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Geschrieben von TineS am 08.11.2006, 14:54 Uhr

meine Frage an Voltagsarbeitende Mütter

habs unten mal angeschnitten, aber ich denke esist untergegangen.

Aber ich würde doch gerne mal wissen, wie Mütter es sehen, wenn sie Volltags arbeiten müssen und das Kind den ganzen Tag in der Fremdbetreuung ist. Seit ihr zufrieden mit der Situation so wie es ist, also ist es eher freiwillig so gewählt oder weil es nicht anders geht.

Ich kenne das eben nur aus Kindersicht und genau deswegen hab ich mich für einen anderen Weg entschieden.

viele grüße

tine

 
7 Antworten:

Re: meine Frage an Voltagsarbeitende Mütter

Antwort von max am 08.11.2006, 15:00 Uhr

ich bin nicht unbedingt glücklich darüber (lisa auch nicht).
Aber es muss sein, bin AE und von daher angewiesen auf das Geld.

lg max

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Re: meine Frage an Voltagsarbeitende Mütter

Antwort von RenateK am 08.11.2006, 15:08 Uhr

Hallo,
ich arbeite Vollzeit seit direkt nach dem Mutterschutz. Mein Mann war ein Jahr zu Hause. Seitdem arbeitet er inzwischen 30 Stunden, unser Sohn war aber immer ganztags in (sehr guter) Betreuung.
Wir sind damit alle drei hundert Prozent zufrieden.
Gruß, Renate

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Ich kenne es nicht anders

Antwort von Claudia36 am 08.11.2006, 16:00 Uhr

Bin in der DDR aufgewachsen und da waren alle Mütter nach spätestens einem Jahr wieder arbeiten.
Meine große Tochter war auch mit einem Jahr in der Kindergrippe und es hat ihr dort gut gefallen.
Gut es gab auch Zeiten wo ich mir mehr Zeit für sie gewünscht hätte aber geschadet hat ihr es nicht.
Wenn man in der damaligen DDR zu Hause geblieben ist über ein Jahr dann bekam man nix an Geld gar nix.
Bei meiner kleinen war ich dann 3 Jahre zu Hause und das war echt zu lang.
Habe dann ne Umschulung gemacht...also ne ganz neue Ausbildung, mit Schule und Arbeit im 3 Schichtsystem.
Es ging gut allerdings bei strenger Planung und Organisation.Meine Große war zu diesem zeitpunkt in der Grundschule und die Kleine im KIGA.
Seit 5 Jahren wohnen wir hier in FFM und ich arbeitet 4 jahre Vollzeit im 3
Schichtsystem und im ersten Schuljahr meiner kleinen Tochter hatten wir nichtmal einen Betreuungsplatz ( weil die weg waren von Kindern dessen Mütter zu hause waren , grrrr)
Sie war dann halt in der ersten Klasse Schlüsselkind bis wir Mitte der 2. dann bekamen wir einen Platz.
Gut schön war dies nicht aber es ging mit viel Konsequenz und Organisation von beiden Seiten.
Seit ca 1 Jahr habe ich auf 75% reduziert, weil ich nur noch auf Arbeit war.
Jetzt sind alle glücklich.
Ich selber könnte mir nie vorstellen nur Hausfrau und Mutter zu sein da würde mir was fehlen.
Ich brauche Gespräche die nicht nur um Kinder und Essen kochen gehen.

Claudia

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Ich würde gerne ...

Antwort von Alexa1978 am 08.11.2006, 19:26 Uhr

... mehr Zeit mit meinem Kind verbringen. Schließlich war unser Sohn ein Wunschkind und wir haben ihn bestimmt nicht "in die Welt gesetzt" um ihn dann den ganzen Tag fremd betreuen zu lassen.

Ich habe aber seit ca. 2 Jahren ein gesundes Mittelmaß gefunden um mehr Zeit mit meinem Kind verbringen und trotzdem Vollzeit arbeiten zu können.

