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Geschrieben von Ani123 am 03.05.2019, 20:14 Uhr

Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Kind ist 8 Jahre und in der 2.Klasse.
Er geht im Nachbarort zur Schule, weswegen er selten (an sich gar nicht) nachmittags mit Gleichaltrigen zusammen ist. Im Wohnort hat er keine Freunde (wohnt seit 1,5 Jahren da).
Das Kind mag am liebsten alleine auf einem Spielplatz spielen. Wenn andere Kinder da sind beobachtet er sie, nimmt allerdings keinen Kontakt dazu auf. Er spielt weiterhin alleine.
Das Kind hat Schwierigkeiten sich anzupassen, sozial-emotional auffällig (schlägt andere Kinder, stört den Unterricht,...). U.a. ist er deswegen bereits verwarnt worden.
Da die Eltern nicht möchten, dass er mit Bus zur Schule fährt bzw. nach Hause kommt, wird er immer gefahren (Haltestellen sind jeweils 2 Minuten zu Fuß entfernt).
Das Kind ist im Hort. Allerdings macht er dort die Hausaufgaben sehr "unsauber", mit vielen Fehlern, ..... Die Erzieher kontrollieren das nicht. An sich muss er sie dann zu Hause nochmal machen. Die Erzieher sehen ihn als "schwer" an. Ich habe das Gefühl, sie freuen sich, wenn er nicht da ist.

Und dabei hat das Kind auch eine ganz andere Seite. Freundlich und hilfsbereit. Es gibt Phasen da konzentriert er sich gut, bsp. beim Backen und Kochen, beim Fahrrad fahren, beim Einkaufen (er merkt sich alles was gebraucht wird und findet es im Supermarkt),....

An 2-4 Tagen hole ich das Kind von der Schule ab und mache zu Hause mit ihm die Hausaufgaben. Mir ist aufgefallen, dass ihm das Rechnen sehr schwer fällt.
Seine Konzentration ist teilweise gering; er lässt sich schnell ablenken (bsp. Vogel fliegt am Fenster vorbei), was die Situation nicht erleichtert.

Das Rechnen hat in der Schule so gelernt:
80-29=51
Rechenweg
80-20=60
60-9=51

Hausaufgabe ist jetzt bsp.
51-35=16
Rechenweg (meiner Meinung nach, Kind weiß es nicht)
51-30=21
21-5=16

Wie macht ihr das?

Ihm fällt das schwer.
Erst die Einer abzuziehen und dann die Zehner haben wir auch ausprobiert. Das ging noch schlechter als o.g..

U.a. muss er sowas rechnen:
51-12=
51-22=
51-32=
51-42=
Das Kind erkennt nicht, dass es immer 10 weniger sind. Selbst wenn ich ihn darauf hinweise nicht.

Er muss immer ca. 50 Aufgaben pro Tag rechnen (Beispiel mit immer 10 weniger sind 4 Aufgaben). Er braucht dafür mind. 45 Minuten.
Die ganze Zeit muss jemand daneben sitzen und ihn darauf hinweisen, dass er weiter rechnen soll. Ich habe schon ausprobiert Hausarbeit zu machen (Spülmaschine ausräumen, Wäsche falten, u.a. auch im anderen Raum), nur dann dauert es noch länger, weil er nicht weiter macht.
Emotional "kocht" er, wird wütend, reißt sein Heft/Zettel kaputt, malt da rein,.... Schon öfter stand im Hausaufgabenheft von der Lehrerin geschrieben "bitte darauf achten, dass er nicht die Zettel zerreißt".

Bei seinen Eltern zeigt er das gleiche Verhalten.

Was kann ich tun um die Situation für ihn zu erleichtern?

 
14 Antworten:

Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von Anna3Mama am 03.05.2019, 21:02 Uhr

Hallo,

Ohje, der arme Kerle, tut mir schon weh vom Lesen.
Er scheint sich nicht wohl zu fühlen in der jetzigen Situation.
Hast Du die Möglichkeit, nachmittags Treffen mit einem Freund zu vereinbaren? Auf dem Spielplatz scheint er ja keinen Anschluss zu finden, vermutlich weil die anderen Cliquen "dicht" sind? Aber einzelne Kinder zum Spielen speziell einladen müsste doch gehen?

Zu Mathe:
Es werden hier immer erst die Einer und dann die Zehner abgezogen oder dazugezählt.
Aber bei 80- 29 würde hier 80 - 30 plus 1 gerechnet.
Also ein bisschen mitdenken schadet nicht.

ABER: ich finde 45 Minuten täglich viel zu viel . Da hat er doch schon gar keine Lust mehr. Klar, dass er da anfängt, dass Fach abzulehnen.

