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Geschrieben von Reni+Lena am 12.03.2008, 10:10 Uhr

Langsam aber stetig....

entwickel ich immer mehr Groll gegen die lehrerin meiner Tochter.
Hab ja neulich schon geschreiben, dass sie regelmäßig den Unterricht verläßt, sich Tee etc holt und die Kids mit "Stillarbeit" beschäftigt...naja, aber das hatten wir schon.
gestern jetzt kam lena mit einem Test nach hause.
Es war ein deutschtest, eine Personenbeschreibung. Angeheftet war ein vorgedruckter zettel mit bewertungssystem.

So in der Art:
Kopf beschrieben
Körper beschrieben
Kleidung beschrieben

Satzanfänge abwechslungsreich
Wiewörter benutzt
rechtschreibung
Satzbau
usw...

dahinter immer eine Punktzahl

Untern
Du hast X Punkt von Y erreicht...Note XY


Die Kinder haben das ohne Kommentar zurückbekommen.
Die Arbeit wurde auch nicht besprochen etc.
So, nun frage ich mich..muss ein Kind in der 2.Klasse scon fähig sein, sich diesen Anhang durchzulesen, zu kapieren, und dann auch noch zu erkennen, ahaaa, da fehlen mir 2 Punke, ich muss das nächste mal den Kopf besser beschreiben und mehr WIE-Wörter benutzen.

Was lernen die Kinder da bitte draus? Oder ist das jetzt meine Aufgabe das mit ihr zu besprechen????
Ich hätte ja nichts gesagt, wenn sie einen kurzen Kommentar drünter geschrieben hätte, so nach dem Motto:
Du hast das mädchen genau beschrieben, aber achte das nächste Mal besser auf die rechtschreibung und beschreibe die Kleidung genauer...oder so in der Art!

Wie handhaben das eure Lehrer?
genauso, oder ist unsere ein besonders faules Exemplar?

Lg reni

PS. Lena war nicht schlecht, hatte eine 2, ihr fehleten nur 2 von 17 Punkten, aber die fehlten ihr genau deswegen, weil sie nicht auf Kleinigkeiten bei der kleidung geachtet hat. Wenn ich das nicht mit ihr besprochen hätte, wüßte sie es bis jetzt nicht!

 
28 Antworten:

Re: Langsam aber stetig....

Antwort von RenateK am 12.03.2008, 10:22 Uhr

Hallo Reni,
also ich finde das gut, was die Lehrerin gemacht hat, war bei uns genauso und ist in meinen Augen viel besser als irgendein bla-bla-Kommentar. Ich finde schon, dass ein Kind in der 2. Klasse diesen Anhang verstehen können sollte.
Gruß, Renate

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von sunnymausi am 12.03.2008, 10:33 Uhr

Meine Tochter hätte probleme damit denk ich und ist in der 3.Klasse.
Aber sie hat eh eine Lese/Rechtschreischwäche und eine Rechenschwäche und versteht auch nicht eine Aufgabenstellung...muss ihr "eigentlich" erklärt werden, aber genau das meint unsere Klassenlehrerin nicht tun zu müssen und behandelt meine Tochter weiterhin, als eine "Alleskönnerin" !
Find ich echt frech.
Werde dies aber bald mit Ihr abklären, so geht´s einfach nciht.

Aber wenn man einem Kind es erklärt (was "normal" in der Schule ist), dann müsste es das auch in der 2.Klasse verstehen.

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von dani_j_j am 12.03.2008, 10:48 Uhr

hm, viele Eltern wollen es genauso, dann können sie genau vergleichen, wie gut sie Ihre Erziehungsarbeit am Kind vollrichtet haben und mit Ihrem Kind gelernt haben ;-))))
Ich glaub übrigens nicht, dass sie faul ist, sie hat es sich genau durchgelesen und bewertet, das erfordert viel mehr Mühe, statt einfach prima drunterzuschreiben
allerdings find ich das an unserer Schule besser - da steht was ganz persönliches drunter, positiv motivierend, mit einem Ausblick
"Prima, du hast sehr viele Aufgaben richtig gerechnet, prüfe das nächste mal deine Ergebnisse nochmal sorgsam, damit du keine Aufgabe übersiehst" oder so ähnlich "Prima du weiss schon sehr viel über das Eichhörnchen" "Alles richtig, schreibe bitte das nächste mal die Rechenzeichen untereinander"
wie gesagt, sehr frei interpretiert, die Hefte sind in der Schule...
lg
Dani

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von sumse am 12.03.2008, 11:12 Uhr

Das Anheften dieses Zettels hat nichts mit "Faulheit" zu tun, sondern damit, die Bewertung strukturierter und vergleichbarer zu gestalten, was bei Aufsätzen häufig ein Problem ist, vor allem wenn die Bewertung auf einem freien Kommentar beruht.
Woher weißt du, dass das System nicht besprochen wurde?

Ich denke, du steigerst dich *sorry* da in etwas hinein ("Mein Groll wächst") und ich kann dir nur dringend raten, a) dich mit der Lehrerin zusammenzusetzen und mit ihr zu besprechen, was dich beschäftigt oder b) dich mal locker zu machen.

Was genau willst du ihr eigentlich anlasten? Oder projizierst du vielleicht einen Problemwust auf die Lehrerin, den du eigentlich mit dir selber hast?

Wenn deine Tochter (nicht DU!) ernsthafte Probleme mit der Frau hat oder du das Gefühl (und mehr scheint es nicht zu sein) hast, dass etwas schiefläuft, mach einen Termin aus. Sonst spürt deine Tochter irgendwann auch den "Groll" (allein das Wort!) und das ist fatal. da sie dann zwischen den Stühlen sitzt. Ich hoffe, du bist dir dessen bewusst.
Schutt abladen im Internet bringt deiner Tochter auch nichts.

LG sumse, Grundschullehrerin, die sich von den Eltern manchmal mehr Ehrlichkeit und Mut wünschen würde. "Groll" hegen im stillen Kämmerlein oder noch besser beim Kaffeeklatsch ist oft ablenken von den eigenen Problemen :-)

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von Pauline04 am 12.03.2008, 11:35 Uhr

Den Anhang beim Aufsatz find ich grundsätzlich schon positiv.

