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Geschrieben von Claudia36 am 02.03.2007, 8:42 Uhr

Meckern auf die Lehrer

Also muß mal was loswerden.
Viele schimpfen nur auf die Lehrer, mischen sich aber immer in die Schulsachen mit ein!

Ich finde:
Der Lehrer hat einen Bildungsauftrag und diesen versucht er durchzusetzen.
Dazu gehört auch z.T. eine gewisse Erziehung der Kinder in der SChule auch was Disziplin usw angeht.
Meine kleine Tochter ist jetzt in der 5. Klasse und die Große 2 Jahre aus der Schule raus und habe da viel erlebt.
Viele Eltern denken , die ´Lehrer haben nix anders zu tun als nachmittags am Telefon irgedwelche "dummen" Fragen er Eltern zu beantworten ( es sind immer die gleichen Eltern).
Man kann ja mal was nachfragen, aber nicht immer alles und irgendwelche Labalien!
Dazu sind die Sprechtage da.
Es gibt auch Eltern die sich in alles einmischen, was nicht gut ist.
Wenn der Lehrer dann Sanktionen verhängt, dann wird disku´tiert , das es ja nicht sein kann...und das am Besten noch vor dem Kind damit es dann überhaupt keinen Respekt mehr hat!

Bsp. Bei meiner Tochter war es im Englischunterricht immer laut.
Die Lehrerin ( eine noch ganz junge) gab dann ein Schreiben raus, das der versäumte Stoff wegen der lautstärke einiger Kinder , freiwillig in der / Stunde nachgeholt werden kann!
Die Diskussion die sie da in Gang trat war unmöglich!
Einige sahen das überhaupt nicht ein und redeten was von Nachsitzen und das es sowas nicht gäbe..... das waren die Eltern von den Kindern die diese Störer waren und die waren dann auch nicht ind er Stunde da!

Meiner meinung ist der Lehrer eine Respektperson! Das sollte den Kindern klar gemacht werden und nicht in ihrer Gegenwart über den Lehrer geschimpft werden!
man kann als Elter schon mal anderer Meinung sein ,kann dies aber persönlich mit der Lehrkraft klären!

Kein Wunder das heutzutage keiner mehr Lehrer werden will!!!!
Ich wöllte es auch nicht!
die Kinder machen was sie wollen und die Eltern unterstützen das noch!
So kann es doch nicht sein!

Claudia

 
31 Antworten:

Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 8:58 Uhr

Hallo Claudia,
also ich möchte Dir doch widersprechen. Sicherlich gibt sich ein Großteil der Lehrer (an der Grundschule ja vor allem Lehrerinnen Mühe), aber vieles läuft auch schief, z. B. auch bei uns. Ich bespreche das ganz offen mit meinem Sohn. Wenn ich etwas, was die Lehrerin tut, nicht richtig finde, sage ich das auch ihm gegenüber. Und natürlich mische ich mich ein, ein Achtjähriger kann das noch nicht so gut selbst wenn nötig gegen die Lehrerin wehren, da braucht er die Unterstützung der Mutter. Was anderes ist es, dass ich ihm vermittle, dass er alle, auch die Lehrerin die ihm - zu Recht - nicht passt, mit der gebotenen Höflichkeit behandeln muss. Ich muss das bei der Arbeit ja auch Leuten gegenüber tun, die völlig unmöglich sind. Aber Lehrerin als "Respektsperson", das lehne ich ab.
Gruß, Renate

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von dhana am 02.03.2007, 9:02 Uhr

Hallo,

ich glaube Du vermischt da 2 Dinge.

Zum einen gibt es sicher Kinder, die ziemlich unerzogen sind und sich die Eltern leider nicht darum kümmern.
Oder auch solche die immer der Meinung sind ihre Kinder sind Engel und jeder andere ist schuld.
Ich streite auch nicht ab, das dies für Lehrer sehr anstrengend und nervenaufreibend ist.

Allerdings gibt es im Gegenzug auch Lehrer deren Einfühlungsvermögen (mal nett ausgedrückt) nicht funktioniert.
Das artet für manche Schüler einfach in Schickane aus.
Ich habe selber einen Lehrer gehabt, der mich in der ersten Unterrichtsstunde nach Hause zum Kartoffelschälen geschickt hat - er war gegen Mädchen in weiterführenden Schulen. Der hat versucht mich absichtlich durchfallen zu lassen und nur mit Unterstützung meiner Mutter, Nachkorrigieren der Schulaufgaben - Beschwerde beim Direktor hat er mich letztendlich in Ruhe gelassen.
Meine Schwester war in Mathe wirklich keine Leuchte - und ihr Lehrer hat sie jeden Tag!! an die Tafel geholt und sie die ganze Stunde dort stehen lassen - obwohl sie es nicht wusste.


Und ich glaube sehr viele Eltern haben in ihrer Schulzeit irgendwann solche Lehrer gehabt - und sich geschworen, das die eigenen Kinder dann unterstützt werden.

Ich versuche durchaus die Lehrerin meines Sohnes objektiv zu sehen - aber sie hat ihre Schwächen und Stärken wie jeder Mensch.
Sie gibt z.B. sehr viel Hausaufgaben auf - ich find nicht richtig, wenn ein 1. oder 2.Klässler jeden Tag mehrere Stunden am nachmittag vor den Hausaufgaben sitzt.
Mit der Lehrerin (die sonst wirklich guten Unterricht gibt) ist da aber leider nicht zu reden.
Also versuche ich einfach meinem Sohn den Rücken zu stärken und die Hausaufgaben irgendwie durchzuziehen. Mir ist dann auch egal, ob es ordentlich geschrieben ist oder nicht (solange es richig und lesbar ist) auch wenn die Lehrerin schon meinte, ich müsste ihm dann die Hefteinträge nochmal schrieben lassen - nein seh ich nicht ein.

Ist halt wie mit Ärzten - auch die machen Fehler.