Wichtig fände ich, diese Zehnerübergänge rauf und runterzuüben: 1+9, 9+1, 2+8, 8+2, 3+7, 7+3 usw., sodass er mit einem Blick erkennt, wo über den Zehner gesprungen wird.

Das ist eigentlich erste Klasse aber die Grundlage für alles andere.

Vielleicht auch mit einer App, gibt ja gute, das Interesse wieder wecken.

Aber immer nur 5- 10 Minuten und danach irgendeine Belohnung. Sticker, Stempel, Gummibärchen... irgendetwas, was die Laune hebt.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von cube am 04.05.2019, 7:57 Uhr

Wie sind denn seine schulischen Leistungen in Mathe? Hat die/der KL auf Schwierigkeiten hingewiesen?
Kommen andere Probleme außer zB das Erkennen einer Systematik (immer 10 mehr abziehen) dazu?
zB
- hat er teilweise Probleme, Mengen zu erkennen (mehr/weniger), obwohl zB ganz klar mehr Äpfel recht liegen (bzw. zählt er die im Kopf ab, statt den Unterschied zu sehen?)
bezieht sich auch auf Zahlen - erkennt er sofort, dass 25 mehr als 22 ist oder scheint er es im Kopf erst mal durchzurechnen?
- sich um 1 verrechnen (20-9 = 12, 20+9 = 28)
- fällt Minus deutlich schwerer als Plus bzw. wird nicht spontane als Minus erkannt
- gleiche Aufgabe andersherum wird neu gerechnet (15+4 / 4+15)
- zählt er mit den Fingern
- kann er dir erklären, wie er rechnet
- wirken seine Antworten oft geraten
- hat er Probleme, die Uhr zu lesen bzw. das Prinzip zu verstehen

Davon ab: es macht keinen Sinn, wenn du ihm einen Rechenweg erklärst, der von dem des Lehrers aber abweicht. Erkundige dich in der Schule, wie der Weg dort vermittelt wird. Der Lehrer wird immer wieder auf seinem vermittelten Weg aufbauen. Es wäre gut, mit dem KL darüber zu sprechen.

Die anderen Fragen beziehen sich auf eine mögliche Dyskalkulie. Die wird oft späte erkannt, weil es Kindern lange Zeit gelingt, sich irgendwie zu behelfen. Sie sind dann halt langsamer, scheinen es aber dann doch hinzubekommen. Typisch dafür ist auch, dass Aufgaben extrem lange dauern, Erklärungen trotz ständiger Wiederholung nicht wirklich verstanden werden (Systematiken werden nicht erkannt) etc. Letztendlich führt das natürlich alles dazu, dass Kind dem Drama irgendwie entgehen will, sich also zB sehr schnell ablenken lässt. Hast du das Gefühl, eine einzelne Aufgabe dauert sehr lange und Kind wirkt dabei abwesend? Das kann bei Dykalkulie daran liegen, dass Kind merkt, mit den Fingern rechnen ist nicht mehr erwünscht - es braucht diese Hilfe aber und stellt sich nun die Finger im Kopf vor. Das erfordert wahnsinnig viel Konzentration und die Kinder wirken dann abwesend und die letztendlich präsentierte Lösung ist idR aber dennoch falsch und wirkt geraten ("mensch, jetzt konzentriert dich doch mal! Was ist denn nun 20-9?" - "mhh, 22?").
Ich will diesem Kind nun keineswegs Dyskalkulie unterstellen - man solltet es aber im Hinterkopf haben, wenn es extreme Probleme gibt und eben bestimmte Auffälligkeiten zu erkennen sind.
Aber dazu benötigt man eben auch noch die Info, wie er grundsätzlich mit Mathe klar kommt (also auch in der Schule) und wie sich das in der 1. Klasse gestaltet hat.
Und nein, Lehrer erkennen das oft nicht, weil die Kinder eben am Anfang einfach nur etwas begriffsstutzig wirken, dann irgendwie klar zu kommen scheinen, dann wieder abrutschen aber dabei schon bockig werden. Das wird dann eben oft als "er kann ja, will aber nicht/konzentriert sich nicht" interpretiert.
Diese massiven Probleme (Kind leidet dann wirklich darunter, fühlt sich dumm) führen dazu, dass auch andere Fächer schlecht laufen, Aggressivität oder Zurückgezogenheit, Schule insgesamt lieber vermieden werden würde. Das alles bei normaler Intelligenz!
Liegt Dyskalkulie vor oder an der Grenze dazu, würde das Kind speziellen Unterricht benötigen. Es wird den normalen Unterricht nicht verstehen, weil sein Denken bzgl. Zahlen ganz anders funktioniert als bei anderen Menschen.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von emmisya am 04.05.2019, 7:58 Uhr

"Aber immer nur 5- 10 Minuten und danach irgendeine Belohnung. Sticker, Stempel, Gummibärchen... irgendetwas, was die Laune hebt."