Sowas hätte ich mir gewünscht - die Noten bei den Aufsätzen bei meinem Sohn kann ich selten nachvollziehen und nehm' sie halt so hin. Da steht nur kurz ein Satz drunter.

Der sagt nicht wirklich was aus. Von daher fände ich so eine "Bewertungstabelle" schon klasse. Kenne viele Schulen an denen das so gehandhabt wird.
Unsere Lehrerin geht mit dieser Klasse in Rente - denke da hätte es wenig Sinn gemacht ihr sowas vorzuschlagen. Denn sie hat es SCHON IMMER so gemacht und so bleibt es.

Von daher: Anhang ist positiv. Durchsprechen / Erklären sollte sie es den Kindern allerdings schon. Da geb ich dir Recht.

Wenn sie ansonten okay ist, würde ich über das Tee/Kaffee holen auch mal wegsehen :-))

Ärgere dich nicht zu sehr, hat wenig Sinn. Vielleicht schreibst Du ihr einen freundlichen Zettel ob sie Deiner Tochter den Anhang mal erklären könnte - vielleicht kommt sie dann von selbst drauf.

Pauline

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von mamaj am 12.03.2008, 11:37 Uhr

Ich finde diesen Anhang sehr gut und denke ein/e Schüler/in der 2.Klasse sollte diesen durchaus verstehen.

Und wenn nicht, dann muß der/die Schüler/in den Lehrer fragen, oder zur Not eben auch mal Mama.


Wir handhaben das so das Fragen, die die Schule betreffen, von meiner Tochter selbstständig mit der Lehrerin geklärt werden.
Ich denke, ich erkläre wirklich schon genug, was das Leben betrifft, für die Schule ist jemand anderes zuständig...ich kann den Part sehr gut mit der Lehrerin teilen ;-)

LG
mamaj

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Re: Langsam aber stetig....@sumse..lang

Antwort von Reni+Lena am 12.03.2008, 12:01 Uhr

Meine Tochter bekommt nicht mit, dass ich mit der lehrerin nicht zufrieden bin. Ich möchte auch nicht, dass sie sich von mir beeinflussen läßt, da sie recht glücklich in der Schule ist, und ihre lehrerin sehr gern hat.
es sind nur in letter zeit mehrere Sachen aufgefallen, die ich einfach nicht gut finde.
1, Hausaufgaben werden in der schule zwar gemeinsam verbessert (die kinder lesen die Ergebnisse vor, die anderen hacken ab, oder verbessern) aber was bringt das meinem kind.
Ist etwas falsch, wird es halt richtig hingeschrieben..lerneffekt NULL.
die lehrerin hat keinen Einblick, wo die Kinder Schwächen haben, die hefte werden von ihr nicht angeschaut.
Ich kann dann zu hause mir anschauen..ok, sie hat viel minus falsch, also muss ich Minus üben, oder...sie hat das rechendreieck nicht kapiert, ich muss es ihr nochmal erklären. ist das meine Aufgabe?

2, Und eben genauso bei der oben angesprochenen probe. Wie sollen die Kinder denn nun kapieren was sie falsch gemacht haben? dieser zettel ist zwar für Eltern verständlich...ich weiß wo die Punkte fehlen, kann mir den Aufsatz nochmal durchlesen und vergleichen, aber meine Tochter kann das nicht. Und dass es nicht besprochen wurde weiß ich weil ich meine tochter gefragt habe. das hätte ja auc individuell für jedes kind passieren müssen. deshalb hätte ich einen kurzen Kommentar drunter für das kind wichtig gefunden. Und bei 19 Kindern..naja wäre schon möglich gewesen.

3, War ich bei ihr schon öfters in der Sprechstunde. ich gehe so alle 3-4 monate um auf dem laufenden zu bleiben, weil lena so wenig erzählt.
Jedesmal wenn ich komme und nachfrage, wie lena denn Mitarbeitet usw...muss sie erst in ihren Unterlagen suchen und liest mir dann vor, was sie sich dazu notiert hat.
Entschuldigung. die frau ist Klassenlehrerin und hat 19 Kinder. sie ist nicht fähig mir aus dem Stegreif zu sagen, ob lena auffällig ist, ob sie sich meldet, mitarbeitet, ob es Probleme gibt usw.
Auch weiß ich doch spontan ob ein Kind nun ein guter oder schlechter Schüler ist. Meine Tochter hatte bisher nur 1er und 2er, ist vorzeitig eingeschult usw. So etwas hab ich als lehrerin doch im kopf, oder?
Vielleicht verlange ich ja zuviel, aber wenn ich als krankenschwester auf Station arbeite,muss ich doch meine Patienten auch im Kopf haben, und die sind nur ein paar tage da. meine Tochter hat diese lehrerin von Anfang an, nun das zweite jahr..da kann ich doch erwarten, dass sie mir ohne Notitzzettel etwas über sie sagen kann!

