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Geschrieben von Mijou am 11.11.2006, 16:42 Uhr

Mitschüler laden sie fast nie zum Geburtstag ein

Hallo,

neu ist das Thema nicht, ich weiß. Aber als Mutter leidet man doch sehr darunter. Meine Tochter (7, zweites Schuljahr) wird von ihren Mitschülern so gut wie nie zum Geburtstag eingeladen. Sie geht gern zur Schule und kommt nicht schlecht an bei den anderen Kindern. Sie ist aber sehr schüchtern und blockt freundliche Annäherungsversuche und Spielaufforderungen von anderen Kindern häufig ab, ich habe das selbst schon mehrfach beobachtet. Sie antwortet dann kaum und guckt verlegen weg. Da sie trotz allem nicht unbeliebt ist, wird sie zum Glück nicht gehänselt oder ausgeschlossen, und scheint auch nicht sehr unter dem Ganzen zu leiden. Sie weiß selbst, dass sie schüchtern ist, und sieht's gelassen.

Das Ganze wird auch entschärft dadurch, dass zum Glück ihre beste Freundin (Nachbarmädchen) auch in dieselbe Klasse geht. Ein weiterer Nachbarjunge ebenfalls. Diese zwei laden sie natürlich schon ein. Auch hat sie noch zwei Freunde, die nicht auf ihre Schule gehen, die sie aber auch immer einladen. Ich fände es aber so schön, wenn sie auch neue Freundschaften schließen könnte. Von den Schulkindern, die sie bereits selbst zu ihrem Geburtstag eingeladen hatte, kam leider keine Gegeneinladung: Ein Junge konnte damals nicht kommen und hat wohl auch nicht viel Interesse an ihr, mit einem Mädchen hat sie sich gezankt, so dass es okay ist, dass diese sie nicht einlädt. Aber ein drittes Mädchen mag sie gern, auch diese hat sie nicht eingeladen (sie hatte aber in den Ferien Geburtstag, ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt einen Kindergeburtstag gefeiert hatte). Schade ist's halt trotzdem.

Zu Hause und mit den Nachbarkindern ist meine Tochter übrigens null schüchtern, sondern laut, frech und fröhlich. Nur größere Gruppen mag sie nicht so. Und ich finde, die Zeiten, wo ich als Mutter allein aktiv werde und Kinder für sie einlade, sind altersmäßig vorbei. Ich habe ihr aber gesagt, dass ich gern eine andere Mutter anrufe, wenn SIE sich mit einem Kind für nachmittags verabredet hat. Aber auch dazu ist sie zu schüchtern, seufz. Immerhin scheint sich etwas anzubahnen: Eine kleine Emily und sie wollen sich tatsächlich nächste Woche verabreden, ich werd' mal die Mutter ansprechen.

Hat noch wer ein so zurückhaltendes Kind und ein paar Tipps für mich? Lieben Dank und Grüßle,

Mimi

 
7 Antworten:

Re: Mitschüler laden sie fast nie zum Geburtstag ein

Antwort von Sue wo am 11.11.2006, 18:25 Uhr

Hallo Mijou
Probiere es doch mal mit einem Kinderfest bei dir zuhause!
Lass ein paar Kinder aus der Klasse deiner Tochter kommen und feiert ein Kinder fest zum Bs: Faching oder vor weihnachtsfest, so könne die Klassenkameraden deine Tochter in ihrem gewohnten Umfeld kennen lernen und merken das sie nur schüchtern ist!
Ich glaube das dann die anderen Kinder bestimmt auch darüber nachdenken und sie dann auch öfter einladen.
Ich bin Kindergärtnerin und erlebte sowas schon öfter doch nachdem die anderen dann merkten zuhause ist das Kind sehr offen wurde alles lockerer
Liebe G´üße
Susanne

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Re: Mitschüler laden sie fast nie zum Geburtstag ein

Antwort von sisyphos am 11.11.2006, 19:11 Uhr

Aber eine gute Freundin hat sie doch? Undmit den anderen versteht sie sich auch? Sie wird nicht gehänselt? Was willst du mehr?

Überleg doch mal, wieviel beste Freundinen hast du denn? und wieviele Bekannte....

Also ich habe nur eine beste Freundin, und das reicht auch, der Rest ist nur Kaffeetrasch und so... und es passt auch so. Versteh nicht wo genau dein Problem liegt?

lg Michaela

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Re: @sisyphos (und Sue wo): Naja, also das Problem ist...

Antwort von Mijou am 11.11.2006, 20:19 Uhr

Hallo Michaela,

ganz so einfach ist es nicht. Ihre beste Freundin ist nämlich kein bisschen schüchtern und hat in der Schule viele Kontakte. Sie lässt meine Tochter auf dem Schulhof daher oft links liegen. Da sie auch nachmittags oft die einzige Spielgefährtin für meine Tochter ist, ist meine Kleine zu sehr auf sie angewiesen, finde ich. Sobald sie zum Spielen kommt, ist die Welt in Ordnung. Kommt sie nicht, hängt meine Tochter traurig herum.

Außerdem ist es natürlich nicht so schön für sie, wenn in der Klasse Einladungen verteilt werden, und sie nie eine bekommt.

@Sue wo: Das mit dem Fest finde ich eine prima Idee, Danke Dir!

Grüßle,

Mmi

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Re: @sisyphos (und Sue wo): Naja, also das Problem ist...

