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Geschrieben von tanjaundihremädels am 07.05.2007, 18:59 Uhr

rechtschreiben

Erstmal ein Hallo an alle!!

Meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse.
Sie lernten von Anfang lautgetreues Schreiben, was so nach und nach mit Rechtschreibregeln ergänzt wird.

Aber ganz ehrlich: ich hab so meine Zweifel, wie das funktionieren soll. In freien Texten hat sie immer so viele Fehler, auch das, was sie schon geübt haben. Sie ist deswegen auch sehr frustriert.

Bitte macht mir Mut, dass das besser wird.
Mir fehlt der Glauben an diese Schreiblernmethode.
Wie war das bei euren Kindern, haben sie "jemals rechtschreiben" gelernt? Bin ich einfach zu ungeduldig?

Bitte berichtet doch mal von Euren Erfahrungen!

Viele Grüße
Tanja

 
9 Antworten:

Re: rechtschreiben

Antwort von ajnam75 am 07.05.2007, 20:02 Uhr

ist bei unserem großen auch so (3.klasse), diktat wunderbar, aber freie texte wie auch in anderen fächern...ein graus.

keine ahnung ob es besser wird ;-).

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Ist bei uns auch so :-( - und wenn man ...

Antwort von azalee am 07.05.2007, 21:32 Uhr

... mit der Lehrerin darüber spricht, wird man als ursintflutliches Wesen dargestellt.

Bin selber Fremdsprachen-L und bei uns gilt, nur ja keine Fehler einschleichen lassen, an die sich die Kids vielleicht eher erinnern als an das Richtige. Aus diesem Grund gibt es auch kaum noch die früher beliebte Übung, in einem Text die Fehler zu suchen, damit unsichere Schüler nur ja nicht den (unerkannten) Fehler für das Richtige halten, und sich ausgerechnet DEN merken.

Aber ist eben keine moderne GS-Methodik ... *grübel*

LG azalee

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Re: Ist bei uns auch so :-( - und wenn man ...

Antwort von dhana am 07.05.2007, 22:10 Uhr

Hallo,

bei uns wurde vom Anfang an Wert auf richtige Rechtschreibung gelegt - Lernwörter die schon dran waren, müssen richtig geschrieben werden. Andere Fehler zählen zwar nicht, werden aber angestrichen und müssen von den Kinder auch verbessert werden.
Ungeübte Diktate (mit Lernwörtern) gibt es alle 1-2 Wochen.

Und die Rechtschreibung von meinem 2. Klässler ist zwar nicht perfekt - aber das meiste ist eigentlich richtig geschrieben.

Dhana

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Re: rechtschreiben

Antwort von RenateK am 08.05.2007, 8:34 Uhr

Hallo,
kein Angst, das kommt. An unserer Schule gibt es diese Methoden seit Jahrzehnten und alle haben es noch richtig gelernt. Mein Sohn ist jetzt in der 3. Klasse und langsam wird es besser.
Gruß, Renate

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Re: rechtschreiben

Antwort von hase67 am 08.05.2007, 8:56 Uhr

Ohne selbst schon wirklich Erfahrung damit zu haben - meine Tochter ist erst in der Ersten - würde ich rein intuitiv auch sagen, dass du die Methode nicht zu früh anzweifeln solltest. In der zweiten Klasse noch viele Rechtschreibfehler zu machen, ist m. E. vollkommen normal. Ich sehe das lautgetreue Schreiben im Gegenteil als sehr sinnvoll an. Bei meiner Tochter in der Klasse wird ein Mix praktiziert (also Lernen von Lernwörtern + Ermutigung zum lautgetreuen Schreiben), und wegen dieser Methode ist sie jetzt, nach einem Dreivierteljahr Schule, schon selbstbewusst genug, eigene Texte (Briefe, Geburtstagseinladungen, etc.) zu verfassen. Bei mir, die noch nach der "klassischen" Methode gelernt hat, hat das (obwohl ich schon vor der Schule schreiben und lesen konnte) viiiel länger gedauert, einfach weil ich mich nicht getraut habe - ich wusste ja, dass ich noch nicht perfekt schreibe, weil ich viele Wörter noch nicht kannte.

