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Geschrieben von sunnymausi am 22.09.2006, 8:49 Uhr

mathe und meine tochter

meine tochter ihre klasse haben am dienstag einen test geschrieben.
sie sind in der 2.klasse.
"was kann ich schon"..
sie hätte eine 4 bekommen als note.
sie denkt manchmal falsch oder garnicht erst mit.
bei minus rechnet sie ganz komisch und bei plus..ich weiß es nicht.
sie liest denk ich auch die aufgaben sich nicht wirklich durch. die eine aufgabe hat sie überhaupt nichtmal gelöst.
ich bin echt am verzweifeln. was soll ich nur tun?
nächste woche dienstag kommt zum 2.ten mal die nachhilfe und ich überlege schon, ob ich die vielleicht nochmal anrufe um ihr dies ans herz zu legen.(?) was meinst ihr?
ich schaute heute morgen nochmal ins ihr kleines deutschheft..und wieder in einem kleinen diktat waren 5 Fehler..
ich weiß bald nicht mehr was ich tun soll..
hat einfach die groß und kleinschreibung nicht beachtet.

 
14 Antworten:

Re: mathe und meine tochter

Antwort von manrique am 22.09.2006, 9:34 Uhr

Hallo,
tja, was kann man tun?!
Üben, üben, üben....

Meine Tochter lässt sich jeden Tag von mir 5 Zeilen in ihrem Übungsheft diktieren.
Das tägliche Üben macht viel aus in Sachen Sicherheit und Schreibtempo.
Ausserdem kauen wir jeden Tag die Eselsbrücken zu Substantiven , Verben und Adjektiven durch.
( Was man anfassen kann, schreibt man gross, was man tun kann klein, Satzanfänge, etc.)

Ihr macht das Spass und es dauert nie länger als 15 Minuten.

Mathe braucht sie nicht viel üben, aber auch hier haben wir schöne Gesellschaftsspiele (Ravensburger, etc.), mit denen man spielerisch üben kann.

Bei meiner Tochter werden jetzt in der 2. Klasse im wöchentlichen Wechsel pro Woche 1 benoteter Test in Deutsch und Mathe geschrieben.
Und ab Januar geht es mit dem 1x1 los.

Wird bei Euch ja auch nicht anders sein, Ihr wohnt ja auch in Brandenburg.

Und wenn dann die Grundrechenarten nicht sitzen , wird es schwierig.

Also - spielerisch und regelmässig üben!
Liebe Grüsse, Anke

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Re: mathe und meine tochter

Antwort von sunnymausi am 22.09.2006, 9:57 Uhr

wir üben doch schon regelmäßig, nur brauchte sie am mittwoch für den test (hab ihn vom dienstag nochmal selbst erstellt in word) über 1 stunde mit hilfe gebraucht. und lust hat sie auch nicht wirklich..
da sie auch nicht jeden tag ihre schulunterlagen bei hat, weiß ich immer nicht wie weit sie genau sind..
alles mitbringen geht aber auch nicht, da ihr dann wieder der rücken weh tut...

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Gespraech mit der Lehrerin?

Antwort von elseKling am 22.09.2006, 10:12 Uhr

Ich wuerde mal ein Gespraech mit der Lehrerin suchen. So 10min ausserhalb der Sprechtage sollten doch drin sein.

Sie weiss sicherlich am Besten wo die Probleme liegen und wie was zuhause geuebt werden sollte.

Vielleicht haben ja alle anderen Kinder auch 5 Fehler im Diktat? Wenn es z.B. nur Gross/Kleinschreibfehler sind wuerde ich mir keine Sorgen machen, ist es eigentlich nur 1 Wiederholungs-Fehler, das kann man doch lernen.

Und Nachhilfe schon in der 2.Klasse ist ja etwas uebertrieben finde ich.

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Re: Gespraech mit der Lehrerin?

Antwort von sunnymausi am 22.09.2006, 10:48 Uhr

ich hab doch mit der lehrerin schon mehrmals über ihre leisungen gesprochen, aber bis jetzt hilft nix..wirklich.
sie hat aber auch gemeint, dass vielleicht eine nachhilfe eine gute variante ist, dass sie mehr den anreiz hat zum lernen, denn bei mir fängt sie meist immer gleich an zu blocken und zu weinen.
und das soll´s ja nicht sein, denk ich, oder?
und um alles wichtige ihr beizubringen, hat frau lehrerin gemeint, dass eine nachhilfe da ganz gut ist. sie hat wahrscheinlich noch kein richtiges einschätzen der zahlenmengen bis 20.
und das finde ich schon recht schwierig.
die lehrerin kann mir also auch nicht wirklich dabei helfen.
und ich habe unzählige male schon versucht ihr aufgaben der 1.klasse zum üben zu geben, aber nicht mal die sind überwiegend richtig.
eine aufgabe wie zum beispiel:
15-8= __
da schreibt sie 13 hin. das stimmt ja nicht. das macht sie aber fast bei jeder aufgabe, die ähnlich ist.
hab zu ihr gemeint, dass sie die aufgaben vielleicht mal so rechnen soll:
15-8=(10-8)+5= __
also erst das in den klammern und dies ergebnis dann +5.
so ist sie klargekommen.
nur als plötzlich wieder 19-5 (oder 2;6;3) da stand, ging wieder alles schief, obwohl ja eigentlich die gleiche rechnung auch geht. nur dann etwas umständlich wäre, denk ich...

