was hier manche schreiben, bringt mich total auf die Palme! Wenigstens ein paar haben berücksichtigt, dass viele Mütter nicht nur zum Spaß arbeiten!

Wenn die Mama mit dem Kind lernt, ist nicht gesagt, dass es was hilft. Ich kenne viele Kinder, die zu Hause länger brauchen und mehr Probleme mit den Hausis haben als wenn sie die in der Hausaufgabenbetreuung/Hort machen. Erstens weil Kinder bekanntlich anderen Leuten besser gehorchen als den eigenen Eltern, zweitens weil sie zu Hause erst mal "runterfahren", was essen, sich ausruhen wollen usw., statt im "Arbeits-Modus" zu bleiben (geht uns Erwachsenen doch nicht anders, wenn wir Arbeit mit heim nehmen, oder?) . Drittens, weil sich seit Mamas Schulzeit einiges geändert hat - ich sage nur "vereinfachte Ausgangsschrift" und andere Scherze.

Ich möchte nicht wissen, wie es den Kindern und der ganzen Familie geht, wenn ihre Mama "extra für die Hausis" die Arbeit reduziert, evtl. Einkommenseinbußen in Kauf nimmt, und ES DANN NIX BRINGT! So entsteht der Leistungsdruck, der dann spätestens in der Vierten eskaliert... (und nebenbei inzwischen eine ganze Nachhilfe- und Lernhilfen/Bücher-Industrie ernährt).

Konkreter Rat?
1. wegen Antolin noch mal fragen, ob es wirklich verpflichtend ist. Wir sind bei Antolin auch "schlecht" dabei, weil meinen Sohn die Anfänger-Bücher ("Ritter-Geschichten", "Schul-Geschichten") nicht mehr interessieren. Er will ganze "richtige" Bücher von den ??? Kids lesen und das dauert auch mal 3 Wochen, bis wir durch sind.
2. unbedingt mit der Hausi-Betreuerin im Hort sprechen, wie sie die Situation sieht, was sich verbessern läßt. Evtl. reicht schon ein anderer Platz, oder er baut sich aus Pappe zwei Sichtschutzwände. Wenn ihn Lärm stört, evtl. Ohrenschützer (solche, die man bei lärmender Arbeit nimmt - benutzt mein Mann im Großraumbüro :-))
3. Dich nicht verrückt machen lassen, wenn einer Lehrerin nix besseres einfällt, als die Mama in die Plficht zu nehmen.(warum soll eigentlich nicht der PAPA die Arbeit reduzieren...?)
Hat er mehrmals in der Woche 6 h? Meiner nur 1 x/Woche, und an dem Tag gibt es keine Hausis.

Ich habe mal - ich glaube im "Lehrerhasser-Buch" :-) - ein tolles Zitat gelesen, ungefähr so: das schlimme an Schule ist, dass man nur noch die 4 in Mathe und die 12 Fehler im Diktat sieht und nicht mehr das wundervolle, einfallsreiche und lustige KIND.

Alles Gute
franken2011

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von larissa am 13.11.2011, 18:39 Uhr

Weder mein Mann noch ich können einfach so unsere Stundenzahl reduzieren. Zumindest nicht ohne unseren Arbeitsplatz zu gefährden.
Das kann doch nicht die Lösung sein. Aber ich weiß jetzt woher es kommt, dass Migrantenkinder in Deutschland so schlechte Chancen aufs Gymnasium haben. Die haben nämlich oft niemanden, der mit ihnen lernen kann.
Larissa

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DANKE!

Antwort von larissa am 13.11.2011, 18:43 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von vallie am 13.11.2011, 18:48 Uhr

wie franken schreibt:
ich könnte, aber ich will nicht. und ICH war schon in der grundschule.
es bringt in meinen augen nichts, wenn ICH vorbete und radiere und korrigiere.
SO lernt zumindest mein kind nichts.
klar muß man lesen üben, das geht nicht im hort, aber die kinder müssen lernen, sich in der klasse zu konzentrieren und zu arbeiten, denn schulaufgaben werden nicht in isoliert geschrieben.
btw, ich habe schon ein kind zumindest bis dato in die 10.klasse gym begleitet, also es geht.
da gab es diesen druck nicht. lehrplan hat sich auch nicht geändert.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Suki am 13.11.2011, 18:54 Uhr

wie verläuft denn die hausaufgabenstunde im hort? weißt du es?
bei uns sind zwei klassenräume für hausaufgaben reserviert. je eine erzieherin sitzt dabei. sorgt für absolute ruhe und hilft, wenn es notwendig ist. die hausaufgaben werden sofort kontrolliert. wenn ein kind die aufgaben nicht schafft, wird den eltern bescheid gegeben.

vielleicht kannst du nochmal in ruhe drüber nachdenken, wie du deinem kind helfen kannst. wenn du keine stunden reduzieren kannst, ist dann eine oma bereit ihn nachmittags zu betreuen und die hausaufgaben zu überwachen? ggf. eine leihoma?
irgendwas muss ja jetzt geschehen.

lg

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Elternhaus soll mit den Kindern lernen?? Und wo bleibt da die Chancengleichheit???

Antwort von Rho am 13.11.2011, 18:57 Uhr

Ich denke da noch nicht mal an die freiwillig oder unfreiwilllig berufstätigen Eltern, sondern vielmehr an Eltern, die intellektuell nicht in der Lage sind, ihren Kindern in Sachen Schule zu helfen oder gar nach ganz oben zu pushen (Bildungsfernes Milieu, Migranten ohne Deutschkenntnisse ...).

Das ist doch genau die Chancenungleichheit, die immer verhindert werden soll. Jedenfalls reden immer alle davon...

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Übrigens...

Antwort von Rho am 13.11.2011, 18:59 Uhr

...sind/waren meine Kinder alle bis 16 Uhr im Hort und kommen alle wunderbar zurecht.

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Und Antolin...

Antwort von Rho am 13.11.2011, 19:01 Uhr

...würde ich schlicht und einfach verweigern. Niemand außer mir hat zu bestimmen, wann, wie oft und wozu meine Kinder ins Internet gehen.

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rho

Antwort von Balsta am 13.11.2011, 19:13 Uhr

antolin ist nicht der teufel in person - halt mal den ball flach - dieses programm mag zwar nicht perfekt sein aber es ist auch nicht verkehrt

tja und in der heutigen zeit müssen durchaus auch die eltern in die pflicht genommen werden da diese wissen wie ihr kind tickt und können nicht alles auf fremdbetreuung abschieben

nein ich bin auch beruftstätig und mein kind wird auch fremdbetreut nach der schule aber trotzdem nimm ich mir die zeit nochmals die hausaufgaben durchzugehen und ggf. gemeinsam zu verbessern u. ja kind 1 u. kind 2 haben beide durchaus mit freude antolin gemacht - kommt drauf an wie man es ihnen verkauft

da gibt es mal ein angebot in dieser hinsicht um alle kinder ans lesen zu bringen und dann wird es doch wieder negativ gesehen oder schlecht geredet -wie man es macht macht man es falsch

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Re: rho

Antwort von hormoni am 13.11.2011, 19:20 Uhr

na ja - verkehrt nicht, aber allein das MÜSSEN würde MIR schon reichen.