Steffi

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von salsa am 02.03.2007, 9:39 Uhr

als hintergrund: ich bin selber mutter einer 2.klässlerin ... und bin donnerstags (zusammen mit einer anderen mutter) mit im klassenzimmer und unterstütze die lehrerin bei der freiarbeit (montessori-klasse) ...

ich für mich habe festgestellt, dass oftmals sachen die die kinder erzählen und das was tatsächlich war hmmmm das das jeder seine eigene wahrheit hat ...

z.b. wurden donnerstag morgen in der schule etwas besprochen ... es von drei seiten durchgekaut (damit es auch mit allen sinnen erfasst wird) und zum schluss sollten es die kinder aufschreiben ... und es wurde nochmal die wichtigkeit der "begleiter" (der, die das) hervorgehoben ...
am nächsten tag gab es eine klassenarbeit wo genau diese sachen drin vor kamen ... und in manchen heften der kinder sah meine keine sachen, die donnerstags besprochen wurden ... und es gab ein telefonsturm auf die lehrerin ...

es gibt bestimmt auch andere lehrerinnen ... aber da ich den schulalltag für einen tag in der woche mitbekomme, relativiert sich vieles bei mir ...

und ich denke viele probleme entstehen einfach dadurch, dass die lehrerin und die schüler vormittags in einer abgegrenzten welt leben ... und die eltern davon nichts/wenig mitbekommen ... und halt nur damit klarkommen müssen, was sie halt von ihrem kind hören, sehen ...

vielleicht könnte transparenz etwas helfen ... vielleicht tun sich 2 oder 3 eltern zusammen und schreiben monatlich einen newsletter und informieren alle anderen dadurch ... ob über einen ausflug berichtet wird oder grammatikregeln in der klasse gelernt werden ... wie der zirkel zu handhaben ist, wie die kennzeichnung sein muss usw.

ich denke, so könnte es weniger missverständnisse geben

salsa

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 9:43 Uhr

Hallo salsa,
sofern es sich um Missverständnisse handelt, sicher. Aber darum geht es mir nicht. Es läuft sehr viel schief an Grundschulen, zumindest bei uns nicht nur mit der Lehrerin der Klasse meines Sohnes. Zusagen der Lehrerin - den Eltern gegenüber z. B. bzgl. Förderung - werden nicht eingehalten, egal, was man macht. Und ich finde es einfach wichtig, dass mein Sohn weiß und mitbekommt, dass ich das genauso wenig gut finde wie er und mein bestes getan habe. Unter keinen Umständen darf man als Eltern die Lehrerin verteidigen, wenn das nicht angebracht ist, sondern das muss offen mit den Kindern geklärt werden. Wenn jemand schlechte Arbeit macht ist das so und sollte auch dem Kind klar sein.
Gruß, Renate

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von Birgid am 02.03.2007, 9:58 Uhr

Ich muss Claudia rechtgeben:
Jeder Lehrer hatte einen Grund, sich diesen Beruf auszusuchen - und meistens, wenn man sich Abiturienten mit diesem Berufswunsch, junge Pädagogikstudenten, Referendare anschaut, dann ist es sogar eine "Berufung"!
Warum diese bei einigen umschlägt, so dass sie nicht die Ideallehrer werden bzw. bleiben, mag verschiedene Gründe haben: von bildungspolitischen bis zum Erziehungsstand der Schüler.
Was ich aber immer finde:
Wenn jemand sein Auto zur Reparatur bringt, dann kommt da ein Mechaniker mit 3jähriger Ausbildung, sagt, das sei dies und das - wir glauben es, lassen reparieren, bezahlen brav und sind uns ganz sicher, dass der Wagen nicht in der nächsten Stunde explodiert.
Wir haben also Vertrauen in diese 3jährige Ausbildung.
Beim Lehrer ist das anders: Der war 13 Jahre in der Schule, hat ein akademisches Studium absolviert - und nur, weil wir selbst mal auf der Schule waren, meinen wir, alles besser zu können...
Ist nicht so ganz fair, oder?
Das fragt sich
Birgid

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 10:07 Uhr

Hallo Birgid,
das frage ich mich ja mal gerade, ob diese Ausbildung wirklich gut ist. Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass so gut wie jede Kita- und HorterzieherIn, mit der ich Erfahrungen gemacht habe, pädagogisch weitaus kompetenter ist, als die meisten Grundschullehrerinnnen, die ich kenne. Ob der Beruf eine Berufung wage ich zu bezweifeln, wenn ich an die Gründe denke, aus denen so manche mir bekannten Lehrer (nicht alle!) den Beruf ergriffen haben.
Gruß, Renate

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von Sylvia G. am 02.03.2007, 10:13 Uhr

Hallo,

ich muss Claudia Recht geben - sehe es genauso wie sie.

Denke schon, dass man Lehrer als "Respektperson" ansehen sollte. Denn jeder Mensch hat das Recht als Respektperson angesehen zu werden. Also ich möchte schon auch mit Respekt behandelt werden und ich denke das möchte jeder und man sollte auch jeden (fast jeden) mit Respekt behandeln - also auch Lehrer.

Gruß Sylvia

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@ Renate

Antwort von AndreaL am 02.03.2007, 10:17 Uhr

Sag einmal, kommt bei der Antipathie gegen den Berufsstand 'Lehrer' Dein Sohn eigentlich gut klar in der Schule... oder hat er Probleme?

Ich bin davon überzeugt, dass es (bis auf wenige Ausnahmen) völlig falsch ist, über jeden Pups der Lehrerin, der einem nicht passt, das Kind zu informieren.

Das bringt gerade Grundschulkinder in eine paradoxe Situation. Sie lieben nämlich die Eltern UND die Lehrerin...

Und das lässt Du nicht zu.

Wenn Du der Meinung bist, etwas an Eurer Schule läuft nicht, dann informiere bitte den Elternrat, der sich mit der entsprechenden Lehrerin zusammensetzt und die SAche bespricht. ODER der Elternrat setzt einen Elternabend an, bei dem alle zusammen kommen und reden können.