Als nächstes regt mich auf, dass sie zwar mit ihren noten zufrieden ist...klar, aber über ihre Arbeitsweise meckert (nachdem sie in ihrem notitzheft geschaut hat).
Sie kann ja anmerken dass etwas nicht in Ordnung ist, aber dieses Vorwurfsvolle...das kann man doch zu hause spielerisch trainieren, naja..da merkt man das Alter schon blabla geht mir auf den keks.
Lena ist ein zerstreuter Professor, war sie schon immer, wird sie auch bleiben, mein mann ist es heute noch. Was bitte soll ich da zu hause üben? Es ist nicht etwas so, dass sie total chaotisch ist, aber sie hat braucht halt manchmal etwas länger ihre Sachen her und weg zuräumen, oder kann sich schlecht konzentrieren wenn Lärm (wie ich schon beschrieben habe) in der Klasse ist.
So, nun sag mir mal einer wie ich so etwas trainieren soll? Abgesehen davon, dass ich finde, sie hat in der Klasse für Ruhe zu sorgen . Soll ich ihre Schwestern durch ihr Zimmer jagen wenn sie hausaufgaben macht, damit sie lernt sich bei Unruhe zu konzentrieren, oder was?
Wenn ich um konkrete vorschläge von der lehrerin bitte, kommt...Nichts!
und dass sie zerstreut ist...liebe zeit, andere kinder in ihrer klasse sind die reinsten Chaoten, da siehts in lenas Schultasche und Hirn dagegen frisch aufgeräumt aus. nur...und das ist der Punkt...diese kinder wurden auch nicht frühzeitig eingeschult....
Ich bin überzeugt davon, dass es bei lena nicht vom Alter abhängig ist, sondern ein Charakterzug von ihr...wie soll ich den ändern. mehr als zu ause anzuhalten ihre Sachen zu ordnen, ihr zimmer aufzuräumen usw kann ich auch nict machen. und komischerweise klappt es zu hause sehr gut, da gabs nie Probleme. und in der Schule kann ich nicht drauf einwirken, da sitz ich ja nicht daneben, da ist es nicht mein job.
Also...
Ach was reg ich mich auf...ich hab nur das gefühle, die lehrerin kann lena nicht ausstehen (gut, sie muss sie auch nicht heiraten) und ist irgenwie genervt von ihr.
zudem finde ich, macht sie sich ihren Job etwas zu leicht. ich bin ja wirklich engagiert, achte auf hausaufgaben, zettel unterschreiben, erkläre, schau dass alles paßt usw. aber irgendwann frage ich mich, warum sie überhaupt in die Schule geht? arbeitsblätter gibts im Internet, und wenn meine Tochter etwas nicht versteht, wird es eh nur von mir erklärt und darauf geachtet, dass der Stoff sitzt...
Andere mütter, die mit lena in die klasse gehen, kümmern sich da weniger, und das ergebnis sieht man, die hinken hinterher und kommen (schon in der zweiten) auf keinen grünen zweig mehr. und das sind keine "dummen" Kinder!

Ach, jetzt hab ich wieder ewig geschrieben, mir geht so viel durch den kopf...ich möchte die lehrerin nicht direkt drauf ansprechen, ich denke sie weiß selber, dass sie es sich etwas leicht macht. und ob sie meine Tochter nun mag, oder nicht, ist mir eigentlich egal, solange sie es meine Tochter nicht spüren läßt.

Lg reni

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von mona32 am 12.03.2008, 12:21 Uhr

Hm, mit der Sache mit der Bewertung, finde ich ok und normal....
Und bei uns werden die Hausaufgaben auch gemeinsam so kontrolliert.
Das mit dem Kaffee/Tee nicht...
Da hilft halt nur wirklich sich nochmal zusammensetzen......allerdings weiß unsere Klassenlehrerin immer recht gut über ihre Kinder in der Klasse Bescheid....
Gruß,
Mona

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Re: Langsam aber stetig....@sumse..lang

Antwort von RenateK am 12.03.2008, 13:17 Uhr

Hallo Reni,
das ist jetzt halt viel und Du solltest vielleicht wirklich mal mit der Lehrerin in Ruhe reden.
Bei den Hausaufgaben sammelt die Lehrerin bei uns (4. Schuljahr) auch die Hefte regelmäßig ein, das war vorher bei der auch nicht, die hat sich drauf verlassen, dass die Eltern kontrolliert haben, das finde ich tatsächlich daneben (das kontrollieren durch die Eltern ist jetzt bei uns "verboten") und das ist gut so.
Aber was die Arbeit betrifft, verstehe ich das immer noch nicht. Sie kann doch den Aufsatz nicht mit jedem Kind einzeln besprechen. Dieses Formblatt finde ich nach wie vor sehr gut, weil es die Aufsatzbewertung durchschaubar macht. Und sollte sie das mit jedem Kind einzeln besprechen, das reicht doch mit der ganzen Klasse zusammen und dann sollte ein Zweitklässler sich doch selber ansehen können, wo es bei ihm hakt. Das ist doch viel besser als einfach ein persönlicher Kommentar, es steht dann doch da genau was fehlt. Ich verstehe das PRoblem nicht.
Das mit der Arbeitsweise würde ich einfach ignorieren, solange die Noten stimmen. Ist bei uns auch so, kümmer ich mich nicht mehr drum. Mäkelt sie Deiner Tochter gegenüber auch rum oder macht sie das nur bei Dir. Bei letzterem kann es Dir doch egal sein, Du bist ja nicht bei ihr im Unterricht.

Wir hatten übrigens wirklich drei Jahre eine Lehrerin, die sehr problematisch war, weil sie nur mit dem Durchschnitt umgehen konnte. Abweichungen waren bei der nicht drin und nicht handhabbar. So schlimm hört es sich bei Euch nicht. Wenn es wirklich schlimm ist, sollte man übrigens meiner Meinung nach das mit dem Kind besprechen und seine KRitik auch gegenüber dem Kind frei äußern und den Umgang damit klären. So tun als sei alles ok, wäre dann falsch. ABer bei Euch scheint ja die Tochter keine Probleme zu haben, da würde ich die Sachen einfach etwas leichter nehmen, zumal die Noten ja stimmen.

Gruß, Renate

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Re: Langsam aber stetig....@sumse..lang

Antwort von Miolilo am 12.03.2008, 13:54 Uhr

Dir ist aber schon klar, dass deine Tochter noch ein paar Jährchen in die Schule muss, oder?

Wenn du dich weiterhin so über diese Dinge aufregst, wir das eine seeeeehr lange Zeit...;)

Abgesehen davon zeigen einige deiner Äußerungen taktlos und simpel:
-("...da merkt man das Alter schon blabla geht mir auf den keks."

- "...Als nächstes regt mich auf, dass sie zwar mit ihren noten zufrieden ist...klar, aber über ihre Arbeitsweise meckert (nachdem sie in ihrem notitzheft geschaut hat).
(...)Lena ist ein zerstreuter Professor, war sie schon immer, wird sie auch bleiben, mein mann ist es heute noch." - ach so, und dann hat sie das kommentarlos zu aktzeptieren?? "

- "Jedesmal wenn ich komme und nachfrage, wie lena denn Mitarbeitet usw...muss sie erst in ihren Unterlagen suchen und liest mir dann vor, was sie sich dazu notiert hat."

Notizen machen und nachzuelsen ist für dich ein Zeichen von Unprofessionalität?? Gut, dass das Schulamt das anders sieht....

Und als Krankenschwestern notiert und dokumentiert man nichts und schaut dann auch nicht bei jeder Visite dort rein, um dem Arzt Fragen zu beantworten...?
Was ich im übrigen sehr richtig und wichtig finde.