Bei uns wird es auch angeboten, aber es ist freiwillig...

LG

h

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Patti1977 am 13.11.2011, 19:32 Uhr

Hallo,

die arbeitszeit reduzieren wäre für mich ncihts. wovon bezahl ich haus und essen???? und die schulsachen? eine sehr einfach denkweise der lehrerin.

wir haben training auch auf einen tag in der woche reduziert, anders gehts meist kaum.

wegen der büchersache würde ich nachfragen ob man das nicht reduzieren kann. sprich nochmal mit der lehrerin über euer problem.

wir haben abends (meiner geht auch bis 16 uhr) nochmal ca. halbe stunde zu tun mit aufgaben bzw. berichtigungen etc. mal mehr, mal weniger.

versuch etwas druck von euch zu nehmen und freut euch über kleine dinge. anders gehts manchmal auch nicht.

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Re: Elternhaus soll mit den Kindern lernen?? Und wo bleibt da die Chancengleichheit???

Antwort von lastsnowflake am 13.11.2011, 19:50 Uhr

Ja, es stimmt - alle reden von der Chancengleichheit. Mit "alle" meine ich jetzt die Politiker. Aber die reden ja bekanntermaßen ganz ganz viel wenn der Tag lang und die nächste Wahl nah ist.
Wir haben allerdings einen Ist-Zustand. Der mir nicht immer gefällt. Aber ich kann den im Moment nicht ändern. Und ich will meine Kinder nicht in irgendeiner Form für die Fehler der großen Macher büßen sehen. Also lerne ich mit meinen Kindern. Betreue die Hausaufgaben. Sehe zu, dass immer alles pünktlich an die Schule zurückgeht was auch immer sie von uns haben wollen. Und bin heilfroh, dass ich dazu in der Lage bin.
Ich würde sehr sehr gerne innerhalb der Firma eine andere Position bekleiden. Bei dem was ich momentan in Teilzeit ausübe, bin ich nicht wirklich gefordert. Es entspricht so gar nicht meiner Qualifikation. Aber alles kann ich im Moment nicht haben, denn für die andere Stelle müsste ich meine ARbeitszeit auf mindestens 80 % aufstocken. Und das hieße in unserem Fall, die Kinder müssten in den Hort gehen.
Wenn ich manchmal Freunde meiner Kinder gleich nach der Schule da habe, die Hortkinder sind und die dann die Hausaufgaben bei uns machen an dem Tag: dann weiss ich wieder, dass es gut ist, dass ich im Moment zurückstecke!

Nätürlich bin ich mir schon darüber bewusst, was es heutzutage für ein Luxus ist, wenn man ab Mittag zuhause bei den Kindern sein kann. Und dass das nicht jeder Mutter möglich ist.

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komme mir vor wie 1975

Antwort von vallie am 13.11.2011, 20:20 Uhr

im westen wohlgemerkt.
da sagte meine mutter auch: die armen armen hortkinder, da gehen nur die ausländer hin und die kinder deren arme arme mütter arbeiten MÜSSEN.

unser hort ist toll, mein kind geht gern hin und das pädagogische konzept finde ich gut. die kinder, die dort hingehen sind auch nicht zu bedauern.
das schulische konzept ist zu bedauern. oder die lehrerin oder mein kind oder ich.

ist schon schön, wenn sich manch mutter auf die schulter klopfen kann und sagen kann: mei, ICH habe gemärtyrt und meinem kind den weg geebnet...ICH hab mit ihm gelernt und deswegen hat es die schule geschafft.
ich will keinen mutterorden.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Tinai am 13.11.2011, 20:42 Uhr

Hallo,

also das kenne ich überhautp nicht - BaWü. Und zwar bis zur vierten Klasse kenne ich das überhaupt nicht. Erwachen gibts im Gymnasium, aber auch das ist noch zu schaffen.

Ganz ehrlich, bei dem Programm, würde ich die bücher lesen, meinem Sohn die Zusammefassung sagen und die Fragen mit ihm beantworten. Das scheint mir nämlich das unwichtigste. Abgesehen davon, dass ich nicht finde, dass Zweitklässler überhaupt an den PC sollten.

Und dass die Lehrerin sich in Euer Privatleben einmischt, finde ich anmaßend. Was machen eigentlich Kinder, deren Eltern das rein intellektuell oder sprachlich nicht können? Das ist doch bitte Sache der Schule.

Ich würde in jedem Fall anregen, dass die Kinder im Hort länger Hausaufgaben machen. Das war nämlich ein Unterschied bei meinen Kindern, die hatten von Anfang an 90 Minuten HA-Zeit und bei den allermeisten reichte das (wenn nich die Mütter abends die Taschen geleert haben und verlangt haben, dass alles noch einmal ins Reine geschrieben wird).

Unterstütz Deinen Sohn in der Organisation und bei den Büchern.

Grüße Tina

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Re: Und Antolin...Sehe ich genauso

Antwort von Tinai am 13.11.2011, 20:46 Uhr

Zum Glück gab es das bei meinen Kindern nie!

Aber ich habe strikt verweigert, dass die Kinder etwas am PC machen sollen.

Meine Kinder sind auch selbstbewusst genug in ein Aufgabenblatt, in dem nach TV-Werbung gefragt wird, zu schreiben, dass sie kein fernsehen.

Es hat ihnen nie zum Nachteil gereicht.

Und der große hat bereits bemerkt, dass referate mit Hilfe von Internet und Google alle gleich sind. Er schätzt die Bibliothek - das Internet ist dann nur Ergänzung.

So sehe ich es mit Büchern und Antolin. Erst kommen die Bücher und dann sollte man in der SCHULE darüber sprechen, wenn es verlangte Lektüre ist und nicht von den Kindern verlangen, sich irgendwann vor den PC zu setzen und 25 Fragen zu beantworten - das hat doch mti Bildung nichts aber rein gar nichts zu tun! Das hat auch damit nichts zu tun, sich m it einem Buch auseinanderzusetzen, Position zu beziehen, einen Sachverhalt mit eigenen Worten wider zu geben - und zwar im echten Dialog.

Gruß Tina

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stella, dein kind geht doch gar nicht auf eine regelschule...

Antwort von biggi71 am 13.11.2011, 21:28 Uhr

... oder irre ich mich??

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Chancengleichheit gibt es nicht

Antwort von like am 13.11.2011, 21:41 Uhr

Eine der Erkenntnisse, die Pisa zutage förderte.
Man muss auch sehen, dass manche Kinder horttauglich sind (im Bezug darauf, ob sie da Hausaufgaben geregelt kriegen, selbständig lernen und das ganze Konzept auf sie passt), und andere halt gar nicht.

Das deutsche Schulsystem ist auch nicht gerecht - genausowenig wie das Leben an sich. jeder muss versuchen, aus den Bedinungen, unter denen er lebt, und den Voraussetzungen, die ihm gegeben sind, das Beste für sich und seine Familie zu erreichen.

Insofern muss die ausgangsposterin einfach suchen, wo der Hauptbelastungspunkt liegt und diesen - sofern veränderbar - versuchen zu verändern. Der Staat ist hierfür nicht verantwortlich und auch nicht in der Lage.
Wenn das der Hort ist, dann hier eine andere Lösung suchen, wenn es die eigenen Ansprüche an den Schulerfolg der Kinder sind, diese überdenken.