Das Kind da mit einzubeziehen ist völlig fehl verstandene 'Ehrlichkeit'.

Ich habe mich auch schon über Dinge geärgert, die bei meinem Sohn passiert sind. Und ich bin selbst Lehrerin und habe bei manchen Dingen viel mehr Sachwissen und fühle mich dann besonders 'im Recht'. Dennoch... es ist NICHT meine Klasse, es sind nicht MEINE Schüler... und wenn es ganz dicke kommt, dann habe ich angerufen und nachgefragt.

ABER niemals würde ich meinen Sohn damit belasten. Der darf seine Lehrerrinnen richtig gerne habe. Ohne Angst zu haben, dass seine Mama das nicht gut findet...

Meine Meinung.

LG

Andrea

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Re: manche meckern gerne

Antwort von mini99 am 02.03.2007, 10:19 Uhr

Hallo!
Bei uns ist es so, dass ich mit der Lehrerin meines Sohne sehr zufrieden bin, andere Eltern wieder nicht.
Es gibt bei uns immer Eltern, die sich über alles und jenes aufregen.

z.B. die einen schreien - die Kinder bekommen zu WENIG Aufgabe. Dann gibt die Lehrerin mal mehr Aufgabe - schreiben diegleichen wieder - warum SOVIEL Aufgaben?!?!?!?!?

Die Klasse hat auch einen aufgabenfreien Tag, über den ich als berufstätige Mama seeeeehr froh bin, weil man 1mal unter der Woche am Nachmittag was einplanen kann, ohne dass es in Streß ausartet.
Wie das ganze aber besprochen wurde, haben einige Mamas (die zu Hause sind natürlich) geschrien: NEIN DOCH KEINE AUFGABENFREIEN TAG blablabla
Also bitte: da soll jemand schlau werden draus???

Ich glaube es kann sich um noch so einen guten Lehrer handeln, sie werden es niemals allen recht machen können.

LG

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von silri am 02.03.2007, 11:01 Uhr

>>Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass so gut wie jede Kita- und HorterzieherIn, mit der ich Erfahrungen gemacht habe, pädagogisch weitaus kompetenter ist, als die meisten Grundschullehrerinnnen, die ich kenne.


Hast du dir mal überlegt wie lange eine Ausbildung zur Erzieherin Dauert und welchen Anteil darin der Bereich Pädagogik einnimmt? Vergleiche das doch mal mit einem Lehramtsstudium für die Primarstufe.

Es bleiben einem also nur drei Lösungsansätze:
1. Das Studium weg vom Fachinhalt hin zur Pädagogik auszurichten.
2. Das Studium entspechend zu verlängern (was sind schon 4 Semester mehr).
3. Es mehr oder weniger so zu lassen wie es ist.

Lg
Silja

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Es gibt gute und schlechte Lehrer...

Antwort von sun1024 am 02.03.2007, 11:18 Uhr

... und gute und schlechte Eltern... und gute und schlechte Automechaniker.

Ich finde auch, man sollte ein grundsätzliches Vertrauen darein haben, dass die Lehrer was Vernünftiges machen, auf ihre Weise. Und nicht wegen jeder Kleinigkeit losmeckern, die man anders sieht. Keiner kann es 30 Eltern recht machen, selbst unter Pädagogen sind viele Themen kontrovers diskutiert und da fährt jeder seine Schiene.

ABER: trotzdem muss man ein Auge darauf haben, was in der Schule passiert, und im Zweifel eben auch das Gespräch suchen und sich einsetzen. Denn jeder von uns kennt doch sicher auch Lehrer, die "pädagogische Rohrkrepierer" sind.

Das ändert auch die Ausbildung nicht unbedingt, deren eh schon zu geringer pädagogischer Anteil viel aus im-Hörsaal-sitzen und Theorien-lauschen besteht.

Ich versuche allerdings auch, meine Kinder möglichst nicht gleich mitbekommen zu lassen, wenn ich mich über etwas aufrege, was ein Lehrer macht - dann versuche ich es erst, mit demjenigen zu klären und auf eine Veränderung hinzuwirken.


LG sun (Ex-Lehrerin und Mutter)

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Re: @ Andrea

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 11:31 Uhr

Hallo Andrea,
ja, mein Sohn ist ein sehr guter Schüler, an einer Gymnasialempfehlung nächstes Jahr ist eigentlich kein wirklicher Zweifel. Allerdings fühlt er sich sehr unwohl in der Schule und so geht es vielen anderen auch (obwohl die Schule vom Konzept eigentlich sehr gut ist). Natürlich habe ich den Elternrat etc. informiert, bin auch an der Schule sehr engagiert, natürlich sind Gespräche geführt worden, aber es kam nichts raus, die Person ist einfach zu stur.
Ich hatte auch zum Teil recht üble Lehrer, bei uns zu Hause ist das sehr offen gehandhabt worden und auch ich war trotz allem Ärger eine gute Schülerin mit gutem Abitur.
Jedenfalls würde ich immer dem Kind gegenüber offen sein, wenn sie was falsch macht ist das so und das sage ich meinem Sohn offen. Respekt kann man sich nur erarbeiten und hat ihn nicht nur dadurch, dass man Lehrer ist - zum Glück!
Was das STudium betrifft: Die Lehrerausbildung dauert 8 Semester plus Referendariat. Die Erzieherinnen sind 2 Jahre auf der Fachschule und 1 Jahr Anerkennungspraktikum. Da erwarte ich bei einer vernünftigen Ausbildung von einer Lehrerin die gleiche pädagogische Kompetenz, sonst ist entweder an der Ausbildung was falsch oder es liegt an der Person.
Gruß, Renate

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Schuluniform und Pauschalurteile

Antwort von tinai am 02.03.2007, 11:42 Uhr

Hallo Claudia,

also wie überall gibt es solche und solche.

Auch wir hatten grauenvolle Lehrer. Von einem, der schon zwei Schlaganfälle hatte und regelmäßig im Unterricht einschlief, rede ich da noch gar nicht.