Ich bitte dich, dieser Vorwurf ist sehr lächerlich!!

Ich mag gar nicht weiter auf deine "Anklagen" eingehen, weil sie allesamt an den Haaren herbeigezogen sind.

DU machst dir deine Probleme mit der Lehrerin selber!!!

Miolilo

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Re: Langsam aber stetig....@sumse..lang

Antwort von Reni+lena am 12.03.2008, 14:18 Uhr

Was die Zerstreutheit betrifft:
Ja, sie hat es hinzunehmen und mir das nicht jedesmal als "das muss aber besser werden, daran muss man arbeiten" aufs Butterbrot zu schmieren. Als wenn ich für die Charakterzüge meines Kindes zuständig sei. Aber ist mir schon klar...ist unbequem für sie...
Und wenn sie es schon bemäkelt, dann soll sie wenigstens einen konkreten Vorschlag bringen, wie mein kind das verbessern kann. Aber da kommt nichts.
Kann auch nichts kommen, weil man den Charakter eines menschen nicht ändern kann. Das eine Kind ist eben eher schüchtern, das andere vorlaut, das eine sehr gewissenhaft und das andere eben zerstreut. mehr als sagen kann ich es meiner Tochter auch nicht!

Und..ich habe nichts dagegen, wenn jemand zusätzlich noch schaut, was man sich notiert hat, um auch nichts zu vergessen, kein Thema. Aber wenn sie gar nichts sagen kann, ohne in ihr heftchen zu schauen, dann ist das für mich ein zeichen von absolutem dessinteresse oder gänzlicher zerstreutheit (meine Tochter darf es aber nicht sein!)

sicher notiert eine Krankenschwester wichtige daten und Handlungen in den Unterlagen. das dient aber der Dokumentation für die kassen und nicht der Gedächtnisstütze.
Kein mensch verlangt, dass sie sich genau an die noten etc erinnern kann, genausowenig wie eine Krankenschwester sich an jede tablette oder urinmenge erinnern kann. Aber sie weiß zumindest, dass herr X heute gepinkelt hat, schlecht drauf war, beim Röntgen war und heute morgen gewaschen wurde. Das muss man sich nicht aufschreiben. Und genauso erwarte ich auch von einer Klassenlehrerin, dass sie sich erinnern kann, ob ein Kind mitarbeitet, heult, ständig aufs Klo geht, sich verbesser, verschlechtert, in letzter zeit etwas besonderes war usw. und das, ohne in Unterlagen zu wühlen.


Lg reni

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Hattest du nicht neulich

Antwort von tathogo am 12.03.2008, 15:15 Uhr

schon mal gepostet so in die Richtung"die Lehrerein mag mien Tochter nicht".

Ich vermute dass da bei euch so oder so der Wurm drin ist;o)
Solche Aussagen finde ich nämlich sehr gewagt.

Zu der Arbeit kann ich nur sagen:Ich finde das völlig in Ordnung und finde auch dass ein Zweitklässler das verstehen kann/sollte.

Die Hausafgaben werden bei uns genauso kontrolliert...wie solls denn sonst gehen???Meinst du die Lehrerin kann täglich 19 Hefte einzeln durchgucken(und am Besten noch Bienchen drunterkleben?!)*lol*

Wir handhaben das so:Wenn meine Kids was nicht verstanden haben bzw was falsch war bei den Hausis,dann fragen sie entweder die Lehrerin oder eben mich dann zu Hause und ich guck noch mal drüber und erkläre ggf...und ich finde schon dass das zur Elternaufgabe gehört ;o)

"Meine Tochter hatte bisher nur 1er und 2er, ist vorzeitig eingeschult usw. So etwas hab ich als lehrerin doch im kopf, oder?"

Mhm...ich denke schon du erwartest ein bissl viel...und ausserdem:wenn deine Tochter doch so gut ist und nur 1er und 2er hat...dannn versteh ich nicht warum du alle 3-4 Monate zur Lehrerin gehst um sie zu"befragen" wie deine Tochter so steht?!

Freu dich doch einfach dass dein Tochter offenbar eine gute Schülerin ist und dass sie offenbar sowenig"Ärger" macht dass sie der Lehrerin nicht weiter auffällt.

LG
Tanja

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Re: Hattest du nicht neulich

Antwort von Reni+lena am 12.03.2008, 17:55 Uhr

ich frage nicht nach, wie meine tochter so steht, das weiß ich selber, sondern ob in der Schule alles ok ist. Die noten sagen ja nichts über das verhalten, die Mitarbeit etc aus. So kam z.b auch raus, dass sie bei der "Stillarbeit" immer nur die Hälfte schafft, weil ihr der Lärm zu schaffen macht. So etwas sieht man nicht an den noten.
und ja, doch, ich erwarte, dass die Lehrerin hin und wieder die Hefte der kinder durchguckt um einen Anhaltspunkt zu bekommen, ob die hausaufgaben ordentlich und richtig gemacht werden. meine Tochter könnte bei jeder Matheaufgabe 99 hinschreiben, es würde nicht auffallen.
Und ich sehe es nicht als meine Aufgabe dem kind etwas zu erklären was es nicht verstanden hat.

und was die Probe betrifft..wie soll ein Kind anhand dieser Aufstellung kapieren was es falsch gemacht hat?

Abwechslungsreicher Satzbau... aha, da zeigst du mir mal einen Zweitklässler der kapiert was das heisst und was er dann anders machen soll. Zumal da ja auch nicht stand wie viele Punkte in den einzelnen bereichen zu erreichen waren. Nur eben die erreichte Punktzahl.