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Re: Betreuungs-Wahnsinn

Antwort von Kati-F am 14.11.2011, 7:39 Uhr

Hallo, Stella, schafft Dein Partner soviel Geld ran, dass Du nicht arbeiten musst?? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keine Frau, die ihre Kinder aus Jux und Dollerei lange im Hort lässt. Diese konstruktiven Vorschläge "dann hol Dein Kind halt früher" - in der Regel dürfen die Kinder, wenn in Ganztagsbetreuung angemeldet, nur zu festen Zeiten abgeholt werden, so ist es zumindest bei uns in NRW. Und wenn man arbeitet, geht es halt nicht anders. Wir können es uns finanziell nicht leisten, dass einer zuhause bleibt, und dafür habe ich auch nicht eine jahrelange Ausbildung. Da erwarte ich in der Ganztagsbetreuung auch eine vernünftige Hausaufgabenbetreuung, anders geht es nicht.
LG Kati

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Re

Antwort von IngeA am 14.11.2011, 8:00 Uhr

Hallo,

also Stundenzahl reduzieren halte ich für Blödsinn, du wirst einen Grund haben so lange zu arbeiten.
Du musst den Grund für das Problem finden:
- viell. ist dein Sohn halt eher der gemächliche und braucht deshalb so lang. Was sagt denn der Hort? Brauchen alle Kinder aus seiner Klasse so lang? Der Hort bei uns an der Schule hat auch schon mal mit der Lehrerin gesprochen, weil immer die Kinder aus der gleichen Klasse doppelt so lang gebraucht haben wie alle anderen. Weil einfach so viel auf war.
- viell. liegt die Ursache im Hort: Manchmal ist die HA-Betreuung da eher HA-Aufsicht und alles was das Kind nicht allein kann muss es halt daheim machen. Aber manchmal brauchen Kinder noch ne kurze Erklärung oder einen Anschubser.
- Liegt das Problem bei der Leherin? Dann sollten auch andere Kinder das Problem haben und dann helfen auch nur Gespräche.
- und manche Kinder tun sich einfach schwerer in der Schule. Der Nachbarsjunge ist auch ein wirklich pfiffiges Kerlchen, nur kann er es in der Schule leider nicht so umsetzen.

Wenn ihr jetzt eine recht strenge, pingelige Lehrerin habt, muss es gar nicht sein, dass in der 3. Klasse das nochmal so anzieht. Die Lehrerin meines Sohnes ist sehr streng, pingelig und sehr auf Leistung bedacht. Aber wenn man "ehemalige" Eltern dieser Lehrerin fragt sagen alle das Gleiche: Die 3./4. Klasse war wie Urlaub dagegen.

LG Inge

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Warum sollen die Eltern nicht helfen???

Antwort von Miolilo am 14.11.2011, 8:48 Uhr

"sondern vielmehr an Eltern, die intellektuell nicht in der Lage sind, ihren Kindern in Sachen Schule zu helfen"

Wie viele Eltern sind es denn, die tatsächlich interlektuell(!!!) nicht in der Lage sind, ihren Kindern in der Grundschule zu helfen?

Oder ist es vielmehr der fehlende Wille?
Die Zeit, die die Eltern nicht bereit sind, in die Erziehung IHRER Kinder zu stecken, ist viel entscheidender als ein interlektuelles Können.

Es geht um: "was habt ihr denn heute auf, zeigt mir doch mal deine HA, lies mir doch mal diese Aufgabe vor, lies mir den Leseübungstext mal vor..." , es geht um Interesse, nachfragen, abfragen, und erklären lassen, um das kleine 1x1, Wortarten und nicht um Ableitungsfunktionen, die in einem Koordinatensystem dargestellt werden müssen.

Meine mehrfach gemachten Erfahrungen in Sachen Hausaufgabensituation zu Hause sind so oder so ähnlich:

- Kind (2. Klasse) kann seine HA nicht in Ruhe machen, da der ältere Bruder (4. Klasse) den ganzen Nachmittag Fernseh guckt. Die Mutter sieht sich aus welchen Gründen nicht in der Lage, diesen Junge, der sich als der Herr im Hause fühlt, sobald der Vater nicht im Haus ist, dies zu verbieten

- Mädchen (2. Klasse) macht selten bis gar nicht HA. Reaktion des Vaters: Die Schule ist bei Mädchen nicht so wichtig, sie wird heiraten und keine Schule mehr brauchen.

- Kind (3. Klasse), sagt zu Hause immer: "Wir haben keine HA auf! Überprüft wird das nie. Stattdessen darf das Kind den ganzen Tag draußen spielen. Abzeichnen der HA seitens der Schule und dann der Eltern funktionieren nicht, da das Elternhaus nicht konsequent ist.

- es gibt nicht wenige türkische Mütter, die bereits 15 bis 20 Jahre in Deutschland leben und so gut wie kein Wort deutsch sprechen. Eine Schule hier in der Nähe bietet morgens kostenfreie Deutschkurse für Mütter an. Kleinere Kinder können mitgebracht werden. Die Resonanz ist gering....

- Kind (3. Klasse) ist eine Leseratte. Beim Besuch der örtlichen Bücherei staunt es nur freudig über das Angebot. Die Bücherei, die keine 500 Meter von seinem zu Hause entfernt liegt, hatte er noch nie von innen gesehen. Leider wird es in der Zukunft auch nicht dazu kommen. Die Eltern wollen es nicht. Leihgebühr pro Jahr für die gesamte Familie 10 Euro, in bestimmten Situationen sogar kostenfrei, ein Antrag stellen reicht aus.

"Eltern, die intellektuell nicht in der Lage sind, ihren Kindern in Sachen Schule zu helfen "

In der Schule (in der Grundschule!) ist keine besondere interelektuelle Leistung nötig, um sein Kind zu unterstützen. Und das gehört auch zur elterlichen Erziehung mit dazu. Es komplett der Schule zu überlassen ist es sich zu einfach zu machen.

Die zu leistende Unterstützung an der weiterführenden Schule (insbesondere Gymnasium) ist dann allerdings eine andere Situation....

Mio

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von anbin39 am 14.11.2011, 8:49 Uhr

Du solltest mit der Lehrerin Klartext reden. Sie mischt sich in Dein Privatleben ein. Das geht sie nichts an. Du arbeitest. Punkt. Daß sie Dir anrät weniger zu arbeiten ist dreist.
Arbeitsblätter werden von anderen Kindern mitgenommen und beim kranken Kind abgegeben. So in der Klasse meines Kindes.
Antolin soll bei Kindern den Ehrgeiz wecken, möglichst viele Punkte zu sammeln. Klappt nicht bei allen. Auch nicht bei meinem. Ich würde das boykottieren wenn es Pflicht wäre.

Von Chancengleichheit bei GS-Kindern zu sprechen ist anmaßend. Soll ich meinem Kind nicht helfen, damit andere nicht benachteiligt werden? Sowas kann nur jemand schreiben dessen Kinder keine Schulprobleme haben. Mir geht das Wohl meines Kindes vor. Wenn es etwas nicht versteht, helfe ich.

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Re: Warum sollen die Eltern nicht helfen???