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Grundwissen richtig festigen

Antwort von *Aquilina* am 22.09.2006, 11:19 Uhr

Hallo,

hat deine Tochter überhaupt ein Mengenverhältnis???

Bsp. Weiß sie denn überhaupt wieviel an 10 fehlen wenn sie 3 hat????

Wenn nicht, bei uns rechnen sie mit Kisten und Wagons.

Also 1 Wagon beinhaltet 10 Kisten. Dafür gibt es Symbolkarten. Immer eine bestimmte Anzahl von Kisten sind in einem bestimmten System angeordnet (kann dir gern ein Bsp. per Excel-Datei mailen).

Erst wenn das 10er System sitzt im Rechnen, rechnet man weiter bis 20 und probiert im 20er Raum den 10er-Übersprung.

Ansansten nimm erst einmal 2 Würfel und rechnet die Augen zusammen, aber ohne abzuzählen.

LG Cathy

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@*Aquilina* hast post. ot

Antwort von sunnymausi am 22.09.2006, 11:28 Uhr

..

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Re: mathe und meine tochter

Antwort von MamaMalZwei am 22.09.2006, 12:12 Uhr

Am besten wäre es, wenn du ihre Fehler analysierst. Wenn sie bei 15 -8 = 13 herausbekommt, dann hat sie 10 -0 = 10 gerechnet und 8-5 =3. Ergibt zusammen 13. Sie hat also nicht verstanden, dass sie beim Minusrechnen nicht die Stellen vertauschen darf und im Prinzip ab 10 rückwärtsrechnen muss. Du kannst das mit zwei Kartons üben, in die du Murmeln oder Kastanien tust. Sie soll dann von 15 8 wegnehmen und einfach nachzählen, was übrig bleibt. Irgendwann erschließt sich dannvon selbst der Zahlenraum. LG

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Re: mathe und meine tochter

Antwort von Biggi+Jungs am 22.09.2006, 12:37 Uhr

Hallo,

du hast geschrieben deine Tochter hat bei 15-8 = 13 hingeschrieben.

Ich kann mir vorstellen wie sie darauf kommt. Sie hat von 15 erst 5 abgezogen und sich dann gemerkt, dass noch 3 wegmüssen, bzw. irgendwas mit 3.
Und dann hat sie 13 hingeschrieben.

Bietet eure Schule keinen Förderunterricht an?? Das wäre schade.
Kann mir aber vorstellen, dass man als Mutter in Sachen Nachhilfe einen schweren Stand hat, da lassen sich die Kinder nichts sagen.
Deine Tochter geht doch in den Hort. Was sagen denn die dortigen Erzieherinnen zu den Hausaufgaben??

Viele Grüße
Birgit

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Re: mathe und meine tochter

Antwort von AndreaL am 22.09.2006, 14:12 Uhr

Hallo,

och mönsch... die arme Maus.

Ich schreibe Dir mal der Reihenfolge nach auf, was ein Kind können muss, um in Mathe erfolgreich lernen zu können:

- Stück für Stück Zuordnung: Du legste eine Reihe z.B. Knöpfe und sie legt für jeden Knopf GENAU einen Knopf. Nicht mehr...

- Mengeninvarianz - Du legst die Knöpfe in einer nicht geordneten Menge vor Euch auf den Tisch. Lässt sie die Anzahl zählen. Danach veränderst Du die Menge, in dem Du die Knöpfe näher an einander schiebst/weiter auseinanderschiebst. Sie muss dann sicher sein, dass sich die Anzahl NICHT verändert - die Menge sich also NICHT verändert hat.

- Wenn sie das kann, fängst Du an und sicherst mit ihr die Aufteilung der Mengen bis 10 in ihre unterschiedlichen Summanden. Also

1=0+1
2=1+1, 2=0+2
3=1+2, 3=0+3
4=1+3, 2+2, 4+0
usw.

DAS muss sie im Schlaf können. Hier könntest Du unter dem Stichwort 'Schüttelkästen' mal im i-net suchen.

Wichtig ist dann die 10 und das Auffüllen BIS zur Zehn. Das musst Du immer immer wieder wiederholen, bis sie im Schlaf sagen kann 'von 8 bis 10 sind 2'....