Und was heisst hier..."der Wurm drin" ?
Es hat mich 3 Nachrichten und einen Anruf gekostet, dass Lena Bücher der dritten, vierten Klasse aus der Schulbib ausleihen durfte.
Sie hat nunmal an diesen Leselöwen etc bücher der zweiten Klasse kein Interesse mehr, und liest die in 10 Minuten durch.
Was ist denn da bitte so schwer dran dem kind dann zu erlauben bücher der nächst höheren Klasse auszuleihen ?
Die Kinder lesen ständig im Unterricht vor, es gibt leseproben, lesewettbewerbe usw. Lena ist dem ganzen einfach weit voraus, weil sie schon lange und viel liest.
So etwas muss einer lehrerin dann doch auffallen, oder nicht? jedenfalls hat Lena sie selber gebeten, ob sie nicht dickere interessantere bücher ausleihen darf...ach nein....Antwort der lehrkraft.
Toll, so schafft man es als lehrerin dem kind dem Spaß am lesen gänzlich zu rauben.
Erst als ich nach drei vergeblichen Nachrichten sie angerufen habe, hat sie sich bequemt in ihren "Unterlagen" nachzusehen.
Ach ja, stimmt, die Lena kann ja schon so gut lesen...na dann können wir es mal probieren....vielleicht sollte sie aber auch nur 2 leselöwen nehmen, wenn sie schon so schnell liest*örks*
(Sie hat am samstag 2 Hanni/nanni gelesen)

Verstehst du? Sie hat Null Ahnung was ihre Schüler so können, machen, Schwächen und Stärken haben....
Und selbst wenn ein Kind mal was erzählt...2 Tage später ist es vergessen.
(Ich habe Lena vor ein paar Wochen mal vom Unterricht befreien lassen, weil sie auf einem Eiskunstlauf-Wettkampf im Ausland war, sie hat gewonnen und am montag stolz den Pokal mit in die Schule genommen und hergezeigt. 3 tage später als ich zufällig in der Sprechstunde war fragt sie mich doch tatsächlich, ob vielleicht etwas Sport ihre Konzentration fördern würde. Und ob ich sie neben dem Schulsport nicht vielleicht noch etwas Sport machen sollte. ich dachte ich höre nicht richtig! ich hab mit ihr persönlich wegen der Schulbefreieung gesprochen, ich habe schriftlich nochmal aufgeführt was, wann, wohin , ich habe ihr am Anfang jeden Schuljahres mitgeteilt dass sie das macht, und ihr eine Bestätigung ihrer Trainerin gebracht...wegen den blauen Flecken, nicht dass sie auf falsche gedanken kommt.
Sie hat 4 mal die Woche Training, Leistungssport..ist durchtrainiert...biegsam wie eine feder und hat Oberschenkel wie ein Preisboxer...und da frgat die mich, ob vielleicht etwas Sport helfen würde??????????????????Und ja, den Sportunterricht macht sie auch.

Nein, ich revidiere meine Aussage, dass die lehrerin sie nicht mag...sie ist ihr schlichtweg sch...egal, es ist pures Desinteresse!

Lg reni

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Danke für die lange Antwort.....

Antwort von sumse am 12.03.2008, 18:13 Uhr

...du hast dir viel Arbeit gemacht, um deine Probleme detailliert zu schildern.
Nach wie vor kann ich mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass du hier ganz schön Luft pumpst, landläufig gesprochen machst du m.E. aus mehreren Mücken einen Riesenelefanten.



"Meine Tochter bekommt nicht mit, dass ich mit der lehrerin nicht zufrieden bin. Ich möchte auch nicht, dass sie sich von mir beeinflussen läßt, da sie recht glücklich in der Schule ist, und ihre lehrerin sehr gern hat."

Kinder sind nicht dumm. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen sind sie hochsensible Wesen und man kann kaum etwas vor ihnen verbergen. Und gerade wenn deine Tochter ihre Lehrerin liebt, solltest du versuchen auch mit dem was sie tu klarzukommen.
Oder aber es durch ein Gespräch aus der Welt zu schaffen.


"es sind nur in letter zeit mehrere Sachen aufgefallen, die ich einfach nicht gut finde."

Was ist denn "gut"? Wie soll die L. deiner Meinung nach die Dinge handhaben?
Ich habe 26 Schüler und kontrolliere NICHT täglich jedes einzelne Heft. Würde ich das tun, bräuchte ich mir nichts anderes vorzunehmen. In meiner Klasse fragen die Kinder allerdings nach, wenn sie etwas nicht verstehen und es wird im Klassenverband bzw. Förderunterricht aufgearbeitet.
Lass sie doch ihre Arbeit machen, die mir nicht so schlecht zu sein scheint!



"die lehrerin hat keinen Einblick, wo die Kinder Schwächen haben, die hefte werden von ihr nicht angeschaut."

Das sind m.E. ganz üble Vorwürfe, die du dringend mit der Lehrerin besprechen solltest. Im Übrigen kann ich mir das fast nicht vorstellen. Wenn ich es richtig verstehe, werden regelmäßig Lernkontrollen geschrieben (müsste sie in Klasse 2 gar nicht machen), schon allein deshalb hat sie mit Sicherheit gute Einblicke in den Lernstand der Kinder!! Dazu muss sie nicht täglich die Hefte kontrollieren-zeitlich nicht machbar!



"Ich kann dann zu hause mir anschauen..ok, sie hat viel minus falsch, also muss ich Minus üben, oder...sie hat das rechendreieck nicht kapiert, ich muss es ihr nochmal erklären. ist das meine Aufgabe?"

Jain! Ich bin auch Mutter einer Erstklässlerin und fühle mich durchaus mitverantwortlich für die Lern- und Leistungsentwicklung meines Kindes. Ich finde die Zeit in der Schule reichlich knapp, um als Lehrer alles im Blick zu behalten und die Hausaufaben werden numal zu Hause gemacht. ICH als Mutter fühle mich mit in der Pflicht, Probleme zu beseitigen. Es ist MEIN Kind. Aber das muss jeder selber wissen :-)




Zu deinen weiteren Vorwürfen sei folgendes angemerkt:

Warum um Himmels Willen regst du dich so darüber auf, dass die Lehrerin beim Gespräch in ihre Notizen schaut? Es ist doch toll, dass sie sich überhaupt welche macht, das spricht dafür, dass sie Einzelbeobachtung betreibt. Und nicht jeder spricht gern aus dem Stegreif.
Das kannst du ihr doch nicht anlasten! Mein Arzt scheut auch immer in meine Unterlagen, wenn er mit mir eine Medikation bespricht und er kannt mich seit 30 Jahren!


Dann dieser schwammige Vorwurf, die Lehrerin möge deine Tochter nicht-ich weiß nicht, aber das ist nun immer das Totschlagargument, wenn einem gar nichts mehr einfällt-und zudem ein äußerst problematisches!