Antwort von like am 14.11.2011, 8:58 Uhr


Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von mama von Joshua am 14.11.2011, 8:59 Uhr

***Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keine Frau, die ihre Kinder aus Jux und Dollerei lange im Hort lässt***

Ich kenne eine Frau, die ist NICHT berufstätig und bringt alle ihre vier Kinder in den Hort, täglich, bis kurz vor Schluss. Warum ? Damit sie sich nicht mit den Kinder "rumärgern" muss- so ihre Worte. Zahlen tut sie dafür nix, bei drei Kindern und mehr ist der Hort bei uns frei.

Bei mir würde sich die Arbeit wenn ich den Hort in Anspruch nehmen würde, gar nicht lohnen, auch weil ich nur ne Halbtagsstelle annehmen könnte (Hort hat nur bis 16 Uhr geöffnet und die Beiträge sind vom Familieneinkommen abhängig, bei zwei Kindern sind das um die 700 Euro im Monat die ich zahlen dürfte) -da bleib ich dann lieber zu Hause und betreue mein Kind selber. Da weiss ich, daß die Hausaufgabenbetreuung klappt.

Die Schule kann nix dafür, daß das Kind mit den Hausaufgaben nicht nachkommt und daß es noch zum Fussballspielen gehen soll.
Soweit ich es gelesen habe, sind bei uns im Hort 40 Schulkinder, aus verschiedenen Klassen und Klassenstufen. Wie willst du bei 2 Hausaufgabenbetreuern da eine vernünftige Hausaufgabenbetreuung erwarten ? Das ist schlicht und einfach nicht möglich, da die Zeit begrenzt ist- da kann man nicht auf jeden Schüler ewig lange einzeln eingehen.
Ich finde auch 25 Aufgaben nicht sonderlich viel.

Ich finde, wenn das Kind Probleme hat, muss man handeln. Finanzielle Situation hin oder her....es bringt mir nix, wenn ich arbeiten gehe, mein Kind in der Schule total absackt, miese Leistungen hat, kein Bock auf Schule und später keinen vernünftigen Schulabschluss. Dann sitzt mein Kind zu Hause, weil keine Lehrstelle wegen dem Abschluss und lässt sich vom Amt und Mutti durchfüttern.

***und dafür habe ich auch nicht eine jahrelange Ausbildung***

Mir ist meine jahrelange Ausbildung relativ egal. Ich für meinen Teil habe keine Kinder, damit ich sie in den Hort oder in die Ganztagesschule bringe. Bei uns war vor der Schwangerschaft schon klar, daß wir unsere Kinder selbst betreuen, da mein Mann und ich damals fremdbetreut wurden und wir beide das ganz furchtbar fanden. Wäre es nicht gegangen, daß ich zu Hause geblieben wäre, hätte ich mir eher ne Tagesmutter als nen Hortplatz gesucht.

Ich würde schauen, daß ich vielleicht die Arbeitszeiten etwas reduzieren kann und die Hausaufgaben zumindest teilweise selbst betreue, zumindest bis es wieder besser geworden ist. Zum Wohl des Kindes.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von mama von Joshua am 14.11.2011, 9:02 Uhr

Ich finde es nicht dreist. Die Lehrerin sagte ja nicht, sie muss ihr Kind da raus nehmen. Die Lehrerin hat EMPFOHLEN das Kind da rauszunehmen und was jeder einzelne aus einer Empfehlung macht, ist seine Sache.

Ich für meinen Teil finde es gut, daß die Lehrerin so reagiert hat- anderen Lehrern ist es scheissegal.

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ich bin interlektuell, interelektuell....

Antwort von vallie am 14.11.2011, 9:14 Uhr

und auch intellektuell in der lage, meinem kind zu helfen.
ich habe aber nie gelernt, wie ich meinem kind grundschulwissen vermitteln kann/soll, denn ich habe nicht fürs lehramt studiert.

ich bin durchaus willens, mein kind zu erziehen, aber wissensvermittlung ist nicht meine aufgabe.
da machen es sich dann die lehrer leicht.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Emmi67 am 14.11.2011, 9:23 Uhr

Trotzdem finde ich, dass die Lehrerin nicht ganz unrecht hat. Die Hausaufgabenbetreuung im Hort kann nie so gut sein, wie das, was man als Mutter zu Hause leistet. Meist werden die Kinder nur überwacht, ob sie auch arbeiten und keinen Unsinn machen. Aber sie können nichts das Einmaleins abhören oder üben, einen Aufsatz zu schreiben....Meine Kinder haben in der Grundschulzeit sehr viel Unterstützung gebraucht. In der heutigen Zeit möchte man halt nicht wahrhaben, dass volle Berufstätigkeit der Eltern für Kinder vielleicht doch nicht so ideal ist- aber je nach Kind kann das eben doch so sein. Es gibt Kinder, die Selbstläufer sind, aber eben nicht so viele. Die mangelnde Freizeit kommt ja eher dadurch zustande, dass der Hort schon so lange geht und danach erst mit der Mutter gelernt werden kann. Wir sind hier in NRW, aber ich musste von Anfang an bei beiden Kindern die Hausaufgaben betreuen. Auch der Siebtklässler braucht noch Unterstützung, der Neuntklässler macht fast alles allein.

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@Mio

Antwort von Morla72 am 14.11.2011, 9:53 Uhr

Mio, du bist Lehrerin, aber das Wort intellektuell kannst du nicht schreiben? Oder war das jetzt ironisch gemeint?

Ich staune...

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Braucht man jetzt ein Lehrer-Studium, um ...

Antwort von Daffy am 14.11.2011, 10:05 Uhr

... einem anderen Menschen etwas zu erklären? Oder gilt das nur für Eltern-Kinder, natürlich nur zum Besten der Kinder und im Sinne der Chancengleichheit?

Es geht doch aber gar nicht in erster Linie darum, zu erklären, sondern darum, für Ruhe und Struktur zu sorgen, evtl. auf Fehler hinzuweisen ("Schau Dir das noch mal an" reicht meistens) und zu kontrollieren, dass die Hausaufgaben sorgfältig und vollständig gemacht wurden. Was viele Eltern eben nicht delegieren wollen, mit demselben Recht, mit dem andere Eltern ihr Kind in den Hort geben.

Die Lehrerin kann und braucht sich keine Gedanken darum zu machen, wie die Mutter es geregelt kriegt mit der Arbeitszeit - sie kann nur Ratschläge geben, was ihrer Ansicht nach das Beste für das Kind ist. Und wenn die Hortbetreuung für dieses Kind in dieser Form nicht optimal ist, ist das eben so.

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Re: Braucht man jetzt ein Lehrer-Studium, um ...

Antwort von vallie am 14.11.2011, 10:29 Uhr

ja, ich schon.
oder mein kind.
hausaufgaben mit meinem kind und ich sind nicht kompatibel, ich kann sie dir gerne ausleihen und du machst das mit ihr!!? bei uns endet das oft mit tränen und streit.
ich fühle mich genötigt, auch zu erklären, wenn ich die fehler sehe, denn die lehrerin möchte es, daß ich korrigiere.
aber vll habe ich das falsch verstanden.
die lehrerin sagte mir auch klipp und klar, vollzeit arbeiten mit grundschulkindern ginge nicht.

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Danke. Das weiß ich.