Ich hätte auch gerne noch ein Kind, aber nicht unter diesen Umständen (also, dass ich nach spätestens 2 Jahren EU finanziell bedingt wieder arbeiten gehen muss).

Kindergarten und Hort waren/sind dennoch eine wertvolle Einrichtung für mich, aber eben nicht Vollzeit.

lG, Alexa

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Re: meine Frage an Voltagsarbeitende Mütter

Antwort von tinai am 08.11.2006, 21:42 Uhr

Hallo,

ich kenne es sowohl aus Kindersicht als auch aus Muttersicht und wir kommen als Familie damit sehr gut zurecht. "Fremdbetreuung" an sich ist schon das falsche Wort, denn die Grundvoraussetzung ist, dass die Personen vertraut sind und nicht fremd. "Fremd" meint hier "nicht-die-Mama".

Vielleicht werden es mir meine Kinder mal vorwerfen, ich denk aber auch an die Mitschüler, deren Mütter noch zwei Jahre vor dem Abi den vollen Überblick über Klassenarbeiten und Noten hatten, weil das ihr einziger Lebenszweck war (ein Einstieg in den Beruf nach 15 Jahren war weder gewollt noch möglich) und wie die nach dem Abi nur noch weg wollten aus der häuslichen Kontrolle. Das ist ein Extrem, aber es war so selten nicht.

Ich bin ein Großfamilienkind, da blieb ohnehin nicht viel Zeit für jedes einzelne, aber dafür immer wenn Not war.

Mir sind da meine Eltern ein Vorbild, sie haben immer gearbeitet und wir machen es - freiwillig!

Was die Betreuung angeht, kann ich bestätigen, dass Kinder sehr verschieden sind. Da ich keine Gruppenbetreuung von Anfang an wollte, habe ich die individuelle Betreuung vorgezogen. Mein erstes Kind übrigens auch, er hat sich eigentlich erst im Regelkindergarten so richtig wohl gefühlt. in der Einrichtung vorher gings ihm zwar gut, aber er freute sich, wenn er früher abgeholt wurde oder mal frei hatte genauso. Mein zweites kind dagegen war stinksauer, dass sie nur drei ganze Tage gehen durfte (so lange war mein Sohn die ganze Zeit nie dort) und dann haben wir sie erst vier Tage gelassen und im letzten jahr vor dem Übertritt in den Regelkindergarten ganze 5 Tage und sie war glücklich, und das hat mir nicht "zu denken" gegeben insofern als ich nun annehmen muss, sie wäre nicht gerne bei uns. sie ist ein sehr offener Mensch, übernachtete schon mit drei mit Begeisterung auswärts, lädt aber mit gleicher Begeisterung Kinder zu uns ein, auch zum Übernachten, während mein Sohn es vorzieht in kleineren Einheiten zu spielen oder auch einmal einen Nachmittag nichts zu machen als zu lesen und bis heute noch nicht bei jemand anderes als seinen Großeltern oder seinem Vetter übernachtet hat.

Aber auch er geht heute mit großer Begeisterung in den Hort und schimpft jeden Nachmittag weil er als einer der ersten um 4 Uhr abgeholt wird, während die anderen noch auf dem Sportplatz bolzen.

Der Diskussion "wozu hat jemand kinder, wenn er sie dan abschieben will" stelle ich mich nicht mehr. Da geht es nicht um Austausch, sondern um Verurteilung und das steht niemandem zu.

Wir haben bisher immer eine für uns alle gute Lösung der Betreuung gefunden, gings aus dem Ruder haben wir gegengelenkt oder was geändert. Das war oft auch mit Organisation und Kämpfen gegen Windmühlen verbunden, aber es hat sich bisher immer gelohnt und war für alle eine Bereicherung.

Grüße Tina

PS: Übrigens hat man als Doppeltberufstätige ein hervorragendes soziales Netz. So konnte ich bei den Klinikaufenthalten meiner Kinder immer rund um die Uhr bei ihnen bleiben (ab und an abgelöst von meinem Mann, um Sachen zu holen und noch einmal das nötigste im Büro zu erledigen), während die Mütter die mehr als ein kind hatten udn Hausfrau waren, ihre Kinder über viele Stunden alleine auf Station lassen mussten, weil es keine Option fürs Geschwisterkind gab. Und das war für die Kinder wirklich dramatisch und für manche sicher auch traumatisierend! Ich wusste das Geschwisterkind immer in guten und liebevollen Händen.