Ich denke, du machst da eine sehr ungünstige Entwicklung durch. Bei dir hat sich ganz viel angestaut, was, wenn du ehrlich zu dir selber bist, nicht unbedingt gerechtfertigt ist, oft diffus erscheint und nicht wirklich greifbar ist.

Es ist deine ganz subjektive Sichtweise.


Ich kann nur nochmal eindringlich davor warnen, so weiterzumachen.

Aber oft ist es ja so, dass die Mütter, die sich am meisten aufregen, sich nicht trauen den Mund zu öffnen und Tacheles zu reden. Dabei ist das so wichtig!

Nach über 10 Jahren Schuldiesnt kann ich dir nur sagen, dass man als Lehrerin viel hört und spürt und auch viel "gesteckt" bekommt.

Ich habe mal eine Mutter angesprochen, von der ich wusste, dass sie bei Kaffeerunden über einige Methoden und schulische Dinge herzog-das war eine sehr peinliche Situation für sie, aber ich wollte es geklärt haben.
Besser ist der andere Weg :-)

LG sumse

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Re: Langsam aber stetig....@sumse..lang

Antwort von chrispi am 12.03.2008, 18:31 Uhr

Bei einem Elterngespräch muss sie aber ihre Beobachtungen offen legen und dir sagen, dass deine Tochter zerstreut ist. Auch in Hinblick auf später, denn das kann ja Auswirkungen auf ihre Leistungen haben. Sich organisieren zu lernen ist eben ihre Entwicklungsaufgabe und es ist doch gut, dass du das rückgemeldet bekommst und mit ihr daran arbeiten kannst.

Dass sie erst ihre Notizen hervorholt, finde ich genau richtig und mache es auch immer so, selbst wenn ich einiges über meine Schüler im Kopf habe (ich habe allerdings ca. 200 davon) und es auch ohne Notizen sagen könnte. So hat man alles vollständig und dokumentiert. Und so lernt man es auch in der Lehrerausbildung. Dies ist ein Zeichen von Professionalität!

Gruß
Chrispi

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Ach daher weht der Wind ,o)

Antwort von Tathogo am 12.03.2008, 18:32 Uhr

ich höre also raus das dein Töchterchen ne ganz schlaue ist(das meine ich NICHT negativ,im Gegenteil!) und sich augenscheinlich von der Masse der Klasse abhebt(zumindest was das lesen betrifft)...

Nun,da kann ich dir bedingt zustimmen-auf "solche Kinder" sind die normalen Grundschulen nicht abgestimmt.Leider.

Erlebe in etwa das was ihr grad erlebt im mittlerweile 4.Schuljahr mit meiner Tochter ...mit dem Unterschied dass ich mich nicht so "reinhänge" und die Sache weitestgehend laufen lasse,sprich ich hab mich eben als ich bemerkte dass die Lehrerin nicht klarkam mit der Tatsache dass meine Tochter schon viel weiter war im lesen(konnte schon mit 5 fliessend lesen) SELBST drum gekümmert dass sie ihr "Futter" bekam-wozu gibts Bibliotheken? Ich bin nicht darauf angewiesen dass die Lehrerein mir Bücher "rausgibt",das kann ich doch selber erledigen?!


Auch würde ich NIE irgendwas"erwarten" und/oder mein Kind mit nem Pokal in die Schule wandern lassen....??
Am Besten ist dann noch dein"Entsetzen " darüber dass die Lehrerin nix von den Eislaufkünsten deiner Tochter mitbekommen hat...die hat mit Sicherheit besseres zu tun;o)

Ich finde du bauscht alles seh auf bzw kann ich mir Vorstellen dass die Lehrerin schon zusammenzuckt wenn du in Sichtweite bist.

Versteh immer noch nicht wo genau das Problem ist...selbst WENN deine Tochter Konzentrationsstörungen hat.Du schreibst sie ist ne 1-2er Schülerin...neulich hast du doch berichtet wie gut es läuft dass du froh bist dass sie die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hat und sich nun zur Klassenspitze zählen darf...korriegier mich,aber ich hatte glaub sowas irgendwo gelesen)

Habe mit meiner Tochter ähnliches durch,bin mir sogar sicher man hätte mit gescheiter Förderung viiieeel mehr"rausholen" können(denn so kommen deine Postings rüber,dass du eben "mehr" möchtest) in der Schule,aber ich muss aktzeptieren dass die Lehrer dies eben nicht immer leisten können.

LG
Tanja

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Re: Danke für die lange Antwort.....

Antwort von Henni am 12.03.2008, 18:40 Uhr

Hallo

ich hab cniht alles detailliert durchgelesen, aber im Prinzip regst du dich ja einfach nur über Dinge auf, die einfach nicht DEINER art entsprechen es zu tun: beispiel: du plapperst vielleicht gern spontan drauflos, SIE eben nciht. Sie macht sich notizen und guckt nach und informiert. Und? ist doch korrekt!


Für deine Tochter mag diese Sportsache ganz wichtig gewesen sein, SIE hat vielleicht zur Zeit 200 Schüler zu unterrichten und das den 30 gsten jahrgang in Folge. D.h. doch ciht dass es ihr EGAL ist, aber ich glaube du siehst da nciht so ganz den lehreralltag! und wenn sie reduziert arbeitet dann ja auch aus gutem grund. Vielleicht hat sie sogar Alzheimer oder so, das ist doch ihr gutes Recht! verstehst du! Sie ist ein MENSCH und sie macht Dinge anders als du es gern hättest. Aber sie macht sie so wie du es beschreibst korrekt. da KANNST du ncihts dran ändern!!

ICH kann dir auch aus kopf über jeden Schüler 1000 Dinge aufsagen und schreibe mir fast ncihts auf..aber andere machen es eben anders.

LG HEnni

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@all, danke für die Antworten

Antwort von Reni+Lena am 12.03.2008, 18:50 Uhr

es zeigt sich irgendwie immer mehr, dass ich als Mensch vieles anders handhaben würde, besonders wenn es um Kinder geht. Ich weiss jetzt nicht so genau wie ich das ausdrücken soll.
Wenn ich diesen beruf ergreife, dann arbeite ich doch gerne mit Kinder...insofern interessiere ich mich auch dafür.
gerade in der grundschule sollte eine Lehrerin für die Kinder mehr sein als nur Lehrerin. Wie oft höre ich aus dem Bekanntenkreis (sind einige lehrer) dass die Kinder dies und jenes erzählt haben, dies und das passiert ist, usw.
Da ist Interesse für die Kinder da.