Antwort von max am 11.11.2006, 20:29 Uhr

meine Tochter ist genauso.
Im Kiga wurde sie nur von ihren Tamu Freunden (3) eingeladen. Jetzt ist sie in der 2. Klasse. Sie wurde von ihrer besten Freundin eingeladen und noch einem Mädel das wir immer im Schwimmbad getroffen haben (Tochter vom Schwimmlehrer) und noch 1 mädel. Also 3 Einladungen in der 1. Klasse.

Ich seh das nicht so tragisch solange sie kein Problem damit hat. Sie versteht sich mit den meisten Kindern recht gut, hat aber nur die 1 beste Freundin in der Klasse (die ist in der Pause aber auch am Toben und Lisa eher die Ruhige).

Das wird schon, glaubs mir! Und ich rufe übrigens immer noch die Mutter von Lisas Freundin an wenn sie sich treffen will. Ich sehe da kein Problem darin.

lg max

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kenne das problem auch :-(

Antwort von Cassie am 11.11.2006, 20:52 Uhr

bei uns kam aber noch dazu, dass wir zur einschulung frisch zuzogen. sie kannte hier also niemanden. von daher hatte sie glück im unglück, dass sie nur 15 kinder in der klasse sind. leider aber auch nur 6 mädels (bei der einschulung sogar nur 5).

zu drei von den mädels hat sie mittlerweile einen recht guten kontakt. die anderen zwei... naja... von ihren drei freundinnen hat aber auch eine gar keinen kindergeburtstag gefeiert. sowas finde ich besonders im ersten schuljahr recht schade, weil es ja schon eine möglichkeit ist, kontakte zu verstärken...

das mädel, dass jetzt zum zweiten schuljahr dazu kam hat es auch nicht wirklich leicht. da blockt die mutter jeden kontakt ab. sie wurde schon zu zwei kindergeburtstagen eingeladen... kam nicht, ohne abzusagen... auch zum gemeinsamen grillabend der klasse kamen sie nicht...

dann ist meine tochter noch im schwimmverein... am anfang ganz ohne dass sie jemanden in der gruppe kannte... und die ersten wochen kam sie immer heim und es gab grundsätzlich das gleiche gespräch:

ich: wie wars?
sie: hat spaß gemacht!
ich: hast du mit jemandem gesprochen?
sie: nein!
ich: gehst du nächste woche wieder hin?
sie: ja!

schon seltsam... ich hätte als kind da keine lust mehr drauf gehabt... aber gut...

sie hat mittlerweile sowohl im schwimmverein, wie auch in der betreuung zumindest ein paar "bekannte".

im kindergarten war sie sehr beliebt (die kinder haben sich gestritten, wessen freundin sie ist), aber auch da war sie schon sehr schüchtern. vielleicht wirkte das ja auch anziehend, keine ahnung. drei von den mädchen aus dem kiga hat sie heute noch als freundinnen (ok, sie trennen 200 km, aber wenn sie sich sehen, ists als wären sie nie getrennt gewesen und die restliche zeit wird eifrig briefe geschrieben).

ich warte ab, wie es weitergeht. sie darf kinder einladen, wenn sie will und das weiß sie auch. alles andere liegt in der hand der kinder. man kann sie ja auch zu nix zwingen. zumal ich mir auch denke, nachher wird sie noch als "mamakind" oder so gehänselt, wenn ich da versuche irgendwas einzufädeln.

achja, heute übernachtet sie das erste mal bei einer freundin... mal schaun, wie das so klappt *g*

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Re: @sisyphos (und Sue wo): Naja, also das Problem ist...

Antwort von sisyphos am 11.11.2006, 21:01 Uhr

Hallo,

Ich denke soetwas wirst du nicht beeinflussen können. Ich denke solange sie nicht gehänselt wird ist es immer noch besser als...

Ich war ähnlich wie deine Tochter. Ich wurde in den 4 Schuljahren nur einmal eingeladen. Habe mich aber trozdem mit allen eher gut versatnden. Meine beste Freundin war übrigens unser Nachbarsjunge, und das über viele Jahre hinweg. Der war auch eher schüchtern. In der Hauptschule war es dann so, das ich zwar eine beste Freundin hatte, aber sie immer im Mittelpunk stand, soll heißen das ich auch nur wegen ihr wo dabei war. In der Hauptschule und Poly hab ich mich mit den Mädels auch eher normal verstanden, von den Jungs wurde ich ingnoriert. Irgenndwann als ich 17 war trennte ich mich (durch streitereien) von meiner besten Freundin und bekamm ein bisschen später eine neue beste Freundin. (is sie immer noch) zu dieser Zeit glaubte ich ich kenne zu wenig Leute, und fühlte mich schlecht dabei. Desegen suchte ich nach neuen Leute, fand aber wegen meiner Schüchternkeit keine. Als ich dann mit 20 mein erstes Kind und mit 22 mein zweites Kind bekamm, wurde es mir eher egal. Und mir ist es heute noch egal. Ich habe meine Freundin, meine Schwester, meine Familie und ein paar andere Mütter mit denen ich ab und zu Kaffeetrasch. Genügt mir, brauch nicht mehr, hätte eh keine Zeit dazu.

Was ich damit sagen will ist, das du die Schüchternheit nicht wirklich ändern kannst, und sie damit leben lernen wird. Wenn sie größer ist wird sie etwas tun dagegen wenn wie es will.

Es ist nicht wichtig einen Menschenschwarm um sich zu haben. Es ist wichtig zu wissen das es Eltern gibt die einen lieben, und das man sich selbst liebt. Mann braucht keine anderen um glücklich zu sein.

lg Michaela

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Lieben Dank für Eure Berichte und Tipps, bin schon beruhigter! :-) o.T.

Antwort von Mijou am 12.11.2006, 20:38 Uhr

uuu

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