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Re: wieso " muessen"- ich darf

Antwort von Benedikte am 09.11.2006, 3:31 Uhr

Tine,
ich habe es ja schon oft gesagt: ich darf eine meiner Ausbildung angemessene Vollzeittaetigkeit bekleiden und bin dafuer mehr als dankbar. Bei uns bewerben sich derzeit zwischen 2 und 3tausend Leute fuer 20 Stellen- da " muss" keiner.

Allerdings arbeitet mein Mann nur zweiDrittel bzw. macht Elternzeit- trotzdem sind wir natuerlich auf umfassende Betruung angewiesen.

Und da wir beide unsere Berufstaetgkeit gerne ausueben, fuehrt an der Fremdbetreuung kein Weg vorbei.Das ist wie der Zahnarztbesuch.
Und bei uns ist es so, dass wir mit der Kita unserer Kinder zufrieden waren. Bei unserem ersten Sohn hatten wir Bedenken- er war aber in einer gruppe mit vielen sozial schwachen Kindern, wo Eltern jegliche Aktivitaet fuer die Kinder verhindern wollten ( wozu schwimmen, in den Zoo, ins Museum- das kostet doch einen oder zwei oder fuenf Mark, die koennen doch billig in der Kita bleiben).Und da von fuenf Jungen zwei hyperaktiv waren, war das Spielen in der Kita nicht schoen. Er wollte nicht dahin- das hat uns Probleme gemacht.
Bei den juengeren Kindern war das Klientel dann bedeutend besser, Studenten oder arbeitende Muetter und VAeter, die alle ihren Kindern viel ermoeglichen wollten. Da gab es dann regelmaessigen Sport auf dem Sportplatz, Theater, Musikstunden, Gesangsstunden, Ausfluege noch und noecher, nette Kinder, interessierte Eltern- damit hatten wir dann ueberhaupt keine Probleme.

Wobei unsere Kinder auch dann immer lieber zuhause waeren als in der Kita und nichts beliebter war als " Mittagskind" zu sein.Das waren die Kinder, die vor dem Mittagschlaf abgeholt wurden.

Und hier sind alle unsere Kinder in einer Ganztagsschule, die von 8.30-15.30 Uhr dauert,mit Aktiviateten wie Sport, Ballett, Theater, Sprache, Musik noch laenger.

Kurzum- solange die Betreuung qualitativ hochwertig ist und die anderen Kinder angenehm- absolut null Problemo.Und- um auch das mal klar zu sagen- meine Kinder, meine beiden Groesseren jedenfalls, verstehen lamgsam, was ich beruflich mache und sie sind stolz drauf.( Ich hab e diesen Sommer ein Fussballprojekt gemacht mit 32 Mannschaften mit 15 Spielernm knapp 500 insgesamt, das im Fernsehen war, wo Spieler, sp 10 jaehrige , fuer das Fernsehen interviewt wurdem, wo sie jeweils ein WM team darstellten und ein Nationaltrikot kriegten und mein aelterer Sohn war in einem team und hat allen, die es hoeren oder nicht hoeren wollten erklaert, dass es mein Projekt war). Kurzum- ich darf ganztags arbeiten und bin dankbar dafuer.

Benedikte

PS- Dein Posting bringt mich auf eine gegegnfrage- ich mache mal oben ein neues posting auf.

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@ tinai

Antwort von TineS am 09.11.2006, 11:58 Uhr

zu der Sache mit dem KH nur eines: ich habe es bisher immer geschafft bei meinen Kindern im KH zu bleiben und wußte meine Kinder immer gut betreut vom Papa und einmal hat sich die OMa frei genommen (die wohnt weiter weg, also ist nicht immer verfügbar)

gruß

tine

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