Der Unterschied zu heute scheint mir, dass Eltern sich immer mehr einmischen und das finde ich als Mutter eines Schulkindes auch sehr lästig. Aber es scheint ja auch en vogue und akzeptiert, seine Kinder in der Grundschule bis in die Klasse zu begleiten und mit ihm zu warten bis der Unterricht beginnt. Ich hatte dazu mal eine Umfrage hier gestartet udn war überrascht.

Unsere Eltern haben sich auch eingemischt, aber dann ging es um gravierende Dinge wie Rassismus, Gesundheitsgefährdung etc.

Es wollen aber immer noch genug Frauen Lehrerin werden (lässt sich ja auch prima mit Familie vereinbaren bisher), so dass ich das problem nicht sehe. Die geben zum Teil auch noch ihre Telefonnummer raus - dazu sind sie nicht gezwungen. Hier war auch einmal eine Diskussion darüber und erst danach habe ich gesehen, dass ich auch die Nummer der Lehrerin auf der Liste habe - ich habe noch nie angerufen. Man könnte jetzt meinen, die Schule interessiert mich nicht. Aber ich sehe immer mal wieder die 5-10 Eltern, die wirklcih dauernd da stehen, da finde ich brauche ich nicht auch noch dabei sein, vor allem warum denn?

Zu den Schuluniformen. Da hast Du glaube ich ein falsches Bild. In der Schule meines Sohnes gibt es Schuluniformen, die aber nur zu bestimmten GElegenheiten getragen werden msüsen. Das sind keine Hemden und Tuchhosen mehr. Das betrifft im großen und ganzen nur die Oberteile und das sind modische T-Shirts, Sweat-Shirts oder Sportbekleidungen, die das Schulwappen aufgestickt haben. Die Kinder tragen diese T-Shirts auch wenn sie nicht müssen gerne und häufig. So zumindest mein Sohn.

Ich kenne es auch von anderen Schulen. Da heißt Schulkleidung dann: Jeans plus eine Auswahl von T-Shirts und Sweat-Shirts und Jacken, die vollkommen normal aussehen, auch außerhalb getragen werden können und eben nur einen Aufdruck oder Stick der Schule tragen. Kein Vergleich zu FDJ udn Pioniershemden.

Ich finde solche Schuluniformen gut.

Gruß Tina

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Re:

Antwort von silri am 02.03.2007, 11:42 Uhr

>>Die Erzieherinnen sind 2 Jahre auf der Fachschule und 1 Jahr Anerkennungspraktikum.

Und muss zuvor eine abgeschlossene berufliche Vorbildung in einem sozialpädagogischen oder sozialen Beruf vorweisen, was auch nochmal 2-3 Jahre in Anspruch nimmt (zumeist 2 Jahre Sozialassistentenausbildung).

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Re: @ Birgid

Antwort von nana123 am 02.03.2007, 11:54 Uhr

Liebe Birgid,

dein Beispiel hinkt. Die Reparaturwerkstatt kann ich mir selber ausssuchen, den Lehrer meiner Kinder leider nicht. Ich bin gezwungen mein Kind in die Grundschule zu schicken, die in unserem Ort liegt. Ich habe auch keinen Einfluß darauf welcher Lehrer sie beschult. Wenn man Glück hat findet man einen guten Lehrer. Aber da Lehrer Beamte sind und somit nicht kündbar, müssen auch die "Nieten" beschäftigt werden.
Wir kaufen nicht bei einem schlechten Bäcker unser Brot, unser Auto geht auch nicht in eine schlechte Werkstatt, aber unsere Kinder müssen wir auch in eine schlechte Schule schicken.

lg
nana

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Das man sich einmischt wenn es um Gesundheitsefärdung u.ä. geht

Antwort von Claudia36 am 02.03.2007, 11:55 Uhr

ist zu verstehen.
Da würde ich auch was sagen, oder rassismus, oder das Kind wird von Mitschülern gequältusw
Aber nicht für einfache Dinge die die Lehrer entscheiden, diese ständig in Frage zu stellen.
Schule ist Schule und Elternhaus Elternhaus...klar sollten die beiden bestmöglich zusammenarbeiten...aber was die Lehrer in der Schule machen, können wer gut oder schlecht finden, aber es ist ihrer Entscheidung!
Wir lassen uns doch auch nicht vom Lehrer in unsere Erziehung hereintreden.

Die Lehrer werden nachmittags ständig wegen irgendwelchen Mist angerufen, Kind weiß die HA nicht mehr und der Lehrer wird dannach gefragt( halt Pech gehabt, dann hat es sie nicht , beim nächsten Mal mu´ß es besser aufpassen)
es wird über zensuren diskutiert...ob Kinder sich gestritten haben!!!
usw.
Das dann Lehrer ihre Telefonnummer nicht mehr mitteilen ist doch klar, würde ich such nicht!

Claudia

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@silri, das stimmt nicht

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 12:03 Uhr

Hallo silri,
das stimmt zumindest bei uns nicht. Mit einem Realschulabschluss (und evtl. einigen Praktika) kann man direkt die Fachschule besuchen (2 Jahre + 1 Jahre Anerkennungspraktikum) und das ist bei uns auch bei den meisten Erziehrinnen (Kita und jetzt OGS) so.
Gruß´, Renate

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Re: Das man sich einmischt wenn es um Gesundheitsefärdung u.ä. geht

Antwort von RenateK am 02.03.2007, 12:06 Uhr

Hallo Claudia,
darum geht es nicht, ich habe Verständnis dafür, wenn eine Lehrerin die Nummer nicht rausgibt, das tut unsere auch nicht. Termine kann man ausmachen und sollte das allerdings auch außerhalb der Elternsprechtage tun, wenn man Bedarf sieht und sich da nicht zurückhalten. Das Thema war hier ein anderes: Es gibt pädagogisch unfähgie Lehrer (und da helfen dann auch Gespräche nicht mehr, die Erfharung habe ich gemacht) und es hat keinen Sinn dies vor dem Kind zu verstecken. Das Kind muss wissen mit wem es zu tun hat und wie es damit umgehen kann. Und es hat dabei das REcht auf Unterstützung der Eltern und die hat es nicht, wenn die Eltern Lehrer per se als Respektsperson darstellen.
Gruß, Renate

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von greta71 am 02.03.2007, 12:14 Uhr

Ich seh das genau wie Claudia!
Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen Kritik oder Anregungen und sinnlosem Einmischen, was wirklich immer mehr zunimmt.