Antwort von stella_die_erste am 14.11.2011, 11:11 Uhr

.

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Re: Warum sollen die Eltern nicht helfen???

Antwort von hu2909 am 14.11.2011, 11:15 Uhr

...auf den Punkt getroffen! Diese Meinung teile ich vollständig!!!!!!
Es geht leider oftmals nicht um das "nicht können", sondern um das "nicht wollen" - immer schön die Verantwortung abschieben auf andere!!!!

Schade für die Kinder, die eigentlich mehr Potenzial haben!

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@Kati-F

Antwort von stella_die_erste am 14.11.2011, 11:41 Uhr

Ich kenne einige solcher Mütter. Und es werden immer mehr.

Um Deine provokante Frage zu beantworten:
Ich arbeite von zuhause aus in meiner eigenen "Firma" (weiter werde ich nicht ins Detail gehen, ich breite mein Leben nicht in Foren aus) und habe das Pensum sehr reduziert, seit mein Kind geboren wurde.
Und ja, mein Mann verdient -wie ich auch- sehr gut.

Wäre unsere Situation anders, würde das unsere grundsätzliche Einstellung zur Familie auch nicht ändern (von wegen "dafür habe ich keine jahrelange Ausbildung"..was ist denn "dafür"? Ist das "dafür" Dein Kind? Hört sich gruselig an!) und wir würden Wege suchen, mit denen alle zurfrieden sind. Wenn man will, geht alles.

Ich kenne aber auch Mütter, die sich tatsächlich zuhause um die Kinder kümmern und nicht selbst arbeiten. Darunter sind auch Frauen, deren Männer keine Großverdiener sind. Trotzdem klappt das gut. Vielleicht fliegen sie nicht 2x im Jahr in den Urlaub und stottern keine Villa und keinen Van ab, aber alle sind glücklich und zufrieden.
Jeder setzt eben seine Prioritäten anders und das ist auch völlig in Ordnung so. DAS verurteile ich nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen hier.

Wenn aber das Kind (sowie seine Bildung und Erziehung) darunter leidet, ist der Spaß vorbei!
Und das ewige Gejammer (siehe Ausgangspost) geht mir persönlich auf den Senkel. Man kann halt nicht alles haben im Leben.
Solche Leute wollen nur Kopfstreichler und hören, wie böse, böse doch die Schulen sind und wie unzumutbar die Hausaufgaben usw. usf.
Sie verschwenden keinen Gedanken daran, daß SIE es sind, die dem eigenen Kind das Leben schwer machen! Das ist doch der Knackpunkt!

Diese Einstellung werden wir alle in einigen Jahren teuer bezahlen.

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Re: stella, dein kind geht doch gar nicht auf eine regelschule...

Antwort von stella_die_erste am 14.11.2011, 11:45 Uhr

Ich wünsche Dir auch einen wunderschönen Tag, liebste Biggi

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ja, abschieben!

Antwort von vallie am 14.11.2011, 12:11 Uhr

ganz genau.
ich bin wenigstens so ehrlich, daß ich sage, dass ich nicht zum lehren tauge und lasse lieber einen profi ran.
autofahren lerne ich meinem kind auch nicht.

aber wahrscheinlich sind wir beide zu doof. kind und ich.

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ich dir auch,

Antwort von biggi71 am 14.11.2011, 12:32 Uhr

und es wird bei euch ja auch einen grund geben, allerbeste stella - auch wenn du nicht arbeitest und immer sooooo viel zeit mit deinem kind verbringst

herzlichste grüße

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*schudder* Danke für das Angebot...

Antwort von Daffy am 14.11.2011, 12:40 Uhr

... aber ich habe so gar keine Lust darauf, mir die renitenten Kinder fremder Leute aufzuhalsen.

Wenn du meinst, dass es bei Euch nicht geht, weil Ihr nicht ´kompatibel` seid, ist das eben so. Die Lehrerin geht wahrscheinlich von ihrer Erfahrung aus, die besagt, dass Kinder mit häuslicher Unterstützung in der Regel erfolgreicher sind.

Mag sein, dass in einem hypothetischen Land, mit durch gutbezahlte Fachkräfte (haben Erzieher eigentlich Lehren gelernt? Und welche Ausbildung müssen die HA-Betreuer minimal haben?) geleiteten Kleinst-Lerngruppen alles supi wäre. Aber bis es soweit ist, sehe ich weder Lehrer noch engagierte Eltern in der Pflicht, alle Kinder auf das Niveau derjenigen Familie zu bringen, die an Schule und Bildung komplett desinteressiert sind (damit meine ich nicht Dich, es geht mir um das Argument Hausaufgabenbetreuung=gut wegen Chancengleichheit), indem man die Kinder nachmittags chancengleich zusammenpfercht, unabhängig davon wie das einzelne Kind damit zurechtkommt.

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Re: @Kati-F

Antwort von MartaHH am 14.11.2011, 13:03 Uhr

Komischerweise neige ich mit den Jahren immer mehr dazu, Stellas Einschätzung nicht mehr so absurd zu finden. Ich denke, dass die Haltung zur Arbeit in Deutschland mal wieder - wie so vieles in D - völlig übertrieben wird. In anderen (vorbildlichen) Ländern, wie z.B. Dänemark oder Schweden, können so viele Frauen mit verhältnismäßig kleinen Kindern wieder arbeiten, weil auch die Einstellung zur Arbeit eine andere ist - nicht nur weil es mehr Krippen usw. gibt. Hier in D ist z.B. die Anwesenheitspflicht so tief verwurzelt wie sonst nie. Hier geht "man" eben nur dann um 17 h nach Hause, wenn man eh schon innerlich gekündigt hat - aber am allerliebsten hängt man noch ne Stunde dran. Wer das nicht tut, ist verdächtig. Es ist wirklich in anderen Ländern entspannter.
Wenn hier beide Eltern voll arbeiten, dann aber richtig: d.h., dass manche Kinder wirklich völlig außer Acht geraten. Und Stella hat insofern recht, als das Folgen haben wird.

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Re: *schudder* Danke für das Angebot...

Antwort von vallie am 14.11.2011, 13:06 Uhr

ich bin da wirklich verzweifelt, eben WEIL ich mein kind gut durch die schule bringen will, WEIL ich engagiert bin und mich kümmere und WEIL ich mir da auch unheimlich viele gedanken drum mache, mit erziehern im ständigen dialog bin und auch mit der lehrerin.
diese hatte keine erfahrung mit 1.klässlern und auch 2.klässlern und ist eine quereinsteigerin. des weiteren erzählt sie mir in 45 minuten 43 minuten von ihren kindern, wie und was sie mit denen macht, das nützt mir aber nichts, weil mein kind eben nicht ihrs ist und sie nicht ich.
ich schätze den hort und ich natürlich schätze ich auch die hausaufgaben dort, denn es gibt zuhause keine diskussionen, ob und wann man sie macht, das lernen sie dort sehr strukturiert und meine große arbeitet immer noch nach den regeln ( sie ist 16 und in der 10. ) die sie dort gelernt hat, essen, chillen, hausaufgaben.
ich begreife nur den sinn nicht, daß die kids eine stunde hausaufgaben im hort machen, warum ICH das korrigieren soll und quasi nochmal machen.
da verschließt sich mir den sinn, denn die lehrerin soll doch sehen, wie der wissensstand des kindes ist und nicht der meine!!!!???