Wenn ich mich 1,5 jahre mit einem Kind beschäftige, dann kenne ich es doch auch. Weiß mehr als nur eine note in Mathe. Oder ist so etwas utopisch, sorry, dann ist die Welt wohl doch ärmer als ich dachte.
ich habe ja eineige Jahre als Krankenschwester gearbeitet. In diesem beruf interessiert man sich auch für seine Patienten, kennt mit den Wochen die Stärken, Schwächen, usw. Das kommt automatisch, wenn man Freude und die Richtige Einstellung mitbringt.

Und das soll ich ihr wirklich sagen lol ist nicht euer Ernst!

Lg reni

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Re: @all, danke für die Antworten

Antwort von Miolilo am 12.03.2008, 18:59 Uhr

"Das kommt automatisch, wenn man Freude und die Richtige Einstellung mitbringt."


Die du zweiflos in deinem job immer hattest, die Lehrerin aber nicht...

Eine kühne Behauptung......

Mio

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Re: @all, danke für die Antworten

Antwort von mamaj am 12.03.2008, 19:40 Uhr

Für mich stellt es sich so dar, als wenn du deine Tochter gerne in den Mittelpunkt stellst.
Alles an ihr ist eben so wie es ist, sie braucht sich nicht zu ändern, verändern oder gar anzupassen.

Chaos und Unordentlich...warum ändern wenn doch Papi auch so ist?
Und wenn es die Lehrerin stört, dann soll sie dir sagen was du ändern kannst...Vorschläge machen...ja ist sie denn die Mutter oder du?

Das du deinen Mann so liebst wie er ist, deine Tochter so liebst wie sie ist, das ist doch völlig normal......aber von allen anderen Menschen(vor allem der Lehrerin)erwarten das sie diese Art zu leben auch gut finden? Da erwartest du ziemlich viel.

Du kennst jede Charaktereigenschaft von ihr und erwartest, das jeder der mit ihr etwas mehr zu tun hat, diese Eigenschaften auch kennt.
Warum?
Und warum denkst du eigentlich, das die Leherin deine Tochter nicht kennt, nur weil sie ihre schriftlichen Aufzeichnungen zu Rate zieht?
Ist es nicht eher bewundernswert, das sie Aufzeichnungen über die Kinder macht?

Ich denke du solltest unbedingt lernen, das deine Tochter für dich immer ein Teil deines Lebensmittelpunktes sein und bleiben wird....für alle anderen ist sie ein Kind/Mensch wie jedes/r andere...

Und so sollte es doch vor allem bei Lehrern sind, oder?
Jedes Kind ist gleich.

Und übrigens, wenn deine Tochter Lesestoff für ältere Kinder braucht, warum machst du dafür die Leherin verantwortlich?
Gib es bei euch keine Büchereien? Bücherläden? Bücherbusse die rumfahren und in denen man Bücher ausleihen kann?
Du machst es dir manchmal schon einfach, oder?

LG
mamaj

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Grmpf....

Antwort von sumse am 12.03.2008, 19:42 Uhr

Ich glaube langsam, du WILLST dich einfach nur aufregen, aber nicht ernsthaft etwas ändern.
Natürlich musst du mit ihr reden, wenn die Dinge so stehen, wie du sie empfindest. Aber dazu gehört natürlich mehr Mut, als sich im Internet oder wo auch immer aufzuregen und "Groll zu hegen" (Zitat).
Schade, dass du den Mut nicht hast. Aber das unterstützt meine These, dass es hier gar nicht wirklich um die Lehrerin geht.

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Nachtrag

Antwort von sumse am 12.03.2008, 19:46 Uhr

Der Tenor deiner Ausführungen ist "Die Lehrerin macht es sich zu leicht".
Was ist mit dir?

Beispiel Bücher.meine Tochter liest auch seit sie 5 Jahre alt ist. Sie bekommt von mir jede Woche ein neues Buch geschenkt. Ich warte nicht darauf, dass ihr Lehrer ihr eins hinterherträgt.
Ihr Lehrerschaut sich auch nicht immer die Hausaufgaben an, auch er kennt nicht alle Freizeitbeschäftigungen undundund.
Dennoch liebt sie ihren Lehrer und ich finde ihn auch prima und denke, dass er sich sehr wohl für meine Tochter interessiert. Komisch...

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bücher....

Antwort von Reni+lena am 12.03.2008, 20:37 Uhr

ja meinst du ich kaufe meiner Tochter keine bücher, oder was?
Kann dir hier vom mag baumhaus bis hin zu Räuber hotzenplotz alles anbieten. Außerdem gehen wir einmal im Monat noch zur Stadtbücherei und holen nachschub.
Die Kinder MÜSSEN in der Schulbib was ausleihen, sonst wärs mir ja egal.
Und mit Worten ist es immer schwer etwas auszudrücken. Keiner kann ja die Art der lehrerin nachvollziehen. Ihr Wesen ihr gesichtsausdruck, wie sie zuhört wenn ich etwas frage, wie sie antwortet usw. Und je nachdem wie sich ein mensch gibt, darstellt, gewinnt man einen Eindruck von ihm, den hier keiner teilen kann.
Aber egal....
Warum ich sie nicht drauf anspreche...
Weil cih der meinung bin, dass es nichts bringt. Einstellung ist Einstellung. Für den einen ist es berufung, für den anderen ein Mittel um geld zu verdienen. Insofern werde ich die letzten 16 Wochen noch durchstehen und mich auf die neue lehrerin freuen (die ich übrigens schon mal herzlich lachen gesehen habe, was bei der jetzigen in 1,5 Jahren noch nicht vorgekommen ist)

Lg reni

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Re: Hattest du nicht neulich

Antwort von chrispi am 12.03.2008, 20:41 Uhr

Du lässt deine Tochter mit einem Pokal in die Schule gehen? Du läufst alle Nase lang zur Lehrerin, um mal zu hören, wie es so läuft, obwohl deine Tochter schulisch gesehen keine Probleme macht? Du rufst allen Ernstes die Lehrerin an, damit deine Tochter...was war das?? andere Leselöwen?? ausleihen darf???