Ich habe neulich einen tagelangen "Eklat" in der Nachbarklasse mitbekommen. Die Lehrerin hat gesagt, sie möchte nicht mehr, daß die Kinder gesüßte Limonaden mit zur Schule bringen, weil beim öffnen immer etwas rausspritzt und Tische und hefte verkleben.
So, Leute, ich sag Euch, da war was los!
Die Supermuttis ereiferten sich empört darüber, daß die Lehrerin es wagt, vorzuschreiben, was ihre Kinder trinken usw.
Da wurde gegen die Lehrerin gewettert und geschimpft.Tagelang (und das bekommen die Kinder auch mit!!!!).
Am Ende ist dabei rausgekommen, daß sich nichts ändert und "selbstverständlich" jede Mutti selbst entscheidet, was das Kind zu sich nimmt!

HALLO?Gehts noch? Egal ob man in diesem Fall die Regel für unsinnig hält(ich finde es einleuchtend und auch gesund)ist das ein Grund sich so aufzupustern?

Es gibt Dinge im Leben, die MUSS man einfach mal hinnehmen und in einem solchen Fall würde man es wunderbar lernen!

Kindern ist es doch in erster Linie wichtig, daß die Lehrer kompetent und vor allem gerecht sind. Wenn sie wissen, daß z.B Mitschüler bei "Fehlverhalten" genauso nachsitzen oder Extraarbeiten machen müssten, haben sie sicher kein Problem damit!

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Wie gut dass es nur schlechte Lehrer gibt

Antwort von Mama-muh am 02.03.2007, 14:35 Uhr

Sicher gibt es solche und solche Lehrer und auch solche und solche Eltern und solche und solche Schüler. Vielleicht sollte man aber auch wirklich mal sehen wie an einer "normalen" Grund und Haupstschule die Realität aussieht. Da kommt man um 7.30 ins Schulhaus (gut gelaunt und einigermaßen ausgeschlafen). Es befinden sich schon ca. 20 Schüler aller Altersklassen in der Aula. Man läßt laut vernehmlich ein "Guten Morgen" verlauten und erntet dafür erschrockene Blicke, schnell sich wegdrehende Köpfe oder ganz einfach grinsendes Schweigen. In der Klasse kontrolliert man zunächst die wenigen Hausaufgaben (man traut sich ja schon nicht mehr viel aufzugeben, die Kinder dürfen ja höchsten eine halbe Stunde damit beschäftigt sein, da sonst sofort von engagierten Glucken ein heimlicher Elternstammtisch einberufen wird bei dem man sich erstmal hochschaukelt, bevor man mit dem Lehrer redet). Von den wenigen Hausaufgaben sind dann in der Regel bei 20 Schülern 5 nicht oder nur teilweise erledigt bei weiteren 6 ist das eine oder andere entweder falsch, ins falsche Heft oder die falschen Aufgaben wurden gerechnet (und das obwohl die Ha an die Tafel geschrieben wir, besprochen wird und die Schüler genug Zeit haben, sie abzuschreiben. Dann muss man Hausaufgaben kontollieren, die nachgearbeitet wurden, mit Unterschrift der Elten (die brav zum 10x Unterschreiben ohne dass sich was ändert). Da der eine oder andere im Unterricht dann durch kluge Einwürfe oder Desinteresse und gleichzeiteigen anderesweitige Beschäftigen stört, der Unterricht also unterbrochen werden muss, ca 30% der Schüler unter chronischer Blasenschwäche leiden (alle halbe Stunde gehts aufs Klo)usw dauert der Unterricht vor der Pause leider 3 Minuten länger, da der Eintrag noch abgeschrieben werden muss. Die ersten Beschwerden kommen pünktlich mit dem Gong (man beraubt die Kinder ihrer Pause). Die wollen dann alle nicht im Pausehof sondern im Klo oder in der Aula verbringen und man ist damit beschäftigt in der Pause den Ordnungsrahmen aufrecht zu halten, da mann bei Kampfspielchen den Gegner doch zwischen den Beinen gerroffen hat und dieser jetzt erst Recht sauer ist(1 Minute vorher hast du noch gesagt sie sollen aufpassen oder aufhören) Und so geht es den Tag munter weiter. Am Ende wirst du dann noch zum Rektor gebeten, da Familie xy sich über die 5 in der Matheprobe des Sohnes beschwert hat, die Bepunktung sei nach Meinung der Eltern so nicht richtig und man wünsche eine Verbesserung mindestens auf 3, da der Arme ja nach vorhergehenden drei Vieren sonst den Sprung auf das Gynmasium nicht schafft und die Übertrittszeugnisse gibts ja schon in 2 Wochen.
Normaler Alltag eines noch normalen Lehrers, dem der Beruf und die Arbeit mit den Schülern immer noch Spaß macht
Schönes Wochenende (hab ich mir verdient, obwohl ich jetzt noch 20 Deutsch und Mathehefte und 20 Aufsätze korrigieren werde)

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Re: Das man sich einmischt wenn es um Gesundheitsefärdung u.ä. geht

Antwort von momworking am 02.03.2007, 14:49 Uhr

Zitat von RenateK: "Es gibt pädagogisch unfähgie Lehrer (und da helfen dann auch Gespräche nicht mehr, die Erfharung habe ich gemacht) und es hat keinen Sinn dies vor dem Kind zu verstecken."