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Kalleleo am 14.11.2011, 13:19 Uhr

Ich habe mich nun durch alle Beträge zu diesem Thread gekämpft.Warum ist denn immer die Rede davon das die Mütter sich kümmern sollen.Haben eure Kinder keine Väter?
Eltern! haben nun einmal eine Verantwortung ihren Kindern gegenüber.Dazu gehört das man die Hausaufgaben kontrolliert und gegebenenfalls die Kinder bei Fächern die ihnen Schwierigkeiten bereiten, unterstützt.Unabhängig davon ob man berufstätig ist oder nicht.
Das Mütter an ihre Grenzen geraten wenn sie sich für alles verantwortlich fühlen müssen ist klar.Aber dann fordert doch bitteschön die Beteiligung der Väter ein.
Kinder haben sich nicht selbst in die Welt gesetzt.Ja,es ist anstrengend.Ja,man gerät an seine Grenzen.Aber in erster Linie sind Eltern verantwortlich.Nicht der Staat,nicht die Schule,Hort usw.

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Hausaufgaben korrigieren ist nicht nötig.

Antwort von like am 14.11.2011, 13:24 Uhr

Hab ich z.B. bei meiner Tochter nie gemacht. Ist ja auch so ein blödes, frustiges Erlebnis für alle - man guckt nach den Fehlern und reibt sie dem Kind unter die Nase - meine Tochter kann da auch sehr zickig sein und wir zoffen uns dann durchaus auch mal. Es gibt ja noch sooo viel mehr, was man mit einem Grundschulkind tun kann für die Schule und wobei der Frustfaktor geringer ist.
Ich hab bei allen drei Kindern z.B. mit einer Wörterkartei gearbeitet, gern mal zusätzlich schwierige Testaufgaben oder sonstige Dinge geübt, die allein durch Schule nicht genug gefestigt waren. Vor Arbeiten geholfen, den Stoff zu struktireiren ( in HUS z.B.) und dann auch abgefragt. Ich hab immer viel vorgelesen, später auch in Englisch. Für reichlich eigenen Lesestoff gesorgt - immer wieder geschaut, was auf die Interessen passt und zum Lesen animiert - nicht jede Kind liest aus freien Stücken alles, was ihm unter die Finger kommt. Im Internet nach Dingen gesucht, die den momentanen Schulstoff vertiefen könnten - bei Abfrager findet sich da z.B. viel. Dafür lass ich dann lieber die Hausaufgaben fehlerhaft sein und spar uns gegenseitigen Stress..... - zumal der Nutzen von Hausaufgaben ohnehin absolut umstritten ist.

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Re: ich bin interlektuell, interelektuell....

Antwort von Timtom am 14.11.2011, 13:26 Uhr

Vallie, das Problem ist heutzutage, dass auch ein jahrelanges Lehramtsstudium jemanden nicht wirklich in die Lage bringt Wissen vermitteln zu können. Auch wenn ich mir der Aussage "polarisieren" mag: Ein Lehramtsstudium alleine (ohne pers. Extra-engagement und "Berufung") befähigt ganz sicher niemanden zum Lehren (im Gegenteil) ....aber das ist eine andere Geschichte.

Der OP-würde Ich raten mal dringend das Heft in die Hand zu nehmen (im wahrsten Sinne des Wortes ;o) ), und in der Betreuung und der Schule vorstellig zu werden um "Teamwork", zum Wohle des Kindes, anzuleiern.

LG
Patty

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schließe mich stella an!

Antwort von RR am 14.11.2011, 14:14 Uhr

Hallo

mein Sohn ist auch in der 2., kommt aber direkt nach den "normalen" Schulstd. heim, außer Mittwoch, da ist (freiwillig) Chor, aber das zählt für mich zur Freizeit, nicht zu Unterricht. Wir essen zusammen Mittag, er macht noch ne 20 min-Auszeit im Bett mit Cassette u. so gegen 14-14.30 h geht er an die Hausaufgaben - meist wird es auch 15.30 Uhr bis er ganz fertig ist, dann üben wir noch so 10 min u dann ist "frei". Das mit dem "Lesen u. Fragen beantworten" gibts hier zwar nicht, aber er liest jede Woche mind. so 40-60 Seiten (freiwillig).

Dass bei Krankheit gleich am 1. Tag Hausaufgaben gemacht werden ist hier auch normal. Wir haben da einfach mit dem Nachbarskind (das in die gleiche Klasse geht) ausgemacht wenn unser Sohn krank wird bringt sie ihm die Hausis mit - genauso umgekehrt. Auch wenn er wie letztens nur 1 Tag wg. Darminfekt zu hause bleiben muss!

Wenn dein Sohn um 16.00 Uhr heim darf hatte er ja schon mal mind. 1,5-2 h "Freizeit" da ja mittags nur 1 h Hausaufgaben gemacht werden dort. Für mich ist Freizeit aber wirklich nur Freizeit wenn die Kinder da frei entscheiden können was sie machen u. nicht "beim Arbeitgeber" (in dem Moment ja die Schule ) rumsitzen.....

Also ich würde dir auch raten wenn irgend möglich den Hort zu reduzieren!

viele Grüße

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Re: ich bin interlektuell, interelektuell....

Antwort von vallie am 14.11.2011, 14:20 Uhr

ich weiß. ich will auch damit vermitteln, daß lehren nicht das meine ist und ich mich dabei sicher auch pädagogisch wertlos verhalte.
und natürlich habe ich nebst den hausaufgaben alle möglichen dinge versucht, anzuwenden, habe einen zahlenstrahl mit ihr gestaltet, eine hundertertafel, nicht zuletzt den alfons käuflich erworben und mit ihr "gespielt", aktuell ist sie beim 2.klass alfons mathe, das zündet aber noch nicht so richtig. jeden tag üben wir den zehnerübergang, bei allen möglichen und unmöglichen gelegenheiten.
sie ist in der bücherei, sucht sich auch die bücher selbst aus. lesen ist auch nicht so das problem, aber mathe und rechtschreiben.
vll verlange ich auch zuviel ( oder zuwenig ).
meine grundschulzeit ist ü35 jahre her, die meiner großen tochter begann 2002, ich kenne das alles so dramatisch nicht. meine große hatte niemals hausaufgaben am freitag, die kleine eben schon.
wenn sie alleine hausaufgaben macht, fragt sie mich alle 2 minuten, im hort wird das unterbunden, aber was soll ich machen? ich kann ihr doch nicht nicht helfen, dann krieg ich von der lehrerin wieder einen anruf, daß ich nicht anständig hausaufgaben gemacht habe.
ich will aber auch nicht alles auf die lehrerin schieben, die mich schon 5 wochen nach schulbeginn in der ersten klasse zum ersten mal anrief.
als ich sie mal fragte, ob mein kind evtl an diskalkulie leiden könnte, wußte sie nicht, was das ist. ohne witz.
die kinder mögen sie aber und ich glaube auch, sie ist sehr engagiert. in unserem fall vielleicht hyperengagiert und ich meide, seitdem sie mich sogar privat im edeka und auf dem sportplatz angesprochen hat, jegliche zusammenkunft, denn es endet meist im monolog.

sry fürs zutexten, weiß, daß ich hier nicht weiterkomme, aber vll hat doch jemand ähnliches erlebt.