Natürlich ist die Rechtschreibung in den Texten meiner Tochter an vielen Stellen "unorthodox", aber es ist alles lesbar. Ich werde auch den Teufel tun und alles falsch Geschriebene korrigieren, obwohl ich eigentlich großen Wert auf Rechtschreibung lege. Ich vertraue da auf die Plastizität des Gehirns, das durchaus mit der Zeit noch lernen kann, dass bestimmte Schreibweisen zwar lautgetreu, aber nicht korrekt sind...

LG

Nicole

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Re: rechtschreiben

Antwort von lenamama99 am 08.05.2007, 9:33 Uhr

Bei unserer Tochter (1. Klasse) ist es auch so, dass von anfang an wert auf die Rechtschreibung gelegt wurde, also Lernwörter (auf für Diktate) und danach dürfen sie noch eigene Sätze schreiben, die zwar korrigiert werden, es wird aber nicht als Fehler gewertet.

Meine tochter ist allerdings auch recht ehrgeizig, wenn sie einen Text schreibt kommt sie zu mir, dass ich ihn korrekturlese, oder sie buchstabiert es während dem Schreiben und ich muß es gleich verbessern.

LG Ute

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Mein Großer ist vierte Klasse...

Antwort von Trini am 08.05.2007, 9:56 Uhr

und bis jetzt "ist es nicht gekommen".

Diktate sind meistens Zwei.
Aaaaaaaaaaaaber, Textproduktionen und HSU-Arbeiten sind zum Davonlaufen.

Trini

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Re: rechtschreiben

Antwort von Lesebär am 08.05.2007, 12:06 Uhr

Hallo,

meine Große durfte auch in der ersten Klasse alles schreiben, wie sie wollte mit dem Erfolg, dass meine Mutter und meine Schwiegereltern erstmal lernen mussten durch selbst laut lesen ihre lautgetreuen Briefe zu entziffern.

Jetzt ist sie in der 3. Klasse und geübte Texte sind dann im Diktat später zwar so halbwegs o.k. (bewertet werden aber im Diktat alle Wörter, nicht nur die Lernwörter), aber im freien Schreiben macht sie noch sehr viele Fehler. Bei uns ist es auch deshalb wohl so, dass ein Aufsatz bevor es eine Note gibt und die Eltern ihn sehen erst noch mal den Kindern korrigiert zurück gegeben wird und sie ihn dann verbessern dürfen. Erst dann gibt es die Note.

Meine zweite Tochter wird aber im Herbsr, wenn sie zur Schule kommt, das "Pech" haben, dass ich von Anfang an auf richtige Rechtschreibung achte. O.k., dann gibt es ein paar Briefe und uns und die Großeltern weniger, aber dafür schleichen sich keine Fehler ein. Das ist es mir wert!

Denn bei meiner Großen erlebe ich schon, dass wenn ein Übungstext zu sehr geübt wurde und im Diktat später ein Satz umgestellt wird, sie die komplette Groß/Kleinschreibung durcheinander bringt. Dann wird z. B. dass Wort "vielleicht" auch im Satz groß geschreiben, obwohl es nicht mehr am Satzanfang steht. Das zeigt m. M. wie leicht sich Schriftbilder einprägen.

Lesebär

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Re: rechtschreiben

Antwort von MamaMalZwei am 10.05.2007, 9:36 Uhr

Hallo, ganz klar: Wer von Anfang an auf richtige Rechtschreibung hingewiesen wird, macht später weniger Fehler.
Bei unserer Tochter war ich es, die ihr immer sagte, wie man was schreibt, der Lehrer las noch nicht mal ihre Aufsätze, in denen es vor Fehlern wimmelte. Im Gymnasium dann der Schreck: Plötzlich wird alles angestrichen und auch bei Sachthemen mit Punktabzug gewertet. Unser Sohn, der mit der Logopädin viel Grammatik geübt hat und zusätzlich einen Lehrer hat, der alles anstreicht, was er findet, ist in Rechtschreibung ein Ass. Er findet Fehler in den Aufsätzen meiner Tochter, was ihn sehr stolz macht...
Es wird auch auf Homepages von Lerninstituten, die LRS behandeln, immer wieder darauf hingewiesen, dass man Fehler verbessern soll, bevor sie sich einschleichen. LG

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