Aha, und du nimmst für dich das Recht und das Wissen in Anspruch, dass DU darüber entscheiden kannst, wer pädagogisch fähig oder unfähig ist?
Diese Kompetenz hast selbstverständlich du und nicht die Schulleiter (die bei ihren Kollegen hospitieren von Zeit zu Zeit), die ehemaligen Ausbildungsleiter, die Schulbehörde, die einen Kollegen verbeamtet, oder das Gremium der Schulinspektoren???
Nein, diese Menschen haben selbstverständlich im Vergleich zu dir überhaupt keine Ahnung.

Und auch dein Kind hat keine Ahnung, ob es die Lehrerin mag oder nicht, gell? Das darf es auch gar nicht haben, denn du bist ja diejenige, die über fähig und unfähig richtet und entscheidet, wie dein Kind mit Menschen und Situationen umgeht.

Zitat: "Das Kind muss wissen mit wem es zu tun hat und wie es damit umgehen kann."

Ich bin der festen Überzeugung, dass dein Kind um Einiges genauer weiß, mit wem es es zu tun hat. Es sieht die Person schließlich jeden Tag. Es kennt die Lehrerin besser als du (ob dir das jetzt gefällt oder nicht). Wenn es dir etwas erzählt, dann ist das immer nur ein AUSSCHNITT eines GESAMTBILDES vom Vormittag. Und aus diesem Ausschnitt kannst du auf ein Ganzes deuten, und deinem Kind erklären, mit welcher Art Mensch es zu tun hat?

Was bringt denn dieses "Wissen" deinem Kind?
Es verunsichert es im Umgang mit der Lehrerin.
Ist es das was du beabsichtigst? Ein Kind zu erziehen, welches die eigene Meinung von der "Erfahrung" der Mutter abhängig macht?

Mein TIPP: LASS MAL LOCKER!!!!

Und zur AUSGANGSFRAGE:
Ja, ich finde auch, dass zu viel gemeckert wird, vor allem vor den Kindern und noch schlimmer: mit den Kindern. Jeder kann selbstverständlich seine eigenen Meinung haben. Klaro. Aber die muss man ja nicht unbedingt anderen aufdrücken.
Ich finde die Lehrerin meiner Tochter schlicht und einfach schrecklich.
Sie ist das Letzte, was ich mir für meine Große gewünscht habe.
Sie hat Ansichten, die mir einfach nicht gefallen.
Mein pädagogischer Ansatz ist ein anderer.
In meinen Klassen herrscht ein ganz anderes Klima.
Trotzdem kommt meine Tochter mit dieser Person klar.
Und da wäre ich doch blöd, wenn ich das kaputt machen würde.
Ich bestärke sie darin, Dinge, die nicht gut gelaufen sind zu formulieren und vorzutragen. Und ich hoffe, sie daduch zu einem offenen, selbstbewussten Menschen zu erziehen, der seine eigene Meinung formulieren und vertreten kann, statt sich an Mamas Urteil anzuhängen.
LG
Annette

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Ich muss grad noch was loswerden...

Antwort von momworking am 02.03.2007, 15:14 Uhr

Ich hatte ja schonmal was geschrieben, aber ich habe mich eben an eine Erfahrung mit einem Schüler erinnert...

Es ist schon eine ganze Weile her, damals war ich gerade erst Lehrerin geworden.
In meiner ersten Klasse hatte ein Schüler ziemliche Schwierigkeiten in der Interaktion mit anderen.

Ich habe mir damals ein besonderes Belohnungssystem überlegt, bei welchem alle Kinder ihr Verhalten pro Woche reflektieren und sich selbst einschätzen.
Es hat nicht sofort geholfen, aber nach einer Weile kam der Schüler viel, viel besser klar.

Die Mutter dieses Schülers (selbst Lehrerin) hat mir viel später erzählt, dass sie anfangs arg an meinem System gezweifelt hat, aber sehr glücklich wäre, dass ihr Sohn mitlerweile so gut klar käme.

Was wäre wohl gewesen, wenn sie ihre Zweifel direkt zu Anfang mit dem Kind besprochen hätte? Ob das Kind sich dann auf mein System eingelassen hätte????

Nachdenkliche Grüße,
Annette

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von rheinmain am 02.03.2007, 15:48 Uhr

Im Grunde verhalten wir uns als Eltern gegenüber unserem Sohn, 4.Klasse, zurück wenn es um das Thema Lehrer geht. Er liebt seine Klassenlehrerin und die Rektorin und das ist okay so. Er geht gerne in die Schule und das ist uns die Hauptsache. Auch wenn wir manchmal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen über manches Verhalten der Lehrer. Wir greifen grundsätzlich nur ein, wenn es unseren Sohn direkt betrifft, so wie in der letzten Mathearbeit. Aber sonst reden wir auch die Lehrer gegenüber unseres Sohnes nicht schlecht. Auch wenn unser Sohn mit 6 Fehlern im Diktat eine 3+ bekommt und sein Tischnachbar mit 27 Fehler eine 3- - wir sagen nichts, aber wundern dürfen wir uns (Der Notenschlüssel für ausländische Kinder gehört wohl in die Rubrik "Integration" und wird anders bewertet als für deutsche Kinder ?!).
Aber es stimmt schon das es Mütter und Väter gibt die nichts wichtigeres im Sinn haben jede Kleinigkeit an den Lehrern zu bemängeln und an die grosse Glocke hängen. Und das schlimme: Kommt einmal ein Stein ins Rollen.......
Lehrer sind auch nur Menschen und dürfen auch ihre negative Seiten haben. Aber das schadet nicht unbedingt. Auch Kinder müssen lernen, das es nicht nur schönes auf der Welt gibt. Und gerade heutzutage ist es wichtiger denn je das Kinder frühzeitig mit Konfliktsituationen konfrontiert werden um damit schneller und besser umgehen zu können. Die Eltern müssen parallel dazu einfach auch mal lernen ihr Kind "los zu lassen"....

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Re: Das man sich einmischt wenn es um Gesundheitsefärdung u.ä. geht

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 02.03.2007, 15:52 Uhr

Aber ein Schulleiter wird eine unfähige Lehrerin doch nicht los. Was hat er also davon, daß er weiß, wenn sie einfach überfordert ist?