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Problemkinder

Antwort von like am 14.11.2011, 14:45 Uhr

Für Problemkinder ist unser Schulsystem nicht gemacht. Da sind die Lehrer überfordert mit 30 Kindern, der Hort ist dann ein ungünstiger Ort, da wirklich Unterstützung und Hausaufgaben in absoluter Ruhe nicht möglich und du wirst dir zu Hause auch fast die Zähne ausbeißen.

Das sehe ich nach deinen Ausführungen bei deiner Tochter als Ursache und beim Kind der ausgangsposterin, das es eben nicht schafft, in der Unruhe des Horts ( gibt's bei uns eh nicht) ordentlich Hausaufgaben zu machen - mein Mittlerer wäre dazu auch nie und nimmer in der Lage gewesen (die anderen zwei evtl. schon.) und auch zu Hause gab (und gibt) es immer wieder Probleme mit dem Arbeitstempo und der Selbstorganisation.
Kinder sind verschieden und unser Regelschulsystem ist nur akzeptabel für die perfekt funktionierenden.

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Re: Problemkinder

Antwort von vallie am 14.11.2011, 15:01 Uhr

und was würdest du mir vorschlagen?
ich brauche eine betreuung, alternativ gäbe es eine mittagsbetreuung, aber die ist m.e. genauso unterirrdisch wie die räumlichkeiten. dort werden keine hausaufgaben gemacht.
ich kann sie im hort von den hausaufgaben "befreien" und sie um 14.00 oder 15.00 holen. und dann? dann mach ich mit ihr hausaufgaben und dann kannst du mich bald im bzkh einliefern!?
dass sie etwas anders ist, befürchte ich, einfach einen tick langsamer...
dafür rief mich die lehrerin letztes schuljahr in der arbeit an und meinte, ihr rhythmusgefühl wäre der hammer, sie solle ein instrument lernen.
ich meine eher, sie hätte dadurch mehr talent zb zu hip hop, etc, gibt es aber bei uns auf dem dorf nur samstags und weil der papa grad nur jedes 2.woe zuhause war, habe ich bis jetzt davon abgesehen.
gitarre würde sie heute interessieren ( morgen dann vll klavier und übermorgen geige ) aber sie ist sehr klein und zierlich, da jetzt anzufangen, halte ich für zu früh ( hab selbst klassische gitarre gelernt ).
abgeschwiffen....egal, mit gutem rhythmusgefühl kann man sich nicht durch die schule tänzeln, aber wie dann???

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von vallie am 14.11.2011, 15:14 Uhr

schon mal dran gedacht, dass es auch väter gibt, die zb schicht arbeiten und sich gar nicht regelmäßig an den hausaufgaben beteiligen KÖNNEN?
oder männer die nicht wie beamte pünktlich jeden tag feierabend machen ( können )? oder männer, die wochenweise unterwegs sind?
oder alleinerziehende?( hüben wie drüben, da kann man dann als elter auch nicht den anderen 50% in die hausaufgabenpflicht nehmen, es sei denn das kind ist zu 50% aufgeteilt, gibt es aber eher selten )

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Hab dir keinen echten Tipp

Antwort von like am 14.11.2011, 15:17 Uhr

wenn du nicht selber kannst - sei es nervlich oder zeitlich - bleiben fast nur kostenintensive Dinge.
Das ist genau die Krux an unserem Schulsystem..... die Ungerechtigkeit....

Wegen Gitarre. das kann sie in Klasse 2 sicher lernen - hat meine Tochter auch. Es gibt ja halbe Gitarren, oder 2/3, oder 3/4...
Hiphop macht mein Mittlerer - der, der auch einen Tick langsamer tickt....gibt's bei uns in der Tanzschule. Aber er kann da auch mit dem Bus hin - ist bei Grundschulkindern ja auch immer noch ein problem mit den dauernden Bringdiensten.

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Re: Hab dir keinen echten Tipp

Antwort von vallie am 14.11.2011, 15:24 Uhr

ich warte jetzt bis weihnachten, NOCH habe ich nichts von der lehrerin gehört, rechne aber täglich mit einem anruf.
und dann muß ich eine entscheidung treffen, wenn sich nichts geändert haben sollte.

halbe gitarren??
tanzschule gibt es hier nicht, aber mein mann ist jetzt auch wieder zuhause, so können wir es doch im tsv mal versuchen, vorausgesetzt, die sind in der choreographie noch nicht so drin und/oder sie kann einsteigen....
meinst du das ist gut für so etwas gemütlichere kinder? sie schnippt immer mit, wenn sie musik hört und bewegt sich echt toll, liebt auch tanzvideos...

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von Kalleleo am 14.11.2011, 15:38 Uhr

Selbstverständlich habe ich schon daran gedacht,.aber letztendlich sind Väter genau wie Mütter verantwortlich.Dazu gehört alles zu versuchen dieser Verantwortung dem Kind gegenüber nachzukommen..
Wenn Mütter aber bereitwillig die Väter aus der Pflicht nehmen sollten sie sich auch nicht darüber aufregen wenn sie von den Lehrern in die Pflicht genommen werden.
Erwachsene Menschen sollten sich darüber im klaren sein das es anstrengend Kinder zu erziehen,sich ihnen so zu widmen wie Kinder es brauchen.
Es ist schwer,keine Frage,aber es sind eure Kinder,nicht die der Lehrer.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von marie74 am 14.11.2011, 15:41 Uhr

Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben:

Wir wohnen in NRW, da sind für die 1. und 2. Klasse etwa 30 min HA pro Tag vorgesehen, in der 3. und 4. Klasse etwa 60 min täglich. Um einschätzen zu können, ob nur dein Sohn so lange braucht oder ob alle so lange sitzen, müsstest du mal nachfragen, wie das bei den anderen Kindern ist. Wenn jeden Tag eine Stunde HA aufgegeben werden, wäre das in NRW zu viel. Mein Sohn hat manchmal länger als die 30 min gebraucht, meine Tochter ist meist schneller fertig. Das ist eben vom Kind abhängig.

Meine Freundin hat ihren Sohn aus der Betreuung genommen, weil er sich in der HA-Betreuung dort nicht konzentrieren konnte. Als er in der Betreuung war, hat er ewig an den HA gesessen und meist Dreien geschrieben. Im ersten Halbjahr des dritten Schuljahres hat ihn meine Freundin dann rausgenommen aus der Betreuung, zu Hause -in Ruhe- war er viel schneller fertig und jetzt steht er überall 1 oder 2...

Ich kenne viele, wo die Kinder in der Betreuung gut zurechtkommen, aber manche Kinder brauchen mehr Ruhe und Ansprache für die HA als dort möglich ist. Mein Neffe z.B. kriegt in dem privaten Hort (Hamburg) auch nichts auf die Reihe, hat sowieso Konzentrationsschwierigkeiten und macht am Wochenende immer einen Riesen-Berg HA. Er kann seinen Wochenplan immer am Montag abgeben, also muss er nie von einem Tag auf den anderen fertig werden. Optimal ist das sicher nicht und seine Noten sind nicht die besten, denn zusätzlich lernen am Wochenende klappt nicht, weil er ja die ganzen HA der Woche dann macht.