Kleine Recheneinheiten - ja.
Aber immer eine Belohnung - absolut nein.Stichwort intrinsische Motivation.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von emmisya am 04.05.2019, 8:02 Uhr

"Das Kind erkennt nicht, dass es immer 10 weniger sind. Selbst wenn ich ihn darauf hinweise nicht."

"51-35=16
Rechenweg (meiner Meinung nach, Kind weiß es nicht)
51-30=21
21-5=16"

Er sieht die Zahl 35 nur als 3 und 5 und nicht als 3 Zehner und 5 Einer.
An dieser Stelle muss angesetzt werden.
Mit Material (mit Zehnerstangen, Einer, oder später auch der Hundertertafel,...) und einem handelndem Umgang.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von Anna3Mama am 04.05.2019, 8:21 Uhr

Später ja. Aber ich befürchte dieser Junge (so wie es klingt) sollte erst mal positive Gefühle im Zusammenhang mit Mathe erleben.
Aktuell klingt es nach einem regelrechten Kampf - bzw steht ja auch so in der Überschrift.
Entzerren, auflockern und in diesem Fall meiner Meinung nach ruhig auch extrinsische Motivation anbieten.
Der Rest kommt dann schon.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von Badefrosch am 04.05.2019, 11:13 Uhr

Könnte mein Sohn sein.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von Emmi67 am 04.05.2019, 14:59 Uhr

Wieso? Wenn keine intrinsische Motivation vorhanden ist, ist eine extrinsische doch besser als gar keine. Es gab bei meinen Kindern immer Fächer, die sie gehasst und in denen sie überhaupt nur etwas gemacht haben, um eine gute Note zu bekommen, weil der Lehrer nett war oder ähnliches ….jedenfalls rein extrinsisch motiviert.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von niccolleen am 05.05.2019, 10:43 Uhr

Finde ich sehr schoen, wie du dich mit dem Kind beschaeftigst und dich fuer ihn einsetzt.

Leider passen manche Kinder nicht ins Schema, obwohl sie genauso ihre fuer die Gesellschaft wertvollen Staerken haben.
Vielleicht waere fuer ihn eine alternative Schule ein besserer Weg, vielleicht waere mit Ergotherapie einiges zu erreichen, zu foerdern,... Das muessen sich Experten anschauen.
Aber offenbar wird er mal kein Buchhalter werden, vielleicht aber etwas anderes, Besonderes, wo seine Staerken gefragt sind. Die sollten jedenfalls nicht ausser acht gelassen werden, waehrend man intensiv damit beschaeftigt ist, ihn in den Schwaechen zu unterstuetzen.

lg
niki

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Keinen Kampf draus machen....

Antwort von SkyWalker81 am 05.05.2019, 12:52 Uhr

Mein Sohn ist deinem ähnlich, allerdings die sanfte Variante, also sehr ruhig und schüchtern , weint eher wenn er überfordert ist statt andere zu schlagen.

Auch er braucht viel Unterstützung bei den Hausaufgaben in Mathe. Das fordert viel Geduld und vor allem Nerven, aber er ist mittlerweile in der 4.Klasse und wir haben es hinbekommen dass er da auf einer guten 2 steht.
In der 2.Klasse gab es die gleichen Probleme wie bei Euch. Ich habe dann spezielle Förderübungsbücher gekauft, auch Spiele wo der Zehnerübergang geübt wird.

Klar, ich hatte Glück, er liess sich auch drauf ein und bockte nur manchmal (dann hab ich es auch sein lassen). Vor allem klappte es gut, wenn ich schwierige Situationen versucht habe mit Humor zu übergehen. Und aufgehört habe, nebenher (weg von ihm) was anderes zu machen.
Er fühlte sich sicherer, wenn ich tatsächlich neben ihm saß, (auch wenn ich nebenher z.B. im Tablet las).

Sicher ist es auch notwendig mit der Lehrerin Kontakt zu halten, ihre Beurteilung zu hören und gemeinsam nach Lösungen und Fördermöglichkeiten zu suchen.

Aber wie nicoleen sehr schön beschrieben hat: Mein Sohn hat ganz viele tolle Seiten: auch er ist sehr hilfsbereit, freundlich und wenn ihn etwas interessiert auch ganz bei der Sache und wissbegierig. Sicher ist es blöd, dass das weder Deutsch noch Mathe ist, aber auch er wird seinen Weg gehen und seine Talente nutzen.

Wichtig ist ganz viel Verständnis, Humor und ihn zu Unterstützen. Und ihn nicht mit den "normalen Selbstläuferkindern" zu vergleichen (die sicher auch ihre Baustellen haben...). Das hilft.