Da ich im Förderverein von Fumis alter und Temis zukünftiger Schule bin, habe ich sehr viel Kontakt zum Schulleiter. Er sagt - natürlich - nicht offen, welche Lehrerinnen er für überfordert hält. Aber wer ihm zuhört und genau schaut, wem er was überträgt, der weiß es bald. Nur: Er kann nix machen. Letztes Jahr ist ihm eine Lehrerin, die wirklich suuuuper ist, vom Schulamt weggenommen worden, stattdessen hat er eine mit weniger Stunden bekommen, die auch längst nicht so engagiert ist. Das hat er sich sicher nicht ausgesucht.

Insofern ist es doch albern, darauf zu warten, daß jemand anders die Lehrerin für überfordert erklärt. Der Schulleiter wird das nicht tun, und das finde ich im Grunde auch okay. Ich fände einen Schulleiter, der sich quasi vor der versmmelte Elternschaft stellt und sagt: Die Frau Meier ist leider unfähig, aber ich werde sie nicht los!", ziemlich zweifelhaft. Er kann nur seinen Laden so organisieren, daß sie möglichst wenig Schaden anrichtet.

So ist es in öffentlichen Schulen in Deutschland. Leider.

Fumi geht jetzt auf eine Privatschule, da ist es anders. Und - man höre und staune - ich merke das sehr deutlich. Nix gegen Fumis alte Schule, ich finde die Schule als solches super und würde Temi auf keine andere Schule schicken wollen. Auf jeder Schule gibt es sone und solche Lehrer - wie in jedem Beruf.

Gruß,
Elisabeth.

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@momworking: Beispiele

Antwort von tinai am 02.03.2007, 19:59 Uhr

Hallo,

ich maße mir auch kein urtiel über die Fähigkeit oder Unfähigkeit an.

Aber wenn sich ein Lehrer im Wutanfall auf den Boden schmeißt und mit den Fäusten trommelt, ist er als Lehrer nicht geeignet. Als Schüler hatten wir unseren Spaß - war für beide Seiten letztlich eine Scheißsituation!

Wenn ein Lehrer zwei Schlaganfälle hatte, Judenwitze macht und im Unterricht einschläft ist er ebenfalls nicht geeignet.

Wenn ein lehrer mehrfach volltrunken in die Schule kommt und sich in sein Kabuff einschließt, ist er nicth geeignet.

Wenn ein lehrer ernsthaft an Elfen und Nixen glaubt und seinen Schülern übel nimmt, dass sie da nicth mitnehmen, ist er wenig geeignet.

O.g. Zwei Lehrer unterrichteten noch bis fast zum Pensionsalter mehr als 15 Jahre.

Es hat mir ncith geschadet, nur meinem Wissen in bestimmten Bereichen, aber "los" geworden sind die die Rektoren nicht. Die sind von einem Gymnasium zum anderen versetzt worden. Nach 20 Jahren haben sie dann alle Schulen durhc und das Pensionsalter erreicht, obwohl alle von den Ausfällen wussten, Eltern beim Oberschulamt Sturm gelaufen sind!

Gruß Tina

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Re: @tinai, ja stimmt schon!

Antwort von momworking am 02.03.2007, 23:36 Uhr

Du hast vollkommen Recht! Bei solchen Kollegen fragt man sich, was wann mit ihnen passiert ist, dass sie so geworden sind.
Ich streite das überhaupt nicht ab.
In meiner eigenen Schulzeit durfte ich auch das eine oder andere Exemplar "genießen".
Ich las im Englischunterricht vorwiegend Lektüre der Zeugen Jehovas (das ist wahr!!!).
In Deutsch wurde mir gesagt, dass ich keine 13 Punkte bekommen werde, da ich per se zu den priviligierten Menschen dieser Gesellschaft qua Geburt gehöre und daher keine gute Benotung bräuchte.
Mein Geschichtslehrer war praktisch taub.
.
.
.
Ich WEIß wovon du sprichst.
ABER:

Der Großteil meiner Lehrer und jetzigen Kollegen ist motiviert, engagiert und pädagogisch durchaus fähig.

Natürlich kommt jeder mal in eine unglückliche Situation und überall gibt es Missverständnisse. Das gehört nunmal zum Leben und der Durchschnittslehrer ist nunmal keine Maschine.

Jetzt aber aus allen Unwägbarkeiten ein riesiges Trara zu veranstalten und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Lehrern zu säen finde ich ziemlich verkehrt.

Vielleicht bin ich auch hoffnungslos naiv, aber ich glaube, dass in der Mehrzahl der Probleme aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.
Außerdem glaube ich, dass die meisten Mütter ein elementares Problem damit haben, ihre Kinder überhaupt in eine Situation zu geben, die sie nicht kontrollieren können und deswegen dauernd irgendetwas finden müssen, was verkehrt ist.
Und ich glaube, dass es Kindern nicht schadet, wenn sie lernen, ob sie eine Person mögen oder nicht und ihnen das nicht von den Eltern vorher "erklärt" werden muss.
LG
Annette

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Momworking damit sind wir genau auf einer Linie...

Antwort von tinai am 02.03.2007, 23:45 Uhr

..und ich stimme Dir in allen Teilen zu.

Auch ich habe den Eindruck, dass manche Eltern es nicht ertragen können, ihr Kind in eine Situation zu geben, die sie nicht kontrollieren können.

Gruß Tina

PS: Und wer nix schafft, macht auch keine Fehler. Das gilt auch für Lehrer. ich finde das "Bestrafungssystem" der Klassenlehrerin meines Sohnes ziemlich bescheuert, aber ich habe keine Ahnung, warum sie es macht und respektiere, dass sie es so macht. Sie wird sich was dabei gedacht haben und ihre Gründe - und: Sie hat mir gegenüber die Ausbildung, 10 Jahre Berufserfahrung und eine Klasse, die sie gerne hat. Da soll sie von mir aus "Weiner" in die Hefte malen, muss ich nicht gutheißen.