Könntet ihr denn vielleicht zweimal die Woche eine Studentin (zur "Nachhilfe" bzw. Hausaufgabenbetreuung) finden, die könnte nach Absprache in den Hort kommen, wenn es die Räumlichkeiten erlauben, dort mit ihm die HA machen oder mit zu euch nach Hause gehen und dort mit ihm arbeiten oder so? Oder habt ihr einen guten Schulfreund, wo er mal einen Tag die Woche immer mitkönnte und dort die HA mit dem zusammen macht? Freitags wäre ja nicht das Problem, was es da aufgibt, kann er einen Tag später machen.

Alles Gute!

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ob sie ein Hiphop-Ass wird

Antwort von like am 14.11.2011, 16:29 Uhr

kann ich dir nicht versprechen. Aber grad für langsamere doch ne gute Übung im Hinblick auf mal so schnell sein wie andere

Man kann eh nie sagen, was ihnen liegt - manchmal liegt es nicht mal und sie sind trotzdem mit Feuereifer dabei, weil die Gruppe nett ist. Machmal wär der Sport ideal für die Talente, aber der Trainer ist kacke. Mus man einfach alles mal probieren.

Halbe Gitarren:

http://www.amazon.de/mn/search/?ref%5F=nb%5Fsb%5Fnoss&url=search-alias%3Daps&field-keywords=gitarre%201%2F2&rd=1

Geh mal in ein Musikgeschäft mit ihr und lass dich beraten.

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Re: Regelschulen-Wahnsinn

Antwort von vallie am 14.11.2011, 16:58 Uhr

nun ja, die gebratenen kommen auch nicht jeden tag so vorbeigeflogen und bereitwillig braucht man väter nicht aus der pflicht nehmen, wenn sie schlicht und ergreifend nicht da sind, um regelmäßig ihrer "lehr"verantwortung gerecht zu werden, denn es liegt auch in der verantwortung, die kinder zu ernähren, zu kleiden und ihnen ein dach über dem kopf zu bieten.
ich bin so erwachsen zugeben zu können, daß ich nicht alles kann.
grundschulwissen zu vermitteln und/oder zu vertiefen gehört dazu.
ich kann das nicht mal ehrlich bedauern.

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Re: ob sie ein Hiphop-Ass wird

Antwort von vallie am 14.11.2011, 17:03 Uhr

ein ass braucht sie ja nicht werden, sie soll ja spielerfrau werden
( für die strenge miloilo: ein späßle, like versteht das, sie kennt mich aus dem pf und dem aktüll )
aber man sagte mir, ein instrument könne die konzentration fördern, vll eben auch hiphop!?

hab grad im hort gefragt, sie sind sehr zufrieden mit ihr und den hausaufgaben....vll sehe ich auch zu schwarz?

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sicher

Antwort von like am 14.11.2011, 17:19 Uhr

ist beides gut für die Konzentration. Besonders, wenn es ihr Spaß macht.
Aber mach dich mal bei Gitarre drauf gefasst, dass das auch nichts ohne Mamas Unterstützung und ständiges Antreiben zum Üben wird - zumindest in Klasse 2.
Ich hab bei meinem Großen damals mitgelernt, damit er überhaupt geübt hat .
Gut, Mädels sind oft etwas anders gestrickt - meine Kleine zumindest....

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Re: sicher

Antwort von vallie am 14.11.2011, 17:25 Uhr

ich kann ja dann meine alte gitarre aus dem keller hochholen und wir werden vallie und sally hellwig in gitarre.

ich bin mir nicht ganz im klaren, WIE sie gestrickt ist, ganz ehrlich.
sie ist wahnsinnig sportlich und da auch sehr ausdauernd, aber schule ist komplett nebensächlich, obwohl sie es trotzdem auch sehr ernst nimmt....

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Gott sei Dank

Antwort von like am 14.11.2011, 17:43 Uhr

hat jeder seine Stärken, an denen er sich erfreuen kann.
Die machen alle ihren Weg und es gibt so viele Berufe, mit denen sich gut Geld verdienen lässt - nicht nur mit Abi.

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liebe stella, würde dein kind auf eine regelschule gehen,

Antwort von biggi71 am 14.11.2011, 20:11 Uhr

wo einen nicht immer der popo gepudert wird, würdest du einiges anders sehen.

und ....

nein, unser kind besucht auch keinen regelschule

grüße

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Re: liebe stella, würde dein kind auf eine regelschule gehen,

Antwort von biggi71 am 14.11.2011, 20:12 Uhr

tausche buchstaben und nehme ein n bei keinen weg!! entschuldigung

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inter... was???????????????

Antwort von Rho am 14.11.2011, 22:32 Uhr

... interlektdingens, das Wort kenn ich ja gar nicht.

Da kann ich wohl nicht mehr mitreden, dazu reicht mein einfach gestrickter Intellekt leider nicht aus.

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Re: @Kati-F

Antwort von Kati-F am 15.11.2011, 7:31 Uhr

Ich arbeite auch nur teilzeit, kann mir den "Luxus leisten", aber man kann doch die Augen nicht vor der Tatsache schließen, dass viele Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten. Wenn man als Verkäuferin oder Friseurin mit 7 Euro die Stunde (im Osten teilweise deutlich darunter) nach Hause geht, muss man halt länger arbeiten, ergo das Kind in die Ganztagsbetreuung. Oder sollen sich nur noch Gutverdiener Kinder "leisten"?
Allerdings muss man dann natürlich auch aktzeptieren, dass vielleicht in der Fremdbetreuung nicht alles so läuft, wie man es gerne selbst hätte, da gebe ich Stella Recht.
Aber dieses "Arbeite doch weniger" ignoriert wirklich total die Lebenswirklichkeit vieler Niedrigverdiener.
LG Kati

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Re: Gott sei Dank

Antwort von vallie am 15.11.2011, 9:18 Uhr

vielen dank, like!
du hast mir sehr geholfen!

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Ich finde, Miolilo hat recht...

Antwort von MM am 16.11.2011, 11:09 Uhr

... oft liegt es am (fehlenden) Willen, den Eindruck habe ich auch... Leider.

Und zum Hort - unsere Nachmittagsbetreuung/Hort ist auch gut vom Konzept her, die Kids spielen mit Freunden, gehen raus... usw. Aber Hausaufgaben werden dort nicht gemacht. Wäre wahrscheinlich auch zu unruhig...

Von daher stimmt es, denke ich, schon, dass man schauen sollte, ob die im Hort verbrachte Zeit nicht doch etwas reduziert werden könnte.

Das heisst NICHT, dass ich den Hort verdamme oder die Kinder, die hingehen, bedauernswert finde etc.! Aber die Zeit, die so verbleibt für HA und anderes, ist dadurch einfach begrenzt, die Kinder gegen Abend schon müde... usw. Das ist eine Tatsache, nix weiter.

Klar geht das nicht immer - aber der Punkt ist doch, dass in manchen Fällen nicht einmal versucht wird, eine andere Lösung zu finden. Ich denke mal, auch darauf wollte Stelle hinweisen. Dass vieles geht, wenn man entsprechende Prioritäten setzt. (Und damit meine ich nicht ein "Zuhausebleiben der Frau"!!!)

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