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von luvi am 05.05.2019, 16:33 Uhr

Hallo,
Lies dich mal zum Thema Dyskalkulie ein. Passt das auf den Jungen?

Ich finde Zahlen können gut mit Geld verdeutlicht werden 1 Zehneuroschein und 2 einzelne Euro sind 12.
1 Zehner kann in einzelne Euros getauscht werden usw.

LG luvi

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von nils am 06.05.2019, 11:01 Uhr

Meine Tochter geht auch in die 2. Klasse und sie rechnen die Rechnungen genauso.
Also zuerst die Zehner weggrechnen und dann noch die Einer.
Würde ihn da auch nicht mit anderen Methoden verwirren, wenn er sich in Mathe schon schwer tut.

Mein Sohn (12 J.) ist aber nach wie vor so, dass er sich nach jedem Vogel, der draußen vorbeifliegt umdreht und sich bei jeder Kleinigkeit ablenken lässt.
Er malt nach wie vor im Heft rum, sein Heft sieht oft aus wie Jausenpapier mit Eselsohren,...
Aber in der Schule bringt er dennoch seine Leistungen brav - das eine hat mit dem anderen oft nichts zu tun.

Mach nach kleinen Einheiten eine Pause und dann bekommt er etwas zur Belohnung.
Rechnen ist Übung und wenn er mal den Dreh raus hat, dann wird er sicher schneller.
Gerade die Rechnungen mit Zehnerübergang fordern extrem, das sehe ich auch bei meinen Kindern.

Wichtig finde ich es, dass er nach der HÜ genug Bewegung in der Natur hat.
Raus auf einen Spielplatz, in den Wald oder eine Runde Roller fahren,...

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von Bela66 am 09.05.2019, 9:05 Uhr

Liebe Ani,

es gibt hier ja zwei Probleme, die Verhaltensauffälligkeit und das Rechnen.

Zum Rechnen. Ich bin auch Lehrerin, und ich denke, er hat vielleicht einen erhöhten Förderbedarf in Mathe. Ich würde ihn mal auf Dyskalkulie testen lassen. Wo das geht, sagt Dir die Schulpsychologin oder auch die Schulleitung. Wenn eine Rechenschwäche festgestellt wird, steht Deinem Sohn ein eigenes Schulbuch mit vereinfachten Aufgaben zu. Das wäre wichtig, denn er hätte dann auch wieder Erfolgserlebnisse in Mathe. Es kann gut sein, dass er dann später auch mit normalen Aufgaben wieder zurecht kommt. Kinder entwickeln sich oft sehr.

Zur Verhaltensauffälligkeit: Hier braucht Ihr dringend Hilfe, sonst schließt Euer Sohn sich immer mehr aus. Kinder, die aggressiv und sozial unangepasst sind, ecken auch auf der weiterführenden Schule an! Das Problem löst sich nicht von selbst, man kann es nicht aussitzen. Sehr, sehr wichtig wäre jetzt eine Erziehungsberatung. Leider nutzen viele Eltern von verhaltensauffälligen Kinder die nicht, weil sie sich schämen. Oder weil sie glauben, das bringe nichts. Tut es aber doch, es hilft sehr! Ich habe selbst erlebt, dass Kinder, deren Eltern sich beraten ließen, inh. eines Jahres keine Spur mehr von Aggression zeigten!

Euch jetzt beraten zu lassen ist das Liebevollste, was Du für Deinen Sohn tun kannst. Springe über Deinen Schatten, mach‘ einen Termin aus und geht dort gemeinsam einige Male hin. Das Verhalten Deines Sohnes ist ein Hilferuf! Ihr müsst darauf jetzt reagieren, sonst wird er sich nicht emotional schlecht entwickeln und immer Probleme haben, ohne zu verstehen, wieso. Kostenlose Erziehungsberatung gibt es bei der Diakonie, der Caritas, dem Kinderschutzbund. Einfach mal anrufen und einen Termin geben lassen.

LG

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Re: Rechnen, ein Kampf-wie macht ihr das?

Antwort von nesli88 am 10.05.2019, 9:24 Uhr

Schon mal über dyskalkulie nachgedacht? Die Krankenkasse zahlt die Kosten für den IQ test & dyskalkulietest. Wir haben leider ein Fall zuHause.

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Dienes Material kaufen

Antwort von emilie.d. am 12.05.2019, 15:31 Uhr

Wenn ein Kind den Zahlenraum nicht verstanden hat, lernt es einfach bloß Päckchen Rechnen auswendig. Das fällt einem spätestens in der 3. Klasse auf die Füße.

Deshalb Dienes Material kaufen und das Kind mit den Stangen und Blöcken die Zahlen legen lassen.

Zum emotionalen Teil kann ich nichts sagen. Prinzipiell versuchen, Konzentration zu fördern, bekommt er Ergo oder sowas?

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