ERST wenn sie diese Schritte kann, ist sie überhaupt dazu in der Lage über den Zehner hinaus zu rechnen.

Ich wünsche Euch alles Gute und empfehle ruhig der Kl.lehrerin noch mal auf die Füße zu trete, dass die Euch Tipps für zu Hause gibt.

LG

Andrea

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@Biggi+Jungs, MamaMalZwei

Antwort von sunnymausi am 22.09.2006, 15:50 Uhr

die erzieher aus dem hort sagen garnix.
die lassen nur die hausaufgaben machen und wenn die kids fertig sind, dann sind sie eben fertig. da wird nicht kontroliert, ob etwas wirklich falsch ist.
ich schau meist zu haus in ihren ranzen und sehe es dann erst und dann wird versucht zu berichtigen.
denn wie soll sie es denn lernen, wenn sie mit falschen hausaufgaben nach haus geschickt wird?

förderunterricht macht die lehrerin nur 1x/monat. mehr nicht.

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Re: @Biggi+Jungs, MamaMalZwei

Antwort von MamaMalZwei am 23.09.2006, 10:17 Uhr

Das ist natürlich Mist, man muss bei den Kindern schon die Hausaufgaben kontrollieren. Kannst du die Erzieher im Hort nicht mal darauf ansprechen? Und wenn sie sich nicht darauf einlassen würde ich den Träger des Hortes darauf ansprechen. Die sind bestimmt nicht wild darauf, dass jemand, der sich ja darauf verlässt, dass seine Kinder im Hort gut aufgehoben sind, im Bekanntenkreis erzählen muss, ja aber die Hausaufgaben werden nie kontrolliert!
Ich denke, dass Deine Tochter auch mehr Hilfe braucht beim Mathelernen. LG

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Rechenhilfen

Antwort von kiaranina am 23.09.2006, 11:53 Uhr

Warum darf sie nicht mit den in der Schule vorhandenen Rechenhilfen rechnen ? Die haben da doch kleine Würfel, Schiffchen mit 10 Stäbchen drin ... .

Lasst ihr doch ihr eigenes Tempo ! Irgendwann klappts dann auch ohne. Wie alt ist sie denn ?. Ist vielleicht auch besser fürs Selbstvertrauen wenn sie denkt "ich brauche noch Rechenhilfen" als "ich mache immer alles falsch".

Habt Ihr schon Fingertechniken beim Minusrechnen höherer Zahlen ausprobiert ?

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Fachdidaktik der Mathematik ..

Antwort von Ulli am 24.09.2006, 9:17 Uhr

Hi,
ja klingt als fehlten der Lehrerin die Kenntnisse in Fachdidaktik. Also ich hab da auch keine Ahnung von, aber da meine beiden Eltern Hauptschullehrer waren/sind, habe ich den Ansprechpartner vor der Tür. Wenn unsere Tochter (auch 2. Klasse) bestimmte Rechenaufgaben immer falsch macht (letztes Beispiel: ?? -10 = 4 und ?? -10=6), dann fragen wir halt die Fachleute. Und die haben das Ruckzuck (meist max. 15 min) erklärt und das Problem ist gelöst.
Aber ganz ehrlich, ich find's schlimm, dass die Schule das nicht leisten kann. Das ist absolut keine Chancengleichheit.
Ich bin sogar der Meinung, dass jeder der an der Grundschule Mathematik oder Deutsch unterrichtet, ein entsprechendes Fachstudium + Didaktik des Faches gelernt haben sollte. Sorry, aber wenn jemand Kunst und Grundschulpädagogik studiert hat, der kann den Kindern das Rechnen genauso gut oder schlecht nahe bringen, wie ich selbst.
Viele Grüße
Ulli

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@kiaranina und allen anderen, vielen dank für eure vielen antworten

Antwort von sunnymausi am 25.09.2006, 8:34 Uhr

meine tochter ist 7 jahre alt, wird erst im februar 8.
ich war ja am samstag in mecklenburg, bei meiner schwiegermama und da war auch die schwester meines mannes.
diese ist gerade dabei in einer grundschule zu lehren.
sie ist noch mittendrin in ihrer studierzeit.
ich hab sie mal gefragt, wie sie es den kids beibringt.
15-8= ?
sie meinte (glaube ..oben auch schonmal genannt):15-(8-3)=
und wie rechne ich dann den rest?
sind doch auch 2 aufgaben in einer, oder?
15-5-3= ? (wäre doch besser, oder?
nur weiß sie leider nicht, wie man die zahl teilt, da sie ja noch nich das volle verständnis hat für die zahlen von 1-10)
das muß sie doch erstmal verstehen, oder nicht? sonst bringt´s doch alles nix und dahinter ist sie leider noch nich gekommen.
weder mit stäbchen, noch mit obst, geld oder anderes..
mit ihrem kükkasten (groß) hat sie aber sehr oft 20 von 24 aufgaben richtig.

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