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Ich bin Lehrerin....

Antwort von bambi2006 am 03.03.2007, 11:16 Uhr

...und verfolge eure Diskussion natürlich mit großem Interesse.
Manches, das ich lese, stimmt mich traurig, manchem stimme ich zu und anderem muss ich auch widersprechen...

Ich finde auch, dass Eltern Kritik anbringen dürfen und dass sie bis zu einem gewissen Punkt auch Einfluss haben sollten. Ich nehme in meiner eigenen Praxis auch gerne Anregungen und Tipps an. Allerdings mache ich häufig auch die Erfahrung, dass die Art, wie solche Dinge vorgetragen werden, nicht immer die richtige ist. Und hier kommt bei mir der "Respekt" ins Spiel.
Bei all der Sorge, die Eltern sich zu Recht um ihre Kinder machen, ist es schon wichtig, wie sie ihr Kritik an die Lehrer herantragen. Darüber sollte man auch einmal nachdenken... Sicher ist es immer besser, den Lehrer/die Lehrerin direkt anzusprechen, als erst einmal "hintenrum" die Trommel zu schlagen. Viele Missverständnisse lassen sich so schnell klären....
Und man sollte auch den Weg in die Schule suchen, einmal dort mitarbeiten oder hospitieren, damit man die Lehrer und die Art zu unterrichten einmal kennen lernt. Dann relativieren sich viele Dinge.
Lehrer haben auch Persönlichkeit und unterscheiden sich und es wäre schön, wenn Eltern auch einmal ihren Fokus darauf richten können.
Denn ihr könnt mir glauben: ein Lob oder einen Dank bekommt man als Lehrer leider nicht zu hören, auch wenn die Eltern zufrieden sind....
Z.B. für das schöne Geschenk für die Eltern zu Weihnachten...oder dass man in jedem Jahr Laternen bastelt... . Eine positive Rückmeldung würde sicherlich auch bei erwachsenen Lehrern manchmal Wunder tun. Das würde so manchen auch darin bestärken, den Unterricht weiter zu öffnen und zu entwickeln.
Und gewisse Dinge entscheidet nun einmal auch der Lehrer. Und das muss man akzeptieren.

Natürlich weiß auch ich - und zwar noch viel genauer als viele Eltern - dass es bei uns Lehrern auch viele Kollegen gibt, die nicht gut arbeiten. Und es ärgert mich noch viel mehr als euch, dass man mit diesen Lehrern immer in einen Topf geworfen wird und dass man gegen sie so wenig machen kann.

Aber man bekommt als Lehrerin schon häufig viel "Prügel" für Kleinigkeiten. Weil ein Mädchen einmal neben einem Jungen sitzen muss. Weil ein Kind einmal eine Konsequenz auf sein Fehlverhalten zu spüren bekommt. Weil man (andere) Regeln als zu Hause hat und auf deren Einhaltung Wert legt. Weil man zu viel/zu wenig/zu leichte / zu schwierige Hausaufgaben aufgibt...und dass alles am selben Tag.
Und da bekommt man nach einer Weile auch ein dickeres Fell.

Ich selber liebe meinen Beruf und die Kinder. Und bin aus echter Überzeugung Lehrerin. Weil ich den Kindern gut tun möchte. Und dennoch bin auch ich ein Mensch und habe Fehler. Wie jeder von uns.

Liebe Grüße
Andrea

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Ich bin LEHRER an der Uni und unterrichte Grundschullehrer....

Antwort von eva+kids am 03.03.2007, 16:16 Uhr

hi,

meine "Schüler" sind schon etwas älter :) und viele von ihnen werden mal Grundschullehrer.

Mittlerweile ist es Teil der Ausbildung, dass auf die Reibereien mit den Eltern extra hingewiesen wird - einfach, weil die Lehrer vielen Eltern nichts mehr recht machen können.
Viele denken, so ein Lehrer ist Freiwild und obwohl sie selbst keinerlei Quallifikation haben, denken sie, sie können dem Lehrer vorschreiben (wohlgemerkt: nicht gemeisame darüber sprechen!), wie er seinen Beruf aus zu üben hat.

Meine Studenten zerbrechen sich in der Uni den Kopf darüber, wie sie verhaltensauffällige Kinder diszipllinieren können, ohne dass sie gleich als Zielscheibe enden.

Ich weiß nicht, ob RESPEKT angesagt ist - aber ein bisschen mehr VERTRAUEN in den Lehrer würde ich auch begrüßen.

Und ja, wir haben auch ein Schulkind (2. Klasse). Und mein Mann ist Schulleiter (auch noch).
Und nein, ich mische mich in den normalen Ablauf des Unterrichtes ÜBERHAUPT nicht ein - wir gehen noch nicht einmal zum Elternsprechtag, sondern zwei mal im Jahr in die Sprechstunde.

Klar gefällt uns manches nicht - aber hey, wer unterrichtet das Kind?
Wir Eltern oder der Lehrer?


eva

PS:

und natürlich gibt es auch Lehrer, die ihren Beruf verfehlt haben; ich meine dieser Aufschrei der Eltern wegen Kleinigkeiten

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Re: Meckern auf die Lehrer

Antwort von RenateK am 05.03.2007, 9:46 Uhr

Hallo Rheinmai,
da wundert Ihr Euch - bei so einer Notengebung - sagt aber nichts? Das halte ich für verantwortungslos!
Gruß, Renate

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Re: Das man sich einmischt wenn es um Gesundheitsefärdung u.ä. geht

Antwort von RenateK am 05.03.2007, 9:53 Uhr

Hallo,
ja, ich nehme für mich in Anspruch das zu beurteilen, zumal ich mit dieser Meinung bei weitem nicht allein stehe, ein großer Teil der Eltern der Klasse sehen das so.
Und natürlich hat mein Sohn das von sich aus gemerkt. Und genau deshalb, versuche sich nicht sie vor ihm zu rechtfertigen, wenn es dazu keinen Grund gibt.
Gruß, Renate

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