Ojemine, du solltest dich nicht so über deine Tochter identifizieren. Ihr scheint es ja ganz gut zu gehen...zumindest höre ich aus deinen Postings immer eher dich heraus, weniger sie...

Du tust deiner Tochter auf jeden Fall keinen Gefallen, zumindest auf längere Sicht, wenn du dich so überbemutternd verhälst.

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Re: Hattest du nicht neulich

Antwort von Reni+lena am 12.03.2008, 20:51 Uhr

warum hätte ich sie nicht mit ihrem pokal in die Schule lassen gehen sollen.
es war kein Wald/wiesen-Pokal, den sie jedes Wochenende gewinnt, sondern was größeres.
Die Schule hatte einen zeitungsartikel darüber ans schwarze brett gehängt, da kann ich sie doch mal mit ihrem Pokal gehen lassen.

Und ja, ich rufe die Lehrerin an...natürlich nicht privat..bewahre! Wenn sie auf meine tochter nicht reagiert, und auf meine 3!!!! Benachrichtigungen nicht, dann rufe ich an, das ist mein gutes recht. Warum soll meine Tochter Schrott lesen, der ihr zu langweilig ist und ihr die Lust am lesen versaut.
Und "pädagogisch wertvoll" ist es auch nicht dann einfach aufzugeben, nur weil der andere sich nicht zurückmeldet.
meine Tochter hat es schließlich mitbekommen.

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Re: @all

Antwort von Tathogo am 13.03.2008, 11:09 Uhr

Schade nur das Reni+Lena sich DAZU nun grade nicht äussert.
Scheint ja doch so zu sein dass da einiges eben auch an IHR liegt.
Falls du das noch liest:
Mich würde mal interessieren was deine Tochter dazu sagt?STÖRT es sie denn so wie dich dass zB die Hausis "nur "vorgelesen werden oder bekommt sie mit dass die Lehrerin angeblich "desinteressiert" ist?

LG
Tanja

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was hab ich vergessen?

Antwort von Reni+lena am 13.03.2008, 12:10 Uhr

ich weiß jetzt nicht, zu was ich mich nicht geäußert habe, sorry, viele fragen wurden doppelt gestellt.

was deine Fragen betrifft:
das mit den hausaufgaben hat meine Tochter anfangs schon gestört. Sie hatte ..was mir jetzt noch einfällt...eine Textaufgabe falsch, und auf ihr nachfragen warum ihr Ergebnis falsch ist, wurde nur gesagt....rechne es daheim nochmal nach.
Hilfe, Erklärung hat sie keine bekommen. Wäre es ein rechenfehler gewesen, ok, aber es war ein verständnisfehler.
Insofern blieb es an mir hängen.
Lena fühlte sich unverstanden. "Warum hat sie mir das nicht erklärt?"
So etwas kam schon öfters vor.
Inzwischen macht sie ihre HA daheim, selbständig, und ich kontrolliere nach und sage ihr, wenn ich einen fehler entdeckt habe. Sie sucht, rechnet nach und verbessert, oder fragt dann eben mich, wenn es ein Verständnisfehler war. In der Schule hackt sie dann nur noch....

"warum kann ich keine interessanteren Bücher ausleihen" Antwort der lehrerin..ahmm...nein

"warum sagt sie immer Emilia zu mir?"

"Warum schimpft sie mich nochmal...ich hab ihr doch gestern schon gesagt, dass meine mama erst am freitag neue hausschuhe kaufen kann, weil wir kein Auto haben.(Ihre Schuhe waren verschwunden)

Insofern bekommt sie das schon mit und versteht es nicht recht. Sie mag zwar ihre lehrerin, aber dass da etwas nicht stimmt spürt sie schon. Ob es jetzt wirklich Desinteresse ist, oder vielleicht wirklich eine Krankheit etc dahinter steckt, weiß ich nicht.

Lg reni

Was ist noch unklar?

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Re: Langsam aber stetig....

Antwort von bine* am 14.03.2008, 8:42 Uhr

Hallo;O)

Aalso, ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, kann dir, reni, aber nur sagen das e smir die ersten zwei Jahre ähnlich ging.

Doch, ich finde schon das eine Lehrkraft die Hausaufgaben regelmäßig überprüfen kann. Wir hatten schon Klassenlehrer die das schafften.
Meine Große hatte in den ersten 2 Jahren eine die es auhc nicht schaffte, bzw sie kontrollierte scheinbar nur die ersten 6 Wochen, dann kannte sie ihre Kanditaten und kontrollierte nur noch die, woraufhin meine Große die Hausaufgaben komplett einstellte, kontrollierte die Lehrerin ja eh nicht!
Wär eich jetzt nicht eine mUtter die einiges hinterfragt, wäre sie durchgekommen damit. An die Folgen mag ich jetzt mal nicht denken;O)

Allerdings beschränke ich mich bei solchen Lehrkräften nur noch auf das Wichtigste *grins*
Also die Aktion mit den Büchern hätte ich selbst gelöst. Städt Büchereien sind immer froh über Anmeldungen von kindern, die zwar selten etwas bezahlen müssen, aber die bücherei bekommt einen Zuschuß vom Land pro Kind.. dafür können dann wieder 2 Bücher gekauftw erden.

So einen Zettel hatten wir in der 2.Klasse am ersten Aufsatz hängen. Ich ärgerte mich auch etwa sdarüber , besprach ihn dann mit meiner Tochter und wir haben ihn uns kopiert und nehmen ihn zu den Hausaufgaben dazu. Sprich, wir beachten ihn bei jedem Aufsatz der daheim geschrieben wird... das klappt ganz gut.

Sachen wie die vergessenen Hausschuhe würde ich ins Hausaufgabenheft geben. Du mußt bedenken das da auch kinder dabei sind die sowas erstmal vergessen daheim zu sagen und die Lehrerin evtl davon ausgeht das deine Tochter genauso ist... also mach ich sowas schriftlich, laß es gegenzeichnen und meine Tochter hat auch noch am Tag danach einen "Beweis".

lG bine

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